Der 14. Februar wird ein großer Aktionstag in Bochum. Insgesamt werden drei große Ereignisse an dem Tag die Stadt prägen: Fridays for Future ruft um 17:30 Uhr am Hauptbahnhof auf zum bundesweiten Klimastreik (siehe auch), ein breites Bündnis antifaschistischer Organisationen um 18:30 Uhr am Hauptbahnhof unter dem Motto „Nieder mit der AfD und ihren Verbündeten“ (siehe auch) und vorher um 17 Uhr am Schauspielhaus One Billion Rising: »Die Veranstaltung wird nicht nur ein kraftvolles Zeichen für Gleichberechtigung, Solidarität und ein Ende der Gewalt setzen, sondern auch Teil der globalen Bewegung sein, die jährlich Millionen von Menschen weltweit mobilisiert.«
Datum: Freitag, 14. Februar 2025 Uhrzeit: 17:00 Uhr (Treffpunkt vor dem Schauspielhaus Bochum)
An diesem Wochenende lädt die Musikschule Bochum zu mehreren kostenlosen Veranstaltungen rund um die Zupfinstrumente in das Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Marienplatz 1, ein. Die Details dazu:
Der ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet kündigt im Rahmen der Tarifauseinandersetzung mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen für kommenden Donnerstag, den 06. Februar 2025, erste betriebsnahe Streikmaßnahmen in Bochum an und schreibt dazu: »Zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, sind Tarifbeschäftigte, Auszubildende, Studierende und Praktikant*innen bei der Stadtverwaltung Bochum, der Agentur für Arbeit Bochum, dem Jobcenter Bochum, dem Schauspielhaus Bochum und den Wasserwelten Bochum.
Am kommenden Sonntag wird ein Treffen im Bahnhof Langendreer (Raum 4) stattfinden, in dem gemeinsam mit Interessierten die Mobilisierung und die Aktionen in Riesa anlässlich des AfD-Bundesparteitags nachbereitet werden sollen: »Riesa war ein Erfolg, der für die antifaschistische Bewegung im Lande wichtig ist. In kürzester Zeit konnten weit über 150 Busse aus der ganzen Republik organisiert und so insgesamt über 15.000 Menschen in das kleine sächsische Städtchen mobilisiert werden. Das ist der Erfolg der neuen widersetzen-Struktur, die sich mit dem Bundesparteitag der AfD in Essen gebildet hat. Es ist eine wichtige Entwicklung, dass Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die radikale Rechte ein übergreifender Mobilisierungsansatz sind.
In einer aktuellen Pressemitteilung bittet der Arbeitskreis Umwelt (AKU) um Mithilfe und schreibt: »Bald beginnt die alljährliche Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern. An zahlreichen Orten müssen sie dazu Straßen überqueren und werden in großer Zahl überfahren. In Bochum werden deswegen an mehreren Stellen Krötenzäune aufgebaut (siehe). Die Tiere werden in Eimer umgeleitet. Diese müssen dann von mindestens 2 Personen jeweils morgens und abends geleert und die Tiere auf der anderen Straßenseite ausgesetzt werden.
In der Pressemitteilung des Mietervereins heißt es: »Den Mieterverein erreichten in den vergangenen Wochen zahlreiche Anfragen verunsicherter Mieterinnen und Mieter, die von der Vonovia ein Anschreiben erhalten hatten. Darin wird in den jeweiligen Wohnungen der Einbau von sogenannten „Multisensor Plus“-Rauchwarnmeldern angekündigt.
Gestern versammelten sich wieder ca. 150 Aktivist*innen am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust in der Kortumstr.. Die Aktion war wie in den letzten Jahren dadurch geprägt, dass die Namen der Opfer des Faschismus aus Bochum und Wattenscheid verlesen wurden und mittels der Transparente mit den Namen ein Spalier des Gedenkens entstand. Eindrücke von der Veranstaltung.
Das gemeinsame Treffen des „Rat von unten“ und der Strategiewerkstatt „Kaffee auf“ war ein Ort des lebendigen Austauschs darüber, wie die emanzipatorische Bewegung in Bochum sichtbarer und wirkmächtiger werden kann. An einem der Thementische wurde sehr konkret darüber gesprochen, wie eine gemeinsame Einmischung in die Kommunalwahlen im September aussehen könnte und wie nötig das ist, wurde in einem vorangegangenen Beitrag von zwei stadtpolitisch Aktiven überdeutlich: »Der Slogan „Hier wo das Wir noch zählt“ begrüßt die Ankommenden auf den Bahnsteigen am Bochumer Hauptbahnhof. Er ziert die Fassade eines Parkhauses, an dessen Fuß ein eingezäuntes leeres Baugrundstück liegt. Der Slogan und der Ort, an dem er zu lesen ist, stehen ikonisch für den Zustand dieser Stadt und seiner politischen Klasse: Stillstand, leere Versprechungen und die Weigerung, sich der Herausforderung, die Zukunft zu gestalten zu stellen.
