Am Samstag, den 16. November findet von 12 -17 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung statt zum Thema „Der Nahostkonflikt in Deutschland -Wie der Krieg in Israel und Palästina in Deutschland verhandelt wird“. Die Einladung: »Der israelisch-palästinensische Konflikt berührt uns auf vielen Ebenen. Er ist omnipräsent in den Medien, tangiert manche von uns bei der Arbeit und steht im Fokus zahlreicher Demonstrationen sowie politischer Diskussionsveranstaltungen. Darüber hinaus begegnet uns der Konflikt bei der Auseinandersetzung mit der familiären Geschichte, der eigenen Biografie oder der von Freund:innen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu den aktuellen Beschlussvorlagen zum Bebauungsplan „Markstraße/Stiepeler Straße“ im Bezirk Bochum Süd: »m Vorgriff auf den am 21.11. 2024 im Rat als Satzung zu beschließenden Bebauungsplan soll die Bezirksvertretung Bochum Süd am 12.11.2024 schon mal Beschlüsse für Erschließungsstraßen und die Multifunktionsfläche im Bebauungsplangebiet fassen.
Die Initiative Demokratischer Konföderalismus lädt ein: »Beim Café Azadî im November wollen wir uns mit der Geschichte des Tages gegen Gewalt an Frauen beschäftigen und uns beim gemeinsamen Schildermalen für die Demo besser kennenlernen und vernetzen. Es wird einen Grundstock an Bastelmaterialen geben, gern könnt ihr aber auch eigene Materialien mitbringen. Wir öffnen um 18 Uhr die Türen des Sozialen Zentrums und starten mit einem gemeinsamen Essen. Die Demo zum Tag gegen Gewalt an Frauen startet am 25.11. um 18 Uhr am Bochumer Hbf.«
Esra Canpalat, Jehona Kicaj und Barış Yüksel stellen am Freitag, den 15. November um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer das Buch „So blieb man eben für immer“ vor: »Im Jahr 2021 standen sogenannte Gastarbeiter:innen kurzzeitig im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Grund war das 60. Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 1961. Das war zwar wichtig, aber aus unserer Sicht nicht ausreichend. Das Thema der Gastarbeit und weiter gefasst das der Arbeitsmigration sollte nicht nur für eine kurze Phase und im Kontext von Jahrestagen ins Bewusstsein rücken, sondern kontinuierlich aus verschiedenen Perspektiven bearbeiten werden, um dadurch ins kollektive Gedächtnis einzugehen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte des Geld- und Werttransportes zu einem ganztägigen bundesweiten Streik am Montag, dem 11. November 2024 auf. Auch in Bochum beteiligen sich erneut Beschäftigte der Branche an den Streikmaßnahmen. Betroffen ist u. a. das Unternehmen Ziemann.
Die Awareness-AG des Bochumer Antifa Treffs hat eine Stellungnahme mit der Triggerwarnung vor Partner*innenschaftlicher Gewalt, misogyner Gewalt, sexualisierter Gewalt im Text veröffentlicht. Sie weist darauf hin, dass das ganze nichts mit den Vorgängen rund ums Neuland zu tun hat: »Wir, die Awareness-AG des BAT, haben uns in den vergangenen Monaten mit der Aufarbeitung eines Falls beschäftigt, der im Juli an uns herangetragen wurde. Diese Prozess neigt sich nun fürs Erste dem Ende entgegen. Deswegen möchten wir in diesem Text innehalten und unsere Schritte und Entscheidungen reflektieren und transparent machen. Wir möchten damit zu einer besseren Fehlerkultur rund um den Umgang mit Gewalt und Diskriminierung in der linken Szene in Bochum beitragen und als Teil einer offenen Gruppe anderen die Möglichkeit geben, unseren Lernprozess mitzugestalten.
Das ok.wow.kollektiv lädt am 14. 11. um 20 Uhr „herzlich, ganz offiziell und mit viel Glamour zur Premiere von das Varietè der Ungleichheit„: »Kommen Sie, kommen Sie, wenn Daten und Fakten der sozio-ökonomischen Ungleichheit sich leichtfüßig über den Schwingboden des Varietés bewegen. Mit Musik, Zauberkunst und Artistik wird die Fallhöhe der (unangenehmen) Wahrheiten vergrößert. Das Varietè der Ungleichheit ist laut, bunt, schimmernd und zugleich absurd, ernst und bittersüß.
