Archiv für das Jahr: 2025


Mittwoch 29.10.25, 17:19 Uhr
Aufruf zur Solidarität mit der Villa Kunterbunt

Stadt droht mit Räumung 4

Die antifaschistische Linke und die Villa Kunterbunt schreiben: »Anfang der Woche flatterten die Räumungsbescheide in die seit 1981 besetzte Villa – die älteste Besetzung in Deutschland. Knapp eine Woche haben die Bewohner*innen Zeit, die Villa zu räumen, bevor sie auf die Straße gesetzt werden. Die Stadt Bochum nimmt damit 15 Menschen ihr Zuhause – im November, ohne alternative Unterbringung, ohne Rücksicht auf drohende Wohnungslosigkeit. Das können wir so nicht hinnehmen!

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Mittwoch 29.10.25, 17:13 Uhr
Konzert in der Bastion

Die britische Art-Rock Band Erotic Secrets Of Pompeii in der Bastion

>>Am 05. November präsentiert die britische Art-Rock Band Erotic Secrets Of Pompeii ihr aktuelles Album
Pitchfork Libra in der BASTION. Einlass ist ab 19h. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich (wichtige Anmeldeinformationen siehe unten). Informationen zu Erotic Secrets of Pompeii: Erotic Secrets Of Pompeii aus Bristol verschmelzen festgefahrene Genres zu einem attraktiven, äußerst eingängigen Chaos:

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Mittwoch 29.10.25, 16:47 Uhr
Kurs für Jugendliche

Bücherei Querenburg bietet Kurse für Jugendliche zu chinesischen Trends

Die Stadtbücherei Querenburg schreibt : >> Mit chinesischen Trends wie Bubble Tea und Hot Pot beschäftigt sich ein Kurs für Jugendliche ab zwölf Jahren, am Mittwoch, 29. Oktober, von 17 bis 18.30 Uhr in der Bücherei Querenburg im UniCenter, Querenburger Höhe 270. Die Teilnehmenden bereiten gemeinsam Bubble Tea zu und werfen einen Blick auf chinesische Essenstrends. Abgerundet wird der kostenlose Workshop durch eine kreative Schriftzeichenübung. Anmeldungen sind telefonisch unter 02 34 / 910 – 91 41 oder per E-Mail an buechereiquerenburg@bochum.de möglich.

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Mittwoch 29.10.25, 16:38 Uhr
VHS lädt ein

Zwei historische Rundgänge

Die VHS bietet zwei weitere Rundgänge am Sonntag, 2. November an, >>die sich mit der Geschichte des Faschismus und den Auswirkungen auf das jüdische Leben in Bochum und Wattenscheid beschäftigen. Die Veranstaltungen finden jeweils von 14 bis 16.15 Uhr statt. Interessierte können sich telefonisch unter 02 34 / 910 – 15 55 oder online unter vhs.bochum.de anmelden.

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Dienstag 28.10.25, 16:54 Uhr
Rat von Unten

Rat von Unten – öffentliche Bildung

Der Rat von unten lädt zu einem „Bildungstag“ am 02.11.25, 14:30 – 18 Uhr ins Blue Square ein.
»Aus der Stadtgesellschaft die Politik bestimmen – Munizipalismus, Kommunalismus, Demokratischer Konföderalismus
Die Bildungsreihe des Rats von Unten geht in die 2. Runde! Anschließend an den Bildungstag zu unserem Geschichtsverständnis wollen wir nun unser Augenmerk auf die Gegenwart lenken.

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Dienstag 28.10.25, 16:32 Uhr
Offener Brief der LINKEN an die CDU

Antisemitismus von CDU-Mann Andreas Stephan 1

CDU-Mitglied Andreas Stephan hatte bereits im vergangenen Kommunalwahlkampf mit hetzerischen Aussagen gegenüber Geflüchteten von sich Reden gemacht und die WAZ titelte über ihn: „Rechtes Gedankengut in E-Mail: CDU-Kandidat in Erklärungsnot“. Nun fordert die LINKE in einem offenen Brief von der CDU eine Stellungnahme zu neuen öffentlichen Äußerungen ihres Mitglieds: »Als Die Linke Bochum wenden wir uns mit großer Sorge und Empörung an Sie. Anlass ist eine öffentliche Äußerung des CDU-Mitglieds und Kandidaten für die Ratswahl 2025, Andreas Stephan.

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Dienstag 28.10.25, 11:33 Uhr
Entwicklungen der kurdischen Frage in der Türkei

Frieden schaffen ohne Waffen?!

