Archiv für das Jahr: 2019


Gedenken am Tag der Befreiung - Rundgang am
8. Mai 2019 auf dem Friedhof am Freigrafendamm
Donnerstag 09.05.19, 19:21 Uhr

Rede von Felix Lipski

Sehr geehrte Damen und Herren!

Heute feiern wir, dass Nazi-Deutschland vor 74 Jahren die bedingungslose Kapitulation unterschrieben hat, wir feiern 74 Jahre seit der Befreiung des von Nazis besetzten Deutschland und Europa, 74 Jahre seit der Rettung der europäischen Juden von der vollständigen Vernichtung, 74 Jahre seit dem Ende des größten Blutvergießens der Weltgeschichte.

Dieser Krieg löschte das Leben von SECHZIG Millionen Menschen aus, darunter waren fast die Hälfte friedliche Zivilisten. Jeder zehnte Tote war ein Jude.

Den größten Schlag dabei erlitt die Sowjetunion und die Rote Armee. Das sowjetische Volk zahlte einen hohen Preis für den Sieg. 27 Millionen Menschen starben, davon 12 Millionen Soldaten und Offiziere.

Mehr als 3 Millionen sowjetische Bürger wurden dabei nach Deutschland gebracht und gezwungen zu arbeiten. Sie arbeiteten unter schwersten Bedingungen in den Kohlengruben und in der Stahlindustrie, in Fabriken, in der Kriegsindustrie und im Bau von unterirdischen Fabriken. Sie mussten zerbombte deutsche Orte säubern und Minen entschärfen.

Sie bekamen dafür nur wenig Essen, sie lebten in kalten Baracken, die mit Stacheldraht umzäunt waren, sie litten unter Hunger und Infektionskrankheiten, hatten keine medizinische Hilfe und bekamen dafür KEINERLEI Bezahlung. mehr…


Gedenken am Tag der Befreiung - Rundgang am
8. Mai 2019 auf dem Friedhof am Freigrafendamm
Donnerstag 09.05.19, 19:00 Uhr
Redebeitrag der gruppe271 des Antifa Café Bochum

Bochumer Frauen im Widerstand

 „Dass ich noch lebe, verdanke ich jenen Menschen, die bereit waren, einen Verfolgten aufzunehmen. In der Mehrzahl waren es Frauen.“  Ein Überlebender

Wir möchten heute insbesondere an die Frauen erinnern, die während der nationalsozialistischen Herrschaft in Bochum aktiv Widerstand leisteten und diesen mit Haft, Emigration oder ihrem Leben bezahlen mussten. Jahrzehnte nach der Kapitulation Nazideutschlands werden ihre Akte des Widerstandes noch immer marginalisiert.

Bisherige Darstellungen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus stellen vor allem Männer in den Fokus. Sie standen in der Regel im Vordergrund und prägen das Bild der Gegner Hitlers bis heute. Der Blick auf die Frauen, die entweder „dahinter“ standen oder aber auch eigene Formen des Widerstands entwickelten, kommt dabei bislang zu kurz. Als nach der Zerschlagung des nationalsozialistischen Regimes, den durch Teile der Alliierten ein-geführten didaktischen Demokratisierungsmaßnahmen, der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, eine Verdrängung der deutschen Taten einsetzte und das Täter*innenvolk endlich wieder seine angestrebte Lebensnormalität zelebrieren durfte, galt jeder Mensch der Widerstand geleistet hatte im gesellschaftlichen Mainstream als „Verräter“. mehr…


Mittwoch 08.05.19, 16:02 Uhr

Grillen für alle

Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Die Auseinandersetzung um die Grünflächen am Ümminger See geht in die nächste Runde: Während die CDU dort weiterhin das Grillen verbieten lassen will, wollen die SPD und die Grünen die zur Verfügung stehende Fläche stark einschränken. Zur Sitzung der Bezirksvertretung Ost am Donnerstag, den 9. Mai legt die Linksfraktion dagegen einen Antrag vor, der ohne zusätzliche Einschränkungen für die Bevölkerung auskommt: Durch Verbesserung der Infrastruktur und zusätzliche Informations- und Unterstützungsangebote. „Wir beantragen, dass die Stadt Abfallbehälter aufstellt, die so konstruiert sind, dass Vögel und andere Tiere den Müll nicht durchwühlen können“, sagt Benny Krutschinna, Ratsmitglied und Bezirksvertreter der Linken in Bochum-Ost. „Außerdem fordern wir zeitnahe Sonderleerungen nach warmen Wochenend- und Feiertagen.“ Das Konzept der  Linken sieht außerdem vor, dass die Verwaltung ein offizielles Flugblatt erstellt, das darüber aufklärt, dass das Grillen nicht nur am Ümminger See, sondern in fast allen Bochumer Grünanlagen erlaubt ist – mit Ausnahme des Stadtparks, des Wattenscheider Stadtgartens und Teilen des Westparks. Gleichzeitig soll der Flyer einfach und verständlich die Regeln für das Grillen im öffentlichen Raum erklären. mehr…


