Archiv für den Monat: Februar 2021


Samstag 06.02.21, 16:23 Uhr
Arbeitskampf um einen Tarifvertrag für die Handwerker*innen bei der LEG

Der LEG-Konzern scheitert vor Gericht

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte in der vergangenen Woche die Beschäftigten die Handwerkerfirma Technik Service Plus GmbH (TSP) des LEG Konzern, – der mehr als 1.000 Wohnungen in Bochum besitzt, zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Siehe Meldung vom 24.1.2021. Der börsennotierte LEG Konzern hatte daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen den von ver.di organisierten Streik eingereicht. Die LEG stellte dabei infrage, dass ver.di für die TSP als Handwerksunternehmen zuständig ist. Das Arbeitsgericht Berlin wies gestern den Antrag der LEG ab. In dem Arbeitskampf geht des darum, dass die Beschäftigten der TSP genau wie die übrigen Mitarbeiter*innen der LEG mit einem Tarifvertrag abgesichert werden wollen. mehr…


Freitag 05.02.21, 15:30 Uhr

Hotels für Obdachlose

Kontaktloser bodo-Verkauf

Die Redaktion des Straßenmagazins bodo schreibt: »Positiv nach vorne schauen, wird ja dieser Tage öfter geraten. So richtig weit reicht der Blick ja noch nicht, also schauen wir auf das Jetzt, da ist schon eine Menge los: Wir haben ein Straßenmagazin, und wir haben viele Verkäuferinnen und Verkäufer, die Lust haben, es zu verkaufen. Also machen wir das möglich: mit Vorsicht und Umsicht, FFP-2-Masken und einigen Hilfsmitteln für den kontaktlosen Verkauf. mehr…


Donnerstag 04.02.21, 11:19 Uhr

Wie die Stadtwerke ihren Strom grün rechnen

Colin Fischer, Vertreter der Linken im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung, hat mit einer sehr detaillierten Anfrage die Stadtwerke gezwungen, über die Herkunft ihres verkauften Stroms Auskunft zu geben. Sein Fazit: „Der von den Stadtwerken tatsächlich beschaffte Strom besteht zu fast hundert Prozent aus fossilen Energien, mit einem Kohleanteil von 58,9 Prozent und einem Atomstrom-Anteil von 17,6 Prozent.“ Zur ausführlichen Darstellung von Colin Fischer unter dem Titel: „Klimaschutz konkret: Welchen Strom beschaffen die Stadtwerke Bochum wirklich?“


Mittwoch 03.02.21, 19:12 Uhr

Tareq Alaows kandidiert für den Bundestag 4

Als vor fünf Jahren viele Menschen vor dem Bürgerkrieg in Syrien flohen und auch in Bochum Asyl suchten, war Tareq Alaows einer ihrer Sprecher. Er wurde schnell die Stimme des Refugee Strike, mit dem die Geflüchteten gegen ihre schäbige Unterbringung und Behandlung in Bochum protestierten. Nach wenigen Monaten nahm er eine Stelle bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe an.  2018 wurde er dann einer der Organisatoren der bundesweiten Seebrücke-Initiative. Jetzt kandidiert er in Oberhausen und Dinslaken für die Grünen zum Bundestag. mehr…


Mittwoch 03.02.21, 17:09 Uhr
Die Linke und Die Partei & Stadtgestalter fordern:

Bund und Land sollen die Städte finanziell unterstützen

Die Stadt Bochum soll die NRW-Landesregierung und den Deutschen Bundestag offiziell auffordern, die Städte und Gemeinden in der Corona-Krise besser zu unterstützen. Eine entsprechende Resolution bringen die Fraktionen von Die Linke und Die Partei & Stadtgestalter gemeinsam in die Ratssitzung am 4. Februar ein. „Die Lage ist ernst“, sagt Gültaze Aksevi, Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken im Rat. „Wenn es bei den geplanten Regelungen bleibt, wird unserer Stadt das Geld fehlen, um halbwegs unbeschadet aus der Krise zu kommen. Am meisten werden darunter diejenigen leiden, die auf eine funktionierende soziale Infrastruktur angewiesen sind. Wir laden daher die anderen Ratsfraktionen herzlich ein, mit uns gemeinsam mehr Druck auf die Regierenden in Berlin und Düsseldorf zu machen.“ mehr…


Mittwoch 03.02.21, 08:13 Uhr
Fahrzeugbestand in Bochum

KFZ-Zuwachs: 6.649 in einem Jahr

In Bochum waren im Januar insgesamt 256.893 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 6.649 mehr als im Januar 2020. Allerdings sind es 75 weniger als im Dezember. Der PKW-Bestand sank im letzten Monat um 226 auf insgesamt 206.640. Der Rückgang im Vergleich zum Dezember dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass Neukäufe von Fahrzeugen in den Dezember vorverlegt und damit drei Prozent Mehrwertsteuer eingespart wurden. Etliche wurden angemeldet, aber noch nicht ausgeliefert. Die alten Wagen wurden daher erst im Januar abgemeldet. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4.518. Der Trend: Weiter mit Verbrennungsmotor fahren und gleichzeitig Elektroprämie kassieren. Vor einem Jahr waren in Bochum 2.230 Hybrid-Fahrzeuge gemeldet, in diesem Januar waren es 6.447. Die Zahl der Elektrofahrzeuge stieg in den letzten zwölf Monaten von 813 auf 1.835. mehr…


Dienstag 02.02.21, 20:01 Uhr
Broschüre zu Jugendrevolte und Hausbesetzungen 1981 in Bochum

Bewegung für ein Autonomes Jugendzentrum 2

Heiko Koch hat eine interessante Broschüre zu Jugendrevolte und Hausbesetzungen in Bochum in 1980er veröffentlicht. Über den Inhalt schreibt er: „Vor 39 Jahren, besser gesagt am 10. Februar 1982, wurde die BO-Fabrik polizeilich geräumt und auf Weisung der Stadt Bochum abgerissen. Mit ihrer Räumung endete die Bewegung für ein Autonomes Jugendzentrum in Bochum. Die Besetzung und Räumung der BO-Fabrik stellte das letzte Kapitel der Bewegung für ein Autonomes Jugendzentrum dar und besiegelte in Bochum die Ereignisse, die im bundesweiten Kontext mit „Jugendrevolte `81“ umschrieben wurden.

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Dienstag 02.02.21, 13:49 Uhr
Gegen das geplante Versammlungsgesetz in NRW

Keine Einschränkung der Demonstrationsfreiheit! 1

Die Bochumer Gruppe von Attac und Occupy ruft dazu auf, die im Grundgesetz verankerte Versammlungsfreiheit gegen die Angriffe von CDU und FDP zu verteidigen. Dazu soll das Gespräch mit anderen Initiativen und Organisationen in Bochum gesucht werden, um gemeinsam gegen die Pläne der Landesregierung zu demonstrieren. Als nächster Schritt wird eine gemeinsame (Online-) Veranstaltung im Laufe des Februar vorgeschlagen.

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Montag 01.02.21, 14:45 Uhr
Antrag der LINKEN zur Ratssitzung am 4.Februar

FFP2-Masken für Wohnungslose

Die Linksfraktion im Bochumer Rat befürchtet, dass die vom Bund angekündigte einmalige Ausgabe von zehn FFP2-Masken an Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen längst nicht alle Betroffenen erreicht. Daher hat sie zur nächsten Ratssitzung am 4. Februar einen Antrag gestellt, dass die Stadt selbständig in größerer Anzahl Masken beschafft und unbürokratisch an Wohnungslose und Menschen in schwierigen Lebenslagen ausgibt.

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