Archiv für den Monat: September 2024


Dienstag 03.09.24, 19:01 Uhr

Infostand der OMAS GEGEN RECHTS in Bochum

Am Samstag, 7.9.2024, von 11:55 bis 13:30 Uhr, machen die Bochumer OMAS wieder ihrem monatlichen Infostand an der Drehscheibe (Kortumstr./Bongard-Boulevard). Sie schreiben: »Mittlerweile engagieren sich mehr als 250 Frauen bei den OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West. Mit ihrem Infostand, bei Demos, Mahnwachen, Aktionen und auch auf Bochumer Straßenfesten beziehen sie klar Stellung. In Gesprächen mit Passantinnen und Passanten warnen sie vor den Folgen des Rechtsextremismus und kämpfen für die Demokratie. Sie sind mittlerweile nicht mehr zu übersehen und eine feste Größe im politischen Geschehen.

mehr…

Dienstag 03.09.24, 16:02 Uhr
Samstag, den 7. September um 15 Uhr

Kundgebung am Höntroper Südpark

Heute haben die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V. Folgendes erklärt: »Mehr als 11.000 Menschen haben bis heute den Erhalt des Höntroper Freibades samt Sprungturm gefordert. Und es werden immer noch mehr. Doch unser scheidender Oberbürgermeister und seine Mehrheitsfraktion im Bochumer Rat (die im Aufsichtsrat die Geschicke der WasserWelten bestimmen) wollen die Becken noch in diesem Herbst zuschütten lassen. Die Diskussion um den Erhalt der Sprunganlage soll offensichtlich im Keim erstickt werden.

mehr…

Dienstag 03.09.24, 10:38 Uhr

Grenzenlos – Kunstverein(t)

Im Kulturrat Bochum findet am kommenden Samstag eine Vernissage mit dem Titel „Grenzenlos – Kunstverein(t)“ statt. Zu Ablauf und Inhalt schreibt der Kunstverein Kulturrat: »Internationaler Kunstaustausch mit 40 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Indien und Österreich -„Künstlerische Ausdrucksformen sind frei“, so die UNESCO 2023. Was bedeutet das in einer Zeit, in der Grenzen überwunden oder eingerissen, zugleich aber auch neue aufgebaut werden, Kunstschaffende in Ihrem Wirken eingeschränkt und in einigen Staaten verfolgt werden. „Grenzenlos – Kunstverein(t)“ fragt nach der Freiheit und Grenzenlosigkeit von Kunst, ihren Perspektiven, nach Alternativen in schwierigen Zeiten.«

Kunstverein-Vernissage: Sa 7.9. ab 18.00 Uhr

Einführung: Dr. Falko Herlemann
Kulturprogramm:
Jazz mit Michael Erdmenger (Sax) und Thomas Klein (Piano). Lesung mit H.D. Gölzenleuchter

Weitere Informationen auf der Seite des Kunstvereins


Montag 02.09.24, 16:41 Uhr
Fritz-Bauer-Forum mit Führungen am 8. September

Tag des offenen Denkmals

Das Fritz-Bauer-Forum wird im Rahmen des Tags zum offenen Denkmal eine Führung durch die denkmalgeschützte ehemalige Trauerhalle durchführen: »Der Tag des offenen Denkmals® ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die denkmalgeschützte ehemalige Trauerhalle Havkenscheid, die mittlerweile zur Fritz Bauer Bibliothek geworden ist, wird am 8. September 2024 von 14:00 bis 18:00 Uhr zur Besichtigung offenstehen. Darüber hinaus bieten wir ein interessantes Begleitprogramm mit kurzen Führungen, einem Bücherflohmarkt und Möglichkeiten zum Gespräch.

mehr…

Montag 02.09.24, 09:25 Uhr
Bahnhof Langendreer

Guernica Gaza – Bilder des Künstlers Mohammed Al Hawajri 1

gecancelt

Der Bahnhof Langendreer teilt mit: »Vom 06.09.2024 bis zum 27.09.2024 sind die Bilder des palästinensischen Künstlers Mohammed Al-Hawajri im Bahnhof Langendreer zu sehen. Die Bilder des Künstlers Mohammed Al-Hawajri sorgten auf der documenta 15 für große Aufregung. Er setzt vermeintlich Bekanntes in ungewohnte Kontexte.

