Archiv für den Monat: Juni 2020


Dienstag 30.06.20, 08:39 Uhr
Ab Donnerstag im endstation.kino:

„Für Sama“ & „Die perfekte Kandidatin“

Am Donnerstag, den 02.07. öffnet das endstation.kino – wie berichtet  – seinen Saal und das Foyer wieder für das Publikum. Direkt zur ersten Vorstellung am Donnerstag, den 02.07. um 18.00 Uhr wird es ein Filmgespräch geben. Zu sehen ist der Dokumentarfilm Für Sama, den das endstation.kino gemeinsam mit der Bochumer Hochschulgruppe von Amnesty International zeigt. Im Anschluss an die Vorstellung ist Hiba Hasan aus der Redaktion von „Neu in Deutschland“ für ein Filmgespräch zu Gast. Der Film ist noch bis Sonntag täglich im endstation.kino zu sehen. mehr…


Montag 29.06.20, 22:02 Uhr

Einführung in die Rassismuskritik 1

Der Bahnhof Langendreer lädt am Freitag, den 10. 7 von 10. – 13.30 Uhr zu einem Online-Seminar zum Thema „Einführung in die Rassismuskritik“ ein und schreibt: »In dem Workshop werden die Entstehung und die Funktionsweise von Rassismus erarbeitet. Die Teilnehmenden werden für Stereotype sensibilisiert und setzten sich mit Bildern und Sprache auseinander. Wichtig ist das Erkennen und die Unterscheidung von strukturellem und persönlichem Rassismus. Der Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus sowie die Auseinandersetzung mit Privilegien sind ein wichtiger Bestandteil des Workshops. mehr…


Montag 29.06.20, 21:45 Uhr

bodo im Juli

Die Redaktion von bodo schreibt über ihre aktuelle Juli-Ausgabe: »250 Fahrräder für die Radwende, eine Stadtschreiberin als Rückkehrerin, der „Rektor“ einer Wildnisschule, ein Symphonieorchester nach Coronaregeln, eine Gleichstellungsbeauftragte zu Rollenmustern in der Pandemie, Corona-Bußgelder für Obdachlose, vier Positionen zu Rassismus: Das Straßenmagazin im Juli. Die Radwende: In keiner Großstadt gibt es mehr Autos pro Kopf als in Bochum. Ein Fahrradverkehrskonzept blieb über Jahre Absichtserklärung, selbst Hauptstrecken in der Innenstadt sind für Radfahrer lebensgefährlich. Doch inzwischen entsteht Bewegung, durch Druck von der Straße. mehr…


Montag 29.06.20, 20:45 Uhr

Barrieren abbauen

Am Mittwoch, den 24.06.2020, wurde im Rahmen der Aktion „Bermuda für ALLE!“ die erste Rollstuhlrampe an den Kiosk Bermuda in der Viktoriastraße überreicht. Die Initiator*innen schreiben:» „Bermuda für ALLE!“ ist eine Aktion des „Netzwerk Inklusion in Bochum (NIBo)“. In Kooperation mit Absolvent_innen des Studiengangs Heilpädagogik der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum, hat sie zum Ziel, verschiedene Gastronomiebetriebe und Lokale im Bermuda3eck mit mobilen Rollstuhlrampen auszustatten, um aktiv bauliche Barrieren abzubauen und das Bermuda3eck zu einem Ort umzugestalten, an dem Menschen mit und ohne Behinderung gut und gerne ihre Freizeit verbringen können. Finanziert wurden die bislang fünf mobilen Rampen durch Spenden Bochumer Bürgerinnen und Bürger, welche bei mehreren Spendenaktionen (u.a. auf dem Dr.-Ruer-Platz) gesammelt wurden, sowie einer Großspende des Servicezentrums für behinderte Studierende an der Ruhr-Universität Bochum e.V. mehr…


Montag 29.06.20, 20:08 Uhr

Anerkennung für systemrelevante Arbeit

„Sie backen Brot, verarbeiten Gemüse, füllen Getränke ab: Die rund 1.400 Menschen, die in Bochum in der Lebensmittelindustrie arbeiten, machen einen ’systemrelevanten‘ Job – nicht erst seit der Coronakrise.“ Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. „Während in der Pandemie viele Branchen auf Kurzarbeit oder Homeoffice umgestellt haben, ist die Ernährungsbranche teils noch immer von Extra-Schichten und Überstunden geprägt“, sagt Adnan Kandemir von der NGG-Region Ruhrgebiet. Die Beschäftigten erwarteten nun eine Anerkennung für ihre Leistung. Dafür will sich die Gewerkschaft in den aktuell laufenden Tarifverhandlungen etwa in Nordrhein-Westfalens obst- und gemüseverarbeitender Industrie, in der Mineralbrunnen- und in der Brotindustrie starkmachen. mehr…


Montag 29.06.20, 19:51 Uhr

Die Linke hat ihre Kandidat*innen zur Kommunalwahl gewählt

Die Bochumer Linke schreibt: »Gültaze Aksevi und Horst Hohmeier führen die Liste der Linken zur Wahl des Bochumer Rates am 13. September an. Das haben die Parteimitglieder am Sonntag auf ihrem Nominierungsparteitag im großen Saal des RuhrCongress einstimmig entschieden. Insgesamt tritt Die Linke mit 33 Direktkandidatinnen und -kandidaten sowie mit einer 16-köpfigen Reserveliste zum Rat an. Dabei setzt die Partei auf eine Mischung von Kontinuität und Erneuerung: Die aktuellen Fraktionsvorsitzenden Gültaze Aksevi und Horst Hohmeier setzen sich bereits seit 2014 im Rat für ein sozialeres Bochum ein. Auf Platz 3 und 4 folgen Mehriban Özdogan, Gewerkschaftssekretärin bei der IG BAU und Moritz Müller, Ökonom. Die Top 6 der Bochumer Linken wird komplettiert durch Mehtap Yildirim, bisher Mitglied der Bezirksvertretung Mitte und Ratsmitglied Benny Krutschinna, der Die Linken auch im Ausschuss für Schule und Bildung vertritt. mehr…


Montag 29.06.20, 08:38 Uhr

Das endstation.kino eröffnet wieder am 2. Juli

Das endstation.kino schreibt auf seiner Webseite: »Wir eröffnen am 02.07. wieder und werden im Juli und August zunächst an vier Tagen die Woche (immer Donnerstags bis Sonntags) spielen. Für diese Zeit werden wir kein gedrucktes Monatsprogramm haben, sondern unser Programm wochenweise immer spätestens Montags auf unserer Homepage, per Newsletter und auf unseren Accounts bei Facebook und Instagram veröffentlichen. Filmgespräche, die kostenlosen Veranstaltungen des endstation.clubs, der Filmabend mit Max und andere besondere Veranstaltungen werden wir vorzeitig ankündigen, damit niemand diese Gelegenheiten verpasst. mehr…


Sonntag 28.06.20, 11:25 Uhr

Acht Minuten und 46 Sekunden Schweigen

Schweigeminuten vor dem Rathaus

Ca. 500 meist jüngere Demonstrat*innen zogen gestern vom Bergbaumuseum vorbei am Polizeipräsidium und am Rathaus zum Bermuda-Dreieck. Sie solidarisierten sich mit den weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie skandierten „I can’t breathe“ und „Black lives matter“. Sie machten auch deutlich, wie Rassismus und Polizeigewalt in Deutschland zum Alltag gehören. In den Reden wurden viele Beispiele erwähnt, wie tödlich Rassismus und Polizeigewalt in den letzten Jahren in Deutschland gewesen ist. Dass es sich dabei nicht um individuelles Fehlverhalten sondern um ein struktuerelles Problem handelt, wurde dabei betont. Das Beispiel der NSU-Morde habe dabei besonders deutlich gemacht, dass Rassismus in staatlichen Strukturen wie Polizei oder Verfassungsschutz verankert sei. Höhepunkt der Demonstration waren 8.46 Schweigeminuten vor dem Rathaus. Sie erinnerten daran, wie lange der Polizist Derek Chauvin auf dem Genick von George Floyd kniete, bis dieser schließlich erstickte. mehr…


