Das Prinz Regent Theater kündigt im Rahmen seiner Aufführungsserie »Alleestrasse« etwas Besonderes an. In Nummer 6 der Spielfolge werden Vertreter:innen der freien Kulturszene in Bochum auf der Bühne auftauchen und ein Statement zur Lage der Kunst in der Stadt abgeben sowie »dem, was nötig ist, damit der Hotspot der Live Kultur kein leeres Versprechen bleibt«.
Der denkmalgeschützte Hof Bergmann von 1798 in Laer ist mit seinem Standort zwischen dem ehemaligen Opelgelände und der dicht besiedelten Hustadt eine einzigartige grüne Oase. Er wurde 2012 als Wohnprojekt samt Werkstatt wiederentdeckt und -belebt. Auf dem dazugehörigen Grundstück wurde ein ökologischer Gemeinschaftsgarten initiiert.
Der Workshop „Bildung wird essbar“ von ‚EssBO! Ernährungsrat Bochum‘ und dem ‚Ernährungsrat Essen‘ geht in die 9. Runde, wieder mit handfesten Beispielen aus der Bildungspraxis!
Der Workshop richtet sich an Gestalter:innen aus allen Bildungsbereichen – ob mit viel Erfahrung oder noch auf der Suche nach ersten Ideen und findet statt am Dienstag, dem 21. April 2026, 17:00 Uhr – 19:00 Uhr, in der Don-Bosco-Schule, Friederikastraße 21, 44789 Bochum.
»Wie gewohnt leiten Natur- und Umweltexpert:innen sowie erfahrene Pädagog:innen Sie/Euch an zu den Themen:
Am Montag, den 20. April findet in Jerusalem eine gemeinsame israelisch-palästinensische Gedenkfeier von Combatants for Peace und dem Parents Circle-Families Forum statt. Die Zeremonie ist als Live-Übertragung im Fritz Bauer Forum und im Bahnhof Langendreer zu sehen. Im Bahnhof Langendreer wird die umrahmende Veranstaltung von pax christi organisiert. Beginn ist um 19 Uhr. Im Fritz Bauer führt Shlomit Stein, Beisitzerin im Vorstand des New Isreal Fund Deutschland ab 18.30 Uhr durch den Abend.
Noch einmal 1214 Unterschriften für ein AfD-Verbot wurden am Samstag auf dem Dr. Ruer Platz und am Sonntag vor dem Ruhrstadion gesammelt. Den Karnevalswagen des Bildhauers und Kommunikationsdesigners Jacques Tilly als Blickfang nutzten jeweils ca. zwei Dutzend Aktivist:innen der Kampagne, um für ihr Anliegen zu werben.
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum in Kooperation mit EssBo! Ernährungsrat begeht am 17. April den Bat Appreciation Day! Ein Tag, an dem Fledermäuse gefeiert und gewürdigt werden: »Aus diesem Anlass laden wir euch zu einem Spaziergang ein, bei dem ihr viel Interessantes über unsere liebsten Flugakrobaten der Nacht erfahrt. Mit besonderen Detektoren machen wir ihre Rufe für euch hörbar und mit etwas Glück können wir verschiedene Arten an der Ruhr finden und deren Flugverhalten beobachten.
Das Bündnis „No AfD Wattenscheid“ trifft sich am Donnerstag, 16. April 2026 um 19:00 im Haus Wiesmann’s in Wattenscheid, Hochstraße 65, um die weiteren Protestaktion gegen die AfD und den stellvertretenden Bürgermeister in Wattenscheid vor der nächsten Bezirksvertretungssitzung am 21.4.26 vorzubereiten und zu planen. Wattenscheider Bürger*innen, die an dieser Aktion am 21.4. ab 14:45 mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen. Es soll dann auch schon einmal ein Ideensammeln zu möglichen Aktionen zur Kulturnacht und dem Stadtfest geben.
Das Offene AntifaCafé im Sozialen Zentrum hat beim dritten Teil seiner Antifeminismusreihe am 17.04. ab 18:30 Uhr den Soziologen und Buchautor Andreas Kemper zu Gast. Die Einladung: »Wie schon Ende der 1920er Jahre kommt es auch heute zu einer Re-Politisierung des Adels im deutschsprachigen Raum. Das heißt, der Adel und seine Familiennetzwerke sind zunehmend politisch aktiv. Über 100 Akteur*innen aus untereinander verwandten Adelsfamilien sind Teil des organisierten Antifeminismus, insbesondere im Bereich der Familien- und Bevölkerungspolitik.
