Die Bochumer Fridays for Future Initiative wird am kommenden Freitag eine ungewöhnliche Solidaritätsaktion starten und nach Gelsenkirchen fahren. Die dortige Fridays for Future Initiative wird von der MLPD terrorisiert. In Bochum hat die Initiative die Vereinnahmungsversuche der Politisekte erfolgreich abgewehrt und schreibt: »Alle sprechen von Instrumentalisierung. Jetzt passiert es wahrhaftig und dagegen müssen wir etwas tun. Fridays for Future wird immer wieder vorgehalten, dass die Bewegung unter extremen Einflüssen von außen stehen würde. „Die werden von ihren Eltern benutzt“, „Die Kinder werden doch nur instrumentalisiert, da steckt was größeres dahinter“, heißt es dann aus verschiedenen Richtungen. Doch wir können Entwarnung geben. Wir ermächtigen uns unserer Stimmen und unserer Handlungsmacht tatsächlich von ganz alleine. mehr…
Mehr als 250 Initiativen und Organisationen – aus Bochum z. B. der Flüchtlingsrat NRW und die Seebrücke-Initiative – haben sich wegen der unmenschlichen Abschottungspolitik der EU in einem Brief an die Bundeskanzlerin gewandt. Der Brief beinhaltet drei Forderungen aus der Zivilgesellschaft: Notfallplan für Bootsflüchtlinge / „Sichere Häfen“ ermöglichen / Keine Rückführung nach Libyen. Einleitend heißt es in dem Brief: »Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend in Kauf nimmt. All diese Menschen haben Schutz und eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien gesucht.Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar.Diese Verantwortung trifft in erster Linie die EU und ihre Mitgliedstaaten; sie müssen eine völkerrechtsbasierte Seenotrettung auf dem Mittelmeer gewährleisten. Sie haben sich auch dazu verpflichtet, Schutzsuchenden Zugang zu einem fairen Asylverfahren zu gewähren. Für all dies sind wir gemeinsam mit zehntausenden Menschen in den vergangenen Monaten bundesweit auf die Straße gegangen.« Der vollständige Brief.
Am Montag, den 8. April um 19 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer in der Reihe „Restencia viva – Menschenrechte & Widerstand in Lateinamerika“ zu einem Vortrag von Carolina Vestena ein zum Thema „Brasilien – Ende der Demokratie?“: »Mit Jair Bolsonaro kam am 1. Januar 2019 in Brasilien ein rechtsextremer Präsident an die Macht, der für Hetze und Hass gegen Minderheiten, Indigene, Frauen, LGBTI, die Verfolgung politisch Unliebsamer, radikale Wirtschaftsliberalisierung und Ausbeutung von Land und natürlichen Ressourcen steht. Was sind die Hintergründe für die Wahl Bolsonaros? Wie ist die aktuelle Situation im Land? Entwickelt sich Brasilien wieder hin zur Diktatur? Carolina Vestena ist promovierte Rechtswissenschaftlerin und Rechtssoziologin (Uni Rio de Janeiro), derzeit Mitglied des Promotionskollegs „Soziale Menschenrechte“ und Dozentin an der der Uni Kassel.«
Der Arbeitskreises Umweltschutz Bochum lädt am Freitag, den 5. 4. um 20:00 Uhr alle an Fledermäusen interessierte Kinder zum Fledermausbeobachtungsabend am Ümminger See/Parkplatz Suntums Hof ein: »Für Kinder ab 6 Jahre und ihre Eltern besteht wieder die Möglichkeit Fledermäuse aus der Nähe zu erleben. Bis zum Auftauchen der ersten Fledermaus erfahren sie in einem Frage-Antwort-Spiel viel Erstaunliches und Wissenswertes über diese faszinierenden, geheimnisvollen Tiere. Auf die Bedrohung der Tiere und Möglichkeiten zu einem effektiven Schutz wird ausführlich eingegangen. Zu sehen gibt es dann im Dämmerlicht jagende Abendsegler und Rauhautfledermäuse und später im Scheinwerferlicht dicht über die Wasseroberfläche huschende Wasserfledermäuse. Die Beobachtung findet im Rahmen des Umweltspürnasenpasses statt und ist für alle Kinder offen. Infos unter www.aku-bochum.de. Eine Anmeldung unter Tel.: 66444 ist notwendig. Teilnahmegebühr: 1,50 €/Person.«
Am Sonntag, den 7. 4. um 14.00 bis 16.15 Uhr bietet die Volkshochschule einen Stadtrundgang zum Thema „Jüdisches Leben in Bochum“ an: »Am 1. April 1933 wurde auch in Bochum der „Boykott“ der Geschäfte der jüdischen Bochumer ohne Widerstand aus der Bochumer Bevölkerung „erfolgreich“ durchgezogen. Auch Ärzte und Rechtsanwälte waren betroffen. Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Wie ist eigentlich auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden? Dieser Stadtrundgang der VHS in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum soll auch gegen den gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren. mehr…
