Archiv für den Monat: Januar 2019


Samstag 05.01.19, 13:35 Uhr

Rosa Luxemburg aus der
Sicht von Bernd Faulenbach

Bernd Faulenbach, Honorarprofessor der Ruhr-Uni, langjähriger Vorsitzender der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand und Ehrenvorsitzender der Bochumer SPD hält am Montag, den 7. Januar um 18 Uhr einen Vortrag im Blue Square, Kortumstr. 90 über „Rosa Luxemburg als historische Gestalt und als politischer Mythos“. In der Ankündigung der Veranstaltung wird deutlich, dass sich Faulenbach darüber ärgert, „wie sich mit der Zeit ein Rosa-Luxemburg-Mythos herausgebildet hat“. Faulenbach will dem ein „angemessenes Bild von Rosa Luxemburg in der heutigen Zeit“ gegenüberstellen. Wer schon immer wissen wollte, wie sozialdemokratische Geschichtsschreibung funktioniert, sollte den Abend nicht verpassen.


Freitag 04.01.19, 16:37 Uhr

MORDART – der erste Fall 2019

Am Samstag, den 5. 1. um 20 Uhr geht es im Thealozzi wieder kriminell zu. Schon seit 18 Jahren gibt es dort regelmäßig Morde bzw. Mordart. Alles entsteht – wie von Zauberhand – unvorbereitet und aus dem Stehgreif. Denn wer jetzt wen ins Jenseits befördert, aus welchen Motiven dies geschieht und welche Methode dafür verwendet wird, entscheidet sich im Moment und hängt zum großen Teil von den Tatzeugen im Zuschauerraum ab, welche die Damen und Herren von der Spurensicherung mit mitgebrachten Gegenständen versorgen können, die dann von den Hottenlotten sinnvoll ins mörderische Geschehen eingearbeitet werden. Wie viele Mord-Fälle die Hottenlotten mittlerweile auf die Thealozzi-Bühne gebracht haben? Egal, denn jeder Fall war und ist vergänglich wie das Leben!


Freitag 04.01.19, 10:05 Uhr

Postwachstumplanung

Der Leihladen lädt am 10. Januar um 19 Uhr im Botopia, Griesenbruchstr.9, zu einem Vortrag und Kurzworkshop mit dem Raumplaner Dr. Christian Lamker von der TU Dortmund zu Thema „Postwachstumplanung“ ein: »Gesellschaft und Raum verändern sich heute grundlegend. Wir sind Teil einer großen Transformation mit offenem Ausgang und einer Vielzahl von räumlich Handelnden. Raumplanung ist ein Schlüsselinstrument der gemeinsamen Zielfindung und Handlung mit begrenzten Ressourcen – nicht zuletzt auf begrenztem und nicht vermehrbarem Boden. Dennoch begegnen sich Postwachstum und Planung bisher noch wenig und bestenfalls in Teilaspekten. Grundlegende Fragen (andere Wirtschafts- und Organisationsmodelle, neue Eigentumsformen, kollektive Formen der Selbstorganisation, zivilgesellschaftliche Initiativen) gewinnen erst kürzlich eine begrenzte Bedeutung. Sie hinterfragen langsam eine unhinterfragte Orientierung auf ökonomisches Wachstum. mehr…


Donnerstag 03.01.19, 16:55 Uhr

TierrechtsTag/ TierbefreiungsTag

Die Bochumer Tierbefreier laden am 12. 1. ab 14 Uhr  zu einem „gemütlichen Tag im Sozialen Zentrum“ ein: »Die Einnahmen aus den Essensspenden gehen an die vervet monkey foundation in Südafrika. Die Vorträge und der Film beginnen ab 15 Uhr mit diesen Themen: „Vegane Ernährung und innere Erkrankung- was ist gesichert?“; „Was unterscheidet gutes von schlechtem Kommunikationsdesign und warum spielt das überhaupt eine Rolle im Aktivismus? Ein Vortrag und Diskurs über die Gestaltung von Inhalten und deren Impact am Beispiel unterschiedlicher Printmedien (wie Flyern & Stickern), Infotischen und Bannern.“;“Gibt es einen Zusammenhang zwischen Tierausbeutung und stereotypen Geschlechterrollen?“; „The Vervet Forest“, Film mit deutschen Untertiteln.«


