Wer gute Argumente hören möchte, warum die AfD absolut keine Alternative in jeglicher politischer Hinsicht ist, der ist zu einem Workshop „AfD entlarven-Gemeinsame Analyse der Programmatik der AfD und Aktionsplanungen gegen den Rechtsruck“ am 9.03. von 10-16 Uhr in der Kofabrik eingeladen. Verschiedene Initiativen werden dabei gemeinsam mit den Teilnehmenden die Programmatik der AfD aus den Perspektiven: Sozial-und Wohnungspolitik, Klimapolitik, Migrationspolitik, Geschlechterpolitik und Behindertenpolitik auseinandernehmen und basierend auf den ausgearbeiteten Ergebnissen Aktionen planen, wie diese Inhalte an die breite Öffentlichkeit getragen werden können.
Wir streiken heute gemeinsam! Wir stehen hier mit vielen hundert Teilnehmenden, und vielen Streikenden der Bogestra.
Wir stehen heute hier, weil Politik und Arbeitgeber sich nicht bewegen. Wir stehen hier, um klar zu machen: Es braucht endlich Investitionen in den ÖPNV, für alle Kollegen und Kolleg:innen hier in Bochum und bundesweit und für alle Fahrgäste.
Fridays for Future hat gestern bundesweit gemeinsam mit ver.di für Klimagerechtigkeit und gute Arbeitsbedingungen im ÖPNV demonstriert. „In Bochum gab es eine siebenstündige Marathon-Demo durch die Innenstadt“, berichten die Organisator*innen. Sie wollten darauf aufmerksam machen, „dass der Kampf für Klimagerechtigkeit, Mobilitätswende und gute Arbeitsbedingungen kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Zusätzlich wurden 3054 Unterschriften für einen klimagerechten Nahverkehr an die Lokalpolitik übergeben.“
Für Freitag, den 01.03.2024, rufen Fridays for Future Bochum und ver.di gemeinsam unter dem Motto #WirFahrenZusammen zur Teilnahme am bundesweiten Klimastreik auf. Fridays for Future schreibt: »Zusammen mit Beschäftigten der BOGESTRA wird sich ab 14:00 eine Marathondemonstration am Rathaus formieren. Zeitgleich findet bundesweit ein Streik im ÖPNV statt, so dass auch in Bochum Busse und Bahnen still stehen.
Wir sind Rebecca und Lina vom Netzwerk Stadt für Alle. Stadt für Alle setzt sich für eine solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein. 2016 haben wir uns gegründet, als es vor dem Rathaus das Camp von Refugee Strike gegeben hat. Damals ging es um die unsäglichen Unterbringungen der Geflüchteten in den Turnhallen. Und das, wo es gleichzeitig eine beachtliche Zahl an Leerstand in Bochum gab.
Um die andauernden Proteste von Landwirt:innen in ganz Deutschland zu unterstützen, ruft Fridays For Future Ruhr am 01.02 um 18:00 Uhr zu einer Demonstration am Hauptbahnhof von Recklinghausen (Europaplatz) auf: »Die medialen und gesellschaftlichen Diskussionen der letzten Wochen, haben die Proteste von Landwirt:innen vor allem auf die teilweise bereits zurückgenommenen Reformen der Agrardieselsubventionen und Kfz-Steuern für Landwirt:innen reduziert, was einer Unterwanderung der Proteste von Rechtsaußen ermöglicht hat. Gegen diese möchte der Zusammenschluss der Fridays For Future Ortsgruppen von Bochum, Dortmund, Essen und Recklinghausen bei seiner Demonstration eintreten.
Am 11. Januar 2023 wurde Lützerath zerstört, um RWE die Förderung der darunter liegenden Braunkohle zu ermöglichen. Anlässlich des Jahrestags rufen Friday for Future Bochum und Bo-Klima auf, zur Mahnwache am 11.01.2024 in Essen zu kommen:
»Seit nunmehr über zwei Jahren steht die Mahnwache Essen an jedem Donnerstag vor der RWE Hauptverwaltung in Essen. Nun jährt sich der Tag der Zerstörung von Lützerath und wir wollen mehr und lauter werden.
