In der Oval Office Bar wird kommenden Freitag, den 24 .April, das Handbuch „Transformative Gerechtigkeit – Selbstorganisierte Umgänge mit Konflikten und zwischenmenschlicher Gewalt“ vorgestellt. »Transformative Gerechtigkeit hilft, gemeinsame Umgänge mit Konflikten und zwischenmenschlicher Gewalt zu gestalten – jenseits von Strafe und staatlichen Institutionen«; verspricht der Klappentext des vom Kollektiv UmGäng herausgebenen Werks.
Ein letztes Mal traf sich heute die Mahnwache vor dem Wattenscheider Rathaus, um für ein »Wattenscheid ohne einen 2. stellvertretenden AfD-Bürgermeister« zu demonstrieren. Dabei konnte er im letzten halben Jahr seit dem er im Amt war, dieses nicht ein Mal ausüben.
Ein Teil seiner AfD-Fans – die ihn ja eigentlich aus der Partei ausschließen wollen* – hat sich auch vor dem Rathaus getroffen. Die ganze Szene wurde durch Zivilpolizei beobachtet.
Nachdem sich die Bezirkvertretungssitzung langsam hinzog, immer wieder u.a. vom AfDler Maik Klaus durch zum Teil unnötige Wortbeiträge unterbrochen, kam es dann unter dem Tagesordnungspunkt 4.4. zur Abstimmung, bei der keine Diskussion oder Aussprache zugelassen ist.
Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW lädt in Kooperation mit dem Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e.V. zu einer Informationsveranstaltung über die Vorteile und Anlandungsmöglichkeiten von Solarmodulen ein. Im Ankündigungstext des Mietervereins heißt es dazu:
Egal, ob auf der Baustelle, am Fließband oder im Büro: Am kommenden Dienstag, den 28. April, sollen die Beschäftigten in Bochum um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind. Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU Bochum-Dortmund aufgerufen. Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der Workers‘ Memorial Day.
»Zuvorderst bedanken wir uns bei allen Bürger*innen, die am Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung teilgenommen haben«, erklärt die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt. Im Vorfeld hatte sie sich gegen die Bewerbung ausgesprochen, hält jedoch fest: »Als echte Demokrat*innen und große Befürwortende für Bürger*innenbeteiligung respektieren und akzeptieren wir das Ergebnis.«
„Widersetzen Bochum“ lädt Dienstag, den 28.04 um 18 Uhr ins NaturfreundeZentrum Langendreer zum Tresenabend ein. Die Gruppe hat sich im Februar diesen Jahres gegründet und ist Teil eines bundesweiten Aktionsbündnisses, das sich angesichts der Bedrohung durch die AFD und anderer rechtsradikale Kräfte zum zivilen Ungehorsam entschlossen hat.
Wer mitmachen will: Der Treff bietet Gelegenheit zum sich Kennenlernen und Transparente malen anlässlich des 1. Mai.
VER.DI informiert über eine interessante Zusammenarbeit von Kunst und Gewerkschaft.
Der Künstler Josef Haug stellt in den nächsten Monaten viele seiner Werke in der ver.di Geschäftsstelle aus. Die Vernissage wird stattfinden am Freitag, 24. April 2026 um 16:00 Uhr in der ver.di Bezirksverwaltung Bochum, Universitätsstr. 48, 44789 Bochum. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Selbstverständlich ist der Künstler anwesend und steht für Gespräche zur Verfügung.
Die Werbung für Köln und das Ruhrgebiet als einen der Standorte für olympischen Spiele war erfolgreich. Die Unwissenheit darüber, was das Spektakel z. B. kosten wird, beeindruckte nicht. Gut 31 Prozent der Stimmberechtigten beteiligten sich an der Abstimmung. Davon waren 64 Prozent Stimmen für eine Bewerbung und 36 Prozent votierten dagegen. Stadt und Landesregierung haben sich erfolgreich eine Legitimation für dieses Prestigeprojekt beschafft. Der Preis, den sie dafür zahlen müssen, ist, dass sie bei den nächsten kostspieligen Prestigeprojekten auch aufgefordert werden, darüber die Bürger:innen abstimmen zu lassen. Das genaue Abstimmungsergebnis:
Um einen Einblick in die Arbeit des Kinder- und Jugendrings Bochum zu ermöglichen, hat der Vorstand das Jahrbuch 2025 herausgegeben. Wichtige Veranstaltungen, Aktionen und Projekte werden mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt. Der Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit, die Förderung von Bildung und Beteiligung junger Menschen und die Stärkung der Demokratie sind wichtige Themen für den Kinder- und Jugendring Bochum.
