»Am 16. Juli stellt der emeritierte Professor für moderne Geschichte Moshe Zimmermann sein im April erschienenes Buch „People Gone Mad: Wie Demokratie sich selbst zerstört“ im Bochumer Fritz Bauer Forum vor. Zimmermann wird online zugeschaltet sein.
Die Benachteiligung von Fußgänger*innen ist an Ampeln besonders spürbar – auch hier in Bochum. Neben den widrigen Bedingungen, die das Warten an der Ampel mit sich bringt – Lärm und Abgasen unmittelbar ausgesetzt – sind zu Fuß Gehende beim Queren der Straße konkret gefährdet. Besonders kritisch sind Ampelschaltungen, bei denen abbiegende Fahrzeuge und querende Fußgänger*innen gleichzeitig Grün haben. In Bochum kam es in jüngerer Zeit mehrfach zu schweren Unfällen in solchen Situationen. Besonders deutlich wird dies am Beispiel eines Unfalls vom 27. März an der Kreuzung Unterstraße / Am Neggenborn in Langendreer.
Im Jahr 2022 hat die Stadt Bochum eine eigene Stellplatzsatzung verabschiedet. Sie war ein wichtiger Meilenstein bei der Förderung des Radverkehrs. Es wurde vereinbart, diese turnusmäßig zu überprüfen. Die zweite Prüfung steht nun an.
Unter dem Titel „HAMME IM GESPRÄCH – Die offene Dialogreihe im Stadtteil“ hat das Theater der Gezeiten einen offenen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven geschaffen. Die politischen Gesprächsrunde trifft sich ein Mal im Monat. Am Fr. 17. Juli 2026 geht es ab 17:00 Uhr (Einlass: 16:30 Uhr) um die Frage „Was bewegt uns politisch – hier im Stadtteil, in der Gesellschaft, in der Welt?“
»Salat, Tomaten, Chilis, frische Kräuter und vieles mehr wachsen seit Kurzem auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft „Auf der Heide 32” in Bochum. Studierende des Studiengangs „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik” der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) haben gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern acht Hochbeete aufgebaut – und damit einen lebendigen Begegnungsraum geschaffen, der die Lebensqualität der Menschen vor Ort spürbar verbessert.
Die Zentralbücherei lädt am kommenden Mittwoch zum nächsten KI-Dialog, diesmal unter dem Titel „Wasser, Strom und Menschen – Der Hunger der KI“ ein. Welche Ressourcen, neben Strom, benötigt man, um Künstliche Intelligenz zu trainieren und anzuwenden? Nach einem Input zum Einstieg ins Thema wollen Kassandra Philip Kienitz und Mustafa Eser mit den Teilnehmenden in den Dialog treten. Anmeldungen sind nicht nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Nun ist es wissenschaftlich bestätigt: Die AfD kann verboten werden, weil sie eindeutig verfassungswidrig ist. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) belegt in einem über 1.500 Seiten umfassenden Gutachten, welches sich auf eine Auswertung von über drei Millionen Datenpunkten stützt, nach strengsten juristischen Kriterien die Verfassungswidrigkeit der Partei.
»Mit Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) vor 75 Jahren wurden die Rechte von Menschen, die Schutz vor Verfolgung suchen, völkerrechtlich verankert. Heutzutage werden die Prinzipien der GFK in Europa allerdings durch eine Politik der Abschottung und Ausgrenzung – so jüngst mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) – immer weiter untergraben. Anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags präsentieren daher 275 Organisationen, unter ihnen der in Bochum beheimatete Flüchtlingsrat NRW, in dem heute veröffentlichten Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ einen Gegenentwurf für einen starken und solidarischen Flüchtlingsschutz im 21. Jahrhundert. Sie fordern ein Leben in Sicherheit und Würde für geflüchtete Menschen.
Das Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit Bochum unterstützt den Aufruf zur Ruhrpott Rebellion und wirbt für eine breite Beteiligung an der Kundgebung „Hände weg vom Sozialstaat!“ am 10. Juli 2026 auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum. Gemeinsam mit Gewerkschaften, Sozialverbänden, Initiativen und zahlreichen Engagierten setzt sich das Bündnis für den Erhalt sozialer Sicherungssysteme, gesellschaftliche Teilhabe und eine solidarische Gesellschaft ein.
Das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima, die BUND Kreisgruppe Bochum und der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum AkU nehmen zum Entwurf der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Bochum Stellung.
Das Jugendamt und der Kinder- und Jugendring haben ein Kinderschutzzertifikat für die Jugendverbandsarbeit entwickelt, das aus verschiedenen Bausteinen besteht und ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Vereine ist. Alle Mitarbeitenden in einem Jugendverband und in einer Jugendinitiative müssen einen Verhaltenskodex zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen unterschreiben und ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Zum Schutzkonzept gehört auch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen zu wichtigen Fragen des Kinderschutzes.
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt lehnt den Vorschlag der Verwaltung, auf der Brachfläche am City-Tor Süd ein neues Gymnasium zu bauen, deutlich ab. “Das ist kein sicherer Ort für eine Schule”, erklären Kai Aschenbach, schulpolitischer Sprecher, und Jürgen Dassow, planungspolitischer Sprecher. “Die Nähe zum Konsumraum für harte Drogen auf der Viktoriastraße., die Allgegenwart von Bars und Alkohol im Bermudadreieck sind nicht optimal. Dazu kommt, dass sich auch tagsüber eine große Zahl unterschiedlichster Menschen in diesem Bereich aufhalten und die Schule als Schutzraum für Kinder und Jugendliche besonders gegen das Betreten von schulfremden Personen gesichert werden muss”, so Aschenbach und Dassow.
Die Anti-Ableistische Aktion – Ruhr lädt zu einem Drag-Workshop am 19. Juni ein: »Drag ist nicht nur ein Look. Es ist eine Kunstform mit Geschichte, Tiefe und jeder Menge Glamour. In diesem zweiteiligen Workshop mit BAPHOMETH lernt ihr, was Drag wirklich ist und könnt es dann direkt selbst ausprobieren: Make-Up, Perücken, Kleidung, Performance. Und zum Abschluss? Ein offener Lipsync Shuffle, bei dem ihr die Bühne erobern könnt!
HAMME IM GESPRÄCH – die offene Dialogreihe im Stadtteil fragt am Freitag, den 19. Juni 2026 um 17:00 Uhr: Was bewegt uns politisch – hier im Stadtteil, in der Gesellschaft, in der Welt? Die politischen Gesprächsrunde trifft sich ein Mal im Monat und bietet einen offenen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven.
Nach nur drei Monaten Laufzeit will die Stadtverwaltung das Bochumer Förderprogramm für Steckersolaranlagen wieder beenden. Dagegen wendet sich die Ratsfraktion Die Linke mit einem Antrag für die kommende Ratssitzung. Statt die Förderung einzustellen, soll die Stadt gezielt daran arbeiten, mehr Haushalte mit geringem Einkommen zu erreichen.
Am 1. Juni finden deutschlandweit verschiedene Demonstrationen und Kundgebungen unter dem Motto „Es reicht!“ statt, darunter auch eine zentrale Demonstration für das Ruhrgebiet in Essen. Nach der Auftaktveranstaltung sind weitere Demonstrationen in anderen Ruhrgebietsstädten geplant. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Jugendverbänden, sozialen Organisationen und Die Linke Kreisverbänden aus dem Ruhrgebiet wird gegen die geplanten Sozialkürzungen der Bundesregierung protestiert.
»Die Juniausgabe des Straßenmagazins erzählt, wie 30 Frauen auf Dortmunds Beginenhof leben, wie Bodo Wartke Lieder schreibt, wie Karl-Heinz Granitza aus Lünen den US-Fußball dominierte, was sich junge IranerInnen in Deutschland wünschen, wie Ely mit 16 auf der Straße landete und warum sie heute Sozialarbeit studiert.
Am 30. Mai treten in Bochum weitere Grillverbote in Kraft. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung sieht darin eine weitere Übergehung der Bezirksvertretungen.
Der in Bochum beheimatete Flüchtlingsrat NRW ruft Organisationen auf Bundesebene und Landesebene sowie lokale Initiativen (ergo keine Privatpersonen, politische Parteien, Unternehmen) zur Unterzeichnungt eine Memorandums auf. Anlass ist der 75. Jahrestag der Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention.
Das Frauenarchiv ausZeiten lädt in Kooperation mit der VHS ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Er gibt Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennenzulernen. So ist zu erfahren, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung. Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan gibt es beim Rundgang kostenlos. Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang
Fahrradfahren lernen oder nach langer Pause wieder sicher in den Sattel steigen: Ab Juni startet der ADFC Bochum mit einem neuen Angebot für Erwachsene. Die neue Radfahrschule richtet sich insbesondere an Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen und beginnt zunächst mit einem speziellen Kurs für Frauen*.
Ob Textsicher oder Duschsänger – jeder ist willkommen, wenn die lustigste Karaoke-Party des Jahres steigt. NightWash steht seit 25 Jahren für beste Stand-Up-Comedy und hat unzählige Comedy-Stars auf die Bühne gebracht. Jetzt kommt ein brandneues Show-Format aus der deutschlandweit bekanntesten Comedyschmiede, dass das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Mitsingen bringt: „NightWash – Das Sing Ding“!
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat voriges Jahr das Hissen der Regenbogenflagge auf dem Reichstag „aus Neutralitätsgründen“ untersagt und damit kontroverse Diskussionen ausgelöst. In Bochum ist die Haltung stabil: Bürgermeisterin Barbara Jeßel hat heute mit dem Team der „Rosa Strippe“, Schülerinnen und Schülern des Graf-Engelbert-Gymnasiums sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der queeren Community die Regenbogenflagge auf dem Historischen Rathaus gehisst – aus Anlass des IDAHOBIT – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit.
Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag für einen jährlichen Konnexitätsbericht in den Bochumer Stadtrat eingebracht. Ziel ist mehr Transparenz darüber, welche Kosten durch gesetzliche Pflichtaufgaben entstehen und in welchem Umfang diese tatsächlich durch Bund und Land finanziert werden. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Bochum, die sich weiter verschärft.
Lorenz A. war 21 Jahre alt, Schwarz und wurde in der Nacht zum Ostersonntag 2025 in der Oldenburger Innenstadt von einem Polizisten mit mehreren Schüssen von hinten getötet. Während die Ermittlungen andauern, wächst der Protest in der Bevölkerung. Der Vorwurf: rassistische Polizeigewalt. Doch Lorenz war kein Einzelfall.
Rund 2.500 Menschen demonstrierten auf der traditionellen Maikundgebung des DGB in Bochum für Arbeitnehmerrechte statt Ungleichheit und Sozialabbau. Wir haben Bilder und (bis jetzt 4) Redetexte.