Die Volkshochschule zeigt vom Samstag, dem 28. Mai bis zum 14. Juni im Forum des BVZ die Ausstellung „Was´ los, Deutschland?! Ein Parcours durch die Islamdebatte“ und schreibt zu dieser Wanderausstellung: »Sie ist wissenschaftlich fundiert, präventiv, jugendgerecht und gemeinsam mit jungen Muslim*innen in Deutschland 2018-2019 entwickelt worden. Sie greift die Themen Islamfeindlichkeit, Islamismus, sowie Alltägliches aus dem Leben junger Menschen auf.
Am kommenden Wochenende findet in und um die Jahrhunderthalle das Festival Ruhr International statt. Die vom Bahnhof Langendreer organisierte Veranstaltung bietet ein umfangreiches Programm an. Der Eintritt ist frei. Auf der Webseite des Festivals gibt es einen Spielplan, der die fast 40 Programmpunkte auflistet. Unter dem Stichpunkt Marktplatz ist eine Aufzählung von Initiativen und Anbieter:innen von Leckereien zu finden, die rund um die Jahrhunderthalle mit Informations- und Verkaufsständen zu finden sind. Das Festival hat eine lange Tradition. Es fand 1974 als Kemnade international erstmals auf der Wasserburg im Bochumer Süden statt. Veranstalter war das Bochumer Kunstmuseum. Getragen wurde es weitgehend von den unterschiedlichsten Migrant:innen-Organisationen des Ruhrgebietes. Das waren in erster Linie Vereinigungen von „Gastarbeiter:innen“, die damals als Arbeitskräfte nach Deutschland gelockt wurden. Prägend für das Programm waren auch Exilant:innen, die aus den Diktaturen ihrer Heimatländer – wie z. B. Chile – geflohen waren.
Mitteilung der Stadtverwaltung: >>Die Stadt möchte den Kinderspielplatz an der Riemker Straße 12 umgestalten und modernisieren. Dazu lädt das Bochumer Jugendamt zu einer Bürgerbeteiligung am Donnerstag, 2. Juni, ab 15.30 Uhr auf dem Spielplatz ein. Kinder, Eltern und weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu aufgerufen, Wünsche, Ideen und Anregungen einzubringen.<<
Die nächste Ausgabe des Klima- und Nachhaltigkeitsforums „Wie wollen wir hier leben?“ im Schauspielhaus Bochum widmet sich am Sonntag, 29. Mai, um 14.00 Uhr dem Thema Ökonomie. >>Welche Alternativen gibt es zu unserem Wirtschaftssystem? Wie sieht es aus mit der Gemeinwohlökonomie? Und was ist mit den sogenannten „True costs“, die viele nicht nachhaltige Produkte oder Projekte sofort teurer machen würden, weil z. B. die Entsorgung oder die Schäden für die Umwelt nicht richtig mit einberechnet werden?
Der Flüchtlingsrat NRW fordert gemeinsam mit den Landesflüchtlingsräten, PRO ASYL und vielen weiteren Organisationen die Gleichbehandlung aller Flüchtlinge aus der Ukraine. Drittstaaterinnen und Staatenlose, die vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen mussten, dürfen nicht schlechter gestellt werden. Zur Pressemitteilung
Der „Abraham-Pokal“ wird am Mittwoch, 01. Juni 2022 um 11.00 Uhr im Stadtarchiv von der Mansfeld-Schule an das Walter-Gropius-Berufskolleg weitergegeben. Er dient dazu, »junge Menschen zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden. … Die Schule, die den Pokal annimmt, verpflichtet sich, ein Jahr lang Projekte für eine multikulturelle Gesellschaft und gegen Rassismus, Fanatismus und Terrorismus durchzuführen.«
Die Stadtteilkoordination Westend berichtet von einem Urban-Gardening-Projekt in ihrem Stadtgebiet: »An der Vereinsstraße in Goldhamme, mitten in einem dicht bebauten Stadtteil, auf einer Fläche, auf der vor kurzem noch Autos parkten, Müll in den Sträuchern lag, Steinplatten begraben waren, haben engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Urban-Gardening-Projekt aus dem Boden gestampft, das erstaunlich viel Interesse auf sich zieht.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Einladung örtlich tätiger Organisationen zum Bürgerdialog: »Die Vereine „Pro Steinkuhl e.V.“ und „Integrationsagentur IFAK e.V.“ sowie die „Evangelische Kirchengemeinde Querenburg“ haben eingeladen zu einem Bürgergesprächam 25.05.2022 um 18:00 Uhr im Thomaszentrum in Steinkuhl. Mit den Bürger*innen soll darüber gesprochen werden, wie der Stadtteil verbessert werden kann. Ideen und Anregungen sollen gesammelt und diskutiert werden. Aus der Runde der interessierten Teilnehmer*innen soll sich ein Gremium gründen, dass diese Ideen zusammenfasst, auswertet und die nächste Bürgerversammlung vorbereitet. Das klingt doch fast schon wie Bürgerbeteiligung von unten!
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Straßenbaumaßnahme Markstraße: »Der Mobilitätsausschuss hat vergangene Woche endlich die beidseitige Ausstattung der Markstraße in Steinkuhl mit Radverkehrsanlagen beschlossen. Damit erfüllt die Stadt Bochum eine ihrer Verpflichtungen aus dem mit der Deutschen Umwelthilfe im Februar 2020 zur Abwendung von Diesel-Fahrverboten geschlossenen Vergleich. Das seit Jahren bekannte LKW-Problem an der Markstraße wird damit aber nicht gelöst. Letztendlich wird es nur zu einer Verdrängung der zurzeit dort parkenden LKWs kommen.
endstation.kino schreibt über diesen Film, der am Donnerstag anläuft: »Murat ist weg. Inhaftiert im US-Gefangenenlager Guantanamo. Rabiye Kurnaz, Bremer Hausfrau und liebende Mutter, versteht die Welt nicht mehr. Geht zur Polizei, informiert Behörden und verzweifelt fast an ihrer Ohnmacht. Bis sie Bernhard Docke findet. Der zurückhaltende, besonnene Menschenrechtsanwalt und die temperamentvolle, türkische Mutter – sie kämpfen nun Seite an Seite für die Freilassung von Murat.
Mit einer Veranstaltung am kommenden Montag, dem 30.5., erinnert der „Heusner Vertriebenen Verband“ an die Besetzung des Heusnerviertels von fast vierzig Jahren und schreibt dazu: »Das „Heusnerviertel“ war ein Stadtteil in Bochum-Hamme. Es umfasste mehrere Straßenzüge, Schulen, Geschäfte, zahlreiche Häuser, Höfe und Gärten. Hier lebten stets mehrere Hundert Menschen. Vor allem Familien, deren Männer in den nahen Krupp-Werken und Zechen arbeiteten. Seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts bestanden Pläne dort eine Umgehungsstraße zu bauen. Die Pläne wurden immer wieder modifiziert und in den 80er Jahren sollte der Stadtteil der so genannten Westtangente weichen.
Am Mittwoch, den 25.5. lädt das offenen Antifa Café im Sozialen Zentrum zusammen mit der Seebrücke Bochum und Judith Büthe (Das Kollektiv e.V.) ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein: »Menschenleben retten ist kein Verbrechen! Dennoch eröffnet Italien am 21.05.2022 die Vorverhandlung gegen vier Mitglieder der Iuventa Crew. Ihnen drohen 20 Jahre Gefängnis, weil sie mehr als 14.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben. Der grausame Krieg in der Ukraine darf uns nicht vergessen machen, dass auch aus anderen Kriegs- und Krisenregionen Menschen fliehen müssen. Das Mittelmeer ist die tödlichste Grenze der Welt. Sichere Fluchtwege sind nicht erwünscht.
Die VHS Bochum lädt in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen, „Hattingen zu Fuß“ und der VHS Hattingen zum Deutschen Diversity-Tag am 31. Mai in das LWL-Industriemuseum Henrichshütte ein, das neu entdeckt werden kann: »Die Rundgänge zur Geschichte des Eisen- und Stahlwerks übernehmen Menschen aus Hattingen und Umgebung, die neben ihrer Muttersprache auch ihre eigene Perspektive einfließen lassen.
Die Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop berichten: »Kein Verständnis für die gegen das Höntroper Freibad gerichtete Entscheidung von Politik und Stadtwerke zeigten Eppendorfs Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag vor ihrem Supermarkt. „Wir hatten nicht genug Hände, um all die neuen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition rasch bedienen zu können. Und wir hatten nicht genug Ohren, um all die Klagen darüber, wie unverantwortlich hier in Wattenscheid mit unserem schönen Schwimmbad umgegangen wird, anzuhören!“ So die Aktiven der Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop, die am Samstag mit Klemmbrettern und Kugelschreibern den Passanten die Möglichkeit boten, die Petition zur Rettung des Hallen- und Freibads zu unterzeichnen.
In Kooperation mit dem Frauenarchiv ausZeiten lädt die Volkshochschule am Sonntag, den 29.5. ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang: »Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennenzulernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie Nora Platiel und Ottilie Schoenewald, beide Anwältin und Politikerin, oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung. Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan erhalten Sie beim Rundgang kostenlos.«
Am Wochenende in acht Tagen wird es im „Naturparadies am Maarbach“ verschiedene Angebote rund um Garten und Natur wie Kräuterkunde, Insektenerkundung, Pflanzentausch, Gedichte, Entspannung, Filzen, Massageecke, Kochen am Feuer, Basteln mit Naturmaterialien, Imkerei und vieles mehr geben. Die Paradiestage am Maarbach sind auch Teil der Workshopreihe Säen, Kümmern, Ernten, Haltbarmachen.
Der Mieterverein Bochum fühlt sich durch die neuen Zahlen der Stadt zum Bindungsauslauf von Sozialwohnungen in seinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt. 2017 war mit dem Handlungskonzept Wohnen der Neubau von 200 Sozialwohnungen jährlich beschlossen worden. Dies sollte den jährlichen Bindungsauslauf von ca. 180 Sozialwohnungen kompensieren und so den ohnehin geringen Restbestand im preisgebundenen Wohnungssektor stabilisieren. Das hat nie funktioniert – die tatsächliche Zahl der Fertigstellungen betrug seither im Schnitt 58. Jetzt kommt auch noch heraus, dass die Bindungsausläufe damals weit unterschätzt wurden. Statt 180 pro Jahr sind es rund 450. Damit ist klar, dass der Sozialwohnungsbestand in Bochum weiterhin dramatisch sinken wird.
Das Netzwerk »Stadt für Alle« schreibt: »Heute vor fünf Jahren wurde das Haus Herner Str. 131 (Foto) besetzt. Das denkmalgeschützte Gebäude stand damals seit einem dreiviertel Jahr komplett leer. Es gab massiven Instandhaltungsstau, Schimmelprobleme und kaum noch sichtbares Handeln der Vermieterin. Die mehrwöchige Besetzung beendete diesen Zustand.
Bodo lädt am Samstag, 21. Mai ab 11 Uhr wieder zu seiner Sozialen Stadttour ein: Wie sieht eigentlich die Stadt aus der Sicht von Menschen aus, die keine eigene Wohnung haben? Wie verbringen sie ihren Tag? Wie wird man überhaupt obdachlos – und wie gelingt der Weg wieder runter von der Straße? Bei der sozialen Stadttour zeigt der bodo e.V. Bochum aus der Perspektive von Menschen ohne Wohnung.
Die AfD-Ratsfraktion hat sich umbenannt und heißt jetzt „Fraktion für Bochum“. Die fünf Mitglieder der Fraktion sind aus der AfD ausgetreten und stehen zu den „Zielen der ursprünglichen AfD“ und erklären:: „Wir werden aber nicht blind hinter den Zielen einiger Protagonisten in der Partei herlaufen, die die Ziele der ursprünglichen AfD nicht mehr vertreten.“ Näheres dazu in der WAZ.
Jugendamt, AGOT und Kinder- und Jugendring rufen alle 12-21 jährigen zur Teilnahme an der Jugendbefragung auf:
>>Sie führen vom 23. Mai bis zum 25. Juni 2022 die zweite stadtweite Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 21 Jahren in Bochum durch. Mit der Befragung werden die Attraktivität von Freizeitangeboten, wichtige Orte und Treffpunkte für junge Menschen, die Zufriedenheit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem Radwegenetz, die Bereitschaft zu eigenem Engagement, das Interesse für Politik und die Verbundenheit mit unserer Stadt erfasst. Die Antworten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden mit den Ergebnissen der ersten Bochumer Jugendbefragung, die 2018 durchgeführt worden ist, verglichen.
Die Agentur für Arbeit schreibt, dass man/frau sich am MO 23.05.22 ab 15h über mögliche Ausbildungen online informieren kann: >>in der kommenden Woche, am Montag, den 23.05.2022 um 15 Uhr, informiert das BiZ Bochum über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Agentur für Arbeit. Interessierte können mit PC, Tablet oder Smartphone an der Veranstaltung teilnehmen und sich unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bochum/digitaleveranstaltungen zu den Veranstaltungen anmelden.
