Das atelier automatique kündigt an: »Vom 1. bis 4. September 2022 findet in Bochum das Reparaturfestival MURX statt. Unter dem Motto „Repariert, was euch kaputt macht“ verknüpft das Festival auf originelle Weise Nachhaltigkeit mit Kunst und Kultur. In seiner zweiten Ausgabe lädt das MURX zum Mitmachen und Ausprobieren ein und zeigt vielfältige, verblüffende und kreative Wege aus der Wegwerfgesellschaft auf. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm wird im August veröffentlicht.« Rückblick: das erste Murx-Festival.
Der Bahnhof Langendreer lädt am Donnerstag, den 07.07. zu einer Veranstaltung mit Una Titz (Amadeu Antonio Stiftung) ein zum Thema „Rechtsextreme Verschwörungsnarrative im Kontext des russischen Angriffskrieges“: »Unzählige Bilder und Videos zirkulieren im Netz, die eine „andere“ Seite des Krieges in der Ukraine zeigen. Sie emotionalisieren durch schockierende Statements und spinnen Feindbilder, um die kriegerischen Handlungen Russlands zu legitimieren. Der Vortrag analysiert Verschwörungsideologien, die von Rechtsextremist:innen verbreitet werden, um Putins Weltbild zu legitimieren. Los geht es um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Studio 108 mit einem inhaltlichen Input von Una Titz. Sie ist Fachreferentin für Monitoring und Analyse und arbeitet u.a. für das Projekt de:hate (Amadeu Antonio Stiftung). Abschließend gibt es ein kleines Quiz! Der Eintritt ist konstenlos.«
Hannah Deutch (Foto) wird am heutigen Sonntag 100 Jahre alt. Sie lebte bis 1939 in Bochum und konnte als Kind jüdischen Glaubens nach England fliehen. Die Stadt Bochum würdigt sie in einer umfangreichen Mitteilung, der Oberbürgermeister gratuliert ihr in einem Brief und mehrere prominente Persönlichkeiten haben ihr Geburtstagsgrüße geschickt. Ingrid Wölk hat eine kleine Biografie über Hannah Deutch verfasst. An dieser Stelle soll daran erinnert werden, wie schwer sich die Stadt mit der Einladung der jüdischen Bürger:innen getan hat, die den Holocaust überlebt haben und welche besondere Rolle Hannah Deutch dabei eingenommen hat.
Am gestrigen Freitag fanden bundesweit Fridays for Future Aktionen anlässlich der Abstimmung der EU-Taxonomie im EU-Parlament statt. Im Bochumer Westpark wurde von den Fridays for Future Aktivist:innen eine in circa sechs Meter Höhe befindliche Röhre mit drei grünen Bannern verhangen, um so das Greenwashing von Gas- und Atomenergie zu symbolisieren. Joris Yidong Scholl erläutert: „Die bundesweiten Aktionen sollen unentschlossene Abgeordnete im EU-Parlament dazu bewegen gegen die Taxonomie zu stimmen. Unsere Aktion zielte insbesondere auf den Bochumer EU-Abgeordneten Dennis Radtke ab, bei dem wir aus terminlichen Gründen leider keinen Gesprächstermin vor der Abstimmung bekommen konnten.“
Der Verein Kollektive Initiative e. V. gründet einen selbstverwalteten Kollektivbetriebs für Haushaltshilfe namens „Vereinte Kräfte“ in Bochum und Umgebung. Um das Gründungskapital für eine GmbH stemmen zu können, wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.
Am Samstag, den 25.06.2022, fand das erste SK Bochum 11 Soli-Turnier statt. Der kleine Verein aus der Bochumer C-Liga versuchte sich das erste Mal darin ein Turnier auszurichten und lud befreundete Mannschaften, sozialpolitische Gruppen und Damen- und Herrenteams aus dem organisierten Spielbetrieb zu einem entspannten Nachmittag an der Brelohstraße ein.
Wie funktioniert eigentlich eine Gangschaltung? Ist mein Fahrrad verkehrssicher? Wie plane ich eine Fahrradtour? Fragen wie diesen können Kinder und Jugendliche zusammen mit dem Mobilmacher Christoph Bast von der IFAK e. V. in den Sommerferien auf die Spur gehen.