Am Mittwoch, den 11. 2. findet um 18:00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Treffen zu Thema „Abschiebungen verhindern“ statt. In der Einladung heißt es: »Die Abschiebungspraxis deutscher Behörden ist für viele Asylsuchende traumatisierend. MitarbeiterInnen der Polizei und der Ausländerbehörden kommen, teilweise unangekündigt, nachts oder in den frühen Morgenstunden in die Flüchtlingsunterkünfte oder Wohnungen, um die Betroffenen zum Flughafen zu bringen. Diese haben meist nur eine halbe Stunde Zeit, um auszuwählen, was sie mitnehmen möchten. Dabei darf ihr Gepäck höchstens 20 kg pro Person betragen. Die Möglichkeit, sich von FreundInnen und Verwandten zu verabschieden oder einen Rechtsanwalt zu kontaktieren gibt es meist nicht. Insbesondere für Kinder sind solche Szenarien traumatisierend. Viele Organisationen und Initiativen kritisieren Abschiebungen deshalb als unwürdige und inhumane Praxis und auch in der Zivilgesellschaft regt sich zunehmend Widerstand. Dennoch wurden im Jahr 2013 insgesamt 10.198 Menschen aus Deutschland abgeschoben, ein Drittel mehr als noch im Vorjahr 2012. mehr…
Am heutigen Samstag, den 7. Februar findet um 18 Uhr vor den Katharinentreppen gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof eine Demonstration statt. Mehrere Initiativen in Bochum rufen dazu auf: »In Eving sind am Freitagabend Neonazis mit brennenden Fackeln vor eine Unterkunft für Geflüchtete gezogen. Sie warfen mit Knallkörpern und skandierten Parolen gegen die Menschen, die dort nach einer Flucht vor Krieg und Not untergebracht sind. Die Aktion beweist einmal mehr, dass Gewalt, Vertreibung und Vernichtung Kern der neonazistischen Politik sind. Sie versuchen, sich in eine historische Linie mit den Fackelmärschen der SA und dem deutschen Mob zu setzen, der in den 90er Jahren Unterkünfte für Geflüchtete und Häuser von migrantischen Familien anzündete. Die Ankündigung der Polizei, man wolle den Neonazis „auf den Füßen stehen“, wurde am Freitagabend nicht umgesetzt. Obwohl bekannt ist, dass sie sich seit Wochen auf die Einrichtung in Eving eingeschossen haben, und obwohl die Rechten unmittelbar vor dem Fackelmarsch Flyer im Stadtteil verteilt haben, hat die Polizei es nicht verhindert, dass sie mit Fackeln bis vor die Tür der Unterkunft zogen. Wir erwarten nicht, dass Polizei oder Behörden dieses Problem lösen. Die Geflüchteten, die von denselben Behörden mit Abschiebung und Repressalien bedroht sind, können den offiziellen Stellen erst recht nicht vertrauen. Unsere Antwort ist deshalb: Solidarität mit den Geflüchteten. Das heißt: Antifaschistisches Handeln gegen die Bedrohung durch die Neonazis!«
Am Samstag, den 7. Februar um 20:00 Uhr wehen im Sozialen Zentrum die mitgebrachten roten Fahnen. Hammer und Sichel müssen am Eingang abgegeben werden. Auf dem Programm stehen an diesem Abend Arbeiterlieder. In der Ankündigung heißt es: »Wir begeben uns auf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte der Arbeiter_innenbewegung. Die „Referenten“ (eigentlich nur Trinker mit Hang zum Singen) werden zwischen den Liedern ein paar geschichtliche Anekdoten zum Besten geben. Das Absingen der Lieder wird schön gemeinsam gemacht, wie es sich gehört! Alle sanges- und sufffreudigen Kehlen werden zudem solidarisch mit Gratisalkohol belohnt (Alle anderen auch, ob sie wollen oder nicht). London Buck(Cocktail): Gibt’s an der Theke. Liedtexte: Liegen aus. PS: Man muss nicht Kommunist_in sein, um diesen Abend noch lange in guter Erinnerung zu behalten.«
Die BUND Kreisgruppe Bochum lädt am Samstag, den 7. 2. um 15:00 Uhr zu einer Veranstaltung in das Umweltzentrum, Alsenstraße 27 ein: »Ob Hobby-, Balkon- oder Zimmergärtner, wer sich ab Frühjahr an bunter Blumenpracht oder Nutzpflanzen erfreuen will, braucht gute Pflanzerde. Viele Menschen verwenden hierzu billige Torferde und wissen oft nicht, welche Umweltzerstörung damit verbunden ist. Moore, in denen der Torf abgebaut wird, sind wertvolle, über Jahrtausende gewachsene Lebensräume für geschützte Pflanzen und Tiere.Wie man stattdessen ohne Torf trotzdem zu einer bunten Blumenpracht kommt, wird in einem Vortrag anhand praktischer Beispiele gezeigt. mehr…