Im Bahnhof Langendreer gibt’s am DO 26.05 um 19h ein Theaterstück von Peter Weiss: >>Beim Duell der Protagonisten Marat und de Sade stehen Individualismus und Lebensgenuss gegen die Notwendigkeit, eine andere Welt zu erstreiten. Und noch immer nicht sind die Forderungen des Volks erfüllt… Mit der ERMITTLUNG von Peter Weiss beeindruckte Theater Gegendruck im November 2021 das Bochumer Publikum im Kunstmuseum Bochum. Bei MARAT/SADE gehören zum Ensemble auch die Figurenspielerin Desiree Baier und der Musiker Claudius Reimann (Saxofon, Schlagzeug, Akkordeon).
In ihrer aktuellen Pressemitteilung informiert die GEW darüber, dass sie am kommenden Montag in Kooperation mit der Rosa Strippe eine Veranstaltung zum Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt in der Schule durchführen wird: »Während es früher klar zu sein schien, dass es nur Männer und Frauen bzw. Jungen und Mädchen gibt, ändern sich die Vorstellungen von Geschlecht momentan gravierend. So ist im Geburtenregister seit 2018 neben „männlich“ oder „weiblich“ der Eintrag einer dritten Geschlechtsoption „divers“ möglich. Das stellt auch Lehrkräfte vor neue Fragen, weshalb die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammen mit der Rosa-Strippe zu einem Info- und Diskussionsabend mit Dr. Birgit Palzkill am Montag, 23.5. um 18 Uhr in die Räume der Rosa-Strippe, Kortumstr. 143 einlädt.
Das Westend hat ein neues Lastenrad, das durch den Bochum Fonds finanziert wurde. Dazu sagt Stadtteilkoordinatorin Dorte Huneke-Nollman : „Wir möchten möglichst vielen die Gelegenheit geben, das Lastenrad auszuprobieren. Gleichzeitig soll das neue Leih-Rad dazu anregen, die eigene Liebe zum Auto in Frage zu stellen. Wäre es nicht schön, in einer Stadt zu leben, in der die Straßen freier sind, die Luft sauberer ist und Kinder sich sicherer bewegen können?“ Organisiert wurde das Lastenrad über die Stadtteilkoordination Westend. „Aber die Initiative kam aus dem Quartier“, betont Huneke-Nollmann.
Kino Enstation zeigt ein Drama um eine Gruppe von Menschen, die in einem Ausdauerwettbewerb einen Truck gewinnen wollen.
One of These Days | Offizieller Trailer Deutsch | Jetzt im Kino
»One of these Days, im endstation.kino zum Bundesstart ab 19.05. zu sehen, erzählt eindringlich von der zutiefst menschlichen Suche nach dem Glück. Inspiriert von einer wahren Geschichte richtet Regisseur Bastian Günther in soghaften Bildern das Brennglas auf soziale Ungleichheiten und stellt die Frage, wie wir in einer Gesellschaft miteinander umgehen wollen.
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr findet wieder ein Rundgang der VVN – BdA in Kooperation mit der VHS zum Thema Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus statt: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es in Bochum?
Am 14. Mai 2022 fand in Bochum die zweite „Kidical Mass“ statt, einer Fahrraddemo „für die ganze Familie“. Mit gut 200 großen und kleinen Fahrradfahrer*innen wurde für mehr Sicherheit besonders für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr demonstriert. Beim anschließenden Kinderfest gab es weitere Aktionen. Das Initiativenbündnis „Radwende“ zeigte zufrieden mit der Veranstaltung. Bei der sogenannten „Kidical Mass“ ging es insbesondere um Kinder im Straßenverkehr.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur Rolle der Stabsstelle Klimaschutz am Beispiel der Bebauung Charlottenstraße: »Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 984 – „Charlottenstraße“ soll noch vor der Sommerpause die Gremien der Stadt Bochum durchlaufen. Den Anfang machen am 17.05.2022 die Bezirksvertretung Bochum-Süd und der Planungsausschuss.
