Sonntag 02.08.20, 13:36 Uhr

Der Wendepunkt

Der „Sommer auf dem Imbuschplatz“ lädt am Freitag, den 7. August um 19 Uhr zu „einem Stück Theater frei nach Klaus Mann“ mit Sven Gey ein: »Der Wendepunkt ist mehr als eine Autobiographie. Es ist ein politisches Testament. Ein Zeitzeugnis der erste Hälfte des letzten Jahrhunderts, das vor dem Hintergrund aktuell stärker werdender nationalistischer Tendenzen in Europa nachdenklich macht. In seinem hochkonzentrierten Solo geht Sven Gey der Kernfrage von Klaus Manns Autobiograhie Der Wendepunkt nach: Wie konnte es mit dem Dritten Reich zum Aufstieg eines totalitären Regimes kommen, während die ganze demokratische Welt zuschaut? mehr…


Freitag 31.07.20, 19:12 Uhr

Hier, wo das WiR noch zählt

Viele glauben immer noch, die Kampagne „Hier, wo das WiR noch zählt“ würde heute auslaufen. Vielleicht war das ursprünglich so geplant. Doch nun teilt die Kampagne mit: »Wir machen nicht nur weiter, wir fangen jetzt erst richtig an. Denn „Hier, wo das WiR noch zählt“ ist nicht einfach nur irgendein Werbeslogan irgendeiner Stadt – es beschreibt unsere Lebenseinstellung. WiR hier in Bochum halten zusammen und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Deshalb haben wir ein weiteres Programm aufgelegt, das vor allem die Benachteiligten in unserer Gesellschaft im Auge hat, um ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben und eine Versorgung mit allem Nötigen zu garantieren. Verkehr, Klima und Umwelt kommen auch nicht zu kurz. mehr…


Freitag 31.07.20, 15:27 Uhr
Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten Staat 11,5 Mio Euro

Wenn billig am Ende teuer wird

Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Dortmund, das auch für Bochum zuständig ist, im vergangenen Jahr insgesamt 408 Baufirmen und leiteten 654 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 11,5 Millionen Euro. mehr…


Freitag 31.07.20, 15:00 Uhr

Soziale Liste startet in den Wahlkampf

Die Soziale Liste erklärt in einer Pressemitteilung: »Die Soziale Liste Bochum tritt in allen 33 Wahlkreisen mit eigenen Kandidatinnen und Kandidaten bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 an und ist überall in Bochum und Wattenscheid wählbar. Ihr Ziel ist es, gestärkt wieder in den Rat einzuziehen. Die Soziale Liste wird inhaltlich mit dem Programm „21 Bausteine für eine sozialere Stadt“ in den Kommunalwahlkampf gehen und dafür eintreten, den neoliberalen Umbau der Stadt zu stoppen, die Macht der „Investoren“, Konzerne und Banken zurückzudrängen. Für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und den sozialen Wohnungsbau will das Wahlbündnis ebenso eintreten, wie für die Erhaltung der Natur in Bochum. Mit Transparenz in der Kommunalpolitik und einem Rats-TV soll mehr Bürgernähe erreicht werden. Der ÖPNV soll ausgebaut und bessere Rad- und Fußwege geschaffen werden. Vor allem aber geht es der Sozialen Liste um die Bekämpfung der deutlich wachsenden materiellen und ideellen Armut in der Stadt. mehr…


Donnerstag 30.07.20, 17:37 Uhr
bodo im August:

In Malmsheimers Garten

Die bodo-Redaktion schreibt: »Am 31. Juli erscheint die Augustausgabe des Straßenmagazins „bodo“. Die Redaktion trifft die nach 20 Jahren wiedervereinten Tresenleser Frank Goosen und Jochen Malmsheimer, telefoniert mit Spike Lee, besucht „Urban Sketchers“ im Mengeder Volksgarten und ImkerInnen in Hattingen, stellt das System Tönnies vor, Konzepte zur Prävention von Wohnungslosigkeit ‑ und einen singenden bodo-Verkäufer.  20 Jahre lang gingen beide getrennte Wege: Jochen Malmsheimer wurde der vielleicht wortgewaltigste Kabarettist im deutschsprachigen Raum, Frank Goosen Autor mehrfach verfilmter Erfolgsromane. Corona brachte sie zurück zu ihren Wurzeln als Tresenleser. Ein Hausbesuch. mehr…


Donnerstag 30.07.20, 09:29 Uhr

Bochum scheint reif für echte Bürgerbeteiligung!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt nach Auswertung der an die Politik versandten Wahlprüfsteine: »Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung hat sich bekanntlich zum Ziel gesetzt, frühzeitige und kontinuierliche Bürgerbeteiligung in Bochum zu etablieren. Deshalb sind auch Gespräche mit der Verwaltung und mit Fraktionen aus dem Rathaus geführt worden. Um im Kommunalwahljahr auch für die Öffentlichkeit verwertbare Aussagen aus der Politik zu erhalten, hat das Netzwerk zum Thema Bürgerbeteiligung an im Rat vertretene Parteien Wahlprüfsteine mit 9 Fragen versandt. Abgefragt worden ist, ob die Parteien sich im nach der Kommunalwahl im September neu zusammengesetzten Rat dafür einsetzen werden, dass… mehr…