Am Dienstag, den 04.11.2025, laden das Solibündnis für Rojava Bochum und die Initiative Demokratischer Konföderalismus Bochum um 18:30 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag und mit anschließender Diskussion mit „Cênî – dem kurdischen Frauenbüro für Frieden e.V.“ ein: »Die Veranstaltung wird die aktuellen politischen Entwicklungen der kurdischen Frage in der Türkei in den Mittelpunkt stellen, sowie im Rahmen des Mottos „Frieden schaffen ohne Waffen?!“ die Waffenniederlegung der kurdischen Freiheitsbewegung und deren Einfluss auf den laufenden Friedensprozess, sowie auf die allgemeine Entwicklung der Bewegung in allen Teilen Kurdistans beleuchten.

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Dienstag 28.10.25, 10:55 Uhr

Queerfilmnacht: Sauna

Am kommenden Samstag läuft im Kino Endstation im Rahmen der Queerfilmnacht und in Kooperation mit dem kommunalen Kino der vhs bochum und dem Autonomen queer*feministisches Referat der Film Sauna: »Johan lässt sich vom Leben treiben und passt damit perfekt in Kopenhagens schwule Szene mit ihren Kneipen, Partys und One-Night-Stands. Besonders viel Zeit verbringt er im Adonis, der einzigen Schwulensauna der Stadt. Dort arbeitet er seit Kurzem und teilt gern unverbindliche sexuelle Erlebnisse mit den Besuchern. Trotz allem sehnt sich Johan nach echter Nähe – und findet sie bei William, einem einfühlsamen trans Mann. Doch nicht alle im Adonis sind damit einverstanden, dass er sich in eine Person verliebt hat, die sie nicht als Teil ihres Männerbundes verstehen.

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Dienstag 28.10.25, 09:31 Uhr

Warnung vor Auswirkungen von ChatGPT & Co.

In einem Fachartikel warnt Prof. Dr. Marc Augustin von der Evangelischen Hochschule (EvH Bochum): „Wenn Personen mit psychotischer Vorbelastung regelmäßig mit der KI interagieren, kann das ihr wahnhaftes Denken und Erleben bestärken. Sicherheitssysteme greifen nicht immer.“ In einer Pressemitteilung der Hochschule zu dem Artikel heißt es weiter: »„Wissenschaftlich sind solche Phänomene aber noch völlig unzureichend untersucht. Wir stehen ganz am Anfang“, sagt Prof. Augustin im Interview. Eine Arbeitsgruppe am Londoner King’s College hat erste Ergebnisse in einem Arbeitspapier zusammengetragen. Die Forschenden sprechen von ‚AI psychosis‘ oder ‚AI-induced psychosis‘, der Experte von der EvH Bochum redet lieber von ‚KI-assoziierten Psychosen‘. „Weil die genauen Wechselwirkungen bzw. die Kausalkette, wie es zur Erkrankung kommt, noch ungeklärt sind. Unklar ist auch, ob die Interaktion mit der KI bei psychisch stabilen Menschen eine Psychose auslösen kann.“

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Montag 27.10.25, 20:57 Uhr
update mit einem weiteren Redebeitrag

Das Stadtbild bleibt bunt

Die Linke in Bochum hatte am Sonntag zu einer Kundgebung aufgerufen, bei der gegen die rassistische Äußerung von Friedrich Merz zum Stadtbild protestiert wurde. Fast 300 Teilnehmer:innen erlebten mehrere empörte und kämpferische Redebeiträge. Nagea Belekhrif formulierte die Stimmung vieler Anwesenden: »Ich stehe heute hier mit einem Gefühl, das so widerwärtig ist, dass mir die Worte fehlen. Oder besser gesagt: Mir fehlte ein Wort. Denn für das, was ich empfinde, wenn ich an Herrn Merz und seine jüngste Äußerung denke, gibt es noch keine Bezeichnung.

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Montag 27.10.25, 17:30 Uhr
Kundgebung: Bochums Töchter werden laut – das Stadtbild ist bunt am 26.10.25 in Bochum

Redebeitrag von Batıkağan Pulat

Liebe:r Mitstreiter:in,

1. Einstieg: Erinnerungskultur endet nicht 1945
Was muss eigentlich noch passieren, damit Friedrich Merz versteht, dass wir keine rassistischen Aussagen mehr hören wollen?
Erinnerungskultur endet nicht 1945.
Wir erleben einen massiven Anstieg rechtsextremer Straftaten. Auch 80 % mehr antisemitische Vorfälle. Und gleichzeitig werden migrantische Menschen immer wieder zum Problem erklärt – von einem Mann, der eines der höchsten politischen Ämter in Deutschland bekleidet.

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Montag 27.10.25, 17:01 Uhr
Kundgebung: Bochums Töchter werden laut – das Stadtbild ist bunt am 26.10.25 in Bochum

Redebeitrag von Nagea Belekhrif

Ich stehe heute hier mit einem Gefühl, das so widerwärtig ist, dass mir die Worte fehlen. Oder besser gesagt: Mir fehlte ein Wort. Denn für das, was ich empfinde, wenn ich an Herrn Merz und seine jüngste Äußerung denke, gibt es noch keine Bezeichnung. Es ist eine Mischung aus Ekel, Scham und blankem Entsetzen. Ekel über den zynischen Rassismus, der aus dem Mund eines Mannes kommt, der mein Land führen will. Scham, dass so jemand an der Spitze einer Volkspartei stehen darf. Und Entsetzen über die Kälte, mit der er 25 Millionen Menschen – uns – zu Fremden im eigenen Land erklärt.

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Montag 27.10.25, 16:52 Uhr
Kundgebung: Bochums Töchter werden laut – das Stadtbild ist bunt am 26.10.25 in Bochum

Redebeitrag von Christopher Khongklad

Liebe Anwesende, liebe Menschen mit Migrationshintergrund, liebe Töchter, Betroffene von Gewalt jeder Art, ich möchte diesen Redebeitrag mit einer Entschuldigung beginnen. Es tut mir Leid, dass eine männlich gelesene Person wie ich hier heute vor euch über eine Debatte spricht, die dank einem alten weißen Mann mit Unmengen an Geld wieder zurück in das letzte Jahrhundert geworfen wurde. Eine klare Konsequenz von Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden patriarchaler Strukturen, die beständig das Privileg des männlichen Geschlechts stärken. Das ist jedoch gleichzeitig auch der Grund, weshalb ich es als notwendig sehe, dass Menschen in einer Position wie meiner ihren Mund aufkriegen und von ihren Privilegien Gebrauch machen. Im Sinne der migrantischen Minderheiten, im Sinne der Töchter und aus Solidarität und Mitverantwortung heraus.

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Montag 27.10.25, 15:15 Uhr

Räumungsankündigung der Villa Kunterbunt

Die Villa Kunterbunt in Langendreer teilt aus aktuellem Anlass mit: »In einem Schreiben vom 24.10.2025 wurde den Hausbewohner*innen vom Auf den Holln 1-3 nach fast 45jähriger Besetzung mitgeteilt, dass am 4.11.2025 die Räumung erfolgen soll. Diese Art und Weise der städtischen Behörde zeugt von grober Umgangsweise. Anstatt zu sanieren, wird mit Baufälligkeit argumentiert. Jahrzehntelang hat die Stadt Bochum Reparaturmaßnahmen hinausgeschoben, um jetzt total unverhältnismäßig zu reagieren. Heute (Montag, 27.10.25) um 18 Uhr treffen sich Bewohner*innen und Unterstützer*innen, um über Gegenmaßnahmen zu beraten. Kommt zahlreich zur Villa Kunterbunt!«

Wo: Villa Kunterbunt, Auf den Holln 1–3

Wann: heute Montag, 27. Oktober, 18 Uhr


Montag 27.10.25, 10:54 Uhr
In der Oval Office Bar am 31. Oktober

HALLOWEEEEEN PUNK TRESEN

In der Oval Office Bar wird am 31. Oktober ein Tresen mit Kurzfilm-Screening stattfinden: »Ein Tresen, der gruseliger ist als die politische Realität? Wahrscheinlich nicht. Lasst uns also eng zusammenrücken und Kraft tanken für zukünftige Kämpfe gegen die Schrecken des modernen Kapitalismus. Wir lassen Punk laufen und gucken Kurzfilme. Kostüme willkommen, aber ihr müsst nicht.

