Der Solikreis Kohlenstraße ruft auf zur Teilnahme an einer Demonstration am Samstag, den 06. April. Sie startet um 19 Uhr vom Kurt-Schumacher-Platz am Hauptbahnhof durch die Innenstadt.
»Anlass ist die für den 09. & 10. April geplante Zwangsräumung von Klaus Schmitt, dem letzten Mieter des (ehemaligen) Heusnerviertels. Mit seiner Räumung will die Stadt Bochum das Vorhaben umsetzen, die sich im städtischen Besitz befindlichen Häuser der Kohlenstraße 135-145 nach Jahren des bewussten Verfallenlassens abzureißen, um das Gelände für private Profite gewerblich umnutzen zu lassen.
„Stellenausschreibung“ :-) bei der Stadt : >>Die Stadtbücherei sucht weitere ehrenamtliche Gaming-Scouts, um an allen Standorten Veranstaltungen rund ums Spiel zu unterstützen – vor allem für die sechs Zweigbüchereien in Gerthe, Linden, Langendreer, Querenburg, Wiemelhausen und Wattenscheid. Dabei planen Interessierte zwischen 16 und 30 Jahren Veranstaltungen und führen diese durch: von Brettspielen für Familien oder Erwachsene über Rollenspiele bis zu digitalen Spielen.
Die Radwende startete eine neue Aktion und berichtet darüber: >>Am vergangenen Samstag (16.3.) startete die Radwende mit einer Aktion auf der Dorstener Straße die Kampagne „Sicher fahr ich Rad“ für mehr Verkehrssicherheit. Ausgestattet mit Poolnudeln am Gepäckträger, die den innerorts vorgeschriebenen Überholmindestabstand von 1,50 m markierten, radelten die Teilnehmerinnen an der Christuskirche zu einer Tour über die Dorstener Straße. „Unsere Aktion zeigt deutlich, dass der Radweg auf der Dorstener Straße viel zu schmal ist und Autofahrerinnen den Sicherheitsabstand zu Radfahrerinnen gar nicht einhalten können“, so Birgit Agne von der Radwende Bochum.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum nächsten Bochumer „Stadtgespräch“: »Die Stadt Bochum hat für den 20.03.2024 in Kooperation mit der Stiftung „Situation Kunst“ zum nächsten Bochumer „Stadtgespräch“ um 19 Uhr im Kubus im Schlosspark Weitmar, Nevelstraße 29c geladen. Thema ist: „Wem gehört der öffentliche Raum?“(siehe hier). Teilnehmen können alle, der Eintritt ist frei.
Unter der Losung „Tax the rich“ führt die Regionalgruppe Bochum von Attac am kommenden Sonntag in der KoFabrik den nächsten Kaffeeklatsch durch: »Die soziale Schieflage in Deutschland wird immer größer. Ein wichtiger Faktor ist das Steuerrecht. Es legt fest, wie wir Gesundheitssystem, Straßen, Schulen oder die Energiewende finanzieren. Dabei ist es absurd ungerecht: Geringverdienende zahlen beinahe 50 Prozent an Steuern und Abgaben.
Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 21.03. den Film Maria Montessori.
Kinotrailer "Maria Montessori" - Kinostart 7. März 2024
»Der Spielfilm zeigt die Namensgeberin einer der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen in ihrer ganzen Stärke und Zerrissenheit. 1898 entscheidet sich die unverheiratete Maria Montessori, ihren Sohn Mario nach der Geburt auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln.
Die Naturfreunde Bochum-Langendreer berichteten am vergangenen Wochenende im Rahmen ihrer Jahrehauptversammlung über ihre Aktivitäten: »Eine der herausragenden Neuerungen im Jahr 2023 war die Eröffnung unseres neuen NaturFreundeZentrums in der Hohen Eiche 20, nachdem das alte NFZ zum Ende des Jahres gekündigt worden war. In einem großen personellen und auch finanziellen Kraftakt (es werden immer noch Spender gesucht!), ist es der Ortsgruppe gelungen, einen neuen Treffpunkt nicht nur für die NaturFreunde selbst, sondern auch für alle Naturinteressierte und die Menschen im Bochumer Osten aufzubauen. Besonders der neue Offene Treff, der immer Freitags ab 18:00 stattfindet, erfreut sich großer Beliebtheit.
