Die internationale Bewegung Extinction Rebellion, kurz XR, protestiert an diesem Wochenende in Bochum „gegen die Untätigkeit von Politik, Wirtschaft und Medien im Angesicht der Klimakrise“ und schreibt: »Treffpunkt ist am 10. August um 13 Uhr am Hauptbahnhof Bochum. Mit den „Farben der Rebellion“ wollen die Aktivistinnen und Aktivisten auf die drohende Klimakatastrophe hinweisen und die Regierung zum Handeln bewegen. Ursprünglich war ein sogenanntes Swarming geplant, dabei blockieren zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten mehrmals für wenige Minuten die Straße. Wegen massiver Bedenken bezüglich der Sicherheit und juristischer Unklarheiten seitens der Polizei Bochum hat sich die ansässige Ortsgruppe von XR kurzerhand dazu entschieden die Aktion in ein farbenfrohes Fest umzuwandeln. Jeder Mensch, der die Bewegung kennenlernen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Trotz des Festcharakters soll der eigentliche Anlass nicht aus dem Fokus geraten: Die fortschreitende Klimakrise. mehr…
Gemeinsam mit dem Bochumer Friedensplenum und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) beteiligt sich Die Linke Bochum am Dienstag, den 6. August an den weltweiten Protesten gegen das geplante erneute atomare Wettrüsten. Die Aktion beginnt um 19:00 Uhr auf der Kortumstraße vor dem Café Konkret. Zur Aktion erklärt Amid Rabieh, Kreissprecher von Die Linke Bochum: „In Zeiten, in denen wieder offen für eine atomare Aufrüstung getrommelt und leichtfertig mit dem Feuer gespielt wird, werden wir lautstark unseren Protest dagegen zeigen. Als Bochumer Linke sagen wir entschieden Nein zu Aufrüstung und Krieg. Nach der Kündigung des INF-Vertrages durch die US-Regierung, muss der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland in die Wege geleitet werden. Wir wollen Kooperation statt Konfrontation und dafür braucht es vor allem Mut, aber sicher keine neuen Waffen. Statt weitere Miliarden in Rüstung zu verpulvern, wäre das Geld in den Kommunen besser aufgehoben. mehr…
Sonntag 04.08.19, 12:23 Uhr
Aktion am Hiroshima-Gedenktag, Dienstag 19 Uhr , Bermuda-Dreieck
Das Bochumer Friedensplenum beteiligt sich zusammen mit der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am Dienstag, den 6. August an den weltweiten Protesten gegen das geplante erneute atomare Wettrüsten. Vor 74 Jahren, am 6. August 1945 machte der erste Atombombeneinsatz der USA die japanische Stadt Hiroshima dem Erdboden gleich. 78 000 Menschen verbrannten sofort, weitere 122 000 starben an den Folgen. Drei Tage später radierte die zweite Atombombe Nagasaki aus. Weltweit gibt es jetzt 14 000 nukleare Sprengköpfe, davon 2 000 in höchster Einsatzbereitschaft. Diese Waffen können alles Leben auf der Erde zerstören. Nach der Kündigung des INF-Vertrages durch die US-Regierung, der die Entwicklung und Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen verboten hatte, und nachdem Russland ebenfalls aus seinen Vertragsverpflichtungen ausgestiegen ist, droht jetzt die Neustationierung dieser für einen Erstschlag einsetzbaren Waffen. US-Präsident Trump hat dies am Wochende bereits offen für den asiatischen Raum angekündigt. Auch Europa soll als atomares Schlachtfeld aufgerüstet werden. mehr…
