Archiv


Dienstag 17.11.15, 07:35 Uhr
'Frankfurter Schule' und Gesellschaftskritik:

Einführendes zur Kritischen Theorie

Im Rahmen der Kritischen Einführungswoche der Fachschaft Sozialwissenschaften lädt am Mittwoch, den 18.11. die Rote Ruhr Uni um 18 Uhr im Raum GBCF 05/606 an der Ruhr Uni zu einem Vortrag „Einführendes zur Kritischen Theorie“ ein: »Die „Frankfurter Schule“ ist inzwischen in vielen Curricula angekommen. Dass die Namen Adorno, Horkheimer, Marcuse in vielen Seminaren und Vorlesungen genannt werden, gehört fast schon zum guten akademischen ’Ton’. Die Philosophie reiht sie unter die Klassiker dieser oder jener Tradition ein, die Medienwissenschaft entdeckt sie als weiteres kulturkritisches Instrument im postmodernen ’Werkzeugkasten’, die Soziologie lehrt sie als Skeptiker empirischer Forschung und Habermas’ „Theorie des kommunikativen Handelns“ als ihre vernünftige ’Operationalisierung’. Doch wie der akademische Betrieb diese ’theoretischen Ansätze’ einer weiteren ’Denkschule’ verdaut, verdeckt den unauflösbaren Zusammenhang, in dem diese von Beginn an standen: Das Denken Adornos, Horkheimers, Marcuses und ihrer Kollegen am Institut für Sozialforschung war nie etwas anderes als Kritische Theorie, umfassende Kritik der modernen kapitalistischen Gesellschaft, ihrer Subjekte, ihrer Geschichte und ihrer Struktur. mehr…


Montag 16.11.15, 08:36 Uhr

Über Wasser

ÜBER WASSER - Trailer

Am Mittwoch, den 18.11. das endstation.kino im Rahmen der entwicklungspolitischen Filmreihe Kino Global den Dokumentarfilm Über Wasser. Karina Lange vom Informationsbüro Nicaragua ist im anschließenden Filmgespräch zu Gast. Zum Filminhalt: Auf den Spuren eines Elements begibt sich Regisseur Udo Maurer auf eine Weltreise. Das Wasser, natürliche Lebensgrundlage, verliert immer mehr an Selbstverständlichkeit. mehr…

Sonntag 15.11.15, 21:47 Uhr

Gedenken mit gekonnter Dissonanz

So, als ob Trauer über Kriegstote kein Nachdenken über die Ursachen des Sterbens nötig mache. So, als handele es sich wieder um ein „Heldengedenken„, begrüßten die Veranstalter der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Bochum auch die anwesenden Vertreter der Bundeswehr als Ehrengäste. The same procedure as every year. Das Friedensplenum hatte bei den Veranstaltungen von Stadt und Kriegsgräberfürsorge in den vergangenen Jahren mit Plakaten daran erinnert, dass Soldaten in erster Linie Täter und nicht Opfer sind. In diesem Jahr hatten die VeranstalterInnen angekündigt, mit einem neuen Konzept zu gedenken. Selber trugen sie nichts dazu nicht viel bei. Aber SchülerInnen des Neuen Gymnasiums, die einen großen Teil des Programms gestalteten, setzten andere Akzente. Sie nutzten den Gedenktag zum Nachdenken. Im Geschichtskurs hatten sie sich mit Zwangsarbeit in Bochumer Betrieben beschäftigt, vergessene Gräberfelder auf dem Blumenfriedhof aufgesucht und schlugen den Bogen von den Schrecken des faschistischen Krieges über heutigen Rassismus zu den Flüchtlingen, die vor Waffen fliehen, die aus Deutschland exportiert wurden. An die Vergangenheit wollen sie erinnern, „damit sich sowas auf keinen Fall wiederholt. mehr…


Sonntag 15.11.15, 19:02 Uhr
Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen

Ein menschenwürdiges Leben für Alle

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ fand am Samstag Nachmittag eine Demonstration in der Bochumer Innenstadt statt. Die OrganisatorInnen berichten: »Rund 900 Menschen folgten dem Aufruf des Bündnisses. Die Dringlichkeit des Themas wurde besonders durch Beiträge von Geflüchteten aus Syrien, Nigeria, dem Irak und auch Albanien deutlich, die die Demonstration zum Anlass nahmen, auf ihre persönliche Situation hier in Bochum aufmerksam zu machen, aber auch auf den dramatischen Alltag für ihre Angehörigen in den Herkunftsländern. mehr…


Sonntag 15.11.15, 07:53 Uhr

Antifaschismus als Aufgabe

Acht Kinder von Verfolgten des Naziregimes und WiderstandskämpferInnen melden sich zu Wort und erzählen in einer Broschüre der VVN – BdA die Geschichte ihrer Eltern. Eine der AutorInnen von „Kinder des Widerstandes“ ist Christa Bröcher, die viele LeserInnen als Mitglied des IG-Metall-Chores Chorrosion kennen. Im Vorwort von Florence Hervé heißt es: „Sie sind Nachkriegskinder, haben die Nazizeit und den Widerstand der Eltern nicht unmittelbar miterlebt, und wenn, versteckt oder im Kinderheim. Sie haben allerdings erlebt, wie die westdeutsche Nachkriegsjustiz die Verfolgung der Naziverbrecher nur widerwillig und nachlässig betrieb. Sie haben die Konflikte der Eltern mit der Adenauer-Justiz in den Zeiten des Kalten Kriegs erfahren. …Sie haben auch das Engagement der Eltern erlebt, damit nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg stattfindet. Sie haben viele Ereignisse mitbekommen, manchmal ohne zu begreifen, und von den Eltern vermittelt bekommen: ‚Man muss sich einmischen‘.“ mehr…


Samstag 14.11.15, 08:21 Uhr

Wenn ein Garten wächst


Am Montag, den 16.11. um 19 Uhr zeigt das endstation.kino zusammen mit Aktivistnnen des Gemeinschaftsgartens Bochum den Dokumentarfilm Wenn ein Garten wächst. Regisseurin Ines Reinisch erzählt von dem Abenteuer einer Gruppe NachbarInnen in Kassel, die ohne besondere Vorkenntnisse, aber mit viel Mut und Motivation erfolgreich eine fade, städtische Rasenfläche in eine öffentliche Gartenoase mitten in der Stadt verwandelt. mehr…


Freitag 13.11.15, 15:57 Uhr

Flucht ist kein Verbrechen

Das Bochumer Friedensplenum wird auf der morgigen Demonstration „Flucht ist kein Verbrechen“ mit einem Transparent an einen der vielen Gründe erinnern, warum Menschen aus ihrem Land fliehen müssen. Die Demonstration beginnt am morgigen Samstag um 15 Uhr vor dem Hauptbahnhof.


Freitag 13.11.15, 15:46 Uhr

Diskussion mit Innenminister R. Jäger

Am 18. November lädt die Bochumer SPD zu einem „Bürgerdialog“ mit NRW-Innenminister Ralf Jäger ein. Im Rahmen eines offenen Parteitages soll ab 18 Uhr in der Stadthalle Wattenscheid über „Flüchtlinge in NRW“ debattiert werden. „Direkt mit den politischen Entscheidungsträgern“ soll über die Fragen diskutiert werden: „Wie unterstützt das Land die Kommunen bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen? Was unternimmt die Politik, um die Flüchtlinge gut unterzubringen? Wie können wir alle zur Verbesserung der Integration der Flüchtlinge beitragen?“ Bestimmt werden auch andere Fragen zugelassen.


