Danke dass Sie & Ihr heute zur Protestkundgebung gegen die drohende Ansiedlung einer NATO-Cyberkrieg-Agentur hier erschienen seid!Es ist keine Selbstverständlichkeit, denen zu misstrauen, die mit einer Agentur für Kommunikation und Information vorgeben, für Internetsicherheit zu arbeiten, die den falschen Eindruck erwecken, vielleicht die Attacke auf das Wittener Rathaus hätte verhindern können.
Als erstes mal will Euch, der Friedensbewegung in Bochum und NRW, gratulieren, und mich bei Euch bedanken, dass Ihr gegen die geplante Ansiedelung dieser NATO-Organisation auf die Barrikaden geht. Vielen Dank dafür. Ihr seid damit auch ein Vorbild für die anderen Standorte, die im Gespräch sind.
Anlässlich der 26. Klimakonferenz in Glasgow laden das Kunstmuseum Bochum, die Bochumer Symphoniker und das Schauspielhaus Bochum am 13. und 14. November zu einem „Ein Wochenende fürs Klima“ ein: »Das Programm der Gemeinschaftsveranstaltung reicht von Vorträgen und Diskussionen über künstlerische Beiträge bis hin zu einer Liveschaltung zur Klimakonferenz nach Glasgow.
Die Liste GRAS – Grüne und alternative Student*innen an der Ruhr-Universität lädt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus an der RUB am Donnerstag, den 11.11. um 18 Uhr im Hörsaal HGD 20 der RUB zu einem Vortrag über die historischen Wurzeln aktueller Verschwörungsideologien. »Seit fast zwei Jahren beschäftigt uns die Corona-Pandemie und fast genauso lange werden Stimmen laut, die von bösen Mächten und Eliten im Hintergrund sprechen, denen die Pandemie entweder sehr gelegen komme oder gar für sie verantwortlich seien. Diese Verschwörungsideologien sind keineswegs neu, oft ist ihr Ursprung im Mittelalter zu finden, nicht selten haben wir es mit extrem antisemitischen Statements zu tun.
Die Linke Bochum lehnt die Ansiedlung von NATO-Kriegsinfrastruktur in der Stadt ab und ruft auf zur Teilnahme an der Friedenskundgebung mit der Bundestagsabgeordneten und Linke-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen am Freitag, den 5. November, 17:00 Uhr, auf dem Dr.-Ruer-Platz. Dazu erklärt Sevim Dagdelen: „Die Linke sagt Nein zur NATO-Konfrontationsstrategie gegen Russland. Wir sagen Nein zu den Plänen, die NATO-Kriegszentrale NCIA nach Bochum zu holen und damit auch noch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gefährden. Die Kommunikations- und Informationsagentur ist zuständig für vernetzte Kriegsführung, Killerdrohneneinsätze und Cyberangriffe.
Anlässlich des diesjährigen 70. Jubiläums der Genfer Flüchtlingskonvention realisiert die Medizinischen Flüchtlingshilfe in Kooperation mit medico international und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht an der RUB (IFHV) im Wintersemester 2021/2022 eine digitale Ringvorlesung mit internationalen Fluchtforscher*innen und Vertreter*innen von NGOs. Am 11.11.2021 um 16:30 Uhr findet die zweite Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung statt. In der Ankündigung heißt es: Diesmal geht es um die Inhalte und Weiterentwicklung der Genfer Flüchtlingskonvention und wie diese von den Mitgliedsstaaten umgesetzt wird.
An der Ruhr-Uni gibt es wieder Präsenzveranstaltungen, daher organisiert die Schwarze Ruhr-Uni für dieses Semester ein Kennenlerntreffen: »Es findet am Mittwoch, den 10.11. um 18.30 Uhr im Kostnixladen in der Dorstener Str. 37 statt. Wer von der Ruhr-Uni zum Treffen kommen möchte, kann unseren Treffpunkt um 18.00 Uhr an der U35 Haltestelle Ruhr-Uni wahrnehmen (auf Schwarze Fahnen achten). Es gibt wie vor Corona üblich auch wieder veganen Kuchen. Die ganze Einladung findet sich hier.
