Freitag 11.06.21, 12:15 Uhr

Querdenker wieder in Bochum

Für den 3. Juli 2021 rufen Querdenker 234 erneut zu einer Demo auf dem Kirmesplatz auf. Erwartet wird auch Prominenz aus dem bundesweiten Querdenker-Spektrum.

Die Bochumer Zivilbevölkerung wird dies nicht unbeantwortet lassen und sicherlich auf den Auftritt dieser Verschwörungsgläubigen, Impfgegner:innen, Reichsbürger:innen, Antisemit:innen und rechtsorientierten Anhänger:innen reagieren.

Weitere Informationen folgen.


Freitag 11.06.21, 12:03 Uhr

update: Der Film ist ab 17 Uhr in der Rotunde zu sehen

Die Geschichte von Hussain Hussaini – Einer der überlebte

Das Fritz Bauer Forum stellt am Samstag, den 12. Juni um 19 Uhr, den Film „My Way – Die Geschichte von Hussain Hussaini – Einer der überlebte“ vor: Der Dokumentarfilm My Way zeichnet die gefährliche „Reise“ des afghanischen Flüchtlings Hussain Hussaini nach, der auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben aus seiner Heimat flieht.

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Mittwoch 09.06.21, 11:46 Uhr

Ausstellung „Unsere Heimat, unsere Liebe“

Die Nelson-Mandela-Schule in Langendreer informiert über eine Ausstellung, die in den nächsten Tagen in deren Räumen stattfinden wird: »das Fanprojekt Bochum, das von der AWO Ruhr-Mitte getragen wird, hat die Ausstellung „Unsere Heimat, unsere Liebe“ erarbeitet. Leider konnte durch Corona diese Ausstellung, die bis jetzt im Stadtarchiv präsentiert wird, bisher von der Öffentlichkeit nicht richtig wahrgenommen werden. Ab dem 12.06. wollen wir die Ausstellung an unserer Schule präsentieren. Sie thematisiert die die NS-Vergangenheit der Stadt Bochum, die Gründung des VfL 1938 und des letzten Fußballmeisters im jüdischen Verbund, Schild Bochum.

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Mittwoch 09.06.21, 11:42 Uhr

„Talk Tödlich“ im Schauspielhaus

auszeiten informiert über eine Veranstaltung im Schauspielhaus: »Am Sonntag, dem 20. Juni 2021 kommt um 20.00 Uhr im Rahmen der digitalen Veranstaltung Mon Ch3rix der Sketch Talk Tödlich der Bochumer Autorin Gitta Büchner zur Aufführung.
Konzept und Künstlerische Leitung: Felicitas Arnold und Rabea Ridlhammer.«

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Dienstag 08.06.21, 20:29 Uhr
Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

Stadttour macht jüdisches Leben zum Thema

Die Volkshochschule Bochum veranstaltet in Koorperation mit der VVN-Bochum einen Stadtrundgang, der das jüdische Leben vor und nach dem und natürlich während des Faschismus zum Thema macht: »Beim Rundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer*innen hingewiesen werden.

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Dienstag 08.06.21, 15:26 Uhr
Eine Radtour zu den Orten, die nicht vergessen werden dürfen

Radtour zu Zwangsarbeiterlagern

Die Volkshochschule Bochum veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechts eine Radtour zu Standorten ehemaliger Zwangsarbeiterlager: »Der Besuch der Standorte ehem. Zwangsarbeiterlager in Bochum soll Kenntnisse vermitteln, unter welchen Bedingungen Zwangsarbeiter*innen in den Rüstungsbetrieben des „Dritten Reiches“ arbeiten mussten. Die Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins unter der Doktrin des „totalen Krieges“ ist der Hintergrund für das Schicksal der verschleppten und ausgebeuteten Zwangsarbeiter*innen.

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Dienstag 08.06.21, 08:51 Uhr
Redebeiträge auf der Kundgebung am 1. Juni

Selbstbestimmung von Transsexuellen 4

Am 1. Juni fand auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung statt, die sich für die Selbstbestimmung von Transsexuellen einsetzte und eine gegenteilige Abstimmung im Bundestag kritisierte. Mittlerweile hat bo-alternativ die – vor allem für Leser:innen, die sich bisher nicht mit dem Thema befasst haben -, sehr lesenswerten Redebeiträge vom SDS Bochum, von Queer an der RUB und den Kritischen Jurist*innen erhalten.