Das Zwangsarbeiterlager Bergener Straße: links einer der acht Barackenzüge, rechts der Blick auf die ehemalige Kommandantur mit Appellplatz; Fotos: Susanne Wycisk
Susanne Wycisk hat für die Zeitschrift „Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher“ einen Artikel über „Das Lager Bergener Straße – Ein vergessener Ort im Ruhrgebiet“ veröffentlicht. Sie schreibt, dass das ehemalige Zwangsarbeiterlager noch vollständig erhalten und im städtischen Besitz sei, seit 2003 unter Denkmalschutz stehe und bis heute teilweise bewohnt werde. Die Autorin erinnert an die Bedeutung des Ensembles von acht Barackenzügen und einer ehemaligen Kommandantur, die bereits 2003 von Hans Hanke beschrieben wurde: „Bemerkenswert ist die Ausführung der Wohnbaracken in Ziegelstein. Bisher ging man davon aus, dass im Deutschen Reich hauptsächlich Holzbaracken verwendet wurden.“ Er schlussfolgerte, dass diese Gebäude weit über die Grenzen von NRW hinaus auch von nationaler Bedeutung sind. Ein Auszug aus der Zeitschrift mit dem Artikel als pdf:
Die Initiative „Das Freibad Langendreer darf nicht ‚baden‘ gehen!“ schreibt: An diesem Samstag, dem 14. Mai wurde die Freibadsaison in Langendreer eröffnet. Die Initiative zum Erhalt des Freibades will verhindern, dass dies das letzte Mal passiert. Michael Lange von der Initiative: „Wir werden weiterhin an die Vernunft der Verantwortlichen appellieren. Eine weitere Schließung eines Bochumer Freibades wäre fatal. Hier kämpfen wir nicht nur für den Stadtbezirk Ost, sondern für ganz Bochum.“
Die Landtagswahl hat nicht nur in Bochum zu einem der langweiligsten Wahlkämpfe aller Zeiten geführt. In Bochum gab es eigentlich nur einen Aufreger. Irgend welche Grünen-Hasser:innen haben sich aus einer Stadt, in der die Grünen offensichtlich in der Opposition sind, Plakate „besorgt“. Auf diesen Plakaten prangt der für die Bochumer Grünen peinliche Wahlkampfspruch „Wo ein Wille ist, ist auch ein Radweg.“ Recherchen haben ergeben, dass es sich tatsächlich um ein von den Landesgrünen gedrucktes Plakat handelt. Hier. Diese Plakate wurden mutwillig an mehreren Stellen in Bochum aufgehängt und werfen den seit 22 Jahren in der Ratsmehrheit befindlichen Grünen vor, keinen Willen für viele Hundert Kilometer fehlende Radwege in Bochum zu haben. Bisher haben die Grünen keine Strafanzeige wegen dieser Aktion gestellt.
Am Donnerstag, den 19. Mai um 17 Uhr findet in die Quartiershalle in der Stühmeyerstraße 33 ein erstes Treffen statt, das auf der Basis der Erfahrungen mit der Bo-Fabrik vor 40 Jahre Perspektiven für die aktuelle Entwicklung erarbeiten will: »Am 10. Februar 1982 wurde die „BO-Fabrik“ mit einem massivem Polizeieinsatz geräumt. Die Räumung war nicht nur eine Vertreibung aus einem Gebäude, sondern auch die Zerstörung eines Konzeptes von selbstorganisierter Politik. Im Februar 2022, 40 Jahre danach, haben wir an gleicher Stelle, in der heutigen Quartiershalle in der KoFabrik, einen ersten Versuch unternommen, das Vorgehen der damals „Herrschenden“ SPD-Ratsmehrheit zu bewerten und an die Ziele und Vorstellungen der autonomen Besetzer*innen zu erinnern. Wir wollten mit dieser Veranstaltung keinen „Geschichtskurs“ abhalten, sondern einen aus der Erinnerung resultierenden Anstoß zur kritischen Auseinandersetzung mit Stadtpolitik heute geben.
Die Schwarze Ruhr-Uni bietet am Sonntag, den 15. 5. um 18.00 Uhr für alle, die keinen Bock auf Wahlpartys haben im Bochumer Klimacamp an der Grabenstraße einen Vortrag an: »Ausgehend von anarchistischen und indigenen Analysen werden wir darüber sprechen, was die Ursachen der aktuellen Klima- und ökologischen Katastrophe sind und warum die Lösungen für sie längst existieren und „nur“ nicht umgesetzt werden. Wir gehen dabei an die Wurzeln unserer gesellschaftlichen Ordnung. Fragen, die dabei geklärt werden sollen sind: