Archiv für den Monat: Januar 2007


Donnerstag 18.01.07, 18:32 Uhr

DGB Bochum: LEG-Verkauf auf 2008 verschieben ist gut – LEG-Verkauf absagen ist besser!

Der DGB-Bochum hat die Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Rüttgers, den Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und damit von über 100.000 Wohnungen auf das Jahr 2008 zu verschieben, begrüßt. DGB-Bezirksvorsitzender Michael Hermund: „Offensichtlich ist der Verkauf einer so großen Wohnungsgesellschaft schwieriger, als sich dies Rüttgers, Wittke und Linssen vorgestellt haben. Die Verschiebung bedeutet für die Mieter eine Atempause und räumt der Landesregierung die Möglichkeit ein, nochmals über den aus gewerkschaftlicher Sicht unsinnigen Verkauf nachzudenken“.
Aus der Sicht des DGB ist allerdings ein gänzlicher Verzicht auf den LEG-Deal noch besser, weil ein Verkauf zu erheblichen Belastungen für die betroffenen MieterInnen führen wird und die städtebaulichen Handlungsmöglichkeiten des Landes einschränkt. mehr…


Donnerstag 18.01.07, 16:45 Uhr
Studierende an der Ruhr Uni entwickeln Konzept für das Querforum

„Ein gemeinsames studentisches Projekt auf die Beine stellen“

Rund 100 Studierende aus Fachschaften und Initiativen der Ruhr- Uni trafen sich gestern, um über ein Nutzungskonzept für das Querforum West zu beraten, das seit Mai 2006 von der Freien Uni Bochum (FUB) genutzt wird. Die Freie Uni berichtet: »Bei dem Treffen wurde schnell deutlich, dass es nicht nur darum gehe, die Freie Uni an sich zu erhalten, sondern darüber hinaus ein gemeinsames studentisches Projekt auf die Beine zu stellen. Im Gegensatz zu den Plänen des Rektorats, das Querforum nur für Tutorien zu nutzen, geht das studentische Konzept noch viel weiter. Geplant sind zum Beispiel Seminare und Fachschaftsveranstaltungen in dem Gebäude stattfinden zu lassen. Auch die Initiativen der Universität waren begeistert von der Idee, das Querforum für vielseitige Zwecke zu nutzen. Eine Vertreterin meldete direkt konkretes Interesse an. „Wir haben zwar schon einen Büroraum, den wir nutzen können, aber der reicht für unsere Vorbereitungen, wie zum Beispiel die Sichtung von Filmmaterial nicht aus “, beschwert sich Imme Klages vom Videofestival. mehr…


Donnerstag 18.01.07, 14:00 Uhr

Bochum gegen Rechts zeigt Ausstellung mit Opfern rechter Gewalt

Bündnis gegen RechtsDas Bündnis gegen Rechts hat heute eine Veranstaltungsreihe vorgestellt, mit der in den nächsten Wochen über „Ausländerfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Neonazis“ aufgeklärt werden soll. Gleichzeitig soll „für Eigeninitiative und Gegenwehr“ motiviert werden. Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Bündnisses steht eine Ausstellung zum Thrma „Opfer rechter Gewalt“. Die Ausstellung porträtiert 134 Menschen, die rechter Gewalt seit 1990 zum Opfer fielen. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung. Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild von Rechtsextremisten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten. Die Austellung ist zunächst im März im Jahrhunderthaus der IG-Metall und anschließend im April in der Volkshochschule zu sehen. Näheres.


Donnerstag 18.01.07, 13:30 Uhr
Soziale Liste protestiert:

Ganztagsschule soll teurer werden

Die Soziale Liste Bochum lehnt die geplante Erhöhung der Elternbeiträge für die Ganztagsschule um 11 % von 63 Euro auf 70 Euro ab. Eine derartige Anhebung der Beiträge ist Bestandteil der Vorlage „Weiterentwicklung der offenen Ganztagsschule“, die auf der Ratssitzung am 1. 3. 2007 beschlossen werden soll. „Wir werden dem nicht zustimmen“, erklärt Ratsmitglied Günter Gleising. Erfreulich sei, dass auch in Bezirksvertretungen die Erhöhung auf Widerstand stößt.


Mittwoch 17.01.07, 22:00 Uhr

Viel Interesse an der studentischen Nutzung des Querforums

fub-fr-inis1.jpg
Fast 100 Interessierte aus Fachschaftsräten und studentischen Initiativen sind heute der Einladung der Freien Uni gefolgt, um über ein Nutzungskonzept für das Querforum West zu diskutieren. Die wichtigsten Ergebnisse: 1. Der Rektor soll darum gebeten werden, Zeit einzuräumen, damit ein Konzept entwickelt werden kann. 2. Nächsten Mittwoch soll weiter beraten werden. Ein ausführlicher Bericht folgt.