Der Saal in der Rotunde war brechend voll. Alle Stühle besetzt und immer noch kamen Menschen herein. Wer sich jung genug fühlte, setzte sich auf den Boden, andere blieben zwei Stunden stehen. Weit über 200 Teilnehmende – das übertraf nun wirklich auch die kühnsten Erwartungen.
In der Ausstellungshalle der Gruppe Elf wird ab dem kommenden Sonntag eine neue Ausstellung zu sehen sein: »Malschüler*innen der Bochumer Künstlerin Silvia Szlapka zeigen ihre Werke, die sie in den letzten zwei Jahren in der Malschule für Jugendliche und Erwachsene erstellt haben.
Die Omas gegen Rechts informieren über ihre Aktivitäten, die sie sich bis zu den Bundestagswahlen vorgenommen haben: »Im Vorfeld der Bundestagswahlen im Februar verstärkt die Bochumer Initiative „OMAS GEGEN RECHTS BOCHUM & WEST“ ihre Stadtteilpräsenz. Die Gruppe setzt sich öffentlich vor allem für die Demokratie, Menschlichkeit und Solidarität ein und stellt sich gegen Rassismus, Faschismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus.
Der Kinder- und Jugendring Bochum informiert über Freizeitangebote für Jugendliche und junge Erwachsene und die Neuauflage für den Stadtbezirk Südwest und schreibt dazu: »in Bochum gibt es zahlreiche Lern- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene außerhalb von Schule und Ausbildung. In den „CLiB-Broschüren“ (CLiB = Cooles Lernen in Bochum) werden die Angebote der unterschiedlichen Felder der Kinder- und Jugendarbeit zusammengefasst und die Angebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen, der Jugendfreizeithäuser, die musisch-kulturellen Angebote und die naturwissenschaftlich-technischen Angebote vorgestellt.
Auch in diesem Jahr gestalten wieder Aktivist*innen das Gedenken an die Opfer des Holocaust auf der Kortumstraße in Höhe des Husemannplatzes. Mit dem folgenden Text wird dazu aufgerufen: »Auch 80 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau gibt es keinen Grund zu jubeln, sondern zu trauern und zu gedenken. Antisemitismus hält in der deutschen Gesellschaft weiterhin an. Die zahlreichen Anschläge auf Jüdinnen und Juden und auf jüdische Einrichtungen sollten wir als Mahnung nehmen, das was geschehen ist, wieder geschehen kann.
Das Ensemble des Schauspielhauses Bochum hat bei der jährlichen Spendenaktion Das goldene Tuch in dieser Spielzeit einen Gesamtbetrag von 26.353,34 Euro eingesammelt und schreibt dazu in der aktuellen Pressemitteilung: »Das Geld kommt nun verschiedenen Bochumer Organisationen zu Gute, die sich um geflüchtete und bedürftige Menschen kümmern.
Die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West fordern in einem aktuellen offenen Brief die Vertreter*innen der demokratischen Parteien auf „ihre Verantwortung als KandidatInnen demokratischer Parteien ernst zu nehmen. Treten Sie ein in einen ehrlichen, konstruktiven Dialog über die anstehenden Probleme. Nennen Sie mögliche Lösungsansätze und deren Kosten. Verzichten Sie auf populistische Scheinlösungen und ständiges Wahlkampfgetöse. Sprechen Sie endlich über die wirklichen Probleme, und lassen Sie sich nicht von der AfD Scheindebatten aufnötigen.“
Die aktuelle Pressemitteilung des Kinder- und Jugendrings Bochum informiert über einen offenen Brief, den das Jugendforum Bochum-Mitte an den Oberbürgermeister und andere politischen Vertreter*innen der Stadt geschrieben hat und schreibt dazu: »43 Jugendliche und Mitarbeitende aus der Kinder- und Jugendarbeit haben am Jugendforum teilgenommen und sich mit den Angeboten für junge Menschen in der Bochumer Innenstadt, Altenbochum, Grumme, Hamme, Hordel, Hofstede und Riemke befasst.
