Die Organisator:innen des Bündnisses gegen Antisemitismus Bochum – Herne – Hattingen waren gestern sichtlich überrascht, wie viele Menschen ihrem Aufruf gefolgt waren. Mehrere hundert Menschen bildeten gestern von der Hans-Böckler-Straße bis zum Platz des europäischen Versprechens eine Menschenkette.
Die Jüdische Gemeinde und die Stadt Bochum laden am morgigen Mittwoch, den 17. 12. um 18.30 Uhr zum Chanukka-Fest im Rathausinnenhof ein. Das Bündnis gegen Antisemitismus Bochum – Herne – Hattingen ruft angesichts des antisemitischen Anschlags in Sydney auf, „am morgigen 17. Dezember um 17:45 Uhr zum Bochumer Rathaus zu kommen und gemeinsam mit einer Menschenkette um die Bochumer Chanukka Feier klarzumachen, dass wir bereit sind, uns immer wieder schützend vor unsere Freundinnen und Freunde zu stellen, egal wie sehr der antisemitische Wahn versucht Unsicherheit zu streuen und uns auseinander zu treiben. Wir treffen uns vor dem Rathaus, etwa am Kreuzungsbereich von Hans-Böckler-Str. und Willy-Brandt-Platz.“ Der vollständige Aufruf:
In einer aktuellen Pressemitteilung berichtet der Kreisverband der Linken über schwere Vorwürfe, die Bochumer Unterstützer:innen der parlamentarischen Beobachtung der Linken aufgrund ihrer Erfahrung in Gießen gegen die Polizei erheben: »Zwei Mitarbeitende aus dem Bochumer Wahlkreisbüro von Cansın Köktürk haben am Samstag die parlamentarische Beobachtung bei den Protesten gegen die Neugründung der AfD Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen unterstützt. Sie schildern ein Bild eskalierender Gewalt durch verschiedene Polizeieinheiten. Die parlamentarische Beobachtung ist damit betraut, das Verhalten der Polizei zu überwachen und mögliche Rechtsverletzungen zu dokumentieren.
Immer am letzten Donnerstag im Monat, also am 27. 11. um 18 Uhr, ist an der Kreuzung Alsenstraße / Düppelstraße „Cornern gegen Rechts“ angesagt, d. h. »quatschen, kennenlernen, Ideen austauschen und vernetzen. Dazu Spaß haben und feiern. Für alle die solidarisch und demokratisch gesinnt sind. Dem Stadtteil zeigen, dass wir nicht gewillt sind, den rechten Hetzern und Schlägern die Parlamente, Straßen und Viertel zu überlassen.«
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Feier ein: »Die Welt wird immer autoritärer und an vielen Ort regieren rechte oder gar faschistische Regime. Diese Rechtsentwicklung schreitet auch in Europa und Deutschland seit vielen Jahren voran. Aber es gibt auch positive Entwicklungen in letzter Zeit. In Bochum haben wir als antifaschistische Zivilgesellschaft Niederlagen erlitten und Erfolge erkämpft. Wir erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus, wir machen Bildungsarbeit und wir gehen auf die Straße gegen Nazis und für eine bessere Welt. Am Mittwoch, dem 19. November wollen wir ab 18 Uhr in der KOFabrik (Stühmeyerstraße 33) unser 20jähriges Bestehen als Bochumer Bündnis gegen Rechts feiern, unsere Arbeit Revue passieren lassen und einen Ausblick auf aktuelle antifaschistische Kämpfe – z.B. gegen die Neugründung des Jugendverbandes der AfD am 29. November in Gießen – geben.
Der Bochumer Kinder- und Jugendring lädt am Sonntag, den 9. November um 15 Uhr am Dr.-Ruer-Platz zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein: »Am 09. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und es wurden Menschen ermordet. Die Nazis ließen ihrem Hass auf Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf und zerstörten die alte Synagoge. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.
Die Linke in Bochum hatte am Sonntag zu einer Kundgebung aufgerufen, bei der gegen die rassistische Äußerung von Friedrich Merz zum Stadtbild protestiert wurde. Fast 300 Teilnehmer:innen erlebten mehrere empörte und kämpferische Redebeiträge. Nagea Belekhrif formulierte die Stimmung vieler Anwesenden: »Ich stehe heute hier mit einem Gefühl, das so widerwärtig ist, dass mir die Worte fehlen. Oder besser gesagt: Mir fehlte ein Wort. Denn für das, was ich empfinde, wenn ich an Herrn Merz und seine jüngste Äußerung denke, gibt es noch keine Bezeichnung.