Mittwoch 17.01.07, 15:02 Uhr

Bilanzen des Agenda-Prozesses

Unter der Überschrift „Agenda 21-Geschäftsstelle blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2006 zurück“ zieht der Agenda-Newsletter des Bochumer Mietervereins heute eine aus seiner Sicht positive Bilanz: „Das lange diskutierte Indikatoren-Set hat der Rat einstimmig verabschiedet, faire Blumen wurden durch die Oberbürgermeisterin und Kirchenvertreterinnen und -vertreter öffentlichkeitswirksam durch Verkaufsaktionen populär gemacht, der Faire Einkaufsführer erfreut sich ungebrochener Nachfrage…“
Gleichzeitig hat heute die Ruhr-Uni einen Bericht über eine Untersuchung von Meik Nowak und Uwe Andersen veröffentlicht, in der  der Agenda Prozess in Bochum, Leipzig, Kapstadt und Durban untersucht wurde. Beide mühen sich, positive Aspekte des Agendaprozesses zu betonen. Sie kommen aber auch zu dem Ergebnis: „Doch gerade im Bezug auf die Bürgerbeteiligung, auf das Aufbrechen vorhandener Strukturen ist die Lokale Agenda 21 bisher hinter den Erwartungen zurück geblieben. Die Gründe liegen in der Situation der jeweiligen Stadt, in Problemen wie Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit, Folgen der Globalisierung etc., die das Konzept der Lokalen Agenda 21 und ihrer Etablierung als ein neues Instrument erschweren. Hinzu kommt ein mangelndes Vertrauen vieler engagierter Bürger gegenüber ausführenden Organen der Verwaltung, nicht zuletzt auch, weil sie sich in den Bürgerinitiativen der 80er Jahre als Gegenpol zu den kommunalen Instanzen sahen.“ Zu dieser Bilanz sind in Bochum viele engagierte BürgerInnen auch ohne wissenschaftliche Untersuchung gekommen.


Mittwoch 17.01.07, 08:11 Uhr
Donnerstag 25. Januar, 19.00 Uhr, "Königshof":

Faschismus – Neue Erkenntnisse über eine alte Bedrohung?

Die Soziale Liste Bochum lädt zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum aktuellen Stand der Faschismusforschung ein. Referent ist der Paderborner Historiker Prof. Arno Klönne, Verfasser zahlreicher Beiträge zur Faschismusforschung, darunter der Standardwerke „Jugend im 3. Reich“ und „Ein anderes Deutschland – Widerstand und Verfolgung“. Es sollen Themen und Fragen behandelt werden wie: Rechte Globalisierungskritik, Neuer Historikerstreit, Zusammenhänge von Faschismus und Kapitalismus, antideutscher Antifaschismus, Neototalitarismustheorie.
Die Veranstaltung findet Donnerstag 25. Januar 2007, um 19.00 Uhr, Gaststätte/ Restaurant „Königshof“, Hermannshöhe 5 statt. Anlass ist u. a. auch der Gedenktag an die Opfer des Faschismus am 27. Januar.

Hintergrund:
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist ein nationaler Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde am 3. Januar 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt, dem Jahrestag als am 27. Januar 1945 Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreiten
Im Jahr 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaustgedenktag.
Schon 1946 war in verschiedenen Teilen Deutschlands jeweils am 2. Sonntag im September ein Gedenktag für die Opfer des Faschismus begangen worden. In der DDR wurde dieser Tag offizieller Gedenktag, in der BRD wurde er nur noch von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) begangen.


Dienstag 16.01.07, 14:09 Uhr

„11.000 jüdische Kinder – mit der Reichsbahn in den Tod“

Am Freitag, den 19. Januar, 15.00 Uhr, lädt die Linke.PDS-Ratsfraktion zum Neujahrsempfang ein. Neben Sekt und kleinem Imbiss soll auch Inhaltliches geboten werden. Zwei Anträge an den Sozialausschuss werden erläutert. Einmal soll erreicht werden, dass die ARGE die Zahlen der Kostensenkungsaufforderungen und der erfolgten Umzüge offen legt. (Im Wortlaut.) Zweitens soll die ARGE entsprechend der gültigen Rechtssprechung die tatsächlich entstanden und nicht die fiktiv errechneten Heizkosten übernehmen. (Im Wortlaut)
Ein ganz anderes Thema: In der nächsten Ratssitzung soll beantragt werden (im Wortlaut), dass die von Beate und Serge Klarsfeld konzipierte Ausstellung ‚11.000 jüdische Kinder – mit der Reichsbahn in den Tod‘ in Bochum gezeigt wird. Die Einladung zum Empfang.


