Archiv für den Monat: November 2018


Freitag 30.11.18, 19:54 Uhr

Der (erste) Auschwitz-Prozess
und die Folgen…!

Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ und die Volkshochschule laden am Mittwoch, den 5.Dezember um 19.00 Uhr im Raum 1012 der VHS im BVZ zu einer Veranstaltung ein, die daran erinnert, dass vor 55 Jahren – am 20. Dezember 1963 – in Frankfurt der erste Auschwitz-Prozess begann. Referentin ist die  Historikerin und Fritz Bauer Biographin Dr. Irmtrud Wojak, Geschäftsführerin der Buxus Stiftung. Der Prozess war nur nur durch die Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit des damaligen hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer zustande gekommen. Ihm war es gegen massiven Widerstand aus dem Justizapparat gelungen, 22 Einzelverfahren zu einem großen Prozess zusammenzuführen. So wurde aus Strafsachen gegen einzelne Angeklagte der Auschwitz-Prozess. mehr…


Freitag 30.11.18, 17:45 Uhr
Resümee von: Deins, meins, unsers? Innenstadt gemeinsam gestalten!

Die Zukunft der Bochumer Innenstadt

Von Ende August bis Mitte November 2018 führte das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« zusammen mit Teilnehmer*innen der von ihm initiierten offenen Stadtversammlung unter dem Titel »Bochum: Deins, meins, unsers? Innenstadt gemeinsam gestalten!« eine Unterschriften-Kampagne durch. Die fünf zentralen Forderungen der Kampagne zu den städtischen Vorhaben am Appolonia-Pfaus-Park waren: Grund und Boden als Gemeingut erhalten – keine Privatisierung! Gemeinnützig bauen – keine Rendite mit unserer Miete! Musikschule und Gesundheitsamt als Gebäude erhalten! Appolonia-Pfaus-Park nicht verkleinern! Mehr Aufenthaltsqualität! Das Netzwerk »Stadt für Alle« sammelte im Kampagnenzeitraum von rund zweieinhalb Monaten 2.704 Unterschriften zur Unterstützung dieser Forderungen und erklärt als Resümee: mehr…


Freitag 30.11.18, 08:36 Uhr

Bochum zum sicheren Hafen


Weitere Bilder von der Seebrücke-Aktion
Unmittelbar vor der gestrigen Sitzung des Bochumer Rates hat die Bochumer Seebrücke Bewegung mit einer Aktion ihrer Forderung Nachdruck verliehen, Bochum zum sicheren Hafen zu machen. Carla Scheytt (Foto) erklärte für die OrganisatorInnen: »Es sind mehr Menschen auf der Flucht als jemals zuvor. Fast täglich erreichen uns Nachrichten von Menschen, die auf ihrer Flucht über das Mittelmeer gestorben sind. Zivile Seenotrettung wird kriminalisiert, das Retten ist kaum mehr möglich. Und auch in den Wüsten sterben Menschen auf ihrem Weg in die Sicherheit oder werden in EU-finanzierten Lagern interniert.  Die Nachrichten von Folter, Vergewaltigung und Zwangsarbeit in libyschen Gefängnissen sind längst Alltag geworden. An der Grenze zwischen Bosnien und Kroatien stecken zehntausende Menschen fest und das Camp Moria auf Lesbos in Griechenland ist mittlerweile berühmt aufgrund der menschenunwürdigen Behandlung im Lager. mehr…


Donnerstag 29.11.18, 07:08 Uhr

Die AfD und der Antisemitismus

Das Junge Forum der Deutsch-Israelische Gesellschaft Ruhr lädt am Mittwoch, den 5. 12. um 19:00 Uhr im Hörsaalzentrum Ost 80 der Ruhr-Uni zu einem Vortrag von Marc Grimm ein zum Thema  „AfD und Judenbild. Die ‚Alternative für Deutschland‘ und der Antisemitismus“: »An den Mobilisierungskampagnen und Wahlkämpfen rechtsradikaler Parteien in Europa ließ sich in den letzten Jahren beobachten, dass der Antisemitismus hinter den Themen Islam, Einwanderung und nationale Identität zurückgetreten ist. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl rechtsradikaler Parteien und Gruppierungen, die ihre Solidarität mit Israel bekunden und sich jüdischen Organisationen als Bündnispartner im Kampf gegen den Islam empfehlen. Diese Phänomene, werden unter dem Schlagwort einer „Rechten ohne Antisemitismus“ diskutiert. mehr…


