Die Eröffnung der 5. bobienale (das volle Programm) findet am Mittwoch, den 18. Juni um 19 Uhr hinter der ehemaligen Riff-Halle (heute Gleis 9) statt. Die Einladung »Die Bobiennale gründet die Stadt BoPolis und bei der Eröffnung-Veranstaltung legen wir den Grundstein. Jede*r ist eingeladen, mitzumachen, sich zu beteiigen und die Stadt gemeinsam zu erbauen. Oder einfach dabeizusein. Denn genau darum geht in der diesjährigen bobiennale. Die Künstler*innen richten am Eröffnungs-Abend ihren Blick auf Blick auf das Zusammenleben – doch mit wem bewohnen wir die Stadt? Ungewohnte Perspektiven auf besondere Mitbewohner*innen entdecken wir im Eröffnungsprogramm:
TATAMI | Offizieller deutscher Trailer | Ab 1. August im Kino!
Im Rahmen der Filmreihe zu Frauen*rechten im Iran und Afghanistan zeigt das KinoEndstatiom den Film „Tatami“ von Guy Nattiv und Zar Amir. Tatami ist damit der erste Spielfilm mit einer iranisch-israelischen Ko-Regie. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit einer iranischen Sportlerin statt.
Das BAT lädt am Freitag, den 6. Juni um 18.30 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Informationsveranstaltung ein über die Grundlagen des Asyl- und Aufenthaltsrechts sowie über Handlungsmöglichkeiten bei drohenden Abschiebungen: »„Begrenzung der Migration“ und „Rückführungsoffensive“ sind fester Teil des Programms der neuen Bundesregierung und zielen darauf ab, das Asylrecht in Deutschland noch weiter auszuhöhlen und die Situation geflüchteter Menschen weiter zu verschlimmern.
Am Freitag, 06. Juni 2025 präsentieren Schüler_innen der Else-Hirsch-Schule (Hegelstraße 6, 44805 Bochum) um 10.00 Uhr einen Ausschnitt der Aktionen, die sie im Rahmen des „Abraham-Projektes“ durchgeführt haben und reichen den „Abraham-Pokal“ symbolisch an eine Delegation des Klaus-Steilmann-Berufskollegs weiter.
In der Ratssitzung am Mittwoch wurde der Geschäftsbesorgungsvertrag und ein möglicher Erwerb der SBO durch die Diakonie Ruhr beschlossen. Dies veranlasst Horst Hohmeier, Ratsmitglied der Parte „Die Linke“, sein Mandat in der Gesellschafterversammlung der stadteigenen Senioreneinrichtungen niederzulegen.
Vom 16. bis 28. Juni finden die Kritischen Wochen an der RUB statt. Die Kritischen Wochen sind eine seit 2018 durchgeführte Veranstaltungsreihe des Fachschaftsrats Sozialwissenschaft. Sie geben Raum für Austausch, Vernetzung und Diskussionen zwischen den veranstaltenden Gruppen, Initiativen und Personen. Außerdem stellen sie Akteur*innen, die der Meinung des Fachschaftsrats nach im wissenschaftlichen Diskurs unterrepräsentiert sind, eine Plattform bereit. Fast alle Veranstaltungen können in Präsenz besucht oder auch via Zoom verfolgt werden. Eine Übersicht über die einzelnen Veranstaltungen findet sich auf diesem Plakat, dass der FSR SoWi erstellt hat.
Freitag 30.05.25, 10:35 Uhr
Aktionärsversammlung beschließt über eine Milliarde Euro an Dividende – trotz steigender Mieten
Die Bochumer Linke übt scharfe Kritik an der gestern von der Hauptversammlung der Vonovia SE beschlossenen Dividendenausschüttung. Das Wohnungsunternehmen, das seinen) Hauptsitz in Bochum hat, wird für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro an seine Aktionärinnen und Aktionäre ausschütten. Die Dividende beträgt 1,22 Euro pro Aktie – ein Anstieg von rund 36 Prozent im Vergleich zum Vorjah
Am Donnerstag. den 5. Juni um 18 Uhr ist Arne Semsrott zu Gast im Fritz Bauer Forum: »„Arne Semsrott zeigt in diesem leider furchtbar nötigen Buch, was von rechts auf uns zu kommen könnte und was man dagegen unternehmen kann. Große Leseempfehlung,” schreibt Marc-Uwe Kling. Es sind beunruhigende Zeiten: Vor wenigen Jahren waren Rechtsextremisten im Parteienspektrum noch weitgehend isoliert. Heute gewinnen antidemokratische Positionen in der Breite der Gesellschaft stetig an Zustimmung, während die AfD bei den Wahlen Spitzenergebnisse einfährt. Höchste Zeit, sich mit der realen Gefahr einer autoritären Machtübernahme auseinanderzusetzen.