Donnerstag 12.11.15, 15:57 Uhr
Die Linke unterstützt die Demonstration:

Flucht ist kein Verbrechen! 3

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen und der Kreisvorstand der Bochumer Linken unterstützen das Bochumer Bündnis „ Migration is not a crime“ und rufen zur gleichnamigen Demonstration am kommenden Samstag, den 14. November, auf. Startend vor dem Bochumer Hauptbahnhof soll ab 15 Uhr ein deutliches Zeichen gegen kapitalistische Ausbeutung und Krieg gesetzt werden. Refugees Welcome! Zu der Demonstration erklärt Sevim Dagdelen, die Sprecherin für Migration und Internationale Beziehungen der Linksfraktion im Deutschen Bundestag: „Die Bochumer*innen adressieren ihre Kritik an die richtige Stelle. Der Blick gehört endlich auf die Fluchtursachen und die Verantwortung der deutschen Bundesregierung gerichtet. Hier liegt der wirkliche Skandal. Deutsche Waffenexportpolitik, die direkte oder indirekte Beteiligung an den unzähligen Kriegen in der Welt und ein zutiefst unfaires Welthandelssystem müssen endlich ein Ende finden. Als Linke stehen wir an der Seite der Geflüchteten, nicht der Banken und Rüstungskonzerne.“ mehr…


Mittwoch 11.11.15, 10:00 Uhr
Igel kennen lernen und schützen

Stachelige Urtiere

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) bietet im Rahmen des Umwelt-Spürnasenpasses eine lebendige Igelstunde an. Sie findet am 14.11. von 15.00 – 16.30 Uhr  im Umweltzentrum,  Alsenstr.27, statt.  Die Kinder lernen dabei allerlei Wissenswertes über unsere einheimischen Igel und ihre Gefährdung. Gemeinsam wird überlegt, wie Gärten angelegt und gepflegt werden müssen, damit sie igelgerecht sind. Als Abschluss gibt es die Gelegenheit nach dem Muster eines anwesenden, lebendigen Igels seinen eigenen Igel aus Pappe oder Modelliermasse zu basteln. Pappe und Modelliermasse werden gestellt. Materialkosten: 1,50 €.  Die Veranstaltung, die von einer Pädagogin durchgeführt wird, ist für Kinder ab 8 Jahren ohne ihre Eltern gedacht.


Dienstag 10.11.15, 15:28 Uhr
Demonstration am kommenden Samstag

Flucht ist kein Verbrechen

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ findet am kommenden Samstag, den 14.11. eine Demonstration in der Bochumer Innenstadt statt. Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisiert neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Die Demonstration startet um 15 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof. Das Bündnis aus verschiedenen Initiativen fordert „ein menschenwürdiges Leben für alle“ und erklärt weiter: »Was das konkret bedeutet erzählt Laura, die die Demonstration seit einigen Wochen mit vorbereitet: „Das bedeutet, dass alle Menschen Recht auf Alltag, Wohnraum, Bildung, Gesundheit und Freizeit haben. Und eben: das Recht zu bleiben. Das sind grundlegende Rechte, die ich für mich genauso fordere wie für alle anderen, egal ob sie in Bochum, Athen oder Homs in Syrien geboren sind.“ Das Gegenargument zu hoher Kosten greift aus der Sicht von Laura nicht: „Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Erde. Es ist allein die Frage, welche Prioritäten wir setzen. Und wir finden: Die Menschenwürde sollte an erster Stelle stehen.“ mehr…


Dienstag 10.11.15, 15:25 Uhr
Volker Wendland & Heinz-Peter Lengkeit im Biercafe

GypsySwing ungeschnitten am Stück

Am Mittwoch, den 11.11. sind Volker Wendland & Heinz-Peter Lengkeit ab 20.15 Uhr im Biercafe mit „GypsySwing ungeschnitten am Stück“ zu hören. Ralf Weber schwärmt von dem Auftritt: »Duke Ellington sagte einmal auf einer Gypsy-Jazz-Convention in Bad Bedakesa: „Pardon my french, but remember this: never stop the Reinhardt Express.“ Der Schlagzeuger der Punkband „Die Kassierer“ Volker Wendland und der Schauspieler aus dem Ebertbad Oberhausen HP Lengkeit bilden das Gitarren-Duo „The Gypsymachine“, das swingt, was das Zeug hält. Der ARD-Ratgeber-Sachen meint dazu: „Egal was das Zeug davon hält: es swingt.“ mehr…