Dienstag 16.01.07, 13:30 Uhr
Mittwoch, 17.01., 15:00-17:00 Uhr, Kortumstrasse, Ecke Huestrasse

Sozialraub 2007: Abkassieren bis es kracht…

»In Art eines “Klassenkampfes von oben“ durch Regierung, Konzerne, Arbeitgeberverbände und angeschlossene Medien erreicht das Jahr 2007 den vorläufigen Höhepunkt organisierten Sozialraubs«, schreibt das Bochumer Sozialforum. Mit einem Infostand am morgigen Mittwoch will das Sozialforum die aktuellen Projekte des Sozialabbaus kritisieren: Rente mit 67, Mehrwertsteuererhöhung, Gesundheitsreform, Senkung der Unternehmenssteuern, Wegfall der Pendlerpauschale, Studiengebühren…
»Höhere Steuern für die Bevölkerung – weniger Steuern für die Unternehmer. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer tiefer. Die Bundesregierung hilft nach. Mehr als 30 Mrd. € wird die schwarz-rote Koalition in diesem Jahr den Arbeitnehmern, Rentnern, Studierenden und Hartz-IV-Opfern aus der Tasche ziehen und die schwarz-gelbe Landesregierung legt in NRW mit ihren Kürzungsplänen nach. Allein für Bochum bedeutet das: Einsparungen bei den Kitas: 712.000 €; Familienberatung: 90.000 € weniger; offene Kinder- und Jugendarbeit: 162.000 € weniger; Schülertreffs: 20.000 € weniger; Suchtberatung: 100.000 € gekürzt; Bildungsangebote VHS: 400.000 € gestrichen…«
Das Fazit des Sozialforums lautet: »Stopp große Koalition – Schluss mit den „Reformen“ gegen uns!« Flugblatt lesen (PDF)
Infoblatt über Verschärfungen und Sanktionen bei Hartz4 ab 2007: 100% – Kürzung bis auf voll NULL!!! (PDF)


Dienstag 16.01.07, 13:00 Uhr

SWIB im Internet

Die Uni-Liste „Schöner Wohnen in Bochum“ (SWIB) präsentiert sich nun mit eigenen Seiten im Internet. SWIB wurde vor einem Jahr gegründet und zog dann gleich bei der letztjährigen Wahl ins Studierendenparlament. Im AStA hat sich SWIB besonders für die Belange der MieterInnen der Wohnheime eingesetzt und z.B. eine Wohnheimrunde ins Leben gerufen, in der sich die VertreterInnen der Bochumer Wohnheime treffen, um wohnheimübergreifende Projekte voranzubringen. Auf dem Campus setzt sich SWIB für mehr Grünflächen ein. So soll eine grüne Wiese in dem Bereich zwischen Uni- Bibliothek und Audimax entstehen, auf welcher sich die Menschen an der Uni vor allem im Sommer entspannen können. Zur Webseite von SWIB.


Dienstag 16.01.07, 12:30 Uhr
Die Soziale Liste zu den Expansionsplänen von Kaufland und Lidl:

„Machtkampf in Bochum und Wattenscheid“

Die Soziale Liste Bochum beklagt und verurteilt „den ungebremsten Expansionskurs der schwäbischen Unternehmensgruppe Schwarz (Lidl, Kaufland) in Bochum, der die Struktur der Städte Bochum und Wattenscheid nachhaltig beschädige“. Die Soziale Liste schreibt: »Neben dem enormen Ausbau ihres Filialnetzes an großflächigen Kaufland – SB Warenhäusern , betreibt der Konzern vor allem die aggressive Expansion seiner Lidl-Märkte. Allein in Bochum und Wattenscheid will der Schwarz-Konzern 33 weitere Filialen von Lidl aufbauen, die den Einzelhandel dominieren und den Konzern zum Umsatzkrösus machen würden. Damit wären Bochum und Wattenscheid fest im Griff des Schwarz-Konzerns.
Die Lidl/Kaufland- Expansion widerspricht dem gerade einmütig beschlossenen Masterplan Einzelhandel, einer geordneten Stadtentwicklung und Stärkung der Zentren in den Citys, Stadtteilen und Versorgungsbereichen. mehr…


Montag 15.01.07, 19:00 Uhr

AStA der Ruhr-Uni legt Tätigkeitsbericht für 2006/2007 vor

Zum Ende seiner Amtszeit hat der AStA der Ruhr-Uni einen Tätigkeitsbericht vorgelegt. „Der Tätigkeitsbericht gibt den Studierenden einen groben Überblick über unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr“, so die AStA-Vorsitzende Stefanie Konetzka. „Viele Studierende nehmen die AStA-Arbeit nur selektiv wahr, z.B. durch die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten. Sie wissen häufig nicht, wofür die Studierendenvertretung darüber hinaus an der Uni ebenfalls verantwortlich ist. Diesem Informationsdefizit möchten wir mit unserer nun vorliegenden Jahresbilanz entgegenwirken.“ Näheres.
Der AStA Rechenschaftsbericht als PDF-Datei (1 MB).


