Archiv für das Jahr: 2019


Sonntag 03.11.19, 15:35 Uhr

Gründung von Scientists for Future in Bochum

Am 6. November um 17 Uhr findet im Gebäude ICFO der Ruhr-Uni , Raum 04/349 das Gründungstreffen der Scientists for Future Bochum statt. Die Initiative richtet sich an ausgebildete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Raum Bochum. Zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung wird um vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten. Die Pressestelle der Ruhr-Uni schreibt: »Die Scientists for Future engagieren sich fachübergreifend für Nachhaltigkeit. Jetzt gründet sich die Bochumer Gruppe. Die weltweite Bewegung Fridays for Future zieht weite Kreise. In Bochum haben sich zunächst Mitte Oktober 2019 die Students for Future als Hochschulgruppe gegründet, drei Wochen später startet die Initiative Scientists for Future. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, suchen noch Interessierte, die mitmachen wollen. mehr…


Sonntag 03.11.19, 14:44 Uhr

Anarchistisches Kennenlerntreffen

Die Schwarze Ruhr-Uni lädt am 11.11. um 18.00 Uhr in GD – Ebene 04 vor Hörsaal HGD 20 zu einem anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni ein: »Immer größere und längere Waldbrände, Stürme, Fluten und Dürren. Allein die Nachrichten zum Klimawandel lassen unsere Zukunft katastrophal erscheinen. Hinzu kommen wachsende Umweltzerstörung. Faschismus, Nationalismus und Armut. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns schon seit Jahrzehnten daran etwas zu ändern, doch sie tragen nur dazu bei, es schlimmer zu machen. Dass wir wählen können, wer uns beherrscht, wird uns nicht retten. Ohne die Demokratie und ihre Wahlen wären Bolsonaro & Trump nicht die Macht angekommen und die AfD keine so große Bedrohung. mehr…


Sonntag 03.11.19, 12:24 Uhr

Mängeltour fordert durchgehenden Radweg auf der Wittener Straße

Die zweite Ausgabe der Mängeltour des Radwende-Bündnisses führte am Samstag  über die Wittener Straße. Nach einigen einführenden Worten, ging es für die ca. 35 Fahrradfahrer*innen vom Hauptbahnhof auf die Wittener Straße. Die Mitfahrenden kritisierten viele Mängel, aber vor allem einen vollständig fehlenden Radweg zwischen Oskar-Hoffmann-Straße und der Alten Wittener Straße. Die dadurch folgende notwendige Nutzung der Straße ist eine Gefahr für Radler*innen. Dieser Zustand müsse zeitnah beseitigt werden. In manchen Bereichen müssten dafür die Parkstreifen oder eine der jeweils zwei Fahrspuren wegfallen, waren sich die Tour-Teilnehmer*innen einig. Einige Mitglieder aus der Bezirksvertretung Mitte und dem Bochumer Rat, die an der Mängeltour teilnahmen, versprachen, dass der Radweg Thema im Mobilitätsausschuss sein werde. Dieser tagt bereits am 12. November wieder. mehr…


Freitag 01.11.19, 22:40 Uhr

Solidarität mit Rojava

Die OrganisatorInnen zählten 2.600 Teilnehmer*innen auf der Demonstration „Solidarität mit Rojava“ am heutigen Freitag in der ziemlich ausgestorbenen Bochumer Innenstand. Der Kobane-Solidaritätstag am 1. November erinnert an den erfolgreichen Kampf der Kurd*innen gegen die Terrororganisation „Islamischen Staat (IS)“. Redner*innen auf der Demonstration verurteilten, dass der NATO-Staat Türkei nun im Bündnis mit islamistischen Terrortruppen in Rojava einmarschiert ist. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:19 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Felix Oekentorp, Friedensplennum, DFG-VK

Vielleicht ist es etwas ungewöhnlich. dass ich als Mitglied des Friedensplenums und der DFG-VK aus dem NATO-Vertrag vorlese: (Artikel 1 besagt):

Die Parteien verpflichten sich, in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen, jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar sind.

Und da die Vereinten Nationen hier benannt sind, lese ich auch noch aus der UN-Charta vor. Darin heißt es (in Artikel 2 Absatz 4):

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:16 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Antifaschistischen Gruppe 5 und Seebrücke Bochum

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung aus der Zivilgesellschaft, entstanden durch die unsägliche Situation im Mittelmeer.

Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht.

Es ist Unrecht, Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, um den eigenen Wohlstand zu sichern.