Der Neujahrsempfang des Friedensplenums erlebte mit der Rede von Sabine Reich, designierte Leiterin des Prinz-Regent-Theaters, einen Höhepunkt in der langen Reihe dieser Empfänge. Sabine Reich machte sich die Vielfach-Krisen zum Thema und macht sich Gedanken darüber, wie aus Sicht emanzipativen Bewegung eine Antwort darauf aussehen könnte und sagt am Ende der Rede: „Wir haben unsere Aufgabe darin gesehen, die Krise zu erklären. Wir haben sie analysiert und geglaubt, wenn alle sehen, was wir sehen, wenn alle verstehen, was wir erklären, wenn wir aufklären, aufdecken, entlarven, enthüllen, dann können wir das Problem wie eine mathematische Gleichung lösen.“ und kommt zu der Schlussfolgerung, dass wir unser Verhältnis zur Krise ändern sollten und führt am Ende unter der Überschrift „Gemeinsam glänzen“ aus: „Wenn autoritären Bewegungen die Krise brauchen, dann schaffen wir die Ruhe.
Attac Bochum veranstaltet seinen nächsten politischen Kaffeeklatsch am kommenden Sonntag – nicht, wie sonst in der KoFabrik – sondern im WerkRaum der GLS Bank. Dieses Mal mit dem Thema „Anders wirtschaften – über Genossenschaften und Verantwortungseigentum“. Dazu schreibt die Gruppe: »Wie kann eine Wirtschaft aussehen, die nicht vom Profit getrieben wird? Gibt es dafür heute bereits Ansätze, die vielleicht gar Erfolg versprechen? Clemens Schimmele ist sowohl durch seine Forschung als auch durch praktische Tätigkeit ausgewiesener Experte für Genossenschaften auf diesem Gebiet.
Die Omas gegen Rechts informieren über eine Theateraufführung am kommenden Samstag in der KoFabrik: »Es ist soweit: Am Samstag, den 25.01.2025 um 19.00 Uhr feiert das generationsübergreifende Inszenierungsprojekt „Die Reise der Verlorenen“ (frei nach Daniel Kehlmann) unter der Regie von Hendrik Becker in der Quartierhalle der KOFabrik Premiere. Neben jungen Schauspieler:innen des Theaters Löwenherz sind auch einige OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West mit von der Partie.
Das Hattinger Forum für Demokratie veranstaltet am kommenden Sonntag, dem 26.1. um 14 Uhr eine Bilderlesung und Gespräch mit Barbara Yelin: »Emmie Arbel wird 1937 in Den Haag geboren. Im Jahr 1942 wird sie mit ihrer jüdischen Familie von den Nazis deportiert. Sie überlebt als Kind die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist, ist sie acht Jahre alt. Ihre Eltern und Großeltern sind im Holocaust ermordet worden.
Die „Partnerschaft für Demokratie-Hattingen“ veranstaltet im Rahmen des Internationalen Tag des Gedenkens des Holocaust ein Konzert: »Die Musiker*Innen des „Odessa-Projekt“ vereint die Liebe zur Musik Osteuropas. In ihrem Programm reihen sich Klänge vom Balkan und aus Griechenland an Lieder aus Mazedonien, der Türkei und Russland. Der Wechsel von Balkantänzen und Klezmer, jiddischen und Romaliedern belebt das vielseitige Programm der Band.
Wie gehen wir mit einer Partei um, die eine offen rassistische und völkische Politik betreibt? Einfach verbieten oder treibt das noch mehr Menschen in die Arme von Populisten? Das erörtern am Freitag, den 24. Januar, sechs politisch engagierte Expert*innen in der Rotunde in Bochum. Gemeinsam laden ein Bochum gegen Rechts, Langendreer/ Werne gegen Nazis, Attac und die Rotunde und zum Inhalt schreiben sie: »Fast 900.000 Menschen haben sich deutschlandweit in einer Petition dafür ausgesprochen, ein Verbot der AfD zu prüfen. Was spricht dafür, was dagegen? Das erörtern wir zusammen mit dem Publikum am 24.1.2025 um 19.00 Uhr in der Rotunde.
Besuch der Ausstellung am Freitag, 31.01.2025, 14:00 – 16:00 Uhr, Anmeldungnotwendig
Das Polizeipräsidium Bochum hat mit der Ausstellung – unter Mitwirkung u.a. der Bochumer VVN – eine Dauerausstellung geschaffen. Sie erlaubt einen Blick auf das Handeln der Bochumer Polizei während der NS-Zeit. Sie war für das Schüren von Ängsten, die Anwendung von Gewalt und die generelle Einschüchterung der Bevölkerung verantwortlich.