mehr…

Montag 02.09.24, 08:56 Uhr
Bochumer ADFC ruft zur Teilnahme auf

Fahrradklimatest gestartet

In seiner aktuellen Pressemitteilung informiert der ADFC Bochum über die bundesweite Umfrageaktion des ADFC und ruft zur Teilnahme an der Aktion auf: »Am Sonntag, den 1. September startete die jährliche Umfrage zum „Fahrradklima-Test“, die der Bundesverband des ADFC bereits zum elften Mal durchführt. Radfahrer*innen aus ganz Deutschland sind eingeladen, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Wohnorte zu bewerten. Der ADFC Bochum ruft zu zahlreicher Teilnahme an der Umfrage auf. Es sei wichtig, die Bochumer Radverkehrspolitik einem „Realitätscheck“ zu unterziehen, so der Vorsitzende Marek Nierychlo.

mehr…

Sonntag 01.09.24, 17:49 Uhr

Aufstehen gegen Wagenknecht! 2

von Ralf Feldmann

Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat zur Gründung des Landesverbandes NRW am 7. September in Bochum nur einen erlesenen Club von 113 Erstmitgliedern zugelassen, ein Kadertreffen von Auserwählten. „Wir müssen draußen bleiben,“ klagen Sympathisanten, deren Aufnahmeanträge einfach nicht bearbeitet werden. Fans, die wie jüngst in Dortmund, Kritik an der Führerin laut werden lassen, weil sie unter den wenigen Mitgliedern „politisch Unbeleckte, die Millionäre sind“, entdecken, haben keine Chance. Gleichzeitig öffnet sich das BSW weiter zur AfD.

mehr…

Sonntag 01.09.24, 16:36 Uhr

Nicht den Krieg, sondern den Frieden gewinnen 5

Kriegstüchtigkeit und Kriegswilligkeit sind im letzten Jahrhundert zwei Mal in Deutschland katastrophal gescheitert. Der in den Meinungsumfragen beliebteste Politiker wirbt für Kriegstüchtigkeit. Ampel und Union sind sich einig für gewaltig steigende Militärausgaben. Ihre Aufforderung an die Ukraine, Russland zu besiegen, statt das Sterben und zu Zerstören zu beenden, zeugt von Kriegswilligkeit. Zu einer Demonstration am Vorabend des Antikriegstages gestern Abend sind enttäuschend wenig Menschen gekommen. Krieg ist normal geworden. Kaum jemand empört sich. Die vorliegenden Redemanuskripte u. a. von den ukrainischen und russischen Kriegsgegnern:

mehr…

Sonntag 01.09.24, 16:01 Uhr
Demonstration zum Antikriegstag 2014

Rede von Andrii Konovalov

In meinen früheren Ansprachen habe ich oft damit begonnen, zu beschreiben, wie die ukrainischen Behörden die Vielfalt meines Landes für ihre politischen Interessen ausgenutzt haben. Wie sie, getrieben von der Jagd nach Popularität, stolz ihre Kompromisslosigkeit zur Schau stellten und sich an immer weiter eskalierenden Konflikten beteiligten.

mehr…


Sonntag 01.09.24, 16:01 Uhr
Demonstration zum Antikriegstag 2014

Rede von Jewgenij Arefiev

Liebe Mitmenschen,

heute versammeln wir uns nicht nur, um an vergangene Kriege zu erinnern, sondern auch, um gegen die Schrecken anzugehen, die uns immer noch umgeben. Der 1. September, der Antikriegstag, erinnert uns daran, dass Kriege nie eine Lösung sind, sondern stets Leid und Zerstörung bringen.

mehr…


Sonntag 01.09.24, 12:21 Uhr

Nur noch Bett-Brot-Seife?

Matthias Quent , Professor an der Hochschule Magdeburg: “Mit dem Überbietungswettbewerb für strenge Restriktionen bei Flucht und Migration zahlen die Parteien der Ampel und die Union vor allem auf das Konto der AfD ein. Das schwächt nicht die Rechtsextremen, sondern Menschenrechte und Menschenwürde. Rassistische Agitatoren und Parolen fühlen sich davon bestätigt. “Verbesserungsbedarfe bei Migration und Integration und im Kampf gegen politischen Islam bestehen. Aber Vorschläge wie das Bett-Brot-Seife-Prinzip entsprechen der rechtsextremen Forderung, es für Geflüchtete in Deutschland so unattraktiv wie möglich zu machen. Die Hoffnung, so das Wählerpotential von der AfD demobilisieren zu können, ist eine Illusion.