Mittwoch 08.05.19, 15:13 Uhr

Extinction Rebellion jetzt auch in Bochum

Am gestrigen Dienstag hat sich im Unverpacktladen Bioku eine Ortsgruppe von Extinction Rebellion gegründet. Unter den rund 20 Teilnehmer*innen befanden sich auch einige Aktivisten aus den Ortsgruppen umliegender Städte. Ein Großteil aber waren neu dazu gekommene Menschen, die an der Bewegung interessiert sind und selber aktiv werden möchten. Die Gruppe trifft sich zukünftig immer dienstags um 18 Uhr im Unverpacktladen Bioku, Herner Str. 14. Aktionen gewaltfreien zivilen Ungehorsams in und um Bochum sind in Planung.


Mittwoch 08.05.19, 11:59 Uhr

Mein Gender und ich


Am Freitag, den 10. Mai, um 19:30, präsentiert das Zeitmaultheater die szenische Lesung »Mein Gender und ich«: Gender hat viele Farben. Nicht nur rosa und hellblau. Beziehungsweise pink und mint, wie es neudeutsch heißt. Mädchen werden zunehmend „pinkifiziert“ und die M-I-N-T-Fächer bleiben, klar, Jungssache. Klar? Aber manchmal ist schon bei der Geburt gar nichts klar, weil sich die Natur nicht entscheiden kann. Wer darf wann über mein Geschlecht entscheiden? Und wie bunt oder „queer“ will ich sein? Gibt es den perfekten Körper? Bestimmt mein Geschlecht über meine Intelligenz, mein Selbstbewusstsein, meine Leidenschaften, meine Karriere, meine Liebe? Persönliche Fragen, die der Gesellschaft immer wieder neue Antworten abverlangen. Schwarz-Weiß-Denken ist sicher keine Lösung.“ mehr…


Dienstag 07.05.19, 20:13 Uhr

Psychologie des Faschismus

Das Projekt „RUB bekennt Farbe“ lädt am Donnerstag, den 16.5. um 18 Uhr im HZO 80 in der Ruhr-Uni zu einem Vortrag von Wolfgang Dominik zum Thema „Psychologie des Faschismus“ ein: »Am 8. Mai 1945, von der Mehrheit der Westdeutschen Niederlage, Katastrophe, Untergang genannt, war Deutschland plötzlich ein Land von Widerständler*innen gegen den Faschismus. Keine(r) hatte da mitgemacht! Keine(r) hat was gewusst von den einmaligen deutschen Verbrechen! Hitler war es! und der ist ja tot! Aber ganz so konnte es nicht gewesen sein! Die Legende behauptet eine Stunde Null. Eine fromme Lüge. Der Referent wird versuchen, einige wichtige psychologische Aspekte der Massenwirksamkeit der Ideologien, die den Faschismus (auch)  kennzeichneten, darzustellen. Sein Ansatz wird von der Kritischen Psychologie ausgehen, die das menschliche Individuum nicht im luftleeren gesellschaftlichen Vakuum sieht, sondern bestimmt durch die ökonomisch-politischen Rahmenbedingen. Die den Faschismus ermöglichenden ökonomischen Strukturen, Rahmenbedingungen, Ideologien, Personen, kollektiven Mentalitäten verschwanden nicht über Nacht, sondern blieben für die Westzonen und die BRD weiterhin bestimmend. Gleichzeitig wirft dieser Ansatz ein Licht auf die Erfolge faschistischer Parteien und Organisationen heute. mehr…


Dienstag 07.05.19, 18:02 Uhr

Kulturrevolution von
rechts in Osteuropa?!

Die Antifaschistische Linke Bochum lädt am Dienstag, den 14. 5. um 19:00Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag ein zum Thema: „Kulturrevolution von rechts in Osteuropa?!“: »Nachdem Erfolg der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) im Jahr 2015 kam es in Polen zu drastischen Veränderungen, nicht nur auf politischer und sozialer sondern vorallem auch auf kultureller Ebene. Staatliche Medien und Gerichtswesen werden von Rechtspopulisten bestimmt. Die jetzige Regierungsmehrheit kooperiert offen mit Akteuren der außerparlamentarischen extremen Rechten. Verbindende Elemente sind unter anderen ein vorallem antikommunistisch beeinflusster Geschichtsrevisionismus und xenophobe Abschottungspolitik. Gemeinsame Vision ist ein autoritäres Gesellschaftsprojekt christlicher Prägung im Rahmen einer ethnisch bestimmten (Volks-) Gemeinschaft. Das polnisch-ungarische Modell dient als Inspirationsquelle und hat eine starke Wirkung auf sämtliche rechtspopulistischen Bewegungen in Westeuropa wie der Pegida Bewegung in Deutschland oder der österreichischen Regierungskoalition aus FPÖ und ÖVP. mehr…


