In einer Mitteilung von Menschen aus dem Alsenstraßen-Viertel äußern diese ihre Besorgnis um die Zukunft ihres Lebensraums: »Auch wenn es viele Städte gibt, in denen der Wohnungsmarkt noch deutlich angespannter ist, bahnen sich ähnliche Tendenzen auch in Bochum an.
Die Verbraucherzentrale Bochum bietet eine neue Form der Energie-Beratung, insbes. für WEG’s an : >> Neues Format bringt Klarheit und Perspektive. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet ab sofort ein speziell zugeschnittenes Beratungsformat für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) an. Ziel ist es, die oft komplexen Entscheidungsprozesse in WEGs zu erleichtern und konkrete Wege zur energetischen Sanierung aufzuzeigen – unabhängig, individuell und gefördert.
Verdi hat einen wichtigen Schritt bei Amazon jetzt auch in Bochum erreicht und schreibt : >>Beschäftigte erobern Amazons ‚dritte Meile‘ – Erster Betriebsrat am Standort Bochum gewählt. Ein wichtiger Schritt für mehr Mitbestimmung bei Amazon in Bochum: In NRW wurde erstmals ein Betriebsrat an einem Amazon-Delivery-Standort gewählt. Die von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) unterstützte Liste konnte die Wahl mit 5 von 9 Plätzen erfolgreich für sich entscheiden. In Bochum Riemke bereiten rund 200 Beschäftigte täglich Sendungen für die Auslieferung vor.
Am kommenden Dienstag, dem 28.10. um 19 Uhr findet in der Bastion ein Konzeet von Moonbeat statt: »2023 waren Moonbean zum ersten Mal bei uns zu Gast. Am 28. Oktober kommt das kanadische Duo mit neuen Songs zurück nach Europa und besucht die BASTION erneut. Einlass ist ab 19h. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich (wichtige Anmeldeinformationen siehe unten).
Es hat sich ein bemerkenswertes Bündnis von Jugendorganisationen gebildet (Jusos, linksjugend [’solid], Grüne Jugend, ver.di Jugend, IG Metall Jugend, freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., Deutscher Bundesjugendring (DBJR), Naturschutzjugend (NAJU), Naturfreundejugend und Greenpeace Jugend), das eine gemeinsame Pressemitteilung gegen das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) veröffentlicht hat.
Dienstag 21.10.25, 11:55 Uhr
‚Germanische‘ Erzählstoffe als Kampfplatz ideologischer Aneignung
Am kommenden Dienstag findet im Frizt-Bauer-Forum ein Vortrag zur Vereinnahmung „germanischer“ Erzählstoffe als Kampfplatz ideologischer Aneignung statt: »Der Vortrag von Nadine Popst und Angila Vetter, der im Rahmen des Graduiertenkollegs “Wissen – Glauben – Behaupten. Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung in der Vormoderne” der Ruhr-Universität Bochum stattfindet, untersucht die ideologische Vereinnahmung ‚germanischer‘ Erzählstoffe seit dem 19. Jahrhundert bis in neurechte Kontexte. Er analysiert, wie mittelalterliche Texte unter Tilgung ihrer Ambivalenz in geschlossene, identitäre Sinnsysteme überführt werden. Neben bekannten Beispielen wie dem Nibelungenlied stehen auch weniger prominente Texte im Zentrum, deren politische Instrumentalisierung oft verdeckt, aber nicht minder wirksam erfolgt.
Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung, nimmt die Freigabe des ersten Teilstücks der Opeltrasse zum Anlass für eine Wette: »Das erste Teilstück der Opeltrasse ist am 16.10.2025 von der Springorumtrasse bis zur Wohlfahrtstraße offiziell freigegeben worden. Ein Redakteur der Lokalpresse hat dort am Tag der Freigabe auch gleich einen seinen Hund ausführenden ehemaligen Opelaner interviewt. Der war von der Trasse ebenso angetan wie ein Radfahrer, der den freigegebenen ersten Kilometer gleich mal testen musste.
Im Studio 108 im Bahnhof Langendreer findet am Mittwoch um 19 Uhr eine Lesung mit Ralf König statt und zum Inhalt schreibt der Bahnhof: »Ralf König und Maurizio Onano sprechen über queere Geschichten, Liebe, Sex und Comics. Die Moderation von Mercedes Tuccini, Grande Dame der subversiven Unterhaltungskultur und u. a. als Teil des Schlagerduos »Ruhrgebietsspatzen« bekannt, fügt einen Schuss Extravaganz und Glamour hinzu.