Seit dem 25.01.2019 streiken auch in Bochum jeden Freitag Schülerinnen und Schüler für effektiven Klimaschutz. Am 3.4.2019 um 18 Uhr treffen sich die „Parents for Future“ im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 und schreiben: »Alle gegenüber Fridays For Future solidarischen Erwachsenen, mit und ohne eigene Kinder, sind herzlich eingeladen. Bei dem Kennenlerntreffen wollen wir uns austauschen und konkrete Pläne für zukünftige Aktionen schmieden. Außerdem soll hier Raum sein, damit jede und jeder herausfinden kann ob und wie sie/er sich engagieren und Aufgaben übernehmen kann, um die Forderungen der Jugendlichen zu unterstützen. „Parents for Future“ wird vom Arbeitskreis Umweltschutz Bochum unterstützt.«
Am Freitag, den 5. April, lädt die Compania Bataclan um 20.15 Uhr in den Räumen von DIDF, Rottstr. 30 zu einem Konzert ein und schreibt: »Nach Konzerten in der Türkei/Kurdistan, Frankreich, NL und Österreich, bundesweiten Zentren und angenehmen Clubs oder Festivals, geben wir wieder ein Heimspiel. Die Band kommt überall gut an und hat sich mittlerweile einen feinen Beliebtheitsstatus erspielt. Tanzbare Musik aus dem Spannungsfeld von Balkan-Klezmer, über ReggaeSka, Musette, bis hin zu anatolischen Grooves und Kabarett. Bei dem Konzert handelt es sich um ein Soli-Konzert und Öffentlichkeit für die türkische Tageszeitung Evrensel, deren JournalistInnen kriminalisiert, willkürlich festgenommen, ihre Artikel konfisziert werden. Nach dem Verbot von 170 Zeitungen in der Türkei soll nun mittels hoher Strafzahlungen der ökonomische Hintergrund auch dieser Zeitung und ihrer JournalistInnen ausgehölt werden, was ihre Existenz bedroht. Es wird weiterhin geschrieben und gedruckt, was andere verschweigen! Pressefreiheit kennt keine Grenzen! mehr…
Am Freitag, 5. April 2019 um 19.00 Uhr zeigt die Initiative Hellas-Solidarität Bochum in Kooperation mit dem Kino Endstation und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW den Dokumentarfilm „The Balcony – Memories of Occupation“ von Chrýsanthos KonstantinÃdis. Zum Hintergrund des Filmes schreibt die Initiative: »Ligiádes, ein Dorf in Épirus: wegen seiner wunderbaren Aussicht der „Balkon“ von Ioánnina genannt. Doch die Idylle kann die Geschichte eines Nazi-Verbrechens nicht verdecken, die ein deutscher Historiker im Film recherchiert und dokumentiert. Die Nachkriegsgenerationen hören durch ihn zum ersten Mal die Stimmen ihrer Vorfahren, die das Verbrechen beschreiben. Es sind Dokumente der Erinnerung und der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas. mehr…
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt: »Alles war für die als erster Teil einer Bürgerbeteiligung für die Neugestaltung des Grummer Tals angekündigte Info-Veranstaltung vorbereitet. Ein externer Moderator war beauftragt, die Presse bereits vor Beginn der Veranstaltung in das Programm eingeführt, Schnittchen und Getränke für eine Pause standen bereit. Die ca.120 erschienen interessierten Bochumer*innen konnten sich bereits vor Beginn der Veranstaltung an den Stellwänden über die einzelnen Maßnahmen im Grummer Tal informieren und der erschienenen Presse die Gründe für ihr Erscheinen mitteilen. Vor diesen Stellwänden sollten nach der Pause Einzelgespräche mit den Fachleuten erfolgen. Aber dann kam alles anders als geplant und anders als der mittlerweile nicht mehr anwesenden Presse vorab mitgeteilt. mehr…
Am Sonntag, 31. März, fand auf dem Werner Friedhof die traditionelle Kranzniederlegung zum Gedenken an die Märzgefallenen des Kapp-Putsches und die Kämpfer gegen Faschismus und Krieg statt. Aufgerufen hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA). Deren Bundessprecher Ulli Sander forderte dazu auf, im Sinn der Widerstandskämpfer für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Mit deutlichen Worten wies Sander auch die aktuellen Angriffe auf demokratische Organisationen – wie Attac und VVN-BdA – zurück, deren Arbeit durch Entzug der Gemeinnützigkeit beeinträchtigt werden soll.