Die Radwende Bochum teil auf ihrer Internetseite folgendes mit:
Radwende ist erfreut, dass viele politische Akteure im Rat der Stadt die Forderung nach einem eigenständigen Radweg auf der Wittener Straße zwischen Alter Wittener und Unistraße inzwischen unterstützen. Am heutigen Donnerstag steht im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur zur Diskussion, ob die Verwaltung damit beauftragt werden soll eine radfreundliche Lösung zu finden.
In Bochum wird heute der Opfer des gewaltigen Bombenangriffs der britischen Luftwaffe vor 77 Jahren auf Bochum gedacht. Das Bochumer Friedensplenum wird morgen auf der Kundgebung gegen die geplante NATO Einrichtung in Bochum mit diesen vier Fotos auch daran erinnern, was der Bombardierung Bochums vorangegangen ist.
Am Montag, den 8. 11 um 18 Uhr findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus im Hörsaal HGD 20 an der RUB ein Vortrag statt zum Thema „Antisemitismus: Wie der Rechtsstaat versagt“. In der Einladung heißt es: »Der jüdische Autor Ronen Steinke, selbst Jurist, ist durch Deutschland gereist und erzählt von jüdischem Leben im Belagerungszustand. Er trifft Rabbinerinnen und Polizisten, konfrontiert Staatsschützer, Geheimdienstler und Minister mit dem Staatsversagen. Viel muss sich ändern in Deutschland. Was zu tun wäre, erklärt er in seinem Buch „Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt“.«
„Tatort Jazz“-Konzert: „U.K.Quartett“ verwandelt das Kunstmuseum in ein Tonstudio
Beim nächste „Tatort Jazz“-Konzert am Sonntag, 14. November, um 18 Uhr verwandelt das „U.K.Quartett“ den Saal des Kunstmuseums, Kortumstraße 147, in ein Tonstudio.
Der Radentscheid ist weiterhin aktiv und teilt mit: »Am Samstag, den 06.11, mobilisiert die Initiative für einen RadEntscheid zum zweiten Mal zum „Super-Sammel-Samstag“. An verschiedenen Orten in Bochum werden Infostände aufgebaut, an denen Bochumer*innen ihre Unterschrift für den RadEntscheid abgeben können. Gesammelt wird zum Beispiel an der Springorum-Trasse, der Lothringen-Trasse, an der Erzbahnschwinge, auf dem Wochenmarkt am Hauptbahnhof und an weiteren Orten im gesamten Bochumer Stadtgebiet. Von 9-13 Uhr können sich Sammelwillige im „botopia“ (Griesenbruchstraße 9) Material, wie Unterschriftenlisten, Klemmbretter oder Flyer, abholen.
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: In Bochum waren im Oktober insgesamt 260.884 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 9 (neun!) weniger als im September und 5.920 mehr als im Oktober 2020. Aber : Der PKW-Bestand stieg um 27 auf insgesamt 209.310 . Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4.209 . Außerdem sind 10.943 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 295 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Oktober um 154 auf 3.023. Im Oktober 2020 waren es 1.413 .
Links zu den Pressemitteilungen der Stadt vom 02.11.2021 und für 2020 als Zusammenfassung Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Gegen die Pläne von Verantwortlichen der Stadt und der Rot-Grünen Koalition, eine Einrichtung der NATO in Bochum ansiedeln zu lassen, rufen Friedensplenum und DFG-VK zu einer Kundgebung am Freitag um 17 Uhr auf: »Am Freitag, dem 5. November, findet um 17 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung statt, die an die Bombardierung der Bochumer Innenstadt im November 1944 erinnert und sich gegen die Planungen der Stadt richtet, auf dem ehemaligen Opel Gelände in Laer die Nato-Agentur für Kommunikation und Information (NCIA) anzusiedeln.
