Archiv - Oktober 2017

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Sonntag 22.10.17, 12:49 Uhr

Bus zur Klima-Demo in Bonn

Die Naturfreunde Langendreer haben einen Bus zur Klima-Demo am 4. 11. in Bonn gechartert. Der Bus fährt von der Fernbushaltestelle (Wittener Straße) am Hauptbahnhof um 8.30 Uhr los. Tickets gibt es über langendreer@naturfreunde.de. Kosten: Jugendliche 5 €, Erwachsene 10 € und Solitickets 15 €. Die Rückfahrt ist um 17.15 Uhr von Bonn. Im Aufruf für die Demo heißt es: »Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch. Das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Gerade nach dem Ausstieg von Donald Trump aus dem Klimaabkommen reichen warme Worte allein nicht aus. Jetzt müssen mehr denn je Taten folgen: ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder – und der Ausstieg aus der Kohle! (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 11:58 Uhr
Staatsanwaltschaft stellt Verfahren nach acht Tagen ein

Brandanschlag auf das Soziale Zentrum

Polizei nimmt Anzeige falsch auf

«Das Soziale Zentrum schreibt: »In der Nacht vom 27. auf den 28.09.2017 wurde versucht, den Rollladen vor der Haupteingangstür zu unserem Lokal in Brand zu setzen. Am Donnerstagabend entdeckten wir dort eine Pfütze die nach Brennstoff roch, mit Resten von verkohltem Papier darin sowie eindeutige Rußspuren am Rollladen selbst. Wir können nur spekulieren, wer aus welchen Gründen versucht hat, einen Brand zu verursachen, werten diese Brandstiftung aber auf jeden Fall als Angriff auf unser Zentrum sowie die Nachbar*innen, die über unserem Lokal wohnen. (weiterlesen)

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Donnerstag 19.10.17, 11:01 Uhr
bodo irritiert über Selbstlob des Oberbürgermeisters

Wohnungslosenhilfe?

Die Wohnungsloseninitiative „bodo e.V.“ kritisiert die Darstellung des Oberbürgermeisters zum Bereich Wohnungslosenhilfe beim Jahresempfang in der Rotunde. Statt sie zu bündeln, würden die Angebote durch Kündigung der Mietverträge durch die Stadt auseinandergerissen.  „Wir freuen uns, dass der Oberbürgermeister die Wohnungslosen nicht ‑ Zitat ‑ ,von einer schäbigen Immobilie in eine andere‘ schicken will“, sagt Bastian Pütter, Redaktionsleiter des Straßenmagazins „bodo“. „Die vielen Jahre in einer baufälligen und zum Ende praktisch unbewohnbaren Immobilie waren leider kein Problem für die Stadt.“  Einen Neubau der Notschlafstelle in Modulbauweise begrüßt „bodo“ ausdrücklich. Dass so „die Versorgung wohnungsloser Menschen zukünftig an einer Stelle ermöglicht“ werde, so Eiskirch, sorgt aber für Irritationen.„Tatsächlich ist es so, dass bislang Tagesaufenthalt, Suppenküche, die Medizinische Wohnungslosenhilfe, ,bodo‘ an der Stühmeyerstraße und wenige Meter weiter die Beratungsstelle für Wohnungslose innenstadtnah gebündelt sind“, erklärt Tanja Walter, Geschäftsführerin des „bodo e.V.“. (weiterlesen)

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Mittwoch 18.10.17, 15:18 Uhr

75 Prozent für Sevim Dagdelen

Sevim Dagdelen ist auf der Klausurtagung der Linksfraktion mit 75 Prozent der Stimmen zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Das war überfällig. Für Bochumer Abgeordnete ist das eine Selbstverständlichkeit. Die Bochumer Abgeordneten Axel Schäfer (SPD) und Frithjof Schmid (Grüne) bekleiden diese Funktion schon seit vielen Jahren in ihren Fraktion. Während Axel Schäfer bundespolitisch kaum in Erscheinung tritt und eher die Hinterbänkler im Bundestag vertritt, ist Frithjof Schmidt eine einflussreiche Persönlichkeit in seiner Fraktion. Sevim Dagdelen war schon in der vergangenen Jahren ohne die Funktion in der Fraktionsführung eine Politikerin, die das Bild der Linken bundesweit in der Öffentlichkeit prägte. Wahrscheinlich wird sie jetzt noch häufiger zu Talkshows oder Interviews eingeladen. Ihre Linke Basis in Bochum freut sich: „Mit einem tollen Ergebnis von 75,4 Prozent wurde Sevim Dagdelen gestern als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag gewählt. Darüber freuen wir uns sehr und schicken herzliche Grüße nach Potsdam, wo die Fraktionsklausur tagt. Sevim Dagdelen gehört zu den profiliertesten Außenpolitikern im Deutschen Bundestag und ist das Gesicht der Linken in der Integrations- und Migrationspolitik.”

Mittwoch 18.10.17, 14:28 Uhr

Soziale Stadtführung mit „bodo“

Bodo lädt am Samstag, den  21. Oktober  um 11 Uhr zu einer “Sozialen Stadtführung” ein: »Jetzt, wo es kälter wird, wird es für Menschen, die auf der Straße leben, besonders hart. Mit seiner sozialen Stadtführung zeigt der gemeinnützige Verein „bodo“ einmal im Monat, was es bedeutet, keine eigene Wohnung zu haben. Wie verbringen wohnungslose Menschen den Tag, wo die Nacht, welche Anlaufstellen gibt es für sie? Bei den sozialen Stadtführungen von „bodo“ werfen die Teilnehmenden gemeinsam mit einem Verkäufer des sozialen Straßenmagazins einen Blick in solche Einrichtungen, sprechen mit MitarbeiterInnen und erfahren von Verkäufern, die zum Teil selbst „auf Platte“ waren, was es eigentlich bedeutet, ohne Obdach zu sein. Die Tour dauert rund zwei Stunden.« (weiterlesen)

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Dienstag 17.10.17, 20:41 Uhr
Zehnter Stolperstein ein für einen verfolgten Homosexuellen

Erstmals wird an ein Männerpaar erinnert

Die Rosa Strippe schreibt: »Am Freitag, dem 20.10.2017 wird der Künstler Gunter Demnig zwischen 12.30 und 12.45 Uhr einen weiteren Stolperstein in Bochum verlegen. Der Stolperstein für Heinrich Barenberg ist der zehnte Stein für einen verfolgten Homosexuellen in Bochum. Erstmals wird damit an ein Männerpaar erinnert, die Verlegung des Stolpersteines für Gerhard Krebs wird im kommenden Jahr folgen. Der Stolperstein für Heinz Barenberg wird vor dem Haus Massenbergstraße 28/30 verlegt, ehemals Wittener Str. 22. Das Haus wurde in Folge des von Deutschen zu verantwortenden Krieges zerstört. (weiterlesen)

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Dienstag 17.10.17, 14:00 Uhr

Expedition Hamme: Thema Leerstände

In der Veranstaltungsreihe „Expedition Hamme – Häuser, Menschen, Nachbarschaften  der Volkshochschule (VHS) geht die Reise am Samstag, den 21. Oktober von 11 bis 14 Uhr weiter. Untersucht werden Leerstände im Stadtteil und folgende Fragen: Was bedeutet es für den Einzelnen, wenn Geschäfte zu bleiben? Was geht an sozialem Miteinander, an Lebensqualität, was an sozialer Sicherheit verloren?  Teilnehmende des ersten Teils der „Expedition Hamme“ stellen ihre Nachforschungen zu den Gewerbeflächen an der Dorstener Straße vor. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und gemeinsame Erinnerungen an frühere Angebote vor Ort, wie die zwei Kinos und eine Diskothek, die es bis in die 70er Jahre an der Dorstener Straße gab. Treffpunkt ist das Bürgerhaus Hamme, Amtsplatz 10–12. Die Veranstaltung wird von Petra Weiler geleitet, die Teilnahme ist kostenlos.  Anmeldungen sind unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 möglich. Weitere Informationen zu „Expedition Hamme“ gibt es im Internet unter https://expeditionhamme.wordpress.com.

Montag 16.10.17, 18:32 Uhr
Kunst am Buseloh-Bau?

Ja, aber bitte nachhaltig und ökologisch!

Zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am Dienstag, den 17. Oktober, erklärt Sabine Lehmann, Mitglied der Der Linken in dem Ausschuss: „Die neu eingeweihte Brücke Buselohstraße soll als Kunst-am-Bau-Maßnahme illuminiert werden: LEDs sollen die Fachwerkschrägen des Brückenbogens von unten anstrahlen. Leider sieht diese Beleuchtung nicht nur schön aus: Sie kostet in der Anschaffung 80.000 Euro Steuergelder, sie wird für den Rest ihres Bestehens Energie verbrauchen und Stromkosten erzeugen. (weiterlesen)

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Montag 16.10.17, 09:06 Uhr

Gedenken an die Reichspogromnacht

Die Bochumer Gedenkveranstaltung zum 79. Jahrestag der Reichspogromnacht findet am Donnerstag, den 9. November um 17.00 Uhr am gewohnten Ort in der Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung seht ein Präsentation der SchülerInnen des Alice-Salomon-Berufskolleg. Sie erinnern an Susi Schmerler und ihre Familie. Im Einladungsflyer heißt es dazu aus dem Tagebuch der Susi Schmerler – Zeugnis der Flucht einer jüdischen Familie aus Bochum: “Meine Eltern hatten ein Schuhgeschäft und auch Ausrüstungssachen für die Zechenarbeiter. (…) Wir mussten unser Geschäft aufgeben, weil nicht mehr genug Kunden kamen. Auch viele Nachbarn hatten sich von uns zurückgezogen. Inzwischen heiratete meine ältere Schwester und ging nach Amerika. Meine Eltern wollten auch nach Amerika, schafften es aber nicht mehr. (weiterlesen)

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Sonntag 15.10.17, 12:22 Uhr

Alle Räder rollen für den Sieg

Am Sonntag, den 22.10. lädt die Volkshochschule zu einen Stadtrundgang mit Wolfgang Dominik ein zum Thema: “Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum”. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Jahrhunderthaus, Alleestr. 80. In der Ankündigung heißt es: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr ZwangsarbeiterInnen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. (weiterlesen)

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Sonntag 15.10.17, 11:10 Uhr

Sehenswerte Ausstellung: »VerSIErt«

Das Frauenarchiv ausZeiten weist in seinem aktuellen Rundbrief auf eine Ausstellung im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17 hin: »Frauen machen Geschichte bei Evonik – Die sehenswerte Ausstellung zeigt das Ergebnis einer Aufarbeitung der Lage der Frauen in der chemischen Industrie anhand der Materialien aus dem Konzernarchiv von Evonik und der Vorgängerfirmen, inklusive der Situation von Zwangsarbeiterinnen während der NS-Zeit. Es ist das erste Mal, dass ein Konzern die Geschichte der Frauenarbeit selbst in den Blick nimmt.Die Ausstellung läuft bis zum 9. November 2017, ein Katalog zur kostenfreien Mitnahme ist ausgelegt.«

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Sonntag 15.10.17, 08:38 Uhr
Performance von noNEGATIF

Ohne dieses… Dazwischen

Am Mittwoch, den 18.10. um 19.30 Uhr bringt die Gruppe noNEGATIF ihre neue Performance „Ohne dieses … Dazwischen“ im Bahnhof Langendreer auf die Bühne und zu den Menschen. Unter Begleitung von Danny Friedrich hat sich noNEGATIF erneut auf den Weg gemacht, dem Wesentlichen in uns auf den Grund zu kommen. Oder zumindest ein Stück näher. Ausgehend von der Arbeit mit Texten von May Ayim, MaSeHo, Nayyirah Waheed, Mascha Kaléko und anderen ist eine interaktive Performance entstanden, die in der Begegnung mit den Gästen dieses Wesentliche aufzuspüren versucht. Die Papiere weg. Die Namen. Die Erinnerungen und Zuschreibungen. Die Augen geschlossen. Bloß blankes ICH. (weiterlesen)

