Der Bildhauer und Kommunikationsdesigner Jacques Tilly gehört zu den Erstunterzeichner:innen des „NRW-Appells: AfD-Verbot jetzt!“. Letzte Woche machte er weltweit Schlagzeilen, weil ein Gericht in Moskau ihn zu 8,5 Jahren Haft verurteilte. Er hat die russische Führung mit seinen Karikaturen beleidigt. Ihn freut, dass seine Arbeit offenbar Wirkung zeigt. Das hofft er auch bei seinem Engagement gegen die AfD. Er hat einen seiner Karnevalswagen der Kampagne zur Verfügung gestellt. Am kommenden Wochenende wird der Wagen in Bochum sein.
Die landesweite Kampagne „NRW-Appell: AfD-Verbot jetzt!“ hat seit ihrem Start in Bochum am 8. Februar bereits eine große Welle in ganz NRW ausgelöst: Es wurden bereits 80.000 Unterschriften gesammelt.
»„Bochum war im Februar 2026 der Auftaktort unserer Kampagne, und seitdem wird in ganz NRW die Forderung mit unterschiedlichsten Aktionen verbreitet“, erklärt Ulrich Kriegesmann, Mitglied des Kampagnen-Bündnisses. „Wir wollen die Landesregierung und den Bundesrat auffordern, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Ein AfD-Verbot ist notwendig, um die Instrumente der Demokratie vor ihren erklärten Feinden zu schützen.“
Am 13. April, um 18Uhr laden Fridays for Future Bochum und das Movement Hub zu der Veranstaltung ins Soziale Zentrum ein.
»Die Bundesregierung würde die Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben und die 1,5 Gradgrenze der Klimaneutralität gefährden, da sie unter der Leitung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche 20 neue Gaskraftwerke bauen will und die Energiewende sabotieren würde, so Martin von Fridays for Future Bochum. Dies könnte etwa 10 Milliarden Euro Steuergeld verschlingen, würde die Abhängigkeiten verstärken, die Wirtschaft schädigen und besonders Menschen mit niedrigem Einkommen gefährden.
Am Freitag, den 10. April um 19 Uhr lädt das atelier automatique zu einer Lesung mit Orliane Kamwa Kemadjou und Sarafina-Abena Yamoah ein: »Orliane Kamwa Kemadjou ist eine Poetin aus dem Ruhrgebiet. Ihre Werke bewegen sich zwischen Schwarzem Feminismus, afrodiasporischer Popkultur und poetischer Selbstreflexion. Sie verbindet persönliche Erfahrung mit kollektiver Erinnerung und entwickelt daraus eine Sprache, die Spiritualität, Identität und Selbstermächtigung vereint.
Am Samstag, den 11. 4. um 16 Uhr berichtet die Bundestagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der Linken Cansın Köktürk im Parteibüro der Linken über die geplante neue „Grundsicherung“, welche das Bürgergeld ersetzen soll: »Wie realistisch sind die Pläne von Schwarz/Rot, welche Folgen könnten entstehen für arbeitssuchende, kranke Menschen und die arbeitende Bevölkerung? Diese und weitere Fragen wird Cansın Köktürk in Anbetracht ihrer Erfahrungen als MdB und Sozialarbeiterin beantworten.« Das neue Parteibüro der Linken befindet sich in der Universitätstraße 75
>>In der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr den Vortrag „Vom Köttersohn zum Betriebsführer: Diedrich Tengelmann und der Aufstieg seiner Familie“. Referent ist Dr. Marco Rudzinski. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, den 15. April um 18 Uhr lädt das Fritz Bauer Forum zu einer Diskussion über die Zivilgesellschaft und den Protest in Israel ein. Ami Dror ist online zugeschaltet. Das Fritz Bauer Forum schreibt über ihn; »Ami Dror ist israelischer Unternehmer, Pädagoge, Aktivist und Autor. In Ashkelon geboren, entstammt er einer Familie mit Holocaustgeschichte; sein Vater überlebte als rumänischer Jude die Verfolgung. Er war in der jüdischen Jugendbewegung Bnei Akiva aktiv. Er begann seine Laufbahn als Panzerkommandant bei der IDF und trat danach dem Persönlichen Sicherheitsdienst des Shin Bet bei. Von 2000 bis 2003 war er für das israelische Außenministerium in Dublin und Marseille tätig.