Zum zehnten Mal laden die sozialpädagogischen Fanprojekte in NRW zu den landesweiten Fußballkulturtagen NRW ein: »Die Veranstaltungsreihe hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Fußball- und Kulturlandschaft entwickelt und zeigt eindrucksvoll: Fußball ist weit mehr als 90 Minuten auf dem Platz.
Als am Freitag 15 Nazis in der Bochumer Innenstadt eine Kundgebung inszenierten, kam bei vielen der 300 Gegendemonstrant:innen der Eindruck auf: Hier stellt eine von der AfD bezahlte Laienspielgruppe dar, dass es noch widerlichere Nazis gibt als die AfD. Tatsächlich wurde am Ende der Kundgebung zur Wahl der AfD aufgerufen. „Die Heimat“ als Nachfolgeorganisation der NPD tritt zur Wahl für den Bochumer Rat nicht mehr an. Vor fünf Jahren hatte es der NPD Landesvorsitzende Claus Cremer nicht geschafft, seinen Sitz im Rat zur verteidigen. Rechts neben der AfD ist kein Platz mehr für eine relevante weitere Nazipartei.
In einer Mitteilung der Antifaschistischen Linken wird zum Protest gegen eine geplante Kundgebung der „Heimat“ aufgerufen: »Am Freitag, dem 12. September, führt die neonazistische Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) ihre zweite „Tour de Ruhr“ zur Ruhrparlamentswahl 2025 durch. In diesem Rahmen haben die Faschisten, getarnt als „bürgernahe Wahlkämpfer“, eine Kundgebung neben dem Dr. Ruer-Platz in Bochum angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und rufen zu Gegenprotesten auf. Kommt am Freitag um 12:30 Uhr zur Harmoniestraße in der Bochumer Innenstadt!
Die reaktionären Proteste gegen die Corona-Beschränkungen und ihr weiterer Verlauf Eine gemeinsame Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Bochum und des offenen Antifa Café Bochum mit dem Buchautor Lucius Teidelbaum
Das „Offene Antifa Café“ schreibt dazu: »Seit Mitte April 2020 wurde bundesweit gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung protestiert. Von Anfang an beteiligten sich extreme Rechte an den Demonstrationen, zum kleineren Teil organisierten sie diese auch. Aber auch (Ex-)Linke waren beteiligt.
Mehr als 600 Bürger:innen sind am gestrigen Samstag dem Aufruf der Omas gegen Rechts gefolgt und bildeten als symbolischen antifaschistischen Schutz eine Menschenkette um das Bochumer Rathaus. Anette Wichmann von den Omas gegen Rechts sowie die „Ehrenoma“ Sebastian 23 sorgten gemeinsam mit dem Musikerduo Chris Cassidy und Dave Minchin für ein unterhaltsames Rahmenprogramm auf dem Rathausvorplatz. „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Solidarität, unsere Toleranz, unsere Vorstellung von friedlichem und respektvollem Zusammenleben in unserer Stadt, unser Eintreten für Vielfalt in jeglicher Hinsicht infrage gestellt werden. Deshalb stehen wir heute hier und wollen ein starkes antifaschistisches Zeichen setzen gegen den Einzug rechtsradikaler Parteien in unser Rathaus!“ rief Anette Wichmann den Teilnehmer*innen zu. (Das Statement im Wortlaut),
Die Berliner Punkband ZSK und mehrere Tausend Besucher:innen machten gestern bei „Bochum total“ das Konzert auf der großen Bühne am Südring zu einer riesigen Anti-AfD-Demonstration. Gleichzeitig wurde das Ganze zu einer eindrucksvollen Solidaritätskundgebung mit Maja T, ein Opfer einer rechtswidrigen Abschiebung nach Ungarn.
Am gestrigen Dienstag zogen 4.000 vorwiegend Schülerinnen und Schüler in vier Sternmärschen unter dem Motto „Bochum bleibt bunt“ zum Platz vor dem Bergbau Museum. Startpunkte der vom Bochumer Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ angeregten Aktion waren das Rathaus, das Bermuda-Dreieck, der Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule und das Ruhrstadion. Nur hier fanden die Teilnehmenden in der Ostkurve erstklassigen Schatten. Bei den anderen Auftakt-Kundgebungen war es um 10 Uhr in der Sonne schon so heiß, dass überall nach Schattenplätzen gesucht wurde.
