Redaktion


Sonntag 27.07.25, 15:07 Uhr
Appell der Agrar-Gewerkschaft an heimische Landwirte

Keine „Feldarbeiter 2. Klasse“

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt appelliert an die heimischen Landwirte: »Sie sorgen für frisches Obst und Gemüse: Erntehelfer in Bochum und der Region haben faire Löhne und ordentliche Unterkünfte verdient. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Die IG BAU Bochum-Dortmund appelliert an die Obst- und Gemüsebauern in der Region, bei Saisonkräften für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen.

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Sonntag 27.07.25, 10:20 Uhr
Solidaritätskundgebung am Freitag mit den Menschen in Gaza

Es geht um grundlegende Menschenrechte

Zu der Kundgebung am Freitag, zu der die Linke in Bochum aufgerufen hatte, kamen über 400 Menschen. Die Bilder und Berichte, die uns täglich aus Gaza erreichen, wühlen derzeit viele Menschen auf und prägten auf der Kundgebung die Stimmung, dass man spätestens jetzt angesichts des Leids der Menschen in Gaza laut werden muss. Hans Batteux fasst es seinem Beitrag auf der Kundgebung so zusammen: „Für einen sofortigen Waffenstillstand, Freilassung der verbliebenen Geiseln und Versorgung der Verletzten und Hungernden durch internationale Hilfsorganisationen der vereinten Nationen, SOFORT!“

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Donnerstag 24.07.25, 16:44 Uhr
Die Linke Bochum

Kundgebung für Gaza – Menschlichkeit kennt keine Grenzen 6

Wann: Morgen, 25.7.2025 19–20 Uhr
Wo: Vor dem Bochumer Hauptbahnhof

Die Linke Bochum ruft zu einer Solidaritätskundgebung für Gaza auf: »Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist katastrophal. Tausende Menschen – darunter unzählige Kinder – kämpfen täglich ums Überleben. Es fehlt an Wasser, Strom, medizinischer Versorgung und sicherem Schutz. Was wir dort sehen, ist keine Randnotiz – es ist eine humanitäre Katastrophe mitten in unserer Zeit. Die Palästinensische Bevölkerung befindet sich mitten in der Massenhungersnot.

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Mittwoch 23.07.25, 10:11 Uhr
Zur Auseinandersetzung mit der Essener Justiz im Nationalsozialismus

Was geht uns das heute an?

Im Fritz-Bauer-Forum findet am kommenden Dienstag, den 29. Juli um 18 Uhr eine Veranstaltung zur Auseinandersetzung mit der Essener Justiz im Nationalsozialismus statt. Das Fritz-Bauer-Forum schreibt dazu: »Der ehemalige Staatsanwalt Bernd Schmalhausen berichtet von seiner Auseinandersetzung mit der Justizverwaltung um die Entfernung eines Porträts des NS-belasteten Gerichtspräsidenten aus der Ahnengalerie des Landgerichts Essen. Auch eine Gedenktafel für ermordete jüdische Richter und Rechtsanwälte traf vor 25 Jahren in Teilen der Essener Justiz auf heftigen Widerstand.

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Dienstag 22.07.25, 14:37 Uhr
Jubiläumsjahr: 30 Jahre ausZeiten!

Archiv-Gegenstand im Juli: die Doppelaxt

ausZeiten feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und zeigt jeden Monat einen Archivgegenstand. Im Juli ist dies die Doppelaxt: »Die Doppelaxt oder Labrys wird sowohl von Lesben als Erkennungszeichen benutzt, als auch als kämpferischen Zeichen der Frauenbewegung verwendet.

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Dienstag 22.07.25, 00:58 Uhr
Bahnhof Langendreer

Die letzte ODYSSEE: Ketekalles

Sa 26. Juli 2025, 19.30 Uhr, Freilichtbühne Wattenscheid

In diesem Sommer finden die Konzerte der Reihe „ODYSSEE: Musik der Metropolen“ zum letzten Mal statt und dies ist das letzte Konzert: »Eine Explosion aus energetischen Rhythmen gepaart mit leidenschaftlichen Songs garantieren die fünf Musikerinnen von Ketekalles. Das Quintett aus Spanien, Chile, Venezuela und Argentinien steht für einen rohen Rock- und Punksound, der gefühlvoll mit katalanischer Rumba, mit Flamenco und Soul zu einem unverkennbaren Amalgam verschmilzt. Ketekalles knüpft an die frühe Mestizo-Bewegung in Spanien an, die auch heute mit politischen Ambitionen und ausgelassener Spielfreude begeistert.