Dienstag 27.11.18, 19:06 Uhr

Kritische Psychologie

Die Linke Liste an der Ruhr-Uni lädt am 6.Dezember um 18 Uhr im HGB 20 an der Ruhr-Uni zu einem Vortrag von Simon Sutterlütti ein zum Thema „Kritische Psychologie – Psychologie vom Standpunkt des Subjekts“: »In dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, in die Grundkonzepte der Kritischen Psychologie (KP) einzuführen. Die KP ist eine Subjektwissenschaft, welche uns Menschen handlungsfähig machen wollte. Während bspw. die Arbeitspsychologie häufig fragt „Wie können wir Menschen zur Arbeit motivieren?“ – fragt die KP: „Warum sind wir überhaupt motiviert? Wie können wir eine Welt gestalten, in der wir motiviert handeln können?“. Die Mainstream-Psychologie untersucht Menschen häufig mittels Statistiken und Experimenten, die KP forscht notwendig mit den Menschen und versucht gemeinsam mit ihnen Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Folgende Fragen werden den Vortrag strukturieren: mehr…


Dienstag 27.11.18, 18:39 Uhr

Zweimal „Ja“ für
Solidarität und Aufnahme!

Das Bochumer Seebrücke-Bündnis schreibt: »Am 29. November werden die Ratsmitglieder nicht nur über die lokalen Forderungen des Bochumer Seebrücke-Bündnisses abstimmen. Zusätzlich hat sich die Ratsmehrheit entschlossen, eine Forderung an die Bundesregierung zu formulieren. In einem offenen Brief begrüßen die Bochumer Seebrücke-Aktiven das zusätzliche Engagement – und warnen die Ratsmitglieder gleichzeitig nachdrücklich vor dem Versuch, mit der Resolution ihre persönliche Verantwortung auf andere politische Ebenen abzuschieben. Die zentrale Forderung des Bochumer Seebrücke-Bündnisses an die Ratsmitglieder lautet: Angesichts der Notsituation auf dem Mittelmeer soll Bochum auf eine Sonderabsprache mit dem Land NRW verzichten, durch welche Bochum weniger Geflüchtete aufnimmt als andere Städte. Bochum soll also die Bereitschaft erklären, mindestens diese Plätze für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, die aus Seenot gerettet worden sind. mehr…


Dienstag 27.11.18, 07:39 Uhr

Erfolg der Seebrücke-Bewegung

SPD, Grüne, Linke, UWG/Freie Bürger, Soziale Liste und Ratsmitglied  André Kasper haben sich auf folgende Resolution  verständigt, die in der Ratssitzung am Donnerstag beschlossen werden soll: »Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen – Der Rat der Stadt Bochum spricht sich dafür aus, aus Seenot gerettete Flüchtlinge in Deutschland zusätzlich aufzunehmen. Der Oberbürgermeister wird gebeten, der Bundesregierung und der Landesregierung NRW die Bereitschaft zur Aufnahme in Bochum mitzuteilen.« Die Resolution kommt damit einer Forderung nach, die mehr als 5.500 TeilnehmerInnen auf der Bochumer Seebrücke-Demonstration am 6. Oktober erhoben hatten. Linksfraktion und Soziale Liste haben dazu einen Antrag im Rat eingebracht, der auch die Forderungen der Demonstration zur Verbesserung der Situation der Flüchtlinge in Bochum aufgenommen hat. Interessant wird am Donnerstag sein, ob es CDU Ratsmitglieder geben wird, die nicht gemeinsam mit AFD und NPD gegen die Resolution stimmen.


