Archiv für den Monat: März 2009


Samstag 21.03.09, 12:00 Uhr

Eine andere ZEIT ist möglich

AktivistInnen des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac haben am heutigen Samstag in Bochum und 90 weiteren Städten ein Plagiat der Wochenzeitung DIE ZEIT verteilt. Statt der Meldungen von gestern verkündet die Zeitung die Nachrichten der Zukunft. „Am Ende des Tunnels“ lautet die Schlagzeile auf dem Titelblatt, als Erscheinungsdatum ist der 1. Mai 2010 angeben. Näheres. Die andere ZEIT als pdf-Datei.


Freitag 20.03.09, 19:00 Uhr
Sevim Dagdelen zum internationalen Tage gegen Rassismus:

Politik der Bundesregierung befördert Rassismus

„Es wäre nur konsequent, wenn Deutschland dem Nachfolgetreffen zur Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban fernbliebe. Gerade die Bundesregierung sollte sich hüten, beim Thema Rassismus mit dem Finger auf anderen zu zeigen, denn ihre Politik befördert Rassismus“, erklärt die Bochumer Bundestagsabgeordnete Der Linken Sevim Dagdelen, anlässlich der internationalen Tage gegen Rassismus. Dagdelen weiter: „Wie schlampig die Bundesregierung mit diesem Thema umgeht, zeigt der Nationale Aktionsplan gegen Rassismus. Weder enthält er eine angemessene Analyse rassistischer Diskriminierung in Deutschland, noch sind in ihm in die Zukunft gerichtete Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus zu finden. Nach wie vor reduziert die Bundesregierung Rassismus auf ein Problem von Rechtsextremisten. Diskriminierende und ausgrenzende Gesetze und Vorschriften stehen nicht zur Diskussion, obwohl Migrantinnen und Migranten durch Einschränkungen ihrer Rechte gegenüber Deutschen als „nicht gleichwertig“ stigmatisiert werden. In Togo war es der Bevölkerung während der deutschen Kolonialzeit verboten, ihr Dorf oder Gebiet ohne eine kostenpflichtige Sondergenehmigung zu verlassen. Die heutige Residenzpflicht für Flüchtlinge bedeutet im Kern nichts anderes. Daneben weist auch das Asylbewerberleistungsgesetz rassistische Schikanen auf. Die Leistungen liegen rund 35 Prozent unter dem Sozialhilfesatz und werden oft nur in Form von Sachleistungen gewährt. Dass Abschiebungshäftlinge für Kosten der Haft und der Abschiebung auch noch zahlen müssen, ist der zynische Höhepunkt einer rassistischen Abschiebepraxis in Deutschland. mehr…


Freitag 20.03.09, 19:00 Uhr

Gewässerplanung in Bochum

Zum Tag des Wassers am 22. März hat die Stadt Bochum in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam gemacht, wie BürgerInnen sich über die Maßnahmenpläne in Bezug auf die Gewässer informieren und einmischen können: „An vielen Stellen sind auch im Bochumer Stadtgebiet im letzten und vorletzten Jahrhundert zugunsten der Siedlungsentwicklung, der Industrialisierung, aber auch der Landwirtschaft die Gewässer stark verändert worden. Diese für die Biologie der Gewässer fast immer nachteiligen Auswirkungen gilt es nun unter Berücksichtigung der teilweise unveränderlichen Rahmenbedingungen zurück zu nehmen oder zumindest den Zustand so weit zu verbessern, wie es möglich ist. Dazu sind unter intensiver Öffentlichkeitsbeteiligung u.a. für die Einzugsgebiete der Ruhr und der Emscher Bewirtschaftungspläne, die sämtliche Informationen über das Gewässer zusammenfassen, aufzustellen und durch Maßnahmenpläne, die den Handlungsrahmen für mögliche Verbesserungen in den kommenden Jahren beschreiben, zu ergänzen. Auch die größeren Bochumer Gewässer sind in diesen Untersuchungen und Maßnahmenplänen der Wasserrahmenrichtlinie dargestellt.Die Entwürfe für den Bewirtschaftungsplan und das Maßnahmenprogramm sind jeder Bürgerin und jedem Bürger zugänglich. mehr…


Donnerstag 19.03.09, 22:00 Uhr
Ein Erlebnisbericht über Zähler und Zahler:

Die Stadtwerke haben zur Vertreibung von KundInnen einen speziellen „Vertriebsservice“ eingerichtet

