An Sanstag, dem 21.2. lädt die Oval Office Bar zu einer interaktive Lecture Performance: »Sie untersucht, wie Crime Serien und Filme über Jahrzehnte gezielt das Bild des heldenhaften Polizisten prägen sollten und geprägt haben. Polizei als Freund und Helfer, als moralische Instanz, als Garant von Ordnung. Aus Schwarzer Perspektive legt David Zabel offen, wie Popkultur systematisch Empathie und Sympathie für Polizei produziert und damit Propaganda betreibt.
Magdalena Köhler und Tobias Fetzer stellen am 20. Februar ab 19.00 Uhr gemeinsam in der Zanke das Buch „Geschichten vom Widerstand aus dem Ruhrgebiet“ vor. Die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus steht in Deutschland meist in Verbindung mit Orten wie Berlin oder München, die Wenigsten denken dabei an das Ruhrgebiet. Doch auch hier wurde Widerstand geübt, oft mit dramatischen Konsequenzen.
Die Stabsstelle Integration der Stadt Bochum lädt, unterstützt von zahlreichen Initiativen und Organisationen, zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Attentats von Hanau ein: »Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau, bei dem im Jahr 2020 neun Menschen getötet wurden. Auch in Bochum kommen Menschen zusammen, um an diesem Tag innezuhalten, die Namen und Geschichten der Ermordeten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und sich gemeinsam gegen jede Form von Rassismus zu stellen. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 18 Uhr vor der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz.
Das offene Antifa-Café im Sozialen Zentrum lädt am Freitag dem 20.2. um 18:30 Uhr | zu einem Vortrag vom femPI-Netzwerk (feministische Perspektiven und Interventionen gegen die (extreme) Rechte): »Antifeminismus ist seit einigen Jahren in aller Munde. Zurecht, denn Antifeminismus ist lange kein ausschließliches Thema der extremen Rechten, sondern auch in der sogenannten ‚Mitte‘ der Gesellschaft weit verbreitet. Ob es gegen Gleichstellung, körperliche, sexuelle und reproduktive Rechte oder um Gewalt gegen FLINTA* geht – immer häufiger kommt es zu antifeministischen Anfeindungen und Angriffen.
Die Anti-ableistische Aktion Ruhr lädt nächsten Freitag ins Fluid ein: »Da ist der Monat Februar fast schon wieder um. Also Zeit für ein weiteres Café der AAA. Diesen Monat möchte die Küfa mit einer leckeren Linsensuppe überzeugen. Termin zur Verkostung ist der 20.02.26, um 18:30 Uhr. Wir freuen uns auf euch.
Der 7. Rat von unten wird sich mit den Themen „Feministische Allianz“, „Ökologie“, „Krieg und Frieden“, „Widerständige Kunst und Kultur“ sowie „Stadtteilarbeit“ befassen. Wann? 21. 2. um 14 Uhr Wo? Bahnhof Langendreer, Studio 108
Rund 50.100 der Arbeitnehmer:innen in Bochum haben einen Teilzeitjob. Und die Teilzeitarbeit ist weiblich: 70 Prozent davon sind Frauen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. So liege bei den Vollzeitjobs der Anteil der Frauen in Bochum bei lediglich 35 Prozent.
Der Solikreis für die im Ruhrgebiet inhaftierten Antifaschist*innen im Budapest-Komplex lädt zu einem gemeinsamen Briefeschreiben bei Kaffee und Kuchen ein: »Der Prozess gegen Luca, Emmi, Clara, Paula, Moritz und Nele läuft nun schon seit drei Wochen. Wir wollen ihnen auch weiterhin zeigen, dass sie nicht alleine sind und unsere Grüße und Gedanken mit ihnen teilen! Dafür treffen wir uns am Sonntag, den 15.2. ab 15 Uhr in der Zanke zum gemeinsamen Briefeschreiben an die in Gelsenkirchen inhaftierte Luca und andere Gefangene.
