Kim Krogull, Sprecherin der Grünen Jugend Bochum, erklärt anlässlich der von proNRW angekündigten Kundgebung am kommenden Samstag: „Gewalt und stumpfer Populismus von Rechts sind in Deutschland an der Tagesordnung. Geflüchtetenheime werden angegriffen, Menschen, die nicht irgendwelchen Normen entsprechen, müssen Angst davor haben, in bestimmten Gegenden auf die Straße zu gehen und zuletzt das feige Attentat auf Kölns jetzige Oberbürgermeisterin Reker. Grund dafür ist ein Klima der Angst, das im Moment von Politiker*innen vieler Parteien geschaffen wird. Insbesondere von rechtspopulistischen Splittergruppen, wie proNRW. “ mehr…
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen, der Kreisverband der Bochumer Linken und die Ratsfraktion der Linken unterstützen die Proteste gegen die rechtsextreme Partei Pro NRW am kommenden Samstag, den 31. Oktober. Unter dem Motto „Kein Platz für Rassisten! Wir geben Kontra!“ ruft das Bochumer Bündnis gegen Rechts ab 10 Uhr zu einer Kundgebung am Husemannplatz auf. mehr…
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts fordert anlässlich einer Kundgebung von Pro NRW am Samstag, den 31. Oktober ab 10 Uhr am Husemannplatz zum Protest auf. In dem Aufruf heißt es u. a.: »Unser Protest gegen „Pro NRW“ ist gleichzeitig ein Protest gegen alle rassistischen und fremdenfeindlichen Aussagen, von wem auch immer und wo auch immer! Es geht darum, ob unser Verständnis von Menschenwürde und des Rechts auf Asyl sich dauerhaft durchsetzen, oder Einschüchterungsversuche und Stimmungsmache extrem rechter Gruppen erfolgreich wird. Mit Gesetzesverschärfungen und geschlossenen Grenzen werden Flüchtlinge nicht abgehalten. Die Fluchtursachen (Krieg, Hunger und Vertreibung) sind zu beseitigen, nicht das Menschenrecht auf Schutz und Aufnahme. Der vollständige Aufruf
Am Donnerstag, den 29. 10. startet die Bochumer Geschichtswerkstatt um 19 Uhr im Sozialen Zentrum eine Workshop- Reihe “Griechenland im und nach den Zweiten Weltkriegâ€. Unter dem Titel „Vor 75 Jahren: Der italienische Überfall auf Griechenland“ soll sich die erste Sitzung mit Ursachen und Verlauf dieses Krieges beschäftigen. In der Ankündigung heißt es: Am 10.Juni 1940 trat Italien an der Seite Nazi-Deutschlands in den Krieg ein. Am 28.Oktober 1940 überschritten italienischer Truppen die albanisch-griechische Grenze. Das in Italien regierende faschistische Regime wollte mit diesem Angriff die Vorherrschaft im Mittelmeerraum ausbauen. Der Angriff der Italiener wurde von den griechischen Truppen nach wenigen Wochen zurückgegeschlagen. Der Ochi-Tag (Jahrestag des “Neinâ€) wird jährlich in ganz Griechenland am 28.Oktober gefeiert und erinnert an die Ablehnung des von Benito Mussolini am 28.Oktober 1940 an Griechenland gestellten Ultimatums vor Beginn des Griechisch-Italienischen Krieges.
