Archiv - Oktober 2017

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Dienstag 24.10.17, 12:23 Uhr

Hier lebte ein Opfer des Faschismus

Vor dem Haus in der Bahnhofstr. 65 hat Günter Deming auf Initiative der VVN-BdA einen Stolperstein zur Erinnerung an Anton Kolodziej gesetzt.

Der Künstler Gunter Demnig setzte am vergangenen Freitag acht weitere Stolpersteine in Bochum. Jeder von ihnen erinnert mit einer kleinen Metallplatte versehen an Opfer des Faschismus: Hedwig Stern, Jakob und Franziska Strauß, Heinrich Barenberg, Jakob und Ella Eichenwald, Joseph Langner, Michael Lisitzki, Anton Kolodziej, Wilhelm und Ella Mendel. Am Donnerstag, den 16. November um 17.30 Uhr werden  die Ergebnisse der Recherchen über Menschen vorgestellt, an die die Stolpersteine erinnern. Die Rosa Strippe hat bereits ein umfangreiches Dossier über Heinrich Barenberg veröffentlicht.

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Dienstag 24.10.17, 10:26 Uhr

AntifaCafé mit Demo-Tipps

Am 25. Oktober lädt das AntifaCafé  ab 18.30 Uhr in das Soziale Zentrum ein: »Dieses Mal gibt es einen Doppelvortrag, denn wir beschäftigen uns mit Verhaltenstipps auf Demonstrationen, den Do’s und Don’ts auf Aktionen; außerdem wird es einen Mobi-Vortrag zu den Aktionen von “Ende Gelände” rund um den Klimagipfel in Bonn geben. Dazu wollen wir euch zunächst ab 19:00 Uhr die Aktionen rund um die 23. Klimakonferenz vorstellen. Dieses Mal wird es im Hinblick darauf besonders brisant, da erstmals mit den Fiji Inseln ein Staat Ausrichter ist, welcher in einigen Jahren vom ansteigenden Meeresspiegel verschluckt werden wird. Aus finanziellen Gründen wird der Gipfel jedoch in Bonn ausgerichtet. Pikant dabei: Der Gipfel findet rund 50 Kilometer entfernt von der größten CO2-Quelle Europas statt. Das und mehr erfahrt ihr dann… Anschließend gibt es um 20:00 Uhr den Vortrag „Demo 1×1“, welcher sich mit Demos im Allgemeinen, Demostrategien und Versammlungsrecht, aber auch dem Umgang mit unerwarteten oder belastenden Situationen auf Aktionen beschäftigen wird.«

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Dienstag 24.10.17, 09:24 Uhr

Unwürdig

Margrit Davoodi schreibt: »Die ehemalige Zeche Gibraltar am Kemnader Stausee war während der Zeit des Nationalsozialismus eine Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald. Gegner des Regimes wurden von den Nazis dort eingesperrt, gefoltert und ermordet. Jahrzehnte nach Kriegsende wurde von der Stadt Bochum eine Gedenktafel seitlich am Hauptgebäude angebracht. Diese Tafel ist inzwischen zugewuchert und der Öffentlichkeit kaum noch bekannt. Die Stadt Bochum sollte mit ihrer Geschichte sorgfältig umgehen und einen würdigen Ort des Gedenkens an dieser Stelle errichten.«

Dienstag 24.10.17, 09:16 Uhr

Film: „Ende der Vertretung“

Am Freitag, den 27. Oktober zeigt die Freie Arbeiter und Arbeiterinnen Union ab 18:30Uhr im Sozialen Zentrum Bochum den Film: „Ende der Vertretung“ und schreibt dazu: »Am Beispiel eines Streiks im Einzelhandel sucht der Film nach Antworten auf die Frage, weshalb die Beschäftigten und ihre systemkonformen Organisationen, insbesondere die Gewerkschaft ver.di, nicht in der Lage sind sich gegen die Arbeitgeber durchzusetzen. Er erkundet das Engagement der Arbeitenden im Streik und analysiert das Vorgehen der Streikleitung und die Rolle der Betriebsräte. Beschrieben werden auch die Interventionen linker Gruppen an der Seite der Streikenden. (weiterlesen)

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Dienstag 24.10.17, 08:57 Uhr

Baustellen sollen rußfrei werden

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat vor der Gesundheitsgefährdung durch Diesel-Baumaschinen gewarnt. „Egal ob Bagger, Walze oder Radlader – die Dieselrösser vom Bau sind ein riesiges Umwelt- und Gesundheitsproblem“, sagt Gabriele Henter. Nach Einschätzung der IG BAUBezirksvorsitzenden haben Bauarbeiter ein besonders hohes Risiko für Lungen- oder Kreislauferkrankungen. Die IG BAU Bochum-Dortmund fordert deshalb eine Rußpartikelfilter-Pflicht für die Baubranche. „Bei Diesel-Autos ist ein Filter schon seit zehn Jahren vorgeschrieben. Derzeit wird zudem über die Verschärfung der Abgasnormen diskutiert. Es kann nicht sein, dass man auf der anderen Seite bei den besonders großen Luftverpestern wie Radladern beide Augen zudrückt“, kritisiert Henter. (weiterlesen)