Montag 06.05.19, 21:50 Uhr
Busfahrkarten bei der GEW Bochum

Ein Europa für alle – Demo am 19. Mai

Die GEW Bochum mobilisiert zur Großdemonstration „Ein Europa für Alle. Deine Stimme gegen Nationalismus“ am 19. Mai in Köln und schreibt: . „Bei aller Kritik an der Europäischen Union ist und bleibt die EU eine wichtige demokratische Institution, die es gegen Nationalisten zu verteidigen gilt. Keine EU ist keine Alternative und eine rechte EU erst recht nicht“, erklärt Ulrich Kriegesmann vom Bochumer GEW-Leitungsteam, warum die GEW zur Demoteilnahme am 19. Mai aufruft. Busfahrkarten für 10 €, ermäßigt 5 € (u.a. für Gewerkschaftsmitglieder) gibt es bei der GEW, Alte Hattinger Str. 19, Mo-Mi 11-17 Uhr und im endstation.kino im Bahnhof Langendreer Mo-Sa ab 18 Uhr, So ab 15 Uhr.


Montag 06.05.19, 20:43 Uhr
Diskussionsworkshop:

Solidarische Städte? 1

Am Freitag, den 10. Mai, um 17.00, lädt der Bahnhof Langendreer gemeinsam mit der Rosa Luxemburg-Stiftung NRW zum fünften Mal zum „Salon – Orte der Solidarität“ ein. Thema diesmal: Solidarische Städte. Als Referentinnen eingeladen sind Carla Scheytt von der Seebrücke Bochum und Janine Schmittgen von der Initiative „Solidarity City Osnabrück“.  Das Thema ist: »In einer Solidarischen Stadt haben alle Einwohnerinnen und Einwohner das Recht zu bleiben und sie haben den gleichen Zugang zu Bildung, Gesundheit und Wohnen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. In einigen Städten in Europa, den USA und Kanada wird diese Vision bereits verwirklicht. In Deutschland hat sich ein breites „Solidarity City-Netzwerk“ aus verschiedenen Initiativen in mehreren Städten gebildet. Im Salon wollen wir folgende und weitere Fragen diskutieren:Welche Ansätze für eine Solidarische Stadt gibt es? Welche Forderungen werden artikuliert? Wie stellen wir uns eine Solidarische Stadt bei uns vor und wie kommen wir dahin? «


Montag 06.05.19, 20:01 Uhr

Mahnmal erinnert am
KZ-Außenlager Brüllstraße
1

Im ehemaligen KZ-Außenlager Brüllstraße mussten über 1.700 Männer für die Kriegsindustrie der Nazis unter schrecklichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. An ihr Schicksal soll das „Erinnerungszeichen für den Gedenkort KZ-Außenlager/Brüllstraße“ des Bochumer Künstlers Marcus Kiel erinnern, das am Mittwoch, 8. Mai, um 16.30 Uhr, Obere Stahlindustrie 4, der Öffentlichkeit übergeben wird. Vor Ort anwesend ist mit Rolf Abrahamsohn auch ein ehemaliger Häftling des Außenlagers Brüllstraße.


Sonntag 05.05.19, 16:56 Uhr

Abschied von der Kirchenrepublik

Michael Schmidt-Salomon

Michael Schmidt-Salomon

Am Sonntag, den 12. Mai um 19 Uhr lädt die Initiative Religionsfrei im Revier im Rahmen der Säkularen Buskampagne zu einem Vortrag von Michael Schmidt-Salomon in den Bahnhof Langendreer ein: «100 Jahre nach der Verabschiedung der Weimarer Verfassung und 70 Jahre nach dem Inkrafttreten des Grundgesetzes muss Schluss damit sein, dass Bischofsgehälter aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden, dass die Kirchen das Arbeitsrecht unterlaufen können, dass katholische Missbrauchstäter der Strafverfolgung entgehen, dass schwerstkranken Menschen das Recht verwehrt wird, selbstbestimmt zu sterben, oder dass Frauen Zwangsberatungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Michael Schmidt-Salomon erklärt in seinem Vortrag, warum es höchste Zeit ist, die „Kirchenrepublik Deutschland“ hinter uns zu lassen und die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen zu beenden. mehr…


Sonntag 05.05.19, 09:56 Uhr
Planungsverfahren zur Neubebauung Markstraße/Stiepeler Straße:

Echte Bürgerbeteiligung geht anders

Zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit in dem Planungsverfahren zur Neubebauung Markstraße/Stiepeler Straße erklärt Nadja Zein-Draeger für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung: In dem Verfahren zur Erstellung des  Bebauungsplans Nr. 862 zur Neubebauung Markstraße/Stiepeler Straße hat die Bezirksvertretung Süd die interessierte Bevölkerung zur Bürgerversammlung am Dienstag, 7. 5. 2019 um 18.00 Uhr in die Aula der Erich Kästner-Schule, Markstraße 189, 44799 Bochum eingeladen. In der hierzu ergangenen Bekanntmachung heißt es u.a.: „…. Nach 3 Absatz 1 Baugesetzbuch ist die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen und die voraussichtliche Auswirkung der Planung zu unterrichten. Ihr ist Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben. …“ mehr…


