Die Interessengemeinschaft Grummer Teiche schreibt: »Die Behörden haben offensichtlich völlig unterschätzt, welche Emotionen und persönliche Beziehungen die Anwohner mit den Grummer Teichen verbinden. Die Interessengemeinschaft „IG Grummer Teiche“ fordert ein Moratorium von den Behörden. Einige schlecht geplante Maßnahmen sollen zurück gestellt werden, bis die Pläne mit den Bürgern abgestimmt sind und Alternativen erarbeitet wurden. 150 Besucher der Bürgerversammlung der „IG Grummer Teiche“ am 27. Juni 2019 machten teils lautstark ihren Ärger darüber Luft, dass sie nicht ausreichend über die Planungen informiert wurden. Zwei Drittel von ihnen konnten die bislang einzige Infoveranstaltung der Stadt Bochum Ende März 2019 nicht besuchen. Ursache war für viele, dass die Stadt dazu nur sieben Tage vorher eingeladen hatte. mehr…
Im Zusammenschluss der freien Bochumer Bühnen Prinz Regent Theater, Zeitmaultheater und dem Rottstr 5 Theater wird ein neuer Dramatikwettbewerb ins Leben gerufen: „Ziel des Wettbewerbs ist es, neue dramatische Texte zu finden, die insbesondere für kleinere Theater geeignet sind. Ausgezeichnet werden drei Stücktexte. Der erste Preis umfasst eine Inszenierung des Stücktextes im Prinz Regent Theater, sowie ein Preisgeld von 1.000€, das der Freundeskreis des Prinz Regent Theater zur Verfügung stellt. Der zweite und dritte Preis sind die Inszenierung des jeweiligen Textes im Prinz Regent Theater, bzw. im Zeitmaultheater. mehr…
Am heutigen Samstag, den 29. Juni feierte die AWO Ruhr-Mitte das 100 jährige Bestehen der AWO auf dem Dr.-Ruer-Platz. In der Mitte des Platzes erinnert ein Denkmal an den früheren Bochumer Oberbürgermeister Dr. Ruer, der von den Faschisten 1933 in den Tod getrieben wurde. Näheres. Das Ordnungsamt weist normaler Weise bei der Genehmigung von Veranstaltungen auf dem Platz darauf hin, dass das Denkmal in entsprechend ehrendem Gedenken freizuhalten ist. Ob der Hinweis nicht beachtet wurde oder das Ordnungsamt es als überflüssig ansah, eine sozialdemokratisch geführte Organisation (der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel ist Vorsitzender, Ratsmitglied Ernst Steinbach ist Geschäftsführer) hierauf aufmerksam zu machen, ist unklar. Jedenfalls standen zu Beginn des Festes Bierzeltgarnituren auf dem Denkmal (Foto). mehr…
Dringenden Handlungsbedarf sieht die Bochumer Linksfraktion bei der Verkehrssicherheit für den Radverkehr und schreibt: »Am 2. Juli berät der Mobilitätsausschuss über den Antrag der Linken, die Radwege der Herner Straße beidseitig zu verbreitern und Sicherheitsstreifen von 75 cm zu den Parkstreifen und mindestens 50 cm zur Fahrbahn zu markieren. In den folgenden drei Jahren sollen alle weiteren Straßen mit gefährlich schmalen Radwegen ebenfalls umgestaltet werden. Zuletzt ist es am Dienstag, den 11. Juni auf der Herner Straße zu einem schweren Unfall gekommen. Weil die empfohlenen Sicherheitsabstände fehlen, fuhr ein Radfahrer gegen die plötzlich geöffnete Tür eines parkenden Autos, stürzte auf die Fahrbahn und geriet unter die Front eines LKW. mehr…
