Die nächste Fridays for Future Demo beginnt am Freitag, den 8. 2. nach der Zeugnisausgabe um 12 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof und endet um 14 Uhr am Rathaus (Gustav-Heinemann-Platz). Es wird Statements zu verschiedenen Themen des Klimaschutzes geben.
Verena Schäffer hat ihren Vortrag heute Abend beim AntifaCafé im Sozialen Zentrum abgesagt, weil ihr Kind erkrankt ist. Das AntifaCafé zeigt stattdessen einem Dokumentationsfilm zur NSU und informiert über die Antifa-Demos am Wochenende.
Die Soziale Liste im Rat weist darauf hin, dass trotz des Umbaus des Ostflügels des Rathauses ihr Büro (S 20) nach wie vor unter der bisherigen Adresse zu erreichen ist. Zugang ist über den Rathaus-Eingang gegenüber dem BVZ möglich. Telefon-Nr. weiterhin 910 1047.
Ab Donnerstag, den 07.02., zeigt das endstation.kino den Spielfilm Colette, mit Keira Knightley und Dominic West in den Hauptrollen. Nach der wahren Geschichte der feministischen Vorreiterin, Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin Sidonie-Gabrielle Colette (1873 – 1954). Als sie den erfolgreichen Pariser Autoren Willy heiratet, ändert sich ihr Leben rasant: Sie zieht aus dem ländlichen Frankreich in die turbulente Metropole Paris. Willy, der unter einer Schreibblockade leidet und nichts mehr zu Papier bringt, überzeugt seine junge Frau, für ihn als Ghostwriterin zu arbeiten. In ihrem Debütroman erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau mit Namen Claudine, die wie sie vom Land in die Großstadt zieht. Der semibiografische Roman und mehre Fortsetzungen werden zum Bestseller. Das beschert dem Paar Ruhm in der Pariser Gesellschaft und einigen Reichtum. Colette beginnt in der Folge einen Kampf gegen gesellschaftliche Zwänge und dafür, den Erfolg für sich selbst reklamieren zu können. mehr…
Die 2.950 Reinigungskräfte in Bochum bekommen ab sofort mehr Geld. Zum Januar ist der spezielle Mindestlohn in der Gebäudereinigung auf 10,56 Euro pro Stunde gestiegen – 2,5 Prozent mehr als bisher. Glas- und FassadenreinigerInnen kommen nun sogar auf einen Stundenlohn von 13,82 Euro. Das teilt die IG BAU mit. In ganz Nordrhein-Westfalen profitieren demnach 175.000 Beschäftigte von der Lohnerhöhung. Das Plus ist für alle Reinigungsfirmen verpflichtend. „Wer täglich Schulen, Büros und Krankenhäuser sauber hält, macht einen harten Job. Dafür gibt es jetzt einen verdienten Zuschlag“, sagt Gabriele Henter. mehr…
Als letztes Bundesland führt NRW jetzt auch „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten“ in der Polizei ein. UmweltaktivistInnen und Antifas kennen diese Einheiten als Rambo-Truppen. Sie zeichnen sich häufig durch Brutalität und absoluten Korpsgeist aus, so dass die Straftaten dieser Polizisten nur verfolgt werden können, wenn sie gefilmt wurden. In Anwesenheit von NRW-Innenminister Herbert Reul und der Bochumer Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier stellte sich heute die erste von sechs NRW-Einheiten auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei an der Krümmede vor. Gezeigt wurde ein recht albern wirkende Verhaftung von sich prügelnden Fußballfans und die Festnahme von Menschen aus einem PKW. mehr…
Die Bochumer Linke solidarisiert sich mit dem Warnstreik der IG-Metall in der Stahlindustrie. Ihr Sprecher Amid Rabieh erklärt: „Auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite ist der Warnstreik genau die richtige Antwort. Hier sollen die Gewinne zu Lasten der Beschäftigten sprudeln. Dabei sind sechs Prozent mehr Geld und eine zusätzliche Urlaubsvergütung mit Wahloption auf freie Tage angesichts der guten Wirtschaftslage in der Stahlindustrie gut finanzierbar. Die Arbeitgeber sind jetzt in der Pflicht, ein ernstzunehmendes Angebot vorzulegen. Als Bochumer Linke solidarisieren wir uns mit dem Warnstreik und wünschen der IG Metall viel Erfolg bei der Durchsetzung ihrer Forderungen.“