Widersetzen Bochum lädt zu einem Aktionstraining ein: »Eigentlich ist der 1. Mai der Kampftag der Arbeiterklasse – doch Faschist*innen aus ganz Deutschland wollen es uns unmöglich machen, am 1. Mai für unsere Rechte zu kämpfen. Sie wollen mit hunderten Menschen durch Essen marschieren und ihre arbeiterfeindliche Programmatik auf die Straßen tragen. Doch wir werden das nicht hinnehmen! Also komm am 1. Mai nach Essen!
„Die Gesprächsreihe ‚Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören‘ hat mit ihren ersten zwei Terminen begeisterte Resonanz erzeugt und wird nun fortgesetzt. Statt zu diskutieren oder zu überzeugen, geht es um echtes Zuhören, das Empathie und Verständnis fördert“, ist das Resümee des DGB Ruhr Mark. Am 18. April 2026 steht die zentrale Frage im Mittelpunkt: „Wie geht es mir mit dem Thema Einsamkeit?“ Dazu der DGB: «Einsamkeit ist ein Thema, das viele in Bochum betrifft – von jungen Menschen bis Senior:innen, unabhängig von Herkunft oder Lebensphase. Im Austausch teilen Teilnehmer:innen persönliche Erfahrungen, entdecken Gemeinsamkeiten und erleben, wie Zuhören Türen öffnet und Isolation mindert.«
Am Freitag und Samstag, 17.4. , 18.4. wird um 19.30 Uhr im Prinz Regent Theater Alleestraße – Folge 6 gezeigt. Die Ankündigung: »Während die Kneipe in der Alleestraße um das Überleben und gegen Matcha-Latte-Gentrifizierung kämpft, versammeln sich die Künstler:innen von Bochum, denn auch sie kämpfen um ihr Überleben. Gerade werden überall in der Stadt und im Land Gelder gestrichen für die Kunst – und ohne faire Bezahlung und ausreichende Mittel können Künstler:innen keine Kunst mehr schaffen. Doch was tun? Bei einer spontanen Versammlung der Freien Szene in der Kneipe leuchten Pläne und Programme für die Kulturstadt Bochum auf – und Ole, Emilia und Charlotte entwerfen ehrgeizige Pläne für die Zukunft der Kneipe.«
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) startet einen Appell zu den aktuell laufenden Betriebsratswahlen: »Stift, Zettel, Kreuz – wirklich kompliziert ist es nicht, im Betrieb ein Wörtchen mitzureden: Noch bis Ende Mai laufen die Betriebsratswahlen. Möglich sind die in allen Firmen in Bochum, in denen fünf oder mehr Beschäftigte arbeiten. Dabei zählen Vollzeit- und Teilzeitkräfte genauso wie Azubis und Mini-Jobber. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.
Die Anti-Ableistische Aktion Ruhr lädt am Freitag, den 17. 4. zur Comedy Nacht im Fluid ein: »Ihr wollt meinen Witz? Den könnt ihr haben! Sucht ihn doch! Irgendwo im Fluid habe ich den besten Autismus Humor versteckt! Dieser Humor ist die Comedy Nacht der anti-ableistischen Aktion und findet im Fluid am 17. April um 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr) statt. Damit beginnt der Höhepunkt des Autismus-Awareness Monats.
Der Wittener-Antifa-Treff (WAT) und die Falken Unterbezirk Ennepe-Ruhr laden zu Freitag, 24. April um 19 Uhr ins Trotz Allem (Witten, Wideystr. 44) ein: »10 Jahre revolutionäre Vorabenddemo in Bochum „es war ne geile Zeit. Als am 1. Mai 2015 die NPD ankündigte eine Demonstration in Bochum durchführen, kam es zu dem Gedanken, einen eigenen Ausdruck von revolutionärer und antifaschistischer Praxis auf die Straße zu bringen und nicht (nur) gegen die Nazis zu demonstrieren. Dass sich daraus eine 10 Jährige Tradition entwickeln würde, war damals nicht absehbar.
Die Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte ist ein Ziel des im Oktober 2024 vom Rat beschlossenen aktualisierten „Handlungskonzept Wohnen“. Neben Beratung bietet die Stadt deshalb ab uns zu geeignete Flächen / Objekte zur Realisierung solcher Projekte an. Nach der Alten Wittener Straße im letzten Jahr wird in diesem Jahr ein Gelände in Altenbochum zu diesem Zweck vermarktet.