Die Stadt Bochum teilt mit, dass im November die Stolpersteine in Bochum der Schwerpunkt des „Schaufenster Stadtgeschichte“ ist: »Das „Schaufenster Stadtgeschichte“ präsentiert einmal im Monat ein besonderes Dokument oder Objekt aus den Beständen des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte. Auf diese Weise werden nicht nur historische Ereignisse oder Persönlichkeiten vorgestellt.
Nach wie vor sitzen sogenannte Ortskräfte, die sich durch ihre Arbeit für die ausländischen Streitkräfte gefährdet sehen, in Afghanistan fest. Deshalb beteiligen sich die Omas gegen Rechts an einer Spenden- und Postkartenaktion zugunsten dieser Menschen und ihrer Familien und erklärt: »Das Netzwerk der OMAS GEGEN RECHTS Deutschland-Bündnis, zu dem auch die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West gehören, unterstützen mit einer Spendenaktion zurückgelassene Ortskräfte und ihre Familien in Afghanistan, die sogenannten „forgotten 26“, um mit dem Spendengeld ihr Überleben mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln in ihren Verstecken zu sichern, so lange, bis das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland eine Möglichkeit gefunden hat, die Menschen zu evakuieren.
Freitag endet die Ausstellung „Todesopfer rechter Gewalt“ in der Lessing-Schule in Langendreer. In dieser Woche besteht noch die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen (Öffnungszeiten siehe Terminleiste). Zum Abschluss gibt es dann in der Halle im Bahnhof Langendreer ein Konzert mit den zwei Jugendbands Madlays und Chaos-Band.
Der AKU will bei Grundschulkindern Begeisterung für Natur wecken und lädt für den kommenden Samstag ein: »Strom aus einer Zitrone gewinnen, einen Teich erforschen, eine Mini-Kläranlage bauen, draußen im Wald spielen, den Treibhauseffekt kennen lernen und vieles mehr, das können Kinder im Grundschulalter in der Kindergruppe des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum e.V. (AkU).
am Sa., 6.11. um 14:30 Uhr. Der Dokumentarfilm wird im Kino Endstation in einer Sondervorstellung in Kooperation mit der GLS Bank Bochum gezeigt – in Anwesenheit der Regisseurin Kathrin Pitterling mit anschließendem Regiegespräch. In der Ankündigung des Kinos heißt es: »Der Filmemacherin gelingt mit ihrem Film ein spektakulärer Blick inside Fridays for Future. Sie gewinnt das Vertrauen ihrer wunderbaren jungen Protagonist*innen und fängt sie in ihren wagemutigsten und verletzlichsten Momenten ein.«
Aufschrei der Jugend [Offizieller FKM-Trailer Original Deutsch HD German]
Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ e.V. laden am 4.11. ein zu einer Veranstaltung unter dem Thema: Das Bäderkonzept ist da: was will die Politik?
Montag 01.11.21, 12:14 Uhr
Theater Traumbaum am kommenden Sonntag um 15 Uhr zum Wandel in der Kommunikation in Zeiten des Internet
Cyber Mobb, in´s Netz gegangen. Eine Theater Traumbaum Produktion.
Das Theater Traumbaum bietet auch am kommenden Sonntag um 15 Uhr wieder eine Jugendvorstellung an (für Menschen ab 12 Jahren). Aus der Ankündigung des Theaters: »Eigentlich könnte das Internet die Vorstufe zum Paradies sein. Alle haben Zugriff auf das gesamte Wissen der Welt, jede/r kann mit jedem kommunizieren!
Der Arbeitskreis Integrationsagenturen Bochum lädt am Donnerstag den 4. 11 um 18 Uhr im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus an der RUB zur Autorinnenlesung mit Andrea Behnke ein: »Bochum 1938: Liselotte, Leon, Minna und Hildegard sind eng befreundet. Nichts kann die Verknöpften, die mit Freundschafts-Armbändern verbunden sind, trennen. Doch in der Zeit vor dem Krieg ist nichts, wie es war. Von Woche zu Woche verändert sich das Leben von Liselotte und den anderen immer mehr.