HaRiRo – Die Stadtteilpartner ist ein Projekt der Falken Bochum und es gehört zur guten Tradition des Projektes, in den Sommerferien ein Programm für Kinder und Jugendliche anzubieten und in den kommenden Ferien „erwartet Kinder und Jugendliche in Bochum ein abwechslungsreiches und kreatives Programm“ ab der dritten Ferienwoche: »Alle Angebote sind kostenlos und richten sich an Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren.
Eine Pressemitteilung der „PARTEI“ berichtet über eine (ernst gemeinte) Anfrage zur Sitzung des Rates am 10.7. zum Thema Olympiabewerbung: »Der Rat der Stadt Bochum hat sich zuletzt – bei viel zu wenig Gegenstimmen – dafür ausgesprochen, eine Olympiabewerbung der Region Rhein-Ruhr zu unterstützen. So weit so schlimm!
In der Filmreihe „Andreas Dresen Retrospektive“ zeigt das Kino Endstation am kommenden Samstag den Film „Sommer vorm Balkon“: »Ein Sommer in Berlin. In einem alten Mietshaus wohnen die Freundinnen Katrin und Nike. Nike hat einen Balkon, Katrin hat einen Sohn, Ronald fährt einen Truck, Tina ist Kellnerin, Oskar und Helene sind alt und allein. Ob mitten im Leben oder fast am Ende, sie alle fragen sich das Gleiche: Dauert die Liebe über die Jahreszeiten? Oder ist sie nur ein Botenstoff im Hirn, der kommt und geht? Es wird gelebt und geliebt, und es ist immer noch Sommer in Berlin.
Die Initiative Demokratischer Konföderalismus Bochum veranstaltet gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt eine Fahrradtour auf den Spuren der Roten Ruhrarmee und schreibt dazu: »Die Märzrevolution 1920 war ein Arbeiter*innenaufstand im Ruhrgebiet gegen den rechtsgerichteten Kapp-Putsch. Die Rote Ruhrarmee übernahm zeitweise die Kontrolle in den Städten des Ruhrgebiets und richtete Arbeiterräte ein, wurde aber von Reichswehr und Freikorps, die zuvor den Putsch unterstützt hatten, niedergeschlagen. Dabei kam es zu heftigen Kämpfen mit brutalen Ermordungen von Arbeiter*innen, bis das Gebiet wieder unter Regierungskontrolle stand. Wir wollen gemeinsam erkunden, was die Menschen bewegt hat zum Aufstand, was ihre Forderungen darin waren und wo Erinnerung und Gedenken an die Kämpfe heute noch zu finden sind.
Der ADFC Bochum startet am Freitag, 13.6. um 16 Uhr unter dem Titel „Mit dem Rad in die Stadt, aber sicher!“ mit einer Aktion am Radkreuz (vor dem Rathaus) eine neue Kampagne zur Verbesserung des Radverkehrs in der Innenstadt: »Ziel ist es Öffentlichkeit dafür zu schaffen, dass es dringend Maßnahmen braucht, um das Fahren in der Innenstadt sowie deren Erreichbarkeit sicher und unkompliziert zu machen. Zeitgleich werden die Bochumer:innen mit einer Postkartenaktion dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen mit der Radverkehrssituation in der Innenstadt sowie ihre Vorschläge einzubringen.
Am kommenden Dienstag, den 17. Juni wird im Fritz-Bauer-Forum die Rosenburg Wanderausstellung eröffnet. Die Ausstellung wird in der ganzen Zeit von einem Rahmenprogramm begleitet: »Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung des Historikers Prof. Manfred Görtemaker und des Juristen Prof. Dr. Christoph Safferling hat seit 2012 im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit dem „Rosenburg-Projekt“ untersucht, wie das Justizministerium in den 1950er und 60er Jahren mit der NS-Vergangenheit seiner Mitarbeiter, den personellen und sachlichen Kontinuitäten, der Verfolgung von Verbrechen im Zusammenhang mit dem Holocaust sowie mit Amnestie und Verjährung umging.
Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Ruhr des Journalistinnenbunds befasst sich mit der aktuellen Situation der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten: »Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk, Hörfunk, Fernsehen und Internet, ARD, ZDF und Deutschlandfunk sind unter Druck – von verschiedenen Seiten: zu linksversifft, zu teuer, zu populistisch, zu wenig divers…
Der Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz veranstaltet am 13. Juni, dem langen Tag der StadtNatur – eine Fledermausbeobachtung am Ümminger See und schreibt dazu: »Wenn die Sonne untergeht und die Nacht zum Leben erwacht, begeben wir uns in die Welt der Fledermäuse und ihrer faszinierenden Superkräfte – ein spannendes Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen!