Am gestrigen Freitagnachmittag gegenüber vom Bochumer Hauptbahnhof: Mit einem gelben Banner als Sand, einigen Liegestühlen sowie einem blauen Transparent mit der Aufschrift „Sommer 2070 be like“ inszenierte Fridays For Future auf dem Weihnachtsmarkt die sommerliche Zukunftsperspektive im Jahr 2070. Mit der Mahnwache sollte „auf die Folgen des Klimawandels nicht nur das Weihnachtsfest in Deutschland, sondern auf die gesamte Welt und insbesondere den Globalen Süden aufmerksam machen. Mit folgendem Redebeitrag wurde die inhaltliche Ausrichtung der Mahnwache verdeutlicht:
Am Freitag, dem 15.12 um 16:15 veranstaltet Fridays For Future Bochum eine Mahnwache am Kurt-Schumacher-Platz und schreibt: »Im Zuge des auch während der Feiertage fortschreitenden Klimawandels sowie der Weltklimakonferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten findet die Veranstaltung dabei unter dem Motto „Weihnachten 2070“ statt. Die Ortsgruppe Bochum möchte damit satirisch auf das Weihnachtsfest im Jahr 2070 vor dem Hintergrund des Klimawandels blicken.
FFF hatte am 17.11.23 eine Wandermahnwache unter dem Thema „LNG: Brückentechnologie in die Klimahölle“, siehe hier durchgeführt und berichtet nun : >>Bei der Wandermahnwache von Fridays For Future Bochum hat sich vor allem eines gezeigt: Die Stadtverwaltung steht mit ihrer Auffassung von Klimaneutralität ziemlich allein. So konnte es zumindest die OrganisatorInnen des Protests gegen Teile der Bochumer Nachhaltigkeitsstrategie im Dialog mit PassantInnen ermitteln.
Mit Mahnwachen vor dem Hauptbahnhof, dem Otto-Sander-Platz und dem Platz neben dem Rathaus hat Fridays for Future darauf aufmerksam gemacht, dass „die Verwaltung der Stadt Bochum in der Vergangenheit mehrfach erklärt hat, dass sie unter Klimaneutralität ein Treibhausgasausstoß von 2 Tonnen CO²-Äquivalenten pro Person und Jahr versteht.“ Das seien genau zwei Tonnen zu viel: „Nur Null heißt Null.“ (Siehe Beitrag „Null heißt Null“ vom 14. 11. 23.) Martin Lüdders neu in Bochum, Student an der Hochschule Bochum im Fach „Nachhaltige Entwicklung“ ist bei Fridays for Future und im Klimabündnis gegen LNG aktiv. Er informierte in einem Wortbeitrag über das „LNG Greenwasching“:
Am 17.11. ab 15:00 wird Fridays For Future Bochum eine Wandermahnwache zur Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Bochum durchführen.
Der Protest wird sich zunächst am Hauptbahnhof formieren, dann um 15:45 Uhr den Otto-Sander-Platz erreichen und um 16:30 Uhr mit einer Kundgebung am Platz des europäischen Versprechens abgeschlossen werden.
Die Bochumer Gruppe von Fridays for Future ruft auf zu einer Wandermahnwache am kommenden Freitag: »Die Verwaltung der Stadt Bochum hat in der Vergangenheit mehrfach erklärt, dass sie unter Klimaneutralität ein Treibhausgasausstoß von 2 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Person und Jahr versteht. Dabei sind zwei Tonnen vor allem zwei Tonnen zu viel, nur Null heißt Null. Mit einer solchen Grundlage kann nicht sinnvoll gegen die Verschlimmerung des Klimaerhitzung vorgegangen werden.
Die Gelsenwasser Energienetz GmbH hat ihren bevorstehenden Austritt aus dem Erdgas-Lobbyverband „Zukunft Gas“ bekannt gegeben. Daran nicht ganz unbeteiligt war die Bochumer Ortsgruppe von Fridauy For Future.
Am Samstag protestieren Klimaschützer*innen aus ganz NRW mit einer Fahrraddemo von Bochum nach Datteln gegen den Import und die Verbrennung von Steinkohle. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem Bochumer Rathaus. Eine Woche nach dem globalen Klimastreik von Fridays for Future wollen Klimaschützer*innen vor dem erst im Mai 2020 in Betrieb gegangenen Kraftwerk Datteln 4 gegen die unsäglichen Bedingungen des Imports von Steinkohle demonstrieren.