Die Paradiestage am Maarbach finden im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen Hamme vom 15. – 17. Mai 2026 täglich ab 14: Uhr im Naturparadies am Maarbach statt. An den Mitmachtagen rund um Garten, Nachhaltigkeit und Natur bieten die verschiedenen Workshops und Angebote die Möglichkeit dazu zulernen, sich selber auszuprobieren und neue Dinge kennenzulernen.
»Angesichts der Ereignisse um Israel-Gaza-Iran-Libanon nimmt dieser Stadtrundgang der VHS in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum?
Die Feministische Allianz lädt am Samstag, den 25.04 um 17 Uhr in der Oval Office Bar zum nächsten öffentlichen Vernetzungstreffen ein: »Wir bringen die feministischen Kräfte der Stadt zusammen – zum Vernetzen, Austauschen und gegenseitigen Stärken. Gleichzeitig wollen wir eine Anlaufstelle sein für alle Menschen in der Stadt, die noch nach Anschluss, Austausch und solidarischer Community suchen. Du bist willkommen – egal, ob du schon lange aktiv bist oder einfach neugierig vorbeischauen möchtest. Anstehende Themen:
Die Naturfreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 16. April um 19 Uhr in ihren Räumen, Hohe Eiche 30 zu einer Informationsveranstaltung ein: »Vor 15 Jahren wurde die Wehrpflicht in Deutschland de facto abgeschafft. Eine allgemeine Erfassung, Musterung und Einberufung junger Männer in die Bundeswehr fand nicht mehr statt. Mit Inkrafttreten des sogenannten Wehrdienst-Modernisierungsgesetz zu Beginn diesen Jahres hat sich die Situation verändert. Männer ab 18 Jahren sind wieder verpflichtet, sich erfassen und auf ihre Wehrtauglichkeit prüfen zu lassen.
Der Bildhauer und Kommunikationsdesigner Jacques Tilly gehört zu den Erstunterzeichner:innen des „NRW-Appells: AfD-Verbot jetzt!“. Letzte Woche machte er weltweit Schlagzeilen, weil ein Gericht in Moskau ihn zu 8,5 Jahren Haft verurteilte. Er hat die russische Führung mit seinen Karikaturen beleidigt. Ihn freut, dass seine Arbeit offenbar Wirkung zeigt. Das hofft er auch bei seinem Engagement gegen die AfD. Er hat einen seiner Karnevalswagen der Kampagne zur Verfügung gestellt. Am kommenden Wochenende wird der Wagen in Bochum sein.
Die landesweite Kampagne „NRW-Appell: AfD-Verbot jetzt!“ hat seit ihrem Start in Bochum am 8. Februar bereits eine große Welle in ganz NRW ausgelöst: Es wurden bereits 80.000 Unterschriften gesammelt.
»„Bochum war im Februar 2026 der Auftaktort unserer Kampagne, und seitdem wird in ganz NRW die Forderung mit unterschiedlichsten Aktionen verbreitet“, erklärt Ulrich Kriegesmann, Mitglied des Kampagnen-Bündnisses. „Wir wollen die Landesregierung und den Bundesrat auffordern, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Ein AfD-Verbot ist notwendig, um die Instrumente der Demokratie vor ihren erklärten Feinden zu schützen.“
Am 13. April, um 18Uhr laden Fridays for Future Bochum und das Movement Hub zu der Veranstaltung ins Soziale Zentrum ein.
»Die Bundesregierung würde die Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben und die 1,5 Gradgrenze der Klimaneutralität gefährden, da sie unter der Leitung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche 20 neue Gaskraftwerke bauen will und die Energiewende sabotieren würde, so Martin von Fridays for Future Bochum. Dies könnte etwa 10 Milliarden Euro Steuergeld verschlingen, würde die Abhängigkeiten verstärken, die Wirtschaft schädigen und besonders Menschen mit niedrigem Einkommen gefährden.
Am Freitag, den 10. April um 19 Uhr lädt das atelier automatique zu einer Lesung mit Orliane Kamwa Kemadjou und Sarafina-Abena Yamoah ein: »Orliane Kamwa Kemadjou ist eine Poetin aus dem Ruhrgebiet. Ihre Werke bewegen sich zwischen Schwarzem Feminismus, afrodiasporischer Popkultur und poetischer Selbstreflexion. Sie verbindet persönliche Erfahrung mit kollektiver Erinnerung und entwickelt daraus eine Sprache, die Spiritualität, Identität und Selbstermächtigung vereint.