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Montag 27.10.25, 10:32 Uhr

Verfolgte Zwillinge erhalten ihr Gesicht zurück

In seinen Forschungen zu homosexuelle Häftlingen in der Krümmede während der NS-Zeit hat Jürgen Wenke hat neue Erkenntnisse zusammentragen können und stellt diese zur Verfügung: »Sie waren Zwillinge, sie waren homosexuell, sie waren jüdisch. Die Brüder Ernst und Leo Salomon (geboren am 3.10.(!!)1894) aus Trier. Bereits am 6. November 2017 wurden auf Initiative des Forschers und Psychologen Jürgen Wenke aus Bochum zwei Stolpersteine in Trier zur Würdigung der Brüder verlegt. Die damalige Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz hatte die Patenschaft für die Stolpersteine übernommen.-   Jetzt machte der Forscher und Biograph der beiden Männer eine neue, seltene Entdeckung: Er fand erstmals Bilder der Zwillinge. Und das ausgerechnet in einer Nazizeitung von 1935:

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Sonntag 26.10.25, 12:16 Uhr
Craftistas in der Stadt

Selbermachen, Reparieren, Wiederverwenden

Das atelier automatique macht auf ein kreatives Projekt aufmerksam: »Unter dem Titel „Craftistas in der Stadt“ laden drei Bochumer Künstlerinnen im November und Dezember in ihrem Pop-Up in der Innenstadt (Kortumstr. 55) zu kreativen Werkstätten und Workshops ein. Die Künstlerinnen – das sind Sophie Ziser (Secco Handmade), Kathlina Anna Reinhardt (FLIP PIECE) und Josefine Rose Habermehl (end or fine Veränderungsatelier). Craftista versteht Crafting als eine Form des Aktivismus – als bewusste, gemeinschaftliche Praxis des Selbermachens, Reparierens und Wiederverwendens.

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Sonntag 26.10.25, 10:38 Uhr
Stadtrundgang in der Innenstadt

Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

Die Volkshochschule und die VVN-BdA laden am Sonntag, den 2. November zu einem Stadtrundgang ein: »Angesichts der jüngsten Ereignisse um Israel-Gaza und kurz vor dem 9. November (1938: „Reichspogromnacht“) nimmt dieser Stadtrundgang einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum? Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen werden: Wie viele jüdische Mitbürger:innen lebten 1933 und schließlich 1945 in Bochum? Welche ökonomischen, politischen, religiösen Mentalitäten führten ab 1933 zu zunehmenden Diskriminierungen, Verfolgungen, Ausgrenzungen und schließlich Vertreibung und Vernichtung?

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Sonntag 26.10.25, 10:34 Uhr
Stadtrundgang im Westen

Wattenscheid im Faschismus

Eine Woche vor dem Jahrestag der Novemberpogrome bietet die VHS Bochum in Kooperation mit dem Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ am 2. 11. wieder einen Stadtrundgang durch Wattenscheid an: »Unter dem Titel „Wattenscheid im Nationalsozialismus“ geht es zu Zeugnissen der Zeit. Schon der Auftakt vor dem Rathaus Wattenscheid erinnert an die Morde an den jüdischen Menschen. Der Platz vor dem Rathaus trägt den Namen von Betti Hartmann, die als 15jährige Jüdin in Auschwitz ermordet wurde. Weitere Stationen werden sein (u.a.) das ehemalige Kaufhaus Sally Hess, das von Helmut Horten „arisiert“ wurde und als zweites ehemals jüdisches Kaufhaus den Grundstock seines Vermögens bildete.

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Samstag 25.10.25, 19:30 Uhr
Das Filmfestival erfindet sich neu

Was „blicke“ ausmacht, und was es zukünftig sein könnte

Das blicke filmfestival des ruhrgebiets befindet sich im Umbau. Nachdem das Festival keine Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mehr erhält, erfindet sich blicke mit deutlich geringerem Förderetat neu. An zwei Tagen im November präsentiert das Festival ein vielfältiges Programm und zeigt, was blicke ausmacht, und was es zukünftig sein könnte. Am Freitag, den 14. November, ist das endstation.kino in Langendreer wie in den letzten 32 Jahren Veranstaltungsort. Am Samstag, den 15. November, bespielt blicke verschiedene Orte in der Bochumer Innenstadt mit bewegten Bildern.

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Samstag 25.10.25, 14:02 Uhr
Klare Linie gegen Rechts lädt ein:

Cornern gegen Rechts – Halloween Edition

Am Donnerstag, den 30. Oktober ist ab 18 Uhr an der Kreuzung Alsenstraße/Düppelstraße wieder „Cornern“ angesagt: »Gruselige Zeiten weltweit – auch lokal öffnen sich die Gräber der Ewiggestrigen und Untote ziehen in kommunale Parlamente. Zeit für antifaschistisches Cornern – treffen, quatschen, kennenlernen, Ideen austauschen und vernetzen – über die eigene Babbel hinaus. Dazu Spass haben und feiern. Für alle, die solidarisch und demokratisch gesinnt sind. Dem Stadtteil zeigen, dass wir nicht gewillt sind, dem braunen „walking dead“ die Parlamente, Straßen und Viertel zu überlassen.