Rahmen der Feierlichkeiten zu „10 Jahre Soziales Zentrum Bochum“ zeigt you-manity Bochum am Donnerstag den 5. 2 um 19 Uhr den Film Syriana. Der Politthriller mit George Clooney erzählt eine Geschichte von der Gier nach Macht, Öl und Geld: „Stephen Gaghan seziert in diesem überaus komplexen Politthriller punktgenau die US-amerikanische Machtpolitik, in der es stets um Gewinnpotenzierung und nicht etwa um Durchsetzung demokratischer Werte geht.“ (Prisma)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 100 Jahre Erster Weltkrieg – die „Heimatfront“ im Ruhrgebiet hält Professor Stefan Berger heute den letzten Vortrag in der Reihe mit dem Thema: Arbeiterbewegungen und industrielle Beziehungen im Ersten Weltkrieg. Der Vortrag beginnt 18:00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19 und handelt über die Haltung der Arbeiterbewegungen zum Ersten Weltkrieg und den Einfluss des Krieges auf die industriellen Beziehungen sowie die Entwicklung eines deutschen Korporatismus. Stefan Berger ist Direktor des Instituts für soziale Bewegungen der Ruhr-Uni.
Am Freitag, den 6. Februar findet um 19. 30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Diskussion statt über linke überregional Diskussions- und Handlungsstrategien statt. In der Einladung heißt es: »„Wie erreicht man bei euch die lokale Gruppe der Interventionistischen Linken, wer macht bei UmsGanze Bündnis mit, in welchen Städten agiert die FAU?“ Wer als linke_r Ruhrie durch die Republik fährt, wird die Fragen kennen. Die Antwort auf alle drei Fragen ist gleich: Gibt es bei uns nicht!,Nun muss mensch es nicht für eine politische Notwendigkeit halten, dass es lokale FAU, IL oder UMG gibt, aber es macht schon stutzig, dass alle drei bundesweit organisierten Bündnisse im mittleren und östlichen Ruhrgebiet nicht existieren. Auch sonst fehlen nahezu komplett Gruppen, die über einen längeren Zeitraum theoretisch wie praktisch handeln. Das halten wir für eine Schwäche, wenn es unser Ziel ist geplant, emanzipatorisch und gemeinsam agieren zu können. mehr…
Auf Einladung der Bochumer Occupy-Initiative informiert Jochen Bauer, Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bochum, über die drohenden Folgen des “Freihandelsabkommen†TTIP für den Bildungsbereich. Das Ganze findet am Montag, den 2. Februar um 19 Uhr im Sozialen Zentrum statt. Jochen Bauer beschreibt die Interessen der Finanzwirtschaft an TTIP und geht dann der Fragen nach, was es bedeutet, wenn der Bereich Bildung nach rein ökonomischen Gesichtspunkten organisiert wird. Warum sollten die jetzigen Bildungsstandards nicht als ein Investitionshemmnis bewertet werden? Warum sollte bei einem amerikanischen Bildungsanbieter eine Lehrkraft in Deutschland mehr Geld verdienen als in den USA? Sein Gesamtfazit zu den drohenden Folgen von TTIP: “In der Summe ist TTIP ein Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat.â€
Zum 10 jährigen Jubiläum des Sozialen Zentrums veranstatet die HackerInnen-Initiative space-left am Samstag, den 31. 1. ab 20 Uhr einen Filmabend mit Cocktails. Auf dem Spielplan stehen folgende vier Kurzfilme: Elephants Dream (11 min); Big Buck Bunny (10 min); Sintel (15 min) und Tears of Steel (12 min). Bei allen Filmen handelt es sich um Open Source Filme, die mit der Blender-Software erstellt wurden. Somit wurde mit diesen Filmen auch politisches Neuland betreten. Im Anschluss kann bei Cocktails über Open Source und Creative Commons diskutiert werden. Es werden sich bestimmt die ein oder andere geeignete Gesprächspartner_innen finden.
