Sonntag 13.10.19, 20:05 Uhr

Kunstauktion von Amnesty International dieses Mal im Prinz-Regent Theater

Seit 1971 veranstalten die Bochumer Gruppen von Amnesty International jedes Jahr eine Kunstauktion, bei der Kunstgegenstände aller Art zugunsten unserer Arbeit für die Menschenrechte versteigert werden. Die Kunstauktion findet dieses Jahr am Sonntag, dem 15. Dezember von 12-17 Uhr statt und wird erstmals im Prinz Regent Theater durchgeführt. Die Kunstwerke können vom 21.10. bis zum 2. 11. im Café Ferdinand abgegeben werden. Näheres.


Freitag 11.10.19, 18:49 Uhr

Popkultur?

Am Freitag, den 18.10. lädt das Thealozzi um 20 Uhr zur Premiere der Performance „[Don`t] believe me just watch“ des Künstlerinnenduos [mostly] harmless ein: »Als Teil einer multimedialen Choreografie, die tänzerische und audiovisuelle Elemente verbindet, liefern sich die Performerinnen aktuellen Phänomenen des Pop aus. Wem gehört die Popkultur? Wer hat daran Teil? Wem gibt Pop eine Stimme? Wer prägt die Popkultur? Was kann Popkultur? Wer hinterfragt, was allen zugänglich ist? Welche politische Zukunft entwirft Pop? Wer will diese Zukunft? mehr…


Donnerstag 10.10.19, 11:53 Uhr
Rahmenplan Gerthe-West und die zugesagte Bürgerbeteiligung

„Die sind ja richtig sauer!“

Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt hat für Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung einen offenen Brief zu der zum Rahmenplan Gerthe-West zugesagten Bürgerbeteiligung an die Stadt Bochum und Urban.NRW formuliert: »Ich habe als Mitglied des Netzwerks an der von Ihnen als erste Beteiligungsmöglichkeit von vielen angekündigten Ortsbegehung in Gerthe/Hiltrop am 29.08.2019 teilgenommen. NRW.URBAN wollte sich hierbei zunächst einmal über die Gegebenheiten vor Ort umfassend informieren. Dieses Ziel ist erreicht worden. Die Stimmung in Gerthe und Hiltrop haben Sie einfangen können. Die Bevölkerung hat für alle Anwesenden erkennbar ihren Unmut zum Ausdruck gebracht. Immer wieder war zu vernehmen: Wir können die Fragen nicht verstehen…, da schicken die Leute aus Dortmund…, die wissen ja von nichts…, der Plan ist ohnehin durch…, … mit den Worten eines URBAN.NRW-Mitarbeiters treffend zusammengefasst: Die sind ja richtig sauer! mehr…


Dienstag 08.10.19, 18:41 Uhr
"Amtliche" Kindeswohlgefährdung in Bochum?

Was (arme) Kinder brauchen

von Norbert Hermann, Bochum Prekär
Seit bald zwei Jahrzehnten steigt die Zahl armer Menschen in Bochum kontinuierlich an. Es handelt sich um ein Massenphänomen, nicht um die „Schmuddelecke“. Insbesondere aber steigt die Zahl armer Kinder, verstärkt in den vergangenen drei Jahren. Es wird schlimmer und schlimmer (1). Und das obwohl (oder weil?) die Stadt Bochum sich schmückt, mit diesen oder jenen Konferenzen und gerne per Leinwandpräsentation auf eine sogenannte „Präventionskette gegen Kinderarmut“ (2) hinweist. mehr…


Dienstag 08.10.19, 13:53 Uhr

blicke 27 – filmfestival des ruhrgebiets

Die 27. Ausgabe von blicke – filmfestival des ruhrgebiets findet vom 20. – 24. November im endstation.kino im Bahnhof Langendreer statt. 41 Filme von knapp 2 Minuten bis 45 Minuten Länge werden in diesem Jahr gezeigt, darunter deutlich mehr fiktionale Arbeiten als in den letzten Jahren. Die Filme nehmen Bezug auf die metoo-Debatte, thematisieren Geschlechterdiversität und verhandeln das Verhältnis von Mensch und Natur. In der Ankündigung des Festivals heißt es: mehr…


Dienstag 08.10.19, 13:10 Uhr

Bericht aus dem Notstandsgebiet

Die Stadt Bochum teilt mit: »In Bochum waren im August insgesamt 248.701 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 711 mehr als im Juli. Der PKW-Bestand stieg um 539 auf insgesamt 200.829. Es waren 121 LKW mehr als im Juli gemeldet, deren Gesamtzahl damit auf 14.668 stieg. 158 Busse sind im Stadtgebiet unterwegs. Die Zahl der Krafträder stieg im September um acht auf nun 15.810, die der Zugmaschinen blieb bei 787, während die der Anhänger um 30 auf 14.591 gestiegen ist. Es sind 1.858 sonstige Fahrzeuge in Bochum unterwegs, 13 mehr als im Vormonat. In Bochum fahren seit August 14.468 Fahrzeuge mit Wattenscheider Kennzeichen, ein Plus von 34. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im September um 24 auf 665. Außerdem sind 1.854 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet.«  2018 teilte die Stadt Bochum mit, dass im September 241.860 Fahrzeuge, davon 195.500 Pkw gemeldet waren.


Montag 07.10.19, 09:51 Uhr

„Identitäre im Ruhrgebiet – radikal in die Bedeutungslosigkeit“

Unter dem Titel „Identitäre im Ruhrgebiet – radikal in die Bedeutungslosigkeit“ hat die Dokumentationsplattform über die Identitäre Bewegung in Bochum eine aktuelle Recherche und Analyse zur Identitären Bewegung (IB) im Ruhrgebiet veröffentlicht und schreibt dazu: »Aufgrund verschiedener Faktoren nahm der Aktionismus und damit auch die mediale Präsenz der IB im Ruhrgebiet im letzten Jahr massiv ab. Die daraus entstehende Perspektivlosigkeit bei gleichzeitiger Isolation am extrem rechten Rand ließ ihre metapolitische Agenda immer aussichtsloser erscheinen. Der Weg in die „gesellschaftliche Mitte“ war versperrt. Dies führte zum einen zu neuen rechten Medienprojekten (Ruhrpott Roulette, rechter Rap), was einen Rückzug ins Virtuelle darstellt, und zum anderen zu einer rasanten Radikalisierung in Außendarstellung und Auftreten. In den letzten Monaten suchten IB-Kader aus dem Ruhrgebiet Anschluss an die Dortmunder Neonazis, an HoGeSa-Kreise und Bürgerwehren. Das Projekt „IB“ ist damit im Ruhrgebiet fürs erste gescheitert, was einzelne Kader in ihrer rechten Gesinnung weiter radikalisieren dürfte.« Zur Dokumentation.


Sonntag 06.10.19, 12:52 Uhr
Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Alle Räder rollen für den Sieg

Im Rahmen des Gedenktags an die Reichspogromnacht bietet die VHS in Kooperation mit der VVN-BdA am Sonntag, den 13.10 einen Stadtrundgang an zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum“: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt, u.a. in zwei Außenlagern des KZ Buchenwald. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. mehr…


Sonntag 06.10.19, 10:04 Uhr

Interaktive Fritz Bauer Bibliothek eröffnet

Workshop in der VHS lädt zur Arbeit mit dem Projekt ein

„Nach einem Jahr intensiver Vorbereitungen ist die Fritz Bauer Bibliothek mit Geschichten vom Widerstand und Überleben mit einer Veranstaltung in Bochum an den Start gegangen. Im Geiste des Juristen Fritz Bauer, der Auschwitz, die Verbrechen der NS-Justiz, der Wehrmacht und der NS-Medizin vor Gericht brachte, eröffnen wir der Kultur der Erinnerung damit neue Wege „Im Kampf um des Menschen Rechte“ (Fritz Bauer)“, schreibt Irmtrud Wojak, die Initiatorin des Projektes in einem ausführlichen Beitrag im Fritz Bauer Blog über die Eröffnungs-Veranstaltung. Am Mittwoch, den 9.10. beginnt in der VHS um 17.30 Uhr ein Workshop, der dazu einlädt, zu erfahren wie Teilnehmer*innen mit ihren Recherchen und Geschichten den Aufbau des einzigartigen Archivs unterstützen können, das die Stimmen des Widerstands vereint und Menschen bestärkt, die um ihre Rechte kämpfen müssen. mehr…


