Sicherheit begegnet Jugendlichen heute nicht nur auf dem Pausenhof, sondern beschäftigt sie ebenso in ihrem Alltag. Genau hier setzt die interaktive Theater-Performance „Bochumer Sicherheitskonferenz“ an, die im Februar mit Unterstützung des Bochum-Fonds in mehreren Vorstellungen für Schulen in Langendreer sowie bei einer öffentlichen Aufführung am 13. Februar auf die Bühne kommt. Das Konzept wurde bereits in Marburg, Netphen sowie Witten aufgeführt und wird durchgeführt vom Theaterkollektiv der art allies (Schauspielerin: Anne Decker, Video: Simon Lenzen). Spielort ist die Halle 205 an der Hauptstraße, die auch Veranstalterin und Initiatorin des Projekts ist.
»Die Familienbildungsstätte (FBS) hat noch freie Plätze beim Kurs „Das Einmaleins des Babysittens“. An zwei Terminen freitags, 13. und 20. Februar, jeweils von 17 bis 20 Uhr bekommen Jugendlichen ab 14 Jahren in den Räumlichkeiten an der Zechenstraße 10 Grundkenntnisse vermittelt. Themenschwerpunkte sind die Zusammenarbeit von Eltern und Babysittern, Informationen zu den Bedürfnissen und zur Entwicklung von kleinen Kindern, Aspekte der Säuglings- und Kinderpflege, altersgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder verschiedenen Alters, Sicherheit im Haushalt und das ABC für den Notfall, Tipps für schwierige Situationen sowie Rechte, Pflichten und die Bezahlung von Babysittern. Nach erfolgreicher Teilnahme wird am Ende eine Bescheinigung ausgestellt. Das Entgelt beträgt 25 Euro. Anmeldungen sind online unter familienbildungsstaette.bochum.de sowie unter den Rufnummern 02 34 / 910 – 51 10 oder – 51 12 möglich.«
Am 14. Februar findet wieder die Tanzdemo „One Billion Rising“ als kraftvolles Zeichen gegen Gewalt und Feminizide statt. Organisatorin Ximena León erinnert im Aufruf daran, dass schon 2022 Frauen in Bochum in Solidarität mit Iran gesungen haben und diese Solidarität nicht endet: «Unsere Gedanken und unsere Unterstützung gelten allen Frauen und Menschen, die Unterdrückung, Gewalt und Entrechtung erfahren – im Iran, in Afghanistan, in Gaza, in Syrien und im kurdischen Raum, u.s.w. Diese Orte mögen geografisch weit entfernt sein, doch sie sind Teil unseres Lebens: durch Nachbarinnen, Freundinnen, Kolleg*innen, durch gemeinsame Geschichten und geteilte Menschlichkeit.«
Am 12. Februar präsentiert die Künstlerin Lui Kohlmann ihren Beitrag zum Projekt „weiterwirken | Frauen im Widerstand“ des Fritz Bauer Forums und schreibt dazu: »„weiterwirken-Frauen im Widerstand“ widmet sich den oft übersehenen Lebensgeschichten von Frauen aus Bochum, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben – politisch, zivil, kulturell und meist im Verborgenen.
Die Stadtbücherei präsentiert ein vielfältiges Programm rund um digitale Sicherheit: »Zum diesjährigen „Safer Internet Day“ am Dienstag, 10. Februar, bieten die Zentralbücherei und die Zweigstellen in Bochum ein abwechslungsreiches Programm mit Aktionen und Workshops rund um digitale Themen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen der Online-Sicherheit, Künstliche Intelligenz (KI), Phishing sowie die Gaming-Kultur.
»In der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, am Mittwoch, 11. Fewbruar , um 19 Uhr den Vortrag „Urlaubsfreuden unter dem Signum des Hakenkreuzes – Mit ‚Kraft durch Freude‘ von Bochum an die Mosel“. Referent ist Dr. Christof Krieger. Der Eintritt ist frei.
Der ARWED lädt am Sa 07.02.26, von 14-17h ins „Haus der Begegnung“ zu einem Filmnachmittag und Gespräch ein und schreibt: »Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Angehörige und Interessierte aus Bochum und Umgebung.
Die Öl-Connection-Ruhr bietet auch 2026 wieder fair gehandeltes Olivenöl über die Öl-Connection-Ruhr zum Mitbestellen und selber abholen und informiert: »Noch bis zum 22. Februar ist die Mitbestellung direkt über das Mitbestellformular möglich: Wir freuen uns mit Ausgabe des fair und solidarisch gehandelten Olivenöls aus Griechenland in diesem Jahr wieder in der Quartiershalle der KoFabrik in Bochum zu sein. Die Ölausgabe 2026 wird am Samstag, den 28. Februar und Sonntag, den 01. März 2026, jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum stattfinden.
Der Kinder- und Jugendring informiert über außerschulische Lern- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Wattenscheid. Es handelt sich um die 3. Auflage, mit Übersetzungen in englischer, russischer und arabischer Sprache: »In den „CLiB“-Broschüren (CLiB = Cooles Lernen in Bochum) werden die Angebote der unterschiedlichen Felder der Kinder- und Jugendarbeit zusammengefasst und die Angebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen, der Jugendfreizeithäuser, die musisch-kulturellen Angebote und die naturwissenschaftlich-technischen Angebote vorgestellt. Um bei der Vielzahl an Möglichkeiten den Überblick zu behalten, gibt es für jeden Bochumer Stadtbezirk eine eigene „CLiB“-Ausgabe.
In einer Mitteilung der Stadt wird auf 20 Jahre „EINTRITT FREI!“ hingewiesen und über eine aus diesem Anlass stattfindende Video-Installation informiert: »Seit 2006 öffnen Bochumer Künstlerinnen und Künstler jährlich die Türen ihrer Ateliers, um ihre Werke in lockerem Ambiente zu präsentieren. Aus der Initiative „EINTRITT FREI!“ hat sich mit dem offenen Wochenende „EINTRITT FREI! – Offene Ateliers für Kunst und Design in Bochum“ eine Veranstaltung entwickelt, die ihren festen Platz in der Bochumer Kultur hat.
Der ADFC Bochum schreibt: »Die CDU-Ratsfraktion stellte unter der Überschrift „Bochum als Knöllchenmetropole“ Fragen an die Stadtverwaltung. Nun liegt die Antwort des Rechtsamtes vor. Auch Im Dezember 2025 berichtete die WAZ über ein Rekordergebnis der Abschlepp- und Knöllchenzahlen für das Jahr 2025 in Bochum. Die CDU-Ratsfraktion nahm dies zum Anlass, um bei der Stadt nachzufragen. Sie forderte eine Erklärung über die steigende Anzahl an abgeschleppten Fahrzeugen und Bußgeldern für Falschparker und äußerte zugleich Vermutungen: wegfallende Parkmöglichkeiten und unzureichende Beschilderung. Der ADFC Bochum begrüßt die Stellungnahme der Stadt für die nächste Ratssitzung am 05. Februar 2026.
Riseup 4 Rojava ruft am Mittwoch, dem 4. 2. um 17 Uhr am Buddenbergplatz zur Demonstration auf: »Lasst uns am Mittwoch gemeinsam auf die Straße gehen, um für die Errungenschaften der Revolution in Rojava einzutreten, für die Menschen, die dort leben, und für den Aufbau einer freien Gesellschaft weltweit. Das Gesellschaftsprojekt in Nord-/Ost-Syrien, das auf dem Demokratischen Konföderalismus basiert, sieht sich weiter schwerwiegenden Bedrohungen durch die islamistische Übergangsregierung Syriens, den Islamischen Staat und die Türkei ausgesetzt.