In einer Pressemitteilung der Stadt wird auf eine Veranstaltung der Zentralbücherei hingewiesen: »Am Donnerstag, 21. März, dem Welttag der Poesie und dem Internationalen Tag gegen Rassismus, präsentiert die Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, eine literarisch-musikalische Reise vom Ruhrgebiet in die Türkei und zurück. Der aus dem Hörfunk bekannte Journalist und Schriftsteller Levent Aktoprak liest ab 19.30 Uhr aus seinen Werken und wird dabei vom Musiker Kazim Calisgan unter anderem auf der türkischen Langhalslaute Bağlama begleitet. Die Veranstaltung findet in der von der städtischen Stabsstelle Integration unterstützten Literaturreihe „#autorXinnen“ statt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet sechs, ermäßigt vier Euro. Anmeldungen sind im Internet unter stadtbuecherei.bochum.de/veranstaltungen möglich.
VHS und Gleichstellungstelle der Stadt laden am Mittwoch, den 20. März um 18 Uhr zu einem s Frauenstammtischs zum Thema: „Sexismus in Hollywood – Wie uns die Filmindustrie prägt“. »Gezeigt werden klassische Charaktere aus Filmen und Serien aus einer feministischen Perspektive. Es geht dabei um die Frage, welche Auswirkungen diese Rollenbilder auf das eigene Leben haben. Das Angebot richtet sich besonders an Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, non-binäre, trans- oder ageschlechtliche Personen.«
Am Sonntag den 24. März lädt das Hattinger Demokratieforum um 16 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor zu einem Vortrag von Karin Zennig von medico international zum Thema Klimagerechtigkeit ein: »Seit 1968 ist die in Frankfurt gegründete Hilfsorganisation medico weltweit mit ihren Projekten im Einsatz. Derzeit fördert sie jährlich über 100 Projekte im Bereich kritischer Nothilfe, Menschenrechte, Flucht und Migration bis zu globaler Gesundheit und psychosozialer Arbeit. Das Verbindende in ihrer Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Initiativen ist die Idee eines globalen Ausgleichs und gerechter Weltverhältnisse.
Am Freitag, den 22. März ist Ferat Ali Kocak um 19 Uhr zu Gast im Bahnhof Langendreer: »Er ist antirassistischer Aktivist aus Berlin Neukölln, der2018 mit seiner Familie einen rechten Brandanschlag überlebt hat. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Sicherheitsbehörden wussten, dass er monatelang von Nazis ausgespäht und verfolgt wurde. Gewarnt wurde er jedoch nicht. Seitdem kämpft Ferat mit anderen Betroffenen der seit 2009 anhaltenden rechten Terrorserie in Berlin-Neukölln für Aufklärung. Besonders beim „Neukölln-Komplex“ wird deutlich, wie stark die Verstrickungen zwischen AfD, gewaltbereiten Neonazis und den Behörden tatsächlich sind.
Am Donnerstag, den 21. 3. laden die NaturFreunde Langendreer ab 19.30 Uhr zu einem Info-Abend zum Thema Photovoltaik ein: »Schon mehrfach haben die NaturFreunde Langendreer Infoveranstaltungen rund um Solarstromanlagen angeboten, die auf großes Interesse gestoßen sind. Inzwischen haben wir selbst unser NaturFreundeHaus Stimmstamm im Arnsberger Wald mit einer Photovoltaik-Anlage umgerüstet. Federführend bei diesen Arbeiten ist unser Mitglied Stefan Hiltawsky, der als Solarexperte über 28 Jahren Praxis-Erfahrung beim Bau solcher Anlagen verfügt.