Es ist Unrecht, die Seenotretter*innen, die ihr eigenes Leben riskieren als Schleuser*innen und Verbrecher*innen zu diskreditieren.

Es ist Unrecht schweigend zuzusehen, wie die Schiffe der Seenotrettung, wie jüngst mit der Alan Kurdi geschehen ist, von libyschen Verbrechermilizen angegriffen werden.

Gegen dieses Unrecht kämpft die Seebrücke! Doch hiermit ist es nicht genug! mehr…


Freitag 01.11.19, 21:13 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

DIDF – Föderation Demokratischer Arbeitervereine

Keine Besatzung Rojavas! Alle Besatzer raus aus Syrien!

Liebe Freundinnen und Freunde. Über 10 Tage lang bombardierte die Türkei völkerrechtswidrig Stellungen und Ziele der kurdischen YPG. Nun hat sie zugesichert, alle militärischen Aktionen für 120 Stunden zu unterbrechen. Während der Unterbrechung werden sich die kurdischen Kämpfer aus der Region abziehen, um zu deeskalieren und die militärischen Operationen gegen die Bevölkerung zu stoppen. Der Militäreinsatz der Türkei werde enden, sobald die YPG vollständig abgezogen sei. Ihre schweren Waffen abgelegt und ihre Stellungen zerstört habe, so die Türkei! Vermittelt haben die USA, die durch ihren Truppenabzug diese Angriffe erst ermöglicht hatten! mehr…


Freitag 01.11.19, 21:11 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

WomenDefendRojava

In Nordsyrien wird von der Türkei eine gesellschaftliche Alternative zu Patriarchat, Staat und Kapitalismus angegriffen. Seit 2012 wird eine basisdemokratische Selbstverwaltung praktiziert. Der Gesellschaftsvertrag wurde maßgeblich von Frauen geschrieben. Die Freiheitsrechte der Frauen bilden die Grundlage der neuen Gesellschaftsordnung. Es wird gesagt: „Eine Gesellschaft kann nicht frei sein, wenn die Frauen nicht frei sind.“ Geschlechterbefreiung zusammen mit einer ökologischen Lebens- und Wirtschaftsweise sowie einer Basisdemokratie, sind die Eckpfeiler der politischen Philosophie von Abdullah Öcalan. Diese Ideen werden in Rojava umgesetzt. Das Modell Rojava ist eine real gelebte Gesellschaftsutopie. Das gibt Menschen in aller Welt Hoffnung. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:06 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Fridays For Future

Wenn wir früher im Sommer in den Urlaub gefahren sind, habe ich beim durchqueren der Ländergrenze nie einen großen unterschied bemerkt, alle lachten auf der selben Sprache und die Bäume hatten keine anderen Farben.

Das war in einem Alter in dem mir, und nicht nur mir erzählt wurde Gewalt sei keine Lösung.
Warum haben an diesem Punkt in ihrem leben soviele Leute weggehört?

Wir, als Fridays for future kämpfen gegen die Klimakrise und zwar nicht nur die, wegen der die Welt immer wärmer wird, sondern auch die, wegen der die Herzen kälter werden, die gesellschaftliche Krise in der die Augen müde werden vom ganzen hinschauen bis sie sich schließen und die Stimmen heißer sind weil sie durchgängig gegen all den Terror ankämpfen. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:03 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Heval Botan

Als am 27. Mai 1960 die Regierung Menderes mit ihrer programmatischen islamistischen Ausrichtung zwecks Aufrechterhaltung des Laizismus durch die damalige türkische Militärjunta unter General Gürsel und Alparslan Türkes/ MHP – Graue Wölfe, gestürzt und später hingerichtet wurde, begaben sich viele Kurden in die Diasporra und Arbeitsmigration, auch in die BRD. In der Türkei als BergtürkInnen diffamiert, hier als sog. Gastarbeiter kaum wahrgenommen. Heute leben fast 700.000 KurdInnen unter uns, betreiben Restaurants, Obst/Gemüseläden, Döner bzw. Veggie-Lokale oder Autowerkstätten, sind ArbeitskollegInnen in der Fabrik oder in pädagogischen Berufen. mehr…


Donnerstag 31.10.19, 20:48 Uhr

Moderner Antisemitismus – Rassistisch? Nationalistisch? Antinational?