Montag 26.11.18, 21:52 Uhr

Hochschulen und Krieg –
Militarisierung von Forschung und Lehre

In der Veranstaltungsreihe der Volkshochschule mit dem Bochumer Friedensplenum referiert Christoph Marischka am Mittwoch, den 28. 11. um 18.30 Uhr im Clubraum der VHS über das Thema: „Hochschulen und Krieg – Militarisierung von Forschung und Lehre“. In dem Vortrag und der anschließenden Diskussion geht es um die gegenwärtig auf verschiedenen Ebenen zu beobachtende Militarisierung der Forschungslandschaft. In vielen Fällen ergeben sich neue Fragestellungen schlicht durch das geänderte und erweiterte Aufgabenspektrum der Bundeswehr. Das Interesse an Ländern und Regionen etwa verändert sich, wenn diese zu potentiellen Einsatzgebieten deutscher Soldaten werden und dass diese dann teilweise verletzt und traumatisiert zurückkehren, stellt einen gänzlich neuen Gegenstand sozialwissenschaftlicher und psychologischer Forschung dar. Insbesondere in Feldern wie der Sensorik und der Künstlichen Intelligenz lässt sich jedoch auch nachweisen, dass langfristige Strategien des Verteidigungsministeriums bestehen, die zivile Forschung enger mit der Rüstungsindustrie zu verzahnen und auf militärische bzw. sicherheitspolitische Ziele auszurichten. Eine Folge dessen ist die teilweise rasante Implementierung neuer Überwachungstechnologien auch im zivilen Umfeld. Christoph Marischka ist Politikwissenschaftler und Mitglied im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen.


Montag 26.11.18, 20:29 Uhr

Empfang der Linksfraktion

Für Montag, den 3. Dezember lädt die Linksfraktion die Bochumer Bewegungen, Verbände, Vereine und Initiativen zu einem „Empfang für eine soziale, demokratische und vielfältige Stadt“ ein. Los geht es um 18 Uhr in den Räumen von DIDF, Rottstr. 30. In der Einladung heißt es unter der Überschrift „Gemeinsam unsere Stadt verändern“: „Wie unsere Städte geplant werden, setzt die Rahmenbedingungen dafür, wie wir leben. Die Bochumer Innenstadt steht vor großen Veränderungen: Große städtische Gebäude wie das BVZ hinter dem Rathaus sollen abgerissen und der Grund und Boden privatisiert werden. Auf dem bereits privatisierten ehemaligen Justiz-Gelände soll ein Investor ein neues Shopping- und Büroquartier bauen, und die Stadt will sich dort teuer einmieten. Als Bochumer Linksfraktion setzen wir uns für einen sozialen und ökologischen Politikwechsel ein. Wir streiten für mehr kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbau statt für mehr Outsourcing und Privatisierung. Und wir fordern endlich ernstzunehmende Maßnahmen gegen Armut und Diskriminierung, um der zunehmenden sozialen Spaltung etwas entgegen zu setzen. mehr…


Montag 26.11.18, 20:18 Uhr

68er-Bewegung und Gewerkschaften

Der DGB Stadtverband Bochum lädt zusammen mit dem Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen am Mittwoch, den 5. Dezember um 18 Uhr zu einem Vortrag von Ulf Teichmann ein zum Thema  „50 Jahre danach – 68er-Bewegung und Gewerkschaften in Bochum“. Die Veranstaltung findet in den Räumen von ver.di,  Universitätsstraße 76 statt. In der Ankündigung heißt es: Die 1968er Jahre waren eine Zeit in der sich in Deutschland gesellschaftliche Umbrüche vor dem Hintergrund großer Demonstrationen abzeichneten. Es waren nicht nur die Student_innen die gesellschaftliche Veränderungen und mehr demokratische Beteiligung forderten. Zehntausende Gewerkschafter_innen demonstrierten gegen die Notstandsgesetze. In den Gewerkschaften radikalisierte sich die Jugend. Und auch linke Studierende interessierten sich für die Arbeiter_innen und ihre Organisationen. Dieser Vortrag nimmt die Gewerkschaften und ihre Rolle (nicht nur) im Jahr 1968 in den Blick. mehr…


Montag 26.11.18, 17:03 Uhr

blicke 26: Die Preisverleihungen

„Es ist vollendet“ schreiben die OrganisatorInnen des Filmfestivals blicke 26 und schauen zurück: »Die Preise gingen an sechs visuell, auditiv und emotional immersive Filme – jeder auf seine einmalige Art. Die 26. Edition von blicke – filmfestival des ruhrgebiets würdigt das Kino mit packender Atmosphäre und lebhaften Filmdiskussionen, die im Kinosaal anfangen und sich ins Cafe des endstation.kino verlagern, die mit der Moderation und den Filmemacher*innen anfangen, das Publikum aber letztendlich kompromisslos miteinbeziehen – nicht zuletzt durch den Pubikumspreis. Die Jury sprach ihre Entscheidungen aus – darunter diesmal ein neuer Preis für Ausblicke, eine Kategorie, die bislang außer Konkurrenz lief sowie eine lobende Erwähnung. Im Folgenden sind die Begründungen der Jury für die Preise. mehr…


Montag 26.11.18, 16:55 Uhr

Filme aus Kuba zum Vietnamkrieg

In der Filmreihe Krieg und Protest: Eingreifende Filme im Zeitalter des Vietnamkriegs ist am Mittwoch, den 5.12. um 18 Uhr im endstation.kino ein Kurzfilmprogramm des kubanischen Regisseurs Santiago Álvarez zu sehen sein. Die Reihe zeigt Filme, die während des Vietnamkriegs gedreht wurden und somit in das Protestgeschehen eingriffen. Sie ist Teil eines Forschungsprojekts an der Ruhr-Universität zur Geschichte von Krieg und Protest. Die Filme sind auch ein halbes Jahrhundert später relevant, da sie Wege der emanzipatorischen Gewaltkritik und der globalen Völkerverständigung aufzeigen. Der Pionier des kubanischen Dokumentarfilms kleidet die Solidarität der antiimperialistischen Revolutionäre der „Dritten Welt“ in experimentelle Collagen und anklagende Bildzeugnisse von Opfern und Tätern des Kriegs in Vietnam. Es sind folgende Filme zu sehen: Hanoi, martes 13 (1967, 38 min.), LBJ (1967, 18 min.), 79 primaveras (1969, 25 min.)


Montag 26.11.18, 12:28 Uhr
Das Bochumer Bündnis bekräftigt seine Forderung:

Bochum soll sicherer Hafen werden!

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ruft zur Kundgebung der Bochumer Seebrücke am 29. November 2018 um 14.00 Uhr vor dem Rathaus auf: »Bochum soll sicherer Hafen werden!: Über einhundert Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen unterstützen die Forderungen an den Rat der Stadt für ein solidarisches Bochum, das bereit ist, mehr Geflüchtete aufzunehmen und sind dafür mit 5.500 Menschen gemeinsam am 06.10.2018 auf die Straße gegangen. „Nun ist es an der Zeit, dass die Ratsmitglieder sich dafür aussprechen, dass Bochum zum „sicheren“ Hafen wird, wie es schon viele Städte in Deutschland getan haben“, so Stefan Marx, Sprecher des Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. „Wir unterstützen ausdrücklich die vom Bochumer Seebrücke-Bündnis geplante Aktion und Kundgebung vor der Ratssitzung.“«


Sonntag 25.11.18, 16:20 Uhr

Mahnwache für die Toten

Seebrücke Bochum: Wir gedenken der Toten (Mahnwache 24.11.2018)

