Am vorletzten Abend des Filmfestivals „ueber arbeiten“ geht es heute um 18.00 Uhr im Metropolis im Hauptbahnhof um die Innenansichten eines Großkonzerns: ENRON steht für den größten Finanzskandal der US-Wirtschaftsgeschichte. Der Energie-Konzern, bei dessen Insolvenz 20.000 Menschen ihren Job verloren, gründete sein Geschäft auf konsequentes Bilanzfälschen. Schamlos hatten die verantwortlichen Manager sich persönlich bereichert und dabei zwei Milliarden Dollar an Pensionsfonds ihrer Mitarbeiter vernichtet. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die Details dieses Börsenkrimis.
Die DGB Jugend und das Bochumer Sozialforum laden anschließend zu einer Diskussion darüber ein: Gesprächspartnerin ist Mag Wompel, Redakteurin von LabourNet Germany. Die Moderation übernimmt Simone Dreyer von der DGB-Jugend.
Montag 21.05.07, 22:00 Uhr
Dokumentarfilm im Rahmen der Reihe "Gute Nacht, G8"
Das endstation.kino im Bahnhof Langendreer zeigt am Freitag, den 25. Mai um 18 Uhr den 2004 enstandenen deutschen Dokumentarfilm „Antonio Negri. Eine Revolte die nicht endet“ von Andreas Pichler und Alexandra Weltz. In der Ankündigung heißt es: „Kaum ein europäischer Intellektueller hat so viel Bewunderung und Hass hervorgerufen wie der heute über 70 Jahre alte Antonio Negri. Er war Professor für Philosophie, Militanter, Gefangener, Flüchtling, Exilant und Staatsfeind Italiens und ist heute neben Arundhati Roy, Naomi Klein und Noam Chomsky einer der Vordenker der Anti-Globalisierungsbewegung.
Der Film erzählt sowohl die Geschichte der Utopie von 1968, die in Italien 10 Jahre dauerte, als auch von der Entstehung einer neuen globalen Protestbewegung zur Jahrtausendwende. Negris formuliert mit seinen Schriften, Ideen und Aktionen einen fundamentalen Einspruch gegen die kapitalistische Weltordnung.“
Das Landesverkehrsministerium hat die Veröffentlichung des Planfeststellungsbeschlusses zum „Westkreuz“ angekündigt. Es soll den EinwenderInnen in den nächsten Tagen zugestellt werden und vom 4. bis 19. Juni im Rathaus ausliegen. Die Ankündigung des Verkehrsministeriums. Als „Westkreuz“ wird das gigantische Bauprojekt bezeichnet, mit dem die Stadtautobahn (Westtangente) an der Abfahrt „Stahlhausen“ direkt an die A 40 angeschlossen werden soll. Gegen den angekündigten Beschluss müssen die AutowahngegnerInnen vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster klagen, wenn sie das Projekt auf rechtlichem Weg stoppen wollen.
Die Bochumer Initiative Südliches Afrika (BISA) hat beschlossen, einen Bus aus Bochum nach Heiligendamm und Rostock mit 200 € zu unterstützen. Die BISA setzt sich mit ihrer Arbeit für die Verbesserung der Lebensverhältnisse im südlichen Afrika ein – und muss immer wieder resigniert feststellen, dass so viele Bemühungen – von Betroffenen in den armen wie auch von solidarischen Menschen aus den reichen Ländern – nicht fruchten, schon allein weil die ungerechten Tausch- und Handelsbedingungen jedwede Entwicklung in weiten Teilen Afrikas unmöglich machen. Hungerlöhne, Kinderarbeit und hemmungslose Ausbeutung der natürlichen Umwelt sind die Begleitumstände der Globalisierung. Bedingungen, die Profitsicherung gewährleisten und „uns“ diejenigen, die vor diesem Elend flüchten, vom Hals halten – das sind die Dinge, die von den Mächtigen be- und abgesprochen werden. mehr…
Spendenaufruf der BISA für Busse nach Heiligendamm vom 20. 5. 2007
wie Sie wohl wissen und Ihr wohl wisst, wird landauf landab dafür mobilisiert, der „nicht gewählten Weltregierung der Globalisierung“ unsere Kritik, unseren Protest und unsere Warnungen in Rostock und Heiligendamm nahe zu bringen.