vertriebsservice.jpgDie ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Sozialberatung im Sozialen Zentrum staunten am Dienstagnachmittag nicht schlecht, als ein Mitarbeiter der Stadtwerke ihnen einen Zettel vorlegte und 433 Euro kassieren wollte. Da die Portokasse das nicht hergab, wurde dann der Strom abgestellt. Hektische Nachforschungen ergaben, dass wir nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung waren, aber insgesamt ein ziemliches Durcheinander an Adressen und Verträgen bei den Stadtwerken vorlag. Wochen vorher hatten wir bereits versucht, telefonisch Licht ins Dunkel zu bringen und die viel zu hohen Gebühren für das neue Objekt (Haus Dahlhoff) auf ein realistisches Maß zu senken. Wie auch immer?! Die Sozialberatung weiß jetzt jedenfalls aus eigener Erfahrung, wovon die Menschen reden, wenn sie zur Beratung kommen. Wir haben dann den als nicht mehr verhandelbar bezeichneten Betrag von 468,70 Euro noch am selben Tage überwiesen und einen Beleg über die online Transaktion gedruckt. Mit diesem Beleg sollte doch die Sperrung aufzuheben sein, glaubten wir. Die Durchwahlnummer auf unserem Stadtwerkezettel war ja bis 21:00 Uhr erreichbar. Alle Versuche nach 18:00 Uhr unter dieser Nummer waren leider vergeblich. Am Mittwoch morgen um neun Uhr stand ich dann mit meinen 2 Verträgen, dem Ausdruck der Überweisung, dem Zahlungsbeleg für Januar, einem Auszug aus dem Vereinsregister (den ich Wochen vorher schon einmal gefaxt hatte) und meinem Reisepass mit Meldebestätigung am Empfangscounter im Foyer des Stadtwerkehauses und fühlte mich auf alle Unwägbarkeiten vorbereitet. mehr…


Donnerstag 19.03.09, 15:15 Uhr

DGB: Rente muss zum Leben reichen

Am Samstag, dem 21. März, findet ab 10.00 Uhr im RuhrCongress eine Konferenz des DGB NRW zum Thema „Rente muss zum Leben reichen“ statt. RednerInnen sind u.a. Annelie Buntenbach, Guntram Schneider und Klaus Wiesehügel. Im Aufruf zu der Tagung heißt es: »In der aktuellen internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise wird einmal mehr deutlich: Die auf dem Generationenvertrag beruhende gesetzliche Rentenversicherung ist einer kapitalgedeckten Alterssicherung überlegen. Sie bewährt sich insbesondere in Krisenzeiten. Und doch bietet die Entwicklung bei der Rente Anlass zur Sorge. Die Rezession gefährdet nicht nur hunderttausende Arbeitsplätze und die Existenz zahlreicher Familien. Sie hat auch unmittelbare Folgen für die Alterssicherung. Denn: mehr…


Donnerstag 19.03.09, 14:57 Uhr

Tagung zu den Auswirkungen von Armut auf die Kinder- und Jugendarbeit

Vom 27.3. bis zum 29.3. wird die jährliche Konferenz der Großstadtjugendringe erstmals in Bochum stattfinden und der Kinder- und Jugendring Bochum ist für die Organisation und Durchführung der Tagung verantwortlich. „Armut von Kindern, Jugendlichen und Familien und ihre Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendarbeit“ ist zentrales Thema der Konferenz. In einer Pressemitteilung des Bochumer Jugendringes heißt es: »»„In Deutschland ist jedes fünfte Kind arm“ (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, März 2008). – „Jedes sechste Kind in Deutschland ist von Armut betroffen“ (UNICEF, Mai 2008) – „Jeder Vierte zwischen 16 und 24 Jahre alte Jugendliche lebt in materieller Not oder ist davon bedroht“ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, Juni 2008). Ob nun jedes vierte oder jedes sechste Kind als arm gezählt wird, alle neuen Studien zeigen sehr deutlich, dass entschieden zu viele Kinder und Jugendliche in Deutschland in benachteiligten Lebens-verhältnissen aufwachsen müssen. mehr…


Donnerstag 19.03.09, 10:00 Uhr

ver.di-Veranstaltung zur Wirtschaftskrise

verdi-veranstaltung-2_4_09.jpgAm Donnerstag, dem 2. April, um 17.00 Uhr lädt ver.di zu einer Veranstaltung zum Thema „Die Finanz- und Wirtschaftskrise“ in ihre Räume in der Universitätstr. 76 ein. Referent Prof. Heinz- J. Bontrup, von der Fachhochschule Gelsenkirchen. Er ist Wirtschaftswissenschaftler und Sprecher der Arbeitsgruppe „alternative Wirtschaftspolitik“. In der Einladung heißt es: „Die Finanz und Wirtschaftskrise bedroht immer mehr Menschen. Die Unsicherheiten wachsen. Kurzarbeit, Insolvenzen, Entlassungen von Leiharbeitern! Folgen als nächstes die befristet Beschäftigten? Nach der Kurzarbeit Massenentlassungen? Was wird aus Opel? Die Banker und Top-Manager haben die globale Wirtschaft an die Wand gefahren! Es ist Zeit die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen! Mit der „Gier ist geil“ Mentalität muss endgültig Schluss gemacht werden! Wehren wir uns dagegen, dass die Verluste und Risiken der Mehrheit der Bevölkerung aufgeladen werden anstatt die Verantwortlichen und Profiteure zur Verantwortung zu ziehen! So richtig diese Betrachtung ist, reicht sie aber nicht aus um Ursachen, Auswirkungen und Alternativen zu erkennen und zu erklären! mehr…