Etwa hundert Menschen sind am Samstag dem Aufruf der Seebrücke Bochum gefolgt, öffentlich auf dem Kurt-Schumacher-Platz der Opfer der europäischen Abschottungspolitik zu gedenken. Die Initiative schreibt dazu: „Wir sind traurig. Wir sind wütend. Am 24.11. haben wir in Bochum öffentlich der Toten an den europäischen Außengrenzen und auch der anderen Opfer der Abschottungspolitik gedacht. Wir laden alle dazu ein: Nehmt euch die Zeit, um dieses Video anzusehen. Teilt es gerne und verbreitet es weiter, damit wir gemeinsam ein starkes Zeichen senden: Schluss mit dieser mörderischen Politik – das Sterben muss aufhören! mehr…

Samstag 24.11.18, 17:01 Uhr

Geschäfte mit der Gesundheit?

Am Dienstag, den 27. 11. findet um 18 Uhr in der Aula der ev. Hochschule, Immanuel-Kant-Str. 18 ein Vortrag von Tobias Michel statt zum Thema: „Geschäfte mit der Gesundheit? Nur, wenn das Personal mitspielt!“. In der Ankündigung heißt es: »Neue Interessenten dürfen auf die Kliniken und Heime zugreifen. Private Konzerne und ihre Aktionäre wollen sich bereichern. Sie kaufen ein und organisieren sich Wertschöpfungsketten. Sie stellen sich nicht nur an das Ende dieser Kette. Sie übernehmen auch das Sagen und entscheiden über die Investitionen. Sie sortieren die Behandlungsangebote, begrenzen die Liegezeiten und geben den neuen Takt vor. In der Gesundheitsbranche werden 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) umgesetzt. Deren Verteilung weckt Begehrlichkeiten. Wo sich einige bereichern, wird zwangsläufig umverteilt: auf Kosten der Krankenkassen, zum Schaden der Patienten oder zu Lasten des Personals. mehr…


Samstag 24.11.18, 14:33 Uhr

Fehlende LehrerInnen

Die Soziale Liste schreibt: »Nach Presseberichten gibt es an Bochumer Schulen eine größere Anzahl an fehlenden Lehrer*innen. So sollen an einer Wattenscheider Schule 20 % der Lehrer*innenstellen nicht besetzt sein. Erschreckend die Anzahl von 70 Stellen, die im Bereich der sozialpädagogischen Förderung in Bochum unbesetzt sind. Vor diesem Hintergrund stellt die Soziale Liste zur nächsten Ratssitzung eine Anfrage. Im Text der Anfrage heißt es: „Allseits wird richtigerweise auf die hohe Bedeutung von Bildung hingewiesen. Zur Vermeidung von zukünftigen sozialen Problemen ist eine gute Bildung und Ausbildung von höchster Bedeutung. Deshalb ist der Lehrer*innenmangel an Bochumer Schulen nicht hinnehmbar. Schnelle Abhilfe ist notwendig.“ mehr…

Freitag 23.11.18, 16:34 Uhr
Verschwörungsideologien, Rechtsausleger und Holocaust-Relativierung

Der rechte Rand der Tierrechtsszene

Das Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am Samstag, den 1. 12. um 16 Uhr zu einem Vortrag von Mira Landwehr ein zum Thema „Verschwörungsideologien, Rechtsausleger und Holocaust-Relativierung in der Tierrechtsszene“: »Der Veganismus hat ein Problem: seine Popularität und seine neurechten Anhänger. Der Verschwörungsideologe Ken Jebsen verkündet stolz, „Vollveganer“ zu sein. Der Rechtsesoteriker Rüdiger Dahlke wirft jedes Jahr ein veganes „Peace-Food“-Kochbuch auf den Markt. Holocaust-Relativierungen sind aus Diskussionen um die Ethik der Ernährung nicht wegzudenken. In einer als unübersichtlich und chaotisch wahrgenommenen Umwelt, in der das Individuum keine Rolle spielt, scheint für manche Menschen alles, was mit dem nichtssagenden Label „ alternativ“ versehen ist, ein vermeintlich sicherer Ort der Selbstbestimmtheit zu sein, der die Rückgewinnung von Kontrolle verspricht. mehr…


Freitag 23.11.18, 09:58 Uhr

Antifa Report

Die Antifaschistische Linke Bochum hat einen sehr umfangreichen Antifa Report Herbst 2018 veröffentlicht. Themen sind die spektrenübergreifende Gedenkarbeit, die Outings von und Veränderungen bei Identitären in Bochum, Verteilaktionen der NP und diverse Internetaktivitäten. Zum Antifa-Report.