Wir warnen vor der Vernichtung unserer Umwelt, wir kritisieren die Marginalisierung von nahezu 80 % der Weltbevölkerung und protestieren gegen eine neoliberale Politik, die für die Mehrheit der Menschen schädlich ist, während eine Minderheit nicht mehr vorstellbare Gewinne einstreicht. Alle 3 Sekunden stirbt ein Kind in dieser Welt an den Folgen extremer Armut; bei den Nachrichten neuer Hungersnöte knallen die Sektkorken an den Börsen. Schwarz-weiß-Malerei? Leider ist es auf der Seite der Habenden genau so billig, wie es sich anhört – und auf der Seite der Armen, arm Gemachten und arm Gehaltenen genau so fürchterlich wie Ihr und Sie gelesen habt/haben: ALLE 3 SEKUNDEN!
Die Vorbereitung der Proteste und Vermittlung von Hintergrundinformationen kosten viel Geld. In Bochum gab es außerdem kurzfristig eine Finanzierungslücke für die Anmietung eines Busses, es werden nun Spenden auch dafür benötigt. Wir bitten deshalb Euch und Sie zu spenden, z.B. in Höhe des Preises für eine Fahrkarte. (30 €/erm. 20 €). Kto.Inhaber: attac Bochum Kto.-Nr.: 11 234 400 , bei: GLS Gemeinschaftsbank BLZ: 430 609 67 Stichwort: BUS g-8 Bochum
Mit herzlichem Dank und
freundlichem Gruß
Dagmar Wolf
Für die BISA
c/o Wallbaumweg 108,
44894 Bochum
0234-6871630
Montag 21.05.07, 07:00 Uhr
Heute,18.00 Uhr, das Filmfestival "ueber arbeiten" zeigt im Metropolis:
Im Rahmen des Filmfestivals „ueber arbeiten“ wird heute um 18.00 Uhr im Metropolis im Bochumer Hauptbahnhof „Des Wahnsinns letzter Schrei“ gezeigt. Der Film porträtiert Menschen, die unter Bedingungen von Hartz IV leben müssen. Er macht außerdem deutlich, wie fast alles, was Regierungspolitik und Wirtschaft als ökonomischen Sachzwang verkaufen, in Wirklichkeit reine Ideologie ist, mit der Macht- und Profitinteressen durchgesetzt werden sollen. Lokale PartnerInnen dieser Filmveranstaltung sind das Bochumer Sozialforum, die Unabhängige Sozialberatung, der ver.di-Erwerbslosenausschuss, der DGB Region Ruhr-Mark, die Arbeitsloseninitiative Werkschlag und der Arbeitskreis Erwerbslose der IG Metall. VertreterInnen dieser Gruppen und Organisationen werden im Anschluss an den Film zusammen mit dem Publikum über den Film und seine Themen diskutieren.
Die Diskussion wird von Vorsitzenden des DGB Ruhr-Mark Michael Hermund moderiert.
Zum Inhalt des Filmes: mehr…
Montag 21.05.07, 06:45 Uhr
Donnerstag, 24. Mai, 19.15 Uhr, Volkshochschule, Clubraum
Attac Bochum lädt in Kooperation mit der VHS ein: „Der nächste G8-Gipfel – das Treffen der Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Deutschlands und Russlands – findet vom 06. bis 08. Juni 2007 in Heiligendamm an der mecklenburgischen Ostseeküste statt. Die Weltwirtschaftsgipfel sind wichtige Knotenpunkte im institutionellen Netzwerk der herrschenden Weltordnung und ihre Politik steht für immer mehr Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte.“ Werner Rätz arbeitet bei der ila in Bonn und ist Mitglied des Koordinierungskreises von attac. Zum Bochumer G8-Plenum.
SchülerInnen, die in Haushalten leben, die mit Arbeitslosengeld II auskommen müssen, sind nicht mehr von der Zuzahlungspflicht zu Lernmitteln befreit. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat die Mittel hierfür gleich bei Amtsantritt gestrichen. In Bochum haben in den letzten beiden Jahren Übergangslösungen gegriffen. Die Verwaltung wurde jedoch vom zuständigen Ratsausschuss beauftragt, ein schlüssiges Konzept für die Zukunft vorzulegen. Die Linksfraktion fragt in Anbetracht des anstehenden Schuljahresbeginns nun nach, was die Verwaltung jetzt vorschlägt. Die Linksfraktion will auch konkret wissen: „Wie hoch wäre die zusätzliche finanzielle Belastung für die Kommune, wenn sie die Eigenanteile für alle Kinder aus ALG-II-Haushalten bzw. Kindern, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, komplett übernehmen würde?“ Die Anfrage im Wortlaut.