Donnerstag 03.01.19, 13:24 Uhr
Hintergründe, Prozessverlauf und Einschätzungen

Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag

Das offene Antifa-Café lädt am Mittwoch, den 9. Januar um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland ein über Hintergründe, Prozessverlauf und Einschätzungen des Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlags. Bei dem Sprengstoffanschlag am 27. Juli 2000 explodierte am Bahnhof Düsseldorf Wehrhahn eine mit TNT gefüllte Rohrbombe. Dabei wurden zehn Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt, eine im fünften Monat schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Am 31. Juli 2018 wurde der wegen eines 12-fachen rassistisch motivierten Mordversuchs angeklagte Ralf S. vom Landgericht Düsseldorf freigesprochen, obwohl aus Sicht der Anklage, Nebenklage und diverser Prozessbeobachter_innen alles für seine Täterschaft spricht. Der Vortrag geht den Fragen nach:  Wie konnte es zu diesem Freispruch, der noch nicht rechtskräftig ist, kommen? Welche Fehler wurden in 18 Jahren Nichtaufklärung gemacht? Und wie geht es weiter?
Der Tresen ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Grünkohl-Essen.


Donnerstag 03.01.19, 13:03 Uhr

Filme im endstation.kino

Ab Donnerstag, den 03.01 zeigt das endstation.kino den biographischen Spielfilm Astrid. Die junge Astrid Lindgren wächst in den 1920er Jahren auf einem Pfarrbauernhof in der schwedischen Provinz auf. Obwohl streng religiös, vermitteln ihre Eltern den Kindern auch Geborgenheit und einen Sinn für Freiheit. Astrid darf eine höhere Schule besuchen und ein Volontariat bei der Ortszeitung antreten. Als sie und der Chefredakteur sich verlieben und Astrid schwanger wird, fasst sie den Entschluss, auf die Heirat zu verzichten und für sich und ihr Kind selbst zu sorgen. Regisseurin Pernille Fischer Christensen zeigt weniger bekannte und doch prägende Jahre der Göttin der schwedischen Kinderliteratur, Astrid Lindgren. mehr…


Mittwoch 02.01.19, 13:55 Uhr
Vortrag zum Thema "erschöpfte Sorgearbeitende"

Care Revolution als Perspektive

Die Ev. Hochschule, Immanuel-Kant-Straße 18 lädt am Mittwoch, den 9. Januar um 18:00 Uhr zu einem Vortrag von Professor Dr. Gabriele Winker ein zum Thema: „Erschöpfte Sorgearbeitende. Care Revolution als Perspektive“. In der Ankündigung heißt es: »Prozesse der Ökonomisierung und der Kommerzialisierung prägen inzwischen nahezu alle Bereiche unserer Lebenswelt und zunehmend auch das Sozial- und Gesundheitswesen. Diese vierteilige Vortragsreihe versucht eine differenzierte Analyse dieser Entwicklung. Sie hat sowohl die Auswirkungen auf die Patient_innen im Blick wie auch die immer unerträglicher werdenden Belastungen für das Pflegepersonal – aber auch die ökonomischen Zwänge, denen Kliniken und Heime unterliegen. mehr…