Am kommenden Donnerstag, 29. Oktober stellt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bochum zusammen mit Gunter Quaißer (Memo-Gruppe) das Versprechen der Regierung einer „Bildungsrepublik Deutschland“ auf den Prüfstand. Informiert und diskutiert werden soll von 18 – 20 Uhr im Bahnhof Langendreer. In der Einladung heißt es: »Jahr für Jahr stellt die OECD fest, dass die Bildungsreformen in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur langsam vorwärts kommen. Während andere Länder kontinuierlich und konsequent in Bildung investieren, wird in einem der reichsten Länder in diesem Bereich gegeizt. Dabei geht es nicht nur um ein Mehr an Bildung bzw. um ein Mehr an höherwertigen Abschlüssen. Auch die Qualität dieser Bildung steht auf dem Prüfstand. mehr…
Am heutigen Montag findet um 17 Uhr eine Kundgebung in Langendreer am Stern, Alte Bahnhofstr. 180, unter dem Motto statt: Migration is not a crime. Initiiert ist die Kundgebung von mehreren Jugendverbänden und weiteren UnterstützerInnen. In einer Mitteilung heißt es: »Wir rufen zu einer Kundgebung auf, um gemeinsam mit Flüchtenden gegen die unmenschliche Asylpolitik zu demonstrieren. Anstatt die Einwanderung zu illegalisieren müssen die Fluchtursachen erkannt und bekämpft werden. Stattdessen verschärft die Politik Deutschlands und der EU weiterhin die Situation in den Herkunftsregionen und versucht, die Flucht aus diesen zu verhindern. Diese Kundgebung ist der Auftakt zur größeren Demonstration am 14.11. in der Bochumer Innenstadt.«
Die Initiative You-manity lädt am Montag, den 26. Oktober um 19 Uhr zu einem Vortrag im BlueSquare der Ruhr Uni an der Kortumstraße 90 ein. Das Thema lautet: „Wirtschaftswissenschaftliche Perspektive der Euro-Schuldenkrise“. Referent ist Heiner Flassbeck. Er war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen und von Januar 2003 bis Ende 2012 Chef-Volkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung. In der Einladung heißt es: »Deutschland kommt seit einigen Jahren in Europa eine enorme Macht zu. Eine Macht, die vor allem durch Lohnsenkungen im eigenen Land erkauft wurde und die letztlich zu der großen Krise des Euro führte, die auch heute nicht überwunden ist. Sparpolitik und Lohnkürzungen, die den Schuldnerländern vom Gläubigerland Deutschland aufgezwungen wurde, haben in ganz Südeuropa und insbesondere in Griechenland eine große Rezession ausgelöst und die Idee eines gemeinsamen »europäischen Projekts« ausgelöscht. In seinem Vortrag skizziert Heiner Flassbeck die wirtschaftlichen Bedingungen, die zur Schuldenkrise in Europa führen konnten und zeigt auf, welche weiteren Perspektiven für die Währungsunion aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive überhaupt bestehen.«
Die Antifaschistische Nachrichten aus Bochum rufen für das kommende Wochenende zur Teilnahme an den Antifa-Demonstrationen in Köln auf: »Genau ein Jahr nachdem etwa 5.000 Neonazis und rechte Hooligans in Köln randalierten, rufen mehrere extrem rechte Hooligan-Gruppen für den 25.10.2015 erneut zum Großaufmarsch in Köln auf. Für die schwächelnden HoGeSa-Strukturen könnte die Neuauflage von “Köln 1.0†ein letzter Versuch sein, die durch Abspaltungen und interne Querelen gebeutelte Szene wieder zusammenzuführen. mehr…
Das Anti-Rassismus-Referat (AStA) der ev. FH lädt am 27. 10. um 19:00 Uhr im Raum 119 der ev. FH, Immanuel-Kant-Straße 18-20 zu einer Veranstaltung ein. Der Titel: »Von wegen „Willkommenskultur“ – Der steinige Weg zum Asyl in Deutschland«. In der Ankündigung heißt es: » Die Entwicklungen haben sich in den letzten Monaten überschlagen. Tausenden Refugees ist es in beeindruckender Weise gelungen, trotz abgeschotteter Grenzen und Stacheldraht die „Festung Europa“ zu erklimmen. Was sie hier vorfinden, ist nicht immer das erhoffte bessere Leben. Täglich werden Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte verübt. Der deutsche Staat inszeniert(e) medial eine „Willkommenskultur“ und hebt sich als besonders humanitäre Kraft gegenüber anderen europäischen Staaten hervor, während er gleichzeitig neue und weitreichende Verschärfungen des Asylrechts in Richtung Leid beschließt, die für noch mehr Asylsuchende eine generelle Ablehnung ihrer Anträge bedeuten, ihnen die lebensnotwendigen Mittel versagen und Flucht weiter kriminalisieren sollen. mehr…
Dem Ausschuss des Stadtrates für Infrastruktur und Mobilität liegt am 20. 10. eine Vorlage der Verwaltung vor, deren Beschluss nach Ansicht des ADFC und der Linksfraktion gefährliche Konsequenzen haben kann. In einer Mitteilung der Linksfraktion heißt es: »Auf dem Opelring, dessen Sanierung geplant ist, sollen Radwege im Zweirichtungsverkehr angelegt werden. Radfahrer würden also auch entgegen der Fahrtrichtung im Kreisverkehr fahren und an jeder Einmündung Gefahr laufen, von den einbiegenden Kraftfahrern, die gewohnheitsmäßig im Kreisverkehr nur nach Links schauen, übersehen zu werden. Die Linke im Bochumer Rat beantragt, dass bei dem Umbau des Opelrings die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) beachtet werden und die vom ADFC Bochum eingereichten Anregungen Berücksichtigung finden. mehr…
Für den SchwarzRoten Tresen am 24. 10. ab 20 Uhr im Sozialen Zentrum gibt es folgende Einladung: »Da freuen sich die Frutarier*innen: Der SchwarzRote Tresen wurde mit einer großzügigen Falläpfelspende bedacht. Deswegen dreht sich am 24.10. ab 20 Uhr im SZ Bochum kulinarisch alles um Äpfel. Ob süß oder herzhaft: Alles ist dabei und gegen eine Spende für linke Initiativen zum Abfedern von Repressionskosten zu haben. Natürlich gibt es auch wieder günstiges Bier für 1 Euro. Für alle, die es mit dem Alkoholpegel etwas eiliger haben, gibt es auch wieder Turbomate mit Sekt oder Vodka.«
Montag 19.10.15, 13:29 Uhr
Theaterstück zum 100. Jahrestag des Genozid an den Armeniern
Im Rahmen der Anne Frank-Kulturwochen zeigt eine Berliner Künstlergruppe am Samstag, den 24. 10. um 20:00 Uhr im Kulturrat in Gerthe die szenische Lesung: „Nicht ich bin der Mörder“ – So lautete die Erklärung des jungen Armeniers, der den ehemaligen osmanischen Innenminister Talaat Pascha als Hauptverantwortlichen an dem Massaker erschossen hatte. Etwa 1,5 Millionen Menschen wurden damals, 1915, ermordet oder auf den Todesmarsch durch die Wüste deportiert, wo sie schließlich Hunger, Durst und totaler Entkräftung erlagen, hauptsächlich Armenier, aber auch aramäische und chaldäische Christen. mehr…
Die SDAJ lädt am Samstag, den 17.10. ab 16 Uhr ins Soziale Zentrum ein und schreibt: Egal ob Nazis oder rechtskonservative Arschlöcher, Bundeswehrauftritte oder Streikbrecher: Manchmal muss man Blockieren! Und genau deswegen werden der Staat und seine Instrumente von Regierungen und Verwaltungen, Armeen bis Polizeien, Staatsanwaltschaften oder RichterInnen alles daran setzen, uns das Leben zur Hölle zu machen.
Wir können nun vor Ehrfurcht erstarren oder gemeinsam schauen, wie wir uns in eine bessere Position bringen, um die Repression gegen unsere politische Wirkkraft abzufedern. mehr…
Donnerstag 15.10.15, 19:43 Uhr
Lesekreis des Arbeitskreises Rote Ruhr-Uni zu Sigmund Freud
Ab dem 20. 10. findet immer dienstags vom 18-20 Uhr im Forum HGA, der Ruhr-Uni ein Lesekreis des Arbeitskreises Rote Ruhr-Uni statt. Das Thema ist: Sigmund Freud „…zur Einführung in die Psychoanalyse“. In der Ankündigung heißt es: »“An der Psychoanalyse ist nichts wahr als ihre Übertreibungen,“ schrieb Theodor W. Adorno zum Werk des Wiener Arztes und Kulturwissenschaftlers Sigmund Freud (1856-1939). Von Erich Fromms „Analytischer Sozialpsychologie“ und Max Horkheimers „Geschichte und Psychologie“ bis zu Adornos „Studien zum autoritären Charakter“ und Herbert Marcuses „Triebstruktur und Gesellschaft“ ist die Kritische Theorie der Gesellschaft neben Karl Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie aufs Engste mit der Lehre und Praxis der Psychoanalyse verbunden. Denn Freud hatte als erster „jenes Ich, das so selbstverständlich zu sein schien“ als ein geschichtliches Produkt dechiffriert und als bürgerliches Subjekt der Analyse und Kritik unterworfen. mehr…
Flüchtlingsrat NRW e.V. kritisiert die Abgeordneten des Bundestags für die Zustimmung zu den geplanten Asylrechtsverschärfungen. „Der Bundesrat muss die verfassungswidrigen Gesetzesänderungen stoppen“, fordert Birgit Naujoks, Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates NRW e.V. In dieser Woche peitscht die Bundesregierung das „Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ im Eilverfahren durch den Bundestag. Soeben hat der Bundestag den Gesetzesentwurf verabschiedet. Naujoks dazu: „Ich bin entsetzt, dass 475 von 600 Abgeordneten dem Gesetzesentwurf zu- und nur 68 dagegen gestimmt haben“. Damit ist eine weitere Hürde für die zweite massive Asylrechtsverschärfung innerhalb eines Jahres genommen. mehr…
Als Auftakt der dreiteiligen Autorenreihe „Beyond violence“ lädt der Bahnhof Langendreer am 22.10., um 19.00 zur Lesung mit dem südafrikanischen Journalisten und Schriftsteller Niq Mhlongo ( geboren 1973 in Soweto) ein. Er wird sein Buch „Way back home“ vorstellen. Die Lesung wird von der Literaturwissenschaftlerin Indra Wussow moderiert, sie ist Herausgeberin der Reihe „AfrikaWunderhorn“, in der das Buch in deutscher Übersetzung erschienen ist. Zur Handlung: Erfolgreiche Karrieren, Kontakte zur Politik, ein Leben im Luxus. Kimathi und seine Freunde scheinen nach gemeinsamen Jahren im Exil in Tansania und Angola, wo sie der bewaffnete Kampf gegen die Apartheid einte, ihr Ziel erreicht zu haben. mehr…
Das DDR-Kabinett Bochum führt am kommenden Samstag, den 17. Oktober eine Festveranstaltung zum 66. Jahrestag der Gründung der DDR durch. Die FDP (um 10 Uhr) und die Grüne Jugend (um 9.30 Uhr) rufen zu Protestaktionen gegen die Veranstaltung auf. Die FDP schreibt auf ihrer Webseite: „Der Gründungstag eines Willkürstaates ist kein Grund zum Feiern. Die DDR, die freie Wahlen, freie Meinungsäußerung und eine unabhängige Justiz auf ihrem Staatsgebiet verhindert hat, darf nicht verklärt werden. Eine Relativierung und Rechtfertigung des riesigen Repressions- und Spitzelapparates der Stasi und der damit erzwungenen Anpassung an ein systemkonformes Verhalten hat in Bochum keinen Platz.“ Auf der Blogseite des DDR-Kabinetts wird dazu ein LeserInnenbrief veröffentlicht, in dem es u. a. heißt: » Ausgerechnet die FDP hat es nötig, sich zum Thema DDR aus dem Fenster zu lehnen. mehr…
Der Mitarbeiterin der Medizinischen Flüchtlingshilfe (MFH) Inga Sponheuer wurde heute im Kanzleramt für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum die Integrationsmedaille verliehen. Seit 2007 engagiert sich Frau Sponheuer in der medizinischen Vermittlungssprechstunde, durch die MigrantInnen ohne Papiere anonym und kostenfrei eine angemessene Gesundheitsversorgung erhalten. In einer Erklärung der MFH heißt es: »Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung unserer Arbeit und bedanken uns bei der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz für die Auszeichnung. Tatsächlich haben wir gezögert, ob wir die Integrationsmedaille überhaupt annehmen können. Die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel „Wir schaffen das“ und ihre Haltung zur Aufnahme der in Ungarn von staatlichen Übergriffen, Inhaftierung und Abschiebung bedrohten syrischen Flüchtlinge haben uns jedoch zwischenzeitlich dazu motiviert. Wir nehmen die Auszeichnung für unsere Arbeit an. mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW kritisiert den Innenausschuss des Bundestags wegen dessen Zustimmung zu den geplanten Asylrechtsverschärfungen. Birgit Naujoks, Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates NRW, fordert: „Das Plenum des Bundestags muss die verfassungswidrigen Gesetzesänderungen stoppen“. In dieser Woche peitscht die Bundesregierung das „Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ im Eilverfahren durch Bundestag und Bundesrat. Soeben hat der Innenausschuss die Zustimmung beschlossen. Damit ist die erste Hürde für die zweite massive Asylrechtserschärfung innerhalb eines Jahres genommen. Der nordrhein-westfälische Flüchtlingsrat moniert, dass die geplanten Gesetzesänderungen nicht zur Lösung der Probleme beitragen. Stattdessen setzen sie einseitig auf Abschreckung und Flüchtlingsfeindlichkeit und verstoßen gegen das Grundgesetz. Ich finde es unerträglich, mit welcher Kaltschnäuzigkeit der Innenausschuss des Bundestags die Demontage des verfassungsrechtlich garantierten Anspruchs auf ein menschenwürdiges Existenzminimum beschlossen hat!“, kritisiert Naujoks. „Wir fordern deshalb alle Abgeordneten des Bundestags dazu auf, die verfassungswidrigen Gesetzesänderungen morgen abzulehnen!“