Donnerstag 22.11.18, 21:43 Uhr
Wolfgang Wendland hat die SPD schon vor 14 Jahren besungen

Wer hat wen verraten? 4

Spaßvogel Wolfgang Wendland ist wieder einmal ein grandioser PR-Gag gelungen. Der SPD laufen scharenweise die AnhängerInnen weg und er schwimmt gegen den Strom und beantragte die Mitgliedschaft in der Partei. Die SPD lässt sich darauf ein und feiert in einer Pressemeldung und auf ihrer Webseite zum ersten Mal seit sehr vielen Jahren öffentlich ein neues prominentes Mitglied. SPD-Chef Karsten Rudolph: „Wölfi verfügt über Erfahrungen in der Politik und bringt neuen Schwung in die SPD. Zusammen werden wir die Kommunalpolitik rocken.“ Wolfgang Wendland schätzt vor allem tote Sozialdemokraten und erklärt seinen Parteieintritt: „Auch nach längerem Überlegen kenne ich in keiner anderen Parteigeschichte vergleichbare Namen wie Adolf Grimme, Hermann Glaser oder Hilmar Hoffmann.“ SPD und Kultur war für ihn auch vor 14 Jahren ein wichtiges Thema. Nach einem Gespräch mit Verantwortlichen des Sozialforums schrieb er: „Hi, wir unterhielten uns heute über den mangelnden kulturellen hintergrund der SPD… Zumindest wollen wir eure aktion unterstützen und bieten anliegendes lied von unserer aktuellen CD bis zur kommunalwahl 2004 zum kostenlosen download an.“ Zur Meldung des Sozialforums und damit zum Lied der Kassierer im O-Ton: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Wer war stets dabei? Die Grüne Partei!“


Donnerstag 22.11.18, 11:19 Uhr

Kunst für die Menschenrechte

Mehr als 70 Künstlerinnen und Künstler aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus beteiligen sich dieses Jahr an der 47. Bochumer Kunstauktion zugunsten von Amnesty International. Die 169 Exponate sind zur Zeit in einer Online-Galerie zu sehen und kommen am Sonntag, dem 2. Dezember in den Bochumer Kammerspielen unter den Hammer. Auch dieses Jahr sind zahlreiche KünstlerInnen dem Aufruf der Bochumer Amnesty-Gruppen gefolgt, einige ihrer Werke für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot für die Versteigerung: von klassischer Malerei über Fotografie bis hin zu ausgefallenen Objekten und Techniken ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. mehr…


Donnerstag 22.11.18, 10:59 Uhr

Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei

„Beamte des Zolls sollen die 217 Bauunternehmen in Bochum noch häufiger auf illegale Machenschaften überprüfen“. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach deckten Kontrollen bei Firmen im Bereich des Hauptzollamts Dortmund in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Schaden von 10,8 Millionen Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf. Ein Großteil des Betrugs betraf das Baugewerbe: Allein in der Baubranche entgingen dem Staat 4,6 Millionen Euro. Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) hervor. mehr…


Mittwoch 21.11.18, 17:25 Uhr
Seebrücke-Antrag im Rat - Demo vor dem Rathaus

Solidarische Stadt Bochum?

Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die Forderungen der Seebrücke-Iniative und schreibt: »Während im Mittelmeer fast täglich Menschen auf der Flucht ertrinken, hat sich in Bochum ein eindrucksvolles Bündnis gebildet: Im Rahmen der internationalen Seebrücke-Bewegung haben am 6. Oktober 5.500 Menschen für sichere Fluchtwege demonstriert – und dafür, dass die Stadt Bochum endlich mehr Verantwortung in dieser humanitären Krise übernimmt. Mehr als hundert Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen schlossen sich den Forderungen an. Am Donnerstag, den 29. November stehen die lokalen Seebrücke-Forderungen nun durch einen Antrag der Linksfraktion und der Sozialen Liste zur Abstimmung im Bochumer Rat. mehr…


Dienstag 20.11.18, 20:37 Uhr

Millionen für Militärforschung an Unis

Mit rund 47 Millionen Euro finanzierte die Bundeswehr allein im 1. Halbjahr 2018 190 Vorhaben zur Erforschung von Waffensystemen an Hochschulen und Universitäten. 2017 waren es 79 Millionen. In diesem Jahr bekamen 24 Hochschulen Geld vom Bundesverteidigungsministerium, berichtete tagesschau.de . Welche Projekte das sind, darf die Öffentlichkeit nicht erfahren. Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) beobachtet diese  Entwicklung seit langem. Am nächsten Mittwoch, 28. November,  wird Christoph Marischka von der IMI  über die zunehmende Militarisierung von Forschung und Lehre auch in unerwarteten Bereichen sprechen. Sein Vortrag “Hochschulen und Krieg” findet in Kooperation von Volkshochschule und Bochumer Friedensplenum im Raum 039 der VHS im BVZ ab 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter: 0234/910 – 1555 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de.


Dienstag 20.11.18, 20:36 Uhr
Michael Shermer zu Gast bei Religionsfrei im Revier

Warum glauben die Menschen die merkwürdigsten Dinge?

Warum also sehen Menschen die Jungfrau Maria auf einem Toastbrot oder hören teuflische Kodierungen in „Stairway to Heaven“? Michael Shermer (Foto), Amerikas oberster Skeptiker, konnte gestern Abend im Bahnhof Langendreer anhand vieler anschaulicher Beispiele darlegen, wie breit gefächert die Palette des Unsinns ist, der von Menschen tatsächlich geglaubt wird, und wie gefährlich dazu! So gaben Militärs weltweit über 80 Millionen US-Dollar für eine Wünschelrute aus, die angeblich Bomben aufspüren konnte – was der Welt mutmaßlich viele Tote und Verletzte einbrachte, aber zum Glück letztlich auch einen inhaftierten Unternehmer. Oder die sogenannte Touch-Therapie in US-Krankenhäusern, die gänzlich ohne Berührungen auskommen soll. Hier werden tagtäglich hunderte Menschen, die dafür zum Teil auf wirksame Behandlungsformen verzichten, von selbsternannten „Energie-Heilern“ behokuspokust. Der Schwindel ist mühelos von einer 9-Jährigen wissenschaftlich widerlegt worden. (siehe: A Close Look at Therapeutic Touch). mehr…


Dienstag 20.11.18, 20:05 Uhr

Für ein soziales Europa – was tun?

Die Bochumer Linke lädt für Donnerstag, den 22. November ab 18 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Motto „Für ein soziales Europa – was tun?“ in das Jahrhunderthaus Bochum (Alleestr. 80) ein. Die Referenten sind Christian Leye, Landessprecher der Linken in NRW, und Michael Aggelidis, Kandidat für einen aussichtsreichen Listenplatz zur EU-Wahl. Amid Rabieh, Kreissprecher der Bochumer Linken, erklärt dazu: „2019 steht für uns Bochumer Linke unsere Vision von Europa im Fokus der Arbeit. Die EU ist bisher nicht das soziale Europa für die Mehrheit der Menschen statt der Millionäre. Um das zu ändern, braucht es nicht weniger als einen Neustart. Statt Freiheit für das Kapital und steuervermeidende Unternehmen oder eine Aufrüstungsoffensive für die Rüstungslobby muss es um gute Jobs und eine Investitionsoffensive in die Bildung und die Infrastruktur gehen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern wollen wir über unsere Alternativen und Konzepte diskutieren und uns für den Wahlkampf Anfang des nächsten Jahres vorbereiten.“