Wie bewegt sich Bochum? Das möchte die Tänzerin und Choreografin Tümay Kılınçel mit Euch gemeinsam herausfinden – Eure Moves, Schritte, Bewegungen und Euer Rhythmus verbinden sich zu einem Tanz-Parcours, mit dem wir uns durch Bochum bewegen. Durch Bochum und durch BochumTotal, denn den Parcours werden wir am 04.07. während des Festivals auf den Straßen tanzen.
Du bist tanzbegeistert, kein Profi, aber mit Freude dabei, allein oder in einer Gruppe? Du tanzt HipHop oder „Bauchtanz“, Klassik, Street Dance, Volkstanz oder Standard – alles ist willkommen beim Bochum Tanz Parcours.
Am 27. April stellt die Autorin Gaëlle Bélem ihre Romanbiografie „Die seltenste Frucht“ über Sklaverei und Rassismus im Fritz Bauer Forum vor.
»Edmond Albius, kreolischer Sklave und Hauptfigur des Romans, lebt im 19 Jahrhundert auf der französisch kolonisierten Île Bourbon. Im Alter von 12 Jahren erfand er ein Verfahren zur Bestäubung der Vanille, die daraufhin in aller Welt kultiviert und als das beliebteste aller Aromen gefeiert wurde.
Die Bochumer Attac-Gruppe lädt zu einem politischen Kaffeeklatsch zum Thema „Bezahlbar wohnen – aber wie?“ ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 26. April, um 16 Uhr in der KoFabrik, statt und ist Teil der gemeinsamen Reihe mit der Volkshochschule zum Thema „Den Sozialstaat gerecht gestalten”. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt stellt viele Menschen vor große Herausforderungen. Steigende Mieten zugunsten höherer Gewinne von Immobilienunternehmen sind der Normalfall, gleichzeitig stehen immer weniger Sozialwohnungen zur Verfügung.
Combatants for Peace ist eine gemeinsame palästinensisch-israelische Graswurzelbewegung, die 2006 von ehemaligen Kämpfer*innen beider Gesellschaften gegründet wurde. Vereint durch die Überzeugung, dass Gewalt weder Sicherheit noch Gerechtigkeit oder Versöhnung bringen kann, setzt sich die Bewegung dafür ein, die israelische Besatzung und alle Formen von Gewalt durch gewaltfreie Aktionen, Bildungsarbeit und Gemeinschaftsaufbau zu beenden.
Gegen Teile der Pläne der Stadt Bochum für die Erweiterung des Technologiequartiers (TQ) nord-östlich der Bochumer Hochschule regt sich Widerstand. Mitgliedern der Bürgerinitiative BITQ erläutern dies: »Das Planungsamt hat am 29.01.2026 in einer Bürgerversammlung den Bebauungsplan 1039 zur Erweiterung des Technologie Quartiers (TQ) in Bochum Querenburg vorgestellt. – Die Presse berichtete im Januar. – Diese Pläne stoßen bei vielen Querenburgern auf Widerstand, wobei es vielen nicht um eine grundsätzliche Ablehnung einer TQ-Erweiterung geht.
Was die Redaktion gestern aus – wie man so sagt – „gut unterrichteten Quellen“ bereits erfahren hat, wird heute auch in einem langen Artikel der WAZ aufgegriffen: Cedric Sontowski, der 2. stellvertretende Bürgermeister in Wattenscheid wird am 21. April in der Bezirksvertretersitzung im Rathaus Wattenscheid (Beginn 15:00) abgewählt.
Damit kann das Bündnis „No AfD Wattenscheid“ – das sich Anfang Februar auf Initiative der VVN-BdA Bochum zusammengeschlossen hat – einen guten Erfolg für sich verbuchen.