Am Montag, den 4.11. beginnen auf Initiative der Linken Liste an der Ruhr-Uni Aktionswochen gegen Antisemitismus. Um18:00 Uhr referiert Dr. Ingo Elbe im HZO 80 über „Moderner Antisemitismus – Rassistisch? Nationalistisch? Antinational?“ In der Ankündigung heißt es: »Über die Aktualität und Dringlichkeit der Beschäftigung mit dem Thema Antisemitismus auch im 21. Jahrhundert muss man inzwischen nicht mehr viele Worte verlieren. Nur: Was ist Antisemitismus? Bei der Beantwortung dieser Frage muss man immer wieder feststellen, dass sich radikale Linke, Funktionäre von Islamverbänden, politische Sonntagsredner und Sozialwissenschaftler darin einig sind, es handle sich um eine Form von Rassismus. Meist wird dieser auch noch unmittelbar mit der Ideologie der Nationalsozialisten identifiziert. Im Umkehrschluss heißt das dann: Wer nicht (in diesem Sinne) rassistisch sei, der sei kein Antisemit – und schon ist Antisemitismus wieder als Problem der traditionellen extremen Rechten externalisiert. mehr…


Donnerstag 31.10.19, 07:20 Uhr

Stoppt die US-Blockade gegen Kuba

Die Humanitäre Cubahilfe (HCH) lädt am 7.11. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Stoppt die US-Blockade gegen Kuba“ ein: »Die US-Blockade widerspricht zahlreichen völkerrechtlichen Vereinbarungen über politische, wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Beziehungen und hat in Kuba multiple, natürlich auch humanitäre Folgen. Es mangelt derzeit v.a. an Treibstoff, Medikamenten und Medikamentenrohstoffen. Außerdem wirkt die Blockade extraterritorial. mehr…


Mittwoch 30.10.19, 20:31 Uhr

Lesung & Gespräch mit Jerôme C. Robinet

Am Donnerstag, den 07.11., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit der Rosa Strippe e.V. und dem Marie Jahoda Center for International Gender Studies (RUB) zu Lesung und Gespräch mit dem Autor Jerôme C. Robinet ein. Der Autor stellt sein Buch „Wie ich von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund wurde“ vor. Die Moderation übernimmt Dr. Lisa Mense, Geschlechterforscherin an der Uni Duisburg-Essen. Zum Buch: Jayrôme hat früher als weiße Französin gelebt. Dann zieht er nach Berlin und beginnt Testosteron zu nehmen. Ihm wächst ein dunkler Bart – und plötzlich wird er auf der Straße auf Arabisch angesprochen. mehr…


Mittwoch 30.10.19, 19:47 Uhr

Klage gegen Erweiterung der Giftmüllverbrennungsanlage in Herne

In Herne kämpft die sehr rege Bürgerinitiative „Dicke Luft“ und die Kreisgruppe Herne des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen den Betrieb bzw. gegen die geplante Betriebserweiterung einer Giftmüllverbrennungsanlage an der Stadtgrenze zu Bochum. Der BUND drängt auf eine schnelle gerichtliche Klärung der umstrittenen Kapazitätserweiterung der Bodenreinigungs- und Abfallbehandlungsanlage der Firma Suez und teilt mit: »Mit mehreren Anrufen und Schreiben hat der Rechtsanwalt des BUND in den letzten Tagen versucht, endlich Bewegung in das Klageverfahren des Umweltverbandes gegen die Erweiterung der SUEZ-Anlage zu bringen. „Die Bürgerinnen und Bürger in Herne, die uns durch ihre große Spendenbereitschaft signalisiert haben, dass sie die Klage unterstützen, sollen wissen, dass der BUND aktiv ist und auf eine schnelle Abwicklung des Verfahrens drängt,“ sagt Ingrid Reckmeier, Vertreterin des BUND in Herne. mehr…


Mittwoch 30.10.19, 19:12 Uhr
Appell zum Weltspartag an die Sparkasse Bochum:

Endlich raus aus Kohle und Rüstung!