Am Freitag, den, 5. 4 startet im Umweltzentrum, Alsenstraße 27 das Nachhaltigkeitskino. Hier werden zukünftig ausgewählte Filme und Dokumentationen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit/Zukunftsfähigkeit gezeigt. Im Anschluss an die Filmbeiträge können sich interessierte Gäste untereinander austauschen. Das Kino findet jeweils am ersten Freitag eines Monats um 19 Uhr statt. Das Nachhaltigkeitskino wird vom Agendaforum der RUB und dem Arbeitskreis Umweltschutz Bochum organisiert. Der Eintritt ist frei. Aus aktuellem Anlass mit Bezug zu den Fridays for Future Demonstrationen für effektiven Klimaschutz wird beim ersten Mal die Podiumsdiskussion verschiedener WissenschaftlerInnen und weiterer Personen aus der Bundespressekonferenz vom 12. März 2019 in voller Länge abgespielt (45 Minuten). mehr…
Das Jugendamt, die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen und der Kinder- und Jugendring haben vor den Sommerferien 2018 eine Jugendbefragung durchgeführt und berichten jetzt über die Auswertung: »Zielgruppe der Befragung waren Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. 1.698 Jugendliche und junge Erwachsene haben an der Befragung teilgenommen. Die Beteiligung von Mädchen und Jungen war annähernd ausgeglichen. Die Befragung hat an weiterführenden Schulen, in Jugendfreizeithäusern und bei Gruppenstunden der Jugendverbände und Jugendinitiativen stattgefunden. mehr…
Die Kulturfabrik Bochum schreibt: »Am vergangenen Donnerstag, den 28.03.2019, wurde ein Mitarbeiter der Badalona Bar mit seiner Frau und seiner Tochter nach Bangladesch abgeschoben. Dies ist aus unserer Sicht ein Skandal! Wir sind schockiert und empört von der Abschiebung unserer Bekannten und Freunde durch die Stadt Bochum. Ähnlich wie der Flüchtlingsrat NRW sind wir der Meinung, dass in diesem Fall nicht alle Möglichkeiten genutzt wurden, um die junge Familie vor der Abschiebung zu schützen und ihr so die neue Heimat zu erhalten. Für uns passt es nicht zusammen, dass Bochum sich einerseits als eine weltoffene Universitätsstadt präsentiert und anderseits ihre Spielräume und Möglichkeiten nicht ausnutzt, wenn es um das Wohl ihrer Bürger*innen geht. Denn auch ohne staatliches Papier ist diese Familie für uns ein Teil von Bochum. Sie waren neue Bürger*innen dieser Stadt, die hier vor allem nach Sicherheit und einer für sie klaren Perspektive suchten. Diese Hoffnung wurde ihnen nun genommen. mehr…
Die Initiative Treffpunkt Asyl schreibt: »In der Nacht vom 27. bis 28. März 2019 haben die Mitarbeiter*innen der Bochumer Ausländerbehörde zusammen mit der Polizei den Koch der bekannten Bochumer Tapas-Bar Badalona sowie seine Frau und seine zweijährige Tochter abgeholt. Anschließend wurde die Familie gegen ihren Willen nach Bangladesch verschleppt. Die Badalona-Belegschaft protestiert mit einer großen Schaufenster-Aufschrift gegen die Deportation ihres Kochs: „Danke Bochum für die Abschiebung“. Während viele Menschen ihr Entsetzen, Unverständnis und ihre Empörung über die Abschiebung äußern, probiert Stadtsprecher Thomas Sprenger die Verantwortung der Stadt Bochum kleinzureden: Die Stadt werde zu Unrecht kritisiert, denn sie habe lediglich Amtshilfe bei der Abschiebung geleistet, erklärte er der WAZ. Die Initiative Treffpunkt Asyl widerspricht dem und stellt fest: mehr…
Bochum-Prekär schreibt: »Die „Ethnisierung“ von (tatsächlicher oder vorgeblicher) Kriminalität oder die Kriminalisierung von „Ethnien“ hat System, sie ist immer Vorreiterin zunehmender Repression: Da gab es die „Russen-Mafia“, die „Albaner-Mafia“, die „Kosovo-Mafia“, die Muslime, die Flüchtlinge, die „Libanesen-Clans“ … . Seit Jahrhunderten schon geht es ebenso gegen jüdische Menschen und Roma und Sinti. Wichtiges Instrument der Repression war und ist die Verweigerung von Erwerbstätigkeit und sozialen Leistungen. Auch EU-Bürger*innen ohne deutschen Pass werden in Deutschland immer weiter von sozialen Rechten ausgeschlossen. In Notlagen haben sie oft keinen Anspruch auf existenzsichernde Leistungen. Die Ausgrenzung fördert Verarmung, Obdachlosigkeit und prekäre Arbeitsverhältnisse. Auf wachsende Armut und verschärfte Ausbeutung reagieren Bund und Kommunen zunehmend kontroll- statt sozialpolitisch. Nun soll diese Entwicklung noch verschärft werden. mehr…