Am Samstag, den 11. 4. um 16 Uhr berichtet die Bundestagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der Linken Cansın Köktürk im Parteibüro der Linken über die geplante neue „Grundsicherung“, welche das Bürgergeld ersetzen soll: »Wie realistisch sind die Pläne von Schwarz/Rot, welche Folgen könnten entstehen für arbeitssuchende, kranke Menschen und die arbeitende Bevölkerung? Diese und weitere Fragen wird Cansın Köktürk in Anbetracht ihrer Erfahrungen als MdB und Sozialarbeiterin beantworten.« Das neue Parteibüro der Linken befindet sich in der Universitätstraße 75
>>In der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr den Vortrag „Vom Köttersohn zum Betriebsführer: Diedrich Tengelmann und der Aufstieg seiner Familie“. Referent ist Dr. Marco Rudzinski. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, den 15. April um 18 Uhr lädt das Fritz Bauer Forum zu einer Diskussion über die Zivilgesellschaft und den Protest in Israel ein. Ami Dror ist online zugeschaltet. Das Fritz Bauer Forum schreibt über ihn; »Ami Dror ist israelischer Unternehmer, Pädagoge, Aktivist und Autor. In Ashkelon geboren, entstammt er einer Familie mit Holocaustgeschichte; sein Vater überlebte als rumänischer Jude die Verfolgung. Er war in der jüdischen Jugendbewegung Bnei Akiva aktiv. Er begann seine Laufbahn als Panzerkommandant bei der IDF und trat danach dem Persönlichen Sicherheitsdienst des Shin Bet bei. Von 2000 bis 2003 war er für das israelische Außenministerium in Dublin und Marseille tätig.
Der AStA der Ruhr Uni lädt am Dienstag, den 14.04. um 18:15 Uhr im Hörsaal HIA zu einer Diskussion über den Umgang mit Polizeigewalt ein. Diskussionsteilnehmer sind der Rassismusforscher Karim Fereidooni und Dirk Schatz, Polizeihauptkommissar und SPD-Ratsmitglied. Verwunderlich ist, dass niemand vom Lehrstuhl für Kriminologie eingeladen wurde, der mit seinen Untersuchungen zum Thema Polizeigewalt viel Aufmerksamkeit gefunden hat. In der Einladung heißt es zur Fragestellung der Diskussion: „Wie entstehen Bilder von „der Polizei“ und zum Beispiel „den Demonstrierenden“?
Die Initiative Widersetzen schreibt: »Das Wetter wird besser, der Frühling ist angebrochen und Erfurt rückt immer näher. Doch nicht nur das: Der 1. Mai in Essen steht schon quasi vor der Tür. Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun: Also kommt am 11. April zum Plenum – ganz egal ob es bereits Euer drittes oder Euer erstes sein wird – und beteiligt euch an widersetzen Bochum. Kommt gern am 11. April um 17:00 in die Kofabrik!
Die Feministische Allianz lädt ein: »“Du willst die feministische Bewegung in Bochum stärken und vernetzen? Du überlegst, dich feministisch zu organisieren? Du hast Lust zukünftige Weiberräte mit zu gestalten? Dann komm am Dienstag, den 14.04. um 18:00 zur Kofabrik und lern die Arbeit der feministischen Allianz kennen! Die fem. Allianz hat sich vor ca. einem Jahr auf dem Rat von Unten gegründet und trifft sich seit dem auch außerhalb vom Rat jeden letzten Samstag im Monat in einem offenen Rahmen.
Die Omas gegen Rechts laden ein,“auch dieses Jahr in guter Tradition wieder der drei ukrainischen Zwangsarbeiter zu gedenken, die vier Tage nach der Befreiung Bochums durch die Alliierten am 14.04.1945 an der ehemaligen Flussbadeanstalt in Bochum-Dahlhausen von Hitlerjungen ermordet wurden. Nie war es wichtiger als heute, die Erinnerung an die Gräueltaten des Nationalsozialismus wach zu halten. Ab 14 Uhr werden wir am 14.4.2026 mit Rede- und Musik-Beiträgen eine kleine Gedenkveranstaltung abhalten.“ Mahnmal am Ruhrplateau in Dahlhausen, Zur Ruhrmühle 1.