Dienstag 10.11.15, 12:41 Uhr

Cuba-Veranstaltung fällt aus

Die geplante Veranstaltung der Humanitären Cubahilfe am Donnerstag, den 12. November in der Ev. Stadtakademie Bochum fällt aus. Die cubanischen ÄrztInnen, die über die medizinische Solidaritätsarbeit ihres Landes berichten sollten, wurden aufgrund wichtiger medizinischer Versorgungsherausforderungen in den Tschad abberufen.


Montag 09.11.15, 16:36 Uhr
Theater Gegendruck zeigt zwei frühe Stücke von Peter Handke

Kaspar und Selbstbezichtigung

Am Sonntag, 15. November 2015 um 20 Uhr gibt es im Bahnhof Langendreer ein Wiedersehen mit dem Theater Gegendruck. Das Ruhrgebiets-Ensemble mit Sitz in Recklinghausen ist längst Stammgast am Wallbaumweg und bürgt für künstlerische Überraschungen. Mit seinem Peter Handke – Doppelprojekt: Kaspar und Selbstbezichtigung ist dem künstlerischen Leiter und Regisseur Johannes Thorbecke wieder ein Coup gelungen. Erstmals an einem Abend sind zwei frühe Stücke des österreichischen Autors zu sehen: Kaspar und Selbstbezichtigung. Damit kehren sie wieder ins Ruhrgebiet zurück, wo sie vor rund fünfzig Jahren am Theater Oberhausen das Licht der Bühnenwelt erblickt hatten. mehr…


Montag 09.11.15, 07:36 Uhr

Die Nürnberger Gesetze von 1935

Am Donnerstag, 12. November hält  Dr. Hubert Schneider um 18:00 Uhr im Stadtarchiv, Wittener Str. 47, einen Vortrag zum Thema „Die Nürnberger Gesetze von 1935 und deren Auswirkungen in Bochum“. In der Ankündigung heißt es: »Am 15. September 1935 wurden die sogenannten Nürnberger Rassengesetze „zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ erlassen. Sie verboten die Eheschließung sowie den außerehelichen Geschlechtsverkehr zwischen Juden und Nichtjuden und sollten der „Reinhaltung des deutschen Blutes“ dienen. Verstöße wurden als „Rassenschande“ bezeichnet und schwer bestraft. Die „Nürnberger Rassengesetze“ waren ein wesentlicher Schritt bei der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, die mit dem Novemberpogrom 1938 einen vorläufigen ‚Höhepunkt‘ erreichte und mit dem Massenmord an den europäischen Juden endete. Der Referent erinnert an die Auswirkungen der Nürnberger Gesetze auf Bochum und nimmt gleichzeitig die Gründung der jüdischen Nachkriegsgemeinde Bochums 1945 in den Blick. Der Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht darin, dass die meisten Mitglieder der Nachkriegsgemeinde in der Definition der Nürnberger Gesetze in sogenannten Mischehen lebten beziehungsweise „Mischlinge ersten oder zweiten Grades“ waren.«


Sonntag 08.11.15, 14:57 Uhr
DGB zu den Veranstaltungen zur Pogromnacht am 9. November

