Am Donnerstag, den 29. Januar lädt der Deutsche Hanfverband (DHV) um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum zur Gründung einer Bochumer Ortsgruppe ein: Der DHV setzt sich für die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel & Rohstoff ein. Cannabis soll dabei staatlich reguliert z.B. in Fachgeschäften wie in Kanada oder in Cannabis Social Clubs wie in Spanien an Volljährige abgegeben werden können. Darüber hinaus unterstützt der DHV Patientinnen und Patienten für eine bessere Nutzung und Verfügbarkeit von Cannabis als Medizin. Die Ortsgruppen unterstützen die Arbeit des DHV vor Ort. Die Ehrenamtlichen vor Ort klären über Cannabis auf und planen Veranstaltungen oder Demonstrationen wie den jährlichen „Global Marihuana March“.
Das für heute (23.1.) geplante Konzert von Nina Hagen & Band muss verschoben werden. Es wird am Dienstag, 9. April um 19.30 Uhr einen Ersatztermin geben. Näheres.
Der BUND Bochum lädt am Montag, den 28. 1. um 19:30 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstr. 27 zu einem Vortrag von Dr. Christian Weiler mit anschließender Diskussion ein zum Thema „Stickoxide in Städten – sind Fahrverbote die Lösung?“: »Um diese Frage beantworten zu können, werden zunächst die Grundlagen erläutert, was Stickoxide sind, wo sie herkommen und welche Grenzwerte es gibt. Daraus folgend werden die aktuellen Gesetzesvonvorhaben der Bundesrepublik und die neuerdings verhängten Fahrverbote beurteilt. Die Handlungserfordernisse der Politik und die Möglichkeiten des lokalen Handelns in Bochum bilden den Abschluss des Vortrags.«
Am Donnerstag, den 24.01. wird um 19 Uhr im atelier automatique, Rottstraße 14 der Film „Für Helga“ von Christa Donner (1979, 46 Min.) gezeigt. Mitarbeiterinnen des ausZeiten Frauenarchivs geben eine Einführung in den Film. Zum Film: »Christa Donner eröffnet den Film mit den Worten „Ich kenne Helga seit drei Jahren. Ich mag Helga gern. Ich wollte mit diesem Film zeigen, welche Diskussionen wir in Bochum führen – über Frauen, Männer, Beziehung, Familie. Helga hat es akzeptiert. Sie war neugierig auf Bilder von sich, auf ein Bild von sich.“ Aus der „Opelfrauengruppe“ entstand Ende der 70er Jahre in Bochum ein Film, der das Leben insbesondere einer der Frauen aus dieser Gruppe zum Thema hatte: Helga. Der Film zeigt Szenen aus dem Leben der Bochumerin, verheiratet, zwei Söhne, die in einer Wäscherei arbeitet und deren Mann bei Opel arbeitet. Die Opelfrauengruppe besteht damals 4 Jahre, und neben Helga kommen noch weitere Frauen aus der Gruppe zu Wort. mehr…
Das atelier automatique, Rottstr. 14, feiert am Samstag, den 26. 1. ab 19.30 Uhr seinen zweite Geburtstag, der dort offensichtlich vor der Tür steht: »Lassen wir ihn rein und zelebrieren dieses Jubiläum mit einer exklusiven Wintergala, zur der hiermit herzlichst einladen. Euch erwartet alles, was eine elegante Gala bieten kann. Neben musikalischen Einlagen und zauberhaften Spielereien wird es bunt und lecker. Schmeißt euch in euer Winter-Wonder-Glitzer-Outfit, tanzt, lacht, singt und trinkt mit uns auf zwei Jahre automatique. Der Eintritt ist frei, die Spenden gehen an die Gemeinschaft zur Förderung und Vernetzung der freien Künste Bochums e.V. und sollen die Arbeit in unseren Räumlichkeiten unterstützen.«
„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“ Dieses Zitat von Theodor W. Adorno, erscheint dem Kuratorium Stelen der Erinnerung in einer Zeit, „in der weltweit populistische und faschistische Demagoginnen und Demagogen erneut Menschen gegen Menschen hetzen, aktueller denn je.“ Das Kuratorium lädt alle Bochumer und Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger dazu ein, an den Gedenkaktivitäten zum 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz- Birkenau durch die Rote Armee teilzunehmen: »Wir unterstützen die Teilnahme an der Mahnwache an der Kortumstraße, Ecke Husemannplatz am 26.1. um 15 Uhr, bei der die Antifaschistische Aktion Bochum, das Bündnis gegen Rechts und die VVN- BdA Bochum, die Namen der Bochumer Opfer der faschistischen Terrorherrschaft auf Transparenten zeigen und auch verlesen werden. Ebenfalls rufen wir dazu auf, an der Gedenkstunde der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen am 27.1. um 16.30 Uhr in der Synagoge Bochum, Erich- Mendel- Platz 1 teilzunehmen.«
Die Soziale Liste lehnt die „Rahmenplanung Gerthe-West“ ab und schreibt: »Hier sollen bedeutende Frei-, Grün- und landwirtschaftlich genutzte Flächen bebaut werden. „Die geplanten Eingriffe in die Natur und den Lebensraum sind aus meiner Sicht nicht zu verantworten. Wir müssen auch der heranwachsenden Generation einen Lebensraum hinterlassen, der lebenswert ist“, sagt Helgard Althoff, Vorsitzende der Sozialen Liste. Vor diesem Hintergrund und aus Klimagründen muss ein weiterer „Landschaftsverbrauch“ verhindert werden. „Die 5 Ziele der Bürgerinitiative finden unsere Zustimmung“, so die Gertherin Althoff, die sich auch in die Liste für die Petition eingetragen hat. Wohnraum sollte vor allem auf vorgenutzten Flächen sowie durch Sanierung von Altbeständen geschaffen werden. Eine Vergrößerung des Autoverkehrs sollte vermieden werden.«
Morgen, am 22. Januar, wird im Krönungssaal des Aachener Rathauses der neue deutsch-französische Freundschaftsvertrag in Erweiterung des Élysée-Vertrags von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron unterzeichnet. Doch dieser Vertrag hat es in sich. Die Bochumer Bundestagsabgeordnete und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Sevim Dagdelen, schreibt in einem Gastkommentar für Telepolis: „Anders als der Vorläufer, der Élysée-Vertrag von 1963, ist der Vertrag von Aachen im Wesentlichen ein binationaler Aufrüstungsvertrag. Denn das Kernstück des Vertragswerks sind die Aufrüstung im Rahmen einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und eine Stärkung der jeweiligen Rüstungsindustrie, insbesondere durch noch schwammigere Rüstungsexportrichtlinien als die bisher geltenden.“ Der Aachener Vertrag bedeute nichts weniger als einen Generalangriff auf die Rüstungsexportrichtlinien, unter Verzicht auf parlamentarische Kontrolle.
Montag 21.01.19, 18:36 Uhr
Neues Buch über Brigadisten aus dem Ruhrgebiet in Spanien
Der Bochumer RuhrEcho-Verlag hat ein Buch von Norbert Arndt und Dirk Jessen veröffentlicht über „Arbeiter aus Herne und Wanne-Eickel in den Internationalen Brigaden“ im spanischen Bürgerkrieg 1936-1939. In der Verlagsankündigung heißt es: »Als im Juli 1936 in Spanien reaktionäre Generäle gegen die aus den Wahlen vom 16. Februar siegreich hervorgegangene Volksfront-Regierung putschten, eilten tausende ausländische Freiwillige der bedrängten Republik zu Hilfe. Unter ihnen waren auch ca. 3.500 Männer und Frauen aus Deutschland, darunter nicht wenige aus dem Ruhrgebiet. Trotz aller Differenzen hatten sie ein gemeinsames Ziel: Den Kampf gegen die Bedrohung Europas durch den Faschismus und die Gefahr eines Weltkrieges. mehr…
Am Donnerstag, den 31. Januar um 18:30 Uhr lädt die linke.SDS an der Ruhr-Uni im Weltraum* zu einer Diskussionsveranstaltung über politische Kämpfe früher und heute ein: »In seinen Hochzeiten zählte der SDS in Bochum über 100 Mitglieder. Schon lange kann man von solchen Zahlen nur noch träumen. Was hat sich verändert? Wo ist heute das studentische Engagement geblieben? Die hinterlassene Lücke steht symptomatisch für eine allgemein empfundene, politische Ohnmacht. Wie man ihr entgegenwirken kann, wollen wir aus der Geschichte lernen! In einem offenen Gespräch mit Wolfgang Dominik und Wolfgang Schaumberg – zwei Bochumer Alt-68er, die beide ihr politisches Engagement bis heute durchgehalten haben – wollen wir verstehen, wie damals Politik an die Uni getragen wurde. mehr…
Am Vortag des internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust findet am Samstag, den 26. 1. um 15 Uhr auf der Kortumstraße in Höhe des Husemannplatzes eine Mahnwache statt. Auf großen Transparenten werden Namen derjenigen BochumerInnen gezeigt, die in Konzentrationslagern ermordet worden sind. Auf einem weiteren Transparent wird während der Mahnwache die Anzahl der Namen vervollständigt. Außerdem werden die Namen der Ermordeten verlesen: Insgesamt sind es mehr als 700 BochumerInnen gewesen, die verschleppt, elendig gequält und schließlich ermordet worden sind. mehr…
Die Initiative Fridays for future Bochum ruft am Freitag, den 25. Januar von 10 – 12 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Gustav-Heinemann-Platz auf: »Am 25.01 gehen wir nach dem Vorbild von Greta Thunberg bundesweit auf die Straßen, um für eine radikalere und konsequentere Klimapolitik die Schule und die Uni zu streiken. Auch Bochum ist dabei! Mit dem hoffentlich größten Schulstreik in Deutschland, den es jemals gegeben hat, möchten wir ein deutliches Zeichen setzen: Die Lösungen sind alle da und es wird nun endlich Zeit, zu handeln und die Klimakrise als Krise zu behandeln! mehr…
Das Theater Traumbaum blickt auf ein „fulminantes Jahr 2018, mit Neuproduktion, Wiederaufnahme und großer Publikumsresonanz“ zurück und kündigt für den neuen Spielplan an: »Anlässlich des Jahrestages der Auschwitzbefreiung am 27. Januar bietet das Theater schon seit einigen Jahren die Spielzeit „Theater für Demokratie-Yemej HaShoa“ an. Hierbei geht es dieses Jahr weniger um historischen Rassismus, sondern um den aktuellen Bezug, was bedeuten Rassismus und Nationalismus heute konkret im Alltag. Denn die Ereignisse beispielsweise in Bottrop, Essen und Amberg zeigen, dass zu dieser Thematik Auseinandersetzungsbedarf und aktive Wertevermittlung im Sinne des Grundgesetzes bestehen. mehr…
