Im endstation.kino sind diese Woche noch zwei Dokumentarfilme im Rahmen des bundesweiten LETsDOK Dokumentarfilmfestivals zu sehen: »Am Freitag, den 13.09. ist um 18.00 Uhr Regisseurin Petra Hoffmann mit ihrem Film Ein Traum von Revolution für ein Gespräch zu Gast. Sie hat einen Kino-Dokumentarfilm über die ereignisreiche Zeit nach dem Sieg der sandinistischen Revolution in Nicaragua gedreht und das Engagement tausender westdeutscher UnterstützerInnen, die in den 1980er Jahren nach Nicaragua reisen. Was ist 45 Jahre später aus ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen geworden?
Das Netzwerk Stadt für Alle informiert über einen Filmabend im Rahmen des Festivals am kommenden Samstag in der Bochumer Innenstadt: »Am 14. September 2024 verwandelt sich die City-Passage zwischen Kortumstraße und Rathaus von 16 bis 22 Uhr in eine kulturgeladene Wundertüte. Bye bye bubble nennt sich das Spektakel – und gemeinsam mit DOXS RUHR sind wir auch mit dabei! Ab 19.15 Uhr wollen wir mit euch bei einem Filmabend ins Gespräch kommen.
Die Auseinandersetzung um die im Bahnhof Langendreer geplante Ausstellung „Guernica Gaza“ hat ein Kultur- und Zensurverständnis von Stadtverwaltung und Ratsfraktionen gezeigt, über das sich Leser*innen von bo-alternativ empört haben. Unverhohlen wird in den Stellungnahmen die Tatsache, dass Kultureinrichtungen im Allgemeinen nicht ohne öffentliche Förderung existieren können, ausgenutzt, um das Grundrecht auf Kunst- und Wissenschaftsfreiheit auszuhebeln.
Der für Kultur zuständige Dezernent der Stadt hat noch vergleichsweise dezent davon gesprochen, dass es sich um „eines der umstrittensten Kunstwerke der documenta“ handelte. Unumstritten schien ihm, dass „diese Ausstellung antisemitischen Ressentiments Vorschub leistet. Er forderte auf, die Ausstellung nicht durchzuführen, und kündigte an, die Förderungsbedingungen zu überprüfen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur teilweisen Außerkraftsetzung des Informationsfreiheitsgesetzes NRW für Dahlhausen: »Reine Willkür: Verwaltungsspitze hält Gutachten zurück! Seit Anfang Juli 2024 weigern sich die Verantwortlichen im Bochumer Rathaus, das wasserwirtschaftliche Gutachten für das Bauvorhaben Am Ruhrort in Dahlhausen Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Dabei ist ein Anspruch auf Zugang nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW (IFG NRW) unbestritten.
Das Offene Antifa Café lädt am kommenden Mittwoch zu dem nächsten offenen Plenum: »Wir sind zurück aus der Sommerpause. Jeden 2. und 4. Mittwoch findet das offene Antifa Café Bochum (OACB) im sozialen Zentrum statt. Hier bieten wir unter anderem Vorträge, Diskussionsrunden, Filme und Kneipenabende – immer in Kombination mit leckerem veganen Essen – an-
Um den geplanten Radschnellweg (RS1) aus Richtung Wattenscheid zwischen Darpestraße und Jahrhunderthalle provisorisch anzubinden, soll eine zusätzliche Radwegeverbindung über die Wattenscheider Straße geschaffen werden. Das grüne Ratsmitglied Raphael Dittert, Vorsitzender des zuständigen Ratsausschusses, erklärt in einer Pressemitteilung: „Sobald der RS1 im Sommer 2025 in Wattenscheid befahren werden kann, wird es als Umfahrung also zwei gute Radverkehrsverbindung Richtung Stadtmitte geben.“ Klaus Kuliga, schreibt dazu auf seinem Blog „bovelo„: „Die Idee klingt gut, aber die Radverkehrsinfrastruktur an der Wattenscheider Straße strotzt bekanntlich nur so von Mängeln.“ Er bezweifelt, dass dies bis 2025 realisiert wird und listet die vielen Planungsmängel auf.