In der Zeit vom vom 27. Oktober bis zum 11. November findet das 13. DOXS RUHR Festival statt und die Macher*innen schreiben über das Programm: »Empathie, Nähe und Resonanz prägen die Filmauswahl des jungen Kurator*innen-Netzwerks kino.for you für das 13. DOXS RUHR Festival. Am 29.10.2025 laden junge Festivalmacher*innen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren zu Begegnungen mit europäischen Kurzfilmen und Filmemacher*innen ein – darunter zwei deutsche Erstaufführungen.
EssBO! Ernährungsrat Bochum bietet an den nächsten Wochenenden drei interessante Veranstaltungen an. Am Sonntag, den 26. Oktober geht es um Terra Preta + Kartoffelfeuer: »Terra preta heißt schwarze Erde und ist auf den Eintrag von Kohle zurückzuführen. Bei dem Workshop geht es um die Erzeugung von Biokohle aus verholzten Gartenabfällen für die Verwendung im Garten oder auf dem Balkon und um die Frage, warum diese uralte Methode zur Zeit wieder so angesagt ist.« Näheres. Am Samstag, den 8. November findet ein Kurs zum Obstbaumschnitt statt:
Der Freundeskreis der Bücherei Querenburg e.V. präsentiert am Freitag, 24. Oktober, um 19 Uhr ein neues Buch über „Begegnungen mit Tisa von der Schulenburg“: »Als bedeutende Persönlichkeit im Kampf gegen den Nationalsozialismus und Antisemitismus hinterließ sie nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein moralisches Erbe, das heute aktueller denn je ist. Die Buchpräsentation wird durch eine Literatur-Lesung der Herausgeberinnen Edelgard Moers und Erika Reichert, einen musikalischen Ausklang live gespielt von der Soroptimistin Erika Reichert sowie anregende Gespräche mit Gästen, Autor:innen und Herausgeber:innen zu einem besonderen Abend.
Am Donnerstag, den 23.10. um 18 Uhr lädt SepiSight im LutherLAB zu einer Veranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz ein: »Die Fragerunde richtet sich an alle Interessierten – man muss keine Vorerfahrungen zu Künstlicher Intelligenz mitbringen. Am Anfang steht ein 15-Minuten-Vortrag zum Thema KI in der Schule. Im Anschluss diskutieren wir mit dem Publikum unser Tagesthema. Am Ende gibt es eine offene Fragerunde zu allen Themen aus der Künstlichen Intelligenz. Bringt alle Fragen mit, egal ob beruflich oder privat, einfach oder schwierig!«
Das Hattinger Forum für Demokratie lädt am Sonntag, den 26. Oktober um 15 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor zu einem Vortrag von Manfred Berg ein: »Nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 rechnete kaum noch jemand damit, dass der abgewählte US-Präsident Donald Trump eine politische Zukunft haben würde. Doch nur vier Jahre später ist Trump Anfang des Jahres erneut ins Weiße Haus eingezogen. Mit seinem Comeback verbinden sich große Befürchtungen, dass die US-Demokratie und die Gewaltenteilung ernsthaft gefährdet sein könnten.
Am 24.10.25 um 19.30 Uhr liest die Lyrikerin Jule Weber aus ihrem kürzlich veröffentlichten Gedichtband „ich zeichne meinen standort auf die haut“ im Oval Office des Schauspielhauses. Der Titel der Lesung: „Jede dritte Frau, 0,5 Prozent aller Menschen, die oberen 2 Prozent – eine Kartografie des Unausgesprochenen.“ Die Ankündigung: »Wie navigieren in einer lauten Welt, wenn die eigenen Worte im Chaos untergehen? Wenn die Zeit in winzige Geräusche zerfällt?
Das Thealozzi lädt am kommenden Freitag zu eine Buchpremiere „und mehr“ ein: »Du denkst, du kennst Bochum? Du bist in den 70er- oder 80er-Jahren hier groß geworden, liebst den Duft von Currywurst, das Bermudadreieck im Saturday Night Fever und den Sound deines alten Mixtapes? Dann bist du bei uns genau richtig! Am 24. Oktober um 19:30 Uhr hebt sich im Thealozzi Theater der Vorhang für eine Buchpremiere, die nach Pommes-Schranke riecht und nach Walkman klingt: „Aufgewachsen in Bochum in den 70er- und 80er-Jahren“. Zwei Autor:innen – eine Stadt – tausend Erinnerungen.