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Montag 21.07.25, 12:10 Uhr

Aktiv für eine grundlegende Mobilitätswende

Das Kampagnenbündnis Bochum gemeinsam veröffentlicht auf seiner Seite Interviews mit Aktivist*innen der Kampagne. Bisher erschienen in der Reihe von Stadt für Alle, Attac und dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung. In dem aktuellen Interview erläutert Karl-Heinz Hüsing (Radwende und VCD) seine Motivation zur Mitarbeit in dem Bündnis und zu Zielen der Mobilitätsbewegung in Bochum. siehe


Dienstag 15.07.25, 10:22 Uhr
Tax the Rich Kamapgne von Attac jetzt auch online

Vermögenssteuer steht im Grundgesetz

Gestern fand im Rahmen des KlimaCamps von Fridays for Future ein weiteres Argumentationstraining zur Attac-Kampagne Tax the Rich statt. Aktivist*innen von Attac erläuterten, warum gerade jetzt die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ein so wichtiges Thema ist. In einem kurzen Bericht geht die Attac-Gruppe auf eine aktuelle Falscherzählung ein: »Bei dem Workshop ging es auch um Aussage von Kanzler Merz vom Sonntag, dass eine Vermögenssteuer verfassungswidrig sei, weil sie gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoße. Das ist eine grobe Verdrehung der Tatsachen, denn genau das Gegenteil ist richtig:

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Montag 14.07.25, 12:09 Uhr
Aktionen bei der letzten Ratssitzung - drinnen und draußen

Rat lässt Bezirke im Stich

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum Zustand der Bezirke nach der Ratssitzung am 10.07.2025: »Die Mehrheit im Rat der Stadt Bochum hat in der letzten Ratssitzung vor den Kommunalwahlen nochmal deutlich gemacht: In Bochum wird es keine Stärkung der Bezirksvertretungen geben! Eine ganz große Koalition aus SPD, Grünen und CDU hat die darauf abzielende Anregung des Netzwerks für Bürgernahe Stadtentwicklung abgelehnt!

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Montag 14.07.25, 08:42 Uhr

Gemeinschaftskompost für die Nachbarschaft

Am Sonntag, dem 20. Juli 2025, wird um 15 Uhr im Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße 31 eine Gemeinschaftskompostanlage eröffnet. Nachbar*innen aus Goldhamme sind eingeladen, sich zu informieren und zu beteiligen. Zu dem Projekt schreiben die Initiator*innen: »Im ca. 400 m² großen Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße wird fortlaufend neuer Dünger und Erde für die vielfältigen Pflanzen benötigt. Daher hat sich die Gartengemeinschaft entschlossen, eine große Kompostanlage zu errichten. Hier können weitere Nachbar*innen ihren Biomüll entsorgen und so den Garten unterstützen. „Wir brauchen quasi ständig Biomasse, um unseren Kompost am Laufen zu halten und neuen Humus zu produzieren“ erläutert Christoph Bast für die Garteninitiative.

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Mittwoch 09.07.25, 23:16 Uhr
Neues Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam

Vision einer gemeinschaftlichen und lebenswerten Innenstadt

Am Samstag wird die „utopische Grundsteinlegung“ stattfinden, mit der das Netzwerk Stadt für Alle eine sinnvolle Nachnutzung des BVZ demonstrieren wird (siehe Ankündigung auf dieser Seite). Das Netzwerk ist auch ein aktiver Teil von Bochum gemeinsam und zwei Aktivistinnen berichten in der Interview-Reihe auf Bochum gemeinsam über Hintergründe und Details der Aktion und warum für sie das Kampagnenbündnis wichtig ist (siehe Interview).


Dienstag 08.07.25, 13:38 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung morgen beim KlimaCamp

BoNopoly – Partizipation in Bochum spielerisch erfahren!

Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung lädt im Rahmen des von Fridays for Future veranstalteten 4. Bochumer Klimacamps am 09.07.2025 um 16.00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz vor der Pauluskirche ein um Partizipation spielerisch zu erfahren: »Wir vom Netzwerk engagieren uns seit 2018 für mehr Bürgerbeteiligung in Bochum. Leider verstehen Politik und Stadtverwaltung darunter in der Regel nur „Bürgerinformation“, wir sind aber davon überzeugt, dass in einer lebendigen Demokratie die Menschen mehr Möglichkeiten haben müssen, mitzureden, mitzugestalten und mitzuentscheiden. Demokratie muss nun einmal mehr sein als alle 5 Jahre ein Kreuzchen zu machen.

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Dienstag 08.07.25, 13:19 Uhr
Petition online - Kampagne geht weiter

Tax the Rich – auf dem Klimacamp

Auf dem Klimacamp von Fridays for Future, das derzeit in der Innenstadt noch bis zum 20. Juli läuft, wird Attac am kommenden Montag ein Argumentationstraining für die Tax the Rich-Kampagne durchführen und schreibt dazu: »Endlich ist unsere Bundestagspetition online und kann auf der Seite des Bundestages unterschrieben werden. Bereits über 16.000 Menschen haben sich dort beteiligt und auch hier in Bochum erleben wir viel Unterstützung und haben bei den Aktionen 900 Unterschriften gesammelt. (Unterschrift noch nicht geleistet, dann hier zur Petition)

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Dienstag 08.07.25, 07:40 Uhr
Am Donnerstag vor und im RuhrCongress

Drinnen und draußen – Zivilgesellschaft meldet sich zu Wort!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur letzten Ratssitzung vor den Kommunalwahlen: »Das wird nochmal lebhaft werden am 10.07.2025 vor und im RuhrCongress: Für draußen hat das Bündnis „Bochum gemeinsam“ alle zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen zur Teilnahme an einer Aktion um 13.30 Uhr unter dem Motto „Bochum braucht Partizipation“ vor dem RuhrCongress aufgerufen (siehe hier). Von dort soll bunt und laut ein deutliches Signal in den Rat gesendet werden, dass Demokratie mehr sein muss als alle 5 Jahre ein Kreuzchen zu machen.

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Montag 07.07.25, 18:56 Uhr
Kino Endstation mit einem Dokumentarfilm über Rojava

Trotz Alledem

Trotz alledem / Tevî her tiştî [Offizieller Trailer DEUTSCH HD] – Ab 12. Juni im Kino

Am Mittwoch zeigt Endstation Kino den Dokumentarfilm Trotz Alledem – Tevi her tisti, der „einen eindrucksvollen Einblick in das Leben selbstbestimmter Frauen in Rojava“ gibt. Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit zu einem Filmgespräch mit dem Regisseur. Über den Inhalt schreibt das Kino: »Im vom Krieg gezeichneten Norden Syriens entsteht etwas Unerwartetes: Hoffnung. Inmitten von Ruinen, Bedrohung und Entbehrung behaupten sich Frauen in Rojava mit bemerkenswerter Entschlossenheit.

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Montag 07.07.25, 10:46 Uhr
Gegen rechte Raumnahme an der RUB

Soli-Aktion der LIESELLE

bo-alternativ berichtete letzte Woche über zunehmende „Queerfeindliche Angriffe an der Ruhr-Universität“ und die queer*feministische Bibliothek & Archiv LIESELLE lädt nun ein für Montag, den 14.07. um 16 Uhr, zu einer Soli-Aktion an der Ruhr-Universität Bochum vor GA 02/60 ein und schreibt dazu: Anlass ist die erneute Öffnung nach einem Einbruch im Kontext rechter Raumnahme an der RUB. In den letzten Monaten gab es wiederholt Angriffe auf queere und feministische Räume an der RUB – so auch auf die LIESELLE.

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Montag 07.07.25, 09:35 Uhr
Langendreer Hat's zeigt morgen im Kino Endstation

Die Welle

Der Stadtteilverein „Langendreer Hat’s“ zeigt morgen im Kino Endstation den Film „Die Welle“ und zum Inhalt schreibt das Kino: »Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen.Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung.