Im Filmfestival „ueber arbeiten“ läuft am heutigen Sonntag Abend um 18.00 Uhr im Metropolis der Dokumentarfilm »Schwarzes Gold« von Marc und Nick Francis. Er zeigt das Netz von Abhängigkeiten in einer Weltwirtschaft, wo reiche Länder ihre Landwirtschaft großzügig subventionieren und dadurch die Preise – zum Schaden der südlichen Herstellerländer – niedrig halten. Das Bochumer Eine-Welt-Forum wird diesen Film inhaltlich ergänzen, Kostproben und Informationen über fair gehandelten Kaffee (Fair Trade) am Beispiel des “Bochum Kaffees†vorstellen. Dagmar Wolf (Eine Welt Forum Bochum) wird als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen. Zum Hintergrund des Filmes: mehr…
Seit ein paar Tagen ziert ein beeindruckendes Graffiti die U35-Unterführung an der Markstraße. Auf etwa 8 mal 2,50 Meter prangt der Schriftzug „NO G8“ und die Aufforderung „2.-8. Juni 2007 – Heiligendamm G8 versenken“. Mit dem Bild eines fahnenschwingenden Autonomen erteilen die SprayerInnen dem G8-Gipfel ihre eindeutige Absage. Bildergalerie
Treibgut-Autor Uli Schröder war heute in Wattenscheid und schickt folgenden Bericht: »„Kulturzentrum, Kulturzentrum“, skandierten über 200 enthusiastische KundgebungsteilnehmerInnen am Samstagnachmittag lautstark auf dem Alten Markt in der Wattenscheider Innenstadt. Unterstützt vom Gitarrenduo Volker & Ingmar sowie der Band Emscherkurve 77 stellte die Aktionsgemeinschaft Kulturzentrum Wattenscheid mit einem dreistündigen Multikunst-Programm aus Straßentheater und Musik von Jazz bis Punk eindrucksvoll unter Beweis, dass dieser Ort ein enormes kreatives Potential aufzubieten hat. Somit ist die Forderung an die Politik mehr als berechtigt, hier wie in anderen Bochumer Stadtbezirken endlich wieder eine zentrale Lokalität zu schaffen, um eine kontinuierliche Kulturarbeit zu ermöglichen. Damit könnte nach 10 Jahren ‚Förderpause‘ an die erfolgreiche Arbeit des 1997 geschlossenen Kulturladens Wattenscheid angeknüpft werden, der schließlich wegen zu geringer kommunaler Förderung finanziell kollabierte. mehr…
Am heutigen Samstagabend wird das Filmfestival „ueber Arbeiten“ im Metropolis um 18.00 Uhr mit einem Film über das weltweit drittgrößten Staudammprojekts, des Ralco in Chile, fortgesetzt. Der Film zeichnet nach, wie IWF und Weltbank die indigene Kultur der Mapuche-Pehuenche in diesem Bereich ausgelöscht haben. Der Film erinnert an die Geschichte der Mapuche: Weder Inkas noch die jahrhundertelange Besatzung durch spanische Kolonialherren hatten sie zuvor von ihrem angestammten Land vertreiben können. Jetzt liegt es unter der Wasseroberfläche des BÃobÃo-Flusses begraben. 1997 erwarb der spanische Wasserkonzern ENDESA den gesamten Strom vom chilenischen Staat. Durch Intrigen und staatliche Komplizenschaft gelang es, die einstigen AnwohnerInnen auszubooten. Der damalige Staatspräsident Eduardo Frei war mit einer Firma persönlich an ENDESA beteiligt und sorgte für die Kriminalisierung und Inhaftierung von Mapuche-AnführerInnen. Die Proteste blieben erfolglos. 2003 verließen die letzten Familien ihr Land, wurden umgesiedelt und müssen heute für den Strom, der aus der Überflutung ihres Besitzes gewonnen wird, bezahlen.
Salvador Millaleo wird den Film mit aktuellen Informationen ergänzen und steht für Fragen und Diskussionsbeiträge zur Verfügung. Er ist Mapuche aus Chile und hat die Kämpfe um das Projekt intensiv verfolgt.
Wer bis jetzt auf der Webseite der Stadt Bochum surfte, stieß schnell auf den Song „Bochum“ von Herbert Grönemeyer: „tief im westen – wo die sonne verstaubt – ist es besser – viel besser, als man glaubt – tief im westen – du bist keine schönheit – vor arbeit ganz grau…“ Seit heute wehrt sich das offizielle Bochum gegen diese Botschaft und startet eine Kampagne, wie jung und bunt Bochum doch sei. In den beiden kommenden Jahren sollen 900.000 Euro für „Bochum macht jung!“ zur Verfügung gestellt werden. Die Oberbürgermeisterin bezeichnet diese Aktion als „Profilierungsprozess“. Auf der Webseite werden 69 UnterstützerInnen aufgeführt. Zum Beispiel: Bahnhof Langendreer, BP, CDU, IHK, katholische Kirche, Linksfraktion.PDS, Studienkreis Film, Soziale Liste und Thealozzi.