Sonntag 05.05.19, 09:37 Uhr

Das Freibad Werne soll 2019 offen bleiben

Anja Tillmann hat eine Petition gestartet, in der gefordert wird, dass das Freibad Werne in der aktuellen Saison 2019 geöffnet bleibt. Die Begründung: Das Freibad in Werne ist ein Bad mit einer langen Tradition und vielen Vorteilen – so hat es zum Beispiel eine der schönsten Außenanlagen der Bäderlandschaft in Bochum, einen tollen Imbiss mit den besten Pommes meilenweit und last but not least eine 75 m Bahn – etwas ziemlich einmaliges! Nun soll das Bad geschlossen werden und angeblich für 11 Millionen Euro saniert werden – das Geld ist aber lediglich beantragt und steht momentan gar nicht zur Verfügung. Wir fordern: Keine Sanierungsvorhaben ohne Finanzierung, denn es steht zu befürchten, dass das Bad ganz geschlossen wird, wenn die Gelder ausbleiben! Das Freibad Werne ist schick genugt! Eröffnung in der Freibadsaison 2019 – das ist unser Ziel! Zur online-Petition.


Sonntag 05.05.19, 07:50 Uhr
Positionen und Strategien der AfD zu den Europawahlen

Im Spannungsfeld zwischen Dexit und EU

Die antifaschistische Linke Bochum lädt am Donnerstag, den 9.. Mai um 19:00 Uhr im Provisorium, Dorstener Straße 17 zu einem Vortrag ein mit dem Titel: „Im Spannungsfeld zwischen Dexit und EU – Positionen und Strategien der AfD zu den Europawahlen“: »Gestartet 2013, um den EURO abzuschaffen, entpuppt sich die AfD zunehmend als Partei, die die EU als Verbund komplett ablehnt. Die anfänglich ökonomischen Begründungen ergänzte die Partei mit der nationalistischen Vorstellung, dass somit die „Souveränität Deutschland“ wiederhergestellt werden würde. Waren die Erwartungen 2018, einen großen Wahlerfolg zu erlangen, noch überschwänglich, ist seit dem Chaos in Großbritannien um den Brexit keineswegs mehr eine euphorische Stimmung vorhanden. Dennoch bleibt innerhalb der Partei der Dexit weiterhin als Szenario präsent, nicht nur um eine thematische Exklusivität in der Öffentlichkeit zu besitzen, sondern um zu der Staatenwelt in Europa zurückzukehren, in der Wirtschaft und Kultur nationalistisch definiert sind. Der Vortrag will sich mit den Hintergründen und Entwicklungen beschäftigen sowie einen Blick auf die potentiellen Verbündeten in Europa werfen.«


Samstag 04.05.19, 15:57 Uhr

Seebrücke Aktion: Gegen das
Sterben an den EU-Außengrenzen

Das Bochumer Seebrücke-Bündnis hatte heute zu einer Aktion auf dem Husemannplatz aufgerufen: Als Mahnmal gegen das Massensterben an den EU-Außengrenzen wurde ein echtes Fluchtboot aus dem Mittelmeer aufgebaut. In dem Schlauchboot haben mehr als hundert Menschen vergeblich versucht, der Folter, dem Menschenhandel und anderen unvorstellbaren Menschenrechtsverletzungen in Libyen zu entfliehen. Carla Scheytt (Foto) von der Seebrücke Bochum erläuterte die Aktion: »Das Boot, welches hier zu sehen ist, wurde im April 2018 in internationalen Gewässern vor Libyen ohne Insassen aufgefunden und von der Sea-Eye geborgen. An Bord befand sich etwas Kleidung, wenig Wasser und Essen. Die Menschen wurden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von der sogenannten lybischen Küstenwache nach Libyen zurückgebracht. Die Menschen waren somit wahrscheinlich Opfer eines sogenannten illegalen Pull-Back’s. mehr…


Freitag 03.05.19, 11:29 Uhr
19. Mai: Großdemonstration in Köln

„Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“

Tareq Alaows (Seebrücke) für "Ein Europa Für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus" Demo

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ruft dazu auf, sich am 19. Mai an der Großdemonstration in Köln zu beteiligen. Das Bochumer Bündnis hat Busse für die Fahrt nach Köln organisiert. Köln ist eine von sieben deutschen Städten, in denen eine Woche vor der Europawahl am 26. Mai, jeweils Tausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen. Auch in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Leipzig, München, Stuttgart und in mehreren europäischen Hauptstädten sind zeitgleich Demonstrationen geplant, zu denen ein breites bundesweites zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 90 Organisationen aufruft.
Die Europawahl am 26. Mai 2019 wird eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht abgeschafft werden sollen. mehr…