mehr…

Sonntag 01.09.24, 10:53 Uhr
Demonstration zum Antikriegstag 2014

Rede von Bernhard Koolen, Die Linke

Liebe Bochumerinnen, liebe Bochumer,

ganz beiläufig wurde am Rande eines NATO-Gipfels im Juli diesen Jahres verkündet, dass die USA ab 2026 neue Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren werden. Wie viele Waffen kommen sollen und wo sie genau stationiert werden, ist noch nicht bekannt oder wird bewusst nicht bekannt gegeben.

mehr…

Sonntag 01.09.24, 10:52 Uhr
Demonstration zum Antikriegstag 2014

Rede von Wolfgang Dominik, VVN-BdA Bochum

Ich heiße Wolfgang Dominik, bin 80 Jahre alt und habe sehr große Angst, noch einen Krieg nicht nur im Hinterhof oder Vorgarten, sondern im eigenen Wohnzimmer zu erleben und nicht zu überleben. Ich habe Bochum noch als Trümmerwüste erlebt. Verstecken spielten wir in Trümmern. Trümmer waren das Ergebnis von Kriegstüchtigkeit.

mehr…

Sonntag 01.09.24, 10:14 Uhr
Antikriegstag-Demonstration 2024 in Bochum

Redebeitrag von Julia Ellhof, Friedensplenum

Hallo,

mein Name ist Julia und ich rede hier zu Euch als Mitglied des Bochumer Friedensplenums. Wir haben uns gefreut, dass die SDAJ die Initiative für diese Demonstration gestartet hat und haben unsere Planung zum Antikriegstag gerne geändert. Wir haben uns im Vorbereitungsbündnis darauf verständigt, möglichst viele Aspekte der Militarisierung unserer Gesellschaft in kurzen Redebeiträgen aufzuzeigen:

Wir haben es als Friedensplenum übernommen, auf zwei Themen hinzuweisen, die in der Öffentlichkeit zu wenig beachtet werden.

Dabei geht es um Beschlüsse der Vereinten Nationen. Die UN haben mit großer Mehrheit beschlossen, Atomwaffen zu verbieten. Dieser Vertrag ist eine klare Absage an die gefährlichste Bedrohung unserer Zeit. Der Einsatz eines Bruchteils der vorhandenen Atomwaffen reicht aus, um menschliches Leben auf diesem Planeten zu vernichten. Selbst wenn Menschen das Atomfeuer und die Strahlung überleben sollten, folgt eine tödliche Klimakatastrophe, deren Ausmaß alles übersteigt, was wir jetzt an Szenarien kennen, die durch unseren CO2 Ausstoß zu befürchten sind. CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP verhindern, dass Deutschland diesen Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. Mit der geplanten Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland wird die Atomkriegsgefahr verschärft. Dagegen müssen wir Widerstand leisten.

Auch bei meinem zweiten Thema weigert sich die Bundesregierung eine Forderung der Vereinten Nationen umzusetzen. Es geht um die Bestimmungen der UN-Kinderrechtskonvention. Sie verbietet die Rekrutierung von Jugendlichen, die jünger als 18 Jahre sind für das Militär. Die USA haben die Konvention aus diesem Grund nicht unterzeichnet. Deutschland hat unterzeichnet und die Konvention zum Gesetz gemacht. Aber der Bundeswehr ist das egal. Sie stellt 17-jährige ein.

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages fordert die Bundesregierung seit langem auf, das Eintrittsalter in die Bundeswehr auf 18 Jahren anzuheben und jede Militärwerbung bei Kindern und Jugendlichen zu verbieten.

Das Gegenteil passiert. In Bayern gibt es jetzt sogar schon ein Gesetz, dass Schulen verpflichtet mit der Bundeswehr zu kooperieren. Wir sagen: Nein! Heute in 14 Tagen macht die Bundeswehr Werbung in der Gesamtschule Mitte. Wir werden dort wieder protestieren.

Wir halten die Willy Brandt Gesamtschule in Bochum für ein Vorbild. Dort hat die Schulkonferenz vor 10 Jahren den Beschluss gefasst, dass Bundeswehrangehörige an der Schule nicht mehr für den Dienst in der Armee werben dürfen. Das sollte für andere Schulen ein Vorbild sein. Lehrerinnen und Lehrer müssen ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen die propagierte Kriegstüchtigkeit. Wir brauchen ein Zeichen für Friedfertigkeit.