Am Samstag, den 6. Juli ab 11 Uhr im Appolonia-Pfaus-Park lädt das Netzwerk »Stadt für Alle« alle interessierten Bochumer*innen ein, konkrete Alternativen zu den Verkaufs- und Abrissplänen für die Gebäude und Flächen zwischen Rathaus und Appolonia-Pfaus-Park zu entwickeln: Der Rat der Stadt Bochum hat entschieden, das Bildungs- und Verwaltungszentrum (VHS und Stadtbücherei) abreißen zu lassen und die städtischen Grundstücke zwischen Rathaus und Appolonia-Pfaus-Park an einen privaten Investor zu verkaufen. Ob die Gebäude der Musikschule und des Gesundheitsamtes ebenfalls abgerissen werden, bleibt den Planungen des zukünftigen Besitzers überlassen. mehr…
Fridays For Future schreibt: »Diesen Freitag, 28.06.2019, startet um 17 Uhr am Hauptbahnhof unsere kurze Demo. Wir beschallen die Stadt auf unserem Weg bis zum Westpark, wo wir uns nach der Versammlung gemeinsam über Klimakipppunkte austauschen können (und wie es uns dabei geht). Von denen haben wir möglicherweise zwei überschritten – deutlich früher als erwartet. Das sind keine schönen Aussichten. Um wieder für positive Stimmung zu sorgen, können gerne alle Instrumente und natürlich ihre Stimme mitbringen! Abends werden wir dann im Raum Eins am Kurt-Schumacher-Platz nicht nur das erfolgreiche vergangene Wochenende der Klimagerechtigkeit feiern, denn wie schon Emma Goldman sagte: „Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution!“«
Am Montag, den 1. Juli um 19 Uhr lädt der Rosa-Luxemburg-Club Bochum in Kooperation mit dem Proyecto Tamara Bunke im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung zum Thema „Kuba 60 Jahre nach der Revolution – Errungenschaften und Herausforderungen“ ein: »Nach einer Phase der Annäherung zwischen den USA und Kuba während der Präsidentschaft Obamas setzt die USA unter Trump wieder auf die Rhetorik und politischen Mittel des Kalten Krieges. Mit dem alten Anspruch der Kontrolle über den Kontinent hat er offen angekündigt, nach Venezuela auch Kuba und Nicaragua zu „befreien“. Was die Offensive der USA im Verbund mit den rechten Regierungen in Lateinamerika gegen die verbliebenen Linksregierungen für Kuba und linke Perspektiven in der Region bedeutet, darüber wird zu sprechen sein. mehr…
Die Humanitäre Cubahilfe lädt am 2.7. um 19.30 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie, Westring 26c zu einer Veranstaltung mit Volker Hermsdorf ein, der über sein letztes Buch „Fidel Castro“ sprechen wird: »Fidel Castro hat sein Land und die Welt verändert. Er verzichtete auf eine Karriere als Jurist, entschied sich für den Guerillakrieg und stürzte mit seiner Rebellenarmee 1958/1959 den korrupten Diktator Fulgencio Batista. Als die CIA 1961 eine Invasion organisierte, erklärte er die Kubanische Revolution zu einer sozialistischen. Auf der Weltbühne wurde er zur Stimme der nicht paktgebundenen Länder, unterstützte auch militärisch den Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika und entsandte Pädagogen und Mediziner in die entlegensten Teile der Welt. Unverändert aktuell bleibt seine Vision einer gerechteren Gesellschaft für Millionen Menschen im globalen Süden. mehr…
Am Dienstag, den 02.07., um 19 Uhr ist im endstation.kino in der Reihe Reality Bites der Produzent Martin Roelly zu Gast im anschließenden Filmgespräch mit Studierenden der Ruhr Uni Bochum und der FH Dortmund.Der Film A Woman Captured (Eine gefangene Frau) handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie diente – bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszierten ihre Ausweispapiere; und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen. Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“ Der Film folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.