Die Schwarze Ruhr-Uni wirbt am Montag, den 2. Februar für den anarchistischen Aufruf „Alles verändern“. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor die Cafeteria in Gebäude GB der Ruhr-Uni. Der Aufruf beginnt mit den Zeilen: »Wenn du etwas Beliebiges verändern könntest, was wäre es?
CrimethInc.: Alles verändern! Ein anarchistischer Aufruf
Würdest du für den Rest deines Lebens Urlaub machen? Dafür sorgen, dass fossile Brennstoffe aufhören Klimawandel zu verursachen? Dir ethisch vertretbare Banken und Politiker_innen wünschen? Jedenfalls wäre sicherlich nichts unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.«
Das Stadtarchiv zeigt am heutigen Donnerstag, den 29. 1. um 19 Uhr in der Wittener Straße 47, zwei kurze Filme zum Thema „Der Erste Weltkrieg und die Folgen“. „Ehrentag der 67er“ ist ein 13-minütiger Schwarz-Weiß-Film der städtischen Bildstelle von 1935. Die noch nie der breiten Bochumer Öffentlichkeit gezeigten Aufnahmen vermitteln ein Bild der Vorkriegszeit mit ihren – die damalige Gesellschaft prägenden – militäristischen Traditionen. Gezeigt wird die Einweihung des Soldatendenkmals im Bochumer Stadtpark. Nach den Intentionen der Veteranen des 4. Magdeburgischen Infanterieregiments Nr. 67 sollte das Kriegerdenkmal an die im Ersten Weltkrieg „gefallenen“ Regimentsangehörigen erinnern. Im August 1935 wurde es eingeweiht. Erinnernd an die „Gefallenen“ des Ersten Weltkrieges wird eine Brücke zu der neuen Wehrmacht geschlagen. Der Film wurde bei den zweiten nationalen Amateurfilmtagen 1935/36 ausgezeichnet. Danach wird das Video „Der Überzahl erlegen: Kriegerdenkmale in Bochum“ von KlackZwoB aus dem Jahr 1994 gezeigt. Es beschäftigt sich 20 Minuten mit zwei Bochumer Kriegerdenkmäler: dem „Löwen an der Königsallee†gegenüber dem Schiller-Gymnasium sowie mit den abgesägten „Soldaten im Stadtparkâ€, an die nur noch eine Mauer erinnert und die nun im Foyer des Stadtarchivs liegen. mehr…
„Die wichtigste Schlussfolgerung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee muss ‚Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus‘ lauten. Ich verneige mich in tiefer Demut vor den Opfern des deutschen Faschismus und danke den Befreiern – vor allem denen, aus der Sowjetunion“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochum Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar. Dagdelen weiter: „Heute gilt es jedoch nicht nur der Opfer zu gedenken, sondern diesen Gedenktag zugleich als stete Verpflichtung anzuerkennen, sich konsequent gegen Militarismus und Krieg, Rassismus und Antisemitismus zu engagieren. Wer es bezüglich der Solidarität mit den letzten Auschwitzüberlebenden ernst meint, und an die barbarischen Ereignisse in der industriellen Massenmordanstalt erinnern will, ist daher nicht nur verpflichtet, den damaligen Befreiern zu danken, sondern sich auch aktuell gegen Faschisten stark zu machen, wo auch immer sie auftreten.“
Am Mittwoch, den 28. 1. laden der Freiraum e.V. und das Friedensplenum um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung mit Jörg Kronauer zu den Entwicklungen in der Ukraine ein: Die Ukraine hat eine dramatische Entwicklung erlebt, seit im November 2013 die ersten Proteste auf dem Majdan begannen: Massenproteste mündeten in den Sturz der Regierung, der wiederum zur Spaltung des Landes und in den Bürgerkrieg führte. Mühsam wird nun der Waffenstillstand zumindest offiziell aufrecht erhalten; ökonomisch steht die Ukraine vor dem Zusammenbruch, politisch gewinnen Faschisten an Einfluss. Wenig thematisiert wird der Anteil, den der Westen an dieser Entwicklung hatte, zu der vor allem Deutschland und die Vereinigten Staaten maßgeblich beigetragen haben – vorwiegend aus geostrategischen Motiven und ohne Rücksicht auf die Folgen für die ukrainische Bevölkerung.
