Archiv - Oktober 2017

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Dienstag 24.10.17, 09:16 Uhr

Film: „Ende der Vertretung“

Am Freitag, den 27. Oktober zeigt die Freie Arbeiter und Arbeiterinnen Union ab 18:30Uhr im Sozialen Zentrum Bochum den Film: „Ende der Vertretung“ und schreibt dazu: »Am Beispiel eines Streiks im Einzelhandel sucht der Film nach Antworten auf die Frage, weshalb die Beschäftigten und ihre systemkonformen Organisationen, insbesondere die Gewerkschaft ver.di, nicht in der Lage sind sich gegen die Arbeitgeber durchzusetzen. Er erkundet das Engagement der Arbeitenden im Streik und analysiert das Vorgehen der Streikleitung und die Rolle der Betriebsräte. Beschrieben werden auch die Interventionen linker Gruppen an der Seite der Streikenden. (weiterlesen)

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Dienstag 24.10.17, 08:57 Uhr

Baustellen sollen rußfrei werden

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat vor der Gesundheitsgefährdung durch Diesel-Baumaschinen gewarnt. „Egal ob Bagger, Walze oder Radlader – die Dieselrösser vom Bau sind ein riesiges Umwelt- und Gesundheitsproblem“, sagt Gabriele Henter. Nach Einschätzung der IG BAUBezirksvorsitzenden haben Bauarbeiter ein besonders hohes Risiko für Lungen- oder Kreislauferkrankungen. Die IG BAU Bochum-Dortmund fordert deshalb eine Rußpartikelfilter-Pflicht für die Baubranche. „Bei Diesel-Autos ist ein Filter schon seit zehn Jahren vorgeschrieben. Derzeit wird zudem über die Verschärfung der Abgasnormen diskutiert. Es kann nicht sein, dass man auf der anderen Seite bei den besonders großen Luftverpestern wie Radladern beide Augen zudrückt“, kritisiert Henter. (weiterlesen)

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Montag 23.10.17, 21:20 Uhr

Neuer Gemeinschaftsgarten

An der Wasserstraße 55 gibt es ein Hinterliegergrundstück, wo ein Gemeinschaftsgarten entstehen wird. Für Samstag, den 2. Dezember  laden die InitiatorInnen ab 10 Uhr ein: »Wir  brauchen zunächst viele helfende Hände, aber auch Menschen, die das offene Projekt mit ihren Ideen und ihrem Willen mitgestalten wollen. An dem Tag wollen wir bei Tee und Punsch Brombeeren roden und auch einzelne Bäume fällen, um Raum für Beete, Kompost und Co. zu schaffen. Dann kann es im Frühjahr mit dem Gärtnern losgehen. Voraussichtlich wird es zur Verpflegung eine warme Suppe geben.  Momentan wachsen dort sehr viel Brombeersträucher und einige Bäume, die fast ein kleines Wäldchen bilden. Deshalb wollen wir jetzt in einem ersten Schritt einen kleinen Teil der Fläche für den Gemüseanbau roden. Beerensträucher, Obst- und Nussbäume und Flächen für Kräuter wie Bärlauch und Waldmeister, die es gerne schattig mögen, kommen später hinzu. Die genaue weitere Ausgestaltung hängt aber von denjenigen ab, die sich auch planerisch engagieren möchten. (weiterlesen)

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Montag 23.10.17, 11:28 Uhr

atelier automatique jetzt mit fabrique

Am Samstag, den 11.11. ab 16 Uhr wird im atelier automatique, Rottstr. 14, gefeiert: Bei Sekt, Häppchen, Musik und einem überraschenden Programm wird die fabrique automatique eingeweiht. Die Eröffnung ist zugleich Auftakt einer Veranstaltungsreihe im November und Dezember, die aus Filmnächten, Diskussionsrunden, Konzerten und kostenlosen Workshops besteht. Die fabrique automatique ist ein spannendes Co-Working-Werkstatt-Projekt und bietet interessierten Kreativen Raum zum handwerklichen Experimentieren. Zur Eröffnung der fabrqiue sind alle Neugierigen und Interessierten herzlichst eingeladen. (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 18:58 Uhr

Die UN und der neue Militarismus

Mit seinem Vortrag “Die UN und der neue Militarismus am letzten Mittwoch beim Bochumer Friedensplenum machte Thomas Mickan (IMI/DFG-VK) wenig Hoffnung auf eine aktuell friedensstiftende Rolle der UNO. Immer stärker nähmen militärische Aktionen zu, die zwar mit einem Mandat der UN ausgestattet seien, tatsächlich aber von regionalen, parteiischen Organisationen geführt würden. Zivile Konfliktlösungen blieben unbeachtet. Statt dessen würden so meist die bestehenden Machtverhältnisse gefestigt, eine Aufrüstungsspirale in Gang gesetzt und neue militärisch bedingte Geschäftsfelder eröffnet. Auch in den Leitlinien der Bundesregierung trete in den letzten Jahren die Möglichkeit ziviler Konfliktbearbeitung zurück gegenüber der Betonung der eigenen gewachsenen militärischen Bedeutung und einer Option für frühzeitiges, energisches, militärisches Eingreifen. Dennoch gebe es positive Ansätze bei den Vereinten Nationen. Dazu zähle neben der Arbeit der Unterorganisationen vor allem die Initiative von 122 Staaten, die Herstellung, Lagerung und  Verbreitung von Atomwaffen generell zu verbieten. Bisher wird diese Initiative von der Bundesregierung boykottiert.