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Dienstag 01.07.25, 11:43 Uhr
Ruhr Uni Nazifrei

Queerfeindliche Angriffe an der Ruhr-Universität

‚Ruhr Uni Nazifrei‘ informiert über rechte Aktivitäten am Campus: »Während der Juni vielerorts im Zeichen von Sichtbarkeit, Solidarität und Vielfalt stand, kam es an der Ruhr-Universität Bochum wiederholt zu Angriffen auf queerfeministische Einrichtungen und Orte auf dem Campus. Viele Studierende sind besorgt und fordern Konsequenzen.

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Dienstag 01.07.25, 07:58 Uhr

Bürgerbeteiligung muss sein – und zwar frühzeitig…

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur am 02.07.2025 im Planungsausschuss auf der Tagesordnung stehenden Bebauung am Volkspark Hiltrop: »Bürgerbeteiligung muss sein – und zwar frühzeitig, so hat das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung seine Eingabe für den Planungsausschuss zum Bebauungsplan 1055 „Wohnen am Hiltroper Volkspark“ (Eingabe hier) überschrieben.

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Montag 30.06.25, 17:35 Uhr
bodo im Juli

Und wieviel Platz brauchen Sie?

»Was brauchen Sie denn eigentlich so?«, fragt Bodo. »Zum Beispiel an Platz? Was wir haben, weiß das Statistische Bundesamt: Im Schnitt stehen jedem Menschen in Deutschland 47,5 Quadratmeter zur Verfügung. Ob Ihnen das viel oder wenig erscheint, hat mit der eigenen Lebenssituation zu tun. Die rund 1.000 BewohnerInnen der kolumbianischen Insel Santa Cruz del Islote kommen umgerechnet mit fünf Quadratmetern pro Person aus. In unserer Titelgeschichte berichtet Mauricio Bustamante von einer Insel, auf der man sich kaum aus dem Weg gehen kann, aber praktisch ohne Kriminalität lebt und teilt, was man hat. Ein Paradies? Es ist komplizierter.

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Montag 30.06.25, 14:18 Uhr

No Other Land

Im Kino Endstation läuft am kommenden Freitag – organisiert vom Arbeitskreis Palästina – ein Film über die Situation im Westjordanland: »Wie gelingt Widerstand, wenn die Ohnmacht überwiegt? Wie die Hoffnung auf Freiheit nicht aufgeben, wenn das Leben in der Heimat durch eine gewaltsame, beängstigende Besatzung geprägt ist? Zwei junge Männer, ein Israeli und ein Palästinenser, machen sich gemeinsam auf die Suche nach einem Weg hin zu mehr Solidarität und Verständnis. Angesichts der bedrückenden Realität in ihrem Heimatland Israel schließen sie ein Bündnis und trotzen den scheinbar unüberwindbaren Konfliktlinien…

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Montag 30.06.25, 10:20 Uhr
Die Linke will Wuchermieten sichtbar machen

Mietwucher.app startet in Bochum

Der Kreisverband der Linken teilt in seiner aktuellen Pressemitteilung unter dem Titel „Die Stadt schläft, die Linke handelt“ mit, dass Wuchermieten in der Stadt ab sofort sichtbar machen möchte: »Die Mieten in Bochum sind zu hoch und werden zunehmend unbezahlbar. Ab heute können Mieterinnen und Mieter ihre Miete per Smartphone selbst überprüfen: Nach erfolgreichem Start in Städten wie bspw. Berlin steht die Mietwucher.app der Linken jetzt auch in Bochum, Bonn, Köln und Münster zur Verfügung. Mithilfe der App lässt sich unkompliziert feststellen, ob die eigene Miete überhöht ist. Die Linke drängt mit diesem Instrument auf eine stärkere Verfolgung von Mietwucher und auf Mietsenkungen, die das Leben in Bochum wieder bezahlbar machen sollen.

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Dienstag 24.06.25, 12:11 Uhr
Donnerstag, 26. Juni um 19 Uhr

Einweihung des Erich-Gottschalk-Platzes

Am Donnerstag, dem 26.6. um 19 Uhr sind alle Interessierten zur Einweihung des Erich-Gottschalk-Platzes geladen. In der Pressemitteilung der Stadt heißt es dazu: »Erich Gottschalk war ein jüdischer Fußballspieler, der für den Verein „Schild Bochum“ spielte und diesen am 26. Juni 1938 als Kapitän zur letzten Deutschen Meisterschaft führte. Trotz dieser bis heute einzigen deutschen Meisterschaft einer Bochumer Fußballmannschaft sind die Schicksale der Mitglieder von Schild Bochum im Bochumer Stadtbild kaum sichtbar.