Die Redaktion von bo-alternativ hat von zwei der Reden auf der Demo zum feministischen Kampftag am 8. März die Manuskrite erhalten: Im Redebeitrag von Hind vom Sudanesischen Verein wird an den „vergessenen“ Krieg im Sudan erinnert. Die Frauen dort „sind die größten Opfer dieses Krieges, der buchstäblich auf ihren Schultern ausgetragen wird. Die Zahlen der Gewalt gegen Frauen in diesem Krieg sind erschütternd: Mord, Vergewaltigung, Zwangsheirat.“ Die Initiative „Schlafen statt Strafen“ berichtet in ihrem Beitrag, wie schwierig es ist, dass obdach- und wohnungslose Menschen „selbst die Möglichkeit bekommen, auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Dass ihre Stimme endlich gehört wird.“ Denn: „Das Hilfesystem ist komplett von Entmündigung durchzogen.“
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Klage der Initiator:innen des Radentscheides gegen die Nichtzulassung ihres Bürgerbegehrens abgelehnt. Die Stadt Bochum kommentiert dies in einer Pressemeldung: „Da das Thema Radverkehr in Bochum einen hohen Stellenwert hat und sinnvolle Vorschläge nicht den Formfehlern des Bürgerbegehrens zum Opfer fallen sollten, hat der Rat bereits mehrere von den Initiatorinnen und Initiatoren im Bürgerbegehren geforderte Maßnahmen aufgegriffen und beschlossen – viele davon sind auch bereits umgesetzt.“ Dies ist Zynismus pur. Das Bürgerbegehren ist nicht an Formfehlern gescheitert, sondern am politischen Willen von SPD und Grünen, aus der Fahrradhölle Bochum eine Fahrrad taugliche Stadt zu machen. Fakt ist:
Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) Bochum dazu auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken:
Die Bochumer Gewerkschaften unter dem Dach des DGB nehmen den internationalen Tag gegen Rassismus zum Anlass zu zeigen, dass wir in Bochum in einer offenen, international geprägten Gesellschaft zusammenleben und uns nicht spalten lassen.
Umweltbewusste Konsument*innen haben die Qual der Wahl: Sie müssen zwischen Bio, Regional, Verpackungsarm und ihrem Geldbeutel abwägen, während andere weiter mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen. Als Mittel für die Bedürfnisbefriedigung oder Droge für den Kaufrausch scheint Konsum in Form des ökologischen Fußabdrucks der Hauptübeltäter für die Klimakrise zu sein. Kann der „richtige“ Konsum die Welt retten?
Unter dem Motto: „Antifaschistischer Widerstand! Unser Zusammenhalt gegen ihre Dystopien! Faschismus mit aller Kraft entgegentreten!“ ruft die Antifaschstische Linke Bochum zur „Vorabend-Demo“ am 30. April auf: » Im Januar machte die Correctiv–Recherche zur AfD einem Großteil der Gesellschaft unmissverständlich deutlich, wovor Antifaschisti:nnen bereits seit vielen Jahren warnten; eine Machtübernahme der AfD hieße für Millionen von Menschen hierzulande Deportation und Verfolgung. Zwar war ohnehin bekannt, dass dies für Menschen mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus gelten würde. Die offen gelegten Deportationspläne wischten jedoch die Gutgläubigkeit vieler Menschen beiseite und zeigten ihnen, dass weitaus mehr Menschen potentiell Betroffene dieser faschistischen Umsturz- und Vertreibungspläne sind.
Seit dem Ausbruch des verfluchten Krieges im Sudan am Morgen des 15. April 2023 haben die Übergriffe beider Konfliktparteien auf die schutzlose Zivilbevölkerung, die tagtäglich einer Vielzahl von Qualen ausgesetzt sind, nicht aufgehört. Tötung, Plünderung, Diebstahl, Besetzung von Häusern und Bombardierung aus der Luft sind an der Tagesordnung. Im Westen des Landes, in Darfur, wo die Wunden der Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Bashir-Regierung noch immer tief sitzen, erhebt erneut die gleiche Miliz – die Janjaweed – ihr Haupt. Städte wie El Geneina und Nyala versinken in einem Meer aus Leichenteilen und dem Blut ziviler Opfer. Verzweifelte Schreie und Hilferufe hallen ungehört in der Leere. Weiter geht es nach Khartum, einer Geisterstadt, bewohnt von den Schwachen, die keine Zuflucht finden. Wer hier nicht den Kugeln zum Opfer fällt, stirbt den Hungertod.
Wir sind die Initiative „Schlafen statt Strafen“ aus Dortmund. Wir wollen die Probleme von obdach- und wohnungslosen Menschen aufzeigen und stellen uns gegen ihre Diskriminierung. Eines unserer größten Anliegen ist es, dass betroffene Menschen selbst die Möglichkeit bekommen, auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Dass ihre Stimme endlich gehört wird.
Nun ja, jetzt stehe ich hier als nicht betroffene Person. Wie passt das zusammen?