Mittwoch 18.03.09, 15:00 Uhr

Johnson Controls will Betriebsrat abmahnen

Der Betriebsrat von Johnson Controls Bochum schreibt: „Vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) in Hamm findet am 20. März um 9.30 Uhr ein Arbeitsgerichtsprozess statt. Gegenstand sind vier Abmahnungen, die der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Ralf Thieleke bei Johnson Controls Bochum erhalten hat. Sie wurden im Zusammenhang mit einem gewerkschaftlichen Warnstreik im März 2008 ausgesprochen. Unter anderem wurde dem freigestellten Betriebsrat vorgeworfen, während der Arbeitszeit für Aktionen der IG-Metall geworben zu haben. Johnson Controls vertrat die Ansicht, über Arbeitszeiten freigestellter Betriebsräte bestimmen zu dürfen. Diese Ansicht, die allen gängigen Gesetzen und Gerichtsurteilen widerspricht, wurde erstinstanzlich vom Arbeitsgericht Bochum zurückgewiesen. Sämtliche Abmahnungen wurden für ungültig erklärt. Johnson Controls ging darauf hin in Revision vor das LAG. Der Betriebsrat ordnet diese Abmahnungen in eine ganze Reihe von Angriffen auf Betriebsratsrechte ein.“


Mittwoch 18.03.09, 08:00 Uhr

Antifaschistischer Stadtrundgang

Am Sonntag, dem 22. März, findet um 14.00 Uhr ein Stadtrundgang in der Innenstadt mit dem Vorsitzenden der VVN-BdA Klaus Kunold statt zum Thema „Bochum in der NS-Zeit“. Treffpunkt ist am Rathaus an der Glocke. In der Ankündigung heißt es: „Wie wirkte sich die Machtergreifung der Nazis auf den Alltag der Menschen in Bochum aus? Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner prägten auch das politische Leben in Bochum. Das Schicksal einzelner Menschen und der Alltag einer Stadt lassen sich an vielen Orten erfahrbar machen. Bei diesem Rundgang wollen wir Orte aufsuchen, die den Alltag während der NS-Zeit in Bochum deutlich machen.“


Mittwoch 18.03.09, 07:00 Uhr
Sechs Kapitel über AIDS in der Ukraine

Am Rande (russ: u kraina)

Der Freundeskreis Bochum – Donezk, die AIDS-Hilfe Bochum und die Gesellschaft Bochum – Donezk präsentieren am 5.5.2009 um 19:00 Uhr im Clubraum der Volkshochschule einen Film über AIDS in der Ukraine. Der Regisseurs Karsten Hein wird anwesend sein. Anschließend findet eine Diskussion mit Bochumer ProjektmitarbeiterInnen statt, die in Donezk und Odessa AIDS-Projekte begleiten. In der Ankündigung heißt es: »Die Situation in der Ukraine ist dramatisch. Eine halbe Millionen Menschen sind HIV-infiziert, die Wirtschaftslage ist desolat, die Stimmung depressiv und der Staat hält sich raus.
Drogen, Prostitution und Armut waren die Ursachen für die rasante Ausbreitung der HIV-Infektionen, in einem Land, dass drei Flugstunden entfernt liegt, mittlerweile ist die Infektion in der sogen. „Normalbevölkerung“ angekommen. mehr…


Dienstag 17.03.09, 22:00 Uhr

No-NATO-Aktion der Linkspartei

Die Bochumer Linkspartei wird am morgigen Mittwoch, 18. März, von 16.00 – 18.00 Uhr einen Infostand in der Bochumer Innenstadt auf der Kortumstraße/Höhe Husemannplatz zum Thema „NoNato“ veranstalten. An dem Infostand soll über die bevorstehenden Aktivitäten anlässlich des 60jährigen Bestehens der NATO informiert werden. „Die NATO ist ein aggressives Militärbündnis, das nach unserer Auffassung aufgelöst werden muss. 60 Jahre NATO sind genug!“, so Ralf-D. Lange, Sprecher Der Linken in Bochum. Außerdem können direkt am Stand Fahrkarten für die geplante Fahrt der Friedenslok erworben werden. Sie wird am 4. April über Bochum nach Kehl zu der dort geplanten Anti-NATO Demonstration fahren. Die Karten kosten 30€ pro Person. Außerdem gibt es Soli- Tickets zu erwerben für alle, die sich finanziell und ideel einbringen möchten, aber nicht mit nach Kehl fahren können.


Dienstag 17.03.09, 12:00 Uhr

Sozialen Liste fragt nach Swaps-Zinsgeschäften der Stadt Bochum

Die Soziale Liste schreibt: »In der Presse wurde vor wenigen Tagen unter dem Titel „Riskante Wetten“ berichtet, dass sich 160 von 396 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen mit Wetten auf die Entwicklung von Zinsen „kostengünstig Fremdkapital“ beschaffen. Dieses wird allgemein als „Swap“ bezeichnet. Ein Teil der Kommunen soll damit einen Gewinn erzielt haben, ein anderer Teil soll Verluste zum Teil auch erhebliche Verluste erlitten haben. Vor diesem Hintergrund hat die Soziale Liste eine Anfrage gestellt und um Beantwortung durch die Verwaltung der Stadt Bochum gebeten. mehr…