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Samstag 25.10.25, 09:52 Uhr

Sorgearbeit bezahlen? 2

Die Initiative „Mächtig gezofft“lädt am Donnerstag, den 30. Oktober um 18.30 Uhr zum nächsten Stammtisch ins Blue Square ein. Thema ist dieses Mal: „Was ist Sorgearbeit? Wie können wir sie bezahlen und wollen wir es überhaupt?: »Gemeinsam mit euch wollen wir über unser Miteinander nachdenken und in der Fish Bowl diskutieren! Wir sind ein braver space und laden alle interessierten ein vorbeizuschauen. Keine*r muss in die fish bowl steigen. Einfach dabei sein und zuhören ist ebenso herzlich willkommen.

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Samstag 25.10.25, 08:07 Uhr
Schüler*innenvertretung Bochum kritisiert Wehrdienstdebatte

„Über die Jugend reden, aber nicht mit ihr reden?“ 1

Die Bezirksschüler*innenvertretung (BSV) Bochum positioniert sich „klar gegen die aktuelle Debatte um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie die geplanten Modelle zur verpflichtenden Erfassung junger Menschen ab dem 18. Lebensjahr“. Aus Sicht der BSV Bochum stelle diese Diskussion einen „Rückschritt für Kinder- und Jugendrechte dar und zeigt einmal mehr, wie politische Entscheidungen über junge Menschen hinweg getroffen werden und das: ohne sie einzubeziehen.

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Freitag 24.10.25, 15:14 Uhr

Bochums Töchter werden laut – das Stadtbild ist bunt

Die Linke Bochum hat den CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz wegen des Verdachts der Volksverhetzung (§ 130 StGB) angezeigt und organisiert zudem eine Kundgebung am Sonntag, den 26.10.25 um 17 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof. Hintergrund ist seine Äußerung in Potsdam am Sonntag, den14. Oktober, in der er über Kriminalität im Zusammenhang mit Migration sprach und dabei sagte, man habe „im Stadtbild dieses Problem“.

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Freitag 24.10.25, 12:17 Uhr
Volkshochschule präsentiert

Lesung und Diskussion „Gegen Frauenhass“

Die Volkshochschule (vhs) Bochum präsentiert am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr in Kooperation mit dem DGB im Bahnhof Langendreer die Lesung und Diskussion „Gegen Frauenhass“ (Kursnummer: L01700). Im Studio 108 zeigt die Rechtsanwältin Christina Clemm, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist und was verändert werden sollte – politisch wie privat.

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Freitag 24.10.25, 11:52 Uhr
Zentralbücherei

Vortrag zum Thema Friedensaktivismus

Am Mittwoch, 29. Oktober, um 17.30 Uhr hält Prof. Dr. Tahani Nadim in der Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, einen Vortrag zum Thema “Erinnern, bewegen, kämpfen – Frieden als kollektiver Prozess”. Die Veranstaltung der Stadtbücherei und des UniverCity Bochum e. V. in Kooperation mit der Bochumer IPPNW-Gruppe, erfolgt im Rahmen des HdW-Jahresthemas „Sicherheit“ und der Plakatausstellung “Hibakusha weltweit – die Gesundheits- und Umweltfolgen der Nuklearen Kette“, die bis Ende Oktober in der Zentralbücherei zu sehen ist. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Donnerstag 23.10.25, 13:07 Uhr
Im Prinz Regent Theater

Karim’s suitcase / Karims Koffer / Chamadan-e-Karim

Ein Stück von und mit Mohammad Karim Asir. Auf Deutsch und Persisch mit Untertiteln.

»Für uns ein sehr wichtiges Stück, in dem Karim über seine persönlichen Erfahrungen spricht und dabei die „complexities of identity, migration and political threats“ sichtbar macht. Eine leere Bühne, ein Koffer. Viel mehr braucht Mohammad Karim Asir nicht, um uns mitzunehmen auf seine Reise, die ihn von Kabul nach Bochum führte.

Mohammad Karim Asir ist Schauspieler, Puppenspieler und Theaterdozent an der Universität Kabul. Bekannt wurde er als „afghanischer Charlie Chaplin“, der in den Straßen von Kabul mit seinem ikonischen Kostüm Freude und Hoffnung in Zeiten der Verzweiflung verbreitete und mit seiner Körpersprache Angst, Gewalt und soziale Ungerechtigkeit anklagte. Seine Arbeit wurde international gewürdigt, unter anderem von der New York Times, BBC und Arte.

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