Montag 15.01.07, 18:00 Uhr
Wahl zum Studierendenparlament an der Ruhr-Uni:

Acht Listen treten an

Ohne große Überraschung startete heute der Wahlakt zum 40. Studierendenparlament (SP) der Ruhr-Uni. Zur Wahl, die vom 29. Januar bis 2. Februar stattfindet, haben acht Listen ihre KandidatInnenvorschläge eingereicht. Die längste Liste bietet wie auch in den vergangenen Jahren die Linke Liste mit 138 KandidatInnen auf. Für die alternative liste treten 127 Studierende an. Auch die vier Partei-nahen Listen treten erneut zur Wahl an (in Klammern die Zahl der eingereichten KandidatInnen): Jusos/Rubrosen (51), RCDS (44), Grüne Hochschulgruppe (22), LHG (12). Von den übrigen drei im letzten SP vertretenen Gruppierungen kandidiert nur die Gruppe (SWIB) „Schöner Wohnen in Bochum“ erneut. Die „Titanic-Liste“ ist von den Jusos aufgesogen worden. Die Multikulturelle Liste tritt nun weitgehend in der Linken Liste an. Neu bei der Wahl ist eine Gruppierung, die sich um die Fachschaft Geschichte gegründet hat und mit 15 Leuten als „Gottkaiser“ kandidiert. Unklar ist noch, ob ein Einzelkandidat zur Wahl zugelassen wird, der wahrscheinlich nicht genügend gültige Unterstützungsunterschriften zusammengebracht hat.


Montag 15.01.07, 15:48 Uhr

Freie Uni entwickelt Konzept

Die Freie Uni schreibt: » Nach der Entscheidung von RUB-Rektor Elmar Weiler, die unpopulären „Erlebnisgastronomie“-Pläne im Querforum West aufzugeben, stehen die Chancen auf eine Einigung mit der Freien Uni Bochum besser denn je. Am heutigen Montag treffen sich die VertreterInnen der Freien Uni und des AStA mit der Uni-Leitung, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Parallel entwickeln die Studierenden Konzepte für die studentische Nutzung des Gebäudes.
Am Mittwoch findet im Querforum West ein großes Treffen statt, auf dem Fachschaften, studentische Initiativen und die Freie Universität gemeinsam planen wollen, wie die studentische Nutzung des Querforums in Zukunft aussehen soll. „Schon jetzt haben zwanzig Fachschaften und Initiativen zugesagt – das finden wir toll“, sagt Annika Klüh von der Freien Uni Bochum. mehr…


Montag 15.01.07, 09:00 Uhr

Käufliche Wissenschaft – über den Einfluss der Industrie auf Wissenschaft und Forschung

Im Rahmen der Ringvorlesung „Ware Bildung“ ist am Donnerstag, 18. Januar, 16.00 Uhr, Reiner Braun zu Gast an der Freien Uni. Sein Vortag setzt sich an ausgesuchten Beispielen mit dem finanziellen und persönlichen Einfluss der Wirtschaft auf die Entwicklung, die Schwerpunkte und Ausrichtung von Wissenschaft und Forschung auseinander. Aus der Darstellung werden Anforderungen an eine Forschung, die frei von käuflichen Einflüssen ist, formuliert und die dazu notwendigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen thematisiert.
Reiner Braun ist Geschäftsführer der International Association of Lawyers against Nuclear Arms (ILANA) und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).


Montag 15.01.07, 08:00 Uhr
Opel-Betriebsratvorsitzender Einenkel bei der Linkspartei

Was wird aus Opel Bochum?

Der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel berichtet am Donnerstag, den 18. Januar um 19 Uhr bei der Linkspartei.PDS, Unistr. 39 über die Situation bei Opel. In der Einladung heißt es: »Seit über zwei Jahren hängt das Damoklesschwert der Werksschließung über Bochum. Aufgerüttelt durch die Drohung, dass Opel Bochum ganz schließt, gingen im Oktober 2004 tausende Menschen auf die Straße und bekundeten ihre Solidarität, ihre Sorge um die Zukunft der Beschäftigten und letztlich der Stadt. Die Opel-KollegInnen leisteten in den folgenden Wochen mit “Streiks“ Widerstand und konnten durch Verhandlungen betriebsbedingte Kündigungen verhindern. Unter dem Druck drohender Arbeitslosigkeit schlossen fast 3.000 MitarbeiterInnen “freiwillige“ Vereinbarungen mit dem Konzern und schieden aus der Belegschaft aus. Damit sollte der Standort Bochum bis 2010 gesichert werden.« Näheres.


Sonntag 14.01.07, 21:00 Uhr

Planung für ein Ökowohnprojekt

Im Bahnhof Langendreer trifft sich 14-tägig eine Gruppe, die ein Ökowohnprojekt in Bochum initiieren möchte, in dem ca. 40 Menschen wohnen können. Es soll sich um ökologisch neugebaute oder renovierte Gebäude handeln, in denen Menschen entweder in kleinen oder größeren Wohneinheiten gemeinschaftlich und generationsübergreifend leben können. Die InitiatorInnen: „Wir möchten dort auch ökologisch orientierte Gewerbe ansiedeln (Arzt- /Therapeuten-Praxen, Bioladen, Ateliers, Baubiologe, Ökoinformationsstelle, Ayurveda-Café). Außerdem soll es einen gemeinnützigen Bereich geben (Gemeinschafts- / Seminarräume, Räume für Kinderbetreuung / Hausaufgabenhilfe, Altenbetreuung). mehr…