Am gestrigen Samstagmittag fand auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung der Omas gegen Rechts unter dem Motto „Demokratie braucht uns alle“ statt. Ihr Bericht: »Im Vorfeld der Kommunalwahlen wurden verschiedene Punkte der Kommunalpolitik beleuchtet: In insgesamt sieben Redebeiträgen wurde über die aktuelle Lage in Bochum berichtet und nachgehakt, was sich zum Negativen verändern könnte, sollte im Herbst die AfD in den Stadtrat einziehen.
Die Omas gegen Rechts laden zu einer Kundgebung am 28. Juni 2025 um 12.00Uhr auf dem Dr. Ruer-Platz ein: »Unter dem Motto „Demokratie braucht uns alle“ setzen wir ein gemeinsames Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Solidarität. Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 14. September 2025 möchten wir den Wert unserer Demokratie betonen und dazu aufrufen uns gemeinsam für Gerechtigkeit, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Unser Grundgesetz bildet dafür das Fundament – mit der unantastbaren Würde des Menschen, dem Recht auf freie Entfaltung und dem Verbot jeglicher Diskriminierung.
Das Kommunale Integrationszentrum, das Bochumer Bündnis gegen Rechts, das Fanprojekt Bochum und der Kinder- und Jugendring Bochum rufen zusammen mit den weiterführenden Schulen am Dienstag, 01. Juli 2025 zum antirassistischen Aktionstag „Bochum bleibt bunt“ auf, um vor den Kommunalwahlen in NRW ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz und gegen Hass und Hetze in Bochum zu setzen. Der Aktionstag beginnt mit vier Auftaktkundgebungen um 10.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz, auf dem Konrad-Adenauer-Platz, im Vonovia Ruhrstadion (Castroper Straße) und auf dem Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule (Agnesstraße).
Antifaschistische Demonstrationen werden normalerweise von jungen Leute geprägt. Die Demonstrant:innen für ein Verbot der AfD waren heute deutlich älter. Einige Omas gegen Rechts hielten das Fronttransparent. „Faschismus beginnt nicht damit, dass Menschen getötet werden. Er breitet sich dort aus, wo Menschlichkeit zur täglichen Anstrengung wird“, fasste Katharina Schwabedissen in Worte, was viele zur Teilnahme an der Demonstration bewegt hat. (Das Redeskript) Elias Bala von der Bochumer Bezirksschüler:innenvertrtung formulierte, was viele Jüngere bewegt: „Wehret den Anfängen war gestern, handeln wir jetzt, sonst ist das Morgen für Millionen Menschen in diesem Land eine Drohung.“ (Das Redeskript)
Das Offene Antifa Café Bochum feiert Geburtstag und schreibt: »Kaum zu glauben… wir werden im April 10 Jahre alt! Das wollen wir feiern mit Soli-Cocktail, Kneipenabend und Torte. Kommt vorbei, feiert mit uns, lernt uns kennen und lasst uns einen schönen Abend verbringen. 23. April, ab 19 Uhr, Soziales Zentrum Bochum, Josephstrasse 2.«
Am 29. April wird die Hamburger Journalistin Ruth Hoffmann in der Bochumer Fritz Bauer Bibliothek ihr im April 2024 erschienenes Buch „Das deutsche Alibi. Mythos ‚Stauffenberg-Attentat‘“ vorstellen. Dazu schreibt uns das Fritz Bauer Forum: »Zu den Ereignissen des 20. Juli 1944 scheint auf den ersten Blick alles gesagt.