Am Freitag, den 25. Januar findet um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung statt zum Thema „Welche Perspektiven fehlen uns? Bildungsperspektiven für geflüchtete Menschen“. In der Einladung heißt es: »Hinter all den Zeitungsartikeln, Diskussionen von Politik und Wissenschaft wird eines meist vergessen – die Menschen. Wie ergeht es den jungen Menschen, die ihre Heimat und ihre dortige Zukunft verlassen haben, die nun in Bochum wohnen und ein neues Leben anfangen? Welche Ziele gab es in der Heimat, und wie haben sie sich hier geändert? Wie sehen die Bildungschancen aus, um hier Fuß zu fassen oder den früheren Weg weiterzuführen? Darüber referieren junge geflüchtete Menschen aus Syrien. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren. mehr…
Am kommenden Samstag, den 19.1, lädt die KlimavernetzungRuhr nun schon zum dritten Mal im sozialen Zentrum zum „Klimatresen“ ein: »Wir beginnen den Abend mit Inhaltlichem ab 17 Uhr – und zwar dem „True Cost of Coal“-Workshop. Danach wollen wir wie gewohnt den Abend mit allen Interessierten & Freund*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung ausklingen lassen bei veganer KüfA* & Kaltgetränken! Was habt ihr euch unter diesem Workshop vorzustellen? Dazu eine kleine Erläuterung: Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen. Um Menschen die Zusammenhänge und Folgen des fossilen Kapitalismus verständlich zu machen, brauchen wir kreative Bildungsmaterialien, mit denen wir alle erreichen – wie zum Beispiel das „True Cost of Coal“ – Banner des Beehive Collective, einem Künstler*innen Kollektiv. mehr…
Am Montag, dem 28.1. findet um 19 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Str. 22 eine Veranstaltung statt unter dem Titel „25 Jahre ¡YA BASTA! – Der zapatistische Widerstand gestern und heute in Chiapas/Mexiko.“ Referent ist Luz Kerkeling und in der Ankündigung heißt es: »Vor 25 Jahren begann am 1. Januar 1994 die Rebellion der „Zapatistas“. Zehntausende indigene Kleinbäuer*innen erhoben sich unter dem Motto „Alles für Alle“ und forderten soziale, demokratische und politische Rechte ein. Seitdem bauen sie autonome, basisdemokratische Strukturen auf und verwirklichen alternative Entwürfe in Bildung, Gesundheit, Ökonomie und Rechtsprechung. Auch die zapatistische Frauenbewegung konnte über eine eigenständige Organisierung und die Durchsetzung der revolutionären Frauengesetze eine Verbesserung der Situation der Frauen erreichen. Dabei befand sich die zapatistische Bewegung immer im engen Austausch mit der mexikanischen Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen weltweit. mehr…
Damit seine Webseiten auch gut auf mobilen Geräten zu lesen sind, hat der Kinder- und Jugendring seine Seiten technisch überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gesetzt. Mit der neuen Homepage informiert der Jugendring auch über seine Ferienbörse und schreibt: „Unter der Internetadresse www.jugendring-bochum-ferien.de können Kinder, Jugendliche und Eltern aus zahlreichen Reiseangeboten Freizeiten für alle Altersgruppen zwischen 6 und 26 Jahren auswählen. Die Ferienangebote sind vielfältig und international. Reiseziele gibt es in neun europäischen Ländern. Die kostbaren Ferientage gestaltet jeder gerne ganz individuell. Während die Einen vorrangig Erholung und Entspannung suchen, wünschen sich die Anderen Aktivität, Abenteuer und Sport. mehr…
Den Umbau der unteren Universitätsstraße nur mit Beibehaltung der Busspur fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD). In Höhe Ibis-Hotel sollte zudem eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet werden. In einer Mitteiilung des VCD heißt es weiter: »Die Bogestra entfernt die Straßenbahngleise auf der Universitätsstraße zwischen Alsenstraße und Südring, dann werden zusätzlich zu den vier Fahrspuren für den Autoverkehr Radstreifen angelegt – klingt gut. Doch ganz so einfach ist es nicht, meint der VCD Bochum. Denn was niemand erwähnt: Dafür soll die Busspur Richtung Hauptbahnhof abgeschafft werden. „Anlage von Radstreifen – unbedingt, aber nicht zulasten des öffentlichen Verkehrs, während für den Autoverkehr weiter vier separate Spuren vorgehalten werden sollen“, so VCD-Sprecher Jürgen Eichel. mehr…
Das AntifaCafé lädt am Mittwoch, dem 23. 1. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Diskussionsveranstaltung über Rechtsterrorismus in Deutschland nach dem Krieg ein: »Der Terrorismusexperte Daniel Köhler listet in seiner Datenbank 12 Entführungen, 174 bewaffnete Überfälle, 123 Sprengstoffanschläge, 2173 Brandanschläge und 229 Morde mit rechtsextremistischem Hintergrund seit 1971 auf. Er identifiziert 92 rechtsterroristische Gruppen und EinzeltäterInnen. Ist also die Mordserie durch den NSU wirklich ein neues Phänomen rechtsextremistischer Gewalt, oder ist es vielmehr die Folge einer sich seit Jahren zunehmend radikalisierenden rechtsextremen Szene? mehr…
Die Soziale Liste im Rat der Stadt Bochum unterstützt die Vorschläge zur Verbesserung der Situation an der Wasserstraße in Wiemelhausen, die kürzlich von der Initiative „Lebenswerte Wasserstraße“ veröffentlicht wurden. „Vor allem die Schaffung einer Tempo-30-Zone von „Im Wiesengrund“ bis zur Hunscheidtstraße ist angesichts des Verkehrsaufkommens und der gut frequentierten Gewerbebetriebe aus unserer Sicht Liste zwingend notwendig“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Die geplante Kanalsanierung und der damit verbundene Umbau der Wasserstraße sollten genutzt werden, um die Situation an der Wasserstraße nachhaltig zu verbessern, so die Soziale Liste. Dazu gehöre auch, alles zu unternehmen, den vorhandenen Baumbestand weitgehend zu erhalten. mehr…
Beschäftigte sollen sich beim Arbeitgeber über ihren Urlaubsanspruch informieren. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. Der Grund: Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs verfällt der Jahresurlaub nicht mehr automatisch, wenn ihn der Arbeitnehmer nicht beantragt hat. „Der Chef muss die Mitarbeiter jetzt aktiv dabei unterstützen, den Urlaub zu nehmen. Tut er das nicht, kann der Urlaub im nächsten Jahr genommen oder ausbezahlt werden“, erklärt Gabriele Henter von der IG BAU Bochum-Dortmund. Viele Beschäftigte in der Region scheuten davor zurück, alle Urlaubstage zu nehmen. „Gerade wenn die Auftragsbücher voll sind, verzichtet mancher auf die verdiente Erholung“, so die Gewerkschafterin. mehr…
Am gestrigen Nachmittag hatte der AStA der Ruhr-Uni den NRW Ministerpräsidenten zu einem Vortrag eingeladen. Dabei fand eine Preisverleihung statt, zu der uns folgende Nachricht erreichte: »Willkommen, willkommen liebe Zuschauer an den digitalen Empfangsgeräten! Endlich ist es wieder so weit – die Verleihung des Dinosaurier des Jahres! Diesen Preis wollen wir dieses Jahr an die schwarz-gelbe Landesregierung NRWs verliehen – für den besonderen Verdienst um den Ausverkauf unserer Zukunft, das Zertreten von Grundrechten, der Verstärkung der Klimakatastrophe sowie dem erfolgreichen Ignorieren von wissenschaftlichen Erkenntnissen. mehr…