Der feministischen Kampftag am 8. März und die feministischen Aktionswochen stehen in diesem Jahr in Bochum unter dem Motto: Fauchen statt fügen! Das feministisches Kollektiv furore schreibt: »Die autoritäre Formierung unserer Gesellschaft ist für uns alle spürbar. Antifeminismus ist ein zentraler Bestandteil dieser katastrophalen Entwicklungen. Er ist kein Nebenprodukt, sondern ein tragendes Element dieses Systems, das von Ausbeutung, Ungleichheit und Unterordnung lebt und das jede emanzipatorische Bewegung bekämpft, die diese Verhältnisse infrage stellt.
Der NRW Appell für ein AfD -Verbot, den 90 Organisationen in unserem Bundesland unterstützen, startete am letzten Wochenende mit einem fulminanten Auftakt. Er ist innerhalb weniger Tage schon von 25000 Menschen unterschrieben worden – davon mehr als 80% NRW – Bürger:innen. Sie fordern mit ihrer Unterschrift die Landesregierung und den Landtag auf, im Bundesrat dafür einzutreten, dass die Ländervertretung einen Antrag an das Bundesverfassungsgericht stellt, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD einzuleiten.
Der Leihladen Bochum zeigt 3 Filme die verschiedene Utopien und Alternativen aufzeigen. Anschließend wollen wir mit euch ins Gespräch kommen und gemeinsam diskutieren, welche Utopien ihr habt, welche Alternativen ihr leben wollt.
»Am 19.02.2026 ab 19 Uhr zeigen wir: „Homo communis – wir für alle“
Der Film bietet Menschen eine Plattform, die ihre Chance nutzen eine andere Welt zu bauen: liebevoller, witziger, mitfühlender, kreativer und freier. Wir müssen selbst aktiv werden, uns selbst auf den Weg machen, neugierig auf das noch nicht Bekannte sein, die eigene Komfortzone verlassen. Wir dürfen die Welt nicht den Gewinn-Maximierern überlassen. https://www.homocommunis.de/
… macht Brüche sichtbar und schafft es, neue Verbindungen zu knüpfen. Wenn Worte erklingen, wenn Beats durch den Raum fahren und Biografien aufeinandertreffen, passiert hoffentlich etwas, das länger nachhält als der Abend selbst!
Die Lausitzer SPOKEN WORD AKADEMIE trifft mit ihren LOST POETS aus Sachsen, Branburg und Thüringen auf echten Wessi-Support mit Emil Bosse aus Essen und das Weißwasseraner Rap-Duo MISO & MANIAC!
Gemeinsam entsteht ein Abend voller Energie, Reibung, Emotion – und der Erkenntnis, dass Sprache Brücken bauen kann, wo Politik scheitert.
Poesie trifft Popkultur.
Barbie trifft Pittiplatsch.
Osten trifft Westen – und alles was dazwischen liegt.
Der „Heusnerviertel – Vertriebenen – Verband“ erinnert an den 12. Februar 1986: „Sie kommen nicht durch“ – So lautete das Motto des besetzten Heusnerviertels vor 40 Jahren am Aschermittwoch 1986. An diesem Tag schaffte es das besetzte Viertel, die Polizei dazu zu zwingen, ihren Stadtteil nicht zu räumen. Das Heusnerviertel: In diesem Bochumer Stadtviertel waren Mitte der 80er Jahre rund 16 Häuser teils oder ganz besetzt.
Diese findet am 14. Februar 2026 von 17:00 bis 19:00 Uhr vor dem Schauspielhaus Bochum statt. Die Veranstaltung wird ein kraftvolles Zeichen für Gleichberechtigung, Solidarität und ein Ende der Gewalt setzen und ist Teil der globalen Bewegung, die jährlich Millionen von Menschen mobilisiert.
>>Die Bochumer Volkshochschule (vhs) präsentiert am Dienstag, 17. Februar, von 17 bis 18 Uhr in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW e.V. und der vhs Gelsenkirchen das Onlineangebot „Gebäudehülle dämmen und Energie einsparen!“ (Kursnummer: M48871). Mit Blick auf die Energiepreise und die Klimakrise kommen viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer zu dem Entschluss: Es ist Zeit für eine energetische Sanierung.
>>Der Einfluss Schwarzer Menschen auf die Musik wird oft vergessen oder absichtlich weggelassen, wenn man die Musikgeschichte erzählt. Vor allem Schwarze Frauen haben die Musik so sehr geprägt, dass sie heute ist, wie sie ist. Aber warum hören wir nicht mehr darüber?
Im NaturFreundeZentrum in Bochum Langendreer findet am kommenden Freitag das nächste Hutkonzert – dieses Mal mit anschließender Karnevalparty – statt: »In dem Bluesprojekt Jay Bee und Lou Gee haben sich die beiden Musiker Jochen Bauer (Gitarre, Gesang) und Thomas Luig (Harmonica, Saxophon) dem klassischen Chicago.Blues verschrieben.
Morgen, am 11. Februar läuft im Theater der Gezeiten m Rahmen der Reihe „Flimmern und Lauschen“ ein Film von Andrea Wirtz über jugendliche Arbeitsmigranten im Ruhrgebiet in den 1950er Jahren.
Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit und moderiert von Andrea Wirtz statt.
Die Stadt Bochum schreibt: »Bochum hat die Wahl: Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Stimme darüber entscheiden, ob Bochum gemeinsam mit anderen Städten aus der Rhein-Ruhr-Region die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 austrägt. Dafür hat der Rat in seiner heutigen Sitzung (5. Februar) beschlossen, einen Ratsbürgerentscheid durchzuführen. Die Abstimmung läuft ausschließlich über Briefwahl. Die abgegebenen Stimmen werden am 19. April 2026 ausgezählt.« Dazu meint die Bochumer Attac – Gruppe :
»…Wir begrüßen die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), einen Bürgerentscheid durchzuführen. Wir halten es allerdings unbedingt für nötig, im Vorfeld die Bürgerinnen angemessen darüber zu informieren, welche Chancen, Risiken und Kosten mit dieser Entscheidung verbunden sind.
Gestern fand in der KoFabrik die Auftaktveranstaltung der Kampagne „NRW Appell AfD-Verbot“ statt. Offenbar wollten viele Menschen dabei sein, denn vor der Quartiershalle bildete sich zeitweise eine lange Schlange von geduldig auf den Einlass wartende Teilnehmer*innen. Am Ende fanden alle Platz, auch wenn die Tür offen bleiben und jeder kleine Winkel als Sitz- oder Stehplatz genutzt werden musste. Zum einen waren viele Menschen aus Bochum gekommen, die bei der Eröffnung dabei sein wollten, aber ein Viertel waren auch aus anderen Orten in NRW angereist – sie vertraten einige der vielen Gruppen, die mittlerweile zu dem Netzwerk der Kampagne gehören.
Neu auf bochum-gemeinsam.de: Interview mit Albrecht Buscher, Fachbereichsleiter Mobilitätsplanung und Verkehrslenkung der Stadt Lünen und Vorstandsmitglied des VCD Dortmund-Unna, über Vorteile von Tempo 30 und wie der Weg dorthin in Dortmund aussieht.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Bochum, lädt ein, sich in Theorie und Praxis mit dem Schnitt von hochstämmigen Obstbäumen vertraut zu machen und schreibt dazu: »Der Kurs findet statt am Samstag, 14. Februar, von 10 Uhr bis etwa 15 Uhr.
