Offizieller Teaser | "STILLE POST" – Ab 15.12.2022 im Kino
Im Kino Endstation gibt es am kommenden Montag im Rahmen von endstation.klub ab 18 Uhr besondere Kiurzfilmpremieren mit freiem Eintritt. und am kommenden Samstag (17.12. 20:15) ist für eine besondere Vorstellung des Spielfilms Stille Post im Anschluss an die Vorstellung Regisseur Florian Hoffmann für ein Filmgespräch zu Gast. Über den Inhalt dieses Films schreibt das Kino: »Als der Berliner Grundschullehrer Khalil Kriegsbilder aus seiner kurdischen Heimatstadt Cizre zugespielt bekommt, meint er, in den Videos, seine tot geglaubte Schwester zu erkennen.
Die Migrantifa Bochum lädt am Freitag, den 16.12. ab 19 Uhr zum Jahresabschluss Nachbarschaftsfest in die Haldi47 ein: »Es wird vegane Küfa (Küche für alle) Getränke und die Möglichkeit zu tanzen geben. Alles gegen Spende! Also schnappt euch eure Freund*innen und kommt vorbei!«
Wieder einmal lädt bodo zu einer „anderen“ Stadttour ein und geht dabei den Fragen nach: »Wie verbringen eigentlich Menschen auf der Straße ihren Tag? Welche Wege führen in die Obdachlosigkeit ‑ und welche wieder hinaus? Wie sieht Bochum aus der Sicht von Menschen „am Rand“ aus? Bei der sozialen Stadttour durch Bochum zeigen die bodo-Tourguides am Samstag, 17. Dezember, Orte und Einrichtungen, berichten von eigenen Erfahrungen auf der Straße und liefern Informationen zu den Hilfe- und Selbsthilfenetzwerken der Stadt.
Bei der Wahl des Studierendenparlaments an der Ruhr-Uni hat es keine Überraschungen gegeben. Die Gruppen, die bisher den AStA gebildet haben, sind mit großer Mehrheit wieder gewählt worden. Der AStA wird damit auch in Zukunft für die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in Bochum unbedeutend bleiben. Die linken Gruppierungen haben erheblich an Stimmen verloren. Die Hochschulgruppen von SPD, CDU und FDP erhielten zusammen 5 von 35 Sitzen.
Am Samstag, 10.12.2022, dem Tag der Menschenrechte, versammelten sich mehr als 150 Menschen vor dem Rathaus in Bochum, um an die aktuelle politische Situation der Missachtung der Menschenrechte und der politischen Ermordungen durch das Mullah-Regime im Iran aufmerksam zu machen und zu erinnern.
Nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini im Polizeigewahrsam wurden bei den Protesten nach Berichten von NGO bisher mehr als 300 Menschen getötet; über 14000 Aktivist*innen sollen verhaftet worden sein.
Das Offene Antifa-Café lädt am Mittwoch, den 14.12.2022 im Sozialen Zentrum zu einem spannenden Vortrag von Miriam Brost ein. Ab 18:30 Uhr geht es los. Der Vortrag besteht aus einer Melange an theoretischem und praktischem Input unter dem Titelthema „Vergessene Frauen (in) der Literatur?“.
Am Samstag, den 21. Januar 23 gibt es ab 11:00 Uhr in der KoFabrik 10 Stunden lang Vorträge, Workshops und Party unter dem Motto: „Die Preis- und Energiekrise als Gelegenheitsfenster: Wissen, Methoden und Instrumente zum Handeln“. Veranstalter:innen sind die ev. Stadtakademie, die Treuhandstiftung der GLS-Bank und Extinction Rebellion Bochum. Sie bieten an: „Es gibt einen Slot, um Eure Gruppe vorzustellen. Für die Planung gebt uns bitte Bescheid: office.stadtakademie@ekvw.de oder an bochumonboarding@extinctionrebellion.de.“
Im Rahmen des Klimatresens von Ende Gelände Bochum findet am Samstag, den 17.12. von 17 – 19 Uhr im Sozialen Zentrum ein Workshop statt zum Thema „Klimakrise und Arbeitskampf“. Die Einladung: »Der Workshop ist eine Mischung aus Input von Massi, Klimaaktivist:in und Benedikt Hopman, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, sowie gemeinsamen Austausch.