Sonntag 14.01.07, 20:00 Uhr

Grüne Hochschulgruppe fordert ein Recht auf kostenlose Bildung

Die Grüne Hochschulgruppe steigt in den diesjährigen Wahlkampf zum Studierendenparlament an der Ruhr Uni mit Forderungen zur ökologischen Gestaltung der Uni ein. Zweiter Schwerpunkt ist: „das Recht auf kostenlose Bildung für alle Menschen.“ In einer Presseerklärung heißt es: „Der erste Schritt dazu muss die sofortige Abschaffung der Studiengebühren sein! Ab dem kommenden Semester müssen alle Studierenden zusätzlich zu ihrem Sozialbeitrag 500 Euro Studiengebühren zahlen. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat aber nicht nur den Weg dazu frei gemacht, dass die Unis Studiengebühren einführen, sie hat ihnen auch ermöglicht die Mitbestimmung abzuschaffen. Einer neoliberalen Ideologie folgend ist es nur konsequent das Bildungssystem nach ökonomischen Aspekten umzubauen, jedoch widerspricht dies diametral den Gründungszielen der Ruhr-Universität Bochum, auch Menschen aus sozial schwächeren Familien ein Studium zu ermöglichen. Im gleichen Atemzug versucht der Rektor der RUB – Prof. Dr. Elmar Weiler – unsere Ruhr-Universität zu einer Elite-Uni umzubauen. Das wird zu einer weiteren sozialen Spaltung führen, es soll nur noch die Elite gefördert werden, das widerspricht ganz klar unseren Vorstellungen einer sozialen Uni.“ Im Wortlaut.


Pressemitteilung der Grünen Hochschulgruppe vom 14.1.2007
Sonntag 14.01.07, 20:00 Uhr

Wahlkampfauftakt der Grünen Hochschulgruppe

Vom 29. Januar bis zum 2. Februar 2007 finden an der Ruhr-Universität Bochum die Wahlen zum 40. Studierendenparlament statt. Auch die Grüne Hochschulgruppe wird natürlich wieder antreten. In diesem Jahr sind unsere beiden Schwerpunktthemen die ökologische Gestaltung der RUB und das Recht auf kostenlose Bildung für alle Menschen.
Der erste Schritt dazu muss die sofortige Abschaffung der Studiengebühren sein! Ab dem kommenden Semester müssen alle Studierenden zusätzlich zu ihrem Sozialbeitrag 500 Euro Studiengebühren zahlen. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat aber nicht nur den Weg dazu frei gemacht, dass die Unis Studiengebühren einführen, sie hat ihnen auch ermöglicht die Mitbestimmung abzuschaffen. Einer neoliberalen Ideologie folgend ist es nur konsequent das Bildungssystem nach ökonomischen Aspekten umzubauen, jedoch widerspricht dies diametral den Gründungszielen der Ruhr-Universität Bochum, auch Menschen aus sozial schwächeren Familien ein Studium zu ermöglichen. Im gleichen Atemzug versucht der Rektor der RUB – Prof. Dr. Elmar Weiler – unsere Ruhr-Universität zu einer Elite-Uni umzubauen. Das wird zu einer weiteren sozialen Spaltung führen, es soll nur noch die Elite gefördert werden, das widerspricht ganz klar unseren Vorstellungen einer sozialen Uni.
Die Grüne Hochschulgruppe fordert hingegen das genaue Gegenteil der derzeitigen Politik. Wir wollen ein kostenloses Bildungssystem für alle Menschen. Jeder Mensch sollte sich frei von finanziellen Ängsten und Zwängen bilden können, im Kindergarten, in einer Schule der Vielfalt und auch an der Universität.

Neben einem sozial gerechten Bildungssystem steht in diesem Jahr das Thema „ökologische Gestaltung der RUB“ bei der GHG im Fordergrund.

Die Grüne Hochschulgruppe fordert grundlegende Reformen in der Energiepolitik der Verwaltung. Unser Ziel ist eine Universität ohne Emissionen. Es müssen endlich die Kompetenzen an unserer Uni genutzt werden. Wir verbrauchen täglich endliche Ressourcen, aber die unendlichen Ressourcen (das Wissen und die Kreativität der Studierenden) spielen kaum eine Rolle. Die RUB sollte einen Wettbewerb ausrufen zur „ökologischen Uni der Zukunft“. Gerade der Studiengang Umwelttechnik könnte viel dazu beitragen. Es ist sogar wahrscheinlich, dass ein solches Projekt großzügig vom Land und von Europa gefördert wird. Im Endeffekt würden wir zur „Spitze“ in diesem Bereich gehören, Geld einsparen und die Umwelt schützen. Als erstes sollten hierbei auf allen Flachdächern der Uni Solarzellen angebracht und die „steinzeitlichen“ Heizungsanlagen umgerüstet werden.Des weiteren fordert die Grüne Hochschulgruppe, dass endlich nur noch ökologische und gentechnik-freie Lebensmittel an der Uni angeboten werden. Das Angebot für vegetarische und vegane Lebensmittel sollte stark ausgebaut werden. Wir wollen das Akafö verpflichten, vegane und vegetarische Lebensmittel zum gleichen Preis, wie tierische Produkte anzubieten.