Was den Westen dazu trieb, wie er in der Ukraine vorging und welche Folgen das insbesondere für das Erstarken der extremen Rechten in der Ukraine hat – darum soll es bei der Veranstaltung gehen. Referent ist Jörg Kronauer von Antirassistisches Bildungsforum Rheinland und Autor des kürzlich erschienenen konkret-texte-Buches “‘Ukraine über alles!’ Ein Expansionsprojekt des Westensâ€
Vor der Ratssitzung am Donnerstag, den 22. Januar lädt das Bochumer Bündnis die um 13 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Rathaus ein. Unter dem Motto „Rat, wach auf!“ werden unterschiedliche Akteure auf die bereits bestehende Schieflage in Bochum aufmerksam machen. Nach der Protest- und Infoveranstaltung werden den Ratsfraktionen Wecker überreicht, die die Ratsmitglieder der Stadt Bochum erinnern sollen NEIN! zu den beabsichtigten Kürzungen zu sagen. In dem Flugblatt zu der Aktion heißt es: »Am Donnerstag, den 22. Januar wird der Rat der Stadt den Haushalt 2015 beschließen. Um eine Haushaltssperre zu vermeiden sollen weitere Kürzungen von Leistungen, Gebührenerhöhungen und vor allem Stellenstreichungen beschlossen werden. Nur noch jede zweite freiwerdende Stelle bei der Stadt soll wiederbesetzt werden, befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, Auszubildende nicht übernommen werden. Wohin führt das? mehr…
Gudrun Müller, Geschäftsführerin von ver.di Bochum-Herne, erinnert in einer Mitteilung an die morgige Veranstaltung zum Thema TTIP um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des ver.di Bezirks, Universitätsstraße 76, zu der die SPD-Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer und Michelle Müntefering eingeladen haben: »Hintergrund dieser gemeinsamen Veranstaltung war der in der ver.di-Mitgliederzeitung PUBLIK (4_2014) veröffentlichte Leserbrief von Axel Schäfer, in dem er ver.di vorwirft, „völlig einseitige Agitation“, das Schüren von Ängsten durch „falsche Argumentation“ sowie den „Aufbau eines Horrorszenarios“ – „ganz im Stile der LINKS-Partei“ – zu betreiben. Demgegenüber stellte Axel Schäfer seine Behauptung, TTIP erleichtere Handel und Investitionen, vermindere Bürokratie, baue Marktzugangshindernisse ab – ohne „unsere jeweiligen Standards zu senken“. Diese Vorwürfe und Sichtweise unseres Bochumer SPD-Bundestagsabgeordneten fordert uns Gewerkschafter heraus, nun auch vor Ort offensiv in die Diskussion einzutreten und klarzustellen, was wirklich hinter TTIP (sowie CETA und jetzt auch TISA) steckt. Geheimverhandlungen und intransparente Schiedsgerichte lassen dabei nichts Gutes erahnen. Neueste Studien sagen voraus, dass die geplanten Freihandelsabkommen, Europa eine neue Welle von Lohndumping bringen werden und sogar tausende Arbeitsplätze vernichten werden können. Insgesamt ist mit einer Abwärtsspirale bei Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards zu rechnen. Öffentliche Daseinsvorsorge gerät in Gefahr privatisiert zu werden. mehr…
Am Montag, dem 19. 1. findet um 18 Uhr bei ver.di, Universitätsstraße 76 eine Diskussionsveranstaltung der SPD-Bundestagsabgeordneten Schäfer und Müntefering statt mit dem Titel: “TTIP – Fair handeln und verhandeln – Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA in der Diskussion.†Im Einladungstext heißt es: “Für die SPD – Bundestagsfraktion ist das TTIP – Abkommen daher eine Chance, gemeinsam globale Standards zu definieren, die sich an europäischen Werten und Normen orientieren.†Als Befürworter von TTIP ist Stephan Koppelberg, Leiter der Regionalvertretung der EU – Kommission in Bonn eingeladen. Als Kritiker tritt Dierk Hirschel Bereichsleiter Wirtschaftspolitik beim ver.di Bundesvorstand auf. Die Bochumer Occupy-Initiative ruft dazu auf, zu der Veranstaltung zu kommen und der SPD zu sagen, was von ihrer TTIP-Befürwortung zu halten ist. Die SPD-Einladung.
Das autonome FrauenLesbenReferat der Uni Bochum lädt am Freitag, den 16. 1. ab 16 Uhr zu einem Aktionstag für alle Frauen, Trans, Inter ins Soziale Zentrum ein: »Mit dem Aktionstag im Januar wollen wir die tollen bisherigen Erfahrungen mit der „Sexy Time“-Veranstaltungsreihe feiern! Im Fokus des Programms stehen Körperbilder, -normen und -tabus. Wir wollen Möglichkeiten stark machen, sich aktiv und ohne auferlegte Scham mit der eigenen Körperlichkeit, Lust und Sexualität auseinanderzusetzen. Die Pussy, die Vulva (in ihrer Vielfalt) sichtbar zu machen, ist ein Bild dafür. Dass so wenig Wissen über dieses Genital, seine Lustzonen etc. im Umlauf ist und Neugierde und Experimentieren hier immer noch tabuisiert sind, macht erschreckend sichtbar, wie viele Barrieren der Gruppe »Frauen« im Zugang zu ihrer Sexualität gesellschaftlich im Weg stehen! Deshalb her mit mehr Pussy. Das genaue Programm des Aktionstages und weitere Infos.
Aufgrund der dramatischen Haushaltssituation der Stadt Bochum soll in der kommenden Ratssitzung am 22. Januar 2015 eine Deckelung des Personalaufwands sowie die Festlegung von vierteljährlichen Einstellungskorridoren beschlossen werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass diese Maßnahme erhebliche Auswirkungen auf die Übernahme der Auszubildenden (dazu zählen auch die Brandmeisteranwärter) der Stadt Bochum hat. So spricht die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage bereits jetzt davon, dass von den 69 Nachwuchskräften, die 2015 ihre Ausbildung abschließen, voraussichtlich lediglich 40 übernommen werden können. Aus diesem Grund lädt die ver.di-Vertrauensleute-Leitung der Stadtverwaltung Bochum alle Auszubildenden der Stadt Bochum zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 13. Januar 2015 um 16:00 Uhr in der ver.di Geschäftsstelle Bochum, Universitätsstraße 76 ein.
Am Montag, den 12. 1. verteilt der DGB von 7 bis 9:00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof eine Info-Broschüre zum Thema Mindestlohn an PendlerInnen und Reisende. In einer Mitteilung des DGB heißt es: »Seit dem 1. Januar 2015 gilt das neue Mindestlohn-Gesetz. Aber viele Menschen haben noch Fragen. Daher startet der DGB am 12. Januar eine bundesweite Aktion an Bahnhöfen und Park&Ride-Parkplätzen und informiert Pendler und Reisende über ihre neuen Rechte. Verteilt werden die Broschüre „Was bedeutet das Mindestlohn-Gesetz für mich?“, die die wichtigsten Antworten zusammenfasst, sowie Give-aways.« mehr…
Mittwoch 07.01.15, 15:11 Uhr
Stille Mahnwache: Demokratie statt Fanatismus und Gewalt
Wir trauern mit den Kollegen und Angehörigen der Opfer des Pariser Anschlages! Unsere Mahnwache ist Bochums demokratische Antwort auf den feigen Anschlag auf die Redakteure von »Charlie Hebdo«. Wir wollen einen Raum bieten für alle jene, die mit ihrer Trauer, ihrer Wut nicht allein sein wollen. Wir setzen ein Zeichen wider den Hass, gegen die Hetze und für die Meinungsfreiheit. Wir sind in Gedanken bei den Opfern, bei ihren schwer verletzten Kollegen, bei den trauernden Freunden und Verwandten. Wir grenzen uns klar ab von einer pauschalisierenden Verurteilung »der Muslime«. Willkommen sind uns alle, die religiösen Fanatismus ebenso ablehnen wie den rassistischen Müll der »Pegida«-Bewegung, alle, die mit uns einstehen wollen für Demokratie und gleiche Rechte.