Das Theater Traumbaum hat auch in diesem Jahr für Dezember das Stück „Weihnachtswald“ im Programm und teilt dazu mit: »Für Sonntag, den 18.12. und Samstag, den 24.12., jeweils um 15.oo Uhr, gibt es beim Theater Traumbaum in der Lothringer Str. 36 c in 44805 Bochum noch Karten für das Familientheaterstück „Weihnachtswald“ für Menschen ab vier Jahren. Ein sehr dynamisches und trotzdem besinnliches modernes Weihnachtsmärchen, das so anfängt wie Hänsel und Gretel und an der Krippe in Bethlehem endet.
Die Bochumer Gruppe der bundesweiten Initiative Genug ist Genug existiert seit Oktober und ist seitdem mit mehreren Aktionen in die Öffentlichkeit gegangen. Auslöser für diese Initiative sind die Folgen von Inflation und Energiepreis-Explosion. Diese Entwicklungen brauchen eine soziale und klimagerechte Antwort. Deshalb haben sich in dem Bochumer Genug ist Genug eine Reihe von Gruppen angeschlossen – unter anderem dabei die Grüne Jugend und Stadt für Alle, Fridays for Future und attac sowie junge Menschen aus dem Umfeld des Sozialen Zentrums.
Demonstration in Bochum am 3.12.
Die Bochumer Gruppe hat die Forderungen des bundesweitenGenug ist Genug übernommen und um eigene Argumentationen und weitere Forderungen ergänzt:
1000€ Wintergeld für alle — die bisherigen Maßnahmen reichen nicht für diejenigen, die sowieso zu wenig haben!
9€-Ticket wieder einführen — damit der ÖPNV bezahlbar bleibt und eine Mobilitätswende umgesetzt wird!
Löhne endlich erhöhen — damit die dauerhaft hohen Preise dauerhaft bezahlbar bleiben!
Preise für Gas und Strom sozial gerecht und nachhaltig wirksam deckeln — damit der durchschnittliche Lebensstandard aufrecht erhalten werden kann und überflüssiger Mengenverbrauch verteuert wird.
Energieversorgung in Bürgerhand — damit die Energieversorgung sicher bleibt! Das gilt auch für andere Formen der Daseinsvorsorge – vor allem die Gesundheitsversorgung
Krisenprofiteure besteuern — damit sich niemand an der Not bereichert!
Mietenstopp und Mietpreisbremse – damit Wohnen wieder bezahlbar wird.
Umgehende Massive Beschleunigung des Ausbaus von Erneuerbaren Energien – um die Klimawende voran zu bringen und fossile Abhängigkeiten als Kriegsfinanzierung zu beenden.
Grundsicherung für Geflüchtete gem Alg II , bzw. im weiteren Bürgergeld
Abschaffung der Arbeitsverbote für Geflüchtete
Lebensmittel müssen bezahlbar bleiben
Dauerhafte Erhöhung der Erbschafts- und Kapitalertragssteuer, Wiedereinführung der Vermögenssteuer
Zudem an die Stadt Bochum
Aussetzung von durch Zahlungsausfall bedingten Kündigungen und Zwangsräumungen – auch bei Vonovia-Mieter*innen
Ausbau von Sozialwohnungen
Gemeinwohlorientierung der VBW
Lokaler Härtefallfond für zahlungsunfähige Mieter*innen, um Energiesperren durch die Stadtwerke zu verhindern
Förderung von warmen Stadtteilwohnzimmern
Finanzielle, akute Unterstützung von Organisationen wie der Tafel, Bodo, KostNixLaden, …(alle die die Krise ausbaden)
Vollständige Prüfung und weitestmögliche Nutzung des Potenzials von Solarenergie
Modernisierungskosten soll Vonovia selbst zahlen – nicht auf Rücken der Mieter*innen | auch im Zuge von Sanierungen zur Anpassung an die Klimakrise.
Freiwilliger Verzicht durch private Vermieter*innen
Genug ist Genug trifft sich an jedem 1. und 3. Dienstag im Sozialen Zentrum, Beginn 19 Uhr
Anlässlich des morgigen Tags der Menschenrechte fordert der Flüchtlingsrat in seiner aktuellen Pressemitteilung, Schutzsuchenden nicht länger grundlegende Rechte zu verwehren: »Obwohl das Recht auf eine menschenwürdige soziale Sicherung in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im deutschen Grundgesetz verankert ist, hält Deutschland mit dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) seit fast 30 Jahren an einem diskriminierenden Sonderleistungsgesetz fest, das der Abschreckung von Asylsuchenden dient – das heißt für Betroffene: ohnehin niedrige Leistungssätze, die zudem noch weiter unter das Existenzminimum gekürzt werden können, sowie ein entmündigendes Sachleistungsprinzip.