Der Bochumer Mieterverein beteiligt sich aktiv an der NRW-Kampagne „Wir wollen wohnen!“ und erklärt dazu: Der Mangel bezahlbarer Wohnungen und steigender Mieten sind ein wachsendes Problem auch in Bochum. Das zeigen sowohl der neue Mietspiegel, wie auch die Wohnungsmarktberichte der Stadt. Besonders nachdrücklich bestätigte diese Entwicklung auch eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung im letzten Herbst. Bochumer Mieterinnen und Mieter sind der Studie zufolge mit Wohnkosten prozentual ähnlich hoch belastet wie in Düsseldorf oder Köln. Der Wohnungsmangel in allen größeren Städte in NRW ist enorm. Schon jetzt sind die Mieten für viele Menschen unbezahlbar. Die schwarz-gelbe Landesregierung wird dieses Problem noch verschärfen. Sie plant heimlich, still und leise, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zu streichen. mehr…
Die NaturFreunde in Langendreer laden am Donnerstag, den 17. 1. um 19:30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu einem Infoabend mit einem Bericht über die UN-Klimakonferenz in Kattowitz ein: »Als die weltweite UN-Klimakonferenz, die sogenannte COP, im letzten Jahr in Kattowitz stattfand, war auch unser NaturFreunde-Mitglied Philipp Unger vor Ort. Gemeinsam mit Artivisten, Experten, Künstlerinnen, Mitgliedern und StudentInnen der Ruhruniversität Bochum setzte er in Katowice künstlerische Akzente wie das Schachtzeichen, das Runde Gästebuch, die Ballance Kampagne, Ausstellungen und Statements wie das #trulystanding. Die Veranstaltung gibt Auskünfte über ihre Aktionen und zeigt, in wie weit wir als RuhrgebietlerInnen aktiv einen Beitrag leisten können, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. Zusätzlich werden Ergebnisse der Klimakonferenz dargelegt, verschiedene Partizipationsmöglichkeiten und Bewegungen vorgestellt. Im Zentrum stehen die Fragen Wie sehen die Beschlüsse aus? Wie können wir helfen, den Klimawandel zu verhindern?«
Bochum Prekär weist darauf hin, dass sich Klagen und Widersprüche gegen Entscheidungen des Bochumer Jobcenters in 2018 weiterhin auf gleichbleibend hohem Niveau befanden. Insgesamt allerdings etwa 20% unter dem bundesweiten Durchschnitt. Gemessen an der Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat durchschnittlich etwa jede zwanzigste Widerspruch eingelegt und jede dreißigste geklagt. Problembereiche sind mit etwa einem Drittel der Fälle die geforderte Erstattung von vorgeblich zu Unrecht erbrachten Leistungen, mit einem Viertel der Fälle die möglicherweise unrichtige Anrechnung von Vermögen und Einkommen, hier insbesondere bei schwankendem Einkommen. Bei etwa einem Siebtel der Fälle geht es um die Wohnungskosten. Insgesamt wurde in 2018 4.335 mal Widerspruch eingelegt und 609 mal geklagt (einschließlich Eilklagen). In einer unbekannten Höhe sind Widersprüche und Klagen zurückgezogen worden, weil das Jobcenter eine Lösung unter Verzicht auf den Rechtsweg angeboten hat. mehr…
Der Filmclub der Humanitären Cubahilfe lädt am Donnerstag, den 17. 1. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Vorführung des Filmes Soy Cuba aus dem Jahr 1964 ein: »Ein ganz und gar außergewöhnlicher Spielfilm über und zu Cuba – von einem Regisseur aus der Sowjetunion. Der Regisseur hatte 1957 einen Film gemacht, der in Cannes, also im Westen, auf Anhieb die Goldene Palme gewann und in den westdeutschen Filmclubs als erster „Tauwetter“-Film gehypt wurde: „Wenn die Kraniche ziehen“. Das Drehbuch war von einem aufsässigen jungen Schriftsteller, der in Moskau „in“ war: Jewgenij Jewtuschenko („Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“). Und jetzt eine sowjetisch-kubanische Co-Produktion mit demselben Jewgenij Jewtuschenko und einem Kubaner, Enrique Pineda Barnet, als Autorenpaar. mehr…