Der AStA der Ruhr Uni lädt am Dienstag, den 14.04. um 18:15 Uhr im Hörsaal HIA zu einer Diskussion über den Umgang mit Polizeigewalt ein. Diskussionsteilnehmer sind der Rassismusforscher Karim Fereidooni und Dirk Schatz, Polizeihauptkommissar und SPD-Ratsmitglied. Verwunderlich ist, dass niemand vom Lehrstuhl für Kriminologie eingeladen wurde, der mit seinen Untersuchungen zum Thema Polizeigewalt viel Aufmerksamkeit gefunden hat. In der Einladung heißt es zur Fragestellung der Diskussion: „Wie entstehen Bilder von „der Polizei“ und zum Beispiel „den Demonstrierenden“?
Die Initiative Widersetzen schreibt: »Das Wetter wird besser, der Frühling ist angebrochen und Erfurt rückt immer näher. Doch nicht nur das: Der 1. Mai in Essen steht schon quasi vor der Tür. Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun: Also kommt am 11. April zum Plenum – ganz egal ob es bereits Euer drittes oder Euer erstes sein wird – und beteiligt euch an widersetzen Bochum. Kommt gern am 11. April um 17:00 in die Kofabrik!
Die Feministische Allianz lädt ein: »“Du willst die feministische Bewegung in Bochum stärken und vernetzen? Du überlegst, dich feministisch zu organisieren? Du hast Lust zukünftige Weiberräte mit zu gestalten? Dann komm am Dienstag, den 14.04. um 18:00 zur Kofabrik und lern die Arbeit der feministischen Allianz kennen! Die fem. Allianz hat sich vor ca. einem Jahr auf dem Rat von Unten gegründet und trifft sich seit dem auch außerhalb vom Rat jeden letzten Samstag im Monat in einem offenen Rahmen.
Die Omas gegen Rechts laden ein,“auch dieses Jahr in guter Tradition wieder der drei ukrainischen Zwangsarbeiter zu gedenken, die vier Tage nach der Befreiung Bochums durch die Alliierten am 14.04.1945 an der ehemaligen Flussbadeanstalt in Bochum-Dahlhausen von Hitlerjungen ermordet wurden. Nie war es wichtiger als heute, die Erinnerung an die Gräueltaten des Nationalsozialismus wach zu halten. Ab 14 Uhr werden wir am 14.4.2026 mit Rede- und Musik-Beiträgen eine kleine Gedenkveranstaltung abhalten.“ Mahnmal am Ruhrplateau in Dahlhausen, Zur Ruhrmühle 1.
Die Sonntagsetappe des Ostermarsches endete in der Quartiershalle der KoFabrik. Als erste Rednerin motivierte Miriam Bala die Zuhörenden. Sie ist Mitglied in den Vorständen der Schüler:innenvertretungen in Bochum und auf Landesebene. Sie berichtete über den erfolgreichen Protest der Schüler:innen gegen die drohende Wiedereinführung der Pflicht Kriegsdienst zu leisten. Die vielen älteren Aktiven in der Friedensbewegung sind begeistert, wie auch in Bochum zwei große Demonstrationen organisiert wurden. Miriam Bala: „Wir haben kein Mitbestimmungsrecht, kein Wahlrecht, keine Lobby, wenn es um unsere Zukunft geht. Die Entscheidungen werden über unsere Köpfen hinweg getroffen, unsere Proteste ignoriert und sogar behindert.
Hallo, ich bin Miriam von der Bezirksschüler*innenvertretung (BSV) Bochum und der Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW. Es ist super, dass ihr heute alle hier seid, und vielen Dank, dass ich über die Perspektive der Schüler*innen auf Wehrpflicht und Frieden sprechen darf. Das Thema liegt mir sehr am Herzen, denn so heißt es, wir brauchen eine Wehrpflicht, um Frieden und Freiheit zu verteidigen. Doch ich frage mich und ich frage euch: Ist eine Gesellschaft, die sich auf Krieg vorbereitet, noch eine Friedensgesellschaft?
Wir von der Bochumer Gruppe des NRW-Appell für ein AfD-Verbot sind gebeten worden, hier beim Ostermarsch in Wattenscheid unsere Kampagne vorzustellen. Ich habe diese Aufgabe übernommen. Mein Name ist Karin Salewski. Ich arbeite unter anderem beim Bochumer Bündnis gegen Rechts und bei der Arbeitsgruppe No AfD Wattenscheid mit (dazu unten mehr). Vielleicht fragen sich einige der hier Anwesenden: Was hat der Ostermarsch bzw. die Friedensbewegung mit einem Appell für ein AfD-Verbot zu tun?
»Nach den landesweiten Großkundgebungen gegen die AfD hat sich eine engagierte Bunte Bande zusammengefunden, die über reinen Widerstand hinausdenken möchte. Aus der Idee, aktiv an Konzepten für eine gerechtere und egalitäre Gesellschaft zu arbeiten, entstand das Unity Festival – ein Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Handel.
Der Rat der Stadt Bochum hat am 19. 3. 2026 seine Zustimmung für einen Ausbau des Trianel-Gaskraftwerks Hamm und der Gründung einer neuen Betreibergesellschaft erteilt. Die Stadt Bochum ist über unterschiedliche Beteiligungen Eigentümerin der Trianel. »„Bochum hat beschlossen, bis 2035 klimaneutral zu werden. Der Ausbau des Gaskraftwerks in Hamm um einen weiteren Kraftwerksblock widerspricht diesem Ziel eindeutig“, erklären Dr. Volker Steude und Nadja Zein-Draeger, Sprecher*innen der Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt.
Das Fritz-Bauer-Forum bietet am Donnerstag, 9. April eine Veranstaltung zu Bochumer Frauen im Widerstand an:
»„weiterwirken-Frauen im Widerstand“ widmet sich den oft übersehenen Lebensgeschichten von Frauen aus Bochum, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben – politisch, zivil, kulturell und meist im Verborgenen.
In einer Installation, Bildern und Texten machen wir weiblichen Widerstand sichtbar, Erinnerung wird in einem Trickfilm lebendig und lokale Widerstandsgeschichten werden aus einer aktuellen Perspektive erzählen.
Am kommenden Wochenende startet die Kulturlinie 2026.
Die Kulturlinie rollt wieder durch Bochum und Hattingen. Ab dem 10. April gibt es bis einschließlich Dezember wieder viel buntes Programm entlang der Strecke der Bahnen 308/318 und in den Bahnen. Dabei wird die Bahn selbst zur Bühne und ihr könnt euch auf kreative Darbietungen während des regulären Betriebs freuen.
Neue Perspektiven entdecken, den Puls der Bochumer Kreativität spüren und besondere Orte entlang der Kulturlinie 308/318 erkunden. Werde Teil einer lebendigen Reise, die Menschen, Kunst und Stadt miteinander verbindet.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur Baumfällliste 2025/26 im Umweltausschuss: >>Umweltausschuss scheut klare öffentliche Ansage an Verwaltung! Auf der Tagesordnung der Sitzung des Umweltausschusses am 04.03.2026 standen u.a. zwei Eingaben nach § 24 Gemeindeordnung NRW, mit denen angeregt wurde, der Verwaltung aufzugeben, künftig Gremien und Öffentlichkeit über Baumfällmaßnahmen frühzeitig und allgemein verständlich zu informieren.
Auch am Ostersonntag wird wieder geschlemmt. Alle bringen was (Veganes)zu essen mit und so entsteht ein tolles Buffett. Diesmal mit Pflanzen- und Saatguttauschbörse. Kommt vorbei am Ostersonntag 05.04. ab 13 Uhr. Soziales Zentrum Bochum, Josephstrasse 2