Sonntag 01.02.26, 10:05 Uhr
Interaktives Theaterstück in Langendreer

Bochumer Sicherheitskonferenz


Die interaktive Theater-Performance „Bochumer Sicherheitskonferenz“ beschäftigt sich auf spannende und humorvolle Art mit dem Thema Sicherheit: Wie fühlt sich Sicherheit an, wenn die Welt aus den Fugen gerät? Wie wirkt sich Online-Propaganda, militärische Aufrüstung oder die Rolle der Medien auf Meinungsbildung und Sicherheitsgefühl aus?

Das Stück richtet sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, an Jugendliche und verbindet Videoausschnitte, Tanz und digitale Publikumsbeteiligung. Veranstalterin und Spielort ist die Halle 205 in Langendreer. Gezeigt wird es am Freitag, den 13.2. um 19 Uhr, sowie für Schuklassen an zusätzlichen Spieltagen.

»Haben Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern bisher einmal über Sicherheit gesprochen? Ist das Thema Bundeswehr auch schon in Ihren Klassenräumen angekommen? Wie sicher fühlen Sie sich, wie sicher fühlen sich die Schülerinnen und Schüler Ihrer Schule angesichts der Aufrüstungspläne in Deutschland und Europa? Welchen Einfluss hat mediale Berichterstattung auf die eigene Sicherheitswahrnehmung und welchem Content sind Jugendliche und junge Erwachsene ausgesetzt?

Die „Bochumer Sicherheitskonferenz“ verhandelt diese Fragen in einem interaktiven Theaterstück. Die ‚Moderatorin‘ schaltet zunächst bekannte Politiker:innen dazu, die ihre Einschätzung der Lage geben sollen. Und auch die Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, ihre Wahrnehmung zu teilen. Mittels digitaler Umfrage erfassen wir ihr Stimmungsbild zu den brennenden Fragen der Sicherheit: Wie sicher fühlen Sie sich in Zeiten von Aufrüstung, Propaganda und gesellschaftlichen Gräben? Ist Pazifismus zur Romantik verkommen? Wie weit würden Sie für Wehrhaftigkeit gehen, wenn wir uns doch nach Frieden sehnen? Die Stimmen aus Publikum und Politik gehen jedoch nicht spurlos an der Moderatorin vorbei. Krieg beginnt in den Köpfen, sagt ein Gast, und in die Köpfe kommt er durch die Bildschirme. Während die Moderatorin versucht, auf die Eindrücke zu reagieren, verwandelt sie sich zunehmend. Wann ist der Moment, dass wir nicht mehr über Gewalt reden, sondern sie anwenden?

Öffentliche Veranstaltung:
Freitag, 13. Februar 19:00h, Dauer 60 Minuten.
Einlass 18:30h. Eintritt frei – Spenden willkommen.
Anmeldung erwünscht, aber nicht Voraussetzung.
Sie brauchen ein W-Lan fähiges SMART-Phone»

Weitere Infos bei Halle 205 und Bochum Stadtmarketing.