Der Salon Sinn & Wahn lädt am Mittwoch, den 16. Januar um 19:00 Uhr im Botopia, Griesenbruchstr. 9 zu einer Diskussion über den Wachstumswahn ein: »Der Glaube an ein unendliches Wirtschaftswachstum als Garant für Zukunft und Wohlstaimd für alle hat Risse bekommen. Soziale Ungleichheit, Kriege um Ressourcen oder der Klimawandel sind unübersehbar. Das haben auch Unternehmen und die Designwirtschaft erkannt. Nachhaltig und fair produzierte Waren und Dienstleistungen sollen die Welt ändern. Ein verantwortliches Produktdesign gibt den Käufer*innen das Gefühl mit gutem Gewissen zu konsumieren. Denn dass gekauft werden soll, bleibt unbestritten. Sind nachhaltige Produkte nur ein neues Konsum- und Geschäftsmodell? Bedeutet verantwortliches produzieren ein Ausstieg aus der Wachstumslogik? Kann es einen grünen Kapitalismus geben? Diese Fragen möchten wir diskutieren.«
Im endstation.kino läuft zur Zeit Mein liebster Stoff. Der Film der syrischen Regisseurin und Schauspielerin Gaya Jiji lässt uns das Leben einer jungen Frau während des Ausbruchs der Proteste im Land begleiten. Damaskus im Frühjahr 2011: Während sich der Arabische Frühling anbahnt, träumt die 25-jährige Nahla von einem Leben in individueller und freier Selbstbestimmung. Die Hochzeit mit Samir, einem in die USA emigrierten Syrer, verspricht zunächst einen Ausweg aus den gesellschaftlichen Fesseln. Doch Samir nimmt lieber ihre jüngere und gehorsamere Schwester Myriam zur Frau. Für Nahla scheint ein Traum zu zerplatzen, doch ihre Freundschaft zur geheimnisvollen Madame Jiji öffnet ihr eine neue Sicht auf ihr Leben. Am Sonntag, den 13.01. ist die Regisseurin Gaya Jiji zu Gast. Die Filmvorführung im arabischen Original mit deutschen Untertiteln mit dem anschließenden Filmgespräch beginnt von 17.00 Uhr. Das Gespräch findet in deutsch und französisch statt.
Occupy und Attac laden am Dienstag, den 22. Januar um 19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit dem Journalisten, Juristen und Aktivisten Bernard Schmid ein, der über Hintergründe und Entwicklung der Gilet Jaunes (Gelbwesten-Bewegung) in Frankreich berichtet: »Auch nach acht Wochen Protesten gingen wieder Zehntausende Gilet Jaunes auf die Straße. Sie haben von Präsident Macron Zugeständnisse erzwungen, die den gewerkschaftlichen Kämpfen nicht gelungen sind, die aber auch kaum soziale Auswirkungen haben werden. Die Protestbewegung ist zur Oppositionsbewegung geworden, deren Ziele inzwischen über finanzielle Forderungen wie Steuersenkungen oder eine Erhöhung des Mindestlohns hinausgehen. Die Gelbwesten haben die Demokratiefrage aufgemacht: Sie fordern ein Referendums- und Initiativrecht für Bürger*innen, mittels dessen eine erneute Debatte & Abstimmung über verabschiedete oder neu vorgeschlagene Gesetzestexte erzielt werden kann. Was sind die Hintergründe für die Bewegung, wer sind die Protestierenden und welche Ziele haben sie? Wird sie die neoliberale Sozialpolitik Macrons zum Scheitern bringen?«
Im Januar findet die Radwerkstatt Velotopia ausnahmsweise bereits am 2. Samstag im Monat – also morgen am 12. 1. von 15 – 18 Uhr im Rahmen des Initiativennachmittags aber wie gewohnt im botopia.raum9 (Griesenbruchstr.9) statt. Die Aktiven der Initiatove schreiben: »Velotopia ist ein neue Gruppe in Bochum, die sich für mehr Radverkehr in Bochum engagiert. Als Ergänzung zu Critical Mass sowie den existierenden Gruppen und Verbänden, wollen wir mit der Radwerkstatt dazu beitragen: mehr…