Archiv für den Monat: Februar 2019


Sonntag 24.02.19, 13:25 Uhr

Das KZ des Bochumer Vereins

Am vergangen Donnerstag haben im Bochumer Stadtarchiv die AutorInnen das von der VVN-BdA herausgegebene Buch über das Bochumer Außenlager des KZ Buchenwald  vorgestellt. Die Leiterin des Stadtarchivs Ingrid Wölk beschreibt darin die Geschichte des KZ-Lagers auf dem Gelände des Bochumer Vereins. Gegen Kriegsende wurden mehr als 1.000 Gefangene gleichzeitig unter unmenschlichen Bedingungen in der Granaten- und Bombenproduktion eingesetzt. Die Dokumente über die Verbrechen wurden von den Verantwortlichen des Bochumer Vereins vor Kriegsende weitgehend vernichtet, um später erklären zu können, dass sie zum Einsatz der KZ-Gefangenen gezwungen worden seien. Der äußerst brutale Lagerleiter, der eigenhändig Gefangene erschossen hatte, wurde zum Tode verurteilt und im Gegensatz zu vielen anderen Nazi-Verbrechern nicht begnadigt, sondern hingerichtet. Der heute 94-jährige Rolf Abrahamson hat als Überlebender des KZ in Gesprächen mit Ingrid Wölk eine gewisse Vorstellung darüber vermitteln können, wie eigentlich unvorstellbar unmenschlich der KZ-Alltag war. mehr…


Samstag 23.02.19, 17:58 Uhr

Fridays for Future nach der Schule

Die gestrige Fridays for Future-Demo begann erst um 14 Uhr – also nach der Schule. Die  Zahl der Teilnehmenden blieb mit 150 im Vergleich zur Vorwoche gleich. Der Arbeitskreis Umweltschutz hat eine Fotogalerie von der Demo veröffentlicht. Erstmals demonstrierten auch in Wattenscheid ein Dutzend SchülerInnen. In den letzten Tagen haben in Bochum der Kinder- und Jugendring, die GEW, Die Linke und Die Grünen Solidaritätserklärungen zu den Fridays for Future Aktionen abgegeben und sich gegen die Repressionsversuche der Landesregierung gewandt.


Freitag 22.02.19, 12:37 Uhr
Vorstellung der neue Bewegung Extinction Rebellion

Aufstand oder Aussterben?

Am Freitag, den 1. März laden die tierbefreier*innen bochum und extinction rebellion um 19 Uhr im Naturfreundezentrum, Alte Bahnhofstraße 175 zu einer Veranstaltung ein: »Wenn sich Politik und Wirtschaft nicht in kürzester Zeit drastisch verändern, steuert die Erde auf eine katastrophale Erwärmung von mehr als drei Grad Celsius zu. Das bedeutet nicht nur Tod, Armut und Elend für hunderte Millionen Menschen und nichtmenschliche Tiere, sondern bedroht unsere ganze Zivilisation. Das sechste große Artensterben ist bereits im vollem Gange. Heutige Kinder und Jugendliche könnten in ihrer Lebenszeit die Vernichtung fast aller Ökosysteme erleben. Um das zu verhindern, reichen kleine Konsumveränderungen nicht aus: Wir müssen Grundprinzipien unserer Gesellschaft hinterfragen. Die Regierungen sind weit davon entfernt, die nötigen Schritte zu unternehmen. mehr…


Freitag 22.02.19, 08:45 Uhr

Film über eine lebenslange Emanzipation


Im Rahmen der Feministischen Wochen 2019 ist am Dienstag, den 26. Februar um 19:00 im Provisorium, Dorstener Straße 17 der Film Geschenkt wurde uns nichts! zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte einer lebenslangen Emanzipation, die mit dem Befreiungskampf gegen den Faschismus begann. Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina „Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri, berichten von ihrer Zeit in der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen. mehr…


Freitag 22.02.19, 07:40 Uhr

Erklärungen zur Klimakatastrophe

Erklärungen für Schüler*innen zur Klimakatastrophe gibt es am Mittwoch, den 27. 2. um 18:00 Uhr, im Umweltzentrum, Alsenstr. 27. Dr Ingo Franke vom Arbeitskreis Umweltschutz Bochum, der sich seit Mitte der 80-er Jahre mit dem Thema beschäftigt, beantwortet Fragen, gibt Hintergrundinformationen und diskutiert über Maßnahmen gegen die Auswirkungen. Klimawandel – wie kommt der eigentlich zu Stande, welche Folgen hat er, was sagen KlimaforscherInnen, was dagegen getan werden müsste und was können die einzelnen tun. Die Veranstaltung vermittelt Fakten zu den Fridays for Future Demonstrationen. Um eine Anmeldung wird gebeten.