Montag 16.03.09, 16:00 Uhr

Gedenken an die Kämpfer gegen den Kapp-Putsch und die Reaktion

Die VVN – BdA ruft auch in diesem Jahr dazu auf, der ermordeten Kämpfer gegen den Kapp-Putsch zu gedenken und am Denkmal auf dem Werner Kommunalfriedhof Blumen und Kränze niederzulegen. Die Demonstration beginnt am Sonntag, 29. März um 11.00 Uhr am Werner Markt. Am Ehrenmal spricht Wolfgang Dominik, Mitglied des Kreisvorstands der VVN BdA. Im Aufruf heißt es: „Vor 89 Jahren, am 13. März 1920 putschte der Reichstagsabgeordnete Wolfgang Kapp, Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bank zusammen mit dem Oberbe-fehlshaber der Reichswehrtruppen Nord- Mittel- und Ostdeutschlands Walther von Lüttwitz gegen die damals noch junge Demokratie. Die Regierung floh nach Stuttgart, die Reichswehr weigerte sich, gegen die Putschisten vorzugehen – Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr. Die Gewerkschaften riefen zum Generalstreik auf, so dass der Putsch letztlich zusammenbrach. Am 17. März wurde die Kapp-Regierung zum Rücktritt gezwungen. mehr…


Montag 16.03.09, 13:00 Uhr

Zentrale Ärzte-Demo vor der Knappschaft

Am kommenden Donnerstag, 19. März, findet in Bochum ab 5 vor 12 vor der Knappschaft-Bahn-See eine zentrale Streikdemo des Marburger Bundes statt. In einer Pressemitteilung heißt es: „Nachdem der Marburger Bund die rund 2000 Ärztinnen und Ärzte der Deutschen Rentenversicherung in der vergangenen Woche zur Intensivierung der Streiks aufgerufen hat, sind heute (16. März) bereits über 400 Mediziner vornehmlich in den Verwaltungen der Rentenversicherer in den Ausstand getreten. Ab morgen (17. März) und in den Folgetagen wird der Erzwingungsstreik nochmals deutlich ausgedehnt werden, da dann auch alle Ärzte der bundesweit rund 100 Reha-Kliniken zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind. Die Ärztegewerkschaft will mit den am 26. Februar gestarteten unbefristeten Streiks die Deutsche Rentenversicherung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zwingen. mehr…


Montag 16.03.09, 08:00 Uhr

NATO abschaffen

no_nato.gifDas Friedensplenum plant zusammen mit einigen anderen Bochumer Gruppen für Samstag, den 28. März, einen Anti-Nato-Aktionstag in der Bochumer Innenstadt. Zur weiteren Vorbereitung findet am Mittwoch, 18.3., 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Treffen statt. Am Dienstag, dem 24. März, jährt sich zum zehnten Mal der Beginn des NATO-Krieges gegen Jugoslawien. Aus diesem Anlass wird um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 den WDR-Film „Es begann mit einer Lüge“ gezeigt und über die europaweite Mobilisierung zum Protest gegen den NATO-Gipfel Anfang April in Straßburg informiert.


Montag 16.03.09, 07:00 Uhr

Bericht zur Solidaritätsarbeit in Mali

Heiner Behrmann und Herbert Querfurt berichten am Donnerstag, 19. 3. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über ihren Aufenthalt in Mali: „Unsere Arbeit in Mali – neue Ergebnisse und Perspektiven“. „Wir haben viel Aufbruchstimmung erlebt, Menschen , die sich aus den Fesseln der Armut befreien wollen und die wir unterstützen bei ihrem Engagement für eine bessere Zukunft,“ heißt es in der Ankündigung. Weiter: „Die Effekte der Schulklassenpatenschaften sind sehr gut, aber wir wurden auch überall mit großen Erwartungen empfangen, die Bürde der Hoffnung dieser Menschen begleitet uns seither. Und wir haben erlebt, dass Veränderung machbar ist. Das Material, das wir in den drei Containern geschickt haben, wurde begeistert entgegengenommen.“


Sonntag 15.03.09, 18:00 Uhr

Bochumer Polizei im AZ in Wuppertal

Das Autonome Zentrum (AZ) Wuppertal berichtet in einer Pressemitteilung, wie es von der Bereitschaftspolizei u. a. aus Bochum heimgesucht wurde: „In der Nacht auf den 14.3 überfielen 140 Polizisten und Zollbeamte unter Leitung des Ordnungsamtes ein Solidaritätskonzert mit dem von Faschisten abgebrannten Autonomen Zentrum in Stockholm. Ca. 80 Zuhörer lauschten der schwedischen Band a, als um 0:30 Uhr Bereitschaftspolizisten aus Essen, Bochum und Wuppertal vor dem AZ vorfuhren und versuchten in die Räumlichkeiten einzudringen. Der Vorwand für den Polizeieinsatz: Jugendschutzkontrolle. Unter der Führung des Ordnungsamtleiters Carsten Vorsich versuchten die Bereitschaftspolizisten mit einem Rammbock in den Konzertraum einzudringen. Die verängstigen BesucherInnen wurden von den Jugendschützern zum Teil mit Knüppeln mehrfach und ohne Vorwarnung geschlagen und stundenlang festgehalten. Die schwedischen Musiker wurden bei der Fahndung nach Schwarzarbeitern von den Zollbeamten rassistisch beleidigt. mehr…


Sonntag 15.03.09, 17:00 Uhr
Zum Internationalen Tag der politischen Gefangenen am 18. 3.:

Abschiebehaft abschaffen!