Am 01. Januar ist in Bochum ein neuer Mietspiegel in Kraft getreten. Folge: Immer mehr MieterInnen finden Mieterhöhungsverlangen ihrer VermieterInnen im Briefkasten. Der Bochumer Mieterverein gibt Hinweise, wie damit umzugehen ist: »Rechtlich sind Mieterhöhungen eine Vertragsänderung und bedürfen daher der Zustimmung durch den Mieter. Dem trägt der Gesetzgeber dadurch Rechnung, dass er den Mietern eine Überlegungsfrist einräumt. Wer beispielsweise im Januar das Mieterhöhungserlangen erhält, hat den Januar, Februar und März Zeit, die verlangte Erhöhung auf Richtigkeit zu prüfen. Die neue Miete wäre dann ab April fällig. mehr…
Am Samstag, den 23. Februar findet ab 13 Uhr in den Räumen von DIDF, Rottstraße 30 und botopia, Griesenbruchstr. 9 ein Seebrücke Aktiven und Vernetzungstreffen für das Ruhrgebiet und Umgebung statt. In der Ankündigung heißt es: »Kaum zu glauben – aber eigentlich haben wir vorhin erst angefangen! Die internationale Seebrücke-Bewegung ist gerade mal ein halbes Jahr alt. Und trotzdem sind schon Hunderttausende auf der Straße gewesen, um gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen, gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung und für die menschenwürdige Aufnahme von Überlebenden der Flucht in unseren Kommunen zu demonstrieren. mehr…
Das Theater Gegendruck zeigt am Sonntag, den 10. 2. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer seine aktuelle Inszenierung „Ein Kind unserer Zeit“. Die Geschichte spielt während der Anfangsjahre des Nationalsozialismus. Ein junger Soldat, vollgestopft mit den Phrasen eines militanten Nationalismus, wird nach seiner Verwundung ausgemustert. Erzählt wird, wie kaum zwanzig Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs junge Menschen ihre Lebensperspektive auf militärische Gewalt gegen andere Staaten bauen. mehr…
Nachdem die Arbeitgeber gestern in der dritten Verhandlung in der Tarifrunde der Eisen- und Stahlindustrie kein Angebot vorgelegt haben, hat die Tarifkommission der IG-Metall heute einstimmig Warnstreiks beschlossen. Die Warnstreiks beginnen in NRW am Montag, den 04. Februar 2019 – in Bochum am Dienstag, den 5. Februar. „Die Verärgerung über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber ist groß. Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren einen großen Beitrag geleistet, um die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie in Deutschland zu sichern. Jetzt, wo es gut läuft, sollen sie nicht daran teilhaben dürfen. Die Konsequenz daraus sind Warnstreiks,“ betonte Eva Kerkemeier, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum-Herne . Die zentrale Bochumer Streik-Kundgebungs findet am Dienstag, den 5. Februar um 10:30 Uhr vor thyssenkrupp Steel BNO, Castroper Str. 228 statt.
Die Linksfraktion hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht und schreibt: »Am Donnerstag, den 31. Januar fand die erste Bochumer Ratssitzung in diesem Jahr statt. Dabei ging es einmal mehr um die kommunale Wohnungspolitik und außerdem um mögliche neue Gewerbeflächen in Bochum. In diesem Newsletter berichten wir von der Sitzung, und darüber, was in den Gremien in Bochum in diesem Jahr bereits sonst noch so passiert ist. Die Themen im Einzelnen: mehr…
Präsident Eisenhower über den militärisch industriellen Komplex
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen hat gestern in einer aktuellen Stunde des Bundestages deutlich gemacht, warum die Kündigung des INF-Abkommens (Begrenzung der Mittelstreckenraketen) durch die USA eine katastrophale Entscheidung ist. US-Präsident Trump gefährde damit bewusst die internationale Sicherheit sowie Frieden und Sicherheit in Europa. Die Bundesregierung müsse jetzt eine ernsthafte Vermittlungsinitiative starten. Zu Beginn ihrer Ausführungen erinnerte sie an die Abschiedsrede von US-Präsident Dwight D. Eisenhower, der darin am 17. Januar 1961 ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA warnte. Diese Rede ist besonders beeindruckend, weil Eisenhower Generalstabschef der US-Armee gewesen ist.