Gegen Hass und Gewalt

In einer Erklärung des DGB heißt es: »Kaum ein Datum in der deutschen Geschichte ist so prestigeträchtig wie der 9. November. 1918 fand an diesem Tag die Novemberrevolution in Berlin statt. 5 Jahre später putschten Hitler und Ludendorff in München. Damit wurde erstmals international das Auftreten des Nationalsozialismus wahrgenommen, ohne ihnen entschieden genug entgegen getreten zu sein. Heute erinnert man sich in Deutschland vor allem an den 9. November als Tag, an dem die deutschen Faschisten mit ihren SA- und SS-Mitgliedern Synagogen in Brand steckten, Geschäfte und Einrichtungen von jüdischen Mitbürgern verwüsteten und eine unvorstellbare Ermordungswelle starteten, die Millionen jüdischer Menschen das Leben kostet. Traditionell finden in unseren Städten und Kreisen an diesem Tag viele wichtige Gedenk- und Mahnveranstaltungen statt. Auch in Bochum wird am Montag mit einer Gedenkveranstaltung um 17.00 Uhr (Ecke Harmoniestraße / Dr. Ruer-Platz) an die Reichspogromnacht erinnert. Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen in diesem Jahr die Erinnerung an den 80. Jahrestag der Verabschiedung der „Nürnberger Rassengesetze“ und an den 70. Jahrestag der Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Bochum. mehr…


Sonntag 08.11.15, 11:11 Uhr
Filmklassiker von Alexander Kluge mit Fritz Bauer als Mitwirkendem

„Abschied von gestern“

Am Mittwoch, den 11. 11. zeigt das endstationKino um 19 Uhr den Film „Abschied von gestern“ von Alexander Kluge. Der Klassiker des ‚Neuen Deutsche Films‘ präsentiert uns die Zeit, in die uns neueste Filme zum hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer versetzen, Der Staat gegen Fritz Bauer und Labyrinth des Schweigens, aber mit Fritz Bauer as himself. Wie kontrovers und umstritten Bauer in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft war, zeigt u.a. sein Auftritt in Kluges Spielfilmdebüt.Die Filmhandlung: Anita G., Jüdin, kommt von „drüben“; mit einem Koffer in der Hand lernt sie im Westen Deutschlands in Begegnungen mit seltsamen Leuten ein seltsames Land kennen: die BRD von 1965/1966. Ein „Abschied von gestern“ ist nicht so leicht, selbst wenn man an die „Stunde Null“, die „Gnade der späten Geburt“ oder das „Wirtschaftswunder“ glaubt. Anita G. aus der DDR ist die Verkörperung einer verdrängten Vergangenheit, weshalb ihr die Voraussetzungen fehlen, sich erfolgreich in die bundesdeutsche Gesellschaft einzugliedern. Einführung und Filmgespräch mit dem Filmwissenschaftler Rainer Vowe.


Samstag 07.11.15, 19:59 Uhr
Tagung gegen fehlende Kriegsbegeisterung

Kein NATO-Kriegsrat in Essen

Montag, den 16. 11, findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu einer Ende November tagenden NATO-Konferenz in Essen und  zur Bedeutung der NATO-Zentrale in Kalkar  statt. Referent ist der Bundessprecher der VVN – BdA Ulrich Sander. Anlass für die Veranstaltung ist die Tatsache, dass die NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ vom 23. bis 25. November 2015 eine Konferenz „Luftwaffe und strategische Kommunikation“ in der Messe Essen durchführt. In der Einladung zu der Tagung heißt es, dass es Kräfte gebe, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“ eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die deutsche Öffentlichkeit militärische Maßnahmen ablehnt“.  Auf der Essener NATO-Konferenz soll geplant werden, wie die Kriegsbegeisterung in Deutschland gesteigert werden kann. Auf der Veranstaltung sollen u. a. folgende Fragen diskutiert werden: mehr…