Die Bochumer Greenpeace-Gruppe schreibt: »Zum heutigen Weltspartag werben die Sparkassen gerade auch unter jungen Menschen um neue Sparer. Die „Gemeinnützigkeit“ der Sparkassen gilt dabei als ein werbewirksamer Vorteil gegenüber privaten Großbanken. Es wäre jedoch zu wünschen, dass die Gemeinwohls-Verpflichtung der Sparkassen auch ernst genommen wird! Leider finanzieren die Sparkassen entweder direkt, über Landesbanken oder über die DEKA Investment-Fondgesellschaft nach wie vor Unternehmen der Rüstungsindustrie und der fossilen Industrie, so z.B. Rheinmetall und RWE. mehr…


Mittwoch 30.10.19, 15:55 Uhr

Verwaltungsvorlage zum Werner Schwimmbad

Die Beschlussvorlage in Sachen Freibad Werne liegt jetzt zur Beratung in der Ratssitzung am 7. November 2019 vor. Die Soziale Liste im Rat kritisiert die darin gemachten Pläne, die Wasserfläche des Bades um über 1/3 zu reduzieren. “Außerdem“, so Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste, “geht aus der Vorlage hervor, dass weder Anregungen der Bürger*innenversammlung vom 9. September 2019, noch der “Freibad_Fans“ aufgegriffen worden sind. Die Soziale Liste bemängelt weiterhin, dass ihre Anfrage wegen möglicher Bergschäden vom 11. September 2019 noch immer nicht beantwortet wurde. Ob die Beschlussvorlage in der vorliegenden Form für die Soziale Liste zustimmungsfähig sei, würde die weitere Diskussion zeigen. Die Beschlussvorlage.


Dienstag 29.10.19, 17:39 Uhr

Solidarität mit Rojava

Ein ungewöhnlich großes buntes Bündnis hat sich gestern zur Vorbereitung der Demonstration am Freitag unter dem Motto: „Solidarität mit Rojava“ getroffen.  Antifa-Gruppen, das Friedensplenum, Flüchtlingsinitiativen, das Bündnis gegen Rechts, SPD, Grüne und Linkspartei sowie linke türkische und kurdische Organisationen und eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Initiativen mobilisiert für die Demonstration. Die Demonstration beginnt um 15 Uhr vor dem Hauptbahnhof, geht dann über Wittener Straße, Alsen Straße durchs Ehrenfeld über den Husemannplatz zum Dr.-Ruer Platz. Es wird etliche Redebeiträge geben, die aber nicht länger als drei Minuten dauern sollen.  In der nachfolgende Auflistung der Unterstützer*innen ist keine Gewerkschaft zu finden. Das ist kein redaktioneller Fehler. Der Aufruf zur Demonstration. mehr…


Dienstag 29.10.19, 14:45 Uhr
Radwende-Bündnis lädt ein:

Mängeltour auf der Wittener Straße

Das Bündnis Radwende Bochum, der Zusammenschluss verschiedener Rad- und Umweltinitiativen, lädt am 2. November um 14 Uhr zur 2. Mängeltour unter dem Titel „Wo bleibt der durchgehende Radweg auf der Wittener Straße?“ein: »Start der angemeldeten Radtour ist der Kurt-Schumacher Platz am Bochumer Hauptbahnhof. Die Radwende in Bochum bleibt nach Wahrnehmung des Bündnisses auch vier Jahre nach dem Eintritt der Stadt Bochum in den AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW) aus. Mit dem Eintritt in das Netzwerk war das Versprechen verbunden, das Radwege Netz massiv auszubauen. Seitdem ist leider recht wenig passiert. Angekündigt hat die Stadt Bochum immerhin bei allen Sanierungen von Hauptstraßen Radwege einzurichten. Nur leider geschieht auch das nicht konsequent, wie die Posse um den fehlenden Radweg auf der Brücke der Wittener Straße über den Sheffield Ring gezeigt hat. Bei der Planung des kompletten Neubau der Brücke wurde ein Radweg leider abgelehnt und nicht gebaut. Das ist ärgerlich und muss schnellstens geändert werden. mehr…


Dienstag 29.10.19, 13:14 Uhr
Malerei * Collage * Objekt

Sabine Gille: VERFÜHRUNG

Am Samstag, 2. November 2019 um 19 Uhr lädt der Kunstverein Bochumer Kulturrat zu seiner sechsten und letzten Ausstellungseröffnung des Jahres 2019 ein. „Die Künstlerin Sabine Gille arbeitet seit 1987 in Herne und Bochum und wurde 2003 Mitglied im Bochumer Künstlerbund. Sie hat sich einer farbkräftigen realistischen Malerei verschrieben und changiert dabei zwischen fotorealistischen und freieren Stilausprägungen.
Zu ihren Bildthemen zählen etwa originelle, der Pop Art nahe stehende Stillleben mit den Interieurs gut gefüllter Kühlschränke. Andere Motive sind die Tradition altniederländischer Speisestillleben variierende Obsttorten-Stücke, teilweise impressiv ausgeführte Landschaftsmalerei auf Basis von Reiseeindrücken, die nahsichtige Darstellung von Blüten und Knospen sowie extreme Hochformate mit bizarr geformten Wassertropfen aus dem Küchenhahn vor koloristisch intensiven Graffiti-Hintergründen.“ mehr…


Montag 28.10.19, 11:23 Uhr

81. Jahrestag der Reichspogromnacht

Der Bochumer Kinder- und Jugendring informiert über die Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Reichspogromnacht: »Am 09. Novemer 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und es wurden Menschen ermordet.Die Nazis ließen ihrem Hass auf Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf und zerstörten die alte Synagoge. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.Die Reichspogromnacht am 09. November 1938 führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass Juden in Deutschland brutal verfolgt wurden. mehr…


Montag 28.10.19, 11:00 Uhr
Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat

Vortrag: Anarchismus eine Einführung

Die schwarze Ruhr-Uni schreibt: »Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen. Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? mehr…


Montag 28.10.19, 10:50 Uhr

NGG fordert Einhaltung der Mehrwegquote

In Bochum könnten pro Jahr rund 36 Millionen Einwegflaschen allein bei Mineralwasser und Erfrischungsgetränken eingespart werden – wenn Hersteller und Handel konsequent die gesetzliche Mehrwegquote einhielten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet geht bei der Berechnung von einem statistischen Pro-Kopf-Verbrauch von jährlich rund 148 Litern Mineralwasser und 116 Litern Erfrischungsgetränken aus. Hier lag der Anteil wiederbefüllbarer Mehrwegflaschen nach Angaben des Umweltbundesamts zuletzt bei lediglich 33 Prozent. Gesetzlich vorgeschrieben ist seit diesem Jahr jedoch eine Mehrwegquote von 70 Prozent. Für die Differenz von 37 Prozent ergäbe sich, ausgehend von einer durchschnittlichen Flaschengröße von einem Liter, in Bochum eine Plastik-Ersparnis von 36 Millionen Flaschen. mehr…


Sonntag 27.10.19, 19:23 Uhr

Stehen wir vor einer neuen atomaren Hochrüstung?

Am Dienstag, 5. November findet um 18.30 Uhr eine Veranstaltung der Volkshochschule und des Friedensplenums statt. Regina Hagen referiert über das Thema: „Stehen wir vor einer neuen atomaren Hochrüstung?“ 1991 stand die »Doomsday Clock«, die die Bedrohung von Mensch und Umwelt insbesondere durch Atomwaffen anzeigt, auf 17 vor 12. Heute zeigt sie 2 vor 12 an, obwohl in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Rüstungskontroll- und Abrüstungsverträge zustande kamen und umgesetzt wurden, darunter der 1987 von Reagan und Gorbatschow unterzeichnete US-sowjetische INF-Vertrag. Diesen haben die USA und Russland zum 2. August 2019 gekündigt. Falls sich die USA und Russland außerdem nicht auf eine Verlängerung des New-START-Abkommens einigen, läuft auch das letzte noch gültige Abkommen über die Reduzierung strategischer Atomraketen in zwei Jahren aus. Was ist passiert, dass die nukleare Abrüstung vor einem Scherbenhaufen steht, und was könnten die Konsequenzen sein? Welche friedenspolitische Perspektiven gibt im Bereich atomare Abrüstung? mehr…


Sonntag 27.10.19, 14:46 Uhr
Stadtrundgang von VHS und VVN-BdA

Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

Am Sonntag, den 3.11.um 14.00 Uhr bietet die VHS in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum einen Stadtrundgang durch die Innenstadt an. Im Rahmen des diesjährigen Gedenktags an die Reichspogromnacht geht es um das Thema „Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum“. Es soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Wie ist eigentlich auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden? Dieser Stadtrundgang soll auch gegen den gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren. mehr…


Sonntag 27.10.19, 12:10 Uhr
Theater gegen Rassismus und Faschismus:

„Lumpenpott“

Am Sonntag, den 3.11. um 15 Uhr spielt das Theater Traumbaum im KulturMagazin Lothringer Str. 36 c das Stück „Lumpenpott“ – Das Ruhrgebiet unter den Nationalsozialisten, eine rasante theatrale Achterbahnfahrt in die Zeit, als die rote Ruhr kackbraun war. Bisher wurde „Lumpenpott“ ausschließlich in Vormittagsvorstellungen unter der Woche aufgeführt. Aufgrund des aktuellen vehementen Rechtsrucks im Ruhrgebiet wird in diesem Jahr das Stück auch in einer offenen Sonntagsnachmittags-Vorstellung angeboten. Es vermittelt auf einzigartig plastische Weise den alltäglichen Terror hier vor Ort unter dem Nazi-Regime, stellt direkte lokale Bezüge her, zeigt den Zusammenhang mit aktuellen neonationalen rassistischen Tendenzen. mehr…


Freitag 25.10.19, 18:18 Uhr

Workshop über fairen und solidarischen Handel

Die Öl-Connection-Ruhr und der DGB Bochum laden am Freitag, den 1. November 2019 von 10:00 bis 14:30 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstraße 76, 44789 Bochum zu einem Workshop ein: »In Bochum unterstützen die Öl-Connection-Ruhr und der DGB Bochum seit drei Jahren die griechische Ölbauern-Kooperative „Messinis Gäa“ mit der Verteilung und Abnahme des solidarischen Olivenöls „Mazí“, was „gemeinsam“, „zusammen“ bedeutet. Im März 2019 wurden mehr als 3.500 Liter dieses Olivenöls in Bochum an weit über 300 Personen ausgegeben. Auch 2020 plant die Initiative wieder eine „Ölausgabe“. Das Beispiel des Mazi-Olivenöls zeigt, dass solidarisches Handeln und Konsumieren auch in größerem Umfang möglich sind. In Bochum wurde das gemeinsam mit Gewerkschaften, Initiativen und Einzelhandel geschafft. mehr…


Donnerstag 24.10.19, 18:57 Uhr

Hidden Costs. Ewigkeitslasten

Fridays for Future schreibt: »Am 25.10. möchten wir mit euch gemeinsam eine Kunstausstellung im Industriemuseum „Zeche Hannover“ (Bochum) besuchen. Die ist kostenlos und beginnt um 14.00 Uhr. Für die gemeinsame Anreise treffen wir uns um 13.45 Uhr am Rathaus, und nehmen um 13.57 Uhr den 368er Bus Richtung Wanne-Eickel. Zur Ausstellung: Leuchtende Farben, kontrastierende Fläche, bizarre Formen – die einmalige Ästhetik der Fotografien von Henry Fair zieht unwiderstehlich in den Bann. mehr…


Donnerstag 24.10.19, 18:20 Uhr

Geht Landwirtschaft solidarisch?

Am Mittwoch, den 30.10. um 19.00 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer ein zu einer Veranstaltung zum Thema „Geht Landwirtschaft solidarisch?“ mit Erfahrungen aus Mexiko und dem Ruhrgebiet: »Eingeladen sind aus Mexiko eine Expertin und ein Experte, die im Rahmen einer Vortrags-Rundreise in Bochum Station machen: Irma Estela Aguirre Pérez, Dozentin am „Zentrum für Studien zur ländlichen Entwicklung“ im mexikanischen Bundesstaat Puebla und Carlos García Jiménez, Agraringenieur und Direktor der „Ländlichen Universität des Südens“ im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Aus Dortmund berichtet Gudula Frieling von der „Solidarischen Landwirtschaft Kümper Heide e.V.“ – einer Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft, durch die heute 200 Haushalte mit Gemüse versorgt werden. mehr…


Donnerstag 24.10.19, 09:58 Uhr

Die Rückkehr der Folter in Chile

Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) Bochum ist in hohem Maße besorgt über die aktuelle Menschenrechtslage in Chile. „Chile ist ein Land, mit dessen Menschenrechtsorganisationen wir seit jeher eng zusammenarbeiten“, erläutert Knut Rauchfuss, Vorstand der MFH. „Das geht zurück bis in die Zeit der Diktatur, als zahlreiche Menschen vor dem Pinochet-Regime fliehen mussten und setzte sich fort in der Zusammenarbeit im Kampf gegen die Straflosigkeit schwerer Menschenrechtsverletzungen. Nun ist erneut unsere Solidarität erforderlich“. Die MFH schreibt: »Ausgelöst durch die Sozialproteste, die vor knapp einer Woche begannen, hat der gewählte Präsident Piñera die demokratischen Grundfreiheiten in weiten Teilen des Landes außer Kraft gesetzt, den Ausnahmezustand ausgerufen und das Militär gegen die Opposition in Stellung gebracht. Seit vergangenem Samstag kontrollieren zum ersten Mal seit dem Ende der Militärdiktatur wieder Soldaten das öffentliche Leben des Landes, und sie gehen mit brutaler Härte gegen die Zivilbevölkerung vor. mehr…