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Montag 23.10.17, 21:20 Uhr

Neuer Gemeinschaftsgarten

An der Wasserstraße 55 gibt es ein Hinterliegergrundstück, wo ein Gemeinschaftsgarten entstehen wird. Für Samstag, den 2. Dezember  laden die InitiatorInnen ab 10 Uhr ein: »Wir  brauchen zunächst viele helfende Hände, aber auch Menschen, die das offene Projekt mit ihren Ideen und ihrem Willen mitgestalten wollen. An dem Tag wollen wir bei Tee und Punsch Brombeeren roden und auch einzelne Bäume fällen, um Raum für Beete, Kompost und Co. zu schaffen. Dann kann es im Frühjahr mit dem Gärtnern losgehen. Voraussichtlich wird es zur Verpflegung eine warme Suppe geben.  Momentan wachsen dort sehr viel Brombeersträucher und einige Bäume, die fast ein kleines Wäldchen bilden. Deshalb wollen wir jetzt in einem ersten Schritt einen kleinen Teil der Fläche für den Gemüseanbau roden. Beerensträucher, Obst- und Nussbäume und Flächen für Kräuter wie Bärlauch und Waldmeister, die es gerne schattig mögen, kommen später hinzu. Die genaue weitere Ausgestaltung hängt aber von denjenigen ab, die sich auch planerisch engagieren möchten. (weiterlesen)

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Montag 23.10.17, 11:28 Uhr

atelier automatique jetzt mit fabrique

Am Samstag, den 11.11. ab 16 Uhr wird im atelier automatique, Rottstr. 14, gefeiert: Bei Sekt, Häppchen, Musik und einem überraschenden Programm wird die fabrique automatique eingeweiht. Die Eröffnung ist zugleich Auftakt einer Veranstaltungsreihe im November und Dezember, die aus Filmnächten, Diskussionsrunden, Konzerten und kostenlosen Workshops besteht. Die fabrique automatique ist ein spannendes Co-Working-Werkstatt-Projekt und bietet interessierten Kreativen Raum zum handwerklichen Experimentieren. Zur Eröffnung der fabrqiue sind alle Neugierigen und Interessierten herzlichst eingeladen. (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 18:58 Uhr

Die UN und der neue Militarismus

Mit seinem Vortrag “Die UN und der neue Militarismus am letzten Mittwoch beim Bochumer Friedensplenum machte Thomas Mickan (IMI/DFG-VK) wenig Hoffnung auf eine aktuell friedensstiftende Rolle der UNO. Immer stärker nähmen militärische Aktionen zu, die zwar mit einem Mandat der UN ausgestattet seien, tatsächlich aber von regionalen, parteiischen Organisationen geführt würden. Zivile Konfliktlösungen blieben unbeachtet. Statt dessen würden so meist die bestehenden Machtverhältnisse gefestigt, eine Aufrüstungsspirale in Gang gesetzt und neue militärisch bedingte Geschäftsfelder eröffnet. Auch in den Leitlinien der Bundesregierung trete in den letzten Jahren die Möglichkeit ziviler Konfliktbearbeitung zurück gegenüber der Betonung der eigenen gewachsenen militärischen Bedeutung und einer Option für frühzeitiges, energisches, militärisches Eingreifen. Dennoch gebe es positive Ansätze bei den Vereinten Nationen. Dazu zähle neben der Arbeit der Unterorganisationen vor allem die Initiative von 122 Staaten, die Herstellung, Lagerung und  Verbreitung von Atomwaffen generell zu verbieten. Bisher wird diese Initiative von der Bundesregierung boykottiert.

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Sonntag 22.10.17, 17:11 Uhr
Wohnungslose in Bochum:

Im Untergrund

von Norbert Hermann, Bochum Prekär

Durch die Initiative der FDP/Stadtgestalter im Frühjahr (1) ist endlich die Lage der Wohnungs- und Obdachlosen in Bochum auf die Tagesordnung gekommen. Die Unterkunft “Fliednerhaus” am Stadion muss wegen hochtoxischen Schimmelbefalls geschlossen werden, ein Neubau steht an. Hier bestehen aber noch erhebliche Planungsmängel. Zunehmende Wohnungslosigkeit ist ein Symptom von Krise und Verarmung. Im kommenden Jahr dürfte bundesweit die Marke von einer halben Million geknackt werden. In Bochum sind – bei weiter Auslegung des Begriffs – mehrere tausend Menschen betroffen. Ganz ohne Obdach (“Platte machen”) dürften allerdings nur einige Dutzend sein. (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 12:49 Uhr

Bus zur Klima-Demo in Bonn

Die Naturfreunde Langendreer haben einen Bus zur Klima-Demo am 4. 11. in Bonn gechartert. Der Bus fährt von der Fernbushaltestelle (Wittener Straße) am Hauptbahnhof um 8.30 Uhr los. Tickets gibt es über langendreer@naturfreunde.de. Kosten: Jugendliche 5 €, Erwachsene 10 € und Solitickets 15 €. Die Rückfahrt ist um 17.15 Uhr von Bonn. Im Aufruf für die Demo heißt es: »Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch. Das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Gerade nach dem Ausstieg von Donald Trump aus dem Klimaabkommen reichen warme Worte allein nicht aus. Jetzt müssen mehr denn je Taten folgen: ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder – und der Ausstieg aus der Kohle! (weiterlesen)

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Sonntag 22.10.17, 11:58 Uhr
Staatsanwaltschaft stellt Verfahren nach acht Tagen ein

Brandanschlag auf das Soziale Zentrum

Polizei nimmt Anzeige falsch auf

«Das Soziale Zentrum schreibt: »In der Nacht vom 27. auf den 28.09.2017 wurde versucht, den Rollladen vor der Haupteingangstür zu unserem Lokal in Brand zu setzen. Am Donnerstagabend entdeckten wir dort eine Pfütze die nach Brennstoff roch, mit Resten von verkohltem Papier darin sowie eindeutige Rußspuren am Rollladen selbst. Wir können nur spekulieren, wer aus welchen Gründen versucht hat, einen Brand zu verursachen, werten diese Brandstiftung aber auf jeden Fall als Angriff auf unser Zentrum sowie die Nachbar*innen, die über unserem Lokal wohnen. (weiterlesen)

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