Mittwoch 02.01.19, 08:59 Uhr
Bündnis gegen Rechts: Planungen 2019

Der Opfer gedenken – Widerstand würdigen – aus der Geschichte lernen 1

In der Planung des Bochumer Bündnis gegen Rechts für das neue Jahr laufen die Vorbereitungen für zwei Gedenktage, eine große traditionelle und eine interaktive Ausstellung: Am 27. Januar wird ähnlich wie im vergangenen Jahr am internationaler Holocaust-Gedenktag an die Opfer des Faschismus gedacht. Am 8. Mai – dem Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus – findet der traditionelle Rundgang auf dem Hauptfriedhof statt. Mit der Ausstellung „Die Rosenburg“ soll daran erinnert werden, wie reibungslos die Kontinuität der höchsten Mitarbeiter im Justizministerium vom Faschismus zur Adenauer-Ära verlief. Am letzten September-Wochenende wird schließlich ein Projekt vorgestellt, das engagierte Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Widerstand leisten und sich für Menschenrechte einsetzen. Partner ist die Fritz-Bauer-Bibliothek. mehr…


Mittwoch 02.01.19, 07:38 Uhr

Chaos-Computer-Club-Film

Space-left zeigt am am kommenden Samstag, den 5. Januar um 19 Uhr im Sozialen Zentrum den Creative-Commons-Film “All Creatures Welcome“ und schreibt in der Ankündigung: »Der Film gibt Einblick in die Veranstaltungen des Chaos Computer Clubs und die Hacker*innen-Kultur. Es ist ein ganz besonderes Film-Projekt, das seine wertvolle Arbeit allen frei zugänglich machen möchte. Daher haben die Regisseurin und der Komponist nicht nur ihren Film auf dem 35. Chaos Communication Congress gezeigt, sondern auch in einem Vortrag den Werdegang des Projektes vorgestellt. Die Spacebar öffnet um 18 Uhr. Es könnte Tschunk und Popcorn geben. :-)«


Dienstag 01.01.19, 13:40 Uhr

Asphaltierung des Rheinischen Esels

„Rheinischer Esel“ ist die Bezeichnung für einen 13 km langen Radweg, der auf einer alten Bahntrasse von Langendreer über Witten nach Dortmund-Löttringhausen führt. Er bietet die Möglichkeit, das Ardeygebirge annähernd steigungsfrei bis zum Ruhrtal zu queren. Die ersten Kilometer in Bochum sind asphaltiert und die Stadt Dortmund hat sich entschieden, den Radweg ebenfalls zu asphaltieren. Einen solchen Ausbau des Radweges fordert jetzt auch eine Petition für den Wittener Teilabschnitt. In einer Pressemitteilung heißt es u. a.: „Durch die starke Nutzung des Radweges verschlechtert sich dieser immer stärker. Nach verregneten Tagen ist der Weg über längere Zeit so durchweicht, dass er für alle Nutzer nicht mehr vernünftig zu benutzen ist und an heißen Sommertagen ist der Rheinische Esel extrem staubig.“ Die Petition ist am 26. 12. gestartet worden und hat bereits 200 Unterstützungsunterschriften. Unterstützungsunterschriften aus Bochum sind erwünscht. In Bochum ist übrigens der Lothringen-Radweg nach Gerthe vergleichbar schlecht: kein Asphalt, keine Entwässerung, keine Beleuchtung, viele Gefahrenstellen, keine Anbindung an die Springorum-Trasse.


Dienstag 01.01.19, 11:17 Uhr
Planungen für 2019

Antifa Café thematisiert „Rechtsterrorismus“

Das offene Antifa Café organisiert für die kommenden Monate eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Rechtsterrorismus“. Im Januar und Februar stehen bereits folgende Themen fest

  • 09.01.19 Der Wehrhahnanschlag in Düsseldorf im Jahr 2000
  • 23.01.19 lange Tradition: Geschichte des Rechtsterrorismus in Deutschland Ost wie West
  • 13.02.19 Der NSU Untersuchungsausschuss in NRW – Bericht und kritische Analyse, V. Schäffer MdL
  • 27.02.19 Rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr, M. Renner MdB mehr…