Beim monatlichen Ketzer:innen-Frühstück von Religionsfrei im Revier wird am Sonntag über das Buch „Gekränkte Freiheit- Aspekte des Libertären Autoritarismus“ von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey diskutiert. Die Autor:innen postulieren, dass die Spätmoderne einen Protesttypus hervorgebracht hat, „dessen Ruf nach individueller Souveränität eine Bedrohung ist für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen“. Das Ganze findet am 11. 12. in der KoFabrik, Stühmeyerstr 33 statt und beginnt um 10.30 Uhr mit dem Frühstückbuffet. Ab 11 Uhr wird das Buch vorgestellt und diskutiert. Der Eintritt ist frei. Anmeldung an: teilnahme@religionsfrei-im-revier.de.
Der ADFC berichtet auf seiner Webseite über eine Fahrradtour mit dem Oberbürgermeister und für den Verkehr zuständigen Verwaltungsfachkräften. Das Fazit des ADFC über die Tour, die auch über die Dorstener Straße führte: „Manchen unserer Vorschläge/Ideen wurde ein klares NoGo entgegen gestellt, aber die Bereitschaft, bei offensichtlichen Missständen oder unhaltbaren Zuständen nach einer Lösung zu suchen, war bei OB und Tiefbauamt deutlich erkennbar (Dorstener Straße). Die Aufgabe des ADFC wird es sein nachzuhalten, dass versprochene Maßnahmen umgesetzt und Prüfungsaufträge abgearbeitet werden, dass die Suche nach Lösungen zeitnah zu Ergebnissen führt, die überzeugen.“
Mit einer Plakataktion erinnert der Kinder- und Jugendring zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember an zentrale Grundrechte, die eigentlich auch für geflüchtete Menschen selbstverständlich sein sollten. Die Aktion wirbt noch einmal für die Veranstaltung, die am morgigen Freitag um 18 Uhr im Q1 zum Thema Menschenrechte stattfindet.
Ver.di Bochum hatte heute zu einer aktiven Mittagspause an der Ruhr-Uni aufgerufen, um unter dem Motto „Energiemehrkosten sind kein Grund für Einsparungen beim Personal“ gegen die angekündigten Einstellungsstopps an der Uni zu protestieren. Ver.di fordert die Rücknahme der beschlossenen Maßnahmen des Rektorats zum Einstellungsstopp! Ver.di-Sekretärin Dorothea Rensmann machte noch einmal deutlich, dass von dieser Maßnahme überwiegend Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen betroffen sind.
Mittwoch 07.12.22, 12:43 Uhr
Neue Gesprächsreihe startet am Schauspielhaus Bochum
>>Im Oval Office des Schauspielhaus Bochum startet am Samstag, 10. Dezember, ab 17 Uhr das neue Gesprächsformat Oval Talk – Gespräche zum Verständnis unserer Zeit. Gemeinsam mit ihren Gästen spürt Moderatorin Prasanna Oommen zukünftig viermal im Jahr spannenden Themen nach. Im Fokus stehen dabei aktuelle gesellschaftliche Debatten oder Ereignisse, durchaus auch mit Verbindungspunkten zum Spielplan des Schauspielhaus Bochum. „In einer Kombination aus Kurzvortrag und anschließender Diskussion – auch mit dem Publikum – wollen wir mehr erfahren, tiefer blicken und aufgeschlossen voneinander lernen“, so Schauspielhaus-Dramaturgin Dorothea Neweling.
(*MIV: Motorisierter Individual- Verkehr) Im November ’22 stieg die Anzahl zugelassener Fahrzeuge sowohl im Vergleich zum Oktober wie auch im Vergleich zum Vorjahr — Alle Hoffnungen auf eine Verkehrswende schwinden
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: »In Bochum waren im November insgesamt 264.458 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 1004(!) mehr als im Oktober ’22 und 3.006 mehr als im November 2021. Der PKW-Bestand stieg um 1.115(!) auf insgesamt 212.468. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Jahr 2021 um 2.639 . Außerdem sind 13.616 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 744 mehr als im Vormonat. Die Zahl der echten Elektrofahrzeuge erhöhte sich im November um 235 und liegt bei 4.498. Im November 2021 waren es 3.186.«
Schlimm ist, dass die Hybriden immer noch ein E-Kennzeichen bekommen.
