Archiv für den Monat: April 2013


Mittwoch 24.04.13, 16:09 Uhr
Das Programm vom Festival n.a.t.u.r. 2013

„Wir müssen gießen, düngen, stutzen…“

Das Festival n.a.t.u.r. ‐ natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum wird in diesem Jahr vom 8.‐19. Mai stattfinden. An den 12 Tagen sollen 176 Programmpunktean 38 Orte bespielen. In einer Mitteilungder OrganisatorInnen heißt es: »Im Fokus des interaktiven, interdisziplinären Festivals stehen nach wie vor Mitmachaktionen wie Touren, Pflanzaktionen, Sport in der Stadt und Workshops, die zusammen rund 41 % des Festivalprogramms ausmachen. Auf diese Weise wird die Frage „Wie wollen wir leben“ direkt zwischen Festivalakteuren und Besuchern ausgetauscht. Aber auch andere Programmpunkte aus den Bereichen Musik, Theater, Kunst, Vorträge und Lesungen wollen das Publikum spielerisch mit der neuen Fragestellung zusammen bringen. mehr…


Mittwoch 24.04.13, 15:45 Uhr

Schließtage in den Zweigbüchereien?

Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Wenn der Kultur– und Sportausschuss am kommenden Freitag (26. April) über die Einführung eines zentralen Schließtages in den Zweigbüchereien der Stadtteile diskutieren wird, dann ist die Fraktion Die Linke wahrscheinlich die Einzige, die einer solchen Schließung nicht zustimmen wird. Dazu erklärt Jürgen Plagge-Vandelaar, Mitglied im Kultur- und Sportausschuss: „Bereits bei der Verabschiedung des Haushaltssicherungskonzeptes 2009 haben wir uns gegen eine Reduzierung der Öffnungszeiten der Stadtbücherei ausgesprochen. Wenn jetzt ab dem 1.9.2013 in allen Zweigbüchereien in den Stadtteilen der Mittwoch geschlossen bleiben soll, dann stellt dies für uns einen erheblichen Einschnitt in die Servicekultur der Stadt dar.
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Mittwoch 24.04.13, 07:49 Uhr

Lesung: „Der Tag des Königs“

Im Rahmen der Reihe „Wortwelten – Autorinnen und Autoren aus aller Welt“ lädt der Bahnhof Langendreer am kommenden Montag, den 29.04., um 19.00 zu einer Lesung und einem Gespräch mit dem marokkanischen Autor Abdellah Taïa ein. Er wird seinen Roman „Der Tag des Königs“ vorstellen. In der Ankündigung heißt es: »Adellah Taïa, der 1973 in Salé geboren wurde und heute in Paris lebt, durchbrach mit seinen Romanen und der Offenlegung seiner Homosexualität ein Tabu in der arabischen Welt. Sein aktueller Roman „Der Tag des Königs“ thematisiert die Liebe zweier Jungen im Marokko der 1980er Jahre unter dem despotischen Regime von König Hassan II: Der eine – Khalid –  stammt aus einem herrschaftlichen Haus im reichsten Viertel der Stadt, der andere – Omar – aus der armen Vorstadt. mehr…


Mittwoch 24.04.13, 07:40 Uhr

Der AkU wird 30 Jahre alt

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) wird 30 Jahre alt und schreibt aus diesem Anlass: »Gleich drei Bäume, für jedes Jahrzehnt einen, pflanzte der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens. Eine Linde und eine Eiche verschönern die Wiese am Ümminger See. Eine weitere Linde wächst am „Slibowitz Weg“ an den Sportplätzen Hörder Straße. Andreas Bonnermann, der die Bäume großgezogen hat, wohnt dort in der Nähe. Am 28.04.1983 folgten mehr als 50 Bochumer Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf von Dr. Ingo Franke zur Mitarbeit und huben den Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. aus der Taufe. Er ist immer noch Vorsitzender des Vereins. mehr…


Dienstag 23.04.13, 20:16 Uhr
Sevim Dagdelen zur Verurteilung wegen des Aufrufs zum Schottern:

Die Geschichte wird uns freisprechen 2

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Der Linken, Sevim Dagdelen, ist heute zu einer Geldstrafe von 2.250 Euro verurteilt worden, weil sie beim letzten Castortransport zum „Schottern“ aufgerufen hat. Hierzu erklärt sie: „Auch wenn ich heute verurteilt wurde, die Geschichte wird uns Atomkraftgegner freisprechen. Das Gewissen, die Menschlichkeit und die Liebe zu den nachkommenden Generationen gebietet uns, gegen die für Mensch und Natur hochgefährliche Technologie Widerstand zu leisten. Denn Atomkraftwerke sind das Verbrechen – nicht der Widerstand dagegen. Solange noch ein AKW in Deutschland läuft, solange noch ein AKW anderswo in der Welt von Deutschland mit gebaut oder finanziert wird, werde ich mir das Recht auf zivilen Ungehorsam nicht nehmen lassen;  weder von einer Staatsanwaltschaft in Lüneburg noch vom Deutschen Bundestag. mehr…


Dienstag 23.04.13, 16:05 Uhr
Das Erfolgsstück von Theatermacher Thomas Ebermann:

Der Firmenhymnenhandel


Am Sonntag, den 5. Mai kommt das Erfolgsstück von Thomas Ebermann „Der Firmenhymnenhandel“ um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer auf die Bühne. Das Stück zeigt den Besuch eines Firmenhymnenhändlers (Robert Stadlober) und seines Chefkomponisten (Tillbert Strahl-Schäfer) bei einem mittelständischen Unternehmen. Hier „modernisiert“ die Tochter (Pheline Roggan) des Besitzers (Rainer Schmitt) den Betrieb gerade nach allen Regeln des „neuen Geist des Kapitalismus“. Die Firmenhymne, die eingekauft werden soll, ist nur ein Mosaikstein, bei all dem Zirkus zwischen „self-empowerment“ und „total quality management“.
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Dienstag 23.04.13, 15:34 Uhr

Prozess gegen Sevim Dagdelen

„Der Versuch der Staatsanwaltschaft Lüneburg, eine Straftat in die Schotter-Erklärung hinein zu konstruieren, ist ein lächerlicher Versuch, legitime Mittel des zivilen Ungehorsams zu kriminalisieren. Egal wie das Urteil gegen mich aussehen wird: Atomkraftwerke sind das Verbrechen – nicht der Widerstand dagegen“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, anlässlich des heutigen Verfahrens gegen sie vor dem Amtsgericht Lüneburg. Dagdelen weiter: „Ich  stehe heute vor Gericht in Lüneburg, weil die Mitglieder des Bundestages von CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen für eine Strafverfolgung der ‚Schotterer‘ gestimmt haben. Dieses neoliberale Parteienkartell hat vergessen, dass es ganz allein der Anti-AKW-Bewegung zu verdanken ist, dass wir jetzt Anfänge einer Energiewende in Deutschland sehen. Nur der vielfältige Widerstand, der jahrzehntelange Protest aus der Breite der Bevölkerung hat die Ablehnung von AKWs erst entstehen lassen und der Bundesregierung nach der furchtbaren Katastrophe von Fukushima 2011 gar keine andere Wahl mehr gelassen, als einen Atomausstieg zu beschließen. mehr…


Dienstag 23.04.13, 07:16 Uhr
Situatives Brachland Museum goes Kunstmuseum

Cargo Cult Reloaded

Am morgigen Mittwoch, den 24. April wird um 18 Uhr im Kunstmuseum Bochum die Ausstellung „Cargo Cult Reloaded“ eröffnet. Auf der Webseite der Stadt Bochum ist dazu eine Geschichte zu finden: »Im vergangenen Jahr veranstaltete der Bochumer Künstler Matthias Schamp eine Übung für Studierende der Evangelischen Fachhochschule (Bereich Soziale Arbeit) auf dem Gelände des seit 2011 bestehenden Situativen Brachland Museums. Schamp und sein Kollege Steffen Schlichter nahmen im September 2011 die umzäunte und bis dato ungenützte Brache in der Bochumer City mit der Aktion Kunstwerke-werfen, an der 49 nationale und internationale Künstler teilnahmen, in Besitz und feierten im Anschluss daran die erste Ausstellungseröffnung auf dem Gelände. Weitere Aktionen, wie etwa der Bau eines Flughafens für die blauflügelige Ödlandschrecke oder die Errichtung einer Rauchzeichenanlage für Verrätselungen folgten. mehr…