Samstag 27.06.20, 16:55 Uhr

Neugestaltung des Platzes und Gedenken an Fritz Husemann

Beim Treffen des Bündnisses gegen Rechts am Donnerstag dieser Woche informierte Uli Borchers über die Entscheidung beim Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Husemannplatzes. Eine Jury aus 32 Personen hat unter den 13 eingereichten Vorschlägen drei ausgewählt und prämiert. Von besonderem Interesse für das Bündnis ist bei dieser Entscheidung die Frage, wie das Gedenken an Fritz Husemann bei den  Entwürfen berücksichtigt wird. Der Rat der Stadt Bochum hatte auf Antrag der Sozialen Liste beschlossen, dass „das Gedenken an Fritz Husemann in besonderer Weise (zu) berücksichtigen“ sei. Der mit dem ersten Preis ausgestattete Entwurf hat an dem vorgesehenen Glaspavillon eine Seitenscheibe für das Gedenken an Fritz Husemann vorgesehen. Im Entwurf mit dem zweiten Preis ist an der Seite des Gebäudes zur Tiefgarage der Kopf von Fritz Husemann mit einem Text abgebildet. Im dritten Entwurf ist die Namensbezeichnung des Platzes in den Bodenbelag eingelassen. Es wird nach Ansicht von Uli Borchers unterschiedliche Bewertungen darüber geben, ob damit dem Ratsbeschluss gefolgt und der besondere Auftrag erfüllt wird. Der Name des Platzes bleibe erhalten, ein Gedenken und Erinnern bleibe möglich. Die Neugestaltung des Platzes verfolge überwiegend einen anderen Zweck: Aufenthalt, Freizeit, Konsum, Besuch des neuen Einkaufszentrum. Der Widerspruch und Gegensatz zwischen politischem Erinnern und konsumorientiertem Stadtbild werde sichtbar.“ Das Bündnis gegen Rechts will nun versuchen, eine öffentliche Diskussion darüber anzuregen, welche Gestalt das Gedenken an Fritz Husemann konkret annehmen soll.


Samstag 27.06.20, 13:27 Uhr

Bericht von der Ratssitzung

Die Linksfraktion hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht und schreibt: „Na also, geht doch: Zum zweiten Mal hat der Bochumer Rat unter den besonderen Corona-Bedingungen getagt. Dieses Mal allerdings wie von uns gefordert im großen Saal des RuhrCongress unter großzügiger Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln. Warum das bei der Sitzung davor nicht möglich gewesen sein sollte, hat bis heute noch niemand der Verantwortlichen erklärt. In diesen Newsletter berichten wir von der Ratssitzung am 25. Juni – und davon, was sonst noch so in den Gremien der Stadt passiert ist. Es geht unter anderem um umstrittene Entscheidungen während der Corona-Krise, um fehlende Prioritäten für Antirassismus, um die Verkleinerung eines wichtigen Gremiums, und um verschiedene Facetten von Wohnungsnot in unserer Stadt. Die Themen im Einzelnen:

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Freitag 26.06.20, 13:51 Uhr

AfD Kreisparteitag in Dahlhausen abgesagt

Die Antifaschistsische Linke Bochum schreibt: »Heute sollte sich ab 17:30 Uhr der Kreisverband der Alternativen für Deutschland (kurz: AfD) in den Räumlichkeiten des Gasthof Henrichsbauer in Bochum Dahlhausen einfinden. Dort sollte der Kreisparteitag vor der Kommunalwahlen im September stattfinden. Bochumer Antifaschist*innen kündigten in der Nacht zuvor Proteste an und riefen die Betreiber*innen der Lokalität dazu auf, ihr Vorhaben, die AfD zu beherbergen, nochmals zu überdenken. Wir begrüßen das Vorgehen des Gasthof Henrichsbauer der AfD die Räumlichkeiten abgesagt zu haben. Leider distanzieren sich die Betreiber*innen in ihrer Absage nicht von der AfD, vielmehr wird der Gegenprotest als Gefahr dargestellt. Das Problem ist nämlich nicht gegen die AfD zu protestieren, sondern vielmehr rassistischen Hetzer*innen Räume zu überlassen. In einer gesellschaftlichen Stimmungslage, wo extrem rechte Einstellungen salonfähig werden und in Morden wie zuletzt in Hanau münden, gilt es als unverantwortlich Räume einer Partei wie der AfD zur Verfügung zu stellen. Trotz der Absage wollen wir die Lokalität in Dahlhausen, als auch die Räumlichkeiten der AfD in der Bochumer Innenstadt, heute im Auge behalten, um gegebenfalls spontanen Proteste zu ermöglichen.«