Treff: Donnerstag 8. 1., ab 17 Uhr vor der Glocke am Rathaus
Bochum gegen Fanatismus und Gewalt.
Am Samstag, den 10. Januar zeigt das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kino Casablanca um 12.00 Uhr einen Film über den NSU-Prozess. Danach wird die Regisseurin Soleen Yusef für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Das BoFo schreibt zu der Filmvorführung: »Am 6. Mai 2013 begann in München der größte Strafprozess in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Der Staat gegen Beate Zschäpe und den Nationalsozialistischen Untergrund. Eine Frau und vier Männer werden beschuldigt, die Terrororganisation NSU gegründet oder unterstützt zu haben – eine neofaschistische Gruppe, die zehn Menschen ermordet, zwei Sprengstoffanschläge verübt und 15 Raubüberfälle begangen haben soll. Das Verfahren wird mindestens zwei Jahre dauern, mehr als 600 Zeugen und Sachverständige sind vorgesehen. mehr…
Ab Donnerstag, den 8. Januar ist im endstation.kino im englischen Original mit deutschen Untertiteln sowie in der deutschen Synchronisation der neue Film von Woody Allen zu sehen – Magic in the Moonlight. Das endstation.kino schreibt: »Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem Künstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford verbirgt, der sehr von sich überzeugt ist und jene Spiritisten verachtet, die behaupten, statt zu tricksen wirklich übersinnlich begabt zu sein. Er reist unter falschem Namen an die französische Riviera, um dort die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker der Scharlatanerie zu überführen. Doch mit wachsendem Unbehagen wird Stanley Zeuge der tatsächlich äußerst erstaunlichen Fertigkeiten von Sophie: Sie liest Gedanken und legt übernatürliche Fähigkeiten an den Tag, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen und ihn schon bald an sich selbst zweifeln lassen. mehr…
Die Dortmunder Neonazis der Partei “Die Rechte†wollen am Samstag erneut in der Nordstadt aufmarschieren. Das Bündnis BlockaDo will das verhindern! Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise aus Bochum ist um 14.05 am Buddenbergplatz.
Am Dienstag , den 16.12. findet um 19.30 Uhr ein öffentliches Treffen der Aktion Pro Afrika im Bahnhof Langendreer statt. Reinhild Koggenhorst-Kim war für mehrere Wochen in Mali und berichtet über Ebola, die aktuelle Situation und das Alltagsleben in dem westafrikanischen Staat. Ein besonderer Gast des Abends ist Haby Dembele, die Präsidentin der malischen Partnerorganisation von Pro Afrika. Sie berichtet über den Stand der gemeinsamen Projekte (ein Behindertenzentrum, die Elektrifizierung der Gesundheitsposten und den Bau der Lehrerwohnungen in Welenguena).
Am Mittwoch. den 17. 12. um 20.15 Uhr tritt die Compania Bataclan zum letzten Mal auf. Ort ist das Kultur-Cafe in der Ruhr-Uni. In der Einladung heißt es: »Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “ Folkery “ gastiert die Compania Bataclan nach einem furiosen Konzert beim Rubissimo-Festival 2014 erneut auf dem Uni-Campus. Doch jetzt zum Jahresende mit einer gehörigen Portion Tristesse im Gepäck, da sie sich auflösen. Sieben Jahre sind wie im Fluge vergangen als seien diese erst gestern begonnen. Konzerte in Frankreich, NL und in der Türkei, bundesweite Auftritte in namhaften Sozio-Kulturellen Zentren oder bei Festivals wie JuicyBeats ( 2x), Kemnade International, Tropen-Tango, Wilde Töne, Bochumer Musiksommer, UZ-Pressefest, 1. Mai-Fest-Zeche Carl: müßig, um alle aufzuzählen. mehr…
Die Bochumer Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt am Donnerstag, den 18. 12. um 19.00 in den Bahnhof Langendreer zu einer Informationsveranstaltung ein. Im ersten Teil des Abends wird Jürgen Hentzelt als Mitglied der Bundestarifkommission über die Forderungen für die Tarifrunde im kommenden Jahr und über die Arbeitskampfstrategie der Gewerkschaft berichten. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird der Vorstandssprecher der Bochumer GEW Jochen Bauer über das sogenannte Freihandelsabkommen TTIP und die drohenden Folgen für das Bildungssystem informieren.