Im Jahr 2000 gründete sich die Bochumer Ortsgruppe als Teil der bundesweiten Roten Hilfe. Das soll am Samstag, den 19. April ab 19 Uhr in der Zanke gefeiert werden: „Kommt vorbei, unterstützt uns und helft mit, Geld für von Repression betroffene Menschen zu sammeln. In einer Ende 1931 vom Rote Hilfe Deutschland (RHD)-Zentralvorstand herausgegebenen Broschüre ‚Was will die Rote Hilfe?‘ heißt es: »So lange es Unterdrückte gab, die sich gegen das Joch der Herrschenden aufbäumten, kann man in der Geschichte dieser Kämpfe die Ansätze zu einer Organisierung praktischer Solidarität verfolgen.«
Das antifaschistisches Kollektiv Non a Parole und die Antifaschistische Linke Bochum rufen erneut am Vorabend des 1.Mai zu einer Demonstration aus: »Zum 10. Mal findet in Bochum die Demonstration zum Vorabend des 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiter*innenklasse, statt. Zum 10. Mal stehen wir entschlossen gegen Faschismus und Kapitalismus. Zum 10. Mal ist eins Gewiss: der organisierte Kampf gegen die extreme Rechte und für das gute Leben für alle ist und bleibt notwendig! Zum 10. Mal heißt für uns auch: Bilanz ziehen. Was hat sich in der Zeit verändert? Was bleibt?“ Die Demo startet um 18.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof« Zum sehr ausführlichen Demo-Aufruf.
Samstag 05.04.25, 19:47 Uhr
Am 10.April 1945 befreiten amerikanische Truppen Bochum
Die Antifaschistische Linke Bochum lädt am Donnerstag. den 10 April ab 18 Uhr zu einem netten Abend ein: »Anlässlich des 80. Jahrestag der Befreiung von Bochum vom Faschismus, möchten wir trotz der aktuellen politischen Lage in der Zanke zusammen kommen und einen netten Abend verbringen. Mit Kleinigkeiten zu Essen, kühlen Getränken und guter Mucke, wollen wir all denjenigen Gedenken, die gegen den Faschismus kämpften und uns die Grundlage für ein besseres Leben bieten sollten. Open doors: 18:00 Uhr | Zanke | Westring 41«
Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen über ein Treffen am Samstag den 15.03. in einer an der Universitätsstraße gelegenen Bäckerei. Ziel des Treffens sei die Gründung eines NPD-Kreisverbandes gewesen. Fotos dokumentieren die Zusammenkunft. Ein Video zeigt, wie die/der Fotograf:in von zwei Personen, die mit Hammer und Schlagstock bewaffnet sind, bedroht wird.
Eine Vorbereitungsgruppe von Menschen, die mit widersetzen in Riesa und in Essen dabei waren, laden am kommenden Sonntag in die KoFabrik ein zu einem Austausch unter der Frage: „Wie weiter in Bochum mit Aktionen gegen Rechts? Wie und wo passt widersetzen hinein?“. Es richtet sich an Gruppen und Menschen, die sich für den Antifaschismus in unserer Stadt einsetzen bzw. einsetzen wollen: »Antifaschismus bleibt Handarbeit. Es braucht viele Hände – auch deine!
Als kurz vor Beginn der Großdemo „Nieder mit der AfD“ am 14.2. auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs AfD-Plakate aufgehängt wurden, war klar erkennbar, dass die örtliche AfD Helfer angeheuert hat, die nicht aus Bochum kommen. Auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum wird ausführlich darüber berichtet, mit wem die Bochumer AfD zusammenarbeitet. Auf einem der Kraftfahrzeuge der Plakat-Aufhänger war ein Aufkleber mit der großen Aufschrift „NSU zu erkennen.“
Ralf Feldmann (links auf dem Foto), seit Jahrzehnten im Friedensplenum engagiert, berichtet: »Gestern am Wahlkampfstand der AfD in der Huestraße gab mir ein AfD-Aktiver – mit unserem Banner konfrontiert zu verstehen, ich hätte wohl „einen Schuss durch den Kopf“ und ich solle abhauen, “ sonst würde er mir eine verpassen, dass ich sämtliche Zähne verlieren würde.“ Großmäulig, denn da hätte mir die Polizei, die sich vom Wahlkampfstand entfernt hatte und die „Gefahr“ bei den Protestierenden auf der gegenüberliegenden Straßenseite sah, aber sicher geholfen.«
Am vergangenen Samstag wurde die Initiative Langendreer/Werne gegen Nazis mit der Carl-von-Ossietzky-Plakette ausgezeichnet und sie schreibt dazu auf ihrer Seite: »Die Carl-von-Ossietzky-Plakette wird als Auszeichnung an Initiativen, Vereine, engagierte Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche an Kindergärten und Schulen, Eltern und Familienangehörige des Bochumer Ostens verliehen, die sich in besonderer Weise aktiv gegen Extremismus, gegen Gewalt und für Aufklärung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einsetzen. An diesem Samstag (15. Feb.) erhielt die Initiative Langendreer, Werne gegen Nazis diese Auszeichnung.