In Kooperation mit der Volkshochschule Bochum bietet die VVN – BdA am Sonntag, 26.10. einen Stadtrundgang an, der an den Alltag im Faschismus in Bochum erinnert: »Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner:innen, der Bochumer Jüdinnen und Juden und anderer Personengruppen, lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.
Am Freitag, den 24. Oktober findet im Fritz Bauer Forum eine besondere Veranstaltung statt. Ein Baum im Garten des Fritz Bauer Forums wird Dr. Leyla Ferman gewidmet. »Damit würdigen wir ihren unermüdlichen Einsatz für die Rechte der Ezidinnen«, heißt es in der Einladung. Und weiter: »Dr. Leyla Ferman ist Mitgründerin von Women for Justice e.V., die sich besonders für Ezidinnen aus Shingal/Irak einsetzen, die vom sog. Islamischen Staat verschleppt wurden. Außerdem ist sie Koordinatorin von FERMAN, einem Dokumentations- und Bildungsprojekt der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten in Deutschland.
Im Metropolis Kino im Hauptbahnhof zeigt DOXS RUHR am 27. Oktober 2025 den vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilm WRITING HAWA. Freund*innen der Realität e.V. laden in Kooperation mit Engagement Global und der VHS Bochum ab 18 Uhr zu einem kleinen Empfang ein. Filmstart ist um 19 Uhr, anschließend folgt ein Filmgespräch mit Regisseurin und Journalistin Najiba Noori (in engl. und dt. Sprache).
Am 29. und 30. November will die AfD in Gießen eine neue Jugendorganisation gründen – mit abgewandeltem Reichsadler und Namen wie „Junge Patrioten“ oder „Patriotische Jugend“. Die AfD möchte eine neue Generation gewaltbereiter Faschist*innen heranziehen. „Widersetzen“ veranstaltet ein Fest der Vielfalt und Solidarität und möchte so die Gründung der AfD-Jugend unmöglich machen.
Die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, präsentiert in Kooperation mit dem Förderverein „LiesWAT e.V.“ am Donnerstag, 23. Oktober, ab 18.30 Uhr einen Krimi-Abend. Arne Dessaul liest aus „Ihr letzter Tanz“, dem fünften Band seiner Bochumer Krimireihe um Privatdetektiv Mike Müller. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Kostenloser Musikworkshop für Jugendliche ab 12 Jahren
Die Falken, Bochum bieten zusammen mit X-Vision Ruhr einen Rapworkshop in Hamme an und findet im Er startet am Montag, 20.10. und geht bis Freitag, 24.10., jeweils von 13:00 bis 17:00 und findet im JuSH Hamme (Amtsstraße 12, 2.OG) statt.
Fritz Bauer Forum, Feldmark 107, 44803 Bochum, Donnerstag, 23. Oktober, 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei
„Albert Göring? – Nie gehört. Hermann Göring, ja den kenne ich, aber Albert? Nein.“ Unterschiedlicher können zwei Brüder nicht sein. Der eine, Hermann Göring, schließt sich begeistert Hitler an und macht in dem mörderischen Regime der Nationalsozialisten Karriere. Der andere, sein Bruder Albert Göring, verachtet die Unmenschlichkeit der Nazis. William Hastings Burke hat sich auf die Spuren des 1966 in München verstorbenen Albert Göring begeben und akribisch seine weitgehend unbekannte Lebensgeschichte recherchiert. Albert Göring hat während des Nazi-Regimes mit dem tschechischen Widerstand zusammengearbeitet und vierunddreißig Menschen das Leben gerettet, indem er ihre Ausreise aus Deutschland oder Österreich organisierte und nicht selten auch finanzierte.
Große Freiheit - offizieller Kinotrailer - Kinostart am 18.11.2021
Drama von Sebastian Meise mit u.a. Franz Rogowski und Georg Friedrich
Hans Hoffmann liebt Männer. Das ist verboten im Deutschland der Nachkriegszeit, der berüchtigte Paragraph 175 ist weiter in Kraft. Immer wieder landet Hans im Gefängnis. Und immer wieder trifft er hier Viktor, einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben. Oder ist es, allen Widerständen zum Trotz, Liebe?