Die Bochumer Sozialberatung Ruhr schreibt: »Bundesarbeitsminister Heil sagt: Keine Regelsatzerhöhung bei Hartz IV in 2025. Wir sagen: Der Minister redet Unfug. Allen Medien ist zu entnehmen, dass der Bundesarbeitsminister Heil sich dahingehend geäußert hat, dass 2025 keine Regelsatzerhöhung vorzunehmen sei. Zur Begründung wird vorgetragen, dass sich die Inflation entsprechend abgemildert habe. Der Regelsatz sowohl in der Sozialhilfe als auch bei Hartz IV setzt sich aus mehreren Einzelfaktoren zusammen, die sich in zwei Gruppen zusammenfassen lassen, nämlich zum Einen die nackte Existenzsicherung (Nahrungsmittel, Getränke) und dem soziokulturellen Existenzminimum, d. h. der Besuch von Kulturveranstaltungen oder ähnlichem.
Die Jugendfreizeithäuser, die Jugendverbände und der Kinder- und Jugendring laden am Samstag, 21. September 2024 in der Zeit zwischen 12.00 und 16.30 Uhr zum 16. YOUTH OPEN / Weltkindertag auf der Wiese vor dem Bergbau-Museum ein: »Beim „YOUTH OPEN“ werden die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorgestellt. Auf der Bühne und bei verschiedenen Aktionen wirken über 35 Kinder- und Jugendgruppen mit und sind live mit ihren Angeboten zu sehen und zu hören.
Das war am gestrigen Freitag ein richtiger Motivations-, ja ein echter Feierabend: Mehr als 3.000 Menschen demonstrierten in der Bochumer Innenstadt gegen die AfD und den immer deutlicher werdenden Rechtsruck. In den Reden wurden auch die Ampelregierungsparteien und Union & BSW wegen ihrer Menschen verachtenden Migrationspolitik kritisiert. Der Demonstrationszug startete am Hauptbahnhof und ging über Südring, Viktoriastraße und Oskar-Hoffmann-Straße zur Kneipe Linie 5. Der Laden war geschlossen und die Außendekoration abmontiert.
Für Freitag den 20.09 ruft Fridays For Future Bochum zur Teilnahme am Globalen Klimastreik auf: »Ab 14:00 soll vom Hauptbahnhof eine Demonstration in Richtung des Schauspielhauses ziehen, die ihr Ende schließlich vor der BP-Europazentrale an der Wittener Straße findet. Einen speziellen Fokus möchte die Ortsgruppe dabei auf die Verbrechen des Ölkonzerns British Petroleum (BP) setzen.
Das neue Handlungskonzept Wohnen ist nicht – wie geplant – gestern im Rat verabschiedet worden. Die Entscheidung soll erst auf der nächsten Ratssitzung am 10. Oktober fallen, da noch nicht alle Bezirksvertretungen zu dem Thema angehört worden sind.
Am Mittwoch, den 11.9. um 18 Uhr spricht Linda Unger in der vhs Bochum mit Johanna Bauhus über das von ihr gegründete feministische Musiklabel Ladies & Ladys https://ladiesundladys.de/, über Sexismus in der Musikindustrie, ihre eigene Band „Wenn einer lügt dann wir“ und über ihren Weg zur Labelbossin.
Die Stadt Bochum teilt in einer Pressemiteilung mit, dass die Havkenscheider Straße zur Fahrradstraße umgestaltet wird. »Die Havkenscheider Straße verbindet die Nordumfahrung der Wittener Straße mit dem Rad-/ Gehweg Parkway EmscherRuhr. Der Abschnitt der Havkenscheider Straße und der Kornharpener Straße, der östlich der Einmündung Feldmark liegt, soll bis zum Parkway EmscherRuhr als Fahrradstraße ausgewiesen werden.
Der Streetart/Graffiti Bochum e.V. bietet am 7.9.2024 von 13:00 bis 16:00 in der Sold Out Gallerie, Königsallee 16, einen kostenlosen Upcyling Workshop für Menschen ab 8 Jahren an. Das Motto: „Aus alten Skateboards wird was neues“.
