Nach der Klimastreik-Demo sind heute u. a. noch folgende Aktionen geplant: Die bereits an dieser Stelle angekündigte Aktion des Radwende-Bündnisses auf dem Südring, ebenfalls ab ca. 14.30 Uhr eine Kundgebung des Bündnisses Feministische Solidarität vor dem BVZ und Infostände von Greenpeace und Scientists for Future am Kurt-Schumacher-Platz.
Arbeitnehmer*innen in Bochum, die noch kein Weihnachtsgeld bekommen haben, sollten prüfen, ob sie Anspruch auf die Sonderzahlung haben. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Insbesondere für die 24.100 Menschen, die im Stadtgebiet lediglich einen Minijob haben, lohne sich ein genauer Check. „Wenn der Chef seinen Mitarbeitern ein Weihnachtsgeld zahlt, dann haben auch die Minijobber im selben Unternehmen Anspruch auf die Extra-Zahlung“, erklärt Adnan Kandemir, Gewerkschaftssekretär der NGG Ruhrgebiet. Die Höhe des Weihnachtsgeldes richte sich nach der jeweiligen Arbeitszeit. mehr…
Am Dienstag, den 03.12., zeigt das endstation.kino um 20 Uhr den Dokumentarfilm „Der zweite Anschlag“, mit anschließendem Filmgespräch. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. „Der zweite Anschlag“ dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt.
Das Bündnis Radwende Bochum, der Zusammenschluss verschiedener Rad- und Umweltinitiativen, beteiligt sich am 29.November am Klimastreiktag in Bochum. Radwende wird der Forderung nach einem sicheren Radweg auf dem Innenstadtring Nachdruck verleihen. Dazu wird um 14.30 Uhr auf dem Südring zwischen Universitätsstraße und Viktoriastraße symbolisch einen geschützter Radweg (Proteced Bike Lane) aufgebaut, den Radfahrer*innen während der Absperrphase nutzen können. Währenddessen hält Radwende Bochum auf dem Kurt-Schumacher Platz an Hbf Bochum eine Kundgebung ab. In einer Erklärung dazu heißt es: »Ein Radweg auf dem Südring ist überfällig. Die zentrale Verbindung zwischen dem Hbf und den westlich gelegenen Stadtteilen sowie der Erzbahntrasse ist bisher mit dem Rad nicht gefahrlos möglich. Dazu müssen alle Optionen auf den Tisch: Können die Seitenparkstreifen in diesem Bereich abgeschafft werden? Kann der Ring zur Einbahnstraße umgebaut werden? Könnte dort der RuhrRadschnellweg1 (RS1) langführen? Gäbe es Möglichkeiten eine Proteced Bike Lane zu installieren? In diesem Zusammenhang wäre auch zu klären, kann die Rottstraße zur Fahrradstraße umgewidmet werden? Die Radverbindung zwischen Alleestraße und Hbf sollte die erste Aktivität im
Rahmen des hoffentlich erfolgreichen Antrages der Stadt für ein ISEK sein. mehr…
Die Linksfraktion hat in der Bezirksvertretung Mitte eine überfraktionelle Initiative gegen Lichtverschmutzung in der Bochumer Innenstadt angeregt und schreibt: »Das Ziel ist, den Betrieb von LED-Werbetafeln in den Nachtstunden zu begrenzen. Über die Anregung entscheidet die Bezirksvertretung auf ihrer Sitzung am Donnerstag, den 28. November. Der Stein des Anstoßes: Vor sieben Wochen wurde eine neue digitale Werbetafel an der Herner Straße in Betrieb genommen. Die LED-Tafel strahlt nachts sehr hell: Bereits nach einer Woche Abendbetrieb fühlten sich Anwohner*innen stark belästigt und baten um Hilfe. Weil aktuell die Bäume ihre Blätter verlieren, erhöht sich nächtliche die Lichtbelastung in den angrenzenden Wohnungen weiter. mehr…
Das Polit-Café Azzoncao schreibt: »In einer antimilitaristischen Aktion entfernten Antifaschist*innen im Jahr 1987 den Steinkopf des Soldatendenkmals an der Unterstraße in Bochum-Langendreer. Das Kriegerdenkmal war in den 20-er Jahren von rechten Verbänden finanziert und mit Beteiligung von Heimwehren und eines SA-Zugs im Juli 1927 eingeweiht worden. Da die Kommune ein solch revanchistisches Denkmal nicht fördern wollte, musste es auf einem Privatgrundstück errichtet werden. Dort stand die demokratische Zumutung unbeschadet bis 1987. Dann hieß es „Kopf ab dem Militarismus“. mehr…
Am Freitag den 29. November werden erneut in über 450 Städten in Deutschland und weltweit Klimastreiks sowie Aktionen des zivilen Ungehorsams stattfinden. Am Freitag vor der Klimakonferenz in Madrid fordern die Aktivist*innen von Fridays for Future eine Neuauflage des bisher unzureichenden Klimapakets der Großen Koalition, welches die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. Hierzu laden Fridays for Future Bochum und das neugegründete Aktions-Netzwerk „Bochum for Future“ zur Teilnahme am internationalen Klimastreik am 29.11. ein: »Die Demonstration in Bochum wird um 12.00 Uhr am Springerplatz beginnen und am Rathaus vorbei durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof führen. Die Demonstration steht unter dem Motto „Aktionstag für Klimagerechtigkeit – Globale Solidarität“. mehr…
Von der Klimaklage bis zum zivilen Ungehorsam
Students for Future laden im Rahmen der Public Climate School Woche zu einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 28. 11. um 19 Uhr im HZO 30 der Ruhr-Uni. Das Thema: „Advent, Advent, die Erde brennt!“. Die Ankündigung: Nicht nur der brennende Amazonas und die schmelzende Arktis haben uns vor Augen geführt, dass die Klimakrise ernst ist. Spätestens seit dem Dürresommer 2018 ist das Thema auch hierzulande für uns spürbar geworden. Doch was tun? Sind wir noch zu retten? Wie können wir die eskalierende Klimakatastrophe noch aufhalten? Dieser Frage wollen wir uns im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Zug der Klimastreikwoche widmen. Auf dem Podium sitzen: mehr…
Die Initiative Religionsfrei im Revier, die eng mit der Giordano Bruno-Stiftung (gbs) und dem Bund der Konfessionsfreien und Atheisten (IBKA) zusammenarbeitet, lädt am Dienstag, den 3. Dezember um 19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Lesung und Diskussion mit Helmut Ortner ein. Er stellt das Buch „EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen“ vor. Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Reichsverfassung beschlossen, im August 1919 trat sie in Kraft. Darin wurden Kirche und Staat voneinander getrennt und der Einflussbereich der Religion politisch begrenzt. Die entsprechenden Bestimmungen wurden 1949 auch in das Grundgesetz aufgenommen. Dennoch wird die Trennung von Staat und Kirche bis zum heutigen Tag nicht konsequent vollzogen. Nach wie vor genießen Religionen erhebliche Privilegien, nach wie vor verletzt der Staat das in der Verfassung formulierte Neutralitätsgebot. Ein permanenter Verfassungsbruch. mehr…
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lädt am Donnerstag, den 28.11. um 19 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27 zu einem Vortrag von BOGESTRA-Verkehrsplaner Richard Ziolkowski ein: »Zum Fahrplanwechsel am 15.12. gibt es in Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Witten eine neues Liniennetz: Neue DIrektverbindunungen, Verbesserungen auf vielen Strecken, aber auch einige Verschlechterungen. Insgesamt wird das Angebot um 11 % ausgeweitet. Das alles wird auf der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.«
Am Sonntag, dem 1.12.. um 15 Uhr ist im Theater Traumbaum, Lothringer Str. 36 c, das Stück „Im Dunkeln geht die Sonne auf“ zu sehen. In der Ankündigung heißt es: »Die meisten Menschen würden von sich behaupten: „Ich bin normal.“. Aber normal, was ist das überhaupt? Und was ist mit denen, die nicht normal sind? Sind die wirklich anders? Aber wie anders? Am Sonntag gibt es eine spannende Gelegenheit für einen Blickwechsel. Das Theaterstück „Im Dunkeln geht die Sonne auf“ zeigt poetisch, einfühlsam, kindgerecht und humorvoll die Begegnung zweier Welten. mehr…
Am 29. November findet der nächste globale Aktionstag unter dem Motto Klimagerechtigkeit statt. Die Bochumer Fridays for Future Initiative schreibt: »An diesem Tag ist zusätzlich Black Friday, das Festival des Massenkonsums. Klimagerechtigkeit ist ein vielfältiger Kampf, es geht um Konsum- und Systemkritik: gegen systematische Umweltzerstörung und Ausbeutung, gegen Ignoranz und diskriminierendes Verhalten jedweder Art. Wir stehen ein für globale Gerechtigkeit, Emanzipation und Demokratisierung. An diesem globalen Aktionstag gehen Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße, um ihren Beitrag zu leisten, um zu sensibilisieren und zu protestieren. mehr…
Montag 25.11.19, 18:10 Uhr
Der Zug für faire Besoldung rollt – NRW bitte einsteigen!
Mit bundesweiten Aktionen erhöht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Druck auf die Landesregierungen für eine gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte, so auch in NRW. Mit einer Aktion vor dem Düsseldorfer Landtag verweist die GEW NRW auf die Gehaltsentwicklung in anderen Bundesländern und mahnt die Landesregierung, nicht den Anschluss zu verpassen. Das Motto: „Der Zug für faire Besoldung rollt – NRW bitte einsteigen!“ Dazu erklärt Ulrich Kriegesmann aus dem Leitungsteam der GEW Bochum: „Viele andere Bundesländer bezahlen ihre Lehrer*innen bereits gerecht. Es wird höchste Zeit, dass NRW endlich auf den Zug aufspringt und seine Ankündigung wahr macht. Deswegen lässt die GEW NRW nicht locker. Schulministerin Yvonne Gebauer muss ihre Zusage, für A 13 Z/EG 13 als einheitliches Einstiegsgehalt für alle Lehrer*innen zu sorgen, endlich umsetzen. Die Geduld der gewerkschaftlich organisierten Lehrkräfte ist zu Ende.“ mehr…
Das Antifa Café lädt am Mittwoch, den 27. November um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag von Hendrik Puls ein zum Thema „Antikapitalismus von Rechts“: »Die „soziale Frage “, glaubt ein „Vordenker“ der extrem rechten NPD, sei das „politische Schlachtfeld“, auf dem sich die „Zukunft der nationalen Opposition und damit des deutschen Volkes“ entscheide. Folglich hat die Wirtschafts- und Sozialpolitik in der Agitation der Partei an Bedeutung gewonnen. mehr…
Die Bochumer Linke geht mit Amid Rabieh ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Wiebke Köllner, Sprecherin der Linken in Bochum, erklärt dazu:„Ich freue mich sehr, dass wir mit Amid Rabieh eine starke Stimme für ein sozial gerechtes und friedliches Bochum ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters schicken. Die Bochumerinnen und Bochumer haben jetzt die Wahl zwischen der rot-grünen Koalition des „Weiter so“ und einer dringend notwendigen sozial-ökologischen Wende. Wer mehr bezahlbaren Wohnraum, gute und preiswerte Schwimmbäder und einen deutlichen Ausbau des ÖPNV will, ist bei den Linken genau richtig.“ mehr…
Das Archivkino im Stadtarchiv, Wittener Straße 47, zeigt am Donnerstag, 28. November, um 19 Uhr den Film „Serra Terminal: Fall aus dem Rahmen“ von 1979. Das 45-minütige Feature des NDR richtet den Fokus auf das in Bochum vor 40 Jahren aufgestellte umstrittene Kunstwerk „Terminal“ auf dem Kreuzungsplatz Wittener Straße/Ostring in der Nähe des Hauptbahnhofs. Der Eintritt ist frei. Die erforderlichen Kartenreservierungen können ab Dienstag von 10 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 95 10 erfolgen.
