Sonntag 26.10.25, 10:38 Uhr
Stadtrundgang in der Innenstadt

Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum


Die Volkshochschule und die VVN-BdA laden am Sonntag, den 2. November zu einem Stadtrundgang ein: »Angesichts der jüngsten Ereignisse um Israel-Gaza und kurz vor dem 9. November (1938: „Reichspogromnacht“) nimmt dieser Stadtrundgang einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum? Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen werden: Wie viele jüdische Mitbürger:innen lebten 1933 und schließlich 1945 in Bochum? Welche ökonomischen, politischen, religiösen Mentalitäten führten ab 1933 zu zunehmenden Diskriminierungen, Verfolgungen, Ausgrenzungen und schließlich Vertreibung und Vernichtung?

Was wusste die Bochumer Mehrheitsgesellschaft von den einzelnen Etappen der Verfolgung ihrer jüdischen Nachbarn? Gab es Profiteure dieser antijüdischen Maßnahmen? Wie wurde auch in Bochum mit den Überlebenden von Vertreibung und Shoah umgegangen? Sind vergleichbare Ereignisse auch heute denkbar?
Der Stadtrundgang soll auch gegen den wachsenden Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren und mobilisieren.«

Sonntag, 2.11., 14.00 -16.15Uhr
Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz
Leitung: Wolfgang Dominik
Keine Teilnahmegebühr
Anmeldung bei der VHS für Kurs Nummer L12005