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Samstag 14.10.17, 15:52 Uhr

Gegen die totale Erfassung

Am 2. November um 19:00 Uhr lädt die Initiative Kulturfabrik Bochum im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltug unter dem Titel “Gegen die totale Erfassung DISRUPT”! ein: »Dies beschreibt die Versuche, das menschliche Dasein den Anforderungen einer reduktionistischen künstlichen Intelligenz zu unterwerfen. Der Anpassungsdruck des Menschen an die Maschine wirkt bereits jetzt – weit vor einer vollständigen Vernetzung aller mit allem. Das Redaktionskollektiv çapulcu dechiffriert diese – oft unhinterfragte – Entwicklung als Angriff auf unsere Autonomie und analysiert seine entsolidarisierende Wirkung. Denn Technologie ist nie neutral, sondern immanent politisch. Ein Gegenangriff auf die Praxis und die Ideologie der totalen Erfassung erscheint zwingend notwendig. Die Autor*innen plädieren für die Wiederbelebung einer praktischen Technologiekritik zwischen Verweigerung und widerständiger Aneignung spezifischer Techniken. Themen werden sein: (weiterlesen)

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Samstag 14.10.17, 09:19 Uhr

Alternative Wege der Stadtentwicklung

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) an der Ruhr-Uni lädt am 24. Oktober um 18 Uhr im Universitätsforum Ost ein zu einer Veranstaltung zum Thema „Alternative Wege der Stadtentwicklung“: »Sowohl Mitglieder des NHF, als auch verschiedene Gäste werden in kurzen Vorträgen ihre Projekte, bzw. Arbeit vorstellen und im Anschluss eine offene Diskussionsrunde starten. Themen sind unter anderem Urban Gardening und Bio-Abfall. Das Angebot richtet sich an Interessierte aus allen Fachbereichen. Der Ablauf der Veranstaltung: (weiterlesen)

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Freitag 13.10.17, 16:44 Uhr
Inga Sponheuer anlässlich der Jubiläumsfeier der MFH:

“Bochum lässt uns allein”

Einmal in der Woche bietet die Medizinische Flüchtlingshilfe eine Vermittlungssprechstunde für “Menschen ohne Papiere” an. Inga Sponheuer berichtete bei der Jubiläumsfeier der MFH  über diese ehrenamtliche Arbeit, die erfreuliche Hilfsbereitschaft vieler ÄrztInnen und die dramatischen Situationen, in die Geflüchtete immer wieder kommen: »Ich arbeite seit 10 Jahren bei der medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum. Meine Motivation ist die Grundüberzeugung, dass das Recht auf Gesundheit ein Menschenrecht ist, und das gilt auch für das Recht auf gesundheitliche Versorgung. Und bei dieser Auffassung differenziere ich nicht, sondern ich meine das gesamtgesellschaftlich, bedingungslos. (weiterlesen)

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Freitag 13.10.17, 11:06 Uhr

Shahin Najafi heute im Endstation.Kino

Endstation.Kino schreibt: »Wie heute erst vom Filmverleih mitgeteilt wurde, kommt zum heutigen Filmgespräch zu dem Dokumentarfilm Wenn Gott schläft nicht nur Regisseur Till Schauder, sondern auch der Protagonist und iranische Superstar Shahin Najafi. Die Vorstellung beginnt um 19.00 Uhr und das Filmgespräch findet im Anschluss im Kinosaal statt. Im Jahr 2012 veröffentlichte der iranische Sänger Shahin Najafi einen satirischen Rap, der dazu führte, dass Tausende seine Hinrichtung forderten. In dem Song soll er Ali al-Naghi verunglimpft haben, einen der zwölf Imame, die von den Schiiten verehrt werden. Radikale Geistliche erließen eine Todes-Fatwa gegen ihn und setzten ein Kopfgeld von $100,000 auf ihn aus. Der Fall sorgte für Aufsehen, die nationale und internationale Presse, von der New York Times über den Guardian bis zum Spiegel und der FAZ, berichteten. Seit seiner Flucht lebt Shahin in Deutschland im Exil. Jedes Mal wenn er die Bühne betritt, steht sein Leben auf dem Spiel; die Bedrohung durch die Todes-Fatwa ist allgegenwärtig. „Die Angst ist ein Teil von mir“. Ein Leben in Ungewissheit: Shahin könnte für seine Überzeugung mit seinem Leben bezahlen.«

