Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9./10.November vor 85 Jahren haben die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West im gesamten Stadtgebiet Bochums an 20 Orten Stolpersteine geputzt zu Ehren der vom Nazi-Regime verfolgten und ermordeten Menschen.
Nie wieder Faschismus!
Niemals wieder ist jetzt!
Am Sonntag den 12.11.2023 findet die nächste Kidical Mass statt. Um 13 Uhr geht es am Bergbaumuseum los. Die Fahrraddemo wird am Musikforum enden, so haben alle Mitfahrenden die Möglichkeit das dort stattfindende Kinderumweltforum zu besuchen.
Der in Bochum sitzende Flüchtlingsrat NRW, weitere Landesflüchtlingsräte, Pro Asyl und viele weitere Organisationen fordern in einem gemeinsamen Statement eine gut funktionierende Asyl-, Aufnahme- und Integrationspolitik. Statt Geflüchtete gesellschaftlich und rechtlich auszugrenzen, ist ihrer Ansicht nach ein Umdenken nötig, um ihre Aufnahme zu meistern und sich unserer Gesellschaft bietende Chancen zu nutzen. Die derzeitigen Abschottungs- und Abwehrdiskussionen helfe dabei nicht. Sie halte Menschen auf der Flucht auch nicht davon ab, ein Leben in Sicherheit zu suchen.
Die Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen ist in vollem Gange und wird in Kürze in die öffentliche Diskussion eingebracht. Das Bündnis „Gutes Wohnen für Bochum“ hat sich in den vergangenen Monaten mit der wohnungspolitischen Lage in der Stadt beschäftigt. Als Ergebnis veröffentlicht das Bündnis jetzt seine Prüfsteine für sinnvolle Maßnahmen, die das neu formulierte Handlungskonzept Wohnen enthalten sollte.
Der Bochumer Kinder- und Jugendring, der DGB Ruhr Mark und das Bochumer Bündnis gegen Rechts laden am Samstag, den 28. Oktober zu einem Workshop in der KoFabrik ein. Das Thema lautet: Die Gesellschaft rutscht immer weiter nach rechts. Wie können wir uns dem Rechts-Trend entgegen stellen?
Die Gelsenwasser Energienetz GmbH hat ihren bevorstehenden Austritt aus dem Erdgas-Lobbyverband „Zukunft Gas“ bekannt gegeben. Daran nicht ganz unbeteiligt war die Bochumer Ortsgruppe von Fridauy For Future.
1937 wurden zwei junge Männer vom Bochumer Landgericht wegen homosexueller Handlungen zu einem Jahr und drei Monaten bzw. zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Von einem der beiden sind in diesem Sommer Fotos aufgetaucht.
Die Stadt Bochum hat einige Planungen für das zukünftige Radkreuz sowie weitere Maßnahmen in der Innenstadt vorgestellt, die Radfahren sicherer und angenehmer machen sollen. Die Bochumer „Radwende“ findet die vorgestellten Pläne jedoch unzureichend. mehr…
Iuditha Balint bereitet ein Jubiläum vor, Ulrike Franke und Michael Loeken machen Dokumentarfilme, Birgit Pohlmann setzt Generationen-Wohnprojekte um, Gundula Brentrup ist Erinnerungsschneiderin, Christian Maschewski träumt nach 30 Jahren Sucht vorsichtig von der Zukunft, bodo-VerkäuferInnen kochen und sammeln Rezepte für einen „Street Food“-Kalender: das Straßenmagazin im Oktober.
Am Samstag protestieren Klimaschützer*innen aus ganz NRW mit einer Fahrraddemo von Bochum nach Datteln gegen den Import und die Verbrennung von Steinkohle. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem Bochumer Rathaus. Eine Woche nach dem globalen Klimastreik von Fridays for Future wollen Klimaschützer*innen vor dem erst im Mai 2020 in Betrieb gegangenen Kraftwerk Datteln 4 gegen die unsäglichen Bedingungen des Imports von Steinkohle demonstrieren.
Mehr als 1000 Menschen sind heute in Bochum dem Aufruf von Fridays for Future gefolgt und haben für mehr Anstrengungen beim Klimaschutz demonstriert. In ganz Deutschland waren es beim globalen Klimastreik 250.000 an 200 Standorten.
Angesichts der fortschreitenden Klimakatastrophe sieht das Bochumer Klimaschutzbündnis die Pläne zur Bebauung des städtischen Grundstückes an der Neustraße (ehemaliger Spielplatz) kritisch.
Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke hat am Montag 2 Vertreter:innen des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung sowie 2 weitere Mitglieder der Steuerungsgruppe „Global Nachhaltige Kommune“ (GNK) des Saales verwiesen. Anlass war eine städtische Pressekonferenz in der Ko-Fabrik.
Die Fachschaft Orientalistik der Ruhr-Uni Bochum wartet aktuell mit einer vielversprechenden Veranstaltungsreihe auf. Mit der Projektwoche „Kritische Zugänge – Arabistik und Islamwissenschaft“, verfolgt sie das Ziel, die Pluralität der „arabisch-islamischen Welt“ einem breiten Publikum zu vermitteln. Dabei soll nicht nur aufgezeigt werden, dass es innerhalb des Islams eine große Vielfalt gibt, sondern auch, dass die „arabisch-islamische Welt“ weit mehr ist als Islam. So beschäftigt sich die Reihe unter anderem mit den Themen Rassismus und Postkolonialismus, Gender und Sexualität.
Ein sicheres Gefühl in Clubs und bei Konzerten, Crowd-Daten für die Radwende, Weltretterwürmchen auf dem Teller, bessere Bedingungen für ausländische Fachkräfte, Selbermachen im Kortländer Kiez, ein Ende der Wohnungslosigkeit bis 2030: In der Septemberausgabe des Straßenmagazins geht es um Lösungen.
Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden Kinder- und Jugendgruppen herzlich zur Sommeraktion „Ein Zeichen setzen für Vielfalt und Toleranz“ ein. Für die Aktion haben die Stadtwerke Bochum über 100 Stromkästen in den Stadtteilen Altenbochum, Langendreer und Wattenscheid zur Verfügung gestellt. Die Stromkästen sollen von Kinder- und Jugendgruppen verschönert und mit Motiven zu den Themen Toleranz und Vielfalt neugestaltet werden.
Die politische Auseinandersetzung/Diskussion um das GEG (Gebäudeenergiegesetz) wurde/wird von zahlreichen Falsch- und Desinformationen begleitet. Das führt bei einem großen Teil der Bevölkerung zur Verunsicherung. Daher bieten die NaturFreunde Bochum-Langendreer einen Bildungsabend zu diesem Thema an.
Die Flutkatastrophe von 2021 jährt sich an diesem Wochenende zum zweiten Mal. Damals setzte die Ruhr auch Dahlhausen unter Wasser. Das nährte die ohnehin großen Zweifel an der Eignung des Grabelandes „Am Ruhrort“ für eine Wohnbebauung. Ein Wasserwirtschaftliches Gutachten wurde in Auftrag gegeben, das aber immer noch nicht vorliegt. Die Bürgerinitiative „Grabeland am Ruhrort, die gegen die Bebauung kämpft, findet: „Dahlhausen braucht endlich Klarheit über die Zukunft des Grabelands.“
Wie verbringen Menschen auf der Straße ihren Tag? Welche Wege führen in die Obdachlosigkeit ‑ und welche wieder hinaus? Wie sieht Bochum aus der Sicht von Menschen „am Rand“ aus? Mit den sozialen Stadttouren nimmt der bodo e.V. mit auf einen Spaziergang der anderen Art ‑ zum nächsten Mal am Samstag, 15. Juli.
Auch wenn der Sommer erstmal eine kurze Pause macht, ist er für viele Menschen, die das Straßenmagazin verkaufen, und für Wohnungslose eine anstrengende und gefährliche Zeit. In der Juli-Ausgabe von bodo erzählen Menschen, die ihre Tage auf der Straße verbringen, was Hitze und Sommer mit ihnen machen – und wie sie sich wappnen.
Der Mieterverein Bochum appelliert an alle Bochumerinnen und Bochumer mit eher geringem Einkommen, zu überprüfen, ob sie zum Kreis der Wohngeld-Berechtigten gehören. Dafür gebe es immer mehr Gründe. Zum einen sei der Kreis der Anspruchsberechtigten zum 1. Januar deutlich ausgeweitet worden. Zum anderen bekommen Wohngeld-Bezieher:innen ab sofort automatisch und kostenlos den Bochum-Pass, mit dem man zahlreiche Ermäßigungen und Vergünstigungen in Anspruch nehmen kann.
Vom 15. bis zum 26. Juni wird in der Bochumer Innenstadt ein Klimacamp aufgeschlagen. In Anbetracht der sowohl in Bochum als auch auf globaler Ebene unzureichenden Klimapolitik wird die Veranstaltung nun schon das zweite Jahr in Folge abgehalten. Die beteiligten Initiativen erhoffen sich im Rahmen eines breit gefächerten Programms Aufmerksamkeit für die zentrale Thematik des Klimaschutzes zu gewinnen und möglichst viele Passant*innen zu erreichen.
Der Hauptausschuss musste sich in seiner Sitzung am 07. 06. 2023 auf Anordnung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen mit der vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung gemeinsam mit weiteren sieben Bürgerinitiativen eingereichten Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW befassen.
Es war nicht gerade voll auf dem „Dialogmarkt“ in der Rotunde am Freitag, dem 2. Juni. Zur Eröffnungsansprache von Stadtbaurat Markus Bradtke fanden sich gerade mal 40 Besucher:innen im Saal ein. Dabei war für dieses einzige wirklich allen Bürger:innen offenstehende Beteiligungsformat zur Neuerstellung des „Handlungskonzepts Wohnen“ ziemlich breit eingeladen worden – wenn auch sehr kurzfristig, nämlich erst eineinhalb Wochen vorher. Bei der abschließenden Diskussionsrunde gab es grade noch 20 Zuhörer:innen, die allerdings lebhaft mitdiskutierten.
Bochum soll weiterhin Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger–und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) NRW sein. Dafür spricht sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Bochum (ADFC) aus, hat sich die Entscheidung aber nicht leicht gemacht. Ein Knackpunkt ist die Trennung von Geh- und Radwegen.
Wichtige Information der Stadt Bochum für alle Mieterinnen und Mieter, Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungsgesellschaften, die in Bochum wohnen oder Wohnraum vermieten: Der am 5. April auf der städtischen Internetseite veröffentlichte Mietspiegel enthielt Fehler in der Mietpreistabelle. Alle Fehler wurden zwischenzeitlich behoben, so dass die Mietspiegelbroschüre am 21. April fehlerfrei veröffentlicht werden konnte.