Weitere Links zu wichtigen Artikeln und die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Die IG BAU ruft auf: »Vom Social-Media-Auftritt gegen Nazis bis zum Antirassismus-Seminar in der Berufsschule: Azubis, die sich in Bochum für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz engagieren, sollen beim Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ mitmachen.
Für den 11.12. kündigt der Nabu Stadtverband Bochum ein Klima- und Benifizkonzert im Kunstmuseum Bochum an: »„Wir bringen Musik, Wissenschaft und Natur zum Klingen“. Wir, das sind Musiker*innen der Bochumer Symphoniker und des Orchesters des Wandelns, die die emotionale Kraft der Musik für den Klima- und Umweltschutz nutzen. Hierzu laden sie herzlich zum Klima- und Benefizkonzert am Sonntag, den 11. Dezember um 11 Uhr in den Konzertsaal im Kunstmuseum Bochum ein.
Mit einer Reihe von Haushaltsanträgen will die Linksfraktion den durch SPD und Grüne unterstützten Haushaltsentwurf nachbessern. Sie schreibt dazu: »Die Linksfraktion kritisiert die fehlende Bereitschaft der Rathauskoalition, sinnvolle Haushaltsanträge der Opposition zu beschließen und hofft auf Einsicht bis zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 7. Dezember.
von links nach rechts: Swetlana Zhyvutskaja (JunOst) und Svetlana Schirnewitsch (Rostok)
Der Kinder- und Jugendring Bochum berichtet über die vierundzwanzigste Verleihung des Hannelore-Wilhelm-Preises, die gestern – am Tag des Ehrenamtes – stattgefunden hat: »Hannelore Wilhelm hat damit die ehrenamtliche Arbeit der Bochumer Jugendverbände und Jugendinitiativen in einzigartiger Form und mit einem beeindruckenden privaten Engagement unterstützt.
Im Rahmen des Menschenrechtstages (10. Dezember) legt PlanB am kommenden Donnerstag in einer Veranstaltung im Kunstmuseum den Schwerpunkt auf Antiziganismus* in unserer Gesellschaft: »Stereotypen und Vorurteile herrschen noch immer fest verankert in unserer Gesellschaft über Sinti und Roma, Europas größte Minderheit(en). Wir wollen Antiziganismus* in unserer Gesellschaft sichtbar machen und zeigen, was wir alle gemeinsam dagegen tun können. Denn eine offene Gesellschaft misst sich daran, wie sie ihren Minderheiten die Teilhabe ermöglicht. Infomieren Sie sich und lassen Sie uns gemeinsam aktiv werden.
Wir vom Netzwerk Stadt für Alle setzen uns nicht nur für bezahlbaren Wohnraum ein, sondern vor allem für eine solidarische und ökologische Stadtentwicklung.
Schon lange ist eine unserer zentralen Forderungen die Teilhabe an sozialer Infrastruktur. Dazu gehört natürlich Wohnen, aber auch Gesundheit, öffentlicher Nahverkehr, Bildung und vieles andere mehr.
Der Bahnhof Langendreer widmet am 12.12. eine Veranstaltung der Dichterin, Aktivistin und Wissenschaftlerin May Ayim und schreibt dazu: »Mit ihrer Forschung zur Geschichte und Gegenwart der „Schwarzen Deutschen Bewegung“ wurde sie im In- und Ausland bekannt. Ihre politische Lyrik hat ihre Aktualität bis heute bewahrt und inspiriert viele Menschen.
Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song I Offizieller Trailer, deutsch, german I Jetzt im Kino
Ein vielfältiges Programm bietet des Kino Endstation in dieser Woche. Darunter am 14.12. gleich zwei Filme, einmal im Rahmen von endstation.goldkante und zum anderen wieder einen Film in Kooperation mit Religionsfrei im Revier. Die ganze Ankündigung des Kinos: »Ab Do., 08.12. zeigen wir die Musikdokumentation Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song. Philosoph und Poet, Suchender und Fragender, Frauenversteher und Mönch: In Leonard Cohen vereinigen sich viele Widersprüche, die ihn zu einem der aufregendsten Songwriter des letzten Jahrhunderts werden lassen. Nach 5 Jahren und mindestens 150 Versen war Leonard Cohen endlich mit seinem Magnus Opus „Hallelujah“ zufrieden – allerdings beschloss sein Haus-Label Columbia Records, die LP nicht in Amerika zu veröffentlichen.