Die Soziale Liste schreibt: »Das Bild einer „autogerechten Region Ruhrgebiet“ entwarf (Landes-) Verkehrsminister Wittke in seiner Rede zur Eröffnung der Baustelle zum Ausbau der A 40 am 16. Mai Wattenscheid. In brutaler Offenheit reihte er in seiner Rede Baumaßnahmen aneinander, die zeigen, wie die Bundes- und Landesregierung dem Autoverkehr Vorrang einräumen. Der schienengebundene Verkehr kam, wie der ÖPNV, nicht mit einer Silbe in der Rede vor.
Diese verfehlte Politik lässt sich in Wattenscheid besonders feststellen. „Der Wattenscheider Bahnhof verkommt und spielt bei der Verkehrsplanung offensichtlich keine Rolle mehr. Wie ist es anders zu verstehen, dass Züge wie der längst überfällige RRX an Wattenscheid vorbeifahren sollen“, so der Wattenscheider Stadtverordnete Günter Gleising.« Im Wortlaut
Pressemitteilung der Sozialen Liste vom 18.5.2007
Freitag 18.05.07, 16:53 Uhr
Die Auto-Lobby lässt grüßen - Soziale Liste befürchtet “Staubsauger-Effekt“ mit noch mehr Autos in Wattenscheid
Das Bild einer „autogerechten Region Ruhrgebiet“ entwarf (Landes-) Verkehrsminister Wittke in seiner Rede zur Eröffnung der Baustelle zum Ausbau der A 40 am 16. Mai Wattenscheid. In brutaler Offenheit reihte er in seiner Rede Baumaßnahmen aneinander, die zeigen, wie die Bundes- und Landesregierung dem Autoverkehr Vorrang einräumen. Der schienengebundene Verkehr kam, wie der ÖPNV, nicht mit einer Silbe in der Rede vor.
Die Soziale Liste, die die Proteste gegen den 6-spurigen Ausbau der A 40 unterstützt, befürchtet durch den sechsspurigen Ausbau der A 40 einen Staubsauger-Effekt, der noch mehr Autoverkehr nach Wattenscheid zieht. Gleichzeitig wird der öffentliche Nahverkehr unattraktiver gemacht (siehe Fahrpreiserhöhungen, Zugverspätungen und Ausfälle). Diese verfehlte Politik lässt sich in Wattenscheid besonders feststellen. „Der Wattenscheider Bahnhof verkommt und spielt bei der Verkehrsplanung offensichtlich keine Rolle mehr. Wie ist es anders zu verstehen, dass Züge wie der längst überfällige RRX an Wattenscheid vorbeifahren sollen“, so der Wattenscheider Stadtverordnete Günter Gleising.
Vor dem Hintergrund der Klima-Veränderungen, besser der Klima-Katastrophe, wäre es aus Sicht der Sozialen Liste notwendig, dem öffentlichen Personennahverkehr gegenüber dem Individualverkehr oberste Priorität beizumessen. „Auch alternative Antriebsenergien, Antriebe und Transportmittel böten ein reichhaltiges Betätigungsfeld. Doch Wittke und Co. machen das Gegenteil. „Die Auto-Lobby lässt grüßen,“ so Günter Gleising.
Freitag 18.05.07, 13:53 Uhr
Sonntag, 20.05, 19.04 Uhr, Radio Friedensplenum, Urbo (98.5 Radio Bochum):
Am Sonntag, den 20. Mai, läuft die nächste Sendung von Radio Friedensplenum im „Unabhängigen Radio Bochum“, Urbo. Das Team von Radio Friedensplenum schreibt zu dieser Sendung: „Dieses Mal gibt es eine Sendung mit zwei Themen: Zum einen berichten wir über eine Infoveranstaltung zu den Protesten gegen die alljährlich zu Pfingsten stattfindenden Treffen der Gebirgsjäger im bayrischen Mittenwald. Diese Treffen sind ein Indiz für die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft.
Zum anderen über eine Führung zu den Stolpersteinen in Bochum mit dem Historiker Dr. Hubert Schneider. Diese Stolpersteine erinnern an die ermordeten, vertriebenen und letztendlich verschwundenen Jüdinnen und Juden in Bochum. Eingeladen hatte zu dieser Führung die Linkspartei PDS, die auch eine Patenschaft für einen Stolperstein übernommen hat: für Meier Brecher. Dieses war auch der Anlass für diese Führung. Zu empfangen ist die Sendung auf der Frequenz von 98,5 Radio Bochum.“
„Wir unterstützen Euch im Kampf gegen Lohndumping und Abbau von Sozialstandards“, erklärte der DGB Regionsvorsitzende Michael Hermund am Freitagvormittag vor den streikenden Telekom-MitarbeiterInnen in der ver.di-Zenrale an der Unistraße.