Das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK laden am Mittwoch, den 22. Oktober um 19 Uhr zu einem Vortrag von Andreas Zumach in der Quartiershalle der KoFabrik, ein. In seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion wird es um die Fragen gehen, ob Russland nach dem Krieg gegen die Ukraine in wenigen Jahren die baltischen Staaten, Polen und auch Deutschland angreifen könnte. Mit dieser Bedrohungsbehauptung soll unser Land durch massive, kostspielige Aufrüstung und innergesellschaftliche Militarisierung „kriegstüchtig“ gemacht werden. Doch stimmt die Bedrohungsbehauptung? Und wie könnte Deutschland friedensfähig statt „kriegstüchtig“ werden? Und welche Chancen gibt es für Rüstungskontrolle und Entspannung in Europa mit Russland?“
Trotz aller Versuche es zu verhindern, die Stadt(Verwaltung) lässt seit heute Vormittag die Bäume an der Graf-Adolf-Straße abholzen. Was in 80, 90 und teilweise über 100 Jahren gewachsen ist – in drei Stunden ist es nieder geraspelt… – traurig. Wenn etwas Bereitschaft , Interesse und Bemühungen dagewesen wären, wäre das nicht nötig gewesen. Klar, ein Saugbagger oder andere Verfahren kosten etwas mehr als das Abholzen. Dazu waren die Verantwortlichen in UNSERER Stadt nicht bereit. Bochum wird wieder ein Stück näher zur waldärmsten Stadt in NRW gesägt.
Die Ruhr-Uni lädt ein: » Am 21. Oktober 2025 findet die dritte Runde der FuckUp Night@RUB statt. Ein Abend, an dem Studierende und Alumni* offen über das Scheitern sprechen. Ob abgebrochenes Studium, geplatztes Start-up oder verpatzte Prüfung: Die Speaker teilen ihre persönlichen Erfahrungen, was sie daraus gelernt haben und wie es danach weiterging. Die Veranstaltung zeigt: Fehler gehören zum (Studien-)Leben dazu und können wichtige Wendepunkte sein. Neben persönlichen Geschichten gibt es Raum für Fragen, Austausch und ehrliche Gespräche – mit einer guten Portion Humor und Selbstreflexion.«
Die Stadt Bochum macht darauf aufmerksam, dass im Haus Kemnade am Sonntag, 19. Oktober, um 14.30 Uhr eine Führung durch die Welt der Miniaturmalerei aus verschiedenen Kulturkreisen stattfindet. Präsentiert wird die Sammlung von Inge und Werner Rudowski.
Die Offene Fahrradwerkstatt „Velotopia“ teilt mit, dass am kommenden Samstag, den 18.10.2025, von 12-16 Uhr im Botopia (Griesenbruch 9) das Fahrrad Repair-Cafe Velotopia stattfindet.
Der „Verein für Leibesübungen (VFL) Bochum 1848“ entstand 1938 im Zuge verschiedener Gleichschaltungsmaßnahmen durch Fusion des „Turnvereins 1848“ mit „TuS Bochum 08“ und „Germania Bochum“. Die Gauhauptstadt Bochum sollte damit einen erstklassigen Fußballverein bekommen. Unter anderem hieran erinnert am kommenden Samstag eine Stadtführung im Rahmen der Fußballkulturtage NRW. Seit 2018 bietet das Fanprojekt Bochum diese Stadtführung mit dem Titel „1938, nur damit es jeder weiß“ an. In der Führung zu verschiedenen Erinnerungsorten zwischen der Bochumer Innenstadt und dem Ruhrstadion erhalten die Teilnehmenden Informationen zur Gründungsgeschichte des VfL, der Rolle der Stadt Bochum im Nationalsozialismus und der Geschichte des jüdischen Fußballmeisters Hakoah/Schild Bochum.
Im Oval Office im Schauspielhaus wird am Samstag, dem 18.Oktober um 19:30 Uhr das Stück Manhattan Project gezeigt: »Spätestens seit dem Box Office-Duell zwischen Barbie und Oppenheimer ist der Erfinder der Atombombe den meisten Menschen ein Begriff. Doch Robert Oppenheimer war nicht allein: Getrieben von der Angst, Nazideutschland könnte die Kernspaltung militärisch nutzbar machen, leitete er ab 1942 das Manhattan Project. Darin arbeitete eine Gruppe junger, geflüchteter, ungarischer, jüdischer und vor allem genialer Wissenschaftler an der Entwicklung der größten Massenvernichtungswaffe der Menschheit, um dem Krieg endlich ein Ende zu bereiten.