Die Bücherei Gerthe, Heinrichstraße 4, zeigt am Montag, 2. Juni, um 16.30 Uhr ein Bilderbuchkino – und diesmal ist es ein Autokino! Kinder können ihre Bobbycars oder andere fahrbare Tretautos mitbringen und gemeinsam mit einer Vorlesepatin die Geschichte „Meine wilde Abenteuer-Insel“ erleben. Ein tolles Event, das Spaß und Fantasie verbindet.. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung unter 02 34 / 85 866 oder per E-Mail an buechereigerthe@bochum.de notwendig.
Am 5. Juni um 12.00 Uhr wird am Eingang der JVA Bochum, Krümmede 3, vom Künstler Gunter Demnig die vierte Bochumer STOLPERSCHWELLE verlegt. Sie erinnert an politische Häftlinge im Justizgefängnis Krümmede 1933-1945. (Bisherige Stolperschwellen stehen für Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald beim Bochumer Verein, deportierte Sinti und Roma und für verfolgte Homosexuelle).
Die Patenschaft übernimmt das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“. Es wirkt mit das „Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte“.
Der Rat der Stadt Bochum hat heute eine Wohnraumschutzsatzung verabschiedet. Der Mieterverein und das Netzwerk „Stadt für Alle“ begrüßen die Entscheidung als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Satzung legt fest, dass Wohnraum nicht länger als sechs Monate ohne „Zweckentfremdungsgenehmigung“ leerstehen gelassen oder gar abgerissen werden darf. Kritisiert wird, dass in der Verordnung Ein- und Zweifamilienhäuser und die Umwandlung in Ferienhäuser oder Gewerbeflächen ausgeklammert wird. Gefordert wird, dass nun auch genügend Personal eingestellt werden muss, das die Einhaltung der Wohnraumschutzsatzung überwacht.
Am Mittwoch, den 4. Juni um 18 Uhr findet im Fritz Bauer Forum ein Info-Abend mit Gesprächen und Musik zu den so genannten Dersim Massakern statt: »Das an der RUB angesiedelte Projekt Dersim 1937/38 dokumentiert mit Hilfe von Zeitzeugeninterviews, die staatliche türkische Gewalt gegen die Bewohner der mehrheitlich von Aleviten bewohnten Region. Im Rahmen der Veranstaltung wird eine erste Charge dieser Videointerviews der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ausgehend von einer Studienreise stellen Mitarbeiter des Projekts die Region und ihre Menschen vor. Der Sänger ZeleMele wird traditionelle Lieder singen.«
Zur Maiausgabe von bodo schreibt die Redaktion: >>„Wir sind Zeitzeugen“ – bodo 6.25 Geschichten von Flucht, Asyl und Abschottung: Am Freitag erscheint die Juniausgabe des Straßenmagazins mit einem Schwerpunkt zum Weltflüchtlingstag. Außerdem im Heft: Winzerin Tina Krachten über Weinbau an der Emscher und Boden als Gemeingut, Sabine Reich über den Neustart des Prinz Regent Theaters in Bochum, Britta Peters über „Grand Snail“, eine Kunsttour im öffentlichen Raum der 53 Ruhrgebietsstädte.
Der Künstler und Fotograf Günter Scholten hat aus aktuellem Anlass wieder neue Postkarten für die aktuelle politische Debatte erstellt. Kontakt und nähere Informationen über die Seite des showrooms.
Im Rahmen der Queerfilmnacht läuft am kommenden Dienstag im Kino Endstation der Film „The Mattachine Family“: »Fotograf Thomas und Schauspieler Oscar sind ein schwules Paar wie aus dem Bilderbuch. Als sich auch noch ihr langgehegter Kinderwunsch erfüllt, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann entscheidet ein Gericht, dass ihr kleiner Adoptivsohn zu seiner leiblichen Mutter zurückkehren soll. Thomas fällt in eine tiefe Krise, Oscar stürzt sich in die Arbeit.