Inzwischen liegt uns eine Rede und ein Grußwort zum Bildungsprotest vor:
Rede von Elias Bala | BSV Bochum
»Es ist an der Zeit, einen Blick auf unser Bildungssystem zu werfen und ehrlich über seine Rolle in unserer Gesellschaft nachzudenken. Heute werden viele Reden gehalten, die sich auf konkrete Probleme in unseren Schulen konzentrieren. Doch ich möchte die Frage stellen: Ist Bildung wirklich die Lösung? Ist sie so entscheidend für den Erfolg, wie uns oft suggeriert wird? Ich denke: Bildung allein ist nicht der Kern der Lösungen aktueller Probleme.
Am Mittwoch zogen ca. 80 Schüler*innen lautstark durch die Bochumer Innenstadt um ihren Protest am Schul- und Bildungssystem kundzutun.
Einige Fotos, die die Stimmung auf der Demo widerspiegeln. Die Veranstalter*innen waren mit dem Verlauf zufrieden, hätten sich allerdings über eine etwas größere Beteiligung gefreut.
Am Mittwoch, den 20. März laden das Bochumer Friedensplenum und die DFG -VK um 19 Uhr zu einem Vortrag von Peter Franke im Bahnhof Langendreer ein. Das Thema: „China auf dem Weg von einer Regionalmacht zur größten Weltmacht?“: »Bereits Anfang der 1950 Jahre mit dem Koreakrieg, dem kurzen Grenzkrieg mit Indien 1962 und schließlich dem Angriff der Volksbefreiungsarmee auf Vietnam 1979 hatte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) das Land zu einer veritablen Regionalmacht gemacht. Nach der Öffnung durch einen fundamentalen Politikwechsel zur kapitalistischen Produktionsweise in den 1980er Jahren ist nun die Wirtschaft Chinas eng verflochten mit dem kapitalistischen Weltmarkt und zur größten Volkswirtschaft nach den USA aufgestiegen.
Das Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation ruft zur Beteiligung durch die Partizipations-Software CONSUL hier auf und schreibt : >>Zur Fortschreibung des Handlungskonzepts Wohnen lädt die Stadt Bochum ein weiteres Mal Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der Entwicklung des Konzepts zu beteiligen. In der am 7. März startenden Online-Beteiligung können alle Interessierten bis zum 5. April auf der Beteiligungsplattform https://www.bochum-mitgestalten.de Rückmeldungen zu den Maßnahmen des Konzeptentwurfes geben.
Die Regionalguppe von Attac berichtet von ihrer Veranstaltung „Das Desaster verhindern – eine bessere Welt ist möglich!“ mit Markus Wissen und wurde von den Teilnehmer*innen wegen des begleitenden leckeren Brunch-Buffets gelobt. Hier der Bericht der Gruppe: »Am letzten Sonntag war auf unsere Einladung Markus Wissen zu Gast in der KoFabrik und die 40 Teilnehmenden erlebten einen spannenden und kompetenten Vortrag:
Markus Wissen ist gemeinsam mit Ulrich Brand Autor des 2017 erschienenen Buchs „Die imperiale Lebensweise“ und er griff diesen Titel direkt in seiner Einleitung auf und erläuterte noch einmal, was damit eigentlich gemeint ist. Es geht hierbei nicht – wie vielfach interpretiert – um eine persönliche Schuldfrage, sondern um strukturelle Verhältnisse, in die Lebensweise der Menschen eingewoben sind.
Heute wurde ein offener Brief an OB Thomas Eiskirch und die Dezernentin Britta Anger versandt, in dem über dreißig Organisationen, Wohlfahrtsverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen aus Bochum fordern, keine Bezahlkarte für Geflüchtete einzuführen. In der Pressemitteilung dazu heißt es: »Die Unterzeichnenden fordern die Verantwortlichen auf, keine Bezahlkarte für Geflüchtete in Bochum einzuführen. Im Brief werden zugrundeliegende Fehlannahmen der Bezahlkarte, die diskriminierende Gefahr und die verfassungswidrigen Probleme der Bezahlkarte herausgestellt.