Was kann ein materialistischer Feminismus leisten? Das Frauen*LesbenReferat und die Linke Liste an der Ruhr-Uni laden am Dienstag, den 2. 7. um 18 Uhr im Hörsaal GB 20 an der Ruhr-Uni zu einem Vortrag und Diskussion mit Koschka Linkerhand ein: »In einer Gesellschaft, in der sowohl Geschlecht als auch Arbeit immer flexibilisierter erscheinen und die Ungleichzeitigkeiten im Frauenbild augenfällig sind, hat der queere Feminismus der Vielfalt Konjunktur. Aber es bleibt ein Unbehagen: Können wir davon ausgehen, dass ein Feminismus, der fast ausschließlich mit Differenzen hantiert und sich an geschlechtlichen und sexuellen Identitäten abarbeitet, realpolitisch handlungsfähig ist? Fehlt hier nicht die Vermittlung der Vielfalt mit feministisch-materialistischer Gesellschaftstheorie, die historisch gewachsene und strukturelle Benachteiligungen erfassen kann? mehr…
Die NaturFreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 27. 6. um 19:30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 ein zum Thema „Müll machen kann jeder, Müll vermeiden auch – Und es ist einfacher als man befürchtet.„: »Von der Dusche über das Einkaufen, das Feiern und Schenken, Pendeln und Heizen, Speisen und Reisen bis zur Hausbank und dem Hausputz, routiniert machen wir Müll. Dabei ist es ein Leichtes, genauso routiniert weniger oder gar keinen Müll zu machen. mehr…
Das Offene Antifa-Café lädt am Mittwoch den, 26. Juni um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung über die Geschichte und das Verbot von indymedia und damit über Presse- und Meinungsäußerungsfreiheit in Deutschland ein: »Wer von Rezo und AKK redet, sollte von Thomas de Maizière und linksunten.indymedia nicht schweigen. Kurz nach den Protesten während des G20-Gipfels in Hamburg verbot das Bundesinnenministerium unter Leitung von Thomas de Maizière mit Verfügung vom 14. August 2017 die linke Internet-Zeitung linksunten.indymedia. Das Verbot wurde rund zehn Tage später – begleitet von mehreren Haussuchungen in Freiburg – bekannt gemacht. Aus Anlass des bevorstehenden Jahrestages haben wir den Journalisten Peter Nowak, die Chefredakteurin / presserechtlich Verantwortliche von labournet.de, Mag Wompel und den/die PolitikwissenschaftlerIn Detlef Georgia Schulze eingeladen. mehr…
Ver.di lädt zu einer Vertrauensleute-Werkstatt am Mittwoch, den 26. Juni um 17.00 Uhr in der ver.di Geschäftsstelle, Universitätsstraße 76 ein zum Thema „Wie gehen wir mit Rechtspopulisten, Rechtsnationalen (z.B. AfD) in Betrieb und Verwaltung um?“: Wie reagieren wir auf rechtes Gedankengut, rassistische Äußerungen, Fremdenfeindlichkeit von Gewerkschaftsmitgliedern und Kolleg*innen, das unseren Gewerkschaftsgrundwerten entgegensteht? mehr…
Die Linken in Bochum haben auf ihrer Mitgliederversammlung erste Weichen für die kommenden Kommunalwahlen gestellt und einstimmig beschlossen, mit einem eigenen Oberbürgermeisterkandidaten anzutreten. Aus diesem Anlass erklärt Amid Rabieh, Kreissprecher der Bochumer Linken:„Wir wollen den Wählerinnen und Wählern eine soziale Alternative zur rot-grünen Politik des ‚Weiter so‘ anbieten und haben uns daher entschieden, mit einem eigenen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl anzutreten. Auch das beste Marketing täuscht nicht über die Politik der Sozialkürzungen der bisherigen Ratsmehrheit unter Oberbürgermeister Eiskirch hinweg. Die Bilanz in Sachen des Neubaus von bezahlbarem Wohnraum oder der Weiterentwicklung zu einem fahrradfreundlichen und ökologischen Bochum ist ernüchternd. Wir treten an, um diesen Stillstand zu beenden. Wer ein sozial-gerechtes Bochum will, ist bei den Linken gut aufgehoben.“ mehr…
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu dem für den 26.06. um 19.00 Uhr im Kunstmuseum Bochum angekündigten Bochumer Stadtgespräch zum Thema „Bürgerbeteiligung in anderen Kommunen“: »Seit Ende 2018 ist das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung nun mit Baudezernent Dr. Markus Bradtke und dem Referat für Bürgerbeteiligung im Dialog, um für Bochum über die gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsformen hinaus eine echte Bürgerbeteiligung zu erreichen. mehr…