Dienstag 20.11.18, 19:46 Uhr

Thema Anwesenheit im Studium

Am Mittwoch, den 28.11.2019, um 19 Uhr lädt der AStA der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit der DGB Hochschulgruppe Bochum im KulturCafé der RUB zu einer Diskussion zu den folgenden und weiteren Fragen rund um das Thema Anwesenheit im Studium: Wieso wird die Anwesenheit in Seminaren von Studierenden häufig als Belastung empfunden und nicht als Selbstverständlichkeit angesehen? Wie kann das Studium an einer Präsenzuniversität, das seit jeher nicht nur im Hörsaal oder im Seminarraum stattfindet, sondern auch zuhause oder in der Bibliothek, attraktiver gestaltet werden? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung, um Lehre und Lernen in An- und Abwesenheit zu verbessern? Gibt es Alternativen zu der bei Studierenden unbeliebten Anwesenheitspflicht, die bislang zu wenig beachtet worden sind? mehr…


Dienstag 20.11.18, 08:43 Uhr

Logik für DemokratInnen

Die Volkshochschule lädt am Donnerstag, den 29.11. um 18.00 Uhr zu einer Veranstaltung mit Dr. phil. Daniel-Pascal Zorn zum Thema „Logik für Demokraten*innen – mit Rechten reden“ ein: »In dem Vortrag geht es vor allem darum, populistische Redeweisen zu erkennen und richtig zu beschreiben. Anhand von unterschiedlichen Beispielen wird aufgezeigt, inwiefern populistische Reden problemlos mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden können. Was sind die Grundstrukturen populistischer Reden und Argumentationen? Welche Fehler unterlaufen uns häufig, wenn wir uns populistischen Argumenten entgegenstellen wollen? Welche rhetorischen Kompetenzen brauchen wir, um so der gegenwärtigen Tendenz zu Populismus und Demagogie gelassener entgegensehen zu können? mehr…


Montag 19.11.18, 16:51 Uhr

Bochumer Ermittlungen –
wieder aufgenommen

Die Trümmer der zerstörten Bochumer Synagoge Foto: Bochumer Stadtarchiv

Das Bochumer Stadtarchiv, das Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Uni, das Schauspielhaus und die Initiative Nordbahnhof e.V. laden am kommenden Wochenende zu einem Symposium „Bochumer Ermittlungen – wieder aufgenommen“ ein: »Vor 80 Jahren brannten im Deutschen Reich die Synagogen nieder, auch in Bochum. Mehr als zehn Jahre später wurde vor dem Landgericht Bochum verhandelt: Wer waren die Täter? Wer hatte das Kommando, wer hatte nur „zugeschaut“? Das zweitägige Symposium geht diesen Fragen aus historischer und juristischer Perspektive nach und richtet den Blick darüber hinaus auf die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. mehr…


Montag 19.11.18, 08:10 Uhr

Israel ist an allem Schuld

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus laden die Grünen & Alternativen Student*innen Bochum am Freitag, den 23. 11. um 18 Uhr im Hörsaalzentrum Ost 40 der Ruhr Uni zu einer Veranstaltung mit Volker Beck ein zum Thema „Israel ist an allem Schuld – Antizionismus als Antisemitismus 2.0“: »Israel ist der Jude unter den Staaten, schrieb der französische Historiker Léon Poliakov. Der jüdische und demokratische Staat und der israelisch-palästinensische Konflikt beschäftigen in Deutschland Millionen von Nahostexperten. 40 % der Deutschen bejahen die Aussage: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ Die antisemitische BDS-Bewegung versucht diese Stimmung für eine kulturelle, wirtschaftlich und soziale Isolierung von jüdischen Israelis zu nutzen und Israel als Staat zu delegitimieren. mehr…