Attac Deutschland und das Bündnis „Radwende Bochum“ rufen am Freitag, den 2. August ab 17 Uhr vor der BOGESTRA -Zentrale an der Oskar-Hoffmann-Straße zur „Gehzeug“-Parade auf. Die Demonstration geht zum Hauptbahnhof und dann über den Südring zum Rathaus. Attac schreibt zu der Aktion: »Platz ist in Städten das knappste und kostbarste Gut, das überwiegend für Autos verschwendet wird – die lauteste, ungesündeste und klimaschädlichste Art der Mobilität. Klimagerechtere Alternativen wie Fahrrad-, Bus- und Bahnfahren oder zu Fuß gehen werden derweil als Fortbewegungsarten zweiter Klasse behandelt und bekommen kaum Platz zugestanden. Die Konsequenzen dieser Verkehrspolitik sind auch in Bochum spürbar, wo der PKW-Anteil überaus hoch ist: So wurden 2018 mehr als die Hälfte aller Wege (56 Prozent) mit dem Auto zurückgelegt, 24 Prozent zu Fuß, 16 Prozent mit dem öffentlichen Nahverkehr und nur fünf Prozent mit dem Fahrrad. mehr…
Samstag 27.07.19, 09:31 Uhr
Odyssee 2019: umsonst und draußen in der Freilichtbühne Wattenscheid
Am heutigen Samstag lädt der Bahnhof Langendreer um 19.30 Uhr in der Freilichtbühne Wattenscheid umsonst und draußen zu einem Konzert mit Rosa Neon ein: »Seit Rosa Neon monatlich ihre Songs als Clips veröffentlicht, folgen zehntausende Fans begeistert den raffinierten, hochästhetischen Videos der Band. Zusammen mit Medienkünstlern macht die Band auf diese Weise seit einem halben Jahr Furore mit dichten, lässig-intensiven Popsongs, gewürzt mit einer psychedelischen Prise. mehr…
Den wahren Zustand der Radverkehrssituation an einer der radialen Straßen erfahren, gemeinsam mit vielen Radfahrer*innenn eine „kritische Masse“ auf die Straße bringen und anschließend entspannt den Abend bei einer mobilen Grillage ausklingen lassen. Das ist das heutige Programm der Radwende Bochum. Dazu lädt das Bündnis aus inzwischen 14 umwelt- und verkehrspolitischen Gruppen plus Einzelpersonen ab 17 Uhr ein. Treffpunkt für die gemeinsame Tour mit gemütlichem Ausklang ist die Glocke am Rathaus. Von hier startet später um 19 Uhr auch die monatliche Critical Mass, bei der im Juli 105 Radler*innen dabei waren. „Dass vielen Menschen in Bochum der Umstieg vom Auto aufs Rad noch schwer fällt, liegt vor allem an der bescheidenen Rad- und ÖPNV-Infrastruktur“, erklärt Ralf Bindel von attac für das Bündnis Radwende. „Bei der Bürgerkonferenz Mobilität im Mai war das Votum der Teilnehmer*innen deutlich, dass sich 87 Prozent einen Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie Rad, Bus und Bahn vorstellen könnten, wenn die Bedingungen besser wären.“ 62 Prozent gaben an, mit dem Pkw unterwegs zu sein und nur 38 Prozent nutzen die Alternativen. mehr…
Fridays For Future unterstützt die Radwende Bochum und Critical Mass: »Am Freitag schließen wir uns der Mängeltour von Radwende-Bochum und der Critical Mass an. Kommt auf euren Drahteseln und demonstriert mit uns für eine fahrradfreundlichere Stadt. Um 17:00 treffen sich Radler*innen an der Glocke, um gemeinsam Mängel in der Radinfrastruktur anzusteuern. Dann besteht die Möglichkeit, sich der monatlichen Critical Mass anzuschließen, die mit einer Party endet, mit: Chillen, Grillen und Sommersounds. Bringt Grills, Grillgut, Getränke und Gute-Laune-Musik mit. Denn: Wir wollen zusammen das Radfahren feiern!«
