Was die Redaktion gestern aus – wie man so sagt – „gut unterrichteten Quellen“ bereits erfahren hat, wird heute auch in einem langen Artikel der WAZ aufgegriffen: Cedric Sontowski, der 2. stellvertretende Bürgermeister in Wattenscheid wird am 21. April in der Bezirksvertretersitzung im Rathaus Wattenscheid (Beginn 15:00) abgewählt.
Auf der Seite des Ratsinformationssystems ist die Abwahl auch unter dem Tagesordnungspunkt 4.4. aufgeführt (Sitzungstermin – SD.NET RIM | Stadt Bochum) – Einladung 2. Nachtrag anklicken – (Vorlage 20261048).
Damit kann das Bündnis „No AfD Wattenscheid“ – das sich Anfang Februar auf Initiative der VVN-BdA Bochum zusammengeschlossen hat – einen guten Erfolg für sich verbuchen.
Nicht zuletzt der Druck durch das Bündnis auf die anderen Parteien, sich einig zu werden, diese Abwahl vorzubereiten und möglich zu machen, hat den Erfolg zustande gebracht.
Am 21.4. ab 13:45 trifft sich das Bündnis erneut vor dem Rathaus auf dem Betty-Hartmann-Platz zu einer Mahnwache um für ein Wattenscheid ohne Faschisten und ohne Afd zu demonstrieren.
Alle Bochumer – und insbesondere die Wattenscheider – Bürger*innen sind aufgerufen, an dieser Mahnwache und der anschließenden Sitzung teilzunehmen und danach vor dem Rathaus den Erfolg zu feiern.
Bei der Mahnwache sind auch die beiden Button erhältlich.
… und das Bündnis wird weitermachen. Geplant sind auch Aktionen bei der Wattenscheider Kulturnacht. Genaue Ideensammlung und Absprachen dazu finden beim nächsten Treffen am 12. Mai um 19:00 im Haus Wiesmann’s in Wattenscheid statt. Alle Antifaschist*innen sind dazu herzlich eingeladen.

Ach je, die „Klare Linie gegen Rechts“ verbucht die Schließung der „Linie 5“ für sich.
Das die mittelständische Kapitalfraktion im Form von „Fiege Pils“ sich ordentlich gegen die Nutzung ihres Produktes dort eingesetzt hat. Und ebenso ihre Nachfolgerin, eine andere Biermarke, ihren Verkauf dort untersagte, fällt hintenüber. Was dies Einschreiten eines Big Players mit der miesen lokalen Presseberichtserstattung der WAZ machte fällt ebenso im Narrativ der Initiative und „der Antifa“ hintenüber. Dazu die Vermieterin, die sich gegen die MieterInnen der Kneipe entschied. Für die „Klare Linie“ sind dies in ihrer Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung „Peanuts“. Für mich, so falsch, wie perspektivlos im Kampf gegen den Faschismus.
Und jetzt, ach herrjeh. Der auch in seiner eigenen Partei so unbeliebte C. Santrowski von der AfD. Er wird abgewählt und zwar im Parlament von ParlamentarierInnen. Was alles auf der verregelten Politikebene gelaufen ist – ach das ist zu für die Initiative zu vernachlässigen. Mal wieder ein Ergebnis solo a la „Um mich dreht sich Alles“.
So wie ich im Bezug zur „Linie 5“ dem dort gepflegten Narrativ nicht glaube, so glaube ich auch dieser egozentrischen Erzählung nicht.
Bei Public Enemy hieß das „don`t believe the hype“!
Hallo Klaus, oder auch der Kommentator mit den unendlich vielen Namen. Ja, an deinem Schreibstil und der Wortwahl kann man erkennen, dass du häufig unter den unterschiedlichsten Namen hier auf bo-alternativ deinen Senf dazu gibt!
Bei deinem aktuellen Kommentar frage ich mich, was die „Klare Linie gegen Rechts“ mit dem Bündnis „No AfD Wattenscheid“ und der Abwahl von von Cedric Sontowski (er heißt nicht „Santrowski!) zu tun hat. … und das es in Wattenscheid ein Parlament gibt (kann man natürlich so sagen aus dem Blickwinkel eines Politikwissenschaftlers) stimmt mit meiner Auffassung von Parlamenten nicht so ganz überein, wonach die kommunale Selbstverwaltung einen Teil der dezentralisierten Staatsverwaltung darstellt und damit eher ein Verwaltungsorgan ist. Obwohl das, so pauschal gesagt, natürlich auch nicht ganz richtig ist. Eine gewisse Parlamentarisierung hat sicherlich stattgefunden, aber bei einer Bezirksvertretung von einem Parlament zu sprechen halte ich schon weit hergeholt.
Also, in Bochum haben Vertreter*innen aus der Bezirksvertretung Wattenscheid den Antrag (Vorlage 20261048) eingebracht, Cedric Sontowski abzuwählen, das hast du soweit richtig erkannt.
Allerdings ist dir nicht bekannt – da du niemals dabei warst, zumindest nicht unter einem der von dir genutzten Namen – dass es durch Mitglieder des Bündnisses „No AfD Wattenscheid“ Gespräche mit Vertreter*innen verschiedener in der Bezirksvertretung sitzenden Parteien gab um die Abwahl voranzutreiben und die Personen an ihre Verantwortung für eine demokratische Politik in Bochum-Wattenscheid zu erinnern. In dem Bündnis sind im übrigen Mitglieder aus der Bezirksvertretung vertreten, ebenso wie Bürger*innen aus Wattenscheid.
Das wollte ich einmal loswerden und freue mich darauf, dass heute unter dem Tagesordnungspunkt 4.4 der Tagesordnung die Abwahl des 2. stellv. Bezirksbürgermeisters stattfindet.