Freitag 03.05.19, 07:33 Uhr

Das Tagebuch der Susi Schmerler

Am Donnerstag, den 9. Mai wird Hubert Schneider um 19 Uhr  im Bahnhof Langendreer das Tagebuch der Susi Schmerler vorstellen. Zu den am 28.10.1938 aus Bochum nach Polen abgeschobenen Menschen gehörte auch die Familie Schmerler (Königstraße 26), die bis zum Kriegsbeginn im Grenzort Zbaszyn festgehalten wurde. Der 1923 geborenen Tochter Susi gelang im März 1939 die Ausreise nach Palästina. Schon in Zbaszyn hatte sie begonnen, Tagebuch zu schreiben, eine Tätigkeit, die für das junge Mädchen immer wichtiger wurde, nachdem der Briefkontakt mit den Eltern Ende August 1939 abgebrochen war. Das Tagebuch, das teilweise fast literarische Qualität hat, ist erhalten: Es gewährt Einblick in die Befindlichkeit eines noch halben Kindes, das sich alleine in einer fremden Umwelt zurecht finden muss, gequält von den Sorgen um die Eltern und den kleinen Bruder. Dabei beobachtet sie genau das Weltgeschehen, reflektiert es. mehr…


Donnerstag 02.05.19, 17:18 Uhr

8. Mai: Tag der Befreiung

Das „Bündnis gegen Rechts“ ruft am 8. Mai – dem Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus – um 17.30 Uhr zur Teilnahme am Rundgang auf dem Friedhof am Freigrafendamm auf: »Der 8. Mai 1945 war der Tag der Befreiung, für alle diejenigen, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen überlebt hatten; für diejenigen, die in die Illegalität gezwungen waren und diejenigen, die mit dem gleichen Ziel aber unterschiedlichen Aktionsformen den Faschismus bekämpft hatten. Der 8. Mai ist der Gedenktag, um an die unsägliche Brutalität des Faschismus zu erinnern, der mit dem Anspruch der Eroberung der Weltherrschaft, der Zerschlagung des „Bolschewismus“ und der Vernichtung der „jüdischen Rasse“ den 2.Weltkrieg angezettelt hat. Das Resultat: mehr als 60 Millionen Tote und der millionenhafte Mord an den europäischen Juden. Millionen von Soldaten der Roten Armee sind als Kriegsgefangene in Lagern systematisch unversorgt geblieben und verhungert, Hundertausende von ZwangsarbeiterInnen wurden in Rüstungsbetrieben eingesetzt und starben durch Unterernährung. Das Programm des Faschismus hieß „Vernichtung durch Arbeit“. mehr…


Donnerstag 02.05.19, 16:36 Uhr

Neu: Lokal politischer Podcast

Nach vielen Monaten Austausch über Vorstellungen und Ideen ist es nun soweit: Die erste Folge des Politpodcasts „Rat und Tat“ steht zum hören zur Verfügung. Im Gespräch mit dem Netzwerk „Stadt für Alle“ werden die Pläne, die für die Bochumer Innenstadt vorliegen, beleuchtet und diskutiert. Während Privatisierung im Fokus steht, geht es auch um Demokratie und Teilhabe an politischen Entscheidungen in Bochum. Es ist der Anfang von einem Langzeitprojekt, welches vor allem Gedanken anregen, Themen verständlich offen legen und der Politik in Bochum ein Gesicht verleihen soll. Hier ist der Link zum reinhören: https://rat-und-tat.ruhr/

Donnerstag 02.05.19, 13:13 Uhr
Berufsinformationsmesse:

Linksfraktion unterstützt Proteste

Die Bochumer Linke unterstützt die Proteste gegen die Bundeswehr-Anwerbeversuche unter Jugendlichen auf der Berufsinformationsmesse Ruhr. Zur Messe-Eröffnung am Freitag, den 3. Mai werden die Bochumer Ratsmitglieder der Linken vor der Jahrhunderthalle präsent sein – zusammen u.a. mit der Bildungsgewerkschaft GEW, dem Kinderhilfswerk Terre des Hommes, dem Bochumer Friedensplenum und der Linksjugend. Benny Krutschinna, Mitglied der Linken im Rat, kritisiert das Verhalten der Bochumer Regierungsparteien im Streit um die Rekrutierung von Jugendlichen auf der Veranstaltung: „Bochum muss endlich das Ziel der UN-Kinderkonvention ernst nehmen, die Militärwerbung unter Minderjährigen ächtet. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, die SPD und die Grünen werden seit Jahren ihrer Verantwortung nicht gerecht.“ mehr…