Montag 22.04.13, 15:54 Uhr

Stadtrundgang Bermuda3eck

Am kommenden Sonntag, den 28. April lädt der Bahnhof Langendreer in der Reihe  „Interventionen- Stadt für alle“ zu einem kritischen Stadtrundgang mit Arnold Voss und Wolfgang Wendland zur Entwicklung des Bermuda3ecks ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz. Im Anschluss wird in der Rotunde zum Thema „Das Bermuda3eck – Zwischen Kreativquartier und privatisiertem öffentlichen Raum“ diskutiert. Dr. Arnold Voss ist Raumplaner aus Herne / Berlin / New York, Autor des Entwicklungskonzept Bermuda3eck . Wolfgang Wendland ist Musiker und Filmemacher und setzte sich im Bermuda3eck für das Recht zur Nutzung öffentlicher Plätzen ein.


Montag 22.04.13, 13:31 Uhr

Beamte als Sparschweine für rot-grün

Ver.di Bochum-Herne verlangt die vollständige Übernahme des Tarifergebnisses der Länder für die Kommunal- und Landesbeamten und schreibt: »Nach dem erfolgreichen Tarifabschluss der Länder weigert sich die Landesregierung NRW das Ergebnis zeit- und inhaltsgleich auf alle Beamtinnen und Beamten in der Kommunal- und Landesverwaltung zu übertragen. Wieder einmal soll auf dem Rücken des öffentlichen Dienstes der Landeshaushalt saniert und damit ca. 710 Mio. Euro eingespart werden! Der ver.di-Beamtenausschuss Bochum-Herne hat deshalb die Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen aus den beiden Kommunen Bochum und Herne angeschrieben und u.a. mit eigenen Aussagen aus der Vergangenheit zu dieser Thematik konfrontiert. Der Brief im Wortlaut. mehr…


Montag 22.04.13, 12:48 Uhr

Radtour: Bochum in der NS-Zeit

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Sonntag, den 28. April zu einer Stadtrundfahrt per Rad zu Stätten der Zwangsarbeit während der NS-Zeit ein: »Im gesamten Bochumer Stadtgebiet wurden während des Zweiten Weltkrieges etwa 100 Zwangsarbeiterlager errichtet. Männliche und weibliche Arbeitskräfte aus Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Russland, Weißrussland, der Ukraine und aus anderen besetzten Gebieten wurden damals in Bochumer Betrieben zwangsweise beschäftigt. In den zwei Bochumer Außenlagern des KZ Buchenwald waren überwiegend jüdische Häftlinge interniert, von denen viele aus Ungarn stammten. Während dieser etwa vierstündigen Radtour machen wir Station an den früheren Standorten der KZ-Außenlager und auf den Geländen der ehemaligen Zwangsarbeiterlager. Weitere Stationen sind das Gelände des Bochumer Vereins, die Sauren Wiesen, der Jüdische Friedhof an der Wasserstr. und der Kommunalfriedhof in Altenbochum.« mehr…


Montag 22.04.13, 12:42 Uhr
Das Musikstück zur Umfairteilen-Kampagne!

Arsen an Sahnehäubchen

In seinem neuen Programm „Arsen an Sahnehäubchen“ betreibt Chorrosion, der Chor der IG Metall Bochum, das Restaurant “Zur Himmelfahrt”. Ort der Handlung ist die Küche des Restaurants, in dem diverse Vorstände speisen. Und dann kommt noch der Betriebsrat von Opel vorbei. Da ahnt man Schlimmes. Und mit Recht. Aber keine Sorge: Es trifft immer die Richtigen! Der Titel deutet schließlich schon an, dass auch die eine oder andere Zutat in die Suppe gelangt. Am Sonntag, den 28. April ist um 18.00 Uhr im Bahnhof Langendreer Premiere. Eintritt: 12 €/10 €, Chorleitung: Susanna Keye, Regie: Sabine Scheerer, Klavier: Moya Tschuschke.