Der Verein Fuss e.V. berichtet von dem Nachbarschaftsfest letzte Woche: »Am Freitag fanden in zahlreichen Städten Aktionen zum Tag der Nachbarschaft statt. Eine gute Gelegenheit, um rauszugehen und das nachbarschaftliche Miteinander zu feiern – dachte sich der Bochumer Fuss e.V. und lud zusammen mit IFAK zum geselligen Nachmittag in Goldhamme ein. Neben dem Kuchenbasar zählten die Teilnahme am Glücksrad (inklusive Gutscheine für Monikas Eisladen) und das gemeinsame Spielen auf dem Kirchplatz zu den Highlights des Nachmittags. Unter den vielen Gesprächen, die sich zwischen Nachbar:innen ergaben, war der Wunsch nach mehr Raum für alltägliche Begegnungen weit verbreitet.
Das „Kleinste Kino Bochums“ – die BASTION zeigt Träume Sind Nachts Nicht Klar! am 03. Juni um 18.00 Uhr: »Der Dokumentarfilm Träume Sind Nachts Nicht Klar! von Haniyeh A. Mousavi (Bochum) entstand 2024 im Rahmen des Mentoring-Programms des Filmhauses Köln. Im Anschluss an die Vorstellung in der BASTION findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin statt. Danach legt ab ca. 20.15h Le Concierge bei der vorerst letzten Dienstagsbar auf.
Die Bochumer Gruppe von IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung) eröffnet am Montag, den 2. Juni, um 16:30 Uhr in der Stadtbücherei im BVZ (Rathaus) die Ausstellung „Sadakos Kraniche – 80 Jahre Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki“. Die von IPPNW Deutschland entwickelte Ausstellung erzählt anhand von Plakaten die Geschichte der Atombombenabwürfe auf Japan 1945 und ihrer Folgen bis heute:
Im atelier automatique wird vom 25. Mai bis zum 26. Juni eine Ausstellung von der Künstlerin Irène Mélix zu sehen sein: »Die Künstlerin Irène Mélix war 2024 für eine Fahrrad-Residenz zu Gast in Kattowitz in Schlesien. Eine Region, die bis heute stark durch ihre Bergbaugeschichte geprägt ist, steht durch die Schließung der letzten Zechen dort vor Herausforderungen und Chancen eines sozialökologischen Wandels.
Auf der nächsten Ratssitzung am 28. Mai wird unter anderem die Neufassung der Bochumer Sicherheitsverordnung verhandelt und dazu schreibt die Linke im Rat in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »„Regelungen zum Schutz von Menschen und Tieren sind sicher sehr sinnvoll“, so Horst Hohmeier, Ratsmitglied der Linken.
Am kommenden Wochenende findet im Bahnhof Langendreer der erste Teil eines zweiteiligen Workshops statt: »Teil Eins am 31.05. und 01.06. und Teil Zwei am 21.-22.06. Bitte beachte, dass du an beiden Wochenenden teilnehmen musst, um den gesamten Prozess durchlaufen zu können. In diesem Filmworkshop für FLINTA* drehen, konzipieren und schneiden wir eigene Kurz-Dokumentarfilme.
Die Linke hat ihre Kandidat:innen für die Kommunalwahl im September gewählt: v.l.n.r.: Carolin Paskuda (Listenplatz 3), Elias Lion Bala (6), Wiebke Köllner (1), Horst Hohmeier (2)), Batıkağan Pulat (4), Dr. Sonja Knobbe (5).