Am Mittwoch, dem 18. März, lädt die Rote Hilfe um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema Abschiebehaft ins Soziale Zentrum ein. In der Ankündigung heißt es: „Abschiebehaft soll die Abschiebung einer Migrantin/eines Migranten durch die Ausländerbehörde erleichtern. Es handelt sich rechtlich nicht um eine Strafhaft, sondern „nur“ um eine Sicherungsmaßnahme. Für die Betroffenen bedeutet Abschiebehaft eine oft monatelange Gefangenschaft in allgemeinen Gefängnissen oder speziellen Abschiebegefängnissen. Aber Freiheitsentzug ist und bleibt Freiheitsentzug. Der Grund und seine Konsequenzen sind allerdings perfider: Um Verwaltungsakte basierend auf rassistischen Ausgrenzungs- und Sondergesetzen der BRD leichter umzusetzen, werden Menschen eingesperrt und bei Verstößen gegen die Knastordnung bestraft. Immer wieder gibt es Berichte von Misshandlungen durch das Knastpersonal. 30-40 % der Inhaftierten müssen nach Monaten wieder aus der Haft entlassen werden, weil z.B. ihre Abschiebung nicht möglich war, d.h. sie waren widerrechtlich inhaftiert. mehr…


Sonntag 15.03.09, 10:00 Uhr

Studie zu Privatisierungsfolgen bei Wohnungen

„Wohnungsverkäufe in Bochum: Licht und Schatten“ ist der Titel einer wissenschaftlichen Studie, die im Auftrag des Mietervereins erstellt wurde. Ausgangslage der Untersuchung ist, dass sich nach der großen Wohnungsnot der 90er Jahre das Geschehen auf dem Wohnungsmarkt deutlich verändert hat. Heute beherrschen Begriffe wie „Privatisierung“ und „Heuschrecken“ die Debatte. 1,5 Mio. ehemals öffentlicher oder werksverbundener Wohnungen sind seit der Jahrtausendwende an Finanzinvestoren verkauft worden, zum Teil an Firmen, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gab. Doch anders als in vielen Nachbarstädten sind die großen Verkäufe an Bochum scheinbar vorbei gegangen – Eisenbahnerwohnungen, Gagfah, LEG hatten in Bochum kaum Bestände. Dennoch haben auch in Bochum im laufenden Jahrzehnt zahlreiche Siedlungen die BesitzerInnen gewechselt oder sind in Einzeleigentum „zerlegt“ worden. Die Auswirkungen dieses Prozesses untersucht die Studie. Sie ist beim Mieterverein als Broschüre und als PDF-Datei erhältlich.


Sonntag 15.03.09, 07:00 Uhr
Freitag, 20.03., 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer:

Antifaschistische Bewegung in Russland

thumb-russia3.jpgDas Polit Café Azzoncao lädt am Freitag, 20.03., 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Filmvorführung und einem Vortrag eines russischen Antifas aus St. Petersburg. In der Einladung heißt es: „Seit Jahren nimmt die russische Regierung immer diktatorischere Züge an. Allgemeine Bürger- und Menschenrechte haben kaum noch Gewicht unter Putin. Demokratische oder linke Zeitungen, Parteien und Organisationen werden bespitzelt, behindert, kriminalisiert und verfolgt. Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus nehmen staatlicher und nichtstaatlicher seits immer mehr zu. Nationalistische und rassistische Organisationen und Parteien erleben eine wahre Renaissance. Die russische Naziszene ist die größte und gewalttätigste Europas und Asiens. 2006 wurden in Russland 62 Nazimorde gezählt, 2007 kam es zu 76 Morden und bis März 2008 geht man von 49 Morden aus. Am 19. Januar diesen Jahres wurde Stanislav Markelow und Anastasia Baburowa, ein exponierter linker Menschenrechtsanwalt und eine anarchistische Journalistin, auf offener Straße in Moskau erschossen. In Russland ist das demokratische und linke Engagement verschwindend gering und unter staatlicher Repression und nazistischem Terror traut sich kaum noch jemand öffentlich dagegen zu protestieren. mehr…


Samstag 14.03.09, 18:00 Uhr

Neue Antifaschistische Bochumer Blätter

Die VVN – BdA hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (AAB) veröffentlicht. Im Aufmacher der Zeitschrift wird an den Kapp-Putsch erinnert und zu der alljährlichen Gedenkfeier am letzten Sonntag im März, 29. 3., am Ehrenmal für die Märzgefallenen in Werne eingeladen. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Werner Markt. Weitere Themen der AAB sind u. a. der jeweils 60. Jahrestag der Verabschiedung des Grundgesetzes und der Gründung der NATO, der Ostermarsch, die Wahlen in diesem Jahr und die Kampagne der VVN – BdA zum Verbot der NPD. Die AAB als PDF-Datei.