Donnerstag 21.02.19, 16:39 Uhr
Linksfraktion ruft Schulleitungen zu Solidarität auf

5. Fridays-for-Future-Demonstration

Anlässlich der fünften Fridays-for-Future-Demonstration in Bochum erklärt Benny Krutschinna, Mitglied im Schulausschuss des Bochumer Rats, die Unterstützung der Bochumer Linksfraktion für die aktiven Schüler*innen. Er kritisiert außerdem den Brief des NRW-Schulministeriums, in dem die Schulen aufgefordert werden, Maßnahmen gegen Schüler*innen zu ergreifen, die während der Schulzeit demonstrieren: „Dass die Landesregierung probiert, die Schulen gegen ihre eigenen Schüler*innen in Stellung zu bringen, wundert uns zwar nicht besonders. Getroffene Hunde bellen – die Schülerinnen und Schüler haben schließlich auch die ausbleibende Klimaschutzpolitik der Regierung Laschet kritisiert. Die Bochumer Schulen sollten sich nicht für die politische Agenda der schwarz-gelben Landesregierung einspannen lassen. Wir hoffen, dass die Lehrer*innen und die Schulleitungen in unserer Stadt Formen finden, um deutlich zu machen, dass sie das Engagement wertschätzen und unterstützen. mehr…


Donnerstag 21.02.19, 16:38 Uhr

Seebrücke Vernetzungstreffen

Immer mehr Denkmäler zeigen in Bochum Solidarität mit der Seebrücke-Bewegung. Zum Abschluss der #FreeTheShips-Aktionswoche treffen sich am Samstag, den 23. Februar Aktive aus dem gesamten Ruhrgebiet ab 13 Uhr in den Räumen von  DIDF, Rottstraße 30 zum Seebrücke Ruhrgebiet & Umgebung Vernetzungstreffen. Sie nutzen den Tag, um ihre Arbeit zu koordinieren, und um sich in Workshops auf weitere Aktionen vorzubereiten. mehr…


Donnerstag 21.02.19, 15:06 Uhr
Theater Traumbaum:

„Stromboli-Knut und die Wut“

Das Theater Traumbaum schreibt: »Wut ist in unserem Land immer wieder Thema. Aktuell haben wir da die Wutbürger und die Wutkinder. Dabei sind die Wutkinder aber ganz klar im Vorteil, denn sie sind noch in der Lage, zu lernen, ihre Wut im Zaum zu halten und ihre Aggressionen in den Griff zu bekommen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, dem 24.02. um 15.oo Uhr mit dem Besuch des Kindertheaterstückes „Stromboli-Knut und die Wut“ für Menschen ab 6 Jahren beim Theater Traumbaum in der Lothringer Str. 36 c. Der Stromboli ist ein Vulkan, der immer wieder ausbricht. Aber um den geht es hier nicht wirklich, sondern um Knut. Der spuckt zwar keine Lava, aber er beschimpft, schubst und schlägt, hat echte Wutausbrüche, vor allem in der Schule. mehr…


Mittwoch 20.02.19, 12:16 Uhr
GEW begrüßt Engagement von Schüler*innen für Klimaschutz

Schüler*innen handeln demokratisch

Die Bildungsgewerkschaft GEW in Bochum begrüßt, dass junge Menschen sich Gedanken um ihre Zukunft machen und sich mit „fantasievollen Aktionen“ engagieren. Nach den Protesten der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz unter dem Motto „Fridays for Future“ ist eine Bewegung von Schüler*innen und Studierenden entstanden, die mit wöchentlichen Demonstrationen und Protestaktionen während der Unterrichtszeit auf die dramatischen Folgen der Klimakrise aufmerksam machen und die Politik zum Handeln aufrütteln will. mehr…


Dienstag 19.02.19, 21:13 Uhr

#FreeTheShips 1

Im Rahmen der #FreeTheShips-Aktionswoche hat die Bochumer Seebrücke Initiative heute mit  einer Aktion vor dem Rathaus ein Zeichen der Solidarität gesetzt und erklärt:  »Wir sind entsetzt und wütend über eine Politik, die das Retten von Leben kriminalisiert und Menschen absichtlich dem Ertrinken ausliefert.  Wir erklären unsere Solidarität mit den blockierten Crews von Sea-Watch, Proactiva Open Arms, Salvamento Marítimo Humanitario/PROEM – AID sowie mit den Aktiven von Mission LIFELINE und Jugend Rettet, deren Schiffe aus fadenscheinigen Gründen beschlagnahmt worden sind. Unsere Herzen sind außerdem bei der Crew der Alan Kurdi von sea-eye und SMH, deren neue Mission durch die Blockade um viele Wochen verzögert wurde, die jetzt aber als einzig verbliebenes ziviles Rettungsschiff auf dem Weg in die Such- und Rettungszone sind. mehr…


Dienstag 19.02.19, 15:26 Uhr
Nach dem Scheitern des Luxus-Studi-Wohnheims „Basecamp“

Chance für die Bochumer Innenstadt

Am Bochumer Hauptbahnhof soll ein innovativer gemeinwohlorientierter Wohnungsbau für Ein- und Zweipersonenhaushalte entstehen – das fordert die Bochumer Linksfraktion nach dem Scheitern des geplanten Luxus-Studierendenwohnheims „Basecamp“.  „Dass der Investor jetzt abgesprungen ist, ist eine Chance für unsere Innenstadt“, sagt Horst Hohmeier, Mitglied der Linksfraktion im Rat. „Wir haben das Projekt immer als absurd kritisiert. Bochum belegt bei der Unterversorgung mit preisgünstigem Wohnraum einen Spitzenplatz im Ruhrgebiet. Luxus-Apartments mit einer Miete von mehr als 20 Euro pro Quadratmeter hätten unserer Stadt da überhaupt nicht weiter geholfen. Jetzt hat die Stadt die Chance, die Fehlentscheidung zu korrigieren.“ mehr…