Donnerstag 02.05.19, 11:03 Uhr

GEW gegen Werbeauftritt der Bundeswehr

Die Gewerschaft Erziehung und Wissenschaft Bochum lehnt auch in diesem Jahr den Auftritt der Bundeswehr auf der Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle ab: Dieser widerspricht einer verantwortungsvollen Pädagogik und Berufsorientierung. Nach wie vor hat die Bildungsgewerkschaft kein Verständnis dafür, dass nicht – wie in anderen Städten – der Auftritt der Bundeswehr verhindert wird. Jahrelange heftige und  kontroverse Diskussionen in Bochum und den Nachbarstädten um die Teilnahme der Bundeswehr an dieser Veranstaltung hatten ursprünglich immerhin Veranlassung gegeben, bei einer Podiumsdiskussion am Rande der Messe die Brisanz der Angelegenheit aus verschiedenen Perspektiven zu thematisieren. Eine solche Runde, die auch interessierten Schülerinnen und Schülern die Zwiespältigkeit des Angebots wenigstens ansatzweise bewusst machen konnte, wird seit einiger Zeit nicht mehr durchgeführt. Auch sind keine anderweitigen Konsequenzen aus der Diskussion gezogen worden.  mehr…


Mittwoch 01.05.19, 15:26 Uhr

Psychoanalytische Religionskritik

Im Rahmen der kritischen Einführungswochen an der Ruhr-Uni  findet am Donnerstag, den 2. Mai um 16:00 Uhr im Raum  GD 04/620 an der RUB ein Vortrag von Cristian Luckardt statt zum Thema „Psychoanalytische Religionskritik“. In der Ankündigung heißt es: «Der Vortrag beschäftigt sich mit der Religionskritik in der Psychoanalyse Sigmund Freuds, der größten religionskritischen Schule neben denen von Feuerbach, Marx und Nietzsche. Die Psychoanalyse Freuds beschäftigte sich mit Religion als „universelle[r] Zwangsneurose“, als Phänomen im Kontext der „Massenpsychologie“ und als „Illusion“, die ihre historische Berechtigung hatte, nun aber die Menschen in der Gesellschaft in einer infantilen Rolle zurücklässt. Freud steht damit in der Tradition der Aufklärung und fordert, wie bereits Marx in der Folge von Feuerbach, eine „Erziehung zur Realität“. Der Vortrag wird aber nicht nur die Religionskritik von Freud vorstellen, sondern auch die Verbindung zu neueren Ansätzen, wie denen von Fethi Benslama und Tilmann Moser, herstellen.«


Mittwoch 01.05.19, 08:24 Uhr

Kein Werben fürs Sterben!
Nein zur Militärwerbung auf der BIM

Am kommenden Freitag und Samstag (3. und 4. Mai) findet in der Bochumer Jahrhunderthalle wieder eine Berufsinformationsmesse (BIM) statt. Wieder ist die Bundeswehr dabei und versucht, Nach­wuchs zu werben. Militärwerbung bei Kindern und Jugendlichen ist durch die UN-Kinder­rechtskonvention geächtet. Die Stadt Bochum ist die Hauptveranstalterin dieser Messe. Sie dürfte die Bundeswehrwerbung hier nicht zulassen. Offensichtlich fehlt bei den im Rat regierenden Parteien, der SPD und den Grünen, jedes Bewusstsein für die Problematik. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften, Terre des Hommes und das Bochumer Friedensplenum protestieren gegen das Werben bei Kindern und Jugendlichen für Töten und Sterben. Viel zu leicht lassen die sich durch die massive Werbung in allen Medien be­einflussen. Technik, Abenteuer, cooles Auftreten und irreführende Slogans beeindrucken, die Wirklichkeit wird ausgeblendet. Vor allem wird verschwiegen, wie sinnlos der Einsatz von Militär ist, um Konflikte zu lösen. Das Friedensplenum wird am Freitag ab 8.30 Uhr mit Flugblättern vor der Jahrhun­derthalle gegen die Anwesenheit der Bundeswehr protestieren. Um Unterstützung wird gebeten!


Dienstag 30.04.19, 17:02 Uhr

Argumentieren gegen Stammtischparolen

Der Bahnhof Langendreer bietet am Samstag, den 11 Mai von 10 – 18 Uhr einen Workshop an zum Thema „Argumentieren gegen Stammtischparolen“: „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ Solche Sprüche machen erst mal sprachlos. Das Argumentationstraining gegen rechte Parolen vermittelt, wie in solchen Situationen gehandelt werden kann. Der Schwerpunkt liegt darin, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und diesen selbstbewusst zu vertreten. Die Teilnehmenden erfahren etwas über Vorurteile und analysieren Kommunikationsverhalten. Referentinnen: C. Petersen, C. Ullrich (Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.) Anmeldung bis 05. Mai: karina.lange@bahnhof-langendreer.de.«


Dienstag 30.04.19, 16:51 Uhr

Essen: IrRWEge stoppen

Die Initiative Fridays for Future ruft am kommenden Freitag dazu auf, zur Hauptversammlung des RWE-Konzern zu fahren: »RWE ist einer der größte Emittenten Deutschlands. Sie haben die schmutzigsten Kohlekraftwerke Europas und bauen immer weiter Kohle ab. Sie baggern sich immer weiter Richtung Hambacher Forst und Richtung Dörfer! Das ist nicht tragbar, da Kohle keine Zukunft hat! Deswegen IrRWEge beenden! Sei dabei, schließe Dich unserer Demo an und kündige Deinen falls vorhandenen RWE-Vetrag! Setze Dich für einen sozialverträglichen Kohleausstieg bis 2030 ein und fordere mit uns eine CO2 Steuer, die den fossilen Energieträgern ein Ende macht!«


Dienstag 30.04.19, 16:37 Uhr
Wütende Mails von richtigen Deutschen...