Die Wittener Straße – Für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen verboten
Der Bochumer Autobahnring aus A40, A43, A448 hat für den Radverkehr eine enorme Trennwirkung, die häufig übersehen wird. Das verdeutlicht Klaus Kuliga auf seinem kritischen Fahrrad-Blog bovelo im Beitrag „Wittener Straße – Knackpunkt A448„. Auf der Wittener Straße gibt es Radfahrverbote in beiden Richtungen. Am Beispiel der neuesten Radwegplanungen an der Wittener Straße kann man erkennen, wie viel Autobahnen mit Radverkehr zu tun haben. Die einzige vernünftige Konsequenz muss sein: Die Wittener Straße muss auf der ganzen Länge zur Stadtstraße werden, d.h. eine Straße. die auch für Fußgänger:innen und Radfahrende gefahrlos genutzt werden kann.
Im Rahmen der Fußballkulturtage NRW lesen Monty Ott und Ruben Gerczikow am Mittwoch, den 15. 10 um 19 Uhr in der Quartiershalle der KoFabrik zentrale Passagen aus ihrem Buch „Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen“. Die Einladung: »Fußball ist mehr als 90 Minuten. Das Stadion ist Brennglas der Gesellschaft, Bühne für Solidarität, aber auch Ort von Bedrohung. In ihrem Ende September 2025 veröffentlichten Sammelband haben Ruben Gerczikow und Monty Ott Geschichten von Jüdinnen*Juden und Menschen gesammelt, die sich gegen Antisemitismus und für eine Fankultur für alle stark machen — auf den Rängen und auf dem Platz.
Das atelier automatique wirbt für die ressourcerie automatique. Selbige „vernetzt all die Keller und Dachböden, die Garagen und Abstellkammern der freien Szene miteinander. Dort liegen ungenutzte Produktionsteile, Requisiten, Kostüme und vieles mehr aus vielen Tagen der künstlerischen Arbeit. Innerhalb der ressourcerie kann jeder Mensch, Verein, jedes Kollektiv oder jede Gruppe ihren eigenen Katalog anlegen und all diese Dinge zum Vermieten oder Verleihen anbieten.“ Sehr konkret wird das ganze am Donnerstag, den 16. Oktober von 16 – 20 Uhr in einem Workshop. Die Einladung:
Am 16.10. um 19 Uhr ist im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung Jennifer Degner-Mantoan zu Gast in der Zanke. Sie hält einen Vortrag zum Thema „Und die Wurzel allen Übels ist der … – Verschränkungen von Antifeminismus und Antisemitismus in Verschwörungsideologien“: »Geheime Eliten, globale Strippenzieher und böse Machenschaften – antisemitische Verschwörungserzählungen sind wahrscheinlich so alt wie der Antisemitismus selbst. Doch nicht nur Juden:Jüdinnen werden als mächtige, die Welt lenkende Kraft imaginiert. Auch der Feminismus ist immer häufiger ein Feindbild in zentralen Verschwörungserzählungen der (extremen) Rechten. Im Vortrag werden die parallele Entwicklung des modernen Antisemitismus und Antifeminismus nachgezeichnet und anhand aktueller Verschwörungsideologien die Überschneidungen zwischen beiden Phänomenen aufgezeigt.«
Die sehr feindlichen Beziehungen zwischen den NATO-Partner:innen Griechenland und Türkei haben aktuell vor allem ihre Ursache in den umstritten Ansprüchen über Hoheitsgebiete im Mittelmeer. Diese Feindschaft hat aber auch eine lange Tradition. Der AStA der RUB erinnert am Mittwoch, den 15. 10. mit einer Veranstaltung an einen Genozid an der griechischen Bevölkerung im Osmanischen Reich zur Zeit des ersten Weltkrieges und den Jahren danach. Der größte Teil der Überlebenden wurde schließlich nach Griechenland zwangsumgesiedelt. Im Gegenzug wurden Zehntausende in Griechenland lebende Türk:innen in die Türkei vertrieben. Parthena Iordanidou, als Nachfahrin von pontosgriechischen Genozidüberlebenden erinnert an den in Deutschland weitgehend unbekannten Genozid.