Samstag 07.11.15, 12:11 Uhr

Performance blickt auf
Heute und die Zeit von 1938

„Waagerecht – Senkrecht“  lautet eine Performance, die am Vorabend zum Gedenken an die Reichspogromnacht im ROTTSTR5 H.O.F. (5. Halle) aufgeführt wird. In drei Blöcken soll ein „Blick von heute auf Heute und die Zeit von 1938“ geworfen werden: I Gideon Klein : Sonate für Klavier; II Lichtstrahl : Lyrik – Tanz – Musik; III Gideon Klein : Streichtrio
„Gideon Klein (* 6. Dezember 1919 in PÅ™erov; † 27. Januar 1945 im KZ Fürstengrube) war ein tschechisch-jüdischer Komponist und Pianist“. Das Streichtrio ist sein letztes Werk. Er komponierte es im Konzentrationslager Theresienstadt und vollendete es neun Tage vor seinem Transport nach Auschwitz.
Mitwirkende sind Susanne Frenzel Wohlgemuth, Klavier; Heide Rieck, Lyrik; Doris Deborah Heupel, Tanz; Christiane Conradt, Violoncello; Ariane Vesper, Violine und Ruth Herrmann, Viola.
Sonntag, 08. Nov. 2015, 19:00 Uhr, RROTTSTR5 H.O.F. (5. Halle). Eintritt frei.


Samstag 07.11.15, 09:22 Uhr

Podemos und die
demokratische Revolution

Am Mittwoch, den 11. 11. findet um  19.00 Uhr im BlueSquare, Kortumstraße 90 ein Vortrag von Raul Zelik statt zum Thema: „Podemos und die demokratische Revolution“. Die Veranstaltung ist Teil der von der Initiative you-manity Bochum organisierten Reihe “Inkasso Europa – Wer schuldet hier wem?”. In der Ankündigung heißt es: »Ähnlich wie in Griechenland hat auch in Spanien die neoliberale Politik zu einer schweren Krise geführt. Finanz- und Immobiliengeschäfte haben die Korruption wuchern lassen. Durch die von Brüssel angeordnete Bankenrettung haben sich die öffentlichen Schulden – trotz Sparkurs – seit 2008 verdreifacht, 25% der Bevölkerung ist arbeitslos. Kaum beachtet von Europa steuert Spanien auf eine schwere Staatskrise zu. In seinem Vortrag wird Raul Zelik auf die Frage nach daraus resultierenden politischen Veränderungen, insbesondere die Podemos-Bewegung eingehen. mehr…


Freitag 06.11.15, 09:28 Uhr

Flucht ist kein Verbrechen!

Im Rahmen der Kampagne „Flucht ist kein Verbrechen“ findet am Samstag, den 14. November ab 15 Uhr eine Demonstration in Bochum statt. Treffpunkt ist gegenüber vom Haupteingang des Hauptbahnhofes. Das Motto der Demonstration ist: Flucht ist kein Verbrechen! Ihre Verhinderung schon! Für ein Leben in Würde für alle! Nähere Informationen zur Demonstration. Wer sich über die Kampagne informieren möchte, ist heute Abend ab 20 Uhr in das Soziale Zentrum eingeladen. Am Rande der Gärbar werden Ziele und Aktivitäten der Kampagne und der Ablauf der Demonstration vorgestellt.


Mittwoch 04.11.15, 14:37 Uhr

77. Jahrestag der Reichspogromnacht

Die zentrale Bochumer Gedenkveranstaltung zum 77. Jahrestag der Reichspogromnacht beginnt am Montag, 9. November um 17.00 an den Stelen  an der Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz. In diesem Jahr wird an den 80. Jahrestag der Verabschiedung der Nürnberger Gesetze und an den 70. Jahrestag der Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Bochum erinnert.Mit der Verabschiedung der „Nürnberger Gesetze“ im September 1935 institutionalisierten die Nationalsozialisten ihre antisemitische Ideologie und stempelten jüdische Mitbürger zu Menschen minderen Rechts. Mehr als 6 Millionen Juden wurden zwischen 1933 und 1945 ermordet. Nur wenige Menschen jüdischen Glaubens überlebten. Sie standen nach der Befreiung aus den Gefängnissen und Konzentrationslagern, nach der ständigen Todesangst, nach Folter und Zwangsarbeit vor den existenziellen Fragen ihres zukünftigen Lebens. Neben der Suche nach dem Verbleib von Familienmitgliedern war es vor allem die Entscheidung, wo sie selber in Zukunft leben wollten. Sollte es das Land der Täter sein, die für ihre Enteignung, Inhaftierung, Deportation und Ermordung verantwortlich waren? mehr…


Mittwoch 04.11.15, 14:20 Uhr

Die Opfer des NSU

Am Montag, den 9.11. wird unter dem Motto „Lessing bekennt Farbe“ die Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ um 16 Uhr in der Aula der Lessing-Schule in Langendreer, Ottilienstr. 12 eröffnet. Zur Eröffnung am Jahrestag der Reichspogromnacht wird die Ausstellungsmacherin Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung einen Einführungsvortrag halten, SchülerInnen und Lehrende der Lessingschule haben ein Kultuprogramm vorbereitet. Die Initiative Langendreer gegen Nazis hat gemeinsam mit der Lessingschule die Ausstellung nach Langendreer geholt, um insbesondere SchülerInnen aus dem Bochumer Osten die Möglichkeit zu geben, sich mit den Verbrechen des NSU sowie deren gesellschaftlicher Aufarbeitung nach 2011 auseinander zu setzen. mehr…


Dienstag 03.11.15, 19:35 Uhr
Die Veranstaltung fällt aus

Cubas gelebte Solidarität in der Welt

Am Donnerstag, den 12.11. sind um 19.30 Uhr zwei ÄrztInnen aus Cuba auf Einladung der Humanitären Cubahilfe (HCH) zu Gast in der ev. Stadtakademie, Westring 26c: Dra. Olbis Almeida Falcon, ist Internistin mit Erfahrungen aus jeweils mehrjährigen Einsätzen in Haiti, Äthiopien und jetzt im Tschad. Dr. Victor Manuel Rodriguez Guevara, war Gesundheitsminister der Provinz Las Tunas in Kubas Osten, zuletzt Ressortleiter im Gesundheitsministerium in Havanna, zuständig für Kubas internationale medizinischen Einsätze, so z.B. in Haiti. Er war Dozent an der Escuela Latinoamericana de Medicina (ELAM). Aktuell leitet er die Medizinische Mission Kubas im Tschad. mehr…


Dienstag 03.11.15, 16:42 Uhr

Blockadetraining

Am kommenden Sonntag, den 8.11. findet im Bahnhof Langendreer von 11-19 Uhr ein Blockadetraining zum Themenbereich „Abschiebungen verhindern“ statt. In der Einladung heipt es: »Blockaden zur Verhinderung von Abschiebungen sind Menschenblockaden, die gewaltfrei und friedlich verlaufen und die ein  Akt des zivilen Ungehorsams darstellen. Sie sollen nicht nur den jeweils betroffenen Menschen vor einer Abschiebung schützen, sondern gleichzeitig die Ablehnung gegenüber der inner- und außereuropäischen Grenzpolitik und der nationalstaatlichen Flüchtlingspolitik zum Ausdruck bringen. Auch wenn die Bundesregierung beschlossen hat, dass Abschiebungen prinzipiell nicht mehr angekündigt werden, bestehen in NRW weiterhin Handlungsmöglichkeiten, da die Landesregierung diese Regelungen so nicht umsetzen will. mehr…


Dienstag 03.11.15, 16:36 Uhr

Kann die Eurokrise überwunden werden?