Post von Karlheinz

Am Montag, den 06. Mai, um 19.00, lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Lesung mit dem Autor und Journalisten Hasnain Kazim ein, der aus seinem Buch „Post von Karlheinz“ lesen wird. Hasnain Kazim (geboren 1974) schreibt seit 2004 für Spiegel Online und den Spiegel. Seit 2009 lebt er als Korrespondent im Ausland in Islamabad, Istanbul und derzeit in Wien. Täglich bekommt Hasnain Kazim hasserfüllte Leserpost. Doch statt die Wutmails einfach wegzuklicken, hat er beschlossen zurückzuschreiben – schlagfertig, witzig und immer wieder überraschend. In seinem Buch versammelt er seine Dialoge mit wütenden Lesern und beweist, warum man den Hass, der im eigenen Postfach landet, nicht unkommentiert lassen sollte. Denn, so Hasnain Kazim: „Wenn wir schweigen, beginnen wir, den Hass zu akzeptieren. Also, reden wir!“


Montag 29.04.19, 14:36 Uhr

Mobilität: Für alle und klimagerecht!

„Vom Leben auf Kosten anderer, zum guten Leben für alle“, das ist das Motto der attac-Sommerakademie, die  in diesem Jahr vom 31.07. bis 4.08. in Bochum stattfindet. Im Vorfeld dazu lädt attac am Montag, den 6.5.19, um 19 Uhr, in der Bochumer Kulturfabrik (Provisorium) an der Dorstener Str. 17, zu einer Veranstaltung zum Thema Verkehrswende mit  Urs Kleinert ein: »Die Diskussion um die Mobilität der Zukunft nimmt zu und bietet dabei ein zwiespältiges Bild. 2018 wurden in Deutschland 3,4 Millionen neue Autos zugelassen, keine 35 000 davon hatten Elektroantrieb. Stattdessen ist mittlerweile jeder dritte neu verkaufte PKW ein SUV oder Geländewagen, möglichst mit Allrad und noch mehr Leistung. Begleitet wird dieses Kaufverhalten von Meldungen über beträchtliche Investitionen der Automobilkonzerne in E-Mobilität und autonomes Fahren, verbunden mit diversen Kooperationen, beispielsweise zwischen Mercedes und BMW. mehr…


Montag 29.04.19, 13:49 Uhr

Rundgang der Inspirationen

Das Netzwerk »Stadt für Alle« lädt am Samstag den 4. Mai um 14.00 Uhr zur Glocke am Rathaus ein, um gemeinsam zu einem erneuten Rundgang durch die Innenstadt zu starten. Dabei soll es zum einen darum gehen, über die Privatisierungs- und Umgestaltungspläne der Stadt zu informieren. Zum anderen wird »Stadt für Alle« eigene Ideen zur Entwicklung der Flächen zwischen Rathaus und Appolonia-Pfaus-Park vorstellen und diskutieren, welche weitern Wünsche oder Gestaltungsideen die Bochumerinnen und Bochumer haben. mehr…


Montag 29.04.19, 13:27 Uhr
Seebrücke-Aktion

Fluchtboot auf dem Husemannplatz

Für Samstag, den 4. Mai ruft das Bochumer Seebrücke-Bündnis zu einer ungewöhnlichen Protestaktion auf: »Als Mahnmal gegen das Massensterben an den EU-Außengrenzen bauen die Aktiven am Husemannplatz ein echtes Fluchtboot aus dem Mittelmeer auf. Los geht es um 11 Uhr. In dem Schlauchboot haben mehr als hundert Menschen vergeblich versucht, der Folter, dem Menschenhandel und anderen unvorstellbaren Menschenrechtsverletzungen in Libyen zu entfliehen. mehr…


Montag 29.04.19, 13:08 Uhr

Stadtrundgang: Bochum im Faschismus

Am Sonntag, den 5. Mai 2019 laden Volkshochschule und  VVN-BdA um 14 Uhr zu einem Stadtrundgang „Bochum im Faschismus“ ein: »Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.
Beim Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ für die Menschen, die hier lebten, bedeutete. Es wird auch hinterfragt ob und was die Menschen über die Entwicklung gewusst haben. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang weisen heute auf das Schicksal ermordeter Bochumer hin.« mehr…


Montag 29.04.19, 10:54 Uhr

Film über die Grenzen des Wachstum

Trailer "Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben", 03.09.2014@GlobaLE

Am Freitag, den 3. Mai, zeigt das Nachhaltigkeitskino ab 19 Uhr im Umweltzentrum Bochum den Film „Weniger ist mehr: Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben“ (Karin de Miguel Wessendorf, 2013, 52 Min). In der Einladung heißt es: Dabei geht es um den Einfluss des persönlichen Konsumverhaltens auf die Umwelt. Was kann jede/r einzelne tun? Fällt das im Vergleich mit der Industrie oder mit anderen Erdteilen überhaupt ins Gewicht? Was sagen verschiedene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu? Im Anschluss werden sich alle Interessierten dazu austauschen können. mehr…

Sonntag 28.04.19, 17:07 Uhr
Revolutionären Vorabenddemo 2019

Organisiert gegen Europas Rechtsruck!