Donnerstag 03.10.19, 17:28 Uhr

Mali – Klimawandel, bewaffnete Konflike, Migration

Die Gruppe Afrique-Europe-Interact lädt am Samstag, den 12. Oktober von 17.00 – 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Informationsveranstaltung mit dem Schwerpunkt Mali ein: »Mali war einst ein kulturell und wirtschaftlich bedeutendes Land, gelegen an einer wichtigen Handelsroute von der Westafrikanischen Küste nach Nordafrika. Heute ist Mali einer der ökonomisch ärmsten Staaten der Welt und eines der Haupttransitländer von Migrant*innen aus Westafrika, die nach Europa wollen – unter ihnen auch viele Malier*innen selbst. 2012/2013 wurde der Norden des Landes von bewaffneten (dschihadistischen) Gruppen besetzt. Im Anschluss gab es immer wieder gewaltsame Konflikte in verschiedenen Regionen des Landes. In jüngerer Zeit ist es – trotz UN-Präsenz mit deutscher Beteiligung und Friedensabkommen – mehrfach zu Massakern an Zivilist*innen gekommen. mehr…


Donnerstag 03.10.19, 06:53 Uhr

Ausstellung: Von Baggern und Dörfern

Die Naturfreunde Bochum-Langendreer laden zur Eröffnung der Ausstellung „Von Baggern und Dörfern“ ins NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 ein: »Am 10.10. um 18:30 möchten wir Sie oder dich zu einem Glas Bio-Secco ins NaturFreundeZentrum einladen. Vertreter des Klimakollektivs Köln, dass die Tafeln und Audioelemente entwickelt hat, wird die Ausstellung erklären. Außerdem möchten wir unser Projekt „NaturAktiv“ vorstellen, welches vom Bundesamt für Naturschutz gefördert wird. mehr…


Dienstag 01.10.19, 21:55 Uhr

Planungen für einen deutsch-französischen Militärkomplex

Am Mittwoch, den 9. Oktober findet um 18.30 Uhr eine Veranstaltung der Volkshochschule und des Friedensplenums statt. Wolfgang Dominik erläutert die Pläne für einen deutsch-französischen Militärkomplex. Spätestens als im März 2019 die Kanzlerin und die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer einen gemeinsamen deutsch-französischen Flugzeugträger im Zusammenhang mit der massiven Aufrüstungsspirale der EU ins Gespräch brachten, ist der Blick mal wieder auf die mitteleuropäischen, auch militärischen, Führungsmächte gerichtet. Und spätestens seit der Präsidentschaft Trumps in den USA wird die Frage diskutiert, ob die EU sich nicht zur globalen Weltmacht, auch zur Not losgelöst von den USA, entwickelt. Welche neuen geostrategischen und geoökonomischen imperialen Ziele werden da angestrebt? Oder sind es nicht nur die alten Bestrebungen und Praktiken? Wolfgang Dominik ist seit Jahrzehnten in der VVN-BdA und der Friedensbewegung aktiv. Beruflich war er Lehrer für Geschichte, Soziologie, Psychologie im 2. Bildungsweg und Lehrbeauftragter an der Uni Dortmund. mehr…


Montag 30.09.19, 16:20 Uhr

CDU und Grüne erhöhen VRR-Tickets

Die Bochumer Linksfraktion kritisiert die von CDU und Grünen gemeinsam im VRR-Verwaltungsrat beschlossenen Preiserhöhungen für den öffentlichen Nahverkehr. „Dieses doppelte Spiel finde ich bedauerlich“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Gültaze Aksevi. „Auf der vergangenen Ratssitzung in Bochum haben sich die Grünen noch für den Beschluss gefeiert, an einem einzigen Tag im Dezember Bus und Bahn bei der Bogestra kostenlos anzubieten. Was nützt so eine Werbeaktion, wenn fast zeitgleich Preiserhöhungen für alle anderen Tage beschlossen werden? Das ist dann kein Beitrag zu einer sozial-ökologischen Verkehrswende, sondern Augenwischerei.“ mehr…