Sonntag 21.04.13, 18:45 Uhr
Für mehr als ein Drittel der BewerberInnen fehlen Lehrstellen

Die normale Ausbildungskatastrophe 3

ArbeitgeberInnen und Arbeitsagentur lassen sich viel einfallen, damit nicht angemessen über die Weigerung der Unternehmen, genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, berichtet wird. So gehen sie z. B. einfach recht frühzeitig – also bevor die meisten Ausbildungsverträge unterzeichnet sind – an die Öffentlichkeit und präsentieren die gute Nachricht, dass viele Ausbildungsplätze noch nicht vergeben sind. Das ist zu diesem Zeitpunkt zwar eine Binsenweisheit und keine Nachricht, aber die meisten Medien spielen bei dieser Irreführung mit. Auf einem Pressetermin präsentieren dann IHK und Handwerkskammer zur Abrundung der PR-Aktion noch ein paar Geschichten von Unternehmen, die tatsächlich Auszubildende suchen.  Die WAZ schrieb am 28. 4. 2013 z. B. in ihrem Artikel: „Fast für jeden Bewerber habe man rechnerisch einen angebotenen Ausbildungsplatz“ und: „Noch gibt es reichlich unbesetzte Lehrstellen in Bochum“. Die realen Zahlen wurden von den Medien nicht erwähnt. Nach Angaben der Arbeitsagentur werden bisher in Bochum und Herne den 3.250 gemeldeten Lehrstellensuchenden nur 2.077 gemeldete Lehrstellen angeboten. mehr…


Sonntag 21.04.13, 17:43 Uhr

Aktion für den Schutz der Arktis

Greenpeace berichtet: »Aktivisten von Greenpeace Ruhrgebiet protestierten gestern in Bochum, Essen, Mülheim und Oberhausen mit einem Menschenbanner für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis. Für die Botschaft „I love Arctic“ (Ich liebe die Arktis) formten die Aktivisten vor dem Bergbaumuseum, auf dem Burgplatz, an der Camera Obscura und auf dem Olga-Gelände  unterschiedliche Herzen und wenden sich damit an die Vertreter des Arktischen Rates.
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Pressemitteilung Nr. 27/2013 der Agentur für Arbeit Bochum
Sonntag 21.04.13, 13:06 Uhr

Tag der Ausbildung in Bochum

Der Tag der Ausbildung findet dieses Jahr bundesweit zum 18. Mal statt. Entsprechend dem Motto „Brücke in die Zukunft – Ausbildung zum Anfassen“ haben Schülerinnen und Schüler aus der Region die Möglichkeit bei der Kreishandwerkerschaft Ruhr in Bochum Berufe und  Ausbildungsinhalte „leibhaftig“ kennenzulernen. Zahlreiche Unternehmen stellen an diesem Tag ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Darüber hinaus finden regelmäßige Führungen durch die Lehrwerkstätten der Kreishandwerkerschaft statt.
„Wir wollen die Jugendlichen über eine breite Palette an Berufen besser informieren“, so Luidger Wolterhoff, Leiter der Agentur für Arbeit und erklärt weiter: „Jedes Jahr bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt! Viele junge Menschen wissen häufig nicht, was sich hinter einer Ausbildung versteckt und welche Möglichkeiten sie bietet. Wir haben zum Beispiel einen klassischen Orthopädie-Schuhmacher, der keinen Nachwuchs findet sowie eine unbesetzte Stelle zur Ausbildung als Industrie-Isolierer  – ein weniger bekannter Ausbildungsberuf. Hier gilt es Brücken zu bauen. Darüber hinaus werden wir versuchen, Ausbildungsbetriebe zu motivieren, auch schwächeren Schülerinnen und Schülern eine Chance zu geben. Zeugnisse sollten nicht immer den Ausschlag geben.“
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung einerseits und des steigenden Fachkräftebedarfs andererseits ist die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften für viele Betriebe von zunehmender und essentieller Bedeutung. Auch Kreishandwerksmeister Johann Philipps weiß um die Herausforderung für die Handwerksbetriebe: „Ausbildung ist eine Investition in die Gegenwart und vor allem in die Zukunft. Der eigene, gut ausgebildete Nachwuchs ist die Grundlage für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg als Unternehmen.“
„Die Unternehmen in Herne sind sich ihrer Verpflichtung bewusst. Sie wissen auch, dass sie sich auf Dauer im Wettbewerb nur behaupten können, wenn sie über qualifizierte Fachkräfte verfügen“, ergänzt Hans Hausherr, Kreishandwerksmeister aus Herne.
„Man muss es immer und immer wieder mit Nachdruck betonen: Eine solide schulische Bildung, eine ordentliche und fundierte Berufsausbildung und die Bereitschaft, sich im Arbeitsleben ständig weiterzubilden, sind heute unverzichtbare Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben“, betont Ulrich Ernst, Geschäftsführer Berufliche Bildung der IHK Mittleres Ruhrgebiet. „Damit hier auch ein Rädchen ins andere greift, müssen alle für den Erfolg ihren Beitrag leisten: natürlich in erster Linie die Schüler, die Auszubildenden, die Arbeitnehmer selbst – aber ebenso die Lehrer und selbstverständlich auch die Unternehmer. Wir werden als IHK nicht aufhören, dies anzumahnen.“