Liebe Genoss*innen, wir wollen den heutigen Anlass dazu nutzen, ein besonderes Augenmerk auf die deutsche und europäische Beteiligung in Afrikanischen Krisengebieten zu legen. Denn auch wenn es vielen nicht bewusst ist, ist der deutsche Imperialismus durch unsere Bundeswehr auch in Afrika sehr aktiv um deutsche und europäische Interessen durchzusetzen. Aktuelle Beispiele hierfür wären Mali, Niger, der Südsudan und die Westsahara. Gerade weil diese Aktivitäten in diesen Ländern und etlichen anderen afrikanischen Ländern in der Vergangenheit vielen nicht bewusst ist, ist es um so wichtiger, dass wir darüber reden.
Im Zuge der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, den Vortrag: >>„Hunger, Inflation und Ruhrbesetzung. Bochumer Alltagsgeschichte 1923-1925“. Am Mittwoch, 11. September, um 19 Uhr referiert Hendrik Cramer zu diesem Thema. Der Vortrag möchte neben den Hintergründen von Ruhrbesetzung und Inflation vor allem die lokalen Auswirkungen auf den Alltag der Bochumerinnen und Bochumer nachzeichnen.
Die Forderung der IG BAU lautet: raus aus dem Niedriglohn für Gebäudereiniger:innen — 2.560 Reinigungskräfte in Bochum sollen Mindestens 16,50 Euro pro Stunde fürs Saubermachen bekommen . Die Forderungen im einzelnen:
>>Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 3 Euro höheren Stundenlohn
>>Aus Anlass des Mordes an Betti Hartmann am 31.8.1942 in Auschwitz erinnerte das Kuratorium Stelen der Erinnerung am 2.9. an die Verbrechen Nazideutschlands. Dass man diese unvorstellbaren Morde an jüdischen Menschen nicht vergessen darf belegen aktuelldie Wahlergebnisse in den Freistaaten Thüringen und Sachsen, wo jeweils etwa 30% der Wähler ihr Kreuz bei der AfD machten.
Die Antifaschistische Linke ruft auf zu einer Demonstration am Freitag, 06.09.24, Bochum HBF, 18 Uhr
»Die alarmierenden Wahlergebnisse der AfD in Thüringen (32,8%) und Sachsen (30,6%) zeigen, wie wichtig es ist, jetzt aktiv zu werden. „Eine Partei, die auf Spaltung, Hass und Ausgrenzung setzt, darf in Deutschland nie wieder an die Macht kommen. Das schulden wir den Millionen Opfern des Faschismus“, sagt Carla Fischer, Sprecherin der Antifaschistischen Linken Bochum.
Thomas Eiskirch hat gestern seiner Partei und heute der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass er im nächsten Jahr nicht mehr für das Amt des Oberbürgermeisters in Bochum kandidiert. Möglicherweise hat dabei die Erwägung eine Rolle gespielt, dass eine Wahlniederlage bei den kommenden Kommunalwahlen nicht gerade karriereförderlich ist. Bei der Europawahl lag die CDU zum ersten Mal in Bochum vor der SPD, SPD und Grüne stürzten von 47, 4 Prozent im Jahr 2019 auf 37,7 Prozent ab. Auch wenn sich die CDU eher mit Schnapsideen als kommunalpolitischer Kompetenz profiliert, würde Eiskirch im nächsten Herbst wahrscheinlich als Verlierer dastehen.
Am Samstag, 7.9.2024, von 11:55 bis 13:30 Uhr, machen die Bochumer OMAS wieder ihrem monatlichen Infostand an der Drehscheibe (Kortumstr./Bongard-Boulevard). Sie schreiben: »Mittlerweile engagieren sich mehr als 250 Frauen bei den OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West. Mit ihrem Infostand, bei Demos, Mahnwachen, Aktionen und auch auf Bochumer Straßenfesten beziehen sie klar Stellung. In Gesprächen mit Passantinnen und Passanten warnen sie vor den Folgen des Rechtsextremismus und kämpfen für die Demokratie. Sie sind mittlerweile nicht mehr zu übersehen und eine feste Größe im politischen Geschehen.