Ab dem heutigen Donnerstag, den 20.06. um 18 Uhr zeigt das endstation.kino Nur eine Frau. Mitten in Berlin wird Aynur von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen. Wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Im Film erzählt Aynur ihre Geschichte – die einer selbstbewussten jungen Frau, die das Leben liebt; die der Gewalt in ihrer Ehe entflieht und sich auch von Brüdern und Eltern nicht vorschreiben lässt, was sie zu tun hat. Sie weiß, dass sie sich damit gegen die Traditionen der Familie stellt und in Gefahr gerät, doch ihr Drang nach Freiheit ist größer. Drama nach wahren Begebenheiten. mehr…
Die WAZ berichtete gestern in einem Beitrag „Medienberater Hellen entschuldigt sich bei seinen Opfern„: „Der 41-Jährige legte zum Prozessauftakt vor der 12. Wirtschaftsstrafkammer ein Geständnis ab und gab „Fehler und falsche Entscheidungen“ zu.Dazu erklärt heute Die Grüne Ratsfraktion: »Aus Sicht der Grünen Ratsfraktion ist das gestrige Geständnis des Bochumer Eventmanagers Sascha Hellen vor dem Landgericht Bochum, seine Geschäftspartner um mehr als 1 Mio. Euro betrogen zu haben, nicht verwunderlich. Bereits nach den damaligen Skandalgeschäften mit Herrn Hellen rund um den Atrium-Talk und das angeblich geplante Paul McCartney-Konzert, bei dem Stadtwerke und Sparkasse viel – öffentliches – Geld verloren hatten, hatten die Grünen vor weiteren Geschäften mit Sascha Hellen und seinen Organisationen gewarnt. „Umso überraschter war ich“, so die kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Rat, Barbara Jessel, „als ich erfuhr, dass Herrn Hellen trotz der bekannten finanziellen Unzuverlässigkeit das Musikforum für eine Veranstaltung am 28.11.2018 vermietet wurde. Auf unsere Nachfrage im Kultur-Ausschuss erhielten wir im Frühjahr die Mitteilung, dass Herr Hellen auch diesmal die Miete schuldig geblieben ist, immerhin rund 4.000 Euro.“«
Die Interessengemeinschaft Grummer-Teiche lädt am Donnerstag, dem 27. Juni um 18 Uhr in de Johanneskirche, Ennepestraße 15a zur einer Bürgerveranstaltung über die „Neugestaltung der Grummer Teiche“ ein: »Wir sind eine Interessengemeinschaft, die sich im Mai 2019 gegründet hat, um die Themen der Neugestaltung der Grummer Teiche (Emscher-Park-Radweg /Abschnitt Grumme) in Verbindung mit dem Rad-Wege-Konzept der Stadt Bochum zu erörtern, Informationen von der planenden Organisatoren einzuholen und öffentlich zu machen und konstruktiv mitzuarbeiten. Dabei haben wir besonders die Klimaschutzwirkung des Grünzugs und Naturschutzgebiets im Blick. Wir möchten mit über folgende Themen sprechen: mehr…
Die Initiative Religionsfrei im Revier trifft sich regelmäßig in Bochum und entwickelt hier ihre segensreichen Aktivitäten (z. B. am Karfreitag). Jetzt geht die Initiative für vier Tage nach Dortmund und bietet ein prominent besetztes Kontrastprogramm zum jährlich stattfindenden Kirchentag an. Unter dem Motto „Vertrauen?? Zerplatzt!“ (angelehnt an die Losung des Evangelischen Kirchentags in Dortmund „Was für ein Vertrauen“) werden vom 19. bis 22. Juni eklatante Missstände im Verhältnis von Staat und Kirche im Kino Schauburg beleuchtet. Referentinnen und Referenten wie die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier, der Autor Philipp Möller, der Politikwissenschaftler Carsten Frerk, die Juristin Jacqueline Neumann und der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly klären darüber auf, wie die Kirchen Vertrauen missbrauchen. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wird es ein Streitgespräch zwischen dem katholischen Theologie-Professor Klaus von Stosch und dem Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon geben. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) lädt am Montag, den 24. Juni um 18.30 Uhr im BlueSquare, Kortumstraße 90 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel „Bildung offensiv demokratisch gestalten – Antworten auf den Versuch einer bildungspolitischen Einflussnahme von rechts“: »Auch im Bildungsbereich versuchen rechte Gruppen und Parteien ideologisch Fuß zu fassen. Dabei sind antifeministische Haltungen, Erziehung zur Männlichkeit und ein reaktionäres Familienbild nur ein Teil des Versuchs einer Diskursverschiebung nach rechts. Rassistische Positionen, eine völkische Ideologie und antidemokratische Positionen werden als vermeintlich neutrale Meinungen aufgetan. Eine Strategie der Rechten, wie der AfD ist es, durch Dienstaufsichtsbeschwerden an Schulen und Universitäten Lehrende in die Defensive zu treiben, wenn sie aktiv eine demokratische, freie und emanzipatorische Haltung vermitteln. Nicht nur in Schule und Universitäten wird hierbei eine Verletzung einer vermeintlichen Neutralitätspflicht herbei konstruiert. mehr…
Im Prinz Regent Theater wird am Sonntag, den 16. Juni um 18 Uhr das Stück „Die letzten Zeugen – Kinder im zweiten Weltkrieg“ gezeigt. In der Ankündigung des deutsch-belarussisches Theater- und Hörspielprojekts nach dem Buch der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch heißt es: »Swetlana Alexijewitsch sammelt und montiert in diesem „Roman der Stimmen“ die Kindheitserinnerungen Erwachsener aus der Zeit des NS-Terrors und der Verbrechen der Wehrmacht an der Zivilbevölkerung Weißrusslands. Eine Erinnerungsmontage für die Bühne zwischen Monolog und „chorischer Zeugenschaft“, die das Grauen der Kriegsrealität benennt und dem Wesen und Wirken des Erinnerns nachgeht. mehr…
Am 21.6. lädt die Antifaschistische Linke Bochum ab 19:00 Uhr in das Provisorium, Dorstener Straße 17 zu einer Veranstaltung einmit dem Titel: „25 Jahre Tod von Halim Dener. Eine deutsche Geschichte“: »Halim Dener wäre heute 41 Jahre alt, hätte ihm nicht vor 25 Jahren, in der Nacht vom 30. Juni auf den 01. Juli, ein deutscher Polizist in den Rücken geschossen. Halim Dener wurde erschossen, weil er Plakate der kurdischen Befreiungsbewegung plakatierte. Er repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier und weltweit geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, Krieg und Flucht, Repression linker Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt. mehr…
Am Mittwoch, den 19. Juni, um 19.00, lädt der Bahnhof Langendreer gemeinsam mit der Rosa Luxemburg-Stiftung NRW zu einer Veranstaltung mit der Autorin Silke Helfrich ein, die ihr aktuelles Buch „Frei, fair und lebendig – Die Macht der Commons“ vorstellen wird. Der Begriff „Commons“meint Ressourcen – zum Beispiel Wissen, Nahrung, Land Wasser – die aus Prozessen des gemeinsamen und bedürfnisorientierten Produzierens, Verwaltens, Pflegens und Nutzens hervorgehen („Commoning“). Das Buch gibt eine Einführung in das Verständnis von Commons und zeigt an konkreten Beispielen wie Wirtschaften und politisches Handeln durch eben diese Praktiken des „Commoning“ verändert werden können. Ziel des Buches ist es überkommene Denkmuster freizulegen und ein Programm für ein gelingendes Miteinander zu entwerfen. mehr…
Fridays For Future schreibt: »Diesen Freitag werden wir nach Herne fahren. Los geht’s um 14 Uhr im City Center. Dort wurde eine Demo von der Stadt organisiert, die selbst in keiner Weise für Klimaschutz steht, aber unter dem fridays for future Namen laufen wird. Wir wollen mit so vielen Menschen wie möglich präsent sein, um klar zu signalisieren, dass Fridays For Future sich nicht instrumentalisieren lässt. Da es in Herne bisher keine Orga gab, ist es umso wichtiger, den Stein mit vielen solidarischen SchülerInnen und Studierenden aus der Umgebung ins Rollen zu bringen.« Am folgenden Freitag, den 21. 6. ruft die Bochumer Initiative dazu auf, zur Großdemonstration nach Aachen zu fahren. Treffpunkt um 9 Uhr am Hauptbahnhof.
