Archiv für den Monat: November 2017


Samstag 25.11.17, 18:08 Uhr

Geflüchtet und was jetzt?

Der Zonta Club Bochum lädt am Montag, den 4.12. um 19 Uhr im Stadtwerkehaus, Ostring 28 zu einer Podiumsdiskussion ein mit dem Thema „ In die Freiheit geflohen und was jetzt – Wege zur Integration geflüchteter Frauen“: Wir, der Zonta Club Bochum, sind Mitglied von Zonta International , die eine führende weltweit agierende Service-Organisation berufstätiger Frauen ist, welche benachteiligte Frauen unterstützt, begabte Frauen fördert und für die Rechte von Frauen in aller Welt eintritt. Seit vielen Jahren beteiligt sich der ZONTA Club Bochum an der weltweit durchgeführten Aktion Zonta-Says-No . In diesem Jahr wollen wir uns in diesem Rahmen, anlässlich der „Woche der Gewalt gegen Frauen“, mit der besonderen Situation von Frauen mit einer Fluchtgeschichte auseinandersetzen und gemeinsam über Möglichkeiten der Verbesserung der Lebenssituation dieser Frauen diskutieren. Unter der Moderation von Katja Leistenschneider, Radio Bochum, werden uns Frau Prof. Dr. Ghaderi von der Ev. Hochschule Rheinland Westfalen Lippe, Frau Katja Jähnel vom eine Welt Zentrum in Herne und Frau Silvia Stutzmann von MIRA e.V. in die Thematik einführen und aus dem Beratungsalltag mit den betroffenen Frauen berichten.“ Der Eintritt ist frei.


Samstag 25.11.17, 15:30 Uhr

Zwischennutzungen von Leerständen


Am Donnerstag, den 30.11., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Diskussionsveranstaltung „Zwischennutzung statt Leerstand“ mir Daniel Schnier von der ZwischenZeitZentrale Bremen und dem Bochumer Stadtbaurat Markus Bradtke ein: Die ZwischenZeitZentrale in Bremen ist ein wegweisendes Beispiel dafür, wie Leerstände in Städten aktiv belebt werden können: Sie fungiert dort seit 2009 als Agentur, die zwischen Eigentümern, Stadtverwaltung und Zwischennutzern vermittelt. Sie spürt geeignete Leerstände und Brachflächen auf, berät Eigentümer, entwickelt mit Nutzern Konzepte und begleitet Zwischennutzungsprojekte. mehr…


Samstag 25.11.17, 15:28 Uhr

Sozialticket erhalten

Die Soziale Liste schreibt: »Das Sozialticket muss erhalten bleiben. „Das Vorhaben der CDU/FDP-Landesregierung, den Landeszuschuss für das Sozialticket zu streichen und die Gelder in den Straßenbau zu stecken, ist ein zynisches Beispiel für deren antisoziale Politik“, sagt Helgard Althoff, Vorsitzende der Sozialen Liste. Im Regelsatz für Hartz IV-Empfänger sind 26 € für den öffentlichen Verkehr enthalten. Schon heute kostet das Sozialticket 39 €. Mit dem Wegfall des Landeszuschusses drohen erhebliche Preissteigerungen bzw. das Aus für das Sozialticket, das erst nach jahrelangen Auseinandersetzungen auch im Bochumer Rat und zahlreichen Demonstrationen in Düsseldorf durchgesetzt werden konnte. mehr…


Freitag 24.11.17, 14:12 Uhr

Anti-Rassismus-Workshop

Das Projekt „Globale Solidarität vor Ort“ lädt am Wochenende 2. – 3. Dezember zu einem Anti-Rassismus-Workshop in den Bahnhof Langendreer ein: »Im Workshop geht es um rassismuskritische Perspektiven im Bereich „Entwicklungspolitik“, Nord-Süd- bzw. grenzüberschreitende Solidarität, Globalisierung etc. Mittels verschiedener Methoden werden u.a. folgende Fragestellungen bearbeitet: (Alltags-)Rassismus, Sensibilisierung für Stereotype und Rassismen, koloniale Kontinuitäten in Sprache und Bildern, Handlungsoptionen für die eigene Arbeit etc. Der Teilnahmebeitrag inkl. Verpflegung ist 20 Euro. Nähere Infos und Anmeldung (erforderlich bis 27. 11.) bei karina.lange@bahnhof-langendreer.de.«


Freitag 24.11.17, 08:27 Uhr

Dokumentarfilm: Machines


Am Sonntag, den 26.11. ist um 17.00 Uhr im endstation.kino der Dokumentarfilm Machines zu sehen. Regisseur Rahul Jain präsentiert mit seinem Film eine sehr intime, aufmerksame Darstellung des Rhythmus des Lebens und der Arbeit in einer gigantischen Textilfabrik in Gujarat, Indien. mehr…


Donnerstag 23.11.17, 17:40 Uhr

Sozialticket-Kahlschlag: obszön

Die Bochumer Linksfraktion protestiert gegen die Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, das Sozialticket für Bus und Bahn in NRW abzuschaffen. „Wenn die Pläne umgesetzt werden, werden viele tausend Menschen in Bochum vom öffentlichen Nahverkehr ausgeschlossen“, sagt Gültaze Aksevi, Mitglied der Linksfraktion im Rat. Weiter heißt es in der Mitteilung der Fraktion: »Die Bochumer Linke warnt bereits lange vor den unsozialen Plänen von CDU und FDP. Im August verabschiedete der Bochumer Rat auf Initiative der Linksfraktion eine Resolution zum Erhalt des Sozialtickets. „Wir erwarten, dass die Stadt diesen Worten jetzt auch Taten folgen lässt“, so Gültaze Aksevi weiter. „Die städtischen Verantwortlichen müssen sich dem Protest anschließen, und die Bochumer Vertreterinnen und Vertreter in den VRR-Gremien müssen dafür sorgen, dass auch der Verkehrsverbund den Beschluss nicht akzeptiert.“ mehr…