Beim 2. Rat von unten hat sich die feministische Allianz für Bochum gegründet, die jetzt zum ersten Treffen in der Oval Office Bar einlädt: »Wir laden euch ein, Teil unserer feministischen Allianz für Bochum zu sein: Wir brauchen mehr verbindliche feministische Netzwerke in dieser Stadt, denn gemeinsam sind wir gemeiner!
Netzwerke, die feministische Kräfte in dieser Stadt sichtbar machen, verbinden und stärken.
Netzwerke, die feministische Forderungen einbringen und gemeinsam durchsetzen.
Netzwerke, die einen niedrigschwelligen Zugang zu feministischen Strukturen in Bochum ermöglichen und feministische Solidarität in die Praxis umsetzen.
Die Omas gegen Rechts berichten: »Anlässlich des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus und der Reichspogromnacht am 9.11.1938 haben die „Omas gegen Rechts Bochum & West“ zusammen mit den 7. Klassen der Rudolf Steiner Schule Bochum in einer gemeinsamen Aktion Stolpersteine in der Bochumer Innenstadt geputzt. Start war an der Stolperschwelle im Appolonia-Pfaus-Park, die der verfolgten, deportierten und ermordeten Sinti und Roma aus Bochum gedenkt.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum lädt am 13.11.2024 Interessierte zum unverbindlichen Onboarding-Treffen der ehrenamtlichen Medizinischen Vermittlungs-Sprechstunde ein. Ziel der Medisprechstunde ist es, Menschen durch Vermittlung von Arztbesuchen zu helfen, unabhängig von der Herkunft ihr Grundrecht auf Gesundheit wahrnehmen zu können. Zur Mitarbeit sind medizinische Kenntnisse nicht erforderlich.
Das Hattinger Demokratieforum lädt am Sonntag, den 17. November im Bürgerzentrum Holschentor zu einer Veranstaltung mit Bewegungs- und Protestforscher Dr. Tareq Sydiq aus Marburg ein: »Demokratie lebt von Protest. Iranische Frauen, die ihr Kopftuch verbrennen, Menschenmassen in Hongkong, die für Demokratie kämpfen, deutsche Bauern und Klimaaktivist:innen, die um die Zukunft ringen und Hunderttausende, die gegen Rechtsextremismus auf die Straße gehen: Ob national oder international, Protest ist so präsent wie nie.
Die Ruhr-Uni lädt zu einem Nachhaltigkeitstag ein, an dem sich auch Initiativen von außerhalb der Universität beteiligen: »Eine Zeltstadt auf dem Nordforum lädt im November ein, sich über nachhaltige Ideen und Projekte an der Ruhr-Universität zu informieren. Auch Workshops werden angeboten. Am Donnerstag, 14 November 2024, verwandelt sich das Nordforum vor dem Haupteingang der Universitätsbibliothek von 10 bis 16 Uhr in eine Zeltstadt.
wir sind Schülerinnen und Schüler des Louis-Baare-Berufskolleg in Bochum Wattenscheid und wollen heute mit Ihnen gemeinsam den Opfern der Shoah, insbesondere den Bochumer Opfern gedenken. Wir möchten an den 9. November 1938 in Bochum, vor 86 Jahren, erinnern. Zunächst bedanken wir uns beim Kinder- und Jugendring und der jüdischen Gemeinde für die besondere Verantwortung, die bei der Planung einer solchen Gedenkveranstaltung zu übernehmen ist.
Die Klezmer Gruppe der Musikschule und Schüler:innen des Louis-Baare-Berufskollegs gestalteten in Bochum die Gedenkveranstaltung zum 86. Jahrestag der Reichspogromnacht
Bei der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht an der Stele, die an die am 9. November 1938 zerstörte Bochumer Synagoge erinnert, fand Oberbürgermeister Thomas Eiskirch in seinem Grußwort bemerkenswert klare Worte zu einem aktuellem Vorfall. Er würdigte die Fußballmannschaft des SK Bochum, die ein Spiel gegen den WSV Bochum absagte, weil dieser Verein sich weigerte, einen Spieler aus der Mannschaft zu nehmen, der rechtsradikale Beiträge auf Instagram veröffentlicht hatte. Eiskirch warf dem WSV mangelnde Haltung vor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Präsentation von Schüler:innen des Louis-Baare-Berufskollegs über den Lebensweg von Siegbert Vollmann
Das gemeinsame Wattenscheider Gedenken von Bezirksvertretung und „Stelen der Erinnerung e.V.“ an die Pogrome von 1938 fand diesmal zweigeteilt statt. Beim Auftakt im Sitzungssaal des Rathauses trugen die Schülis der Realschule Höntrop ein selbstgeschriebenes Gedicht vor und erklärten warum sie dieses Gedenken für wichtig halten. Im Anschluss daran gingen die Teilnehmenden gemeinsam zu den Stelen und legten dort Kränze und Gestecke zu Ehren der Ermordeten ab.