Einen Tag vor der sechsten und entscheidenden Verhandlungsrunde für die 36.000 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Nordrhein-Westfalen hat die Gewerkschaft ver.di für den morgigen Mittwoch noch einmal zu umfangreichen Streiks aufgerufen. In Bochum und Herne werden, wie bereits in den zurückliegenden Warnstreiktagen wieder alle sieben Seniorenzentren, zwei Wohnstätten für Behinderte, 24 Kitas und die Verwaltung der AWO in den Warnstreik mit einbezogen sein. Die Streikversammlung beginnt morgen früh ab 7:30 h im Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108. Ver.di musste ihr Streiklokal auf Grund immer steigender Streikteilnehmerzahlen diesmal dort hin verlegen. Ver.di erwartet ca. 300 Streikende, die sich nach einem gemeinsamen Frühstück dann um 10.00 Uhr mit 6 Bussen nach Dortmund bewegen. mehr…
Am Donnerstag, den 11.12. findet um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Vortrag von Volker Gerwers statt mit dem Titel: „Vor 70 Jahren: Der Beginn der deutschen Ardennenoffensive“. In der Ankündigung heißt es: »Im 16.Dezember 1944 begann an der damaligen Westfront eine Offensive der deutschen Truppen, die sogenannte Ardennenoffensive, oder auch Runstedt-Offensive genannt. Die deutschen Truppen drangen bis zum belgischen Ort Bastogne vor. Während dieser Offensive kam es im ostbelgischen Ort Stavelot zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Etwa 150 Zivilisten wurden dort durch Angehörige der SS-Kampfgruppe Peiper erschossen. Die Kampfgruppe Peiper war auch für die Ermordung von 73 amerikanische Soldaten nach ihrer Gefangennahme in der Nähe von Malmedy verantwortlich. Es sind noch weitere Kriegsverbrechen nachgewiesen, die während der Ardennenoffensive stattfanden.« mehr…
Die Soziale Liste erklärt zur heutigen Beendigung der Autoproduktion und Schließung von Opel-Bochum: „Opel-Bochum wurde auf dem Altar der kapitalistischen Wirtschaftsverhältnisse und der Anerkennung des US-amerikanischen Vormachtstrebens geopfert. Die Soziale Liste Bochum ruft gleichzeitig dazu auf am Montag Solidarität mit der Opel-Belegschaft zu zeigen. Um 12.00 Uhr am Opel-Werkstor 4 Bochum-Laer (Wittener Str.) und um 17.oo Uhr auf dem Bochumer Rathausplatz.“ Ratsmitglied Günter Gleising erklärt: mehr…
Am Samstag, den 6. 12. laden die Grüne Jugend, die SJD – Die Falken und unabhängige Antifa-Gruppen zu einer antifaschistischen Jugendkonferenz von 10 – 18 Uhr im Falkenheim in der Akademiestraße 69 ein: »“Wir wollen uns einen Tag Zeit nehmen, um über Inhalte zu debattieren und unsere Methoden zu reflektieren,†sagt Katharina Weiler, Sprecherin der Grünen Jugend Ruhr. “Anstatt gegen Nazis auf die Straße zu gehen, wollen wir einmal mit Antifaschist*innen aus verschiedensten Kontexten über Nazis, uns, unsere Gesellschaft und vieles mehr diskutieren.â€In drei Phasen wird es neun Workshops geben, die auch für Einsteiger*Innen geeignet sind. Klares Ziel ist es nämlich, eine freundschaftliche und solidarische Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Menschen wohlfühlen können. Daher gibt es neben den Workshops auch eine Cafete mit gutem zapatistischen Kaffee, anderen Getränken sowie Süßigkeiten und mittags auch eine Mahlzeit. mehr…