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zu der Einwohner*innen-Eingabe für die Sitzung des Umweltausschusses am 12.06 2025 zur vorläufigen Umleitung der Opeltrasse: »Gemeinsam mit Steinkuhler Einwohner*innen hat das Netzwerk für die kommende Sitzung des Umweltausschusses eine Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW (hier) zur vorläufigen Umleitung der Opeltrasse bis zum Bau einer Brücke über die A448 eingereicht. Der Fachausschuss muss diese bescheiden. Mit dem Beschluss zur Eingabe positioniert er sich dann aber auch gleich zu der von der Verwaltung vorgelegten Umleitung (hier).
Die chilenische Fraueninitiative Hattingen lädt am Samstag, dem 14. Juni, zu einem Bildervortrag ein: »Nicaragua, das Land, dass seit 2007 wieder von dem einstigen Revolutionsführer Daniel Ortega regiert wird, hat sich zu einer brutalen Familiendiktatur „entwickelt“.
Der Mieterverein informiert in seiner aktuellen Pressemitteilung über seine Veranstaltung am 12. Juni in der Quartiershalle der KoFabrik: »Am 14. September können alle wahlberechtigten Bochumerinnen und Bochumer mitbestimmen, wer der:die nächste Oberbürgermeister:in wird – und welche Partei den Kurs unserer Stadt bestimmen soll. Der Mieterverein Bochum hat wohnungspolitische Wahlprüfsteine mit Einschätzungen zur Lage auf dem Wohnungsmarkt und Forderungen für bezahlbares Wohnen erstellt. Zentrale Vorschläge des Mietervereins sind:
Das Bochumer Klimaschutzbündnis kommentiert die Meldung, die in der WAZ mit „Für den Klimawandel gewappnet“ überschrieben war und die Verleihung des European Climate Adaption Award an die Stadt zum Gegenstand hatte: »Der Bau von Baumrigolen an der Wasserstraße, der ein Grund für die Auszeichnung der Stadt Bochum mit dem European Climate Adaption Award war, ist eine vorbildliche Maßnahme, die das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima sehr begrüßt. Leider ist bisher nur der Abschnitt von der Hunscheidtstraße bis zum Wiesental für die Anpassung an den Klimawandel umgebaut worden.
Aus Anlass des Jahrestages der Bücherverbrennung vor 92 Jahren finden in Bochum mehrere Lesungen statt: Gemeinsam mit Akteur:innen der KoFabrik erinnern die Omas gegen Rechts Bochum & West durch eine Lesung an die Bücherverbrennung am 09. Juni 1933 auf dem Imbuschplatz: 18:30 Uhr Imbuschplatz vor der Quartiershalle der KoFabrik. Der VVN-BdA Bochum lädt zur Lesung um 19 Uhr und schreibt zum Inhalt: »Unter dem Titel »Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen. – Heinrich Heine« liest Lina – Vorstandsmitglied der VVN-BdA Bochum – am 9. Juni 2025 – Texte politisch verfolgter Autor*innen ab 19:00 in der Zanke, Westring 41, Bochum. Umrahmt wird die Veranstaltung durch eingespielte Musikstücke. Im Anschluss ist der Tresen der Zanke geöffnet, um sich noch Zeit für einen Austausch zu geben.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der von der Verwaltung bis zum Bau der A448-Brücke nun vorgelegten temporären Streckenführung der Opeltrasse: »Die für die Sitzung des Umweltausschusses am 12.06.2025 nun vorliegende Mitteilung der Verwaltung, wie sich diese die temporäre Wegeführung der Opeltrasse in Steinkuhl/Laer bis zum Bau der Brücke über die A448 vorstellt (siehe hier), zeigt zunächst: Die von der Bezirksvertretung Süd nach Eingabe des Netzwerks angeordnete Öffentlichkeitsbeteiligung war erforderlich!