Das Radwende-Bündnis mobilisiert trotz der Hitze zu gleich drei Aktionen: »Wir rufen zur Radwege Mängeltour auf und treffen uns dafür am Freitag, den 26. Juli um 17 Uhr an der Rathausglocke. Direkt im Anschluss findet wie immer am 4. Freitag im Monat die Critical Mass statt und an deren Ende eine Sommerparty mit gemeinsamen Grillen. Ab 17:00 fahren wir eine „Mängeltour“ als Radwende Bündnis und weisen mit möglichst vielen Radler*innen deutlich auf die Schwächen der Bochumer Radinfrastruktur hin. Start: Rathaus Glocke. Danach besteht die Möglichkeit, sich der monatlichen Critical Mass (CM) anzuschließen, die – wie immer – an jedem 4. Freitag im Monat um 19:00 auch an der Glocke startet. Im Juni waren 105 Radler*innen dabei. mehr…
Ab Donnerstag, den 25. Juli um 20 Uhr zeigt das endstation.kino den Film Face-It!. Zum Kinostart gibt es ein Filmgespräch mit dem Journalisten Max Kühlem und padeluun – Künstler und Vorstand des Vereins Digitalcourage e.V.. In Face-It! berichtet der Videopionier Gerd Conradt von der Codierung des Gesichts, die als moderner Fingerabdruck wie ein geheimnisvolles Siegel Zugang zur Persönlichkeit eines Menschen verschafft. mehr…
Am Freitag, den 19. Juli, um 20 Uhr, (am Abend vor dem Bochumer CSD, „Stonewall was a riot!“, 20. Juli ab 17 Uhr auf dem Husemannplatz) zeigt das endstation.kino Before Stonewall. Der Dokumentarfilm gewährt mit Fotografien, Filmausschnitten und Zeitzeugeninterviews Einblicke in die Lebenswirklichkeiten US-amerikanischer Homosexueller seit den 1920er Jahren bis zum berühmten Aufstand in der New Yorker Bar Stonewall-Inn am Morgen des 28.6.1969. Der Tag gilt als Ursprungsmythos des schwul-lesbischen Aktivismus im Kampf um gleiche Rechte und gesellschaftliche Anerkennung. Der Tag dieses Protests wird heute weltweit als Christopher-Street-Day gefeiert. Mehr Informationen.
Fridays For Future schreibt: »Am Freitag den 19.07. treffen wir uns um 17:00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof. Wir ziehen durch die Innenstadt zum Springerplatz, wo jeden Freitag ein Feierabendmarkt stattfindet. Auch am Feierabend und in den Ferien tragen wir Verantwortung für die Umwelt! Darum wollen wir, anlässig des Marktes Konsumkritik üben, d.h. auf Missstände in der Landwirtschaft und auf die Wegwerfkultur aufmerksam machen.«
Der Salon Sinn & Wahn lädt am Mittwoch, den 17. Juli um 19 Uhr zum gemeinsamen Diskutieren ins botopia.raum9, Griesenbruchstr.9 ein: »Aus der bedrängenden Gegenwart schlagen vor allem die Rechten Kapital – dabei sind es linke Themen, die zentral für eine bessere Gesellschaft sind, und sie werden längst angepackt. Die Autorin Julia Fritzsche trägt sie in ihrem Buch „Tiefrot und radikal bunt -Für eine neue linke Erzählung“ zusammen: Elemente zu einer verführerischen, begeisternden linken Erzählung, die einerseits die soziale Frage völlig neu und den Kapitalismus wieder in Frage stellt, andererseits keinen Rückschritt in Sachen Diversity macht. mehr…
Am Mittwoch, den 17.Juli lädt das offene Antifa Café ab 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem veganen Grillabend mit offenem Plenum: »Bevor wir uns in die kurze Sommerpause verabschieden, möchten wir noch gerne einen netten Abend mit Euch verbringen. Daher planen wir am 17. 7. ein außerplanmäßiges Antifa Café mit leckerem Essen. Salate, Brot und Grillkohle werden über uns gestellt. Grillsachen kann / darf dann jede / jeder selbst mitbringen – Hauptsache vegan. Gerne würden wir diesen Abend für ein offenes Plenum nutzen, zum Kennenlernen und Pläne schmieden.«
Zum ersten Mal seit 1997 wird die LGBTIAQ*-Community wieder mit einem CSD durch Bochum ziehen. Die OrganisatorInnen informieren: »Am 20.7. veranstalten queere Personen aus verschiedenen Initiativen und Vereinen einen CSD (Christopher Street Day) als Feier und Demonstration von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Inter-Personen, Asexuellen und anderen Queers (LGBTIAQ*). Los geht es um 17 Uhr mit einem Straßenfest auf dem Husemannplatz. Ursprünglich hatten die Organisator*innen ein Parkfest im Appolonia-Pfaus-Park geplant, mussten aber auf den Husemannplatz ausweichen, da das Grünflächenamt das Parkfest nicht genehmigte. Nun wird es also auf dem Husemannplatz neben Infoständen verschiedener Initiativen, Essen und Getränken auch ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Drag Performances und Redebeiträgen geben. mehr…
Freitag 12.07.19, 16:57 Uhr
HCH-Filmclub zeigt Dokumentarfilme von Santiago Alvarez
Der Filmclub der Humanitären Cubahilfe zeigt am Donnerstag, den 18. 7. ab 19 Uhr die beiden Filme „Hanoi, Martes 13“ und „Mi hermano Fidel“. Die Ankündigung: „Ein Tag in Vietnam – Hanoi, Dienstag, der 13.“ (Hanoi, Martes 13) ist ein etwa halbstündiger Dokumentarfilm des Kubaners Santiago Alvarez von 1968. Er zeigt Vietnamesen im Norden des geteilten Landes, zunächst bei der Arbeit, dem Fischfang, beim Reispflanzen, beim Straßenbau, konkrete Szenen, detailliert, kurz geschnitten – ohne Kommentar, begleitet von zurückhaltender Musik. Dann heulen US-Flugzeuge drohnenartig über die Köpfe der arbeitenden Vietnamesen hinweg. mehr…
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) schreibt: »Auch in Bochum wachsen eine Reihe von Pflanzen, die sich invasiv ausbreiten aber aus anderen Erdteilen stammen und Probleme für die heimische Natur hervorrufen. Es handelt sich um invasive Neophyten. Allgemein bekannt sind die Herkulesstauden, auch Riesenbärenklau genannt und das rosa-violett blühende Indische Springkraut. Beide Pflanzenarten bilden große Bestände und verdrängen einheimische Pflanzen. Da wo sie auf großen Flächen wachsen, können Vögel ihre Jungen nicht ernähren. Nestlinge sterben, weil die Eltern nicht genügend Raupen finden. An den eingeschleppten Springkraut- und Herkulespflanzen finden sie nämlich keine Raupen. Die Herkulesstauden werden auch bekämpft, da sie bei Berührung unter dem Einfluss von Sonnenlicht schmerzhafte Verbrennungen verursachen können.. mehr…
Am 20. Juli findet zum ersten Mal in Bochum ein Christopher Street Day (CSD) statt. Im Bochumer Stadtrat wird am morgigen Donnerstag, den 11. 7. eine Resolution verabschiedet, in der es u. a. heißt: „Der Rat der Stadt Bochum begrüßt, dass diese zivilgesellschaftliche Demonstration für eine offene und vielfältige Gesellschaft erstmals auch in unserer Stadt stattfindet und fordert die Verwaltung auf, in ihrem Engagement für eine vielfältige und offene Kommune nicht nachzulassen und dieses zu intensivieren.“ Gleichzeitig unternimmt die Verwaltung – in diesem Fall das Grünflächenamt – genau das Gegenteil und versucht, das Parkfest zu Beginn des CSD im Apolonia Pfaus Park zu verhindern. Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung ist hier gefordert, die Resolution dann auch umzusetzen.