Zur Aktion Fridays for Future versammelten sich heute wieder SchülerInnen und StudentInnen am Bochumer Rathaus, um für eine zukunftsfähige Klimapolitik zu demonstrieren. Sie zogen vom Rathaus zum Gebäude der Stadtwerke. Fotogalerie. Gegenüber mehreren Medien drohte das Schulministerium NRW damit, dass das unentschuldigte Fehlen von SchülerInnen auf deren Zeugnissen vermerkt werden kann. Damit werden den Aktiven von Fridays for Future staatliche Zeugnisse versprochen, auf die sie stolz sein können.
Der aus Syrien stammende Künstler Mohamad Sherif Ali (Künstlername Sherwan Yusif) stellt ab Freitag, den 8. Februar im Flüchtlingsbüro Nord, Lothringerstraße 13, in Gerthe aus. Seine Malerei spiegelt Erfahrungen, die das Leben auf der Flucht mit sich bringt. Mohamad Sherif Ali verarbeitet die Erlebnisse und Beobachtungen aus der Zeit seines Lebens auf der Flucht in abstrakter Form mit Anleihen beim Surrealismus. Die Vernissage findet statt am Freitag, 8. Februar, um 16 Uhr im Flüchtlingsbüro Nord. Der Eintritt ist frei. mehr…
Die Linke Bochum lädt am Donnerstag, den 7. Februar um 18:00 Uhr im Wahlkreisbüro von Sevim Dagdelen, Alleestr. 36 zu einer Buchvorstellung ein: »Günter Gleising (Vorsitzender der VVN-BdA) stellt sein Buch „Verbrechen der Wirtschaft – Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- und Kriegspolitik im Ruhrgebiet 1925-1945“ vor. In seinen Ausführungen weist er nach, dass ohne Unterstützung der Wirtschaft der Aufstieg Hitlers und seiner Partei nicht möglich gewesen wäre. Er belegt die besondere Rolle der Schwerindustrie an Rhein und Ruhr, benennt die Namen der Industriellen dieser Region, die die Machtübertragung an Hitler maßgeblich befördert hatten. Jene hatten sich für das NSDAP-Programm begeistert, das ihrer Industrie weitgehende Entfaltungs- und immense Profitmöglichkeiten in der Aufrüstungs- und Kriegspolitik in Aussicht stellte.«
Am Freitag, den 15. März stellt Dr. Hubert Schneider um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Janssen, Brüderstraße 3 sein jüngstes Buch vor: „Das Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum“. Zu den am 28.10.1938 aus Bochum nach Polen abgeschobenen Menschen gehörte auch die Familie Schmerler (Königstraße 26), die bis zum Kriegsbeginn im Grenzort Zbaszyn festgehalten wurde. Der 1923 geborenen Tochter Susi gelang im März 1939 die Ausreise nach Palästina. Schon in Zbaszyn hatte sie begonnen, Tagebuch zu schreiben, eine Tätigkeit, die für das junge Mädchen immer wichtiger wurde, nachdem der Briefkontakt mit den Eltern Ende August 1939 abgebrochen war. Das Tagebuch, das teilweise fast literarische Qualität hat, ist erhalten: Es gewährt Einblick in die Befindlichkeit eines noch halben Kindes, das sich alleine in einer fremden Umwelt zurecht finden muss, gequält von den Sorgen um die Eltern und den kleinen Bruder. Dabei beobachtet sie genau das Weltgeschehen, reflektiert es. mehr…
Das Innenministerium NRW hat heute eine Pressemitteilung mit folgendem Wortlaut verschickt: »Die erste Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der nordrhein westfälischen Polizei ist einsatzbereit. Am kommenden Montag wird sie ihre Leistungsfähigkeit Innenminister Herbert Reul im Rahmen eines Übungseinsatzes präsentieren. Die speziell geschulte Einheit soll bei Demonstrationen, Razzien oder Ausschreitungen am Rande von Fußballspielen Beweise sichern. Eine weitere Aufgabe ist die Festnahme von gewalttätigen Störern und Straftätern. Zeit: Montag, 4. Februar 2019, 13.00 Uhr, Ort: Polizeipräsidium Bochum, 1. Polizeibereitschaftsabteilung, Krümmede 2, 44791 Bochum.«