Samstag 14.03.09, 08:00 Uhr
Freitag 13.03.09, 16:09 Uhr

Kein Frieden mit der NATO! 60 Jahre NATO sind zu viel!

Am Sonntag, dem 22.03.2009 lädt die Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion um 11.00 Uhr zu einer Matinee in ihr Wahlkreisbüro, Alleestr. 36. Unter dem Motto: „Kein Frieden mit der NATO! 60 Jahre NATO sind zu viel!“ diskutieren Monika Knoche, stellv. Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Edith Fröse, friedenspolitische Sprecherin der Linken NRW Felix Oekentorp, Sprecher Ostermarsch Rhein-Ruhr. In der Einladung heißt es: „Am 3. und 4. April 2009 will die NATO beiderseits der deutsch-französischen Grenze, in Strasbourg und Baden-Baden, ihr 60jähriges Jubiläum feiern. Auf der Tagesordnung steht die Organisation, Erneuerung der NATO-Strategie sowie die Festigung ihres Selbstverständnisses als globale Ordnungsmacht. Ziel ist es, die Kriegsführung noch effektiver zu machen. Der Hauptzweck der NATO als Kriegs- und Ordnungsbündnis besteht darin, die politischen, ökonomischen und strategischen Interessen ihrer Mitgliedsstaaten durchzusetzen. Notfalls mit Gewalt. mehr…


Freitag 13.03.09, 15:00 Uhr

Kritische Kampagne zur Kulturhauptstadt 2010

Am Sonntag, 15.03., trifft sich um 12.00 Uhr die AG kritische Kulturhauptstadt im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstr. 2. In der Einladung heißt es: „Die Kulturhauptstadt nimmt Fahrt auf! Und wir? Die Kulturhauptstadt ruhr.2010 beginnt so langsam die Planungsphase zu verlassen und mit kleineren Aktiönchen und Veranstaltungen die Öffentlichkeit zu suchen. Der Kulturzirkus der Leuchturmprojekte nimmt also Fahrt auf. Wir fragen uns, ob die Kulturhauptstadt nicht an den Bedürfnissen der Region und ihrer BewohnerInnen vorbeigeht. Schließlich fehlt es uns nicht an Kultur, sondern an Lohn. Auch wir wollen so langsam die Planungen vorantreiben und überlegen, wie wir die Kulturhauptstadt von unten unterstützen können.“


Freitag 13.03.09, 11:00 Uhr
12:00 -14:00 Uhr, Kortumstraße gegenüber der "Nordsee"

Infostand des Bochumer Sozialforums

Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft

Am morgigen Samstag wird das Sozialforum über den bundesweiten Aktionstag am 28 . März zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg, in der Bochumer Innenstadt informieren. Unter dem Motto “Wir zahlen nicht für eure Krise! – Für eine Druck zeigt Wirkungsolidarische Gesellschaft” demonstriert am 28. März 2009 ein breites Bündnis von Gewerkschaften, attac, Parteien, Kirchen und Verbänden gegen die herrschende Politik der “Krisenbewältigung” in Berlin und Frankfurt/Main. »Bochum fährt nach Frankfurt. Wie komme ich nach Frankfurt?« Der ver.di Bezirk Bochum-Herne unterstützt und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung in Frankfurt auf und organisiert die Anreise mit Bussen. Das Flugblatt.
1. Aktionstag gegen Armut von Jugendlichen

Die Organisatoren der “Bündnisplattform gegen Kinderarmut durch Hartz IV” haben zu einem Aktionstag am 14. März aufgerufen, der besonders die Kürzungen bei den Jugendlichen ins öffentliche Bewusstsein rücken möchte. Das Sozialforum unterstützt den morgigen Aktionstag und verteilt ein aktuelles Infoblatt zu den Kürzungen bei Jugendlichen.

Freitag 13.03.09, 10:00 Uhr

OB Scholz spricht sich gegen die Einführung eines Sozialtickets aus

In einem Artikel über den Wahlkampfauftakt von Oberbürgermeisterin Scholz berichten heute die Ruhr Nachrichten: »Auch dringende Fragen aus dem Publikum konnten noch geklärt werden. Ein Sozialti­cket wie in anderen Städten werde es vorerst nicht geben. „Woher soll das Geld kom­men?“, so Scholz.« Die WAZ hatte dagegen vorgestern unter dem Titel „SPD besinnt sich auf die soziale Stadt“ über den Bochumer SPD-Parteitag berichtet: „Bochums SPD will sich auch für die Einführung eines Sozialtickets einsetzen – nachdem man in den vergangenen Jahren eher als Bremser auffiel.“ In Dortmund gibt es das Sozialticket. Im Kreis Ennepetal und in Essen fordern die SPD-Fraktionen die Einführung des Tickets. In Castrop-Rauxel hat die Sozialdezernentin die Einführung des Sozialtickets als „Gradmesser für Sozialpolitik“ bezeichnet. Die Bochumer Initiative für ein Sozialticket hat gestern ein Bündel von Aktivitäten für die nächsten Wochen vereinbart. Ein Vertreter des Dortmunder Sozialforums berichtete, dass in Dortmund inzwischen fast 25.000 Menschen das Sozialticket nutzen und die Dortmunder Verkehrsbetriebe dadurch über beachtliche Mehreinnahmen verfügen. Da die CDU mit ihrer Mehrheit im Verkehrverbund Rhein-Ruhr die flächendeckende Einführung des Sozialtickets sabotiert, entstehen trotzdem Kosten für die Dortmunder Stadtwerke.