Heute haben die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V. Folgendes erklärt: »Mehr als 11.000 Menschen haben bis heute den Erhalt des Höntroper Freibades samt Sprungturm gefordert. Und es werden immer noch mehr. Doch unser scheidender Oberbürgermeister und seine Mehrheitsfraktion im Bochumer Rat (die im Aufsichtsrat die Geschicke der WasserWelten bestimmen) wollen die Becken noch in diesem Herbst zuschütten lassen. Die Diskussion um den Erhalt der Sprunganlage soll offensichtlich im Keim erstickt werden.
Im Kulturrat Bochum findet am kommenden Samstag eine Vernissage mit dem Titel „Grenzenlos – Kunstverein(t)“ statt. Zu Ablauf und Inhalt schreibt der Kunstverein Kulturrat: »Internationaler Kunstaustausch mit 40 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Indien und Österreich -„Künstlerische Ausdrucksformen sind frei“, so die UNESCO 2023. Was bedeutet das in einer Zeit, in der Grenzen überwunden oder eingerissen, zugleich aber auch neue aufgebaut werden, Kunstschaffende in Ihrem Wirken eingeschränkt und in einigen Staaten verfolgt werden. „Grenzenlos – Kunstverein(t)“ fragt nach der Freiheit und Grenzenlosigkeit von Kunst, ihren Perspektiven, nach Alternativen in schwierigen Zeiten.«
Kunstverein-Vernissage: Sa 7.9. ab 18.00 Uhr
Einführung: Dr. Falko Herlemann Kulturprogramm: Jazz mit Michael Erdmenger (Sax) und Thomas Klein (Piano). Lesung mit H.D. Gölzenleuchter
Weitere Informationen auf der Seite des Kunstvereins
Das Fritz-Bauer-Forum wird im Rahmen des Tags zum offenen Denkmal eine Führung durch die denkmalgeschützte ehemalige Trauerhalle durchführen: »Der Tag des offenen Denkmals® ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die denkmalgeschützte ehemalige Trauerhalle Havkenscheid, die mittlerweile zur Fritz Bauer Bibliothek geworden ist, wird am 8. September 2024 von 14:00 bis 18:00 Uhr zur Besichtigung offenstehen. Darüber hinaus bieten wir ein interessantes Begleitprogramm mit kurzen Führungen, einem Bücherflohmarkt und Möglichkeiten zum Gespräch.
Der Bahnhof Langendreer teilt mit: »Vom 06.09.2024 bis zum 27.09.2024 sind die Bilder des palästinensischen Künstlers Mohammed Al-Hawajri im Bahnhof Langendreer zu sehen. Die Bilder des Künstlers Mohammed Al-Hawajri sorgten auf der documenta 15 für große Aufregung. Er setzt vermeintlich Bekanntes in ungewohnte Kontexte.
In seiner aktuellen Pressemitteilung informiert der ADFC Bochum über die bundesweite Umfrageaktion des ADFC und ruft zur Teilnahme an der Aktion auf: »Am Sonntag, den 1. September startete die jährliche Umfrage zum „Fahrradklima-Test“, die der Bundesverband des ADFC bereits zum elften Mal durchführt. Radfahrer*innen aus ganz Deutschland sind eingeladen, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Wohnorte zu bewerten. Der ADFC Bochum ruft zu zahlreicher Teilnahme an der Umfrage auf. Es sei wichtig, die Bochumer Radverkehrspolitik einem „Realitätscheck“ zu unterziehen, so der Vorsitzende Marek Nierychlo.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat zur Gründung des Landesverbandes NRW am 7. September in Bochum nur einen erlesenen Club von 113 Erstmitgliedern zugelassen, ein Kadertreffen von Auserwählten. „Wir müssen draußen bleiben,“ klagen Sympathisanten, deren Aufnahmeanträge einfach nicht bearbeitet werden. Fans, die wie jüngst in Dortmund, Kritik an der Führerin laut werden lassen, weil sie unter den wenigen Mitgliedern „politisch Unbeleckte, die Millionäre sind“, entdecken, haben keine Chance. Gleichzeitig öffnet sich das BSW weiter zur AfD.
Kriegstüchtigkeit und Kriegswilligkeit sind im letzten Jahrhundert zwei Mal in Deutschland katastrophal gescheitert. Der in den Meinungsumfragen beliebteste Politiker wirbt für Kriegstüchtigkeit. Ampel und Union sind sich einig für gewaltig steigende Militärausgaben. Ihre Aufforderung an die Ukraine, Russland zu besiegen, statt das Sterben und zu Zerstören zu beenden, zeugt von Kriegswilligkeit. Zu einer Demonstration am Vorabend des Antikriegstages gestern Abend sind enttäuschend wenig Menschen gekommen. Krieg ist normal geworden. Kaum jemand empört sich. Die vorliegenden Redemanuskripte u. a. von den ukrainischen und russischen Kriegsgegnern:
In meinen früheren Ansprachen habe ich oft damit begonnen, zu beschreiben, wie die ukrainischen Behörden die Vielfalt meines Landes für ihre politischen Interessen ausgenutzt haben. Wie sie, getrieben von der Jagd nach Popularität, stolz ihre Kompromisslosigkeit zur Schau stellten und sich an immer weiter eskalierenden Konflikten beteiligten.
heute versammeln wir uns nicht nur, um an vergangene Kriege zu erinnern, sondern auch, um gegen die Schrecken anzugehen, die uns immer noch umgeben. Der 1. September, der Antikriegstag, erinnert uns daran, dass Kriege nie eine Lösung sind, sondern stets Leid und Zerstörung bringen.
Matthias Quent , Professor an der Hochschule Magdeburg: “Mit dem Überbietungswettbewerb für strenge Restriktionen bei Flucht und Migration zahlen die Parteien der Ampel und die Union vor allem auf das Konto der AfD ein. Das schwächt nicht die Rechtsextremen, sondern Menschenrechte und Menschenwürde. Rassistische Agitatoren und Parolen fühlen sich davon bestätigt. “Verbesserungsbedarfe bei Migration und Integration und im Kampf gegen politischen Islam bestehen. Aber Vorschläge wie das Bett-Brot-Seife-Prinzip entsprechen der rechtsextremen Forderung, es für Geflüchtete in Deutschland so unattraktiv wie möglich zu machen. Die Hoffnung, so das Wählerpotential von der AfD demobilisieren zu können, ist eine Illusion.
ganz beiläufig wurde am Rande eines NATO-Gipfels im Juli diesen Jahres verkündet, dass die USA ab 2026 neue Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren werden. Wie viele Waffen kommen sollen und wo sie genau stationiert werden, ist noch nicht bekannt oder wird bewusst nicht bekannt gegeben.
Ich heiße Wolfgang Dominik, bin 80 Jahre alt und habe sehr große Angst, noch einen Krieg nicht nur im Hinterhof oder Vorgarten, sondern im eigenen Wohnzimmer zu erleben und nicht zu überleben. Ich habe Bochum noch als Trümmerwüste erlebt. Verstecken spielten wir in Trümmern. Trümmer waren das Ergebnis von Kriegstüchtigkeit.
mein Name ist Julia und ich rede hier zu Euch als Mitglied des Bochumer Friedensplenums. Wir haben uns gefreut, dass die SDAJ die Initiative für diese Demonstration gestartet hat und haben unsere Planung zum Antikriegstag gerne geändert. Wir haben uns im Vorbereitungsbündnis darauf verständigt, möglichst viele Aspekte der Militarisierung unserer Gesellschaft in kurzen Redebeiträgen aufzuzeigen:
Wir haben es als Friedensplenum übernommen, auf zwei Themen hinzuweisen, die in der Öffentlichkeit zu wenig beachtet werden.
Im Rahmen der Dokumentarfilmtage LetsDok präsentiert die Dokumentarfilminitiative mit dem Endstation Kino am 8. September um 18 Uhr den Film „Einhundertvier“ über die quälend langsame Bergung von 104 Menschen von einem sinkenden Gummiboot im Mittelmeer. Anschließend findet ein Filmgespräch mit Regisseur Jonathan Schörnig und Mitgliedern der Schiffscrew statt.