Am Freitag, 8. 2. ist um 19.00 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19 die Inszenierung „Der kleine schwarze Fisch“ nach einer Erzählung von Samad Behranghi zu sehen. Es handelt sich um eine Produktion der Glanzstoff-Akademie der inklusiven Künste in Kooperation mit dem Schauspiel Wuppertal. In dem Stück geht es um die Geschichte von einem kleinen Fisch, der Fernweh hat. Er möchte unbedingt herausfinden, wo das Ende des Baches liegt. mehr…
Die AG Schlemmen gegen Rechts, lädt am Sonntag, den 17. Februar um 11 Uhr im Sozialen Zentrum zum Antifa Soli Brunch ein: »Auch in diesem Jahr wird wieder Geld benötigt, um antifaschistische Strukturen in Bochum und die von Repression betroffenen Antifaschist*innen zu unterstützen. Aufgrund einer europaweit erstarkten extremen Rechten, ist es gerade jetzt besonders von Nöten, sich zu organisieren und diesem Rechtsruck entgegenzutreten. So steht im April und Mai der Europawahlkampf an, der antifaschistisch begleitet werden muss. mehr…
Die Arbeitsloseninitiative Werkschlag hat ihr Halbjahresprogramm veröffentlicht. Der erste Termin führt am 5. Februar an die Ruhr-Uni. Dort findet ein Gespräch mit Margit Bronzel, Vertrauensperson für die Schwerbehinderten an der Ruhr-Uni statt. Nach dem Mittagessen geht es ins Kino. Im Casablanca läuft der Film „Gundermann“. Gleich am nächsten Tag organisiert Werkschlag einen Betriebsbesuch bei der Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH. Das Halbjahresprogramm von Werkschlag als PDF-Datei.
Fridays for future Bochum ruft für den morgigen Freitag um 10 Uhr zur nächsten Kundgebung auf: »Am 1. 2 gehen wir wieder nach dem Vorbild von Greta Thunberg bundesweit auf die Straßen, um für eine radikalere und konsequentere Klimapolitik die Schule und die Uni zu bestreiken. Auch Bochum ist dabei! Diesmal mit einem Zug von dem Gustav-Heinemann-Platz zu den Stadtwerken. Mit dem hoffentlich größten Schulstreik in Deutschland, den es jemals gegeben hat, möchten wir ein deutliches Zeichen setzen: Die Lösungen sind alle da und es wird nun endlich Zeit, zu handeln und die Klimakrise als Krise zu behandeln! mehr…
Auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum rufen mehrere Antifa-Gruppen zur Teilnahme an Demonstrationen in Düsseldorf an den kommenden beiden Samstagen (2.2./9.2.) auf: »In Düsseldorf Eller versuchen sich seit Mitte 2018 rechte Bürgerwehren der sogenannten „Bruderschaft Deutschland“ breit zu machen. Diese aus Hooligans und Neonazis bestehenden Gruppen patrouillieren durch die Straßen, hetzen gegen Geflüchtete und erzeugen ein Klima der Angst im Stadtteil. […] mehr…
Mit einem Änderungsantrag zur morgigen Ratssitzung setzt sich die Bochumer Linksfraktion dafür ein, dass die Verwaltung eine Ansprechperson benennt, die gegenüber anderen Stellen dafür eintritt, Baumfällungen so weit wie möglich zu vermeiden. In einer Presseerklärung heißt es dazu: »SPD und Grüne wollen eine Baummanagerin bzw. einen Baummanager einführen, dessen Hauptaufgabe es ist, Anwohner*innen besser über geplante Baumfällungen zu informieren. „Angesichts eines Baumverlusts von 9.200 Bäumen in nur fünf Jahren reicht uns das nicht aus“, sagt Benny Krutschinna, Mitglied der Linksfraktion im Rat. „Wir brauchen in der Verwaltung eine Anwältin bzw. einen Anwalt der Bäume.“ mehr…