Zum vierten Mal rufen mehrere Bochumer Antifa-Initiativen in diesem Jahr zur Revolutionären Vorabenddemo auf. Sie startet am Dienstag, den 30. April vor dem Hauptbahnhof. Sie führt dieses Mal vor allem durch die Innenstadt und dürfte ca.  drei Stunden dauern. Im Aufruf heißr es: »Die Ankündigung der Nazis, am 1. Mai 2016 durch Bochum laufen zu wollen, hatte uns veranlasst, erstmalig am 30. April auch unsere eigenen Inhalte auf die Straße zu tragen. Seitdem verleihen wir ein Mal jährlich unserer Wut Ausdruck und sprechen offen die gesamtgesellschaftlichen Zustände an. Dabei klärten wir über extrem rechte Gruppierungen auf, verwiesen auf die Verstrickung von Staat, Nation und Kapital, solidarisierten uns mit Arbeitskämpfen, Geflüchteten und von Rassismus Betroffenen, dem Kampf für Klimagerechtigkeit und gegen das Patriatrchat. Schallende Sprechchöre zu diesen und anderen Themen begleiteten jedes Jahr hunderte Antifaschist*innen, die konsequent und ohne sich von polizeilicher Repression ablenken zu lassen ihren Weg fortführten. Entschlossen und solidarisch werden wir auch dieses Jahr dem Rechtsruck entgegentreten. Die Gründe haben wir formuliert: mehr…


Samstag 27.04.19, 12:40 Uhr

Bochum Premiere: Luft zum Atmen

Am Freitag, den 3. Mai findet um 19 Uhr im Kino Endstation die Bochumer Premiere des Films „Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel“ in Anwesenheit der Protagonisten und der Filmemacherin statt. Die Ankündigung: »1972 gründeten ein paar Arbeiter und Revolutionäre bei Opel in Bochum die „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“(GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert. mehr…


Freitag 26.04.19, 14:13 Uhr

Radwende Bochum

Velotopia Bochum – offene Fahrradwerkstatt, ADFC-Bochum, VCD Bochum, botopia,Naturfreunde Bochum-Langendreer, Urban Radeling Bochum laden am 8. Mai um 19 Uhr ins Botopia, Griesenbruchstr.9 zur „Vollversammlung der Bochumer Radfahrer*innen“ ein:  »Du willst radfahren, bist aber genervt von fehlenden Radwegen und vielen Autos? Dann werde Teil der Radwende Bochum! Bochum ist zwar seit 2016 offiziell als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet, tatsächlich ist die Radinfrastruktur an vielen Stellen der Stadt aber immernoch mangelhaft. Die Befahrung des Innenstadtringes ist lebensgefährlich, große Verbindungsstraßen wie die Hattinger Straße haben in weiten Teilen keinen Radweg, viele Radwege sind ein einem schlechten Zustand. Gleichzeitig gibt es in Bochum laut Kraftfahrtbundesamt 512 Autos je 1000 Einwohner – mehr als in jeder anderen Großstadt. mehr…


Donnerstag 25.04.19, 17:57 Uhr

„Muslime sind die neuen Juden?“

Im Rahmen der kritischen Einführungswochen an der Ruhr-Uni referiert am Freitag, den 26. 4. Tuija Wigard vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus um 16:00 Uhr im Raum GB03/42 an der RUB zum Thema: »Muslime sind die neuen Juden? – zum Verhältnis von Antisemitismus und Islamophobie«. In der Ankündigung heißt es:  »„Das Feindbild der Juden wird heute durch das Feindbild der Muslime ersetzt“, behauptet der renommierte Antisemitismusforscher Wolfgang Benz. Diese These hat in den letzten Jahren vermehrt die öffentliche Debatte um Antisemitismus geprägt und soll nun kritisch beleuchtet und auf den Prüfstand gestellt werden. Nach einer kurzen Einführung in die Antisemitismustheorie, wird der Vortrag die Debatte um das Verhältnis von Antisemitismus und Islamophobie im Detail betrachten. Wie verhalten sich Antisemitismus und Rassismus zueinander? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Vorurteil und einer Ideologie? Welche Implikationen hat diese Debatte für den Umgang mit muslimischem Antisemitismus? Und was heißt das alles für die Aufarbeitung des Holocausts?«