Die Ruhr-Universität muss grundsätzlich grüner werden. Jeder Mensch, der an die RUB kommt sieht durchweg grau. Dies müssen wir endlich ändern, durch mehr Bäume, Wiesen, Pflanzen und ggf. auch mehr Wasser auf dem Campus. Gerade im Zusammenhang mit der Grundsanierung muss der gesamte Campus grüner werden.

Jedoch reicht uns das alles noch nicht aus. Wir brauchen auch ein umweltbewusstes Verkehrskonzept für die RUB. Die Menschen müssen endlich davon überzeugt werden, nicht mehr mit dem Auto zur Uni zu fahren. Dazu müssen jedoch die Verkehrsanbindungen grundlegend verbessert werden. Ein landesweites Semesterticket würde ein erhebliches Plus für den Komfort der Studierenden bedeuten, es würde aber auch den Verkehrsverbünden in NRW helfen. Deshalb muss dieses Vorhaben unbedingt umgesetzt werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Taktzeiten der Buslinien und der Nachtexpresse ausgeweitet werden.
Besonders die Situation für RadfahrerInnen muss besser werden. Es muss endlich ein flächendeckendes Netz von Radwegen zur Uni und an der Uni selbst geben. Außerdem werden wir uns dafür einsetzen, dass eine Fahrradverleihstation auf dem Campus eingerichtet wird.


Samstag 13.01.07, 20:00 Uhr
KandidatInnenwanderungen bei der SP-Wahl an der Ruhr-Uni

Von der „Liste“ zu den Jusos, von den Jusos zum RCDS

Anklicken und VergrößernAm kommenden Montag, 15.1., ist Abgabeschluss für die Kandidaturen zum diesjährigen Studierendenparlament (SP) an der Ruhr Uni. Die Jusos/Rub-Rosen haben – wohl angesichts des Wiesbadener Debakels– bereits am letzten Montag ihre KandidatInnen-Liste abgegeben. Unter den 51 KandidatInnen sind auch einige Mitglieder der „Titanic-Liste“, die Teil des vom RCDS geduldeten Juso/Grünen-AStA waren. Die „Liste“ wird wohl nicht mehr eigenständig antreten. Unter den Juso-KandidatInnen fehlen in diesem Jahr ihr ehemaliger AStA-Vorsitzender Kolja Schmidt, die ehemalige SP-Sprecherin Bianca Reinholz und der damalige AStA-Referent Marius Uhlig. Die beiden letzteren kandidieren dieses Mal für den RCDS, der auch schon seine Liste mit insgesamt 44 KandidatInnen eingereicht hat.
Die „alternative Liste“ will offensichtlich wieder als letzte ihren Wahlvorschlag abgeben. Auf einem Entwurf einer Plakatidee ist die Nr. 8 als Liste vermerkt. Nach dem Hit mit dem knuddeligen Pinguin-Plakat im letzten Jahr wurde erneut ein tierisch gutes Motiv gefunden.


Samstag 13.01.07, 18:00 Uhr
Mittwoch, 17.1., 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer:

Der Krieg und die Kritiker

Das Friedensplenum, die DFG-VK und der Bahnhof Langendreer haben am Mittwoch, dem 17.1., 19.30 Uhr Bernhard Schmid eingeladen. Bei der Veranstaltung geht es um den Krieg im Libanon, der im Hochsommer 2006 rund 1.200 zivile Tote kostete, und den Reaktionen innerhalb von Teilen des – im weiteren Sinne – gesellschaftskritischen Spektrums darauf. Es geht dabei um unterschiedliche Flügel der Linken und der Intellektuellenszene, jedenfalls desjenigen Spektrums, das selbst den Anspruch erhebt, Kritik an der bestehenden Gesellschaft zu üben.
Die «Kritiker» sind dabei sowohl jene, die diesen Krieg (mit zum Teil falschen Argumenten und ohne Bewusstsein für die Problematik antisemitischer Argumentationsmuster) kritisiert haben – als auch jene, die sich für besonders radikale Gesellschaftskritiker halten, aber mit fliegenden Fahnen für die Unterstützung dieses Krieges mobilisierten. Deshalb muss den Hintergründen nachgegangen werden, die dafür sorgen, dass es besonders in den deutschsprachigen Ländern so extrem antagonistische Sichtweisen auf einen kriegerischen Konflikt gibt.
Als Referent ist der Jurist, Korrespondent des LabourNet und Autor linker Zeitungen (u.a. Jungle World und Analyse & Kritik) Bernhard Schmid eingeladen. Er veröffentlichte 2006 das Buch „Der Krieg und die Kritiker“ im Unrast-Verlag, Münster.


Freitag 12.01.07, 22:00 Uhr

Wolfgang Wendland regt die Bezirksvertretung Wattenscheid an

Die „Gemeindeordnung für das Land NRW“ garantiert in § 24: „Jeder hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretung zu wenden.“ Hiervon hat der Wattenscheider Bürger Wolfgang Wendland – bekannt als Sänger der „Kassierer“ Gebrauch gemacht. Aus seiner „Sicht ist zur Sicherung der kulturellen Grundversorgung der EinwohnerInnen Wattenscheids insbesondere im Hinblick auf den Titel Kulturhauptstadt 2010 und um rechtsradikalen Tendenzen und Ideen etwas entgegenzusetzen die Einrichtung eines Kulturzentrums in Wattenscheid unabdingbar.“ Wendland fordert Räumlichkeiten, die auch für Rockkonzerte und Kinovorführungen geeignet sind. Für die Sitzung der Wattenscheider Bezirksvertretung am Donnerstag, 18.1., ab 14.00 Uhr hat die Verwaltung eine Beschlussvorlage vorbereitet, in dem die Anregung abgelehnt wird. Dies ahnend hat Wendland bereits langfristig ab Mai 2007 an jedem 3. Samstag im Monat eine Demonstration angemeldet. Auf der Webseite seiner „Aktionsgemeinschaft Kulturzentrum Wattenscheid“ sind hierzu Einzelheiten zu finden. Tief im Osten, im Bahnhof Langendreer, steigt Wolfgang Wendland am 12.4. mit seiner Band auf der Bühne und kassiert pro Karte einen Euro extra für seine Aktion in Wattenscheid.


Freitag 12.01.07, 14:00 Uhr

Wie der Dresden Schwindel zum nationalen Mythos wurde

Anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten in Dresden zum 800. Stadtjubiläum erzählt Gunnar Schubert am Dienstag, 16.01., um 19:30 Uhr im Kulturcafé an der RUB die deutsche Erfolgsstory des „great Dresden swindle“. Der AStA schreibt in seiner Einladung: »Gunnar Schubert widerlegt erstmals systematisch die zahlreichen kursierenden Legenden, in denen sich die Deutschen zu Opfern der alliierten „Terrorangriffe“ erklären, und stellt sie den historischen Tatsachen gegenüber. Vor allem aber liefert er Erklärungen dafür, wie dieses letzte große Propagandastück Joseph Goebbels“ sich über 60 Jahre halten konnte.« Näheres.


Donnerstag 11.01.07, 22:00 Uhr
Freie Uni fordert für das Querforum:

Studentische Nutzung muss von Studierenden ausgestaltet werden

Die Freie Uni schreibt: »Das Rektorat der Ruhr-Uni hat die Pläne aufgegeben, aus dem Querforum West eine „Erlebnisgastronomie“ zu machen. „Das ist ein Riesen-Erfolg für die aktiven Studierenden“, sagt Katharina Teiting von der Freien Universität. „Wenn der Rektor jetzt von einer weiterhin studentischen Nutzung des Querforums spricht, ist für uns aber klar: Ein studentisches Nutzungskonzept muss von den Studierenden ausgestaltet werden und kann nicht vom Rektorat verordnet werden.“
Die Freie Universität wird sich konstruktiv an den Gesprächen über die Zukunft des Gebäudes beteiligen. Die bisher nur grob umrissenen Vorstellungen der Uni-Leitung werfen noch viele Fragen auf. Das Rektorat will offensichtlich Tutorien, die ja ohnehin Teil des regulären Lehrangebots der Ruhr-Uni sind, in das Querforum West auslagern. „Dabei darf es nicht passieren, dass das Raumproblem der Universität auf die Studierenden abgewälzt wird“, sagt Benjamin Bettinger von der Freien Uni. „Wenn ein Gebäude studentisch genutzt wird, dann ist es unserer Meinung nach unbedingt notwendig, dass es auch von den Studierenden selbst verwaltet wird. Die Nutzung des Gebäudes durch studentische Initiativen darf dabei natürlich nicht von vornherein ausgeschlossen werden.“ mehr…


Donnerstag 11.01.07, 19:19 Uhr
Der DGB Ruhr-Mark fordert:

Verstärkte Anstrengungen der Unternehmen bei Integration von Auszubildenden erforderlich

„Die anspringende Konjunktur und die damit beginnende Entlastung auf dem Arbeitsmarkt“, so der DGB-Regionsvorsitzende, Michael Hermund, „ist eine mehr als erfreuliche Entwicklung zum Jahresauftakt. Die positive Entwicklung bietet allerdings Anlass, im Bereich der Personalentwicklung der Unternehmen besonders aktiv zu werden. Das falscheste wäre es jetzt, die Hände in den Schoß zu legen und sich über die einsetzende Entwicklung zu freuen. Daher fordern wir die heimischen Unternehmen auf, besondere Aktivitäten zu entwickeln.“ Nach Schätzungen des DGB Bochum gelten immer noch über 1000 Jugendliche als unversorgt. mehr…


Donnerstag 11.01.07, 19:14 Uhr

AStA begrüßt die Kehrtwende des Rektorats

Der Allgemeine Studierendenausschuss zeigt sich überrascht von den Plänen des Rektors, das Querforum West (QFW) ab Sommersemester 2007 als Raum für Tutorien zu nutzen. „Wir begrüßen natürlich die Kehrtwende in den Planungen, durch die das Gebäude weiter den Studierenden zu gute kommen kann. Allerdings sind wir irritiert, dass der Rektor über die Interessen der Studierenden entschieden hat, bevor er überhaupt darüber mit deren gewählten VertreterInnen gesprochen hat“, so die AStA-Vorsitzende Stefanie Konetzka.
Die Erklärung im Wortlaut.


Donnerstag 11.01.07, 13:45 Uhr
Rektor der Ruhr Uni lenkt ein - Gesprächsbereitschaft mit der Freien Uni

Gastronomieprojekt für das Querforum ist zunächst vom Tisch

Der Rektor der Ruhr-Uni hat heute auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das von der Freien Uni (FUB) besetzten Querforum nun nicht mehr wie geplant zu einem exclusiven Gastronomiebetrieb umgebaut werden soll. „Das Querforum West soll zum Sommersemester 2007 als ein zentraler Ort für studentische Tutorien hergerichtet und genutzt werden,“ heißt es in der Presseerklärung des Rektorates. Der Rektor hat gleichzeitig wieder Bereitschaft gezeigt, mit dem AStA und der FUB über das Querforum und die Freie Uni zu reden. Für nächsten Montag hat er zum Gespräch eingeladen.
Die Uni-Leitung bleibt damit bei ihrer Strategie, zu versuchen unterschiedliche studentische Interessen gegeneinander auszuspielen. Der AStA und die Freie Uni haben diese Versuche in den vergangenen Wochen immer wieder sehr souverän erwidert. Dies wurde auch in einer anschließenden Pressekonferenz der Freien Uni deutlich. AStA und FUB werteten es als beachtlichen Punktsieg, dass das Rektorat das Querforum nun einer studentischen Nutzung zur Verfügung stellen will. Der Vorschlag der Freien Uni lautet nun gemeinsam und öffentlich über ein Nutzungskonzept des Querforums zu diskutieren und gemeinsam zu überlegen, wo in Zukunft der Freiraum für eine Freie Uni sein soll – im Querforum oder an einem anderen Ort. Der AStA: Über eine studentische Nutzung des Querforums sollten schließlich die Studierenden zumindest mit entscheiden.


Donnerstag 11.01.07, 08:00 Uhr
Samstag, 1.1. 2957, 17.00 Uhr, KulturCafé an der RuhrUni:

Neujahrfest der MasirInnen/BerberInnen

Am Samstag, 13. Januar wird das masirische Neujahrsfest (Yennayer-Fest) im Kulturcafé der Ruhr-Uni Bochum gefeiert. Die MasirInnen (BerberInnen) sind die UreinwohnerInnen Nordafrikas. Für sie beginnt das Jahr 2957.
Das Tamazight Forum lädt in Kooperation mit boSKop ein: »Prof. Dr. Mohand Tilmatine (Universidad de Cádiz/Spanien), der durch zahlreiche linguistische und anthropologische Forschungen und Publikationen zum Masirischen international ausgewiesen ist, wird den gemütlichen Abend mit einem Vortrag „Die masirische Identitätsbewegung in Nordafrika: Ein Überblick“ in deutscher Sprache eröffnen. Anschließend wird der masirische Kinderchor Tifawin aus Belgien in die traditionelle Klangwelt der nord- und südmarokkanischen Masiren entführen. Tifawin wird begleitet von der jungen Musikerin & Songwriterin Fatou, die zudem ein kleines Solo-Programm aus ihrem Repertoire präsentieren wird. Zum Abschluss wird ein Dokumentarfilm (F) sowie eine Konzertaufnahme über/von Idir vorgeführt.«


Mittwoch 10.01.07, 17:59 Uhr

Zur Zukunft von Opel-Bochum

Der WDR berichtet heute: „Der Opel-Mutterkonzern, General Motors, wird künftig über die verschiedenen Fahrzeugklassen an den Standorten entscheiden, an denen der Konzern die beste Kompetenz vermutet. Die Zuständigkeit für die Mittelklasse-Modelle wie Astra wird fortan in Rüsselsheim liegen. Das sagte GM-Vizechef Bob Lutz auf der Automobilmesse in Detroit.“ Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel hat heute ein Positionspapier veröffentlicht unter dem Titel: „Automobilstandort Bochum – Vorschläge zur Zukunft von Opel-Bochum und Partnerbetriebe“. So schlägt Einenkel vor, mal über bereits ausgelagerter Tätigkeiten nachzudenken und z.B. eine Nachkalkulation von ausgelagerten Tätigkeiten (Qualität, Nachbearbeitung, etc.) vorzunehmen oder die steigende Risiken und Kosten durch erhöhten Logistikaufwand zu berechnen und die Risiken durch wachsende Abhängigkeit von entfernten SystemlieferantInnen oder DienstleisterInnen zu berücksichtigen. Das Positionspapier.