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Montag 07.06.21, 16:28 Uhr
Eine Erinnerungsveranstaltung an den 09. Juni 1933 in Bochum

Der Abend als in Bochum die Bücher brannten

Anläßlich der Bücherverbrennung in Bochum findet am 9.Juni um 19 Uhr auf dem Imbuschplatz eine Veranstaltung statt: »Am Abend des 09. Juni 1933 brannten auch in Bochum auf dem heutigen Imbuschplatz die Bücher. Dies war der Anfang. Alle wissen, was in den folgenden zwölf Jahren in Deutschland geschah. Gemeinsam wollen wir, die Quartiershalle, das Projekt „Ein Quartier macht Theater“, das ko-labor, der kortland e.V. und die Omas gegen Rechts an diese Ereignisse und an die verbrannten Autor*innen erinnern. Denn Erinnerung kann Richtschnur und Leitfaden für heutiges Handeln sein. Niemals wieder! Gegen das Vergessen«


Sonntag 06.06.21, 11:20 Uhr
Buchvorstellung und Diskussion:

Autobiografie von Raphael Lemkin

Die Bedeutung für die Debatten über Genozid heute

Das Fritz Bauer Forum stellt am Freitag, den 11. Juni um 19 Uhr, die in deutscher Übersetzung erschienene Autobiografie von Raphael Lemkin „Ohne Auftrag“ vor und lädt zu einer Diskussion ein über die Bedeutung des Wirkens von Raphael Lemkin für die Debatten über Genozid heute: »Winston Churchill erklärte während des Zweiten Weltkriegs Ende 1941, dass die Nazis ein „namenloses Verbrechen“ begingen. Der Jurist und Humanist Raphael Lemkin verschrieb sich der Suche nach einem angemessenen Begriff für diese Akte menschlicher Barbarei.

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Sonntag 06.06.21, 11:00 Uhr
Literaturschau mit Neuerscheinungen & Lesung

Antirassistisch lesen

Am Donnerstag, den 10. Juni lädt der Bahnhof Langendreer um 18:30 Uhr zu einem Webinar ein mit dem Titel „Antirassistisch lesen“: »In den letzten Jahren ist eine Fülle an Sachbüchern, Romanen und anderen Publikationen erschienen, die sich mit den verschiedenen Dimensionen und Formen von Rassismus auseinandersetzen sowie auch solche mit antirassistischen Handlungs- und Reflexionsmöglichkeiten. In unserer Reihe „Das Problem heißt Rassismus“ wurden und werden dazu bereits eine ganze Reihe an Autor*innen zu Lesungen eingeladen.

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Samstag 05.06.21, 18:04 Uhr
Nachruf des Teams des Kulturbahnhof Langendreer

Wir werden Dich vermissen!

Gerd Spieckermann
3.5.1954 – 2.6.2021

»Am 02. Juni 2021 ist unser langjähriger Kollege und Freund Gerd Spieckermann gestorben.  Die Nachricht von seinem  Tod war ein Schock für uns. Wir sind sehr traurig, dass er nun nicht mehr bei uns ist.  Für einige war Gerd nicht nur Kollege und Freund sondern auch ein langjähriger Wegbegleiter – auch über den Bahnhof Langendreer hinaus. Lange hatte Gerd gegen den Krebs gekämpft, diesen Kampf hat er jetzt verloren. Gerd gehörte für viele von uns schon immer zur Soziokultur.

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Samstag 05.06.21, 17:42 Uhr
Vor 28 Jahren:

Der rassistische Brandanschlag in Hattingen

Azzoncao, ein Polit-Cafè schreibt: »Eine Woche nach dem tödlichen Brandanschlag in Solingen vom 29. Mai wurde am 5. Juni 1993 in unserer Nachbarstadt Hattingen ein Brandanschlag verübt. In dem Haus einer türkischen Familie wurden in der Nacht mehrere Brandherde gelegt. Die Familie konnte dem Brand entkommen. Galt ihr Anfangs noch eine breite Solidarität brach diese in der Bevölkerung schnell zusammen, als die Ermittlungsbehörden aus den Opfern Täter machte und ein Ermittlungsverfahren gegen die türkische Mutter einleitete. Dabei gingen die Behörden den Spuren nach Rechts bewusst nicht nach, sondern lenkten den Verdacht gezielt auf die türkische Frau.

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Samstag 05.06.21, 17:35 Uhr

Inside PopUpRadweg

Pe Sturm

Pe Sturm, der Versammlungsleiter der beiden PopUpRadweg-Demonstrationen auf der Alleestraße im Mai und in dieser Woche hat einen Bericht – „fast ein Erlebnisaufsatz“ – über die Organisation der beiden Aktionen verfasst: »PopUpRadwege sind in Bochum eine ganz spezielle Philosophie, die von den Protagonist:innen verstanden werden muss, damit sie von den Ahnungslosen als das genutzt werden können, was sie sind: Abgesperrte Wege für Radfahrende, um sich dort sicher zu fühlen.
Klingt einfach. Ist jedoch von der Theorie in die Praxis nicht von allen Mitspieler:innen leicht umzusetzen.

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Samstag 05.06.21, 11:12 Uhr
Radwende und Radentscheid beweisen:

Ein Pop-Up-Radweg auf der Alleestraße ist möglich und sinnvoll!

An Fronleichnam, den 03.06.2021, errichteten Radwende und RadEntscheid Bochum erneut einen Pop-up-Radweg auf der Alleestraße zwischen Westring und Westpark und erklären: .»Nach der erfolgreichen Premiere dieser Aktion Mitte Mai beteiligten sich die Bochumer Fahrrad-Aktivist*innen dieses Mal anlässlich des Weltfahrradtags an einem bundesweiten Aktionstag. Koordiniert von BundesRad, dem bundesweiten Netzwerk der RadEntscheide, fanden vergleichbare Aktionen in über 20 deutschen Städten statt.

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