In einer gemeinsamen Veranstaltung von Amnesty International, der VHS, der Stadtbücherei, des Fritz Bauer Forums und des Kinder- und Jugendrings steht die Ungleichbehandlung von Geflüchteten im Mittelpunkt. Die Pressemitteilung des Kinder- und Jugendrings dazu: »Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Aus diesem Anlass laden Amnesty International, die VHS, die Stadtbücherei, das Fritz Bauer Forum und der Kinder- und Jugendring am Freitag, 09. Dezember 2022 um 18.00 Uhr im Q1 (Halbachstraße 1, 44793 Bochum) zur Veranstaltung „Menschen. Rechte. Gleiche Rechte? – Ankommen in Bochum“ ein.
Am Freitag, den 9.12. lädt Furore Bochum in der Oval Office Bar zu einem Soli-Tresen anlässlich der revolutionären Bestrebungen im Iran ein: »Der Erlös des Abends geht an Jin Jiyan Azadi NRW. Los geht’s um 20 Uhr, all gender welcome. Um 20:30 Uhr gibt es einen (kurzen) Input von Jin Jiyan Azadi NRW zur aktuellen Situation in Iran und einer Vorstellung ihrer Arbeit. Ebenfalls wird es die Jin Jiyan Azadi Soli T-Shirts sowie special Drinks zu kaufen geben. Auf die Ohren gibt ab 22:30 Uhr vom DJ-Duo @taubenschisz. Bitte testet euch, bevor ihr kommt. Wir freuen uns auf euch!« Die Oval Office Bar befindet sich im Schauspielhaus.
Sonntag 04.12.22, 20:48 Uhr
Update: Klima schützen und soziale Gerechtigkeit herstellen!
Mehr als 100 – vor allem jüngere – Menschen sind am Samstag dem Aufruf der Initiative „Genug ist Genug“ gefolgt und haben gegen die aktuelle Regierungspolitik demonstriert. „Unser Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion und Herkunft zusammenzuführen, um gemeinsam für eine solidarische und gerechte Gesellschaft zu streiten,“ wurde gleich zu Beginn der Auftaktkundgebung klar gemacht und eine klare Abgrenzung gegen Rechts vorgenommen: „Sozialer Protest muss antifaschistisch, ökologisch, international und integrierend sein.“ Der vollständige Redebeitrag. Ein Vertreter von Fridays for Future erläuterte, wie eng soziale Krise und Klimakrise verknüpft sind. „Wir müssen aufhören, das Ende des Monats gegen das Ende des Jahrzehnts auszuspielen. Wir brauchen systemische Veränderungen, die das Klima schützen und soziale Gerechtigkeit herstellen“, lautete die Forderung. Der vollständige Redebeitrag.
Wir demonstrieren heute hier, weil wir von der Regierung angemessene Antworten auf alle sozialen Krisen einfordern. Und die größte soziale Krise ist die Klimakrise. Die Ungleichheit beim CO2-Ausstoß zwischen globalem Norden und den am meisten betroffenen Menschen und Regionen (kurz MAPA) ist enorm. Ebenso gigantisch ist die Ungleichheit beim CO2-Ausstoß zwischen den Reichen und der Normalbevölkerung. Ich weiß, dass sich viele Menschen aktuell keinen klimafreundlichen Konsum leisten können. Aber genau das ist das Problem. Das umweltfreundliche Verhalten muss günstiger und einfacher sein als das umweltschädliche Verhalten. Zudem sind es insbesondere Superreiche, die einen sehr hohen CO2-Ausstoß haben. Es kann daher keine freiwillige Entscheidung sein, ob Menschen – und insbesondere Reiche – die Umwelt schützen oder zerstören möchten. Wir müssen aufhören, das Ende des Monats gegen das Ende des Jahrzehnts auszuspielen. Wir brauchen systemische Veränderungen, die das Klima schützen und soziale Gerechtigkeit herstellen.