Donnerstag 12.03.09, 15:17 Uhr

Grüne lehnen rote Bäume ab

Die grüne Ratsfraktion schreibt: »Presseberichte über die Idee von Landschaftsarchitekten, an der “Kulturmeile” Viktoriastraße die Bäume rot anzustreichen, haben in der Öffentlichkeit zu teilweise empörten Reaktionen geführt. Auch in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 10. März wurden kritische Stimmen laut. Fraktionsvorsitzender Wolfgang Cordes gehört zu den Kritikern: “Nicht jede Idee von Kreativen ist auch sinnvoll. Die naturbelassenen Platanen an der Viktoriastraße reichen völlig aus, um einen Akzent zu setzen. Die Idee, die Bäume in himbeerfarbene Skulpturen zu verwandeln, ist keine Aufwertung, sondern eine Verhunzung der Natur. mehr…


Mittwoch 11.03.09, 22:00 Uhr

Soziale Liste zu Opel: Hängepartie beenden!

Die Soziale Liste fordert die Hängepartie um Opel unverzüglich zu beenden. Die abwartende Haltung der politisch Verantwortlichen sei unerträglich. Opel dürfe nicht zum „Experimentierfeld für neoliberale Politiker und Manager werden, die die Krise selbst mit verursacht haben.“ In einer Pressemitteilung heißt es u.a.: »Die Soziale Liste unterstützt die Vorschläge der Delegiertenversammlung der IG-Metall Dortmund, jetzt eine breite „Diskussion um die Überführung der Schlüsselindustrien und anderer Markt- und wirtschaftsbeherrschender Unternehmen in Gemeineigentum öffentlich (zu) führen.“ Die Soziale Liste unterstützt auch die Überlegungen der Dortmunder IG-Metall nach Verkürzung der Arbeitszeit, sowie eine andere Wirtschaftspolitik, die auf Vollbeschäftigung ausgerichtet ist.« Im Wortlaut.


Mittwoch 11.03.09, 12:00 Uhr

Offener Infoabend der Anonymen Alkoholiker

Am Montag, 16. März um 19:30 Uhr findet im Kirchencafe der Pauluskirche an der Pariserstr. ein offenes Meeting der Anonymen Alkoholiker (AA) statt. In der Ankündigung heißt es: »„Ein Leben ohne Alkohol konnte ich mir nicht vorstellen“, jeder aus der Runde nickt bei diesem Satz. Jeder kennt die Scham, die Wut und die Enttäuschung nach einem Rückfall. Wie gern würde man doch weniger Trinken oder vielleicht gar nichts, wenn…,ja wenn ich nicht so viele Probleme hätte oder, oder….. Tausend Gründe die den Alkoholiker wieder an die Flasche bringen, aber nur einen der wirklich zur Trockenheit führt: Nur für Heute, das erste Glas stehen lassen. Bei den AA´s sprechen trockene Alkoholiker von sich und ihren Schwierigkeiten die ersten Tage ohne Alkohol zu überstehen. mehr…


Mittwoch 11.03.09, 07:00 Uhr

In eigener Sache

Am Freitag, dem 13. März, trifft sich die Redaktion von bo-alternativ.de um 20.00 Uhr in der „entflammbar“ im Sozialen Zentrum zu einer öffentlichen Redaktionssitzung. Anlass: Es gibt ernsthafte Überlegungen, das Aussehen der Webseite den Standards des 21. Jahrhunderts anzupassen und damit viel Diskussionsbedarf. Außerdem hat die Bochumer Staatsanwaltschaft einen erneuten Kriminalisierungsversuch gegen die Webseite gestartet. Dazu müssen geeignete Maßnahmen abgestimmt werden…


Mittwoch 11.03.09, 07:00 Uhr

No NATO

Vor der heute Abend um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer stattfindenden Veranstaltung mit Kai Ehlers zum Thema „Russland und NATO“ gibt es um 18.00 Uhr ein Treffen, auf dem über die Aktivitäten zu den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der NATO beraten werden soll. Bisher ist ein Aktionstag am 28. März geplant. Am 24. März soll an den Kriegsbeginn der NATO vor 10 Jahren gegen Jugoslawien erinnert werden. Schließlich wird es eine Veranstaltung geben, die darüber informiert, wie die NATO verhindern will, dass Flüchtlinge nach Europa kommen.