Die Initiative „Urban Gardening Langendreer“ lädt am Montag, den 4.2. ab 19:00 Uhr auf der Empore des Kinos Endstation zu ihrem ersten Winterstammtisch in diesem Jahr ein: »Die Initiative hat sich im März 2017 zusammen mit vielen Langendreerern gegründet. Inzwischen haben wir nicht nur die Gestaltung des Carl-von-Ossietzky-Platzes als erstes Starterprojekt übernommen, sondern diverse andere Stadteilverschönerungen durchgeführt: 2018 z.B.mit Hochbeeten vor der Lutherkirche. Projekte, die stetig wachsen und sich verändern werden, aber auch von der Mithilfe interessierter LangendreererInnen abhängig sind. mehr…
Die soziale Liste bekräftigt in einer Pressemitteilung die Kritik der Bochumer Linksfraktion am Wirtschaftsplan 2019 für das mehrheitlich kommunale Wohnungsunternehmen VBW. Weiter heißt es in der Erklärung: »Die Soziale Liste wurde darüber informiert, dass zur Zeit Briefe mit der Mitteilung von „Mieterhöhung zum 1. April 2019“ bei den Mietern der VBW eingehen. Erneut führt die VBW als Begründung für die Erhöhung an, den „maximal zulässigen Wert“ laut „Mietpreistabelle“ zu berücksichtigen. In Fällen, die Wohnungen in der sog. Flüssesiedlung in Grumme betreffen, beträgt die Erhöhung um die 25 €/monatlich. Die Erhöhungen der Grundmiete liegen in einer Größenordnung von 7%. Die VBW liegt damit deutlich über den Durchschnitt, der nach dem neuen Mietspiegel bei 3,9 % liegt. Zudem bedroht die VBW ihre Mieter mit einer „rechtlichen Auseinandersetzung“, wenn diese nicht der Mieterhöhung zustimmen.«
Der Sprecher der Bochumer Linken Amid Rabieh erklärte zum heutigen Streik in zahlreichen AWO-Einrichtungen:„Die AWO muss den Beschäftigten ein deutlich besseres Angebot unterbreiten. Sie machen hier vor Ort eine ausgezeichnete Arbeit und haben es verdient, vernünftig bezahlt zu werden. Der Warnstreik ist die richtige Antwort auf das inakzeptable Angebot, den Lohn lediglich um 7 Prozent zu erhöhen. Damit würden die Beschäftigten unter dem durchschnittlichen Lohnniveau im öffentlichen Dienst zurückbleiben. mehr…
Die Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) lädt am Dienstag, den 5. 2. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit Noemà Ramona Rabaza Fernández, Vizedirektorin des ICAP in Havanna ein. Sie informiert über Kubas Weg zu einer neuen Verfassung. Die HCH schreibt: »Kubas Bürger*innen reichten bezüglich des im Juli 2018 vorgelegten Entwurfes der neuen Verfassung 783.000 Änderungs- und Ergänzungsvorschläge ein. Ende Dezember beschloss die kubanische Nationalversammlung nach mehrtägigen Beratungen die finale Textfassung. Am 24. Februar werden die Kubaner*innen in einem Referendum über diese Verfassung abstimmen, die in einer Auflage von 100.000 Exemplaren gedruckt wurde.«
Am 2. 2.2019, ab 10:30 Uhr, schneidet der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) wieder Kopfweiden. Diesmal am Ölbach direkt nördlich des Ümminger Sees. Hierzu werden noch Personen mit Motorsägenschein sowie Helfer*innen, welche das Schnittgut zu Totholzhaufen zusammentragen, gesucht. Eine Anmeldung unter info@aku-bochum.de oder 0234/66444 ist erwünscht. mehr…
Am Mittwoch, den 6.2. findet um 19.00 Uhr im Treff der NaturFreunde Linden Dahlhausen, Dr.C.Otto Str. 59 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Kemper zum Thema „AfD und rechte Netzwerke“ statt. Die Veranstaltung soll über die politische Ausrichtung sowie die Aktivitäten der AfD und rechtsextremer Netzwerke informieren und z.B. folgenden Fragestellungen behandeln:
– Welche Strömungen mit welchem Einfluss gibt es in der AfD?
