Am Montag, den 16. 3. rufen TierrechtlerInnen und die Tierschutzpartei um 17 Uhr zu einer Mahnwache auf der Wattenscheider Kirmes vor dem Ponykarussell am Saarlandbrunnen auf: »Im vergangenen Jahr war das Ponykarussell nicht aufgebaut, sodass man sich der Hoffnung hingeben durfte, dass dieser veraltete und verstaubte Brauch zur Unterhaltung des Menschen abgeschafft wurde. Aber nach dem „traditionellen“ Gänsereiten hält die Stadt in diesem Jahr auch an dieser tierquälerischen Art der Ausbeutung fest. Die Pferde müssen inmitten der lärmenden Umgebung stundenlang im Kreis laufen. Der von Tierärzten empfohlene Handwechsel (Laufrichtungswechsel) findet selten statt. Ein freier Zugang zu Wasser wird den kleinen Pferden verwehrt. Dies stellt eindeutige Verstösse gegen das Tierschutzgesetz dar, welche in der Regel zu Anzeigen gegen die Betreiber führen. Leider sehen sich die Veterinärämter häufig nicht in der Pflicht, die hilflosen Tiere zu beschlagnahmen. «
Der Flüchtlingsrat NRW und der Paritätische Bochum zeigen am 17. März um 19:30 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19 den Film „persona non data“. Der Dokumentarfilm lässt 14 Flüchtlinge aus unterschiedlichen Herkunftsländern zu Wort kommen und ihre Geschichten erzählen. mehr…
Bei der Postbank und in den Postbank-Filialen wird heute wieder gestreikt. Die Gewerkschaft ver.di hat ganztägig zu Arbeitsniederlegungen in den beiden Unternehmen aufgerufen. In NRW sollen Filialleiter und Kundenberater aus 28 Filialen der Postbank Filialvertrieb AG in den Regionen Düsseldorf, Mönchengladbach/Krefeld, im Bergischen Land und im Großraum Ruhrgebiet ganztägig die Arbeit niederlegen. Die Postbank Filiale in Frechen wird komplett bestreikt. Bei der Postbank AG und der Firmenkunden AG streiken Beschäftigte an den Standorten Dortmund und Essen. Kunden der Postbank-Filialen müssen sich darauf einstellen, dass ihre gewohnten Ansprechpartner nicht erreichbar sind. Bei der Postbank AG und der Firmenkunden AG können die Streiks längere Bearbeitungszeiten im Kreditgeschäft nach sich ziehen. mehr…
Am Freitag, den 13. März, findet um 20 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung unter dem Motto „Es gibt viel zu tun…“ statt. Hier wird informiert und mobilisiert zu Aktionen am 28.3. in Dortmund, zur Verhinderung des Alternativen Wissenskongress in Witten und zur Blockupy-Demonstration in Frankfurt. In der Einladung heißt es: »Um den nächsten Terminen einigermaßen gerecht werden zu können, haben wir uns entschlossen, sie zu einem Informations- und Mobilisierungs-Abend zusammen zu fassen. Am 13. März wird es um 20.00 Uhr ein Update zu den nächsten Terminen geben. Eingeladen sind alle, die sich noch informieren möchten oder Lust haben, zu diskutieren. Es wird ein kurze Runde geben, bei der ihr euch über die kommenden Termine inhaltlich und organisatorisch informieren könnt. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schreibt: »Ca. 5.000 angestellte Lehrerinnen und Lehrer haben sich in der letzten Woche an der Warnstreikwelle der GEW in Nordrhein-Westfalen beteiligt. In Bochum folgten über 200 Lehrkräfte dem Warnstreikaufruf der GEW. Unterstützt wurden sie dabei von KollegenInnen der GdP und ver.di. „Die Forderung der öffentlichen Arbeitgeber, die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder organisiert sind, nach Einschnitten in die Betriebsrenten zur Gegenfinanzierung der Tarifrunde sind unverschämt und eine Provokation der Beschäftigten,“ so GEW-Sprecher Jochen Bauer. Die GEW, GdP und ver.di rufen deshalb zu einem zentralen Warnstreik in Düsseldorf am 12.3. auf. Erneut ist deshalb mit Unterrichtsausfall an den Bochumer Schulen zu rechnen. Die GEW setzt Busse für den Transfer nach Düsseldorf ein. Treffpunkt ist um 9:15 Uhr an der Bahnhofsbrücke Wittener Straße, die Abfahrt erfolgt um 9:30 Uhr. Die GEW bittet um vorherige Anmeldung unter info@gew-bochum.de. «
Am Freitag, den 13. März lädt der Kulturrat, Lothringer Str. 36 c um 20 Uhr zu einer Lesung mit Rainer W. Campmann ein: «Das noch nicht veröffentlichte Manuskript Rainer W. Campmanns enthält Geschichten, Erzählungen und Prosastücke über die Schattenseiten des Lebens, denen wir ausgesetzt sind. Der Bochumer Autor erzählt von Brüchen und Verwerfungen im menschlichen Zusammenleben, von sozialer Verrohung, von schmerzhaften Verletzungen und Häutungen, aber auch vom kuriosen Glück des Scheiterns. All diesen Bedrohlichkeiten steht ein fast heiterer Grundton entgegen. Campmann erweist sich erneut als Poet des Alltags, der es in akribischer Beschreibung versteht, das Unscheinbare als Besonderes heraus zu stellen, wobei seine einfühlsame Prosa autobiographisch gefärbt ist.« mehr…
Freitag 06.03.15, 18:47 Uhr
Treffen des Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit
Für Mittwoch, den 11. März um 18:00 Uhr lädt das Bündnis für Arbiet und soziale Gerechtigkeit zu einem Treffen bei ver.di, Universitätsstraße 76. Neben einem Referat zu der aktuellen Situation in Griechenland werden die aktuellen Schwerpunkte diskutiert. Dr. Steffen Lehndorff, Buchautor und Mitverfasser des Aufrufs „Europa neu begründen“ wird in seinem Beitrag an diesem Abend eine Einschätzung zur aktuellen Situation in Griechenland geben und welche Auswirkungen er auf die übrigen Länder in Europa sieht. In der Einladung zum Treffen schreibt Jochen Marquardt als Sprecher des Bündnisses: »Wir sehen in dem Aufbruch in Griechenland einen Hoffnungsschimmer, den nun schon Jahrzehnte dauernden katastrophalen neoliberalen Kurs in Europa zu stoppen. Griechenland nach der Wahl – Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa.Im Anschluss an das Referat von Steffen Lehndorff wollen wir noch folgende Punkte beraten: mehr…
Aus Anlass des Internationalen Frauentages 2015 hat das DHB-Netzwerk Haushalt Bochum Ursula Engelen-Kefer zu einem Vortrag mit dem Titel „Armut ist weiblich“ eingeladen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 12. 3. um 15:00 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19 statt. In der Ankündigung heißt es: »Wie kommt es zur Altersarmut und was ist Ursache dafür, dass viel mehr Frauen als Männer davon betroffen sind? Wie kann es sein, dass nach 65 Jahren Gleichberechtigungsgebot (Artikel 3, Grundgesetz) die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Bereich des Berufes und der Arbeit noch nicht erreicht wurde? Diesen und weiteren Fragen wird Dr. Engelen-Kefer in ihrem Vortrag auf den Grund gehen und Möglichkeiten und Wege aufzeigen, um der Alterarmut insbesondere bei Frauen entgegenzuwirken.« Ursula Engelen-Kefer war von 1990 bis 2006 stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Zurzeit ist sie Dozentin an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin, hat einen Lehrauftrag an der Freien Universität Berlin und leitet darüber hinaus den Arbeitskreis Sozialversicherung im Sozialverband Deutschland (SoVD).
Am Mittwoch, den 11.3. wird Birgit Mahnkopf um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die sozialökologische Krise diskutieren. Sie thematisiert die immer deutlicher werdenden ökologische Grenzen und das absehbare Ende von natürlichen Ressourcen. Sie können einen Scheitelpunkt in der Entwicklung des Kapitalismus darstellen. Der Kapitalismus hat allerdings bereits in der Vergangenheit neue Anforderungen in das System integriert und kann auch ökologische Beschränkungen u.a. über höhere Preise auffangen. Dies würde aber für Millionen von Menschen weltweit existentiell bedrohlicher Mangel bedeuten und wahrscheinlich soziale Konflikte auslösen. Alternativen müssen also dringender denn je entwickelt werden. Birgit Mahnkopf ist Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin mit den Arbeitsschwerpunkten ökonomische, politische und soziale Dimensionen der Globalisierung sowie europäische und internationale Politik. VeranstalterInnen sind attac Bochum, Occupy Bochum und Bahnhof Langendreer.
Am Dienstag, den 3. März präsentiert Radio El Zapote in Zusammenarbeit mit Funkhaus Europa um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Konzert mit der spanischen Band Bongo Botrako: »Aus dem Schmelztiegel Barcelonas kommen in schöner Regelmäßigkeit interessante und spannende neue Bands. Bongo Botrako sind dabei gar nicht mal mehr so richtig neu. Im Herbst 2012 veröffentlichten sie ihr 2. Album „Revoltosa“ (produziert von Amparo Sanchez) und sind seitdem dort nun wirklich kein Newcomer mehr. In Spanien schafften sie längst den Sprung in die größeren Clubs und haben ganz beachtlichen Zugriffszahlen auf ihre Videos im Internet. So wurde es auch mal Zeit, diese großartige und quirlige Band nach Deutschland zu holen. mehr…
Am morgigen Samstag enden die besonderen Aktivitäten des Sozialen Zentrums anläßlich dessen 10-jährigem Bestehens mit einer Jubiläumsparty. In den letzten Wochen erlebte das Soziale Zentrum (SZ) einen Zuspruch und BesucherInnen-Andrang, wie ihn die größten OptimistInnen nicht erwartet haben. Die Gärbar und das vegane Indoor-Picknick haben schon immer für ein volles Haus gesorgt. Das war jetzt nicht weiter überraschend. Dass aber die reinen Informations- und Diskussionsveranstaltungen z. B. zur Ukraine, zu Griechenenland oder zur linken Vernetzung, zu Pegida oder zur Lebenssituation Geflüchteter soviel Resonanz fanden, hat die Aktiven im SZ sehr motiviert. Morgen geht es um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen sowie Angeboten für Kinder los. Ab 18 Uhr folgt eine Bilder- und Videoclip-Schau zur Geschichte und zum Heute des SZ sowie eine Live-Talkrunde mit ehemaligen und aktuellen AkteurInnen. Um 21 Uhr startet die große Party. Die gigantische Silvesterparty, das große Tierbefreierfest und die gute Laune der letzten Wochen lassen eine eine gute Stimmung erwarten. Und: Sonntag um 13 Uhr geht es weiter: Veganes Indoor-Picknick ist angesagt.
Die Initiative Behinderter und ihrer Freunde Bochum e.V. zeigt am Freitag, den 27. 2. um 18:00 Uhr im Haus der Begegnung Bochum den Film „Die Kraft der Schwachen“: »Jorge Jérez Belisario aus Camagüey, genannt Jorgito, kommt mit einer schweren Körperbehinderung zur Welt und erfährt von Geburt an die Unterstützung des cubanischen Bildungs- und Gesundheitssystems. Der unermüdliche Einsatz der Menschen in seiner Umgebung eröffnet Jorgito eine nicht für möglich gehaltene Entwicklung. Schon als kleiner Junge reift in ihm das Bedürfnis, der Gesellschaft die ihm gewährte Unterstützung zurückzugeben. Als Schüler, Student und mittlerweile als angehender Journalist animiert er seine Zeitgenossen, sich für die gesellschaftspolitischen Anliegen seines Landes, insbesondere für die Freilassung der in den USA inhaftierten „Cuban Five“ einzusetzen. mehr…
Freitag den 27.02. zeigt das endstation.kino den Dokumentarfilm Die Hüter der Tundra. Mitten in der Tundra, in Russlands hohem Norden, leben Hirten und Rentiere in einer viele tausend Jahre fortwährenden Symbiose. Doch dieses einzigartige kulturelle Erbe russisch-samischer Rentierzucht droht von der Karte zu verschwinden. Längst haben internationale Rohstoffkonzerne die Weidegründe der Tundra im Visier. Sascha, junge Mutter und Abgeordnete des neu gegründeten Parlaments der Samen, kämpft an vorderster Front für ihr Heimatdorf. Regisseur René Harder (Herr Pilipenko und sein U-Boot) teilte über ein Jahr hinweg das Leben der Rentierzüchter. Nah an den Menschen und in beeindruckenden Naturaufnahmen dokumentiert er das Leben und den Überlebenskampf eines Volkes in der heutigen Zeit. mehr…
Seit fast einem Jahr hat die ehemalige Grüne Bühne, die im Rahmen des „This is not Detroit“-Projektes als offener Gemeinschaftsgarten vor dem Schauspielhaus stand, ein zu Hause auf dem Gelände des „Hauses der Begegnung“ in der Alsenstraße gefunden. Bevor der Garten nun in die neue Saison startet, findet am Freitag, den 27.2. ab 19:00 ein Infoabend für alle NeueinsteigerInnen statt, die schon immer wissen wollten, wie so ein Gemeinschaftsgarten überhaupt funktioniert. Zum Start des Abends wird der Film „Eine andere Welt ist pflanzbar – Gemeinschaftsgärten in Berlin“ von Ella von der Haide gezeigt. mehr…
In der Reihe Struggle in Europe – Krise und Kämpfe in Europa, werden am Freitag, dem 27. Februar um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum lokale Prozesse in Bochum diskutiert. Die Einladung: »Wenn das Freibad nicht mehr öffnet und die kaputte Toilette in der Schule nicht mehr repariert wird, liegt der Grund wahrscheinlich in der kommunalen Sparpolitik. „Der als Sachzwang präsentierten Sparpolitik wird kaum widersprochen“, so das Recht auf Stadt Bündnis Ruhr. Dass die Kommunen – insbesondere im Ruhrgebiet – klamm sind, ist zu einem medialen Allgemeinplatz geworden. Die massiven Auswirkungen auf viele Lebensbereiche der Bochumer_innen betrifft gerade Ärmere. Wenn öffentliche Gelder ins Ruhrgebiet fließen, sollten sie in erster Linie für den Ausbau der soziale Infrastruktur und für Gemeinwesenarbeit verwendet werden. Niemand soll im Schatten der Leuchttürme die Mülltonnen nach Brauchbarem durchsuchen müssen, fordert das Bündnis „Recht auf Stadt Ruhr“. Entstehende Leerstände können sozial und kulturell genutzt werden, so kann die Schrumpfung auch eine Chance sein. Mit dem Bochumer Ratsmitglied Horst Hohmeier und einer Aktivist_innen des Bündnisses „Recht auf Stadt Ruhr“ wollen wir die Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung beleuchten und mögliche Alternativen und Handlungsstrategien diskutieren.« Eine Veranstaltung des notstand e.V. zusammen mit der Rosa Luxemburg Stiftung und dem freiraum e.V.
Die IG Metall (IGM) Bochum-Herne ruft die Herner und Bochumer Betriebe am Montag zu einer verlängerten Frühstückspause auf. Dort sollen die Beschäftigten über den aktuellen Stand der Verhandlungen unterrichtet werden. Die Arbeitgeber waren in den bisherigen drei Verhandlungen nur geringfügig von ihrer starren Verweigerungshaltung abgerückt und erklärten sich lediglich bereit, in Gespräche über die Bildungsteilzeit einzutreten. Eva Kerkemeier, IG Metall Bevollmächtigte Bochum-Herne: „Zwischen den Erwartungen unserer Mitglieder und dem, was die Arbeitgeberseite bisher zur Altersteilzeit, zur Bildungsteilzeit und zum Geld anbietet, liegt eine tiefe Kluft. Besonders bei dem zu gestaltenden Tarifvertrag zur Altersteilzeit verharren die Arbeitgeber in ihrer Blockade. Aus dem Betrieb soll nur noch vorzeitig gehen dürfen, wer absolut nicht mehr kann.“ mehr…
Die Linksjugend [’solid] Bochum lädt am Dienstag, den 24.2. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung mit Elke Stevens vom Komitee für Grundrechte und Demokratie ein. Das Thema: „Zum Grundrecht auf Versammlungsfreiheit: Unbequem aber zentral für eine Demokratie“. In der Einladung heißt es: »Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 8 verankert. Es ist zentral für das Funktionieren einer Demokratie, aber aus Angst vor einem umstürzlerischen Souverän, wurde von Beginn an ein einschränkender Artikel ins Grundgesetz aufgenommen. Versammlungen unter freiem Himmel können „durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes“ eingeschränkt werden. Schon 1953 wurde ein solches Gesetz erlassen. Seitdem kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen den sich Versammelnden und der Exekutive. Das Bundesverfassungsgericht hat 1985 in seiner Brokdorf-Entscheidung die Bedeutung dieses fundamentalen Grundrechts für die Demokratie herausgestellt, an der die Exekutive sich messen lassen muss. mehr…
Am Freitag, 20. Februar in der Zeit von 16 bis 18 Uhr informiert ver.di auf der Bongardstraße in Höhe des City-Points über die Bedeutung der sozialen Arbeit. In einer Mitteilung heißt es: »Die Beschäftigten der offenen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit, Kollegen der Lebens- und Konfliktberatung, Kollegen des Sozialen Dienstes sowie Heilpädagogen/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen informieren am internationalen Tag der „Sozialen Gerechtigkeit“ über ihre Tätigkeiten für die Menschen in der Stadt Bochum. Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind im besten Sinne des Wortes Zukunftsgestalter/-innen. Deshalb können sie mit Fug und Recht feststellen: Um der zunehmenden Bedeutung der Sozialen Arbeit und den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden sowie dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen, ist es notwendig, den Sozial- und Erziehungsdienst weiter gesellschaftlich und tariflich aufzuwerten. Am ver.di-Info-Stand machen sie auf ihre Tätigkeiten aufmerksam und informieren über ihre Forderung in den anstehenden Tarifverhandlungen. Sie fordern statusverbessernde Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und der Tätigkeitsmerkmale sowie deutliche Verbesserungen für die Behindertenhilfe. «
Die SDAJ lädt am Samstag, den 21. Februar um 20 Uhr zu einer Veranstaltung im Sozialen Zentrum ein zum Thema »Pegida, Hogesa, Pro NRW, AfD: Rechtspopulisten, Nazis oder „besorgte Bürger“?« In der Einladung heißt es: »Nicht erst seit der Pegida Bewegung werden faschistische Parolen von Menschen propagiert, die nicht unbedingt sofort als Nazis einordbar sind. In seinem Buch „Rechtspopulismus“ gibt Phillip Becher einen Überblick über dieses Phänomen: Gemeinhin als rechtspopulistisch bezeichnet, polemisieren sie scharf gegen – meist muslimische – Einwanderer und vertreten Parolen von »law and order«, fordern jedoch ebenso mehr plebiszitäre Elemente. mehr…
Am kommenden Samstag, den 21. Februar geht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für ihre Forderung nach einem Tarifvertrag für Lehrkräfte in die Bochumer Innenstadt. GEW-Mitglieder werden um 11 Uhr am Husemannplatz dazu eine Aktion durchführen. In der aktuellen Tarifauseinandersetzung für den Öffentlichen Dienst der Länder gibt es zwei zentrale Forderungen der GEW: eine faire Entgeltordnung für Lehrkräfte sowie eine Entgelterhöhung um 5,5 %, mind. aber 175 €. Dazu Jochen Bauer vom Bochumer GEW-Vorstand: „Noch immer werden angestellte und verbeamtete Lehrkräfte sowie Beschäftigte in Ost und West unterschiedlich bezahlt. Das ist ein Unding. Wir fordern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!“ mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW e.V. lädt am Mittwoch, den 25. 2 um 19 Uhr zu einer Lesung mit Johannes Bühler in die Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates NRW e.V., Wittener Str. 201 ein. In der Einladung heißt es: »Johannes Bühler, 1988 geboren, porträtiert in seinem Debütroman «Am Fuße der Festung» Flüchtlinge, die auf ihrem Weg nach Europa in Marokko feststecken. Drei Hochsicherheitszäune trennen die Flüchtlinge von den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla. Eine vierzehn Kilometer lange Meeresenge liegt zwischen ihnen und Europas Festland. Trotz dieser scheinbar überwindbaren Hürden kommen die Flüchtlinge nach oft jahrelangen Reise nicht weiter. Denn im Auftrag der europäischen Länder hält das Königreich die Grenze nach Norden dicht. Mit allen Mitteln. mehr…
Zur kommenden Ratssitzung am Donnerstag, den 19. 2. hat die Bochumer Linksfraktion zusammen mit der Sozialen Liste beantragt, dass sich der Rat strikt gegen die Handelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) ausspricht, sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA ablehnt. Auch soll Bochum der Initiative „10.000 Kommunen TTIP-frei!“ beitreten, die sich für die kommunale Selbstverwaltung und gegen das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) einsetzt. Aus diesem Anlass ruft der Bochumer Kreisvorstand der Linken und die Soziale Liste zu einer Protestaktion am 19.02.2015 ab 14:00 Uhr vor dem Rathaus auf, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. Die Abkommen TTIP, TiSA und Ceta würden die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten auch in Bochum gefährden und vor allem den Interessen von multinationalen Konzernen dienen. Ob beim Theater, der Volkshochschule, der BOGESTRA, der Wasserversorgung oder bei den Sparkassen – die zur Zeit verhandelten ‚Freihandelsabkommen‘ hätten weitreichende Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden und gefährden die kommunale Selbstverwaltung. mehr…
Die VVN-BdA Bochum lädt am Freitag, den 20. Februar 2015 um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Dr. Hubert Schneider im Lokal „I am Love“, Dibergstr. 2 ein: »In seinem neu erschienen Buch „Leben nach dem Überleben: – Juden in Bochum nach 1945“ skizziert der Historiker Dr. Hubert Schneider die Schicksale von 60 Juden, die den Holocaust überlebt haben und nach dem Krieg wieder nach Bochum zurückkehrten. Bereits 1945 haben sie hier eine neue jüdische Gemeinde gegründet, die bis 1947 wieder auf 50 Mitglieder angewachsen war. In seinem Buch geht Dr. Schneider der Frage nach, warum diese Menschen in die Stadt zurückkehrten, die es zugelassen hatte, dass sie nach unsäglichem Leid u.a. in Konzentrationslager verschleppt wurden. In 60 Lebensgeschichten geht er darauf ein, wie sich das Leben der jüdischen Mitbürger in der Nachkriegszeit gestaltete – mit den Fragen des weiterhin andauernden Antisemitismus, der Entnazifizierung, den Fragen und Problemen der Wiedergutmachung und der Frage, ob man nicht doch lieber nach Palästina / Israel oder ein anderes Land ausreisen solle. Dieses Buch berichtete darüber, wie und ob es den Juden gelang, in der deutschen Nachkriegsgesellschaft Fuß zu fassen.«
Am Donnerstag, den 19. Februar lädt die Linke Liste um 20:00 Uhr zu einem Star-Trek-Abend in das Soziale Zentrum ein: »Star Trek gilt vielen – egal ob Fans oder nicht – als positive Utopie, in der viele gesellschaftliche Probleme überwunden sind. Doch ist zu fragen, ob dies für alle Aspekte der Gesellschaft gilt. So werden zwar hin und wieder andere Verständnisse von Geschlechtlichkeit präsentiert und auch nicht heterosexuelle Beziehungsformen thematisiert, doch wie ist die alltägliche Darstellung von Geschlecht und Beziehungen? Dafür wollen wir uns mit den drei Star Trek Serien des 24sten Jahrhunderts auseinandersetzen (TNG, DS9 und VOY) und an ausgewählten Beispielen darstellen, welche Vorstellung von Geschlecht und Beziehung vorhanden sind. mehr…
Die Paritätische Akademie NRW und das Haus der Begegnung präsentieren eine Film- und Diskussionsreihe „Junge Selbsthilfe“. Am Mittwoch, den 18. 2. wird um 18:30 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19 der Film “Selbst ist der Mensch“ gezeigt. Hierin wird das Alltagsleben behinderter Menschen und die Aspekte der Selbstbestimmung in unterschiedlichen Wohnformen portraitiert. Dabei liegt der Fokus auf der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Außerdem werden Unterschiede abhängig von der Behinderungsform (geistige oder körperliche Einschränkungen) und ihrer Stärke und der damit verbundenen Unterstützungsnotwendigkeit wie Schwierigkeiten und Ängste bei der Verselbstständigung thematisiert. Im Anschluss an die Filmvorführung soll unter anderem den Fragen nachgegangen werden, ob Jugendliche mit Behinderung heute anders als vor 40 Jahren mit ihrer Lebenssituation umgehen? Welche diagnostischen und therapeutischen Veränderungen sind erkennbar? Haben sich gesellschaftliche Voraussetzungen für ein Leben mit Behinderung verändert? Die Veranstalter freuen sich über eine Anmeldung vorab unter der Telefonnummer 0234 – 311066 oder per E-Mail unter hdb@parisozial-bochum.de.