Donnerstag 26.09.19, 17:14 Uhr

Das Netzwerk der Neuen Rechten

Das offene Antifa Café lädt am Montag, dem 7. Oktober im 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung mit Christian Fuchs ein, dem Autor des Buches „Das Netzwerk der Neuen Rechten“: »Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein einflussreiches rechtes Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen in Deutschland herangewachsen. Seit Jahren spüren Christian Fuchs und Paul Middelhoff ihm nach: seinen öffentlichen Seiten und denen, die im Dunkeln liegen. Für ihren Report sind sie durch Deutschland und Europa gereist und haben die wichtigsten Protagonisten der Szene getroffen. Sie waren geheimen Spendern in der Schweiz auf der Spur, mit einem AfD-Politiker in Serbien unterwegs und auf Reisen mit Donald Trumps Spin Doctor. Sie hatten Zutritt zum Haus der Identitären Bewegung, waren auf einem Festival der Guerilla-Aktivisten und und trafen den Chef von Deutschlands erfolgreichster Hetzseite zum Gespräch in dessen Küche. Während der Recherchen wurden sie bedroht, angelogen und gerieten in Shitstorms einer rechten Trollarmee. mehr…


Mittwoch 25.09.19, 15:28 Uhr

Tempo 30 am Höntroper Bahnhof

Die Soziale Liste spricht sich dafür aus, die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Höntroper Straße von der Einmündung von Op de Veih bis Westfälische Straße beizubehalten: »Entgegen der Auffassung der Verwaltung gibt es in dem Bereich mit der Waldorfschule sehr wohl einen Zugang zu sozialen Einrichtungen. Die S-Bahn und der Bahnhof Höntrop werden von vielen auswärtigen Schülerinnen und Schülern genutzt, um die Schule zu erreichen. Insgesamt besteht in dem Bereich ein hohes Verkehrsaufkommen (Busse, Autos Fußgänger, Fahrradfahrer und Schulkinder). Zudem besteht durch die Bahnunterführung, den Zebrastreifen und die Kurve dahinter gerade hier für alle Beteiligten eine sehr unübersichtliche Situation.« mehr…


Mittwoch 25.09.19, 08:53 Uhr

Humanitäre Cuba Hilfe sucht Lagerraum für Hilfslieferungen

Die Humanitäre Cuba Hilfe will Hilfslieferungen für Kuba wieder aufnehmen, braucht aber Lagerräume und bittet um Unterstützung: »Kuba geht es zunehmend schlechter auf Grund der Erdrosselungspolitik der USA, die dies verniedlichend als Embargo bezeichnen, obwohl man bei den umfassenden extraterritorialen Maßnahmen schon längst von einer Blockade sprechen muss,  also von einem kriegerischen Akt. Aus diesem Grunde wurden wir von kubanischer  Seite erneut gebeten, unsere Spendensendungen wieder aufzunehmen. Nicht nur medizinisches Gerät, Verbrauchsmaterialien stehen diesmal auf der Bedarfsliste sondern auch Speiseöl und Fleischkonserven. Das macht die Dramatik der Lage deutlich. Aber nach 9 Jahren Pause ist ein Neustart für uns sehr schwierig, ohne Lager, ohne die Schwerlastregale und Hubwagen, die wir früher hatten. Wir sind jetzt mit 2 Garagen und einem Keller angefangen, brauchen jetzt aber baldmöglichst Lagerräume in oder um Bochum. mehr…


Dienstag 24.09.19, 20:42 Uhr

Gedenkstätte für die Euthanasieopfer geplant

Die Pressestelle der Stadt Bochum macht auf eine Initiative auf merksam, die sich dafür einsetzt, dass es in Bochum eine dauerhafte Gedenkstätte für die Euthanasieopfer in der nationalsozialistischen Zeit geben soll: »Dafür machen sich der Leiter des Universitätsklinikums, Prof. Georg Juckel und der Vorsitzende der kommunalen Inklusionskonferenz, Eckhard Sundermann, stark. Ein Gesprächskreis bei der Volkshochschule (VHS) für Angehörige, Freunde, Nachbarn der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gegen psychisch Kranke und Menschen mit Behinderungen möchte an die Lebens- und Leidensgeschichte der Bochumer Opfer und ihrer Familien erinnern und diese aufarbeiten. Psychotherapeutin Ulrike Sundermann und Diplom-Psychologe Eckhard Sundermann begleiten den Gesprächskreis. Ziel ist die Einrichtung einer dauerhaften Gedenkstätte. Wer daran mitarbeiten möchte, kann sich bei der VHS unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter vhs-bochum.de mit Angabe der Kursnummer 13027 sowie per E-Mail an BochumerEuthanasieopfer@gmx.de melden. Der Termin wird mit den Teilnehmenden abgestimmt. mehr…