Werben weiterhin wichtig!
Halbjahresbilanz auf dem Ausbildungsmarkt in Bochum:
*       1.732 Ausbildungsstellen in Bochum
*       1.973 gemeldete Bewerber/-innen seit Oktober
*       Noch 1.141 freie Ausbildungsstellen

Für das erste Halbjahr des Ausbildungsmarktes 2012/2013 meldet die Agentur für Arbeit als Zwischenbilanz in Bochum ein Plus bei Ausbildungsstellen und gemeldeten Bewerbern. So haben sich seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober letzten Jahres  1.973 Jugendliche bei der Berufsberatung als Bewerber gemeldet. Das sind 104 Jugendliche oder 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen liegt aktuell bei 1.732. Dies sind im Vorjahresvergleich 247 Stellen oder 16,6 Prozent mehr.
„Die Unternehmen suchen nach geeigneten Nachwuchskräften. Dahinter steht das Wissen um die zukünftig knapper werdenden Fachkräfte“ so Luidger Wolterhoff und fährt fort: „Doch auch in diesem Jahr zeichnet sich bereits ab, dass wir nicht jedem Bewerber eine Ausbildungsstelle werden anbieten können. Jugendliche, die jetzt noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben, sollten sich unbedingt über Alternativen zum Wunschberuf informieren. Oft bieten weniger bekannte Berufe bessere Perspektiven. Manche Bewerber überzeugen erst auf den zweiten Blick. Viele Schüler, die auf den ersten Blick nicht wie Olympioniken wirken, haben das Zeug zu einer erfolgreichen Ausbildung. Kein Jugendlicher darf auf seinem Weg in Ausbildung verloren gehen.“

Halbjahresbilanz auf dem Ausbildungsmarkt in Herne:
*       345 Ausbildungsstellen in Herne
*       1.277 gemeldete Bewerber/-innen seit Oktober
*       Noch 247 freie Ausbildungsstellen

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober haben sich in Herne insgesamt 1.277 Jugendliche bei der Berufsberatung als Bewerber gemeldet. Das sind 4 Jugendliche (0,3 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen liegt derzeit bei 345 Ausbildungsstellen. Dies sind im Vergleich zum Vorjahr 156 Stellen oder 31,1 Prozent weniger.
Luidger Wolterhoff zu der aktuellen Entwicklung in Herne: „Der Ausbildungsmarkt in Herne stellt sich im Moment etwas schwierig dar. Wir haben ein Drittel weniger Ausbildungsstellen zu verzeichnen. Im letzten Jahr fanden in Herne viele Umfirmierungen und Fusionen statt. Viele kleine und mittelständische Betriebe bilden oftmals nur im 3-Jahreszyklus aus. Darüber hinaus sind viele Arbeitgeber nach wie vor verunsichert und nehmen momentan eine eher abwartende Haltung ein. Trotz allem gibt es Möglichkeiten – auch überregional. Wer sich nur auf wenige Berufe konzentriert, vergibt eine große Chance. Man sollte sich auch nicht durch Vorurteile über bestimmte Berufe leiten lassen. Jede Ausbildung ist ein guter Start ins Berufsleben!“


Sonntag 21.04.13, 11:02 Uhr

Postkoloniale Entwicklungspolitik

Am Freitag, dem 3. 5. findet um 18:30 Uhr in der Ev. Fachhochschule, Raum 119 ein Vortrag von Chandra-Milena Danielzik und Daniel Bendix von „glokal“ statt zum Thema: „Postkoloniale Perspektiven auf Entwicklungspolitik“. In der Einladung heißt es: „Vor dem Hintergrund, dass Entwicklungspolitik bzw. Entwicklungshilfe üblicherweise als positives Gegenstück zu den kolonialzeitlichen Beziehungen zwischen globalem Norden und Süden gesehen werden, wird in diesem Vortrag der Frage nachgegangen, was Kolonialismus und Entwicklungspolitik/-hilfe miteinander zu tun haben könnten? mehr…


Samstag 20.04.13, 16:55 Uhr

Wasserstraße & Radfahren

In einer kleinen Dokumentation hat der ADFC kürzlich am Beispiel Wasserstraße aufgezeigt, wie weit die Verkehrsplanung in Bochum davon entfernt ist, als fahrradfreundlich zu gelten.  Einige Links funktionierten in dieser Ausarbeitung nicht optimal. Die korrigierte Fassung. Die Linksfraktion hat ebenfalls mit einem Antrag den Rat gezwungen, zu der vom ADFC aufgezeigten Fehlplanung Position zu beziehen.


Freitag 19.04.13, 14:15 Uhr

Wattenscheid bekommt einen
Betti-Hartmann-Platz
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Hannes Bienert (Foto), Sprecher der Antifa Wattenscheid ist ein ungewöhnlicher Erfolg gelungen: Die Bezirksvertretung Wattenscheid hat auf seinen Antrag hin und gegen die Empfehlung der Stadtverwaltung einstimmig beschlossen, dass der Wattenscheider Rathausplatz zukünftig Betti-Hartmann-Platz heißt. Betti Hartmann war das jüngste Wattenscheider Holocaust-Opfer. Die Schülerin wurde am 31. August 1942 als 15-Jährige im Vernichtungslager Auschwitz ermordet. Anlässlich ihres 70. Todestages hatte Hannes Bienert im vergangenen Jahr die Platzbenennung in einem Schreiben an die Bezirksvertretung angeregt. Die Stadtverwaltung reagierte wie erwartet: Sie empfahl eine Ablehnung des Vorschlages. Zur Begründung grub sie einen 17 Jahre alten Vorschlag aus, Straßen und Plätze nach ehemaligen Wattenscheider Bürgermeistern und Oberbürgermeistern zu benennen.
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Freitag 19.04.13, 13:23 Uhr

Kosten für Musikzentrum explodieren

Volker Steude vom Bürgerbegehren gegen den Bau des Konzerthauses schreibt: »Noch ohne dass der erste Spatenstich überhaupt getan wurde, ist jetzt in aller Stille öffentlich gemacht worden, was alle wissen mussten, aber Rat und Verwaltung immer wieder gezielt ignoriert haben: Gemäß der aktuellen Planungen wird das Musikzentrum 4 Mio. Euro teurer als geplant. Im Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe berichtete Architekt Kock, dass, wie bereits befürchtet, die Gründung des Baukörpers aufgrund von Hohlräumen im Boden für die Architekten eine besondere technische Herausforderung darstellt. mehr…


Donnerstag 18.04.13, 19:54 Uhr

Zypern: Neues Hilfspaket für Banken

Die Bochumer Linkspartei schreibt: »Bochumer Abgeordnete aller Parteien beteiligen sich an einem politischen Angriff der Bundesregierung gegen die Demokratie und Sozialstaaten. Nur Sevim Dagdelen von den Linken stimmt im Bundestag gegen ein Rettungspaket für Zypern. Die Bochumer Abgeordneten Axel Schäfer von der SPD und Frithjof Schmidt von den Grünen stimmen gemeinsam mit Norbert Lammert von der Bochumer CDU für ein milliardenschweres Rettungspaket für Zypern. David Staercke, Kreissprecher der Linken in Bochum erklärt dazu: „Schäfer, Schmidt und Lammert beteiligen sich mit ihrem Ja zu den Hilfen an dem nächsten Angriff der Bundesregierung auf die Demokratie und die Sozialstaaten in Europa. Wie in Griechenland, Portugal und in Spanien sollen jetzt auch in Zypern mit Sozialkürzungen wieder einmal Banken und Konzerne gerettet werden – nicht etwa die Bevölkerung.“ mehr…