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Dienstag 24.06.25, 10:32 Uhr
Anfrage der Linken im Rat an die Bezirksvertretung Südwest

Schutz der Mieter*innen in der Siedlung „Am Röderschacht“

In einer aktuellen Pressemitteilung informiert Die Linke im Rat über eine Anfrage an die morgen stattfindende Sitzung der Bezirksvertretung Südwest zum Thema „Vorkaufsrecht und Schutz der Mieter*innen in der Siedlung „Am Röderschacht“„: »Die Häuser der denkmalgeschützten Bergarbeitersiedlung Am Röderschacht in Bochum-Linden wurden von Vonovia an einen Investor verkauft. Der neue Eigentümer versucht mit fragwürdigen Methoden gigantische Mieterhöhungen durchzusetzen. Da diese Mietforderungen weit über dem Limit liegen, das gesetzlich erlaubt ist, versucht der neue Besitzer den Mietern eine freiwillige Zustimmung zur Mieterhöhung abzupressen und sperrt z. B. Gärten und Parkplätze und drangsaliert die Bewohner:innen durch unangekündigte Besuche.

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Dienstag 24.06.25, 10:19 Uhr

Neue Ideen für Bochum-Südwest

Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring laden am Sonntag, 29. Juni 2025 um 15.00 Uhr zu einem Jugendforum für den Stadtbezirk Bochum-Südwest in das „JUZE“ Linden (Lindener Straße 129, 44879 Bochum) ein. Worum geht es? »Das Jugendforum ist eine Plattform für Jugendliche und junge Erwachsene und soll einen Austausch über die Lebensqualität von jungen Menschen im Stadtbezirk ermöglichen. Ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung und zur Veränderung sind gefragt. Die Jugendforen auf Stadtbezirksebene sind ein wichtiges Partizipationsangebot für Jugendliche in Bochum.

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Montag 23.06.25, 17:20 Uhr
Klaus Dörre am Sonntag beim politischen Kaffeeklatsch von Attac in der KoFabrik

Demokratie geht nur gerecht – Abstieg ins Autoritäre stoppen!

Die Regionalgruppe Bochum von Attac führt am kommenden Sonntag wieder ihren regelmäßigen politischen Kaffeeklatsch (Nummer 23) in der KoFabrik durch und hat dieses Mal mit Klaus Dörre einen besonderen Gast. Er ist eingeladen, um darüber zu sprechen, dass eine Verteidigung der Demokratie mit Forderungen nach deren Ausbau verbunden werden müsste. In der Ankündigung der Gruppe heißt es: »Der Aufstieg der radikalen rechten Kräfte scheint – nicht nur in der BRD – unaufhaltsam. Gleichzeitig werden immer mehr rechte Positionen von Regierungen übernommen: Zurückweisung von Migrant*innen, Abstriche vom Bürgergeld, Angriffe auf Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik sowie die offene Einschüchterung von zivilgesellschaftlichem Engagement. Wie kann eine solche Entwicklung aufgehalten werden?

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Montag 23.06.25, 13:20 Uhr
Bericht vom Polit-Talk am vergangenen Freitag im Rahmen der bobiennale

Demokratie braucht Partizipation!

Demokratie braucht Partizipation– wie kann Bürgerbeteiligung gelingen? – Zu diesem Thema veranstaltete die Kampagne „Bochum – gemeinsam“ einen Polittalk am Freitagabend im Rahmen der bobiennale, die mit rund 70 Zuschauer:innen recht gut besucht war. Auf dem Podium saßen neben Gabi Fuchs vom LutherLAB als Moderatorin der Politologe Toralf Stark von der Uni Duisburg/ Essen, Dieter Schöffmann aus Köln und Andrea Wirtz aus Bochum. Gabi Fuchs leitete die Veranstaltung mit einigen Kernfragen der Veranstaltung ein: „Wie kann es gelingen, eine andere Kultur des Miteinander zu schaffen, in der Partizipation ein verbindlicher Bestandteil der politischen Strukturen in unserer Stadt wird? Was bedeutet das auch für die politische Praxis?“.