Im Iran demonstrieren seit mehreren Tagen die Menschen gegen die dortige Diktatur. In Bochum fand heute eine Solidaritätskundgebung vor dem Rathaus statt. Knut Rauchfuss (Redner auf dem Foto) von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum beschrieb in seiner Rede eindrücklich den mutigen Protest im Iran: »Vor etwas mehr als einer Woche begannen in zahlreichen Städten im Iran nie dagewesene Massenproteste gegen das islamistische Regime. In mehr als zwei Drittel aller Provinzen, in allen Ecken des Landes, erhoben sich die Menschen gegen die Diktatur, blockierten Straßen und forderten Freiheit – mehrheitlich friedlich. mehr…
Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring laden am Donnerstag, 28. November 2019 um 17.00 Uhr zu einem Jugendforum für den Stadtbezirk Bochum-Ost in das Jugendfreizeithaus Inpoint-Langendreer (Unterstraße 68, 44892 Bochum) ein: »Das Jugendforum ist eine Plattform für Kinder und Jugendliche und soll einen Austausch über die Lebensqualität von jungen Menschen im Stadtbezirk ermöglichen. Ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung und zur Veränderung sind gefragt. mehr…
Ab Sonntag, den 24.11., um 20.15 Uhr zeigt das endstation.kino den Dokumentarfilm Land des Honigs. In einem entlegenen mazedonischen Dorf steigt Hatidze, eine etwa 50-jährige Frau, täglich einen Berghang hinauf. Sie macht sich auf den Weg zu ihren zwischen den Felsspalten lebenden Bienenvölkern. Ohne Gesichts- oder Handschutz entnimmt sie sanft die Honigwaben und singt dabei ein uraltes Lied. Zurück auf ihrem Bauernhof kümmert sich Hatidze um ihre handgemachten Bienenkörbe und ihre bettlägerige Mutter. Gelegentlich fährt sie in die Hauptstadt, um ihren Honig und die Körbe zu verkaufen.
Am Freitag, den 29.11. um 19 Uhr lädt das atelier automatique, Rottstraße 14 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel „Non una di meno / Ni una menos / keine mehr“: »Ausgehend von Argentinien hat sich in den letzten Jahren eine feministische Bewegung ausgebreitet, die sich weltweit vernetzt um gegen Gewalt an Frauen* und geschlechtsbasierte Gewalt vorzugehen. Der italienische Teil der Bewegung Non Una Di Meno hat in diesem Zuge 2017 ihr Manifest mit dem Titel „Abbiamo un piano“ (dt.: „Wir haben einen Plan“) herausgegeben. Um dieses Manifest auch hier zugänglich zu machen wurde es von Natalie, Merle, Rina, Silvia und Marlene im Rahmen der Initiative #keinemehr ins Deutsche übersetzt. mehr…
f:antifa schreibt: »Wir brennen für eine Welt, in der jeder Mensch das Potential hat, sich jenseits von gesellschaftlichen Zwängen frei zu entfalten. Wir brennen vor Wut, wenn wir sehen, dass aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen diesen Anspruch sabotieren. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat nicht zuletzt die extreme Rechte – gegen sie richtet sich unser Kampf, weshalb wir uns als Teil der Antifa begreifen. Antifa bedeutet für uns nicht nur, Nazistrukturen aufzudecken, sondern beinhaltet auch den Kampf für eine egalitäre Gesellschaft. mehr…