Das Netzwerk Care Revolution lädt heute, am 14. 10. um 19 Uhr zu einer Veranstaltung im Sozialen Zentrum ein: »Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der „Überflüssigen“ und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. mehr…
Das Offene Antifa-Café im Sozialen Zentrum fällt heute aus und findet statt dessen am morgigen Donnerstag statt. Grund der Verschiebung auf den Donnerstag ist die heutige Antifa-Demo in Essen, die von den Aktiven im Antifa-Café unterstützt wird. Morgen öffnet das Antifa-Café um 18 Uhr das Soziale Zentrum. Um 19 Uhr gibt es einen Vortrag zum Demo-Wochenende am 24./25. Oktober in Köln. In der Ankündigung des Antifa-Cafés heißt es dazu: »Am 25. 10. werden die Menschenfeinde um HoGeSa einen zweiten Anlauf ihres Aufmarsches vom letzten Jahr versuchen. Nach den Niederlagen, die sie bei ihren letzten Versuchen, ihren rassistischen Wahn auf die Straße zu bringen, einstecken mussten, versuchen sie nun verzweifelt eine Kölner Neuauflage, um ihren Mythos zu retten. mehr…
Die Flüchtlingsräte der Bundesländer fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die geplanten Asylrechtsverschärfungen zu stoppen. „Die geplanten Gesetzesänderungen lösen keine Probleme, sondern sind schlicht verfassungswidrig“, konstatiert Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW und erklärt weiter: »Die Bundesregierung plant, im Laufe dieser Woche das „Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ im Eilverfahren durch Bundestag und Bundesrat zu peitschen. Am Mittwoch, den 14.10.15, ist die Beschlussfassung im Innenausschuss geplant, Tags darauf soll der Bundestag im Plenum zustimmen. Am Freitag, den 16.10.15, ist bereits die Beschlussfassung im Bundesrat geplant, die vorgesehenen Gesetzesänderungen sollen am 1.11.2015 in Kraft treten. Dass umgehend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um für die in Zuständigkeit von Bund und Ländern aufzunehmenden Asylsuchenden schnelle Erleichterungen zu schaffen, ist unstreitig. Die Flüchtlingsräte der Bundesländer schlagen folgende dringend gebotene Maßnahmen vor: mehr…
Die Föderation der Demokratischen Arbeitervereine (DIDF) ruft anlässlich der Anschläge in Ankara für den morgigen Dienstag, den 13. 10. um 18 Uhr zu einer Demonstration vor dem Bochumer Hauptbahnhof auf. In einem Aufruf heißt es unter der Überschrift „Die Hintermänner sitzen im Präsidentenpalast und im Regierungsamt“: »Am letzten Samstag starben in Ankara bei zwei Bombenanschlägen auf eine Friedensdemonstration nach derzeitigem Stand über 120 Menschen und Hunderte wurden verletzt. Wir verurteilen diese feigen Anschläge und trauern mit den Hinterbliebenen mit. Wir erklären uns solidarisch mit der Demokratiebewegung in der Türkei, die eine friedliche Lösung in der kurdischen Frage und für ein gleichberechtigtes Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Freiheit und Demokratie fordern. mehr…
Mehrere Landesarbeitsgemeinschaften der Linkspartei laden am kommenden Samstagnachmittag, den 10. 10. ab 13.30 Uhr zu einer Tagung zum Thema Sterbehilfe ein. Ort ist das Claudius-Hotel, Claudius-Höfe 10. In der Einladung heißt es: Seit etlichen Monaten wird in und außerhalb des Bundestages über eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe diskutiert. »Nach geltendem Recht sind Suizid und Beihilfe nicht strafbar, aktive Sterbehilfe hingegen verboten. Es gibt vier fraktionsübergreifende Gesetzesentwürfe im Bundestag. Während ein Gesetzentwurf ein fast vollständiges Verbot beinhaltet, fordert ein anderer eine weitgehende Freigabe. Wir wollen Positionen vorstellen, ergebnisoffen diskutieren und so findet vielleicht jede(r) eine eigene Position für sich… mehr…
Der Sonderzug zur Demonstration „Stopp TTIP & CETA!“ am kommenden Samstag in Berlin hält wegen des Stellwerkbrandes in Mülheim nicht in Bochum. Stattdessen fährt der Zug über Gelsenkirchen Hbf, wo er um 4:17 Uhr hält. Für die meisten BochumerInnen wird der Zug in Dortmund am günstigsten zu erreichen sein. Abfahrt in Dortmund: 4:45 Uhr. Die Busse des DGB starten planmäßig um 5 Uhr nach Berlin. Abfahrtsstellen in Bochum sind das IG-Metallhaus an der Alleestraße und das ver.di-Haus an der Universitätsstraße. Anmeldung unter: 0234 687033 oder bochum@dgb.de.