In einer aktuellen Pressemitteilung kommentiert die Linke den Beschluss des Rates von letzter Woche: »Der Rat der Stadt Bochum hat am 28. Mai 2025 die „Satzung zum Schutz und Erhalt von Wohnraum im Gebiet der Stadt Bochum“ beschlossen. Die Satzung legt eine Genehmigungspflicht für Wohnungsleerstand und Abriss von Wohnraum fest. Die Bochumer Linke kritisiert die zu geringe personelle Ausstattung für die Umsetzung der Wohnraumschutzsatzung und fordern ein konsequentes Vorgehen gegen Zweckentfremdung und Mietpreisüberhöhungen. Der Rat der Stadt Bochum hat im Doppelhaushalt 2025/26 lediglich eine einzige Stelle für diesen Bereich eingeplant.
Feminist*innen aus Bochum rufen am kommenden Samstag, 7.6. 17 Uhr, zu einer Kundgebung gegen sexualisierte Gewalt auf: »Am 28.05.2025 erschien eine Recherche des Norddeutschen Rundfunks (NDR), in der ein jahrelang aktives Vergewaltiger-Netzwerk aus Deutschland aufgedeckt wurde. Über 70.000 Männer vernetzten sich in einer Chatgruppe, teilten dort Bilder und Videos von sexualisierter Gewalt an bewusstlosen Frauen – ihren Ehefrauen und Partnerinnen, Schwestern, Müttern und selbst Töchtern – sowie Anleitungen zu deren Betäubung.
Die Antifaschistische Aktion Witten veranstaltet am kommenden Freitag im „Trotz allem Witten“ ein Antifa Café zur „Kritik der Deutschen Burschenschaften im Netzwerk der extremen Rechten“ und schreibt zum Inhalt: »Das Auftreten von Korporationen mutet oft sehr anachronistisch, nicht selten sogar lächerlich an.
Am kommenden Samstag werden die Hottenlotten wieder ihren „improvisierten Kult-Krimi aus dem Ruhrgebiet wieder auflegen und Thealozzi schreibt dazu: »Heute ist für die Ermittler der Hottenlotten beim Improvisieren eventuell schwitzen angesagt. Der Sommer und die heißen Tage kommen ja immer früher und inwieweit der Klimawandel heute eine Rolle spielt, dass bestimmen natürlich unsere Gäste im Publikum.
Der Künstler und Fotograf Günter Scholten hat aus aktuellem Anlass wieder neue Postkarten für die aktuelle politische Debatte erstellt. Kontakt und nähere Informationen über die Seite des showrooms.
Im Rahmen der Queerfilmnacht läuft am kommenden Dienstag im Kino Endstation der Film „The Mattachine Family“: »Fotograf Thomas und Schauspieler Oscar sind ein schwules Paar wie aus dem Bilderbuch. Als sich auch noch ihr langgehegter Kinderwunsch erfüllt, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann entscheidet ein Gericht, dass ihr kleiner Adoptivsohn zu seiner leiblichen Mutter zurückkehren soll. Thomas fällt in eine tiefe Krise, Oscar stürzt sich in die Arbeit.
Der Verein Fuss e.V. berichtet von dem Nachbarschaftsfest letzte Woche: »Am Freitag fanden in zahlreichen Städten Aktionen zum Tag der Nachbarschaft statt. Eine gute Gelegenheit, um rauszugehen und das nachbarschaftliche Miteinander zu feiern – dachte sich der Bochumer Fuss e.V. und lud zusammen mit IFAK zum geselligen Nachmittag in Goldhamme ein. Neben dem Kuchenbasar zählten die Teilnahme am Glücksrad (inklusive Gutscheine für Monikas Eisladen) und das gemeinsame Spielen auf dem Kirchplatz zu den Highlights des Nachmittags. Unter den vielen Gesprächen, die sich zwischen Nachbar:innen ergaben, war der Wunsch nach mehr Raum für alltägliche Begegnungen weit verbreitet.
Das „Kleinste Kino Bochums“ – die BASTION zeigt Träume Sind Nachts Nicht Klar! am 03. Juni um 18.00 Uhr: »Der Dokumentarfilm Träume Sind Nachts Nicht Klar! von Haniyeh A. Mousavi (Bochum) entstand 2024 im Rahmen des Mentoring-Programms des Filmhauses Köln. Im Anschluss an die Vorstellung in der BASTION findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin statt. Danach legt ab ca. 20.15h Le Concierge bei der vorerst letzten Dienstagsbar auf.