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Montag 23.06.25, 13:04 Uhr
Andrea Wirtz: Eingangsstatemenr beim Polit-Talk

Statement aus zivilgesellschaftlicher Perspektive

Polit-Talk „Demokratie braucht Partizipation“ auf der bobiennale am 20.6.2025 –

Das Argument ‚Wir machen doch schon ganz viel Bürgerbeteiligung, wir haben das Portal ‚bochum-mitgestalten.de‘, aber je mehr wir machen, desto unzufriedener äußern sich die Menschen – dieses Argument begegnet uns in der Diskussion mit Politik und Verwaltung immer wieder. Und ja, tatsächlich gibt es viel Bürgerbeteiligung – von der Spielplatzgestaltung bis hin zu ausgesprochen aufwendigen Beteiligungsverfahren z.B. zu Bauvorhaben. Oder man kann sich online äußern.

Aber auch der Kulturentwicklungsprozess gehört dazu, der bei der Auftaktveranstaltung zu dieser bobiennale lobend von Matthias Frense vom Bochumer Kulturbüro hervorgehoben wurde.

Was in der Regel angeboten wird, sind Informationsveranstaltungen. Da können Herzchen geklebt und Zettel mit Anregungen ausgefüllt werden. Oder man kann sich online äußern.

Danach ist die Erfahrung meist: es geht nicht weiter.

Ich bin schon etliche Male auf solchen Veranstaltungen gewesen und gleich zu Anfang wurde von Bürger*innen interessanterweise oft die Frage gestellt: Was wird aus unseren Anregungen? Wie werden wir bei den nächsten Schritten einbezogen? Diese Fragen werden deshalb gestellt, weil die Bürger*innen immer wieder die Erfahrung gemacht haben: die nächsten Schritte, wo es in der Planung ernst wird, machen Verwaltung und Politik ohne sie. Obwohl die Menschen vor Ort mit den Ergebnissen dieser Entscheidungen leben müssen.

Und da stellt sich natürlich die Frage: Warum sollte man sich bei derart mangelnder Transparenz und fehlender Verbindlichkeit überhaupt die Zeit nehmen mitzudenken und mitzuplanen?

Leider beschränkt sich diese Erfahrung nicht auf Spielplatzgestaltung.

Auch bei großen Beteiligungsprozessen läuft was grundsätzlich schief – dazu ein Beispiel für ein wichtiges Thema, das an der Öffentlichkeit aber weitgehend vorbeigelaufen ist:

Explizit gebeten von der Politik haben verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen an einem aufwendigen Beteiligungsprozess teilgenommen. Es ging darum, in 1 ½ Jahren mit Politik und Verwaltung zu diskutieren, wie aus Bochum eine Global Nachhaltige Kommune werden kann. Wir haben aus den unterschiedlichen Perspektiven hart um gute Lösungen gerungen und alles miteinander abgestimmt.

Die abschließenden Arbeitsergebnisse dieses wirklich guten gemeinsamen Prozesses wurden von der Verwaltung nie vorgelegt sondern nur die von der Verwaltung überarbeiteten Ergebnisse – d.h. es gab null Transparenz – übrigens auch nicht für die Politik im Rat – und damit aus unserer Sicht auch keinen Respekt gegenüber der Arbeit dieses Gremiums.

D.h., um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: es reicht nicht, Beteiligungsprozesse zu organisieren, man muss mit ihnen respektvoll und verbindlich umgehen!

Wer aber nach Beendigung einer Beteiligung nach Gutdünken Veränderungen vornimmt, muss sich nicht wundern, dass vor allem die zivilgesellschaftlichen Akteure, die ja nicht über ihren Job sondern als Ehrenamtliche in solchen Prozessen mitwirken, enttäuscht und letztlich verbittert sind. Ihr Vertrauen verlieren und keine Lust auf eine Wiederholung dieser Erfahrung haben.