Freitag 26.06.20, 06:03 Uhr

Kreisparteitag der AfD

Die  Antifaschistische Linke Bochum schreibt in einer Pressemitteilung: »Am heutigen Freitag, dem 26.06.2020, möchte der Kreisverband der Alternative für Deutschland (kurz: AfD) seinen Kreisparteitag in Bochum durchführen. Dafür wollen sich 40 Mitglieder des Bochumer Kreisverbandes ab 17:30 Uhr in der Gaststätte Henrichsbauer an der Kassenberger Straße in Bochum Dahlhausen einfinden. Der Kreisparteitag ist ausschließlich für Parteimitglieder gedacht, sodass davon ausgegangen werden kann, dass wichtige Absprachen vor der kommenden Kommunalwahl getätigt werden. Auch im Bochumer Südwesten darf es keinen Platz für diese rassistische, chauvinistische und faschistoide Partei geben. Wir rufen den Wirt dazu auf, den Kreisparteitag nicht in seinen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. „Die AfD beherbergt in ihren Reihen Parteimitglieder, die selbst laut Gericht als Faschist*innen gelten. Einer solchen Partei Räume zu bieten, ist zweifellos geschäftsschädigend und intolerabel!“, so die Antifaschistischen Linke Bochum. „Wir denken, dass die coronabedingten harten Zeiten für Gastromiebetriebe keine Rechtfertigung für derartige Vorstöße bieten können. Weiterhin rufen wir alle Bochumer*innen dazu auf, spontanen Protest in Dahlhausen zu organisieren, um den Ablauf des Kreisparteitags so gut es geht zu beeinträchtigen.“«


Donnerstag 25.06.20, 20:46 Uhr

Eine Abrechnung mit der Bochumer Polizei 1

Logo der Bochumer Polizeikritiker*innen

Eine neue Initiative mit dem Namen „All Cops Are Bad“ schreibt auf indymedia: »Was haben die BlackLivesMatter-Proteste mit Bochum zu tun? Neben den überaus berechtigten Protesten gegen rassistische Polizeigewalt hat auch die generelle Infragestellung von Polizei und Autorität den allgemeinen Diskurs erreicht. Der Unmut über die Polizei bei jungen und marginalisierten Menschen wächst täglich! Wir möchten anhand lokaler Polizeiskandale und dem Umgang mit Kritik an Polizei verdeutlichen, dass Polizei als Institution das Problem ist. Aus diesem Grund haben wir die Initiative „All Cops Are Bad“ ins Leben gerufen, die sich fortan der Beobachtung und Kritisierung der Polizei in Bochum, Witten und Herne verschrieben hat. Wir werden nicht mehr schweigen, wenn ihr Menschen erschießt, verprügelt, schikaniert, eure Macht missbraucht oder Ermittlungen verschleppt. mehr…


Mittwoch 24.06.20, 19:56 Uhr
Ratssitzung im RuhrCongress:

Oberbürgermeister sollte Transparenz schaffen – damit WIR verstehen! 1

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause am 25.06.2020 im RuhrCongress: »Die 53. Ratssitzung der noch bis September laufenden Wahlperiode findet unter Corona-Bedingungen im RuhrCongress statt. Das kennt Bochum schon von der Sitzung im April. Diesmal soll der Rat aber wieder in vollständiger Besetzung tagen. Und das unter Corona-Bedingungen – deshalb der Umzug in den großen Saal. Da fragt sich das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung, warum dies nicht auch bereits im April möglich war. Aber es gibt noch weitere Fragen, die sich bei Durchsicht der Tagesordnung für die letzte Sitzung vor den Ferien stellen. mehr…


Mittwoch 24.06.20, 19:53 Uhr

Und warum es besser ist, auch unter Corona-Zeiten nicht arm zu sein

Die Sozialberatung Ruhr schreibt: »Deutschland ächzt unter Corona-Maßnahmen. Schulen und Kindertagesstätten sind geschlossen, Museumsbesuche und öffentliche Veranstaltungen sind nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Restaurantbesuche, Treffen mit Freunden und Bekannten in Gaststätten fallen weitestgehend aus. Diese Maßnahmen treffen alle, unabhängig von ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. So jedenfalls wird es von der Politik suggeriert. Insofern müsse man sich primär darauf konzentrieren, dass bis zum Antritt des Sommerurlaubs wieder „normale“ Verhältnisse eintreten, so dass die Menschen in Urlaub fahren können und die Normalität wieder hergestellt ist. Insofern könnte der Eindruck entstehen, Corona sei der große Gleichmacher. Dies ist jedoch falsch. mehr…