„Wir wissen, wenn Telekomvorstand und Teile der Politik sich durchsetzen, stehen andere Unternehmen und Branchen schon Schlange, um ebenfalls die Axt an tarifliche Standards zu legen“, so Hermund weiter.
„Dieser Streik ist nicht unverantwortlich. Diese Unternehmensführung und die Eigentümer sind unverantwortlich mit ihrem Ansinnen, 50.000 Menschen in eine Dumpingtochter auszugliedern. Wer 3 Milliarden an Dividende ausschütten kann, hat das moralische Recht verspielt, 40 % Lohneinbußen zu fordern.“
„Verantwortlich ist das Management“, rief Hermund, „die Beschäftigten wehren sich mit diesem Streik und leisten somit einem Beitrag zum Erhalt erträglicher Arbeitsbedingungen nicht nur für sich, sondern für alle Arbeitnehmer.“
Freitag 18.05.07, 07:49 Uhr
Filmfestival »ueber arbeiten« am heutigen Freitag:
Nachdem das Filmfestival „ueber arbeiten“ gestern Abend mit 50 BesucherInnen gestartet ist und eine recht interessante Diskussion über die Arbeit in Callcentern folgte, geht es heute um 18.00 Uhr im Metropolis mit einem Film über Casting im Filmgeschäft weiter. Zum Titel und Hintergrund: Am Anfang der Karriere großer Kinostars steht die Besetzungscouch – weniger Symbol für sexuelle Ausbeutung als für den schwierigen, schier ausweglosen Kampf, in Hollywood aufzufallen und für einen Film engagiert zu werden. Casting-Agenturen entscheiden über Erfolg und Flopp. Veit Helmers Dokumentation begleitet einige JungschauspielerInnen, wie sie nach Los Angeles kommen und dort ihr Glück versuchen. Sie legen kostspielige Fotomappen für die Bewerbung an und sprechen für unzählige Rollen vor. mehr…
Das G8-Plenum lädt am 30. Mai um 19 Uhr zu einer letzten Infoveranstaltung mit den aktuellsten News zu den Protesten in Heiligendamm ins Soziale Zentrum ein. U.a wird es dort Informationen zu rechtlichen Fragen geben.
Im G8-Büro im Sozialen Zentrum (DI & FR 16-19 Uhr) gibt es jetzt nur noch wenige Zugfahrkarten (für 15€/30€). Leider ist immer noch nicht geklärt, wann ein Bus aus Bochum nach Rostock fährt. Wir empfehlen, am Samstag oder Sonntag auf dem Festival in Essen Karten für die Busse aus Essen oder Dortmund zu kaufen.
In Anbetracht der Demonstrationsverbote und Durchsuchungen ruft das G8- Plenum alle Bochumer Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, die bundesweiten Aufrufe zur Demonstration sowie zur Kampagne Block G8 zu unterstützen. Erfreulich ist, dass sich trotz oder wegen der polizeilichen Maßnahmen immer mehr Bands gefunden haben, die die Proteste mit Konzerten auf der Demo und den Aktionstagen unterstützen. Näheres ist hier und hier zu erfahren.
Donnerstag 17.05.07, 10:00 Uhr
Filmfestival "ueber arbeiten" ab heute täglich im Metropolis
Heute startet um 18.00 Uhr im Metropolis im Hauptbahnhof das Filmfestival „ueber arbeiten„. Eine Woche lang werden sich Filme und Diskussionen mit dem Themenbereich „Arbeit“ und „Globalisierung“ beschäftigen. Zu Beginn wird heute der Film „John & Jane“ gezeigt. Das Thema: Globalisierung durch Outsourcing. Dass US-VerbraucherInnen mit einem Callcenter in Indien verbunden werden, wenn sie eine Kundendienstnummer wählen, wird ihnen kaum auffallen. Den dortigen »Callagents« wurden die amerikanische Kultur und sogar verschiedene Regionaldialekte antrainiert. Der Film stellt sechs dieser TelefonarbeiterInnen vor. Ihre Haltung zu ihrem Job reicht von kritischer Distanz bis zu vorbehaltloser Identifikation mit dem amerikanischen Lifestyle.
Als Gesprächspartner wird vor und nach dem Film Erol Karakurt zur Verfügung stehen. Er ist Betriebsrat bei dem Online Shop “QVCâ€. Die inhaltliche Begleitung dieses Abend übernehmen Attac und Attac-Campus. Aichard Hoffmann von Attac wird die Diskussion moderieren.
Die Sonne schien über Wattenscheid. Der Verkehrsminister stand im vierspurigen Stau der A 40 und träumte vom sechsspurigen Ausbau des Staus. Wolken zogen auf. Der verspätete Minister begann von viel Protestrufen begleitet… mehr…
Die Sonne schien über Wattenscheid. Der Verkehrsminister stand im vierspurigen Stau der A 40 und träumte vom sechsspurigen Ausbau des Staus. Wolken zogen auf. Der verspätete Minister begann von viel Protestrufen begleitet seine Ansprache zum „ersten Spatenstich für den sechsspurigen Ausbau der A 40“. Ein Platzregen ergoss sich über Wattenscheid. Der abgeschirmte Minister erinnerte, wie Clement und Lammert vor 12 Jahre die rasche Bochumer Lösung ausgeheckt hatten. Die Ministerrede ging zu Ende. Die Würstchenbude durfte nun Brat- und Currywurst an die Anwesenden austeilen. Der Minister hatte keinen Spaten für den ersten Stich dabei. Stattdessen demolierte er ein Brückengeländer und bezeichnete dies als Baubeginn. Die Bürgerinitiative gegen die DüBoDo überreichte einen Kranz für das Millionengrab. Die Sonne schien über Wattenscheid. Bildergalerie
Das Bochumer G8-Plenum ruft alle BochumerInnen auf, sich aktiv an den G8-Protesten zu beteiligen. Dies betrifft in erster Linie die Beteiligung an den Aktivitäten rund um Heiligendamm in der ersten Juni-Woche. Aber auch in Bochum sind Aktionen geplant. Voraussichtlich werden an öffentlichen Orten aktuelle Videos aus den alternativen Mediennetzwerken gezeigt.
Eine weitere Form der Unterstützung des Protest besteht in Sach- und Geldspenden. Insbesondere die Camps benötigen noch Geldüberweisungen. Darüberhinaus sucht das G8-Plenum zusammen mit anderen lokalen Gruppen vor allem noch Großzelte, Biertische /Bänke und einen Bulli / 7,5t LKW zum Transportieren von Materialien. Wer weiterhelfen kann, ist aufgerufen sich beim G8-Plenum zu melden.
Der Senat der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH) in Bochum hat in seiner heutigen Sitzung mit einer Mehrheit von 10 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung einen Antrag angenommen, in der heutigen Sitzung keine Ordnung zur Einführung von Studiengebühren zu verabschieden. Die Gruppe von Studierenden an der EFH, die den Streik organisiert hatte, schreibt dazu: „Somit ist davon auszugehen, dass vorerst keine Studiengebühren an der Evangelischen Fachhochschule erhoben werden.
Die Senatssitzung begann in einem düsteren Szenario, das die Studierenden mit einem Spalier aus schweigenden Protestlern, begleitet von Trauermusik, und einem über dem Auditorium schwebenden Damoklesschwert gestalteten.
Es wurde deutlich, dass es an der Evangelischen Fachhochschule eine rege Debatte über die politischen Zusammenhänge gibt, in denen Studiengebühren eingeführt werden sollen. Die Studenten betonten immer wieder, dass sie die kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Bedingungen und der zur Zeit forcierten Bildungspolitik sehr schätzen. Sie forderten nun die Senatsmitglieder auf, dieser kritischen Meinung Ausdruck zu verleihen und als Hochschule ein deutliches Signal in der Debatte um Studiengebühren zu setzen. mehr…
Die Linkspartei:PDS schreibt: »Im Beisein von Bundes- und Landesprominenz soll mit dem „feierlichen ersten Spatenstich“ der sechsspurige Ausbau der A40 in Bochum Wattenscheid beginnen. Dies geschieht, obwohl gegen diesen Ausbau noch Klagen vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster anhängig sind. Dazu erklärt Anna-Lena Orlowski, Sprecherin der Linkspartei.PDS Bochum:
„Was mit diesem Spatenstich geschieht, gleicht schon einem Stück aus dem politischen Tollhaus. Am Montag diskutierten Bürger/innen aus dem Ruhrgebiet mit Vertreter/innen der EU und dem Umweltminister aus NRW, Herrn Uhlenberg, über die negativen Auswirkungen von Autoverkehr und zwei Tage später soll mit einer Baumaßnahme begonnen werden, die mit Sicherheit zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens führt.« im Wortlaut.
In Bochum und Wattenscheid leben schätzungsweise 57.000 Menschen in Armut. Allein 40.000 Personen davon erhalten Arbeitslosengeld II (Hartz IV), weitere 11.000 sind nichterwerbsfähige hilfsbedürftige Sozialgeldempfänger. Diese Zahlen zur Entwicklung der Armut nannte Ratsmitglied Günter Gleising auf einer Versammlung der Sozialen Liste am gestrigen Montagabend. Zusammen mit weiteren geschätzten 6.000 Menschen, die von Kleinrenten leben, die Schule oder Ausbildung abgebrochen haben, auf der Straße leben oder einfach von keiner Statistik erfasst werden, ergibt sich, dass rund 14,8 % der Einwohner in unserer Stadt arm sind.
„Die Zahlen zeigen, dass der angeblich so positive Trend in der Wirtschaft dem Bereich von Hartz IV nicht zu Gute kommt“, so Günter Gleising. Besonders erschreckend ist, dass überproportional Kinder und Alleinerziehende betroffen sind. Vor der allgemeinen Zukunftsdiskussion und der demographischen Entwicklung in unserer Stadt ist es ein „gesellschaftspolitischer Skandal“, so Gleising, dass in Bochum und Wattenscheid die Anzahl der Kinder, die in Armut leben müssen, auf über 12.000 geschätzt wird.
Gleising nannte auch Einzelbeträge, die Kindern zugestanden werden. Ein Kind unter 14 Jahren aus einer Familie im ALG II-Bezug bekommt, 60 % des Regelsatzes = 207 Euro pro Monat. Das Kindergeld ist da schon eingeschlossen. Das ergibt, dass für Spielsachen und Hobbywaren monatlich 1,52 Cent zur Verfügung stehen. Für Schreibwaren/ Zeichenbedarf 1,32 Euro, für Bekleidung und Schuhe 20,70 Euro. Täglich stehen einem Kind nach Hartz IV 0,57 Euro für das Frühstück und jeweils 1,02 für das Mittagessen und das Abendbrot zur Verfügung.
In der lebhaften Diskussion auf der gut besuchten Versammlung der Sozialen Liste wurden diese Zahlen durch konkrete Beispiele untermauert. So werden für das Essen in einer Bochumer Kitag 56 Euro monatlich, das Schulessen 2,90 Euro täglich fällig. Ein Teilnehmer berichtete von einer engagierten Lehrerin aus Höntrop, die „immer ein paar Brote mehr dabei hat, um Kindern etwas abgeben zu können“.
Die Soziale Liste beschloss eine ganze Anzahl von Aktivitäten zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die Situation von armen Kindern an Schulen, die Verbesserung des „Bochum Passes“ und die Forderung nach einem Sozialticket.
Die Soziale Liste schlägt vor, konzentriert und konsequent die Situation von Kindern, Armen und Familien in den Mittelpunkt kommunalen Handelns zu stellen. Um deren Situation zu verbessern, will sie für die Schaffung einer kommunalen Stiftung „Gegen Armut in unserer Stadt“ eintreten, die in einem ersten Schritt, u. a. von den städtischen Töchtern, mit 3- 5 Mio. Euro ausgestattet werden soll.
Die Soziale Liste schlägt vor, „konzentriert und konsequent die Situation von Kindern, Armen und Familien in den Mittelpunkt kommunalen Handelns zu stellen. Um deren Situation zu verbessern, will sie für die Schaffung einer kommunalen Stiftung ‚Gegen Armut in unserer Stadt‘ eintreten, die in einem ersten Schritt, u. a. von den städtischen Töchtern, mit 3- 5 Mio. Euro ausgestattet werden soll.“ Im Wortlaut.
Neben vielen weiteren Organisationen beteiligt sich das Bochumer Sozialforum an dem Festival GegenMachtKultur am kommenden Wochenende (19./20. Mai) im Essener Jugendzentrum Papestraße. Dort wird in über 40 Workshops die G8-Politik thematisiert. Am Samstag Abend spielen dort nach der zentralen Podiumsdiskussion ( mit dem KOK D’dorf, Sven Giegold, Angela Klein) diverse Bands. Am Sonntag wird u.a. ein öffentlicher Blockadeworkshop angeboten.
„Entgegen der Absprache und trotz der Widersprüche gegen die rechtswidrig verlaufende Wahl des neuen AStA-Vorstands haben sich Mitglieder von Rubrosen, RCDS und LHG am Freitag Zugang zu den AStA Räumlichkeiten verschafft“ berichtet die alternative liste an der Ruhr-Uni (al) auf ihrer Webseite. „Trotz der massiven Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl hatte der AStA Vorstand des letzten Jahres angeboten, eine ordentliche und protokollierte Übergabe am Montag durchzuführen, um sicher zu stellen, dass keine Gegenstände fehlen und um einen reibungslosen Übergang der Amtsgeschäfte zu gewährleisten. Eine solche protokollierte Übergabe ist laut der Verordnung über die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Studierendenschaften vorgeschrieben. Ein Termin hierzu wurde in Absprache beider Seiten festgelegt, aber anstatt sich daran zu halten, verschaffte sich der neue Vorstand bereits am Freitag Zugang zu den Räumlichkeiten. Dieses Verhalten zeigt deutlich, dass Rubrosen, LHG und RCDS keinen Wert auf eine Entschärfung der Situation legen. Vielmehr noch werfen sie nun mit Falschbehauptungen und Verleumdungen um sich.“ (Näheres)
Pressemitteilung der Sozialen Liste vom 14. 5. 2007
Am vergangenen Wochenende haben die Soziale Liste und die Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) bei stürmischem und regnerischem Wetter erstmals einen gemeinsamen Informationsstand in Wattenscheid in der Fußgängerzone durchgeführt.
Gegen die erneuten Fahrpreiserhöhungen des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) zum 1. 8. 2007 um 4 %, die geplanten Einstellungen von Linien und die Verschlechterung von Zeittakten sammelten die Mitglieder der beiden Organisationen trotz des schlechten Wetters 47 Unterschriften. Die Sammlung wird fortgesetzt. Im Juli werden alle Unterschriften an die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) in Essen gesandt.
Für die Soziale Liste und die WASG sind die Beschlüsse zur Erhöhung der Fahrpreise „sozial unzumutbar und umweltpolitisch schädlich“.
Protest gegen Ausbau der A 40
Die Soziale Liste unterstützt die Proteste gegen den 6-spurigen Ausbau der A 40. Während der öffentliche Nahverkehr unattraktiver (siehe Fahrpreiserhöhungen) gemacht wird, soll das dicht besiedelte Ruhrgebiet „autogerecht“ ausgebaut werden. Die Soziale Liste protestiert gegen diese Politik der Bundes- und Landesregierung, die dem Autoverkehr Vorrang einräumen will.
Ulises Estrada, dessen Lebensweg eng mit herausragenden Ereignissen der Weltgeschichte verknüpft ist, war Weggefährte von Ché Guevara und Zeitzeuge der cubanischen Revolution, die er mitgestaltet hat. Die Deutsche Tamara Bunke – „Tania la Guerillera“ – bildete er für den Einsatz mit Ché in Bolivien aus. Anlässlich des 40. Todestages von Ché und Tania stellt Estrada seine Erinnerungen bei einer Lesereise in Deutschland vor. mehr…
Am vergangenen Wochenende haben die Soziale Liste und die Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) erstmals einen gemeinsamen Informationsstand in Wattenscheid in der Fußgängerzone durchgeführt. Sie sammelten gemeinsam Unterschriften gegen die erneuten Fahrpreiserhöhungen des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR). Die Soziale Liste teilt außerdem mit, dass sie die Proteste gegen den 6-spurigen Ausbau der A 40 unterstützt. „Während der öffentliche Nahverkehr unattraktiver (siehe Fahrpreiserhöhungen) gemacht wird, soll das dicht besiedelte Ruhrgebiet „autogerecht“ ausgebaut werden. Die Soziale Liste protestiert gegen diese Politik der Bundes- und Landesregierung, die dem Autoverkehr Vorrang einräumen will.“ Im Wortlaut.
Unter dem Titel: „Nein, ich gehe nicht hin“, ist in der morgigen WAZ ein Interview mit dem Vorsitzenden der Grünen Ratsfraktion, Wolfgang Cordes, zu finden. Er erläutert, warum er nicht zum feierlichen Spatenstich zur sechsspurigen Erweiterung der A 40 geht. Alle anderen GegnerInnen der sogenannten Bochumer Lösung („Clements Wahn“), treffen sich am Mittwoch um 15.30 Uhr an der Hohensteinbrücke in Wattenscheid, um zu demonstrieren. Vielleicht überlegt es sich Wolfgang Cordes noch und steht auf der richtigen Seite.
Vom 17. bis 23. Mai 2007 läuft im Kino Metropolis im Bochumer Hauptbahnhof das Filmfestival »ueber arbeiten«. Es präsentiert Dokumentarfilme, die die Themen Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung umkreisen. Die Filme stellen Fragen nach der Zukunft und dem Wert von Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft. Sie zeigen globale Verbindungen zwischen den verschiedensten Lebens- und Arbeitswelten und die internationalen Verflechtungen von Großkonzernen. Und sie geben Denkanstöße für mögliche Formen des Zusammenlebens in einer Gesellschaft, deren Erscheinungsbild nicht zuletzt vom Engagement und von der Solidarität des Einzelnen abhängen.
Koordiniert wird das Festival, das bundesweit in 80 Städten von der “Aktion Mensch†organisiert wird, in Bochum vom Sozialforum. Zahlreiche örtliche Organisationen, Gruppen und Initiativen unterstützen und begleiten das Filmfestival. Näheres.