Fridays for Future Bochum ruft zur nachhaltigen Mobilitätswende auf und setzt ein starkes Zeichen für verkehrsberuhigte Zonen im Ruhrgebiet. Am 16. November wird die Herner Straße im Herzen Bochums stückweise zur autofreien Zone: Ab 14 Uhr wird die Straße in Höhe des Cafés „Little Break“ und nach kurzer Umbauphase dann ab 15:30 Uhr in Höhe des Cafés „Kugelpudel“ temporär verkehrsberuhigt. Mit dieser Aktion soll gezeigt werden, wie lebenswerter öffentliche Räume ohne den Lärm und die Dominanz des Autoverkehrs sein könnten.
Am Mittwoch, 6. November hatte die GEW Bochum zur Feier ihres 75jährigen Bestehens in den Bahnhof Langendreer eingeladen. Gekommen waren über 100 Gäste aus Politik, Initiativen und der eigenen Mitgliedschaft.
Das Offen Antifacafe Bochum teilt mit, dass sie sich zugunsten der Veranstaltung mit Hashomer Hatzair imTrotz Allem Witten entschieden haben, das Antifa Café am 13.11. ausfallen zu lassen.
Eine Gruppe junger Antifaschist*innen unterstützt seit längerem den SK Bochum 11. Dieser Verein stellt sich gegen den Faschismus und unterstütze in der Vergangenheit die Seebrücke Bochum.
»Am vergangenen Wochenende wurde das Kreisliga-Spiel zwischen dem SK Bochum 11 und dem WSV Bochum abgesagt – der Grund: rechte Postings eines WSV-Spielers. Die Entscheidung des SKB wurde öffentlich gemacht und auch die Presse hat darüber berichtet. Leider führte das dazu, dass die Vereinsverantwortlichen des SKB nun persönliche Anfeindungen erleben müssen.
Gerade deswegen brauchen sie jetzt unsere Unterstützung!
In Wattenscheid beginnt das Gedenken an die Novemberpogrome ausnahmsweise bereits um 12 Uhr: »Weil in Bochum das dortige Gedenken bereits um 14:30 beginnen wird, beginnt in Wattenscheid diesmal das Gedenken ausnahmsweise schon um 12 Uhr, damit Gelegenheit besteht, anschließend auch in Bochum teilzunehmen.
Die Omas gegen Rechts Bochum teilen mit: »Anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht von 1938 am 9. November finden zahlreiche Gedenkfeiern und Aktionen in Bochum statt. Die Bochumer Initiative der „OMAS GEGEN RECHTS “ wird am 8. November, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen der Rudolf Steiner Schule Bochum Stolpersteine in der Innenstadt reinigen.
In ihrer aktuellen Pressemitteilung begrüßt die Radwende das Ende des gescheiterten Trennstein-Versuchs in der Hattinger Straße: »Auf einem Teilstück der Hattinger Straße zwischen Schauspielhaus und Yorkstraße wurde vonseiten der Stadt ein neuartiger Trennstein zur Abtrennung von Fahrrad- und PKW-Verkehr ausprobiert. Der Trennstein, der Autos das Überfahren des Radwegs ermöglichen sollte und gleichzeitig den Radweg vor fehlerhaften Überfahren schützen sollte,wurde so nur in Bochum verbaut. Das Ergebnis ist leider ernüchternd, da der Stein nicht für Sicherheit sorgte, sondern vermehrt zu teilweise schweren Unfällen führte. Unfälle passierten insbesondere dann, wenn der Radweg zugeparkt wurde und Fahrradfahrer*innen zum Umfahren der widerrechtlich geparkten PKW gezwungen wurden.