Die Bochumer Linksfraktion begrüßt das Umdenken der Bochumer Rathaus-Koalition in Sachen Seenotrettung. „Dass die Koalition endlich bereit ist, die zusätzliche Aufnahme von aus Seenot geretteten Menschen anzubieten, ist ein riesiger Erfolg des Bochumer Seeebrücke-Bündnisses“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Ralf-D. Lange. „Die Haltung der Stadt Bochum, angesichts der Krise auf dem Mittelmeer keine zusätzliche Verantwortung zu übernehmen, war nicht mehr vermittelbar. Jetzt ist wichtig, dass die Stadt Bochum es nicht bei einem symbolischen Beschluss auf der Ratssitzung am Donnerstag belässt. Um Nägel mit Köpfen zu machen, sollte Bochum dem Bündnis „Städte sicherer Häfen“ beitreten.“ mehr…
Die Bochumer Seebrücke Initiative hat einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Zur Ratssitzung am 11. Juli hat die Koalition von SPD und Grünen einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, wonach sich Bochum zum sicheren Hafen für Flüchtlinge, die aus Seenot gerettet wurden, erklären soll. Damit würde die Stadt deutlich machen, dass sie bereit ist, gerettete Menschen auch über die normale Verteilungsquote hinaus aufzunehmen. Für die SPD erklärt der Fraktionsvorsitzende, Dr. Peter Reinirkens: „Der Rat der Stadt Bochum hat bereits am 29.11.2018 eine Resolution zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen verabschiedet. Er erklärt sich nun erneut solidarisch mit der zivilen Seenotrettung. Gemeinsam mit mittlerweile 60 Städten und Kreisen in Deutschland wollen wir ein Zeichen der Solidarität mit den in Not befindlichen Menschen setzen.“ mehr…
Die Linke im Rat schreibt: »Auf Initiative der Bochumer Linksfraktion bringen Die Linke, die SPD, die Grünen und die Soziale Liste eine gemeinsame Resolution in die Ratssitzung am 11. Juli ein. Gemeinsam wollen die Fraktionen beschließen, dass die Stadt Bochum die Bundesregierung offiziell auffordert, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten. Mit dem Beschluss würde Bochum die 33. deutsche Stadt, die den Appell der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ (ICAN) unterzeichnet. „Wenn Bochum Teil des internationalen Städtebündnisses wird, dann ist das ein wichtiges Signal“, sagt der Vorsitzende der Bochumer Linksfraktion Ralf-D. Lange. „Mit der Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA und der Aussetzung durch Russland droht Europa erneut zum Austragungsort eines atomaren Wettrüstens zu werden. Das bedroht uns alle. Immer mehr Städte setzen die Regierungen deshalb unter Druck, eine Beteiligung an der atomaren Abschreckung und jegliche Verstrickung in Atombombengeschäfte zu unterlassen.“ mehr…
Die NaturFreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 11.7. um 19:00 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu eimem Bildungsabend ein zum Thema: Angstbewältigung mit Social defence: »Ein Mensch im Alter von 35 Jahren unterliegt bis zu 95% seines täglichen Handelns seinen festen Gewohnheiten. Diese Gewohnheiten sind den Denkstrukturen geschuldet, die sich in den ersten beiden Sozialisationsphasen und darüber hinaus im Gehirn gebildet haben. Der adäquate Umgang mit Angst zählt leider nicht dazu. mehr…
Fridays For Future schreibt: »Am letzten Schultag, den 12.7. starten wir bunt und voller (Über-)Lebensfreude in die Sommerferien. Wir treffen uns um 16:00 auf dem Dr. Ruer-Platz, wo wir uns mit Musik, Tanz und Schminken auf die anschließende Demo einstimmen. Um die Vielfalt unseres Protests zu feiern, kommt gerne mit Instrumenten, Stimmung und Kostümierung. Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Ab 17:00 Uhr fluten wir stimmungsvoll und entschlossen die Innenstadt. mehr…
Das Bündnis für Nachhaltigkeit lädt zu seinem zweiten Treffen am Mittwoch, den 10 7. um 17 Uhr im botopia, Griesenbruchstraße 9 ein: »Die Europawahl hat in Deutschland gezeigt: Klimaschutz ist ein, wenn nicht gar das drängendste Thema, das die Wählerinnen und Wähler bewegt. In Bochum haben die Grünen mit etwa einem Viertel der Stimmen eine Mehrheit geholt und damit erstmals die Volksparteien überholt! Wir wollen den Faden aus dem Frühjahr wieder aufnehmen und an die aktuellen Entwicklungen anküpfen. Nachdem bei unserem letzten Treffen im März mit der LAG 21 NRW in unseren Räumlichkeiten begonnen wurde, das Netz für das Bündnis für Nachhaltigkeit zu spinnen, möchten wir uns gerne wie geplant ein weiteres Mal in unseren Räumlichkeiten treffen, um es zu erweitern und nachhaltig zu stärken. Unser Vorschlag für den Ablauf des Treffens wäre folgender: mehr…