Die AG Stadtteilaktivitäten gegen Rechts lädt zum nächsten Treffen ein: 19.03.24 um 17 Uhr im Studio 108 (Wallbaumweg 108 – Bochum Langendreer) und schreibt dazu: »Für Demokratie einzustehen, bedarf mehr als aller vier oder fünf Jahren wählen zu gehen. Am 19.01.2024 haben über 15 000 Bochumer:innen Flagge gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft gezeigt und viele davon wollen sich weiter für Toleranz und Vielfalt einsetzen. Doch viele Bürger:innen, wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Bei der „AG Stadtteilaktivitäten gegen Rechts“ wollen wir diese Menschen und die entstandenen Energie auffangen, um zusammen die Demokratie zu gestalten.
In der KoFabrik wird am kommenden Sonntag unter dem Motto: „Bunte Banden bilden – Kreativ sein für Vielfalt, Toleranz und eine bunte Gesellschaft!“ ein vielfältiges Programm stattfinden. Aus der Ankündigung: »Nie wieder ist jetzt! Unter diesen und anderen Schlagworten gehen seit Wochen Menschen in Deutschland auf die Straße, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen und sich dem Erstarken des Faschismus entgegenzustellen. Diese Idee soll mit der Veranstaltung „Bunte Banden bilden“ am Sonntag, den 17. März 2024 von 11 Uhr bis 15 Uhr in der Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum weitergetragen werden!
Neben dem „normalen“ Kinoprogramm in dieser Woche zeigt das Kino Endstation Im Rahmen der feministischen Aktionswochen und in Kooperation mit dem Autonomen queer*feministischen Referat am Mittwoch, den 20.03. erneut den Dokumentarfilm Feminism WTF und schreibt zum Inhalt: »Die Frauen*bewegung ist die erfolgreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts und hat alle Gesellschaftsschichten erfasst. Ihre Errungenschaften haben nicht nur bessere Lebensbedingungen für Frauen* erkämpft, sondern unsere Lebensweisen und unsere Ideen von Zusammenleben radikal verändert. Und obwohl feministische Debatten wie #metoo in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, hat der Begriff „Feminist*in“ immer noch einen negativen Unterton.
Das Bündnis Radwende lädt zur ersten Aktion im Rahmen der Kampagne „Sicher fahr ich Rad!“ für mehr Verkehrssicherheit in Bochum ein und schreibt dazu in seiner aktuellen Pressemitteilung: »Mit der Aktion soll auf die Gefahren beim Radfahren auf der Dorstener Straße, die nach vielen Radunfällen als gefährlichste Straße Bochums gilt, aufmerksam gemacht werden. Grund dafür ist der viel zu enge und häufig zugeparkte Radweg, dem zudem ein Sicherheitsstreifen fehlt. Besonderes Augenmerk soll am 16.3. auf den in der Straßenverkehrsordnung verankerte Sicherheitsabstand beim Überholen von Radfahrenden von mindestens 1,5 m hingewiesen werden. Dazu werden Poolnudeln auf Gepäckträger geklemmt, die den nötigen Abstand markieren.
Nach der erfolgreichen Demo am feministischen Kampftag gehen die feministischen Aktionswochen weiter. Auf dem Programm stehen folgende Veranstaltungen:
Die Stadtgestalter analysieren in ihrem neuesten Beitrag das Ausmaß des Autoverkehrs in Bochum, gemessen an der gesamten Mobilität in der Stadt. Während viele Städte einen viel geringeren Anteil aufweisen – Köln z.B. nur bei 25 Prozent – liegt Bochum bei über 50 Prozent (siehe Grafik). Der Beitrag setzt sich im Detail damit auseinander, wie viel „unnötiger“ Autoverkehr in Bochum unterwegs ist.
„Jetzt sind wir Frauen am Ball“ – so lautet das Motto der diesjährigen von der Gleichstellungsstelle der Stadt koordinierten Frauenwoche. Am gestrigen internationalen Frauentag präsentierten in diesem Rahmen mehr als 30 Initiativen, Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und Einrichtungen auf dem Bongard-Boulevard ihre Arbeit. Die Omas gegen Rechts berichten, dass sie in ihrer vorbereiteten Ausstellung das offizielle Motto „Jetzt sind wir Frauen am Ball“ mit vielen Fragezeichen versahen und sie sich kritisch mit der realen Situation der Frauen in unserer Gesellschaft sowie mit dem rückwärts gewandten Frauenbild der AfD auseinander setzten. Sie boten damit Anlass für zahlreiche lebhafte Diskussionen mit Passant*innen.