Im atelier automatique wird vom 25. Mai bis zum 26. Juni eine Ausstellung von der Künstlerin Irène Mélix zu sehen sein: »Die Künstlerin Irène Mélix war 2024 für eine Fahrrad-Residenz zu Gast in Kattowitz in Schlesien. Eine Region, die bis heute stark durch ihre Bergbaugeschichte geprägt ist, steht durch die Schließung der letzten Zechen dort vor Herausforderungen und Chancen eines sozialökologischen Wandels.
Auf der nächsten Ratssitzung am 28. Mai wird unter anderem die Neufassung der Bochumer Sicherheitsverordnung verhandelt und dazu schreibt die Linke im Rat in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »„Regelungen zum Schutz von Menschen und Tieren sind sicher sehr sinnvoll“, so Horst Hohmeier, Ratsmitglied der Linken.
Am kommenden Wochenende findet im Bahnhof Langendreer der erste Teil eines zweiteiligen Workshops statt: »Teil Eins am 31.05. und 01.06. und Teil Zwei am 21.-22.06. Bitte beachte, dass du an beiden Wochenenden teilnehmen musst, um den gesamten Prozess durchlaufen zu können. In diesem Filmworkshop für FLINTA* drehen, konzipieren und schneiden wir eigene Kurz-Dokumentarfilme.
Die Evangelische Hochschule Bochum veranstaltet am 23. Mai eine besondere Kunstaktion und schreibt dazu: »Die Kneipe im Ruhrgebiet ist viel mehr als ein Ort zum Trinken. Sie ist Wohnzimmer, Stammtisch, Bühne und Beichtstuhl zugleich. Hier treffen Malocher und Studierende, Senioren und Kunstschaffende, Fußballfans und Philosophen aufeinander. An der Theke werden Geschichten erzählt, Sorgen geteilt und Freundschaften geschlossen. Kein Glamour, kein Getue, dafür echte Menschen und Gespräche. Das macht die Kneipe zu einem Stück Heimat und zu einem Ort, an dem niemand allein ist.
Im Bahnhof Langendreer findet am kommenden Samstag, dem 24. Mai der erste Teil eines Chor-Workshops statt: »Gemeinsam singen, neue Lieder aus aller Welt entdecken, Stimmen ausprobieren und einfach eine gute Zeit zusammen haben – das ist der FLINTA*-Chor! 2024 im Bahnhof Langendreer gestartet, geht’s jetzt weiter – in Kooperation mit dem atelier automatique.
Das Prinz Regent Theater Bochum stellt sich mit der Spielzeit 2025/2026 neu auf und präsentiert sich jetzt bereits mit einer neuen Webseite. Die neue künstlerische Leitung stellt in einem Brief ihre Ideen und das neue Programm vor: »Als neue künstlerische Leiterin am prt freue ich mich, Euch das Programm vorzustellen: Die ersten Premieren von September bis Dezember 2025, aber auch viele Gelegenheiten, aktiv zu werden und das prt mitzugestalten. Zum Beispiel einen Garten anzulegen oder Geschichten aus Bochum zu erzählen.
Im Kino Endstation läuft am Donnerstag der Film „Nikolaikirche“ und zum Hintergrund zu diesem Film schreibt das Kino: „Der bis in die Nebenrollen durchweg mit einem Starensemble besetzte Film ist nicht zuletzt eine Hommage an die Kunst filmischen Erzählens und die große Schauspieltradition der DDR. Großes Kino zum Nachdenken, mit einem umwerfenden Soundtrack von Johann Sebastian Bach.“ Zum Inhalt heißt es dann weiter: »Die Leipziger Nikolaikirche ist eines der beiden alten Gotteshäuser im Stadtkern von Leipzig. Die spätgotische Hallenkirche mit den einprägsamen hellen Säulen und Palmenkapitellen entwickelte sich in den 1980er Jahren durch die Friedensgebete, die hier an jedem Montag stattfanden, als Zentrum eigensinnigen Denkens in der DDR.
Das Fritz-Bauer-Forum feiert vom 22. bis zum 24. Mai seine Eröffnung und schreibt zum Programm: »Nach der Grundsteinlegung im August 2021 und der Eröffnung der Bibliothek in der umgebauten ehemaligen Trauerhalle Havkenscheid im Sommer 2023, wo Veranstaltungen und Workshops stattfinden, ist es nun so weit. Das Fritz Bauer Forum, internationales Zentrum für Demokratie und Menschenrechte, öffnet die Türen seiner neu errichteten, modernen und gut ausgestatteten Räume.