Adolf Erbslöh, Zerschossener Wald bei Verdun, um 1916, Öl auf Malpappe,
Am Sonntag, dem 7. Juli um 16 Uhr lädt das Museum unter Tage unter dem Titel „Der Schatten des Krieges“ zu einer öffentliche Themenführung ein: »Die Gemälde von Meindert Hobbema (1638-1709) und Philips Wouwerman (1619-1668) thematisieren die Auswirkungen des Spanisch-Niederländischen und des Dreißigjährigen Krieges, an dessen Ende der Wandel zu einer neuen Nationalstaatlichkeit steht. mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW schreibt: »In 20 Städten in NRW finden am Samstag, 06.07.2019, unter dem Motto „Notstand der Menschlichkeit“ Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen statt. Anlass ist die fortwährende Behinderung und Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Die wochenlange Odyssee der „Sea Watch 3“, die nirgendwo einlaufen durfte, um vor dem Ertrinken gerettete Menschenan Land zu bringen, sowie die Festnahme von Kapitänin Carola Rackete, sind nur die aktuellsten Beispiele für eine skandalöse Politik des Wegschauens seitens der europäischen Staaten. Dass Carola Rackete mittlerweile wieder freigelassen wurde, ändert nichts an dem grundsätzlichen Skandal. Am Donnerstag ertranken erneut 80 Flüchtlinge vor der tunesischen Küste, rund 40 weitere wurden getötet, als ihr Lager in Libyen beschossen wurde. Diese Lager sind es, in die nach Meinung der europäischen Politik die Menschen, die aus dem Mittelmeer gerettet werden, zurückgebracht werden sollten. Gegen diese zynische Politik und für sichere Fluchtwege soll bei den Aktionen ein Zeichen gesetzt werden.« Die Demo in Bochum.
In der Reihe Resistencia Viva zeigt das endstation.kino am Montag, den 08.07., um 20:00 Uhr in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu. Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des indigenen Wayuu-Volkes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird: mehr…
Für kommenden Samstag, den 6. juli ruft das Bochumer Seebrücke Bündnis zu einer Wandermahnwache mit dem Titel „Notstand der Menschlichkeit – Solidarität mit Carola Rackete“ auf und hat jetzt Einzelheiten über den Ablauf mitgeteilt: „Die Wandermahnwache beginnt am Samstag um 12:30 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof. Von dort aus geht es zum Dr. Ruer Platz (13:10 Uhr), zum Denkmal des Kuhhirten (13:50 Uhr) und abschließend zur Kreuzung Bongardstraße/Kortmustraße (14:30 Uhr). „Wir zeigen unsere Solidarität mit Carola Rackete und der Crew der Sea-Watch 3. Die Seenotretter*innen haben das einzig Richtige gemacht: Sie haben Leben von Menschen auf der Flucht gerettet, Haltung bewiesen und Menschenrechte verteidigt!“, erklärt Carla Scheytt von Seebrücke Bochum. mehr…
Die Bochumer Seebrücke schreibt: »Die internationale Seebrücke-Bewegung ruft für Samstag, den 6. Juli zum Aktionstag “Notstand der Menschlichkeit“ auf. Auch in Bochum werden wir hierzu eine Aktion machen. Wir treffen uns um 12:30 Uhr am Bochumer Hbf zu einer Mahnwache. Diese Mahnwache wandert dann im Laufe des Tages zu verschiedenen Orten in der Innenstadt.« mehr…
Ab Donnerstag, den 4. Juli um 18:00 Uhr zeigt das endstation.kino in der Reihe Endstation.Zukunft zum Start in den deutschen Kinos den Dokumentarfilm Erde vom österreichischen Regisseur Nikolaus Geyrhalter: Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Bagger, Bohrer oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen und Steinbrüchen, an Großbaustellen und Kohleabbaugebieten die Menschen bei ihrem ständigen Bestreben, sich die Rohstoffe des Planeten anzueignen. mehr…
Die Willy Brandt Gesamtschule, Wittekindstraße 33 will mit der Veranstaltung „Friday-Sounds for Future“ die globale Schüler-Studierendenbewegung Fridays for Future unterstützen und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und schreibt: »Die Friday-Sounds for Future sollen vierteljährlich als Veranstaltungsserie von 16:00 –22:00 in der Willy Brandt Gesamtschule stattfinden. Zwischen den Live Acts wird ein Mix aus kurzen Infosequenzen von Fachleuten für Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie ein Flashmob zum Thema „Klimaschutz und umweltschonendes Handeln“sensibilisieren und individuell zu folgenden Fragen anregen: mehr…