Zu den neuen Unterlagen für die Beschlussfassung in der Ratssitzung am 12.12. in Sachen Neubau Freibad Werne erklärt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste: „Es bleibt dabei, Bürgerbeteiligung ist nicht erwünscht. Es ist alles schon durchgeplant und festgezurrt. Auch eine Beteiligung der Bezirksvertretung Ost ist offensichtlich nicht vorgesehen. Es ist auch keineswegs sicher, dass das Bad 2021 fertig wird. Es ist lediglich „beabsichtigt“ „Mitte 2021“ den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Badesaison beginnt im allgemeinen aber zum 15. Mai. Von Bergschäden ist auch keine Rede mehr, lediglich von „bekannten Boderverwerfungen“. Und siehe da, die jährliche Eintrittspreiseiserhöhung um 2 % ab 2022 ist auch schon eingeplant. Ob die Finanzplanung (ohne Risikopuffer) realistisch ist, bezweifle ich ernsthaft.“ Die Soziale Liste im Rat kritisiert weiterhin die Pläne zur Reduzierung der Wasserflächen des Bades um über 1/3 und befürchtet dadurch einen Attraktivitätsverlust. Auch die Zusammenführung von Kleinkindern, Kindern und Nichtschwimmern in einem Becken werfe viele Fragen auf. mehr…
Am kommenden Samstag, den 23. November findet um 13 Uhr vor dem Rathaus eine Kundgebung zur Solidarität mit den Protesten gegen die islamische Diktatur im Iran statt. Bo-alternativ.de hat keine näheren Informationen über die Demonstration und über die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) davon erfahren. Die MFH schreibt: »Seit dem 15. November 2019 gibt es in zahlreichen Städten im Iran wieder Massenproteste gegen das islamistische Regime. Anlass war eine drastische Erhöhung der Benzinpreise vor dem Hintergrund bereits existierender sozialer Ungerechtigkeit und weit verbreiteter Armut. Den Menschen im Iran reicht es – sie lehnen nicht nur die Innen- und Außenpolitik des Regimes ab, sie verlangen nunmehr ultimativ ein Ende der Diktatur. Seit Jahren tritt die klerikale Diktatur die Menschenrechte systematisch mit Füßen. Dies zeigt sich im Angesicht der Proteste nun erneut mit brutaler Deutlichkeit. Nach nur vier Tagen landesweiter Proteste wurden nach Angaben von amnesty international mind. 106 Demonstrant*innen getötet, denn die Sicherheitskräfte setzen scharfe Munition ein, um die Proteste zu zerschlagen. Viele weitere wurden inhaftiert, gefoltert und (schwer) verletzt. mehr…
Im Kampf gegen illegale Machenschaften auf dem Bau fordert die Gewerkschaft IG BAU mehr Zoll-Kontrollen in Bochum. Obwohl die Zöllner einen Schwerpunkt auf die Branche legten, gerate nur ein kleiner Teil der 232 Baufirmen in der Stadt ins Visier der Beamt*innen, kritisiert Gabriele Henter. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund verweist auf eine aktuelle Statistik der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Im gesamten Bereich des Hauptzollamts Dortmund wurden demnach zwischen Januar und Juni 155 Bauunternehmen kontrolliert. Dabei deckten die Beamt*innen einen Schaden von rund 4,4 Millionen Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf. Dies geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Arbeitsmarktpolitikerin Beate Müller-Gemmeke (Grüne) hervor. mehr…
Donnerstag 21.11.19, 08:05 Uhr
Seriöse Gesundheitsinformationen oder skrupellose Geschäftemacherei?