Wohnraum in NRW ist Mangelware und schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Die Landesregierung plant, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zu streichen. Dagegen wehrt sich ein Bündnis aus acht Organisationen (Deutscher Mieterbund, DGB, Der Paritätische, AWO, SoVD, VdK, Diakonie und Caritas). In Bochum ist es das „Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“, in dem die ersten vier der Bündnispartner bereits auf lokaler Ebene vernetzt sind. Mit einem Aktionstag am 4. April auf dem Husemannplatz will das Bündnis auf die Kampagne aufmerksam machen. Mit einer groß angelegten Unterschriftenaktion wehrt es sich gegen die Pläne der Landesregierung. mehr…
Die Initiative Fridays for Future ruft am Freitag, den 29. 3. um 9 Uhr zu einer Demonstration auf, die vor dem Planetarium startet und über die Hildegardis-Schule und das Goethe Gymnasium zur Heinrich-Böll Gesamtschule führt: »Während Mosambik von der schwersten Naturkatastrophe heimgesucht wird, die das Land je erlebt hat und im wahrsten Sinne des Wortes die Welt untergeht, wurden in Europa letztes Jahr so viele SUVs verkauft wie noch nie. Wir sind es satt diese Wiedersprüche zu ertragen. Wir erheben unsere Stimme und bekämpfen dabei unsere Ohnmacht, die uns heimsucht, wenn wir mit diesen schrecklichen Bildern konfrontiert werden. Im Gegensatz zu der jetzigen Politik wollen wir Veränderung. Wir fordern einen Systemwandel, weil wir wissen, dass unser Reichtum auf den Kosten anderer enstanden ist und diese Unterdrückung bis heute anhält. Wir befinden uns nicht nur in einer ökologischen Krise, sondern auch in einer sozialen Krise die tief von neokolonialen Strukturen geprägt ist. Schluss mit Ausbeutung von Mensch und Natur. Wir fordern ein gutes Leben für Alle. Diesen Freitag besuchen wir auf unserer Demo das Hildegardis Gymnasium, das Goethe Gymnasium und die Heinrich-Böll Gesamtschule. Wir streiken, bis sie handeln!«
Mittwoch 27.03.19, 11:13 Uhr
Verwaltung hält Informationen zurück und schafft Fakten
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklären Nadja Zein-Draeger und Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt: »Die Verwaltung hat für den 28.03.2019, 18.00 Uhr zu einer ersten Info-Veranstaltung zur Neugestaltung des Grummer Baches in das Technische Rathaus eingeladen, auf der auch die Gründung einer Arbeitsgruppe für interessierte Bürger*innen Thema sein soll. Die Planungen für die „Neugestaltung Grummer Bach/Teiche“, die u.a. vorsehen die Beseitigung von 3 Teichen und die Verlegung des derzeit überwiegend durch die Teiche verlaufenden Bachs in einen Bereich außerhalb der Teiche, außerdem den Bau eines Stau- und Entlastungskanals sowie von Entlastungsbauwerken wie Regenüberläufen etc. und schließlich die Sanierung des durch das Grummer Tal verlaufenden Emscher Park Radweges, sind mittlerweile offenbar abgeschlossen, genehmigt und mit Landschaftspflegerischem Begleitplan und artenschutzrechtlichem Fachgutachten versehen. Bis zur Freischaltung einer Online-Info-Plattform und einer E-Mail-Adresse für Anregungen und Beschwerden Ende Januar/Anfang Februar 2019 erfolgten Bürgerinformationen ausschließlich durch Presseartikel. mehr…
Der Kinder- und Jugendring und die ev. Jugend laden ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige am Donnerstag, 28. März um 18.00 Uhr zu einer Fortbildung zum Thema „Jugendphänomen Salafismus“ in das Ev. Jugendpfarramt, Neustr. 7 ein: »Themen der Fortbildung sind der Salafismus in Deutschland und speziell der Salafismus im Internet, das Erkennen fragwürdiger Seiten und radikaler Botschaften sowie die Beschäftigung mit sinnvollen Strategien im Umgang mit dem Salafismus in der Jugendarbeit und in der Schule. Piotr Suder von der IFAK wird als Referent über den Salafismus und über verschiedene Präventions- und Deradikalisierungsprojekte informieren. Anmeldungen zur Fortbildung sind per Email: info@jugendring-bochum.de oder per Telefon: 0234 – 51 64 61 56 in der Geschäftsstelle des Jugendrings möglich.«