Mehr als 1000 Menschen sind heute in Bochum dem Aufruf von Fridays for Future gefolgt und haben für mehr Anstrengungen beim Klimaschutz demonstriert. In ganz Deutschland waren es beim globalen Klimastreik 250.000 an 200 Standorten.
Fridays for Future Bochum ruft auf zur Teilnahme am kommenden Freitag, 15.9. und schreibt dazu: »Der letzte Sommer war laut EU-Klimawandeldienst Copernicus der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Expertenrat für Klimafragen kritisiert die Klimaschutzpolitik der Regierung als unzureichend und der Weltklimarat warnt vor einem baldigen Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze. Fridays for Future will unter dem Motto #EndFossilFuels auf die Dringlichkeit der nahenden Klimakatastrophe hinweisen und plant für den 15.09.2023 daher weltweit Demonstrationen. Der Globale Klimastreik findet auch in Bochum statt.
Für den heutigen Samstag hatte ein großes Bündnis verschiedener Bochumer Gruppen zu einer Wandermahnwache gegen die Festung Europa aufgerufen. In eindringlichen Redebeiträgen wurde dargestellt, welche katastrophale Situation heute bereits an den Außengrenzen der EU und auf den Fluchtrouten im Mittelmeer und in der Wüste herrscht, und wie die geplante GEAS-Reform diese Situation noch weiter zu verschärfen droht. Geplant sei, das individuelle Recht auf Asyl de facto abzuschaffen und menschenrechtliche Standards zu unterlaufen.
Die fortlaufende Klimakatastrophe zieht schwerwiegendste Folgen für die Menschheit mit sich, besonders für die most affected people and areas. Diese Menschen bzw. Länder haben wenig zum Klimawandel beigetragen, leiden aber jetzt schon trotzdem an schweren Wetterkatastrophen.
Länder, die am meisten Emissionen verursachen, spüren aber die Konsequenzen ihres Verhaltens noch nicht, was man auch hier in der GEAS erkennen. Dieses Unverständnis von Menschen, alles zurückzulassen, um in Frieden zu leben, wird durch diese Reform bitter zur Schau gestellt.
In den nächsten Jahrzehnten werden Millionen Menschen ihre Heimat wegen den Folgen des Klimawandels verlassen müssen. Manche werden durch Fluten alles verlieren, manche werden durch Düren alles verlieren, manche werden durch Stürme alles verlieren, und wieder andere werden ihre Heimat vom Ozean verschluckt sehen. Kein Mensch wird freiwillig Flüchtling.
Festung Europa tut alles, um grundlegende Menschenrechte außer Kraft zusetzen. Europa bläst weiter ihre Emissionen in die Atmosphäre, möchte aber nicht mit den Konsequenzen ihrer Taten zu tun haben. Flüchtende Menschen sind einer der Konsequenzen dieser Ausbeutung von dieser Erde.
Menschen, die fliehen, gehen auf die schrecklichen und folterhaftesten Routen, um nach Europa zu kommen, um ihr Elend zu entfliehen. Als Preis gibt die Europäische Union diesen Menschen ein menschenrechtlich abstinenten Verfahren, bei denen sich die Betroffenen kaum bis gar nicht währen können. Das sind also diese Menschenrechte, welche hier in Europa so dick aufgetragen werden sollen.
Der Klimawandel und ihre Folgen sind ein internationales Problem, welches auch so bewertet werden sollte. Europa kann und darf nicht den Klimawandel und ihre Folgen nur auf sich selbst beziehen. Wir müssen dieses Bild der Isolation von den Folgen des Klimawandels zu bekämpfen und internationale Solidarität zeigen.
Die GEAS bekämpft mit allen Mitteln die Menschenrechte für flüchtende Menschen, die zunehmend mehr wegen des Klimawandels ihre Heimat verlassen. Das ist inakzeptabel und wir müssen dagegen gemeinsam dagegen kämpfen und Solidarität zeigen. Kein Mensch wird freiwillig Flüchtling!
Donnerstag 24.08.23, 11:39 Uhr
Vorankündigung von Fridays for Future für den 15. September
Gerade heute berichtet die Frankfurter Rundschau über Das Geschäft des „dreckigen Dutzends“, nach dem unter anderem BP seine Rekordgewinne dazu nutzt, um weiter klimaschädliche Öl- und Gasvorkommen auszubeuten. Da passt es, dass die Bochumer Gruppe von Fridays for Future ihre Aktion zum Globalen Klimastreik im kommenden Monat auch mit einer Zwischenkundgebung vor dem BP/Aral Haus durchführen wird: »Auch in Bochum organisiert Fridays For Future (FFF) anlässlich des globalen Klimastreiks am 15.9. eine Demonstration, die unter dem globalen Motto „End Fossil Fuels“ stattfinden wird (zu deutsch „beendet die Nutzung fossiler Brennstoffe“). In Bochum wollen Fridays For Future und die Gewerkschaft ver.di ihre Kooperation vom letzten Klimastreik fortsetzen und sich gemeinsam für eine gerechte Zukunft einsetzen.
Die Initiativen Bündnis zukunftsfähiges Bochum, FFF Bochum, Ernährungsrat Bochum, Oldies for Future, VCD, BUND, AK Umweltschutz, Radwende Bochum , u.a. blicken auf eine erfolgreiche Demo am vergangenen Freitag (18.08) und berichten: >>Am Freitag, den 18.08., folgten etwa 350 Menschen dem Aufruf des „Bündnis Zukunftsfähiges Bochum“ zur Demo für eine Mobilitätswende in Bochum. Für die Organisatorinnen ein voller Erfolg. Einmal mehr wurde deutlich, dass sich viele Bochumerinnen in der Innenstadt mehr Platz für Radfahrerinnen und Fußgänger*innen wünschen. Los ging es um 15 Uhr mit Musik und Reden auf dem Willi-Brandt-Platz vor dem Rathaus, dazu präsentierten sich verschiedene Initiativen des Bündnisses mit Infoständen.
Um 16 Uhr startete dann die Fahrraddemonstration über den City-Ring und viele kleine Innenstadtstraßen. Hier konnten die Teilnehmer*innen wieder einmal eindrucksvoll feststellen, dass quasi jeder Meter am Straßenrand, selbst im Kreuzungsbereich, von Autos zugeparkt ist, so dass die Polizeimotorräder auf den schmalen Gehweg ausweichen mussten.
Die Linksfraktion hatte die Verwaltung im März 2023 aufgefordert, alle Mitgliedschaften der Bochumer Beteiligungsunternehmen in Lobbyverbänden transparent zu machen. Sie schreibt: »In der Antwort der Verwaltung fehlen jedoch wichtige Unternehmen wie die Gelsenwasser AG, deren Tochter die Gelsenwasser Energienetze GmbH Mitglied bei „Zukunft Gas“ ist. Die Linksfraktion fordert die Stadtwerke und die Bochumer Vertreter im Aufsichtsrat der Gelsenwasser AG auf, sich für eine Beendigung der Mitgliedschaft bei der Gaslobby „Zukunft Gas“ einzusetzen. Die Mitgliedschaft wurde durch eine Recherche von Fridays for Future Bochum bekannt. Zudem bittet die Linksfraktion die Verwaltung in einer weiteren Anfrage um die Auflistung der fehlenden Mitgliedschaften der Bochumer Beteiligungs- und deren Töchterunternehmen in Lobbyverbänden.
Fridays for Future Bochum hat zusammen mit 71 anderen Organisationen einen Aufruf an alle Stadtwerke veröffentlicht, ihre Mitgliedschaft beim fossilen Lobbyverband “Zukunft Gas” zu beenden. “Der Lobbyverband “Zukunft Gas” erschwert und verlangsamt die notwendige und allgemein gesellschaftlich unterstützte Energiewende in Deutschland, indem unter anderem Erdgas als klimafreundlicher Energieträger beworben wird, und die zukünftige Verfügbarkeit von Wasserstoff stark überbewertet wird.
Das Klimacamp von Fridays for Future ist gestern erfolgreich gestartet. Vormittags waren einige Leute gezielt zum Klimacamp gekommen, um es unterstützen oder sich zu informieren. Aber auch etliche Besucher:innen des Wochenmarktes auf dem Dr.-Ruer-Platz schauten vorbei. Nachmittags fanden sich dann gut 50 Radler:innen ein, die mit ihrer Demonstration daran erinnerten, wie wichtig eine vernünftige Verkehrspolitik für das Abwenden der Klimakatastrophe wäre. Die Initiative Health for Future hatte zwischenzeitlich einen Infostand aufgebaut und bot u. a. den ankommenden Radfahrer:innen einen Check ihres Blutdrucks an.
FFF hat das Programm des Klimacamps (15.06 — 22.06) nun finalisiert : Klimacamp Programm 2023
>>Donnerstag 15.06. Aufbautag
Freitag 16.06.
14 UhrWorkshopBarfuß-Poesie : in Beziehung Gehen. Ein Nature Writing Workshop (gerne ohne Schuhe und Socken; aber nichts muss.) Bitte Papier und Stift mitbringen. (Gemeinde St. Paulus)
Ab 15 Uhr Gesundheitsstand mit Hitzeaufklärung (Health for Future mittleres Ruhrgebiet): Am 16.6. und am 23.6. werden von healthforfuture zwischen 15 und 18 Uhr individuelle Gesundheitsberatungen angeboten. Dabei geht es einerseits um einen gesunden und klimafreundlichen Lebensstil, andererseits aber auch darum, wie man sich und seine Angehörigen in Hitzewellen schützen kann und welche Medikamente dann beispielsweise reduziert werden müssen. Vor Ort werden bei Interesse Blutdruck und Sauerstoffsättigung gemessen.
16 UhrFahrraddemo – Start ist am Rathausplatz und Ende im Klimacamp
18:30 UhrPoetry-Slam: Bleibt nach der Demo gleich da und hört euch die Texte von unseren Slamer:innen mit und ohne Slam-Erfahrung an! Wir freuen uns auf zahlreiches Publikum
Samstag 17.06.
12-16 UhrVelotopia Radwerkstatt: Ihr habt einen Platten oder sonstige kleine Probleme mit eurem Fahrrad? Dann kommt vorbei und lasst euch bei der Velotopia Radwerkstatt zeigen, wie ihr das Problem fixen könnt.
„Ein kleiner Vortrag soll zur Einleitung ungewöhnliche Perspektiven mit vertrauten verbinden, die dann in kleinen Gruppen aufgegriffen und weiter gesponnen werden können.“
18 Uhr Vortrag: Geschichte der Klimagerechtigkeit (Students for Future)
Vom 15. bis zum 26. Juni wird in der Bochumer Innenstadt ein Klimacamp aufgeschlagen. In Anbetracht der sowohl in Bochum als auch auf globaler Ebene unzureichenden Klimapolitik wird die Veranstaltung nun schon das zweite Jahr in Folge abgehalten. Die beteiligten Initiativen erhoffen sich im Rahmen eines breit gefächerten Programms Aufmerksamkeit für die zentrale Thematik des Klimaschutzes zu gewinnen und möglichst viele Passant*innen zu erreichen.
Am Sonntag, den 14. Mai um 16 Uhr findet die nächste Ausgabe des monatlichen politischen Kaffeeklatsches der Bochumer Gruppe von Attac statt und und wird der Frage nachgehen, ob der Ausstieg aus der Autogesellschaft gemeinsam mit den Beschäftigten klappen kann. »Angesichts der Klimakrise ist doch eigentlich klar, dass wir ein radikales Umsteuern in allen Bereichen brauchen – vor allem auch im Verkehrssektor. Wir müssen raus aus der Autogesellschaft, wenn wir Klima und Umwelt und vernünftige Lebensbedingungen für die Menschen in Einklang bringen wollen.
Friday for Future hat am Freitag gegen das offdensichtliche Greenwashing der Stadt demonstriert. Emir erklärte für Fridays for Future: »Der Anlass zur heutigen Demo ist das 30-jährige Jubiläum des Klimabündnisses, dem die Stadt Bochum vor 30 Jahren beigetreten ist. Dieses Bündnis halt als Leitbild: „Für lokale Antworten auf die globale Klimakrise“. Dabei ist der Knackpunkt: die lokalen Antworten auf diese Krise.
Fridays for Future weist auf das Klimacamp hin, das mitten in der Bochumer Innenstadt, an der Grabenstraße vor der Pauluskirche, vom 15.06. bis zum 29.06. ein aufgeschlagen wird. Getragen wird die Aktion von einem breiten Bündnis aus Klimaschutz-Initiativen, Kirchengemeinde und sozialen Gruppierungen: »Das Klimacamp ist eine Mahnwache, die für einen Zeitraum von zwei Wochen angemeldet ist. Für die Dauer des Klimacamps werden rund um die Uhr Aktivist*innen anwesend sein: Tagsüber gibt es einen Infostand, tägliche Aktionen, Demonstrationen und politischen Reden und während der Nacht werden die Zelte aufgeschlagen.
Die Stadt Bochum feiert sich in einer Pressemitteilung für ihre 30-jährige Mitgliedschaft im „Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz“. Fridays for Future reagiert darauf: »In der vergangenen Woche wurde die Stadt Bochum für 30 Jahre Mitgliedschaft im europaweiten Klima-Bündnis geehrt. Fridays for Future Bochum möchte mit einer Demonstration am Freitag, dem 05.05.2023, darauf hinweisen, dass trotz der Bündnismitgliedschaft und zahlreichen Lippenbekenntnissen der tatsächliche Klimaschutz in Bochum dem Ernst der Lage nicht gerecht wird. Die Laufdemonstration wird um 16 Uhr am Hauptbahnhof starten und von dort aus über den Südring zum Dr.-Ruer-Platz ziehen.
Mitglieder von Fridays for Future haben zum heutigen Earth Day eine Mahnwache auf dem Rathausplatz abgehalten. Um die globale Klimaungerechtigkeit darzustellen, haben sie ein Kreidebild der Welt erstellt, mit dem veranschaulicht wurde, welche Regionen der Welt wie stark betroffen sind. Es zeigt sich, dass die Klimakrise gerade die Länder am härtesten trifft, welche oft am wenigsten Schuld an der Verursachung von CO2-Emissionen haben.
Fridays for Future fordert den Rücktritt von Verkehrsminister Wissing und schreibt: »Der EU-Beschluss zum Verbrennerverbot bis spätestens 2035 wurde nur aufgrund von Volker Wissings Blockade um die Ausnahmeregelung von E-Fuels erweitert. Und auch im eigenen Ministerium blockiert der FDP-Politiker: Vor einigen Tagen hat das Umweltbundesamt die Bilanz für die Klimaziele 2022 vorgestellt – das Ergebnis: ein erneutes Verfehlen der Ziele im Verkehrssektor, wobei die Emissionen in Wissings Ressort sogar weiter anstiegen. Fridays for Future Deutschland forderte deshalb kürzlich in einer gemeinsamen Petition mit Campact den Rücktritt des Verkehrsministers Volker Wissing.
Die Radwende Bochum ruft für Samstag, den 1.4.2023 zu einer Fahrrad-Demo auf. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Glocke vor dem Rathaus. Es geht durch die Bochumer Innenstadt, Altenbochum und das Ehrenfeld.
»Die Demo findet bewusst zum Jahrestag der Ablehnung des Radentscheids statt. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass sich seitdem in Sachen Radinfrastruktur in Bochum wenig bewegt hat“, so Christoph Bast von der Radwende. Zugleich wollen wir mit der Demo unserere Kritik am neuen Radverkehrskonzept auf die Straße tragen, denn auch dieses ist nicht geeignet, um endlich zu einem zügigen Ausbau der Radinfrastruktur zu kommen.
Wie schön, dass ihr alle hierhergekommen seid! Und wie schön, dass wir hier heute alle gemeinsam in Solidarität mit den Streikenden der BOGESTRA stehen. Dieser Streik ist wichtig und richtig. Denn während der ÖPNV teilweise unzuverlässig, teuer, schlecht ausgebaut und die Arbeitsbedingungen nach wie vor prekär sind, wird vom Verkehrsministerium immer noch auf Autobahnen als DIE Lösung des Problems gesetzt. Aber sinnlos Bäume und Naturschutzgebiete für Autobahnen zu opfern klingt im Jahr 2023 für mich wie ein schlechter Witz von 1990. Was wir wollen, ist eine klimagerechte Mobilitätswende mit gut ausgebautem, bezahlbarem und verlässlichen ÖPNV!