Am Montag, den 12. 10. um 19 Uhr wird im endstationKino die Filmreihe „Wohnen geht anders – Widerständige Mieter/innen – neue Wohnmodelle – Recht auf Stadt“ fortgesetzt. In Kooperation mit dem Mieterverein Bochum wird der WDR- Film Die Akte Annington von Michael Nieberg gezeigt. Seit Anfang September 2015 hat sich die Annington umbenannt und heißt nun Vonovia. Annington / Vonovia ist Deutschlands größter Vermieter und hat seinen Sitz in Bochum. Das Unternehmen kommt nicht aus den Schlagzeilen. mehr…
Am Freitag, den 9. Oktober sind um 20:00 Uhr im Kulturrat in Gerthe die Grenzgänger zu Gast. Ihr Programm trägt den Titel ihrer neuen CD: „Und weil der Mensch ein Mensch ist / Lager – Lieder – Widerstand“. In der Ankündigung schreibt der Kulturrat: Auch auf ihrem sechsten Album mit Liedern aus den Gefängnissen und Konzentrationslagern der national-sozialistischen Diktatur setzt die Gruppe um den Bremer Liedermacher und -sammler Michael Zachcial ihre spannende Spurensuche rund um das deutschsprachige Volksliederbe fort. mehr…
Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Dienstag, den 13. Oktober um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Ulrich Chaussy in das ver.di-Haus, Universitätstrasse 76 ein. Die Veranstaltung trägt den Titel des neuen Buches von Ulrich Chaussy: Oktoberfest – Das Attentat. Es geht um das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest, das sich am 26. September 1980 ereignet hat. Es war der blutigste Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik: 13 Tote und mehr als 200 zum Teil Schwerverletzte waren Opfer der Bombenexplosion. Sehr schnell wurde damals von den untersuchenden und beteiligten Institutionen, dem BKA, den Verfassungsschutzbehörden und den Landeskriminalämtern ein Einzeltäter zum alleinigen Ausführenden des Bombenattentats erklärt: Gundolf Köhler. Dieser war eine Zeitlang Mitglied der „Wehrsportgruppe Hoffmann“ und auch sonst in Neonazikreisen aktiv. mehr…
Antifa- und Antira-AktivistInnen rufen heute um 19 Uhr zu einer Demo vor dem Hauptbahnhof auf. Im Aufruf heißt es u. a.: »Laut einer Zählung des NDR wurden 2015 bereits über 60 Brandanschläge auf geplante oder bewohnte Flüchtlingsunterkünfte verübt — nicht nur im Osten sondern verteilt auf die gesamte BRD, zuletzt etwa im September in Witten, Dortmund, Porta Westfalica und Lüdenscheid oder am vergangenen Wochenende in Xanten und Altena (Sauerland). Gleichzeitig werden immer härtere Asylgesetze forciert. Geduldeten, Menschen mit Schutz-Status in einem anderen EU-Land und umgesiedelten Geflüchteten soll zukünftig lediglich das “physische Existenzminimum†zustehen. Das Land NRW plant aktuell die Inbetriebnahme mehrerer Abschiebeknäste.« Der vollständige Aufruf.
Im Rahmen der Reihe „Der politische Film“ zeigt die Bochumer Geschichtswerkstatt am Donnerstag, den 8.Oktober ab 20:00 Uhr ein Interview von Günter Gaus mit Rudi Dutschke. Dieses in der Sendung „Zu Protokoll: Rudi Dutschke“ geführte Interview wurde am 3.Dezember 1967 in der ARD ausgestrahlt.