Das Netzwerk Inklusion Bochum, Aktion Mensch, Univercity und das Haus der Begegnung (HdB) laden am Mittwoch, den 27.11. um 18 Uhr in der Hochschule für Gesundheit (HSG) zu einem Vortrag ein mit dem Titel: „Sprechstunde bei Dr. Google: Seriöse Gesundheitsinformationen oder skrupellose Geschäftemacherei?“: »96 Prozent der Deutschen konsultieren Dr. Google bei Gesundheitsfragen, 53 Prozent mindestens einmal pro Monat, jeder Sechste sogar wöchentlich (Bertelsmann Stiftung 2018). Wir recherchieren im Internet und diagnostizieren uns selbst, ohne zu wissen, was tatsächlich dahinter steckt. Dieser Vortrag zeigt, worauf wir achten sollten, gibt Einblicke in die Machenschaften unseriöser Anbieter und erklärt, wieso bisher kaum etwas dagegen getan wird. Referent Stefan Palmowski ist Pflegewissenschaftler, Gesundheits- und Krankenpfleger und Geschäftsführer des Interprofessionellen Gesundheitszentrums an der HSG Bochum. Seit 2005 beschäftigt er sich mit der Qualität und Nutzerorientierung von Gesundheitsinformationen, unter anderem als Fachautor für die Verbraucherzentrale. mehr…
Am Donnerstag, den 28. November um 19:00 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein zum Thema „Zeitwohlstand für alle!“: »Mehr Freizeit und alles wird gut? Ganz so einfach ist es nicht. Gerrit von Jorck (Volkswisschenschaftler, Soziologe) forscht zu einem Umgang mit Zeit, Arbeit und Konsum. Durch eine Verkürzung der Arbeitszeit kann mehr freie Zeit entstehen. Diese können Menschen in selbstbestimmten, konsumfreien Räumen verbringen. Anerkennung und Befriedigung können durch Gemeinschaft und kreatives Schaffen entstehen anstatt durch Konsum, so seine These. Aber es geht nicht nur um Arbeitszeitverkürzung, sondern auch um die Durchsetzung von „Guter Arbeit“. Diese ist gekennzeichnet durch Mitbestimmung, Entschleunigung und einer Anpassung des Arbeitslebens an die Bedürfnisse der Arbeitenden. Durch die frei werdende Zeit kann Sorgearbeit neu und gleichberechtigt organisierte werden. Verfügbare Zeit kann jedoch nur Zeitwohlstand erzeugen, wenn Existenzängste beseitigt und Grundbedürfnisse befriedigt sind. Soziale Absicherung ist daher eine Grundvoraussetzung für Zeitwohlstand. „Zeitwohlstand für alle!“ ist somit eine Aufforderung an uns alle, Wohlstand neu zu denken.«
Die Antifaschistische Linke Bochum, Radio el Zapote und die Kulturfabrik Bochum zeigen am Donnerstag, den 28.11. im Provisorium, Dorstener Straße 17 den Film „Solingen – 25 Jahre danach“. Die Ankündigung: »1993 wurde ein rassistischer Brandanschlag auf die Familie Genc in Solingen verübt. 5 junge Frauen und Mädchen verloren am frühen Morgen des 29. Mai ihr Leben. Ihre Namen waren Hatice, Gülüstan, Hülya, Gürsün und Saime. Die jüngtse von ihnen, Saime, war gerade 4 Jahre alt. mehr…
Mittwoch 20.11.19, 09:07 Uhr
Raubkunst aus Afrika - Wie ist meine Kultur in Essen gelandet
Am Mittwoch, den 27.11. ist um 19 Uhr Clarisse Habibah zu Gast im atelier automatique, Rottstraße 14. Ihr Vortrag hat den Titel: »Raubkunst aus Afrika – Wie ist meine Kultur in Essen gelandet? „Ich erzähle meine Entdeckung“. Die Künstlerin Clarisse Habibah wird erzählen, wie sie die Skulpturen ihrer Vorfahren, der IFE-Zivilisation, gefunden hat. Sie wird zudem über die Zeit von 1906 bis 1911 aus ihrem Ursprungsland Kongo berichten. In dieser Zeit unternahm der deutsche Ethnologe Leo Frobenius seine erste Forschungsexpedition in afrikanische Länder, unter anderem nach Kongo. Erste IFE-Skulpturen hat er hierbei in Nigeria gefunden. Der Eintritt ist frei.«
Vom 25.11. bis 30.12. auf der Empore des endstation.kino im Bahnhof Langendreer die Ausstellung „Stuck in Greece“ zu sehen. Die Ankündigung: »Was bedeutet „zu Hause“ für dich? Was bedeutet „Zukunft“ für dich? Was bedeutet „Geflüchtet“ für dich? Geleitet von diesen Fragen fotografierten 17 Menschen ihr Leben in einem Flüchtlingscamp in Kavala (Griechenland). Die beeindruckenden Bilder zeigen die individuellen Sichtweisen und Schicksale geflüchteter Menschen und bringen uns ihre Geschichten durch ihre Augen näher. mehr…