Die Friedensbewegung im Bereich Rhein-Ruhr ruft seit Jahrzehnten zum Ostermarsch auf. Beim diesjährigen Aufruf gibt es eine große Einigkeit bei den Forderungen der Friedensbewegung. Der gesamte Text des Aufrufs hat aber zu kritischen Stellungnahmen geführt. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW, das Bochumer Friedensplenum und die Linke in Bochum haben ergänzende Stellungnahmen veröffentlicht
Die NRW-weite Kampagne „NRW-Appell AfD-Verbot“ führt heute ihre Auftaktveranstaltung in Bochum durch. Bereits am Freitag war das Internetportal eröffnet worden, auf dem der Appell unterstützt werden kann. Bis Samstagabend haben dies bereits mehr als 8.000 Menschen gemacht. Hier kann unterschrieben werden.
Die NaturFreunde Langendreer beschäftigen sich in diesem Jahr mehr mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und sehen die seltene Verwendung der Biomülltonne in Bochum als ein Problem. Dazu schreiben sie: “ Weniger als 10 % der Haushalte nutzen sie. Das möchten wir gerne ändern. Um mehr darüber zu wissen, wollen wir sehen, wohin der Bochumer Biomüll transportiert wird und was mit ihm geschieht. Dazu besuchen wir die Biogasanlage in Witten. Wir werden durch die Anlage geführt und bekommen anschließend einen Vortrag über die Funktion und die Vor- und Nachteile der Anlage.“
Am Mittwoch dieser Woche demonstrierten 460 Menschen ihre Solidarität mit Rojava. Zwei Hundertschaften der Polizei begleiteten die Demonstration. In Rojava versucht die kurdische Bevölkerung eine demokratische Gesellschaftsform zu praktizieren. Dies sehen alle autoritären Regierungen als bedrohliches Experiment an. Agir Mustafa Birhimeoglu hat der Redaktion von bo-alternativ, das Redeskript seiner Begrüßungsrede zu Verfügung gestellt:
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bochum berichtet: »Ein entschlossenes Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen und eine gute Gesellschaft hat unsere Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit dem Warnstreik am vergangenen Mittwoch in Dortmund gesetzt. Mehrere hundert Beschäftigte folgten dem Aufruf der GEW. Nach einem ersten Zusammentreffen im Streikcafé im Westfalenkolleg ging es in einem Demozug gemeinsam in die Dortmunder Innenstadt. Gemeinsam mit der DGB-Schwestergewerkschaft ver.di haben die Kolleginnen und Kollegen die folgenden Forderungen laut werden lassen:
Der Mieterverein lädt im Februar alle Bochumer Mieter:innen zum vierten Mietenstammtisch ein. Der Stammtisch soll zum Austausch zwischen Mieterinnen und Mietern über ihre Erfahrungen mit dem Wohnungsmarkt und Vermietern, den Ärger über steigende Mieten und zum gemeinsame Lösungen diskutieren dienen. In der Beratungen des Mietervereins berichten viele Menschen auch über Probleme mit hohen – häufig auch falsch berechneten – Nebenkosten und mit Instandhaltungsstau in ihren Wohnungen.
Um Solidarität mit den Menschen in Iran auszudrücken, veranstaltet das Schauspielhaus Bochum am Sonntag, 15. Februar, den Abend Ein Herz in meiner Faust. Ab 18 Uhr finden im Oval Office künstlerische und musikalische Beiträge, Lesungen und eine Gesprächsrunde über die jüngsten Ereignisse in Iran statt.
Der Bochum-Fonds fördert Kultur und Erinnerung: Am 12. Februar um 18 Uhr präsentiert Künstlerin Lui Kohlmann im Café Historias des Fritz Bauer Forums (Feldmark 107) ihren Trickfilm über das Leben der engagierten Bochumer Lehrerin und Widerstandskämpferin Else Hirsch. Damit beginnt die neue, vom Bochum-Fonds und der Buxus Stiftung unterstützte Veranstaltungsreihe „weiterwirken|Frauen im Widerstand“. Im Fritz Bauer Forum erzählen vier Künstler*innen Geschichten weiblicher Stärke, die Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus geleistet haben.