Dienstag 10.03.09, 22:00 Uhr

Reduce Speed – 10 Jahre unterwegs – 160.000 Kilometer

Am Freitag, dem 13.03., berichten um 19.00 Uhr im Umweltzentrum Bochum, Alsenstr. 27 Dorothee Krezmar und Kurt Beutler über ihre 10-jährige Weltreise per Rad. In der Ankündigung heißt es: „Kennen gelernt haben wir (Dorothee und Kurt) uns 1994 in Patagonien, beide waren wir alleine mit dem Fahrrad unterwegs. Beim Rückflug hoch über dem Atlantik wurde unser Traum von der großen Tour geboren, „open End“ war unsere Devise, kein Rückflugticket, welches das Ende der Reise bestimmt. Am 18. Mai 1998 bestiegen wir dann tatsächlich unsere Räder und machten uns auf den Weg. Wir haben 5 Kontinente beradelt und sind durch 58 Länder gereist, dabei haben wir in 10 Jahren 160 000 km zurückgelegt und sind mit den Rädern über 40 Pässe höher als 4 000 m gefahren. Fünf davon waren höher als 5000 Meter. In den Wüsten Australiens und der Sahara fuhren wir bei 50 Grad. Im Himalaya und in den Anden bei minus 15 Grad. In Indien attackierte uns ein Bienenschwarm. Dorothee stürzte in Neuseeland sechs Meter tief durch Dornenbüsche. Kurt erkrankte an Malaria. Im Tansania umstellten uns 20 Männer mit Pfeil und Bogen. In Argentinien wurden wir mit Messern bedroht. Das sind die Geschichten, die jeder hören will. Aber unsere Reise war etwas anders: Wir lernten Kulturen und Religionen kennen, Riten und Volksfeste, schlossen Freundschaften und genossen das Nomadenleben in unserem Zelt. mehr…


Dienstag 10.03.09, 22:00 Uhr

Film: Allein machen sie dich ein

Am Samstag, den 14. März wird ab 20:00 Uhr der Dokumentarfilm “Allein machen sie dich ein” im Sozialen Zentrum Bochum (Josephstr. 2 / Ecke Schmechtingstr.) zu sehen sein. Darin geht es um politischen Kampf, Leben und Widersprüche im 1971 besetzten Georg von Rauch-Haus. Im Anschluss findet das FUB-Cafe` – der gemütliche Kneipenabend im Sozialen Zentrum statt. Zum Film: „Westberlin, Dezember 1971: Mehrere hundert Lehrlinge, Schüler, junge Arbeiter und Jugendliche, die aus Heimen abgehauen waren, besetzten einen Teil des leerstehenden Bethanien-Krankenhauses in Kreuzberg. Sie wollen ihre beschissene Wohn- und Freizeitsituation selbst ändern. Was damals im ‚Georg von Rauch-Haus‘ geschehen ist, das zeigt der Film, der von einem Filmkollektiv zusammen mit den Jugendlichen gemacht worden ist. Der Film beginnt mit der Geschichte der Besetzung und dem Kampf um den Erhalt des Hauses – Demonstrationen, Verhandlungen, Teach-Ins, Zeitungsherstellung. Er zeigt die Schwierigkeiten mit der Selbstorganisation und die Notwendigkeit, die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse auch außerhalb des Hauses anzuwenden.“


Dienstag 10.03.09, 20:47 Uhr

Hörspielpremiere „Nick Dubronski jagt Sinto- Manao“

Am Freitag, dem 20.03., gibt es in der Eve-Bar unterm Schauspielhaus um 21:00 Uhr die Hörspielpremiere „Nick Dubronski jagt Sinto- Manao“. In der Ankündigung heißt es: »Nick Dubronski ist eine von ehemaligen StudentInnen der Ruhr-Uni selbst produzierte Hörspielreihe und versteht sich als Hommage an die klassischen Horrorhörspiele wie „Geisterjäger John Sinclair“ und „Larry Brent“. Dabei bemühen wir uns, sämtlichen Klischees gerecht zu werden. Natürlich kommt aber auch die Spannung nicht zu kurz, denn Nick Dubronski steht als Spezialagent der Agency in vorderster Linie im Kampf gegen die Mächte des Bösen. mehr…


Dienstag 10.03.09, 19:00 Uhr

DGB: Altersarmut droht – 22 Prozent arbeiten in Bochum für Niedriglohn

Nach Angaben des DGB sind mehr als 22% der Beschäftigten in Bochum im so genannten Niedriglohnsektor beschäftigt. Die Zahl ist seit dem Jahre 2000 um fast 5 % Punkte gestiegen. Seit Jahren werde die Zahl größer und die Probleme immer deutlicher. Dramatisch aus Sicht des DGB ist u.a. die Entwicklung für Menschen mit Berufsausbildung. Hier ist eine Steigerung von fast 10% Punkte zwischen 1995 und 2006 zu verzeichnen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund verweist auf die Ergebnisse eines Kurzberichtes des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, der auf die steigende Zahl von Geringverdienern verweist. „Diese Menschen werden bei gleichbleibender Erwerbsbiografie nie eine auskömmliche Rente erreichen“ so DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund. „Damit droht Altersarmut obwohl diese Menschen ein Leben lang gearbeitet haben. Ein Skandal“. Bezogen auf die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten in Bochum bei 22 % oder über 25.000 Arbeitnehmer. Ein erheblicher Teil der Betroffenen ist auf zusätzliche Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II angewiesen. mehr…