Das Thealozzi schreibt: »Das bevorstehende Wochenende im und um das Thealozzi steht ganz im Zeichen der bobienale: Am Freitag, den 14. 6. um 18:30 Uhr findet im benachbarten Vereinsheim der SV Germania West im Rahmen der Bobienale 2019 eine Sonderveranstaltung von Café Kontakt statt. Achtung – hier gab es eine kurzfristige Änderung der Lokation. Eine Durchführung in der von der von der bobienale zuerst angekündigten Kunstkirche Christ-König war aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Durch die wunderbare Hilfestellung der SV-Germania West Mitarbeiter vor Ort, findet die Sonderausgabe von Café Kontakt nun im neben dem Thealozzi befindlichen Vereinsheim von Germania-West (Pestalozzistr. 23) direkt am Fußballplatz statt. Herzlichen Dank an die Verantwortlichen, die das unkompliziert und kurzfristig ermöglicht haben. Das ist ganz im Sinne der Veranstaltung: Der Name verrät es schon, Café Kontakt ist ein Ort der Begegnung und des Austausches. Das Konzept: Jeder kann etwas und jeder kann mitgestalten. Bunt ist schön. Das diesjährige Motto: „Normal ist allein die Tatsache, dass es Unterschiede gibt.“ Café Kontakt steht für interkulturellen Austausch, Offenheit, Verständnis, Ungezwungenheit. mehr…
Das Ende der Wahrheit I Offizieller HD-Trailer I Jetzt auf DVD, Blu-ray und als VoD
Ab Donnerstag, den 13.06. um 20 Uhr zeigt das endstation.kino den deutschen Thriller „Das Ende der Wahrheit“. Martin Behrens, Zentralasien-Experte beim Bundesnachrichtendienst, ist sich sicher, mit seiner Arbeit einen großen Beitrag zur Wahrung der nationalen Sicherheit zu leisten. Doch nach einem brutalen Anschlag auf ein Münchner Restaurant wachsen seine Zweifel an der Mission des BND. Als Behrens in einen immer tieferen Strudel aus Intrigen, Machtmissbrauch und Korruption gerät, muss er einsehen, dass der größte Feind im Innern lauert. mehr…
Mittwoch 12.06.19, 16:08 Uhr
Festival der freien Szene Bochum: 13. bis 23. Juni 2019
Morgen Abend am 13. Juni um 19.30 Uhr in den Rottstrßen5 Kunsthallen beginnt zum zweiten Mal die bobiennale, das 10-tägige Festival der Freien Kulturszene Bochums. Seit der ersten Ausgabe vor zwei Jahren hat sich der Kreis der beteiligten Künstler*innen und Orte fast verdoppelt. Rund 200 Künstler*innen werden an etwa 80 verschiedenen Orten weit über 250 kulturelle Ereignisse bestreiten. Alle Sparten der Szene, von Figuren- und freiem Theater, Performance, Medien- und bildenden Künstler*innen, Musik von Jazz und Klassik bis Metal, mobilem Kino und Tanz, Fotografie sind mit vielfältigen Angeboten vertreten, dazu nationale und internationale Gäste. mehr…
Die Grummer Teiche sollen als Schutzgebiet gegen die Klimakrise gesichert werden. Das ist das Ziel der neu gegründeten „Interessengemeinschaft Grummer Teiche“, die auf Initiative von AnwohnerInnen ins Leben gerufen wurde. In einer Stellungnahme heißt es: »Das traditionsreiche Feuchtgebiet entlang des Grummer Baches liegt als Oase im Bochumer Nord-Osten. Das sogenannte Grumbecktal dient als wichtiges Frischluftentstehungsgebiet und zur Naherholung von tausenden Anwohnern. In Folge der Klimakrise bekommt die Teichlandschaft an heißen Tagen eine immer größere Bedeutung als kühlender Feuchtigkeitsspender des Ortsklimas. Die Interessengemeinschaft „Grummer Teiche“ wurde im Mai 2019 von interessierten Anwohnern aus den Bochumer Stadtteilen Vöde und Grumme ins Leben gerufen. Sie will sich für den Erhalt der Kulturlandschaft, für die Naherholungsfunktion des Gebiets und die klima-stabilisierende Wirkung des Grünzugs sowie die Information der Bürger einsetzen. Das bewaldete Feuchtgebiet soll eine besondere Bedeutung bei der Bekämpfung des am 6. Juni 2019 vom Rat der Stadt Bochum ausgerufenen Klimanotstandes bekommen. mehr…
Im Rahmen des Projekts „Kein schöner Land? Kontinuitäten rassistischer Gewalt“ findet am Freitag, den 14. Juni um 18.30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Von Rassismus wurde nicht gesprochen – Rassismus, Rechte Gewalt und die selbstorganisierte Aufklärung“ im Blue Square, Kortumstr. 90 statt. TeilnehmerInnen des Gesprächs sind: Bengü Kocatürk (DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.), Kutlu Yurtseven (Initiative Keupstraße ist überall) und Jan-Robert Hildebrandt (Opferberatung Rheinland). Voraussichtlich wird auch noch jemand vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung teilnehmen. In der Einladung heißt es: »Am 26. August 1984 sterben bei einer Brandstiftung auf ein Wohnhaus in einer ArbeiterInnensiedlung am 26. August 1984 sieben Mitglieder einer „Gastarbeiterfamilie“ aus Adana. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei schließen sehr schnell ein „ausländerfeindliches“ Motiv aus. Der Fall wird erst 1996 aufgeklärt und eine sogenannte „Einzeltäterin“ verurteilt. Die Behörden schließen nach wie vor eine politische Motivation aus, und sprechen von Pyromanie. Die Brandstiftung gerät derweil in Vergessenheit. mehr…