Für das Wir-Gefühl in einer Stadt, die mit dem Slogan „Hier, wo das WIR noch zählt“ wirbt, für die Idee also, gemeinsam unterwegs zu sein und den Alltag zu gestalten, sind solche Erfahrungen tödlich. Resignation und Frust statt dem Erleben von Selbstwirksamkeit ist das Gegenteil von dem, was diese Stadt braucht.

Und das sind nicht die einzigen schlechten Erfahrungen – nur zwei Beispiele: 17.000 Unterschriften für den Radentscheid – vom Rat abgelehnt. 11.000 Unterschriften für den Erhalt des Hallenfreibads in Höntrop – die Bürgerinitiative hat Jahre gekämpft, bis sich die Politik auch nur zu einem einfachen Gespräch bereit erklärt hat. Und jeder ihrer zahlreichen Vorschläge wurde – abgelehnt.

Was ist also der Befund in Bochum: – es gibt eine große und sehr lebendige Zivilgesellschaft, es gibt jede Menge Expertise, Beharrlichkeit und Leidenschaft – aber es gibt keinen konstruktiven Dialog.

– es gibt durchaus eine Menge Bürgerbeteiligung, aber der Umgang mit den Ergebnissen dieser Beteiligungsprozesse ist aus zivilgesellschaftlicher Sicht verheerend und destruktiv.

Vor der letzten Kommunalwahl hatten wir vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung Wahlprüfsteine an die Parteien verschickt und sie nach ihrer Haltung zu Bürgerbeteiligung gefragt – alle waren dafür, auch für die Erarbeitung von Leitlinien für Bürgerbeteiligung, die dann vom Rat beschlossen und verbindlich gelten sollten. Nach der Wahl verabschiedeten die Grünen einen Klausurbeschluss, der Abstand von diesen Positionen nahm. Und dann hatte die Verwaltung eine zündende Idee, wie man an einer gemeinsamen Diskussion über solche Leitlinien ganz vorbeikommt: sie haben in der Verwaltung einfach unter sich diskutiert, was sie unter Bürgerbeteiligung verstehen, ohne die Zivilgesellschaft! Die Politik hatte keine eigenen Ideen und war von diesen unbequemen Stadtaktiven sowieso genervt. Am Ende wurde das Ergebnis der Verwaltungsdiskussion im Rat von Rot-Grün verabschiedet – grotesker geht’s nicht!

Dieses Jahr im September gibt’s eine neue Chance, zu einer ernstgemeinten Diskussion zurückzukehren.

Was wir dringender denn je brauchen, ist ein grundsätzlicher Wechsel in der politischen Debattenkultur: statt Mauern in der Sache sind Offenheit, Respekt, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit nötig. Die durch Wahlen verliehene Macht und Legitimität schließt nicht aus, Partizipation als Bereicherung anzuerkennen. Das machen andere Städte vor!

„Ist nicht der Rat die Stadtgesellschaft?“ hat uns vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung mal ein führender SPD-Politiker gefragt. Unsere Antwort wäre: Wir alle sind die Stadtgesellschaft und wir alle können gemeinsam so viel mehr erreichen!

Wie aber kann das gehen? Wir sind total neugierig, wie die Kölner das geschafft haben, denn auch dort wars schwierig!


Montag 23.06.25, 09:27 Uhr

Im Einkaufspark lässt sich schlecht wohnen!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu dem in der Bezirksvertretung Süd-West am 25.06 2025 auf der Tagesordnung stehenden Aufstellungsbeschluss zum EDEKA-Neubau in Weitmar: »Die Bezirksvertretung Süd soll sich in der nächsten Sitzung mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 1054 – Nahversorger Karl-Friedrich-Straße befassen (Vorlage siehe hier).

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Dienstag 17.06.25, 14:54 Uhr
Ergebnisse des Fahrradklimatests des ADFC

Bochum mit Note 4 1

Der ADFC Bochum bewertet in seiner aktuellen Pressemitteilung die Ergebnisse des aktuellen Fahrradklimatests: »Am Dienstag, dem 17.06.2025 werden die Ergebnisse des aktuellen ADFC-Fahrradklimatests veröffentlicht, für den Radfahrende im Herbst 2024 deutschlandweit per Fragebogen die Fahrradfreundlichkeit in ihren Städten und Gemeinden bewerten konnten. In Bochum haben sich 1.366 Bürger:innen beteiligt.

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