Die Werbung für Köln und das Ruhrgebiet als einen der Standorte für olympischen Spiele war erfolgreich. Die Unwissenheit darüber, was das Spektakel z. B. kosten wird, beeindruckte nicht. Gut 31 Prozent der Stimmberechtigten beteiligten sich an der Abstimmung. Davon waren 64 Prozent Stimmen für eine Bewerbung und 36 Prozent votierten dagegen. Stadt und Landesregierung haben sich erfolgreich eine Legitimation für dieses Prestigeprojekt beschafft. Der Preis, den sie dafür zahlen müssen, ist, dass sie bei den nächsten kostspieligen Prestigeprojekten auch aufgefordert werden, darüber die Bürger:innen abstimmen zu lassen.
Das genaue Abstimmungsergebnis:
| Abstimmungsberechtigte (Anzahl) | 281181 |
| Abgegebene Stimmen (Anzahl) | 87.869 |
| Wahlbeteiligung (Prozent) | 31,24 |
| ungültige Stimmen (Anzahl) | 703 |
| gültige Stimmen (Anzahl) | 87.166 |
| Ja – Stimmen (Anzahl) | 55.765 |
| Ja – Stimmen (Prozent) | 63,97 |
| Nein-Stimmen (Anzahl) | 31.401 |
| Nein-Stimmen (Prozent) | 36,03 |
Meine Vermieterinnen meinten gestern zu mir: „Wenn wir gewusst hätten, dass die Stadt Bochum von den 200 Millionen vom Bund 190 zweckendfremden will und auch noch eine „Haushaltssprerre“ durch die Kämmerin erlässt, dann hätten wir gegen und nicht für die Olympiabewerbung der Stadt Bochum gestimmt“!…..
Ich danke Volker Steude für die gute Oppositionsarbeit…..https://www.facebook.com/volker.steude
Warum die „Stadtgestalter“ die einzige Gruppe im Stadtrat sind die darüber die Öffentlichkeit informieren bleibt eine weitere unbeantwortete Frage…..scheinbar ist nicht „nur“ die Stadtverwaltung überfordert….;-).