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Donnerstag 12.10.17, 18:59 Uhr
Bianca Schmolze anlässlich der Jubiläumsfeier der MFH:

Gerechtigkeit heilt

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum hat sich in den 20 Jahren ihres Bestehens zu einer international anerkannten Menschenrechtsorganisation entwickelt. Bianca Schmolze erinnerte auf der Jubiläumsfeier der MFH an einige wichtige  Etappen in diesem beeindruckenden Prozess: »Wir feiern heute nicht nur 20 Jahre MFH, sondern auch 15 Jahre „Gerechtigkeit heilt“. Es gibt zwar mittlerweile in fast 40 Städten sogenannte Medi-Büros, doch ist die MFH Bochum die einzige Einrichtung, die ihre psychosoziale Arbeit für traumatisierte Flüchtlinge und Folterüberlebende in einen internationalen, politischen Kontext stellt. (weiterlesen)

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Donnerstag 12.10.17, 17:27 Uhr
Eike Leidgens anlässlich der Jubiläumsfeier der MFH:

Der Dreck in der Wunde ist gesellschaftlich und politisch so gewollt

Eike Leidgens arbeitet als Psychologe im Therapieteam der Medizinischen Flüchtlingshilfe und berichtete auf der Jubiläumsfeier der MFH über Fragen und Antworten zu»m Sinn der eigenen Tätigkeit: Wir wurden gebeten unsere Arbeit im Therapieteam vorzustellen, haben überlegt, wie wir das machen können und ich denke, folgende kleine Szene beschreibt einen großen Teil unserer Arbeit sehr gut: Kommt ein Mann zum Arzt – Nur kurz vorweg, ich weiß, viele schlechte Witze fangen so an, aber keine Sorge, ich will keinen Witz erzählen, sondern versuche nur ein sprachliches Bild zu malen, wie das auch gerne in der Therapie gemacht wird, um etwas zu verdeutlichen: Also … (weiterlesen)

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Donnerstag 12.10.17, 17:03 Uhr

Workshop: Angebote gegen Rechts

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 um 18.00, findet im ver.di-Haus, Universitätsstraße 76, ein Workshop statt, bei dem Initiativen, Organisationen und Bildungseinrichtungen vorstellen, welche Angebote sie für die antifaschistische und antirassistische Arbeit machen. Die Idee hierzu entstand, als Felix Lipski, der den Holocaust überlebt hat, im “Bündnis gegen Rechts” berichtete, wie deprimierend er den Wissensstand vieler Jugendlichen über die Verbrechen der Nazis erlebt. In der Diskussion wurde deutlich, dass es in Bochum viele Aktivitäten gibt, die nachahmenswert sind und deshalb bekannter gemacht werden sollen. (weiterlesen)

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Donnerstag 12.10.17, 16:58 Uhr
Tareq Alaows anlässlich der Jubiläumsfeier der MFH:

Zusammenarbeit und Solidarität

Tareq Alaows ist aus Syrien geflüchtet und engagiert sich in der Initiative Refugee-Strike. Er arbeitet im Sozialteam der Medizinischen Flüchtlingshilfe und stellte diesen Tätigkeitsbereich auf der Jubiläumsfeier am Freitag vor: »Guten Abend liebe Kolleg*Innen, Freund*Innen, Gäste,
Tareq Alaows ist mein Name und ich spreche heute im Namen des Sozialteams der Medizinischen Flüchtlingshilfe. Wie angekündigt, arbeitet das Sozialteam in verschiedenen Bereichen, die ich heute vorstellen darf. (weiterlesen)

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