Angst oder Liebe? ALPHABET der neue Film von Erwin Wagenhofer (TTT ARD 20.10.2013)
Am Sonntag, den 15. 2. findet ab 15 Uhr ein Kennenlerntreffen des KostNixLadens im Soziales Zentrum statt. Zunächst wird der Film »alphabet – Angst oder Liebe« gezeigt. Anschließend ist Zeit für Gespräche über den Film und Idee und Praxis des KostNixLadens. Die Einladung: »“alphabet – Angst oder Liebe“ ist der neuste Film des österreichischen Filmemachers Erwin Wagenhofer. Er bietet einen Blick auf Bildung und Schule, wie sie die meisten von uns während ihrer Kindheit und Jugend kennen gelernt haben. Kritisch setzt er sich mit der Frage auseinander, warum ausgerechnet Zwang und zunehmender Wettbewerb im Schulwesen bei Kindern zu Zufriedenheit und Reife führen sollen – Kinder, die doch bereits als Genies mit unbändiger Neugier geboren würden und lediglich liebevoll zum Lernen eingeladen und dabei begleitet werden müssten. mehr…
Am Samstag, 14. Februar lädt das Protestplenum an der RUB um 20 Uhr ins Soziale Zentrum zum Vortrag und Diskussion „Bildungspolitische Kämpfe in Bochum“ ein: »Ob gegen Studiengebühren, den Bologna-Prozess oder die Exzellenzinitiative: In den letzten Jahren gab es immer wieder kleine und größere studentische Proteste. Die Aktionsformen reichten dabei vom „die Bildung zu Grabe tragen“ bis hin zur Besetzung von Rektoraten und Autobahnen. mehr…
Am morgigen Mittwoch startet im Sozialen Zentrum das Projekt Volxküche. In der Einladung heißt es: »Kein‘ Bock zu kochen? Keine Lust alleine zu essen? Dir fällt nie was Besseres ein, als Nudeln mit Tomatenpampe, oder du weißt nicht einmal, wie man das zubereitet? Dann komm vorbei! Mit der Unterstützung von FoodSharing Bochum verarbeiten wir ‚gerettete‘ Lebensmittel zu einem leckeren Mahl. Über kurz oder lang wird uns die ein oder andere Zutat fehlen, die wir dann besorgen werden müssen. Deshalb stellen wir eine Spendendose auf nach der altbewährten Devise: Jede*r soviel sie*er mag, jede*r soviel sie*er kann. Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat 18 Uhr schnibbeln, hacken, würzen 20 Uhr Happa Happa!«
Des Vernetzungskreis aktiver Schülerinnen und Schüler in Bochum ruft zu einer Kundgebung am Mittwoch, den 11. 2. um 15:00 Uhr vor dem Rathaus auf. Dort tagt der Haupt- und Finanzausschuss des Rates. statt, wo über Kürzungen v.a. im Sozial- und Bildungsbereich verhandelt wird. In einer Erklärung heißt es: Schülerinnen und Schüler haben sich vernetzt, um auf die Missstände an Bochumer Schulen aufmerksam zu machen. Bereits am letzten Schultag des Jahres 2014 listeten sie in Gesprächen mit Mitschülern und Mitschülerinnen sowie einigen Lehrkräften Mängel und Probleme an den eigenen Schulen und im Bildungssystem auf. Die Resultate wurden auf Stellwände geschrieben und reichten von der inakzeptablen Verfassung der Schultoiletten bis zum Leistungs- und Zeitdruck durch zentrale Abschlussprüfungen und das verkürzte Abitur (G8). mehr…
Die Mondverschwörung [Offizieller Trailer Deutsch HD German]
Donnerstag, den 12. Februar zeigt die Linke Liste um 20 Uhr im Sozialen Zentrum den Film Die Monderverschwörung und schreibt dazu: »Jeder kennt einen, der von Verschwörung schwadroniert und er weiß, wer die Medien und Börsen kontrolliert Dem es leichtfällt, die Welt in Gut und Böse zu sortieren Und er kennt auch immer eine simple Lösung des Problems Zu Verschwörungstheorien gehören Vernichtungsfantasien Sie können sagen was sie wollen, sie sind schlicht Antisemiten, all die Pseudo-Gesellschaftskritiker, die Elsässer, KenFM-Weltverbesserer“ (Antilopen Gang – Beate Zschäpe hört U2) Ken FM, Montagsdemos, Pegida und 9/11 – Verschwörungstheorien sind populärer denn je und ein Phänomen, das sich quer durch die ganze Bevölkerung zieht. In seinem Dokumentarfilm „Die Mondverschwörung“ von 2011 entführt Regisseur Thomas Frickel die Zuschauer_innen auf eine Reise in den weltanschaulichen Irrsinn. mehr…