Mittwoch 29.07.20, 22:07 Uhr

Radwende für mehr Parkplätze in Bochum

Das Radwende-Bündnis schreibt auf seiner Webseite:» Seit Wochen ist die Radstation am Bochumer Hauptbahnhof (Hbf) völlig überfüllt. Wie die WAZ in ihrer Ausgabe vom 27.07.2020 berichtete, übersteigt der Bedarf bei Weitem den verfügbaren Platz an Abstellflächen. Die Radstation am Hbf muss daher bedauerlicherweise immer wieder Radfahrenden, die wie gewohnt ihr Fahrrad hier abstellen möchten, mitteilen, dass dies wegen Überfüllung zur Zeit nicht möglich ist. Grund für diesen Engpass ist der seit Monaten zu beobachtende Fahrradboom in Kombination mit eindeutig zu wenig Abstellflächen gerade an zentralen Punkten in Bochum. Da auch der Vorplatz völlig überfüllt ist, können Fahrräder am Hbf zur Zeit nicht sicher abgestellt werden. Bemerkenswert ist auch, dass dieser Zustand sogar in den Sommerferien auftritt. An der ungünstigen Situation ändern auch die kürzlich am Hbf eingerichteten wenigen Fahrradboxen nichts. mehr…


Mittwoch 29.07.20, 18:49 Uhr

Das Gesundheitsamt ist personell massiv unterbesetzt.

„Die Stadt Bochum muss jetzt sofort damit beginnen, das Gesundheitsamt mit mehr Personal krisensicher aufzustellen“,  das fordert Amid Rabieh, Kreissprecher und Oberbürgermeister-Kandidat der Bochumer Linken anlässlich der erneut hohen Corona-Fallzahlen. „Wenn Vertreterinnen und Vertreter der Rathaus-Koalition behaupten, die Stadt hätte das Gesundheitsamt zur Pandemie-Bekämpfung bereits aufgestockt, dann ist das bestenfalls die halbe Wahrheit“, sagt Amid Rabieh. „Denn bisher sind nur Leute aus anderen Bereichen der Verwaltung zeitweilig abgezogen worden, um ihre Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt zu unterstützen. Bis jetzt ist keine einzige neue Planstelle geschaffen worden. Das ist ein riesiges Problem, denn das Gesundheitsamt ist schon lange massiv unterbesetzt.“ mehr…


Dienstag 28.07.20, 18:31 Uhr
Radtour der Geschichtswerkstatt am Niederrhein:

Kapp-Putsch und Märzrevolution

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 8. August 2020 zur Teilnahme an einer historisch-politischen Exkursion per Rad von Dinslaken nach Wesel zum Thema „Kapp-Putsch und Märzrevolution“ ein: »Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr Kapp-Putsch formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus. mehr…


Dienstag 28.07.20, 11:45 Uhr

Shirt bleibt an – alle haben fun! 13

In den vergangenen Tagen tauchten in den Bochumer Grünanlagen Schilder auf, die Parkbesucher aufforderten, nicht Oberkörper frei herumzulaufen.

F:antifa schreibt: »Die Bochumer Parkbesucher werden im Stadtpark via Hinweisschild darum gebeten, ihr Shirt anzubehalten. Begründung: Solidarität für Frauen und Personen anderen Geschlechts, die ihr Shirt nicht einfach ausziehen können, ohne Blicken oder sogar Übergriffigkeiten ausgesetzt zu sein. Eine super Aktion vom Gleichstellungsbüro der Bochumer Parkanlagen, das hier ein Thema anspricht, was für viele FLINT* ein Problem darstellt und von Männern meist abgetan wird. „Sollen doch einfach alle ihr T-Shirt ausziehen!“ heißt es immer wieder…

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Montag 27.07.20, 19:54 Uhr
 Bochumer Linke stellt Wahl-Kampagne vor

„Wann, wenn nicht jetzt?“

Im Jahrhunderthaus hat die Bochumer Linke ihre Plakatkampagne zu den Kommunalwahlen und ihre Pläne für die heiße Wahlkampf-Phase vorgestellt. „Nach 20 Jahren SPD-Grünen-Regierung im Bochumer Rathaus lassen wir uns nicht weiter auf die Zukunft vertrösten“, sagt Amid Rabieh, Kreissprecher und Oberbürgermeister-Kandidat der Linken. „Gerade jetzt in der Corona-Krise werden viele soziale Probleme in unserer Stadt besonders sichtbar. Wir wollen den Weg aus der Krise als Aufbruch in eine Stadtpolitik gestalten, die Armut bekämpft, Ungerechtigkeiten abbaut und alle mitnimmt.

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Montag 27.07.20, 19:30 Uhr

„Black Box“ Schlachthof

Die Bochumer attac/occuy Gruppe hat einen offenen Brief an die Stadt Bochum zur „Black Box“ Schlachthof Bochum geschrieben: »Zweimal hat es in den vergangenen Monaten Corona-Infektionsfälle im Schlachthof Bochum gegeben. Beim ersten Test Mitte Mai wurden 266 Mitarbeiter*innen getestet, 30 von ihnen positiv, beim zweiten Test im Juni 280 Mitarbeiter*innen, davon zwei positiv. In einer Presseinformation der Stadt vom 21. Juni war zu lesen, dass eine der beiden Personen Bochumer ist, die andere im Kreis Recklinghausen wohnen würde, beide in privaten Wohnungen. Weiter heißt es dort: „Auch die Sammelunterkünfte werden regelmäßig kontrolliert.“ Was das Unternehmen „Bochumer Fleischhandel“ bisher unternommen hat, um Neuinfektionen zu vermeiden, war in der Presse nicht zu lesen.  mehr…