– Wie und wo arbeiten AfD und rechtsextreme Gruppierungen zusammen bzw. wo gibt es personelle und inhaltliche Verbindungen?
– Was tun gegen rechtes Gedankengut und Organisationen im jeweiligen Lebens- und Berufsumfeld?
– Welchen Einfluss haben AfD und rechte Netzwerke im Bochumer Südwesten? mehr…
Auf rund 9.200 beziffert sich der Baumverlust in den Bereichen Park, Grünanlagen, Sportanlagen und Straßenbäume im Zeitraum von 2013 bis 2018, das ergibt sich aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung an die Soziale Liste im Rat. Dem Verlust von 10.700 Bäumen stehen Neupflanzungen von knapp 1.500 gegenüber. „Aus meiner Sicht“, so Günter Gleising der Ratssprecher der Sozialen Liste, „ist besonders der Baumverlust in den Grün- und Parkanlagen von weit über 4.000 Bäumen erschreckend“. Hier zeigen sich die Mängel bei der Unterhaltung der Bochumer Grünflächen besonders krass“, so Gleising. Weiter schreibt die Soziale Liste: mehr…
Das Antifa-Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 6. 2. um 19 Uhr zu einem Vortrag der Grünen Landtagsabgeordneten Verena Schäffer ein zum Thema „NSU Untersuchungsausschuss NRW – alle Fragen geklärt? – Eine kritische Betrachtung“: »Als am 9.11.2011 eine Pistole der Marke „Ceska“ in den Trümmern der ausgebrannten oberen Stockwerke eines Hauses in Zwickau gefunden wurde, konnte die Mordserie an neun aus der Türkei und aus Griechenland stammenden Männern in Deutschland aufgeklärt werden. Auch für den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter macht die Bundesanwaltschaft die drei 1998 untergetauchten Neonazis des sogenannten „Nationalsozialistischer Untergrund“ aus Jena verantwortlich. Zudem werden dem rechtsterroristischen NSU drei Sprengstoffanschläge, davon zwei in Nordrhein-Westfalen, sowie zahlreiche Raubüberfälle zugerechnet. Es ist nach wie vor unbegreiflich, dass eine terroristische Gruppierung über 13 Jahre hinweg morden, Anschläge verüben und rauben konnte, ohne dass sie von den Sicherheitsbehörden aufgedeckt und gestoppt wurde, ja sogar die Opfer über lange Zeit hinweg von diesen und der Presse beschuldigt und verhöhnt wurden. Hier offenbart sich ein staatliches Versagen, das beispiellos ist. mehr…
Als „falsche Weichenstellung“ bezeichnet die Bochumer Linksfraktion den Wirtschaftsplan 2019 für das mehrheitlich kommunale Wohnungsunternehmen VBW. Die Linke fordert günstigere Mieten statt hoher Gewinnausschüttungen für die Anteilseigner. Deswegen wird die Linksfraktion auf der Ratssitzung am 31. Januar gegen den Beschlussvorschlag stimmen und schreibt: »Mit dem Wirtschaftsplan soll der VBW der Auftrag erteilt werden, in diesem Jahr 7,5 Millionen Euro Überschuss zu erwirtschaften. 3 Millionen Euro davon sollen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. „Ein mehrheitlich kommunales Unternehmen sollte nicht das Ziel haben, möglichst viel Rendite zu erwirtschaften“, kritisiert Horst Hohmeier, Mitglied der Linksfraktion im Rat, den Plan. mehr…