Am Donnerstag, den 5. 11. findet um  19.00 Uhr im BlueSquare, Kortumstraße 90 ein Vortrag von Prof. Dr. Wim Kösters statt zum Thema: „Kann die Eurokrise überwunden werden?“ Die Veranstaltung ist Teil der von der Initiative you-manity Bochum organisierten Reihe „Inkasso Europa – Wer schuldet hier wem?“. In der Ankündigung heißt es: »Die gegenwärtige Krise der Europäischen Währungsunion ist die tiefste seit ihrem Bestehen. Sie besteht aus einem Teufelskreis von Bankenkrise, makroökonomischer Krise und Schuldenkrise. Wichtige Ursachen sind die Nichtanpassung der Krisenländer an den durch Währungsunion und Binnenmarkt geschaffenen neuen Rahmen und der Verlust an Glaubwürdigkeit europäischer und nationaler politischer Akteure. Eine Überwindung der Krise ist ohne grundlegende strukturelle Reformen und eine Rückgewinnung der Glaubwürdigkeit nicht möglich.«


Dienstag 03.11.15, 10:10 Uhr

The human scale

Am Mittwoch, den 4. November zeigt das endstationKino um 19 Uhr The human scale. Der Film berichtet über die Arbeit des dänischen Architekturprofessors Jan Gehl. Er befasst sich schon seit Jahren mit den Folgen städtebaulicher Maßnahmen auf die Lebensqualität ihrer Bewohner und deren Beziehungen untereinander. Gehl hat sich, gemeinsam mit seinen KollegInnen, zum Ziel gesetzt. die Innenstädte von Metropolen weltweit zu reformieren und nachhaltig zu gestalten. Schließlich lebt bereits die Hälfte der Weltbevölkerung  in Städten oder deren unmittelbarer Nähe. An dem anschließenden Gespräch über den Film nimmt Sabine Lehmann, Aktivistin bei urbanRadeling teil.


Dienstag 03.11.15, 09:57 Uhr

Kriminelles im Orlando

Einen Tag vor dem großen Derby BVB Dortmund gegen Schalke 04 geht es bereits in Bochum blutig zur Sache: Am Samstag, dem 7. November, findet im „Orlando“, Alte Hattinger Str. 31 die 10. Bochumer Kriminacht statt. Diesmal lesen: der mordende Bewährungshelfer Peter Märkert aus Bochum, der rastlose Fernsehreporter Thomas Schweres (Schalke-Fan aus Dortmund!) sowie die vereinslose Computer-Spezialistin Christiane Bogenstahl zusammen mit dem Ex-Lehrer und „Borussen“ Reinhard Junge, beide aus Wattenscheid.  Beginn: 21.00 Uhr – Einlass:20.30 h – Eintrit: 9 €


Montag 02.11.15, 13:20 Uhr

Aktionskonferenz: Welcome to Stay

Am Samstag, den 7.11. laden der Bahnhof Langendreer und der Flüchtlingsrat NRW von 10-19 Uhr zur Aktionskonferenz „Welcome to Stay“ ein. Bei der Konferenz werden Fragen von Willkommenskultur, Selbstorganisierung und Bleiberecht thematisiert. UnterstützerInnen und Geflüchtete sollen gleichermaßen angesprochen werden. Alle bekommen die Möglichkeit zum Austausch und zur Beratung. Gleichzeitig soll ausgelotet werden, wie man gemeinsam politisch aktiv werden kann gegen die noch restriktiver werdende Asylpolitik und für ein Bleiberecht für alle. mehr…


Samstag 31.10.15, 16:32 Uhr

Kirche und Wandel der Arbeitswelt 1

Am Dienstag, den 3. November findet um 19.30 Uhr in der ev. Stadtakademie, Westring 26 c eine Podiumsdiskussion mit Traugott Jähnichen, Jochen Marquardt und Eric Weik zur Arbeitsdenkschrift der EKD statt unter dem Titel: „Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt“. In der Einladung heißt es:» Globalisierung, dichtere Vernetzung, Digitalisierung und Entgrenzung haben auf dem Arbeitsmarkt tiefe Spuren  interlassen. Dieser Wandel ist von großer Ambivalenz gekennzeichnet. mehr…