Die vollständige Liste der Kandidat:innen für den Rat und und die Bezirksvertretung, sowie die Direktkandidat:innen in den Wahlkreisen:
SPD, CDU und Grüne wollen die städtische SBO Senioreneinrichtungen an die Diakonie übergeben. Der Sozialkonzern der ev. Kirche soll 51 Prozent der SBO erhalten. Als Begründung wird angegeben, dass die Einrichtungen nicht wirtschaftlich betrieben werden. „Es ist offensichtlich nicht die Kernkompetenz einer Stadt, Altenheime zu betreiben“, wird Burkart Jentsch, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in der WAZ zitiert. Das wirft die Frage auf, wo die Stadt überhaupt über Kernkompetenzen verfügt. Offensichtlich gelingt es der Stadt z. B. jedenfalls nicht, für ihre zahlreichen kommunalen Einrichtungen ein erfolgreiches Management zu finden.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist auf mögliche Warnstreiks im Brauereibereich hin: »Überall Bierkisten: im Keller, in der Küche. Und auch im Kofferraum, wenn die Kisten geholt oder weggebracht werden. Rein statistisch sind in Bochum in der Spitze – also an „heißen Biertrink-Tagen“ – rund 17,1 Millionen Mehrwegflaschen Bier im Umlauf: volle und leere. Und natürlich die, die gerade getrunken werden.
Klaus Kuliga beschreibt auf seinem kritischen Fahrrad-Blog bovelo.de am Beispiel der Planungen für den Freigrafendamm die Geschichte des Scheiterns des Velorouten-Konzeptes nicht nur in Bochum. Er erklärt außerdem, warum „ruhender Verkehr – eine bemerkenswerte Wortschöpfung – sich nicht mit dem Fahrradverkehr verträgt. Man kann halt jeden Quadratmeter nur einmal nutzen. Wo Autos stehen, können keine Fahrräder fahren.“- Zum Beitrag auf bovelo.
Samstag 24.05.25, 08:04 Uhr
For rebels of all genders - Mit Soliaktion für den CSD
Am Freitag, den 30. Mai lädt die oval office bar um 20 Uhr zum Film „Rebel Dykes“ mit anschließendem Punk-Tresen ein: »“Rebel Dykes“ erzählt vom Aufeinandertreffen von Punk, Sex und lesbischem Widerstand im London der 1980er. Der Dokumentarfilm porträtiert eine radikale Subkultur zwischen Riot, Clubs und Straßenprotesten. Im Anschluss ab 21.30 Uhr: Punk-Tresen mit Soliaktion für den CSD Bochum. Der ist antifaschistisch, antikapitalistisch organisiert und verzichtet bewusst auf Sponsoring von Unternehmen oder Spenden von Parteien. Damit der CSD auch dieses Jahr wieder laut auf Bochums Straßen sein kann, braucht er euren Support!«
Ein kostenloses Kulturrucksack Sommerferien Theater Angebot für inklusive Menschen von 10 bis 14 Jahren vom 14. bis 19. Juli 2025 im Theater Traumbaum im KulturMagazin, Lothringer Str. 36 c, 44805 Bochum
Der Ernährungsrat Bochum „EssBO!“ lädt zu seinem nächsten Workshop am Sonntag, 01. Juni ein. Von 15 bis 18 Uhr führt Johannes Tangen in das Thema „Wildkräuter kochen und konservieren“ ein. Ort ist der Hof Bergmann, Höfestraße 71, 44803 Bochum.
Im Rahmen seiner Kampagne „Wenn nicht jetzt – wann dann“ zeigt der Bochumer Antifa Treff (BAT) am Samstag, den 24. Mai im Sozialen Zentrum den Kurzfilm „Strategien gegen Rechts im Betrieb“ von Labournet.tv. Die Filmbeschreibung: »Offen rechts auftretende Kolleginnen und Kollegen waren in den Betrieben immer präsent. Seit einigen Jahren wird ihr Einfluss jedoch stetig größer. Immer öfter bestimmen sie die Atmosphäre im Betrieb und drängen in Betriebsratsstukturen. Der Verein „Zentrum“ insbesondere ist als Arm der AfD in einigen Betrieben der Automobilindustrie präsent und will seinen Einfluss auf andere Branchen ausweiten.
Die vhs und das Frauenarchiv „ausZeiten“ laden am 25.5. von 11 bis 13.15 Uhr alle Interessierten zum Bochumer Frauenstadtrundgang ein (Kursnummer: K12001). Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jahrhunderts und früher kennen zu lernen. So erfahren sie, welche Spuren die Anwältin Nora Platiel, die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung. Treffpunkt ist an der Glocke auf dem Rathausvorplatz, Willy-Brandt-Platz 2–6. Die Teilnahme kostet 6,00 Euro, ermäßigt 3,60 Euro