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Sonntag 22.10.17, 17:11 Uhr
Wohnungslose in Bochum:

Im Untergrund

von Norbert Hermann, Bochum Prekär

Durch die Initiative der FDP/Stadtgestalter im Frühjahr (1) ist endlich die Lage der Wohnungs- und Obdachlosen in Bochum auf die Tagesordnung gekommen. Die Unterkunft “Fliednerhaus” am Stadion muss wegen hochtoxischen Schimmelbefalls geschlossen werden, ein Neubau steht an. Hier bestehen aber noch erhebliche Planungsmängel. Zunehmende Wohnungslosigkeit ist ein Symptom von Krise und Verarmung. Im kommenden Jahr dürfte bundesweit die Marke von einer halben Million geknackt werden. In Bochum sind – bei weiter Auslegung des Begriffs – mehrere tausend Menschen betroffen. Ganz ohne Obdach (“Platte machen”) dürften allerdings nur einige Dutzend sein. (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 12:49 Uhr

Bus zur Klima-Demo in Bonn

Die Naturfreunde Langendreer haben einen Bus zur Klima-Demo am 4. 11. in Bonn gechartert. Der Bus fährt von der Fernbushaltestelle (Wittener Straße) am Hauptbahnhof um 8.30 Uhr los. Tickets gibt es über langendreer@naturfreunde.de. Kosten: Jugendliche 5 €, Erwachsene 10 € und Solitickets 15 €. Die Rückfahrt ist um 17.15 Uhr von Bonn. Im Aufruf für die Demo heißt es: »Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch. Das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Gerade nach dem Ausstieg von Donald Trump aus dem Klimaabkommen reichen warme Worte allein nicht aus. Jetzt müssen mehr denn je Taten folgen: ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder – und der Ausstieg aus der Kohle! (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 11:58 Uhr
Staatsanwaltschaft stellt Verfahren nach acht Tagen ein

Brandanschlag auf das Soziale Zentrum

Polizei nimmt Anzeige falsch auf

«Das Soziale Zentrum schreibt: »In der Nacht vom 27. auf den 28.09.2017 wurde versucht, den Rollladen vor der Haupteingangstür zu unserem Lokal in Brand zu setzen. Am Donnerstagabend entdeckten wir dort eine Pfütze die nach Brennstoff roch, mit Resten von verkohltem Papier darin sowie eindeutige Rußspuren am Rollladen selbst. Wir können nur spekulieren, wer aus welchen Gründen versucht hat, einen Brand zu verursachen, werten diese Brandstiftung aber auf jeden Fall als Angriff auf unser Zentrum sowie die Nachbar*innen, die über unserem Lokal wohnen. (weiterlesen)

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Donnerstag 19.10.17, 11:01 Uhr
bodo irritiert über Selbstlob des Oberbürgermeisters

Wohnungslosenhilfe?

Die Wohnungsloseninitiative „bodo e.V.“ kritisiert die Darstellung des Oberbürgermeisters zum Bereich Wohnungslosenhilfe beim Jahresempfang in der Rotunde. Statt sie zu bündeln, würden die Angebote durch Kündigung der Mietverträge durch die Stadt auseinandergerissen.  „Wir freuen uns, dass der Oberbürgermeister die Wohnungslosen nicht ‑ Zitat ‑ ,von einer schäbigen Immobilie in eine andere‘ schicken will“, sagt Bastian Pütter, Redaktionsleiter des Straßenmagazins „bodo“. „Die vielen Jahre in einer baufälligen und zum Ende praktisch unbewohnbaren Immobilie waren leider kein Problem für die Stadt.“  Einen Neubau der Notschlafstelle in Modulbauweise begrüßt „bodo“ ausdrücklich. Dass so „die Versorgung wohnungsloser Menschen zukünftig an einer Stelle ermöglicht“ werde, so Eiskirch, sorgt aber für Irritationen.„Tatsächlich ist es so, dass bislang Tagesaufenthalt, Suppenküche, die Medizinische Wohnungslosenhilfe, ,bodo‘ an der Stühmeyerstraße und wenige Meter weiter die Beratungsstelle für Wohnungslose innenstadtnah gebündelt sind“, erklärt Tanja Walter, Geschäftsführerin des „bodo e.V.“. (weiterlesen)

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Mittwoch 18.10.17, 15:18 Uhr

75 Prozent für Sevim Dagdelen

Sevim Dagdelen ist auf der Klausurtagung der Linksfraktion mit 75 Prozent der Stimmen zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Das war überfällig. Für Bochumer Abgeordnete ist das eine Selbstverständlichkeit. Die Bochumer Abgeordneten Axel Schäfer (SPD) und Frithjof Schmid (Grüne) bekleiden diese Funktion schon seit vielen Jahren in ihren Fraktion. Während Axel Schäfer bundespolitisch kaum in Erscheinung tritt und eher die Hinterbänkler im Bundestag vertritt, ist Frithjof Schmidt eine einflussreiche Persönlichkeit in seiner Fraktion. Sevim Dagdelen war schon in der vergangenen Jahren ohne die Funktion in der Fraktionsführung eine Politikerin, die das Bild der Linken bundesweit in der Öffentlichkeit prägte. Wahrscheinlich wird sie jetzt noch häufiger zu Talkshows oder Interviews eingeladen. Ihre Linke Basis in Bochum freut sich: „Mit einem tollen Ergebnis von 75,4 Prozent wurde Sevim Dagdelen gestern als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag gewählt. Darüber freuen wir uns sehr und schicken herzliche Grüße nach Potsdam, wo die Fraktionsklausur tagt. Sevim Dagdelen gehört zu den profiliertesten Außenpolitikern im Deutschen Bundestag und ist das Gesicht der Linken in der Integrations- und Migrationspolitik.”

Mittwoch 18.10.17, 14:28 Uhr

Soziale Stadtführung mit „bodo“

Bodo lädt am Samstag, den  21. Oktober  um 11 Uhr zu einer “Sozialen Stadtführung” ein: »Jetzt, wo es kälter wird, wird es für Menschen, die auf der Straße leben, besonders hart. Mit seiner sozialen Stadtführung zeigt der gemeinnützige Verein „bodo“ einmal im Monat, was es bedeutet, keine eigene Wohnung zu haben. Wie verbringen wohnungslose Menschen den Tag, wo die Nacht, welche Anlaufstellen gibt es für sie? Bei den sozialen Stadtführungen von „bodo“ werfen die Teilnehmenden gemeinsam mit einem Verkäufer des sozialen Straßenmagazins einen Blick in solche Einrichtungen, sprechen mit MitarbeiterInnen und erfahren von Verkäufern, die zum Teil selbst „auf Platte“ waren, was es eigentlich bedeutet, ohne Obdach zu sein. Die Tour dauert rund zwei Stunden.« (weiterlesen)

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Dienstag 17.10.17, 20:41 Uhr
Zehnter Stolperstein ein für einen verfolgten Homosexuellen

Erstmals wird an ein Männerpaar erinnert

Die Rosa Strippe schreibt: »Am Freitag, dem 20.10.2017 wird der Künstler Gunter Demnig zwischen 12.30 und 12.45 Uhr einen weiteren Stolperstein in Bochum verlegen. Der Stolperstein für Heinrich Barenberg ist der zehnte Stein für einen verfolgten Homosexuellen in Bochum. Erstmals wird damit an ein Männerpaar erinnert, die Verlegung des Stolpersteines für Gerhard Krebs wird im kommenden Jahr folgen. Der Stolperstein für Heinz Barenberg wird vor dem Haus Massenbergstraße 28/30 verlegt, ehemals Wittener Str. 22. Das Haus wurde in Folge des von Deutschen zu verantwortenden Krieges zerstört. (weiterlesen)

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Dienstag 17.10.17, 14:00 Uhr

Expedition Hamme: Thema Leerstände

In der Veranstaltungsreihe „Expedition Hamme – Häuser, Menschen, Nachbarschaften  der Volkshochschule (VHS) geht die Reise am Samstag, den 21. Oktober von 11 bis 14 Uhr weiter. Untersucht werden Leerstände im Stadtteil und folgende Fragen: Was bedeutet es für den Einzelnen, wenn Geschäfte zu bleiben? Was geht an sozialem Miteinander, an Lebensqualität, was an sozialer Sicherheit verloren?  Teilnehmende des ersten Teils der „Expedition Hamme“ stellen ihre Nachforschungen zu den Gewerbeflächen an der Dorstener Straße vor. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und gemeinsame Erinnerungen an frühere Angebote vor Ort, wie die zwei Kinos und eine Diskothek, die es bis in die 70er Jahre an der Dorstener Straße gab. Treffpunkt ist das Bürgerhaus Hamme, Amtsplatz 10–12. Die Veranstaltung wird von Petra Weiler geleitet, die Teilnahme ist kostenlos.  Anmeldungen sind unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 möglich. Weitere Informationen zu „Expedition Hamme“ gibt es im Internet unter https://expeditionhamme.wordpress.com.

Montag 16.10.17, 18:32 Uhr
Kunst am Buseloh-Bau?

Ja, aber bitte nachhaltig und ökologisch!

Zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am Dienstag, den 17. Oktober, erklärt Sabine Lehmann, Mitglied der Der Linken in dem Ausschuss: „Die neu eingeweihte Brücke Buselohstraße soll als Kunst-am-Bau-Maßnahme illuminiert werden: LEDs sollen die Fachwerkschrägen des Brückenbogens von unten anstrahlen. Leider sieht diese Beleuchtung nicht nur schön aus: Sie kostet in der Anschaffung 80.000 Euro Steuergelder, sie wird für den Rest ihres Bestehens Energie verbrauchen und Stromkosten erzeugen. (weiterlesen)

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