Im neuen Newsletter des Flüchtlingswerks NRW wird folgende Entscheidung des Landessozialgericht NRW (Az.: L 20 AY 16/24 B ER vom 17.12.24) dokumentiert: Die Kürzung von Leistungen nach dem AsylbLG ist rechtmäßig, wenn die Leistungsempfängerin bei der Beschaffung von Reisedokumenten nicht ausreichend mitwirkt. Mit seiner Entscheidung wies das LSG die Beschwerde einer aus Ghana stammenden Geduldeten ab, die aufgrund fehlender Reisedokumente nicht abgeschoben werden konnte und daraufhin nur noch monatliche Leistungen in Höhe von 228 € bewilligt bekam. Die Richterinnen am LSG verpflichteten die Behörde jedoch dazu, der Frau über die bewilligten 228 Euro hinaus weitere 15 Euro zu zahlen.
Professorin Tribble am 22.1. in Bochum: Bestandsentwicklung jetzt – für ein Umdenken in der Wohnraumversorgung – Transformation gestalten
Der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgebung lädt ein zu einer Veranstaltung am 22. Januar um 18:30 in die Brückstr. 58 und hat dort die Professorin Dr. Renée Tribble (StädteBauProzesse, TU Dortmund) zu Gast: »Die Diskussion um den Erhalt von Wohnungsbeständen bewegt in Bochum immer mehr Menschen – aus sozialen wie klimapolitischen Gründen. Renée Tribble beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Frage.
Im Rahmen der PEN-Veranstaltungsreihe 2024/25 „100 Jahre PEN in Bochumer Sicht“ (siehe auch) findet am kommenden Freitag um 19 Uhr eine Lesung mit zwei PEN-Stipendiat*innen in der Zentralbibliothek statt: »Stella Gaitano, *1979 in Khartum, ist eine südsudanesische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin. In Schriften wie „The Return“, „Edo’s Souls“ oder zuletzt „Endlose Tage am Point Zero“ schildert die studierte Pharmazeutin auf unsentimentale, gleichwohl empathische Weise Leben und Alltag der Sudanesen. Nach ihrer öffentlichen Kritik an politischen und sozialen Missständen wurde Stella Gaitano in beiden Teilen des Sudan verfolgt. PEN Deutschland lud sie 2022 in sein Writers-in-Exile-Programm nach Deutschland ein.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der auf dem ehemaligen Gelände der Erich Kästner-Schule angelaufenen Komplettrodung: »Der bereits in den letzten Jahren auch ohne Bebauungsplan aufgenommene Kahlschlag von ca. 750 Bäumen soll nun offenbar kurzfristig zu Ende gebracht werden. Die am Freitag begonnenen Fällungen sind am Samstag selbst noch im Dunkeln fortgesetzt worden. Von der Stiepeler Straße ist der Blick schon frei auf das Baugelände (anliegend Fotos aus einem Haus an der Stiepeler Straße).
Im Bahnhof Langendreer findet am kommenden Donnerstag, dem 16.1. um 19 Uhr eine Veranstaltung statt, die sich mit den „nationalen Leitmedien und deren Beitrag auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit“ befassen wird. Zum Inhalt heißt es: »Weil die Nachrichten – vor allem schlechte – nicht weniger werden und wir gleichzeitig von ihnen nicht gerade schlauer, freuen wir uns, dass Renate Dillmann am 16.01.2025 ihr neues Buch „Medien. Macht. Meinung.“ vorstellen wird:
Vom 23. Januar bis 5. Februar 2025 finden die diesjährigen SchulKinoWochen NRW statt. Informationen zum ganzen Programm kann man auf der Seite des Landschaftsverbands LWL finden. Für Bochum heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung: »Fünf Kinos in Bochum nehmen an den SchulKinoWochen NRW teil: das Capitol, das Casablanca, das Endstation Kino im Bahnhof Langendreer, das UCI im Ruhr Park und das Union Kino. Sie zeigen ab dem 23. Januar mehr als 30 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme. Ein besonderes Highlight der SchulKinoWochen sind die Besuche von Filmschaffenden, wie Regisseur:innen oder Schauspieler:innen, die ebenso zum Programm gehören wie moderierte Filmgespräche mit Medienpädagog:innen und Expert:innen für ausgewählte Filme der Sonderprogramme.