Ich begrüße alle Anwesenden im Namen der Bochumer Attac Gruppe. Liebe Bochumer:innen!! Die finanzielle Situation vieler Menschen wird unhaltbar. Die Regierungsmaßnahmen helfen sicher einigen, aber die, die ein niedriges Einkommen haben, bekommen zu wenig und die Reichen bekommen zu viel. Ich muss schon sagen: Es empört mich, dass meine Steuergelder dazu verwandt werden, irgendwelchen Gutverdienenden die Beheizung ihrer Schwimmbäder zu ermöglichen.Nicht nur das weitere Ansteigen der Armut ist Folge dieser Politik, sondern auch das weitere Ansteigen der Co2-Emissionen –und das in einer Zeit, in der sie dramatisch gesenkt werden müssten.
Jedes fünfte Kind ist, laut dem Deutschen Kinderhilfswerk, von Armut betroffen [1]. Das bedeutet für Bochum: Von den 47.000 Schüler*innen unserer Stadt sind 9.400 arm. Armut heißt: 9.400 Schüler*innen können sich nicht ausreichend ernähren, weil ihnen die Mittel dazu fehlen. Der Warenkorb bei Hartz IV neuerdings Bürgergeld ist unzureichend bemessen und auch andere Unterstützungsleistungen drohen auszufallen. Die Tafel in Bochum und vielen anderen Städten nehmen gegenwärtig niemanden mehr auf. Den Kindern und Jugendlichen droht Mangelernährung mit Folgen wie Wachstumsverzögerung und einer eingeschränkten kognitiven Entwicklung [2]. Ernährungsarmut wirkt sich unmittelbar auf die Bildungschancen aus, ohne ausreichende und gesunde Ernährung kann niemand entspannt lernen.
„Herzlich willkommen ihr lieben Menschen zur ersten Demo von Genug ist Genug Bochum. Wir freuen uns sehr, dass ihr so zahlreich erschienen seid und möchten gleich auf die Straße, um laut gegen die katastrophale Politik der Ampel Koalition zu sein. Neben unseren 6 Forderungen ist es uns ebenso wichtig, uns ganz klar von rechts zu distanzieren. Sozialer Protest muss antifaschistisch, ökologisch, international und integrierend sein. Und genau das ist die heutige Demo der AfD-Faschos in Essen nicht. Unser Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion und Herkunft zusammenzuführen, um gemeinsam für eine solidarische und gerechte Gesellschaft zu streiten. Ebenso distanzieren wir uns von stalinistischen Sekten, wie zum Beispiel der MLPD, die in Vergangenheit öfters negativ aufgefallen sind.
35 Jahre sind im menschlichen Leben keine kurze Zeit – und uns verbindet eine immerhin 35-jährige Freundschaft. Wenn ich mich zu erinnern versuche an diese 35 Jahre, so erinnere ich mich an Dich als einen ruhigen, aber bestimmten Mann, an Deine wachen Augen und Dein immer interessiertes Lächeln. Ich erinnere mich an Deine alte Hinterhof-Butze in der Wittener Südstr. – urig klein und vollgestellt mit Büchern und mit Schallplatten.
Am kommenden Samstag, dem 10.12.22 lädt der Dyke* March Ruhr ab 17.00 Uhr zur einzigen Pride Parade Deutschlands im Dezember ein. Treffpunkt ist der Europaplatz am Deutschen Bergbaumuseum. Die Route führt über den Bochumer Weihnachtsmarkt. Im Anschluss findet ein weihnachtliches Get-Together in der Rosa Strippe mit Glühwein, Waffeln und Snacks statt.
Die Naturfreunde in Langendreer rufen zu Spenden auf zugunsten von Bedürftigen, die keine Ware von der Tafel oder sonstige Unterstützung bekommen: »Bereits in den letzten Jahren hatten die NaturFreunde Bochum-Langendreer mit ihrer Sammelaktion z.B. für die Bochumer Tafel und die Flüchtlinge im Wiebuschweg großen Erfolg. Einen Tag lang baten wir die Kundinnen und Kunden vor einem großen Supermarkt, ein Teil mehr zu kaufen und nach dem Einkauf zu spenden. Der Erfolg war enorm, denn meist blieb es nicht dabei. Die Idee dazu hatte unsere Natur-Freunde Jugendgruppe, die auch die neue Sammelaktion am Samstag, den 10.12.2022 organisiert.