Eine Pressemitteilung der Stadt ruft Bewohner*innen in Hamme zu Bürgerbeteiligung auf: »Die Alltagswege der Anwohnenden entlang der Dorstener Straße sind oft lang, können aber durch eine Verweilmöglichkeit besser bewältigt werden. Mit Mitteln der Städtebauförderung sollen entlang der Dorstener Straße Sitzinseln entstehen. Für die ersten drei Standorte möchte die Stadt Bochum die Gestaltung nun mit der Bürgerschaft abstimmen.
Am kommenden Dienstag, den 12. November findet in der KoFabrik ein Treffen zur Vernetzung der Aktivitäten für ein AfD-Verbot statt und die Initiative Langendreer/ Werne gegen Nazis schreibt dazu auf ihrer Seite: »Nach unserer Veranstaltung vor einem Monat im Bahnhof Langendreer, in der über 60 Menschen intensiv über das Für und Wider eines AfD-Verbots diskutiert haben, hat sich ein Netzwerk gebildet, das am kommenden Dienstag über weitere Aktivitäten beraten will, mit denen die Kampagne für ein Verbot unterstützt werden kann.
Eine notwendige Initiative? Zu Beginn des Aufrufs der Kampagne heißt es: „Die AfD ist eine Bedrohung für das Leben aller Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Sie verbreitet völkisch-rassistisches Gedankengut, verhöhnt die Demokratie und greift den Rechtsstaat an.
Am Donnerstag und Freitag finden im Rahmen Aktionstage gegen Antisemitismus und Rassismus in der Zeit von 16 bis 19 Uhr Stolpersteine-Exkursionen statt. Treffpunkt ist am Rathaus und zum Inhalt schreiben die Veranstalter*innen: »Ein Stolperstein ist ein kleines Denkmal zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. Jeder messingverzierte Stein, der vor dem letzten frei gewählten Wohnsitz des Opfers verlegt wird, trägt dessen Namen und Lebensdaten. Diese Steine erinnern an Jüdinnen*Juden, Rom*nja, Sinti*zze, Dissident*innen, Zeugen Jehovas, homosexuelle Menschen, Menschen mit Behinderungen und andere, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Bis 2024 wurden zehntausende Stolpersteine in ganz Europa verlegt, womit sie das größte dezentrale Mahnmal der Welt bilden.
In den Herbstferien fand ein Radioworkshop von X-Vision Ruhr und über den erfolgreichen Verlauf berichten sie: »In den Herbstferien nahmen 11 Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren an dem kreativen Radioprojekt „X-Vision Radio & Sound-Labor“ in Bochum-Wattenscheid teil. Das Projekt ermöglichte es den jungen Teilnehmern, ihre eigene Radiosendung zu entwickeln.
Im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 wird es in drei Ruhrgebietsstädten um die Geschichte und Erneuerung einer Jugendbewegung gehen – am 15.11. in der Zanke in Bochum: »Hashomer Hatzair wurde 1913 gegründet und ist eine sozialistisch-zionistische Jugendbewegung. Sie setzt sich für Freiheit, Gleichberechtigung, Frieden und Solidarität ein.
Zum vierten Mal laden Schauspielhaus, Bergbau-Museum, Volkshochschule, Planetarium, Kunstmuseum, Ruhrtriennale und Symphoniker zu einem „Wochenende fürs Klima“ ein. Termin ist der 22. bis 24. November. Wie im letzten Jahr gibt es dabei am Samstagabend einen „Markt der Umweltinitiativen“ im Schauspielhaus. Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei. Das Programm für das Wochenende:
Ralf Feldmann, Richter im Ruhestand aus Bochum hat eine detaillierte Dokumentation über das äußerst fragwürdige bisherige Besetzungsverfahren der Präsidentschaft des Oberverwaltungsgerichts in NRW erstellt. Nach und nach ist an die Öffentlichkeit gelangt, wie der Grüne Justizminister Limbach offensichtlich in Absprache mit der CDU die langjährige Cheflobbyistin der Katholischen Bischöfe in Deutschland auf diesen Posten hieven wollte. Das Bundesverfassungsgericht hat diesen Vorgang gestoppt. Die Dokumentation:
Am Mittwoch, den 6. 11. findet an der Ruhr-Uni um 16 Uhr im Rahmen der Aktionstage gegen Antisemitismus und Rassismus eine Lesung mit Sara Klatt statt: »Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Yitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten.