Schattenarmee oder Einzelfälle? 1


Die Linken Liste an der Ruhr-Uni und die Kritischen Jurist*innen Bochum laden am Donnerstag, den 13.06. um 19:00 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 zu einer Veranstaltung zum Themenkomplex „Schattenarmee oder Einzelfälle? Rechte Netzwerke!“ ein: »Egal ob in Duisburg, Dessau, beim NSU-Prozess in München oder in geheimen Chats von Bundeswehrsoldaten. Immer wieder zeigt sich, dass auch die deutsche Staatsgewalt nicht verschont bleibt vom gesellschaftlichen Rechtsruck. Durch Korpsgeist und Vertuschung gedeckt, entstehen dabei rassistische, antidemokratische und oftmals auch rechtsextreme Strukturen. Wie diese aussehen und wozu sie fähig sind, beantwortet Sebastian Wehrhahn für uns. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und forscht zu Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus, sowie in den letzten Monaten zu den Komplexen Franco A., Nordkreuz und Hannibal.«

 


Ein Gedanke zu “Schattenarmee oder Einzelfälle?

  • Markus S.

    Von wegen “Schattenarmee”. Die tragenden deutschen bürgerlichen Parteien bauen in aller Öffentlichkeit den “Maßnahmestaat” (Ernst Fraenkel) aus, dieser löst in aller Öffentlichkeit z.B. Tatbegriff von objektiven Tatkriterien, verknüpft Herkunft mit Tätereigenschaft usw., ohne dass es irgendeiner unserer großartigen antifaschistischen Organisationen irgendetwas ausmachen würde. Die “Maßnahmen” zielen natürlich wieder darauf ab, den “Rassestaat” umzusetzen und den nächsten Genozid vorzubereiten, jedoch sogar dies interessiert hierzulande niemanden.

    In Deutschland wird es nie mehr geben, was eine Herrschaft des Rechts genannt wird, denn dazu ist es nicht in der Lage, es sei denn, Deutschland zettelt einen neuen Weltkrieg an und verliert ihn!

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