Donnerstag 23.11.17, 15:06 Uhr

Landeserstaufnahmeeinrichtung startet

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt in einer Bekanntgabe mit, dass die Landeserstaufnahmeeinrichtung NRW (LEA) in der ehemaligen Polizeikaserne in Bochum ihren Betrieb am 04.12.2017 aufnimmt. Ab dann sind alle Personen, die einen Asylantrag bei einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge stellen, verpflichtet, sich persönlich bei der LEA in Bochum zu melden. Die Pressestelle des Ministeriums konnte keine weiteren Informationen geben. Bei der Ankündigung der Einrichtung der LEA  hatte die Bezirksregierung mitgeteilt, dass der Aufenthalt in der LEA nur einige Stunden betragen soll. Die Asylsuchenden werden dann in das für sie zuständige Bundesland bzw. in die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung innerhalb NRWs weitergeleitet.


Donnerstag 23.11.17, 07:34 Uhr

Susi Schmerlers Tagebuch

Am Dienstag, den 28. November lädt das Bochumer Stadtarchiv, Wittener Straße 47 in Kooperation mit der Initiative Nordbahnhof um 18 Uhr ein zu einem Vortrag von Dr. Hubert Schneider über „Das Tagebuch der Susi Schmerler“: 1923 als Tochter jüdischer Einwanderer aus Osteuropa in Bochum geboren, wurde Susi Schmerler mit ihrer Familie im Oktober 1938 im Rahmen der „Polenaktion“ abgeschoben. In Polen wurden sie nicht aufgenommen und lebten in einem Lager an der deutsch-polnischen Grenze, im sogenannten Niemandsland. Anfang 1939 durfte Susi Schmerler zusammen mit anderen Jugendlichen nach Palästina auswandern. Sie war 15 Jahre alt und baute sich als Schulamith Nadir ein neues Leben auf. Ihre Angehörigen sah sie nie wieder; sie seien „verschollen“. Im Zentrum des Vortrags steht Susi Schmerlers Tagebuch, das sie noch in Deutschland zu schreiben begann und bis Mitte 1941 fortführte.


Donnerstag 23.11.17, 07:00 Uhr

Pegida-Demo in Dortmund verhindern

Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum befürchtet, dass nach dem Scheitern der Jamaica-Gespräche die politische Entwicklung weiter nach Rechts driftet und schreibt: »Aber eine weitere Rechtsentwicklung kann verhindert werden, wenn sich alle demokratischen und antifaschistischen Kräfte gemeinsam im Widerstand dagegen zusammenfinden. Ganz aktuell gilt es, die neuen Versuche von Pegida, sich im Ruhrgebiet festzusetzen zu wollen, entgegenzutreten und die angekündigte Kundgebung am 4. Dezember in unserer Nachbarstadt Dortmund zu verhindern. mehr…


Mittwoch 22.11.17, 18:03 Uhr

Jochen Bauer jetzt Mitglied Der Linken

Jochen Bauer, Mitglied im Landesvorstand und in der Bundestarifkommission der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, ist der Partei Die Linke beigetreten. Zu seinen Beweggründen erklärt Jochen Bauer: „Ein wichtiger Grund für meine Entscheidung war der knapp verpasste Einzug der Linken in den Landtag sowie die ernüchternden Ergebnisse für die Rechtspopulisten bei den Landtags- und Bundestagswahlen. Wer sich mit dem Status quo nicht zufrieden geben will, muss aktiv werden – das gilt in der Gewerkschaft wie in der Politik. mehr…


Mittwoch 22.11.17, 17:34 Uhr

Ausstieg aus dem Autowahn

Am Dienstag, den 28. November wird Winfried Wolf  um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über einen möglichen Ausstieg aus dem Autowahn diskutieren. „Dieselgate“ ist in aller Munde, doch was sind die Ursachen dieses Skandals? Winfried Wolf zeigt auf, welche im Hintergrund wirkenden Vorgänge die Autohersteller dazu motivierten, bei den Abgaswerten in krimineller Weise zu betrügen. Als Alternative zum bestehenden Verkehrssystem stellt er ein aus fünf Elementen bestehendes Konzept zum Umstieg von der Straße auf die Schiene und vom Individual- auf den öffentlichen Verkehr vor. mehr…


Mittwoch 22.11.17, 16:19 Uhr
GEW Bochum stelltt Antrag zum Gewerkschaftstag

Für eine solidarische Krankenversicherung

Am Samstag, 25. November findet der Gewerkschaftstag der GEW NRW in Duisburg statt. Aus Bochum werden neun Delegierte anreisen. Im Gepäck haben sie einen Antrag zur solidarischen Krankenversicherung. Die Bochumer GEW möchte ein Signal an die Landesregierung setzen, dass sich auch Beamtinnen und Beamte ohne finanzielle Mehrbelastung gesetzlich versichern können. Bisher sind sie meist zusätzlich zur vom Land gezahlten Beihilfe privat versichert. Wenn sie sich gesetzlich versichern, bekommen sie keinerlei Zuschuss vom Land und müssen den Arbeitgeber- und den Arbeitnehmeranteil tragen. Durch diesen finanziellen Nachteil gibt es praktisch keine freie Wahl der Krankenversicherung. Andreas Wittmann, Initiator des Antrags stellt klar: „Im Sinne einer gerechteren Lastenverteilung der gesamtgesellschaftlichen Gesundheitskosten darf das Beihilfesystem nicht verhindern, dass Beamt*innen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angehören.“ mehr…