Auch wenn die Ruhr Uni sich seit Jahren einen langweiligen rechten introvertierten AStA leistet, gibt es immer wieder Lichtpunkte, die aus der Uni in die Stadt strahlen. Die „Kritischen Einführungswochen“, die maßgeblich von der Fachschaft Sozialwissenschaften organisiert werden, sind ein herausragendes Beispiel. Sie richten sich an Erstsemester und sollen zur Orientierung in der neuen Umgebung dienen. Die Veranstaltungen sind aber für alle offen und interessant. Auf ihrem Weblog haben es die VeranstalterInnen noch nicht geschafft, eine Veranstaltungsübersicht zu veröffentlichen. Auf facebook ist ein solcher Überblick schon vorhanden. Für alle Facebook-VerweigerInnen wird der Veranstaltungsüberblick nachfolgend veröffentlicht: mehr…
Ab Donnerstag, den 28. März läuft im endstation.kino der Film Fair Traders. In der Ankündigung heißt es: »Wirtschaften muss auch fair gehen! Dies ist der Grundgedanke der drei Protagonist*innen dieses Films: Sina Trinkwalder fertigt Zero-Waste-Kleidung. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle. Die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen. Alle drei vereint das Bemühen, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu versöhnen.« mehr…
Der ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet lädt am Mittwoch, den 27. März um 18:00 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 zu einer Veranstaltung anlässlich der Europawahl ein. Die KandidatInnen sollen zu den für die Gewerkschaft wichtigen Themen befragt werden. Zugesagt habe ihre Teilnahme: Mehrdad Mostofizadeh, B90/Die Grünen; Özlem Alev Demirel, Die Linke; Oliver Basu Mallick, SPD und Vincent Felix Bartscher, FDP. Von der CDU gibt es noch keine Zusage.
Im Anschluss an die in der vorigen Meldung beschriebenen Raddemo fand am Freitagabend die monatliche Critical Mass Aktion statt. Mit 150 Teilnehmenden war es die bisher größte Critical Mass Aktion in Bochum.
Am Freitag, den 22. hatten März der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (adfc) Bochum und die Fahrradinitiative urbanRadeling zu einer Fahrrad-Demo für mehr Rücksicht beim Überholen von RadfahrerInnen aufgerufen. Einige der mehr als 100 TeilnehmerInnen hatten mit “Poolnudeln“ auf dem Gepäckträger oder am Lenker, mit Plakaten und entsprechend bedruckten Warnwesten dazu aufgefordert, beim Überholen von RadfahrerInnen den geforderten Mindestabstand einzuhalten. Vorschrift ist, dass beim Überholen von RadfahrerInnen durch Kraftfahrzeuge ein Abstand von mindestens 1,5 Metern (zum Lenkerende!) eingehalten werden muss. Der NABU Bochum hat auf seiner Webseite Fotos von der Demonstration veröffentlicht. mehr…
Die Stadtbücherei im BVZ lädt am Donnerstag, 28. März, um 19.30 Uhr zu einer Lesung ein: »Es war ein besonderes Jahr, das Jahr 1919. Erstmals dürfen Frauen in Deutschland wählen. Diese Initialzündung und ihre Folgen beschreibt die Schriftstellerin und Journalistin Unda Hörner in ihrem Buch „1919 – Jahr der Frauen“, Sie beschreibt in ihrem Buch eine historische Zeitenwende. Auf allen Gebieten machen sich Frauen daran, ihr Leben selbst zu gestalten: Mit Käthe Kollwitz wird zum ersten Mal eine Frau in die Akademie der Künste berufen, Marie Juchacz hält als erste eine Rede im Parlament. Während in Berlin Rosa Luxemburg ihren Einsatz für die politische Neuordnung mit dem Leben bezahlt, widmen sich Frauen in Paris der Wissenschaft und Kultur: Marie Curies Radiuminstitut öffnet seine Pforten, Sylvia Beach gründet Shakespeare & Company und Coco Chanel kreiert das unsterbliche Parfüm Chanel No. 5. mehr…
Am Sonntag, den 31. März ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) um 11.00 Uhr auf dem Werner Friedhof dazu auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der anti-faschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken: Ihr Einsatz, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren u»nd in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen von Neonazismus und Rassismus in der Bundesrepublik gestoppt wird. Ebenso Angriffe auf demokratische Organisationen wie Attac und VVN-BdA, deren Arbeit durch Entzug der Gemeinnützigkeit beeinträchtigt werden soll. Wir wollen, dass neue (und alte) Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Das Rad der Geschichte darf nicht zurück gedreht werden.
Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Ulli Sander, Bundessprecher der VVN-BdA.«
Am letzten Wochenende haben sich in Bochum einige SPD-Mitglieder getroffen, um eine Landesgruppe der säkularen Sozialdemokrat*innen in NRW zu gründen. Näheres. Einer der beiden SprecherInnen ist Johannes Schwill aus Bochum. Das ist ganz schön mutig. Die FAZ schreibt am 19. 3. 2019: »Wer nicht kirchlich orientiert ist, hat es schwer in der SPD: Die „Säkularen Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen“ wollen einen Arbeitskreis in der Partei gründen – so wie Christen, Muslime und jüdische Genossen jeweils einen haben. Aber die weltlich Gesinnten dürfen nicht. Mehr noch: Generalsekretär Lars Klingbeil verbietet ihnen mit Hinweis auf die Parteijustiziarin, sich als „Sozialdemokraten“ auszugeben. „Das gilt auch für öffentliche Auftritte, zum Beispiel im Internet“ schreibt Klingbeil in einem Brief an die Gruppe, welcher der F.A.Z. vorliegt.« mehr…
update: Es gibt eine weitere Bildergalerie.
Die Initiative Fridays for Future hatte heute Nachmittag eine kleine Mahnwache auf dem Dr.-Ruer-Platz angemeldet. Es wurde jedoch wieder eine große bunte Kundgebung. In Redebeiträgen wurde vor allem daran erinnert, dass die Klimakatastrophe nicht nur eine Bedrohung für die Zukunft ist, sondern bereits heute für Hunger, Tod und Flucht von Millionen Menschen verantwortlich ist. mehr…
Der Bahnhof Langendreer lädt am Samstag, den 30. März von 10 – 18 Uhr zu einem Seminar zum Thema „Auf den Spuren des Rassismus“ ein: »In diesem Anti-Rassismus-Training geben wir den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Mechanismen des Rassismus zu entdecken und Wege zu einer Verringerung des Rassismus zu finden. Dabei ist dasE rkennen des Rassismus auf der persönlichen und der strukturellen Ebene wichtig. Die politische Alltagskultur verstärkt vorhandene Klischees. Das Training befähigt die Teilnehmenden dazu, sich mit ihrer Rolle im System des Rassismus auseinanderzusetzen. Mittels interaktiver Methoden wird der Zusammenhang von Kolonialismus und Rassismus erarbeitet, die Teilnehmenden werden für Stereotype sensibilisiert und setzen sich mit Bildern und Sprache auseinander. mehr…
Die Bochumer Linke informiert am Samstag, den 23. März, ab 11 Uhr mit einem Informationsstand neben dem Glascafé am Husemannplatz über ihre Positionen zur Umwelt- und einer neuen Verkehrspolitik. Amid Rabieh, Sprecher der Bochumer Linken erklärt dazu: „Dass es für den Erhalt unserer Umwelt 5 nach 12 ist, machen die Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future jeden Freitag eindrucksvoll deutlich. Sie finden sich nicht mehr damit ab, dass die Bundesregierung und die EU den Umbau von Wirtschaft, Verkehr und Städten aussitzen. Das ist gut so. Als Linke setzen wir uns für einen sozial-ökologischen Umbau im Interesse des Klimas und der Mehrheit der Bochumerinnen und Bochumer ein. Sozial und ökologisch, das gehört für uns zusammen. mehr…