DGB und Volkshochschule laden am Samstag, den 25. April von 10 – 12.15 Uhr zu einer Interaktiven Lesung mit Cesy Leonard ein: »In einer Welt, die von Krisen, Krieg und Rückschritt geprägt ist, wächst das Gefühl der Ohnmacht – besonders bei denen, die sich für ein demokratisches, feministisches und gerechtes Morgen einsetzen. Cesy Leonard, Aktionskünstlerin und Gründerin der Radikalen Töchter, will genau hier ansetzen: mit Mut. Mit ihrer interaktiven Lesung und dem Buch „Machen Macht Mut“ ruft sie dazu auf, Wut in Kraft, Schmerz in Solidarität und Angst in Handeln zu verwandeln.
Fridays for Future Bochum ruft für den 24. April um 15 Uhr zu einer Demonstration am Bochumer Hbf auf. Im Rahmen bundesweiter Proteste von Fridays for Future fordern die Aktivist*innen einen konsequenten Gasausstieg und eine schnelle und gerechte Energiewende.
»In 17 Städten in NRW wird aktuell über die Frage abgestimmt, ob es eine gemeinsame Olympiabewerbung aus NRW für die Olympischen Spiele 2026, 2040 oder 2044 geben soll. Der Abstimmungszeitraum endet mit der Auszählung der Bürgerentscheide am 19. 4. 2026. Wie geht es weiter, wenn Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich mit Ja gestimmt haben? Und was passiert eigentlich, wenn eine oder mehrere Städte nicht zustimmen? Welche Hürden gibt es für den weiteren Verlauf der Olympia-Bewerbung und wie sind überhaupt die Erfolgsaussichten einer Bewerbung aus NRW?
Am Dienstag, 21.4. findet im Rathaus in Wattenscheid die 5. Sitzung der Bezirksvertretung statt. Wie versprochen ist die Initiative No AfD Wattenscheid wieder mit ihrem Infostand ab 13:45 vor Ort, um die Parteien daran zu erinnern, dass eine Abwahl des 2. stellvertretenden Bürgermeisters der AfD überfällig ist. Dabei geht es aber nicht nur um den Bürgermeister, sondern die Initiative unterstützt auch den NRW Appell AfD-Verbot jetzt und sammelt Unterschriften. Eingeladen zur Teilnahme sind alle Wattenscheider Bürger und Bürgerinnen, die keine AfD und keinen 2. stellvertretenden Bürgermeister in Wattenscheid haben wollen. Ab 15:00 kann dann jede*r gerne an der Sitzung teilnehmen.
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die Bücherei Gerthe, Heinrichstraße 4, ab 16.30 Uhr zu einem bunten Aktionsnachmittag für die ganze Familie ein. Kinder ab drei Jahren erwartet eine Bilderbuchkinovorstellung, bei der ein ausgewähltes Bilderbuch groß projiziert und gemeinsam erlebt wird.
Parallel dazu veranstaltet der Förderverein erLesen e.V. für große und kleine Leseratten einen Bücherflohmarkt, um neue Lieblingsgeschichten zu entdecken. Zudem gibt es eine Bastelaktion für ein persönliches Lesezeichen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zum Thema Gefälle zwischen Normal- und Spitzenverdienern in Bochum teilt uns die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) folgendes mit:
Vor der eigenen Haustür treffen Welten aufeinander: Es gibt 107 Einkommensmillionäre in Bochum. Gleichzeitig haben 150.900 Menschen einen Job – sie arbeiten vor allem im Handwerk, in der Industrie und in der Dienstleistung, um ihr Geld zu verdienen. Damit kommen in Bochum 1.410 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auf einen Menschen, der ein Einkommen von mindestens einer Million Euro pro Jahr hat. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Bochum hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) und der Arbeitsagentur.
Die Stadt Bochum hat heute faktisch eine Haushaltssperre verhängt. Es gibt also keine Ausgaben mehr für Projekte oder Maßnahmen, zu denen die Stadt nicht durch Gesetze, Verträge oder Bewilligungen verpflichtet ist. Das heißt auch: vorläufig keine Neubesetzung von vakanten Stellen. Dieser Vorgang ist nicht überraschend. Vor der Kommunalwahl wird ziemlich üppig Geld verpulvert, das nach der Wahl fehlt. Dann braucht die Verwaltung ca. ein halbes Jahr, um all die Projekte und Maßnahmen, die sie gern weiter fördern möchte, mit Bewilligungen und Verträge abzusichern. Wichtige Stellen werden schnell neu besetzt.
Die Fraktion Die Linke im Rat kritisiert, dass die Verwaltung die Anfrage zur Beschlussvorlage „Durchführung eines Ratsbürgerentscheids zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele“ bisher nicht hinreichend beantwortet habe. „Die Anfrage wurde zur Ratssitzung am 5. Februar gestellt, doch bis heute wurde keine der 31 Fragen beantwortet“, stellt Ratsmitglied Elias Bala fest. In ihrer Antwort habe die Verwaltung mitgeteilt, dass die Beschlussvorlage „ein einheitlicher Text der Staatskanzlei für alle Städte der sich bewerbenden Region Rhein-Ruhr“ sei. „Die Anfrage wurde daher an die Staatskanzlei weitergeleitet mit der Bitte sich dazu zu verhalten“, heißt es weiter. Eine Antwort steht jedoch bis heute aus.
„Ärzte gegen Tierversuche“ ruft zur Online-Abstimmung über besonders absurde Tierversuche auf: »Mit diesem Negativpreis möchte der Verein die Öffentlichkeit darüber informieren, was hinter verschlossenen Labortüren und unter Verwendung von Steuergeldern an deutschen Forschungseinrichtungen geschieht. Unter den Nominierten findet sich auch ein Versuch aus Bochum, bei dem Mäusen tiefe Brandwunden zugefügt und zusätzlich die Blutzufuhr in einem Bein unterbrochen wurde. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hält solche Versuche, die keinen Nutzen für den Menschen haben, für absurd.
Helmut Ortner liest am Donnerstag, den 23. 4. um 18 Uhr im Fritz Bauer Forum aus seinem Buch „Gnadenlos Deutsch“. Die Einladung: »Deutschland in den Nachkriegsjahren: Ein „entnazifiziertes“ Volk mühte sich, das zu vergessen, was es verschwieg: seine Bereitschaft zur Teilnahme an einem System der Barbarei. Im kollektiven Verdrängen und Vergessen verlor sich der Schrecken und die Einzigartigkeit, den der Zivilisationsbruch des Holocaust und die Vernichtungskriege bedeuteten.
Am Samstag, den 25. April von 12:00 bis 15:00 Uhr laden die Omas gegen Rechts zu einer öffentlichen Tanzaktion auf dem Husemannplatz ein: »Unter dem Motto „Demokratie tanzen – Public Move“ setzen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein fröhliches und sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Am Donnerstag, den16. 4. um 19:30 Uhr findet das 2. offene Treffen für Bochum zum „NRW-Appell AfD-Verbot.jetzt“ bei ver.di statt. Nach einem Rückblick auf die bisher gelaufenen Aktionen stehen die weiteren Planungen im Mittelpunkt: Es gibt z. B. Überlegungen für Aktivitäten im Hochschul- bzw. Wissenschaftsbereich. Außerdem bieten sich Termine wie der 1. Mai oder der Tag des Grundgesetzes an, um für das AfD-Verbot zu werben.
»Endlich mal echte Bürgerbeteiligung in Bochum!« verspottet das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung den vom Stadtrat in die Wege geleiteten Bürgerentscheid »Olympia/Paralympics Köln/Rhein-Ruhr« und spricht voll Ironie von einer »vom Rat gewährten direkten Demokratie«. Die Frage, ob sich Bochum gemeinsam mit andern Kommunen im Ruhrgebiet und Köln um die Austragung kommender Olympischer und Paralympischer Sommerspiele bewerben soll, sei zudem an die Bürger:innen weitergegeben worden, ohne diese umfassend über die möglichen, vor allem finanziellen Folgen einer erfolgreichen Bewerbung zu informieren.
Am 18. 04. um 19 Uhr startet im Schauspielhaus Bochum das Stück »Die Kunst des Deals« des niederländisch-flämischen Theaterkollektivs Wunderbaum. In Form einer musikalischen Komödie verspricht es eine kritische Re-Lektüre des Buchs The Art of the Deal von Donald Trump.