Bochum gemeinsam hat ein Interview mit Heike Köckler (Foto) veröffentlicht. Sie ist seit über 10 Jahren Professorin für Sozialraum und Gesundheit an der Hochschule Bochum. Zu ihren Arbeitsschwerpunkte gehört u. a. die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen sozialer und umweltbezogener Ungleichheit. Ein Thema im Interview ist „Tempo 30“ auf Bochums Hauptstraßen. Zum Interview.
Sonntag 01.02.26, 21:12 Uhr
Ver.di erhöht den Druck auf die Landespolitker:innen
Im Rahmen der laufenden Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst der Länder ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten am Mittwoch, den 4. Februar in Bochum zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind Landesbetriebe und -dienststellen. Mit dem Warnstreik will ver.di den Druck auf die Arbeitgeber:innen der Länder vor der dritten Verhandlungsrunde erhöhen. „Viele Beschäftigte sind verärgert, dass es noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot gibt“, sagt Claudia Bonan, stellv. Bezirksgeschäftsführerin ver.di Mittleres Ruhrgebiet: „Aussagen über ‚Inflation plus einen Schnaps obendrauf‘ sind eine Provokation und zeugen von wenig Wertschätzung.
Am Samstag versammelt sich mehr als 350 Kurd*innen und Unterstützer*innen, um mit einer Kundgebung und lautstarken Demo in der Bochumer Innenstadt auf die dramatische Situation in Rojava hinzuweisen. Es wurden kurdische und YPG- und YPJ-Fahnen mitgeführt und Sprechchören wie „Jin Jiyan Azidî“ [Frau, Leben, Freiheit], „Kurd yek in“ [Die Kurden sind vereint] und „Bijî Berxwedana Rojava“ [Es lebe der Widerstand in Rojava] zog die Demonstration zum Schauspielhaus zu einer Zwischenkundgebung. Von da aus ging es weiter zum Hauptbahnhof. Begleitet wurde die ganze Aktion von einem riesigen Polizeiaufgebot. Mindestens zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz.
Die Amnesty International Hochschulgruppe zeigt am Dienstag in Kooperation mit dem SKF (Studienkreis Film) an der Ruhr-Universität den oskarprämierten Dokumentarfilm „No other land“ über den Kampf um das Bleiberecht in Masafer Yatta, einer durch die israelische Siedlungspolitik bedrohten Gemeinde im Westjordanland. Der Film wird im Original mit deutschen Untertiteln nach einer kurzen Einführung durch Amnesty International gezeigt. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Die interaktive Theater-Performance „Bochumer Sicherheitskonferenz“ beschäftigt sich auf spannende und humorvolle Art mit dem Thema Sicherheit: Wie fühlt sich Sicherheit an, wenn die Welt aus den Fugen gerät? Wie wirkt sich Online-Propaganda, militärische Aufrüstung oder die Rolle der Medien auf Meinungsbildung und Sicherheitsgefühl aus?
Das Stück richtet sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, an Jugendliche und verbindet Videoausschnitte, Tanz und digitale Publikumsbeteiligung. Veranstalterin und Spielort ist die Halle 205 in Langendreer. Gezeigt wird es am Freitag, den 13.2. um 19 Uhr, sowie für Schuklassen an zusätzlichen Spieltagen.
Am Sonntag, den 8. 2. von 14:30 – 19 Uhr lädt das Netzwerk „Bochum Initiativ“ zu einem Strategiedinner im Bahnhof Langendreer unter dem Motto „Was für eine Plattform brauchen wir?“ ein: «Wir bewegen viel in Bochum, viel Herzblut und Mühe fließt in unsere Veranstaltungen, Projekte und Nachbarschaftsorte. Häufig stehen wir vor der Herausforderung, dass einige Wenige große Verantwortung auf sich nehmen, um den Laden am Laufen zu halten und viele Dinge parallel passieren, deren Synergien bei stärkerer Zusammenarbeit besser genutzt werden könnten. Gleichzeitig darf die Zusammenarbeit auch nicht unsere wertvolle Eigeninitiative ersticken und zu einem bürokratischen Überbau werden.